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Beliebte Inhalte

Showing content with the highest reputation since 23.12.2018 in allen Bereichen

  1. 15 points
    Schlussbremse

    Neu 20XX: Charles Lindbergh (Hotel)

    Naja, du könntest halt den sagenumwobenen Elfenbeinturm dort hin pflanzen und es wird immer noch Leute geben sie sagen "Meh, der Kölner Dom ist aber beeindruckender..." Abgesehen davon, dass das so mit Sicherheit nicht beworben wurde, sollte man auch ein wenig in der Lage sein, durchschnittliches Marketing-Sprech auf die Praxis anzuwenden und die eigenen kreativen Gedanken (die ja nicht per Definition schlecht sind) zumindest grob auf ihre Praxistauglichkeit zu prüfen. Ich übersetze "Erlebnis bei Tag und Nacht" jedenfalls nicht im Kopf mit "in einer riesigen Kuppel mit Tag-Nacht-Simulation und Fly-Through-RestaurantHotel im Darkride-Part neben dem unterirdischen See, auf dem Fantissima inszeniert wird...". Oder etwa doch...? Haha genau, zu dem Zweck sind auch Kameras in den Kapseln. Die Abtrittserklärungen beim Checkin gem. DSGVO sind so dick wie ein Telefonbuch und man wird vertraglich verpflichtet ..nunja...die "Hände über der Decke zu lassen"...es fahren ja schließlich Kinder mit
  2. 11 points
    Elector

    Weihnachtsgewinnspiel

    Ich hab einfach mal so getan als hätte ich den ersten Platz gewonnen: https://www.betterplace.org/de/projects/60948-help-create-a-home-for-street-children-in-liberia/opinions#ppp-sticky-anchor Cheers
  3. 11 points
    asafa08

    Neu 20XX: Charles Lindbergh (Hotel)

    Hi Philicious, ich will dir hier mal kurz schildern, was ich mir von Lindbergh mehr verspreche als von Matamba und Ling Bao: Verbringt man den ganzen Tag im Park, ist man bestenfalls gefesselt von den ganzen Themenwelten, man vergisst den Alltag und die Realität komplett. Übernachte ich nun im Matamba, muss ich aus dem Park raus, auf eine normale Straße - wieder mitten in den normalen Alltag und die Realität. Auch wenn das nur ein kleines Stück Fußweg ist, so bewirkt dieser Marsch doch bei mir unterbewusst und teilweise auch bewusst mehr, als man denkt. Ich bin heruasgerissen aus dieser Traumwelt und dann taucht man natürlich im Matamba wieder in eine ein - allerdings nicht mehr so tief wie vorher (auch die Tatsache, dass man auf dem Weg zu den meisten Zimmern Gänge an der Straßenseite entlanggehen muss, man also die doofe Realität schon wieder sieht. Beim Ling Bao ist das natürlich schon deutlich besser, jedoch verlässt man auch hier durch ein klar abgegrenztes Portal den Themenpark. Um die Illusion möglichst perfekt zu halten, was ja bekanntlich das Bestreben des Phantasialands innerhalb des Parks ist, freue ich mich total darauf, den Park nicht mehr verlassen zu müssen und das exklusive Gefühl zu haben, in einer Traumwelt zu übernachten zu dürfen. Ich könnte mir vorstellen, dass es einigen Leuten genauso geht wie mir - wenn nicht, dann bin ich einfach nur ein totaler Freak
  4. 11 points
    Philicious

    Neu 20XX: Charles Lindbergh (Hotel)

    In die Diskussion / Kaffeesatzleserei will ich dann doch nochmal einsteigen. Argument: Sterneklassifizierung Um deinen Post @asafa08 direkt nochmal aufzugreifen: Danke für deinen Link zur Hotelklassifizierung. Das Sterne-System ist ein Indikator, welcher Aufschluß über die gebotene Ausstattung und Komfort eines Hotels liefert und beim Überfliegen des Anforderungskatalogs merkt man relativ schnell, dass Ausstattung und Kompaktheit sowas wie natürliche Erzfeinde sind. Klar, mit cleveren Ideen und moderner Bauweise kann man einiges kompensieren, aber ab einer bestimmten Sternekategorie werden einige Service-Angebote vorausgesetzt und das kostet IMMER Platz. Das fängt an bei einer vorgeschriebenen Bettengröße, geht weiter mit wachsenenden Anforderungen an Verpflegungsangebote, einer vorgeschriebenen Mindestgröße für Bäder und hört mit der Bereitstellung von Wellnessangeboten auf. Alles Dinge, die Platz brauchen, den Rookburgh nicht bietet. Wenn man das Artwork zur Grundlage nimmt, halte ich es fast für ausgeschlossen, dass es überhaupt Doppelbetten geben wird. Man scheint unter dem Aeronauten-Erlebnis etwas ähnliches wie das Übernachten in einer U-Boot Kajüte zu verstehen; das bedeutet: Hochbetten sind wahrscheinlich das höchste aller Gefühle. Argument: Kleines Hotel passt besser ins Luxus-Segment Nun kann man jetzt natürlich spekulieren, dass für CL keine Sterne-Klassifizierung angestrebt wird und man bei dieser sehr ungewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeit voll und ganz auf die "Erlebnis"-Schiene setzt, da Komfort für eine Themenparkübernachtung auf Grund der in der Regel deutlich kürzeren Verweildauer sowieso nur eine zweitrangige Bedeutung einnimmt ("Ich bin doch sowieso den ganzen Tag im Park, da brauch ich X,Y und Z nicht"). Dabei gehe ich sogar mit, dass es theoretisch möglich wäre, das Leben unter extrem beengten Umständen als exklusives Erlebnis zu verkaufen - erst recht, wenn es vor einem thematischen Hintergrund stattfindet (Iglu-Hotels, Baumhaus-Hotels etc). Und überhaupt: Macht es nicht eher Sinn fürs Luxus-Segment ein kleines Boutique-Hotel zu bauen als fürs Budget-Segment? In der Regel: ja, aber nicht in der Welt der Themenparks. Egal ob wir über das Bell Rock im Europa-Park, das Grand Floridian in WDW oder auch das Ling Bao reden, die teuersten Hotels in Themenparks fallen nicht gerade dadurch auf, dass sie klein gehalten werden. Eher das Gegenteil ist der Fall: Die Budget-Übernachtungen werden künstlich verknappt. Und auch das ist einleuchtend: Es geht den Freizeitparks ja nicht per se darum jedermann eine günstige Übernachtung bieten zu können, sondern Zusatzeinnahmen zu generieren bei denen die Übernachtungsgebühren den wesentlichen Teil ausmachen (verglichen mit dem mickrigen Parkeintritt eines Tagesbesuchers). Deshalb will man die Gäste eher dazu verleiten ein teureres Rundum-Sorglos-Übernachtungspaket zu buchen, weil die große Masse sich von Natur aus auf die günstigste Optionen stürzen würde und somit sein etablierten Hotelangebot kanibalisiert. "Ich bin doch sowieso den ganzen Tag im Park, da brauch ich X,Y und Z nicht". Da war ja was. Argument: Das Phantasialand baut doch nicht ausgerechnet in seinen bisher teuersten Themenbereich ein Low-Budget-Hotel! Klingt erstmal logisch. Außer, dass es unter Anwendung dieser Logik dem Phantasialand wohl in den letzten 20 Jahren und den auch in den nächsten 20 Jahre IMMER unmöglich gewesen wäre ein Low-Budget-Hotel zu bauen, eben weil die Ansprüche ständig steigen und der Park sich ja auch stetig verbessern will und das ja auch mit jedem Themenbereich aufs Neue bewiesen hat. Da hätte nirgendwo "Low-Budget" reingepasst. Aber gerade wenn sich im Portfolio eine Lücke auftut (Wegfall des Smokey Digger Camp), kann es sein, dass man diese zu einem geeigneten Zeitpunkt wieder füllt. Warum das ausgerechnet Rookburgh sein musste und ob das mit der Aufgabe von Erweiterungsplänen zusammenhängt? Werden wir nie wissen. Aber natürlich haben auch die Recht, die meinen das "billig" eigentlich nicht in das Premium-Image vom Phantasialand passt, deshalb hat man seine Low-Budget-Version ja auch deutlich aufgepimpt - "Bye Bye" zentrale Gemeinschaftsbäder, "Hallo" private Nasszelle; "Aufwiedersehen" Schlafsack, "Willkommen" Hochbett. Argument: Mit der weltweit exklusiven Einzigartigkeit in einem Hotel mitten im Themenbereich übernachten zu können, bewirbt man doch kein Ramsch-Hotel! Ich habe es in meinem vorherigen Post schon angedeutet: Dieses Argument findet anscheinend besonders Anklang und das bereitet mit irgendwie Bauchschmerzen. Das fühlt sich für mich an wie die "Tag & Nacht"-Diskussion-2.0. Auch da wurde (auch von mir) einiges reininterpretiert und am Ende ist es doch auf den kleinsten gemeinsamen Nenner "Hotel" hinausgelaufen. @Schlussbremse hat es an anderer Stelle schon mal erwähnt: Ich glaub wir müssen vorsichtig mit der Interpretation von Werbe-Sprech sein. Die Tipis sind damals bestimmt auch als etwas besonderes beworben worden und nicht als Schlafsack-Camping. Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Ich verstehe die Attraktivität des Claims auch nicht ganz. Jedes Themenparkhotel der Welt wird so gebaut, dass es logischerweise einem Großteil der Zimmer einen exklusiven Blick auf die Parklandschaft / den Themenbereich gewährt; dieses "Übernachten" in einer einzigartigen Thematisierung ist schwerlich ein wirklich exklusives Verkaufsargument. Auch nicht wenn man "mittendrin" ist anstatt nur am Rand, frage ich mich, welche exklusive Ansichten da erwartet werden. Ist es nicht schöner einen Panorama-Blick auf einen ganzen Themenbereich (insb. mit der Landschaft Afrikas) zu haben als nur einen Ausschnitt eines Industrie-Themenbereiches zu sehen? Mir fällt es ehrlich schwer nachzuvollziehen, was daran so toll sein soll, deshalb würde ich mich ehrlich freuen zu hören, was der/ die ein oder andere sich davon mehr verspricht als bei Matamba und Co. Wem das zu besserwisserisch und pedantisch war - Nicht vergessen: Das alles ist großer Weihnachtsspekulatius. Ich weiß genauso wenig wie Ihr und habe mich genauso oft vertan. Aber ich hab auch Spaß an der gepflegten Diskussion. Deshalb meine Gegenargumentation bitte nicht als persönlichen Angriff nehmen - wir sind ja schließlich alle Phantafriends.
  5. 11 points
    asafa08

    Neu 20XX: Charles Lindbergh (Hotel)

    Hallo, ich habe eben mal die Kriterien der deutschen Hotelklassifizierung nachgeschaut. Dort heißt es, dass die Mindestanforderungen selbst für ein 1-Sterne-Hotel u.a. folgendermaßen lauten: "Alle Zimmer mit Dusche/WC oder Bad/WC" (https://www.hotelstars.eu/de/deutschland/kriterien/kurzbotschaften/). Da das Phantasialand mit Charles-Lindbergh-HOTEL wirbt, wird das dann auch so sein. Natürlich ist die Teilnahme an der Hotelklassifizierung freiwillig, allerdings wäre es doch komisch, wenn man mit Charles-Lindbergh nicht daran teilnehmen würde, hat man es mit Ling Bao und Matamba doch getan. Also gehe ich sehr stark davon aus, dass jeder Raum ein eigenes WC und eine Dusche beinhalten wird. Außerdem ist es doch auch so, dass man mit etwas weltweit Einzigartigem wirbt: Ein Hotel mitten in einer Themenwelt. Komplett integriert. Da wäre es doch eher abwägig, würde es eine Low-Budget-Version werden. Frohe Weihnachten an alle! Ehrlich gesagt glaube ich eher, dass das Gegenteil der meisten Vermutungen der Fall sein wird: Beim Charles-Lindbergh-Hotel wird es sich, meiner Meinung nach, um ähnliche Budgetspannen wie bei Matamba und Ling Bao handeln, wenn nicht, sogar noch etwas teurer. Hierfür sprechen mehrere Gründe: 1.: Wie ich oben beschrieben habe und auch andere hier schon: Man wirbt mit etwas weltweit Einzigartigem. Eine Übernachtung mitten in der Themenwelt. Das alleine rechtfertigt schon hohe Preise. 2.: Die Möglichkeit besteht, dass es, exklusiv für Hotelgäste des Charles Lindbergh, eine ERT nach Parktschluss auf "FLY" geben wird. Das böte man keinen Kunden an, die wenig Budget zur Verfügung haben (Zugegebenermaßen denke ich, dass alle Hotelgäste, also auch vom Matamba und Ling Bao, an einer möglichen ERT teilnehmen dürften.) 3.: Das Phantasialand wirbt damit (zumindest inoffiziell), dass Rookburgh noch detailverliebter als Klugheim sein wird. In solch einer Größenordnung würde sich ein Low-Budget-Hotel nicht gut machen. 4.: Ling Bao und Matamba sind oft ausgebucht. Das bedeutet, die Nachfrage in dieser Preisklasse ist durchaus da. 5.: Die Größe des Themenbereichs Rookburgh. Sie ist ja nicht gerade groß. Hier kann man also kein MEGA-Hotel unterbringen. Sondern eher was exklusives und teures. Und Low-Budget-Hotels können nur dann Profit machen, wenn sie möglichst viele Zimmer auf möglichst wenig Platz unterbringen. 6.: Es würde einfach nicht zum Phantasialand passen!
  6. 11 points
    Schlussbremse

    Neu 20XX: Charles Lindbergh (Hotel)

    Well, that escalated quickly... Für den Fall der Fälle: - Mir ist schon klar, wie das mit den Kapseln tatsächlich gemeint war - Ich nutze in manchen meiner Kommentare gerne Stilmittel wie Humor, Ironie oder gar Sarkasmus u.a., um durch überspitzte/übertriebene, teils bildhafte, Darstellungen meinen Punkt zu verdeutlichen. - meine letzten Posts hier waren allesamt in diesem Kontext zu sehen. #initiativeFürMehrIronieVerständnis
  7. 10 points
    to b

    Motion Sickness & Co.

    @CM72 Hier macht „Massen“ oder „Maßen“ durchaus einen Unterschied!
  8. 9 points
    Schlussbremse

    Neu 20XX: Rookburgh

    @Xeil0n Irgendwie muss ich dabei an sowas denken In Kupfer natürlich...
  9. 9 points
    Hector#14

    Motion Sickness & Co.

  10. 9 points
    operateur

    Taron (Klugheim) cinematic in Planet Coaster

    Wintertraum edition!
  11. 9 points
    Akasha

    [Mystery] River Quest

    Ich hab da ne Idee ....
  12. 9 points
    to b

    [Diskussion] Wartezeit im Park

    Ein paar Mitarbeiter wären vielleicht auch nicht schlecht.
  13. 9 points
    to b

    Neu 20XX: Rookburgh

    Vielleicht könnte man Spinat anpflanzen. Der galt ja lange Zeit als sehr eisenhaltig.
  14. 9 points
    Titschi

    Neu 20XX: Charles Lindbergh (Hotel)

    Nur weil sonst einige Pappnasen hier unbefriedigt ins Bett gehen würden! 1. Erst urteilen wenns wirklich fertig ist! 2. Mal wieder die Erwartungen auf Normalniveau herunter schrauben! Danke
  15. 9 points
    galaxy

    [Fantasy] Hollywood Tour

    Hab hier noch einige Bilder von den Gestaltungsarbeiten der Hollywood Tour.
  16. 8 points
    Peddaaa

    Habt Ihr einen Lieblingsmitarbeiter im Park?

    Ganz klar! Das ist der @Tikalese Boris! Bester!
  17. 8 points
    Woody8

    Zitate anderer Gäste

    Am 1. Weihnachtstag waren sehr viele Erstbesucher oder Besucher, die sehr lange nicht mehr im Park waren, da. Taron eine Reihe hinter mir: Frau: "Oh, mein Gott... oh, mein Gott... aaaaah.... oh, mein Gott... aaaaaaah... oh, mein Gott." Mann (am Ende der Fahrt): "Was für eine kranke Sch...e!" Auch genial ein älterer Herr am Eingang: "Hier gibbet doch diese Schwebebahn, wo man alles sehen kann."
  18. 7 points
    to b

    Motion Sickness & Co.

    Liebe Freunde der Sonne, da sich einige User "geoutet" haben, dass sie die schnellen und thrilligen Attraktionen nicht fahren und dabei auch das Thema Übelkeit genannt wurde, wollte ich das Thema hier mal aufgreifen. Ursprungsthread: Bei der Suche nach "Motion Sickness" bin ich leider nur auf diesen Thread hier gestoßen: Auch interessant, aber nicht ganz passend für mein Anliegen. Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass ich (außer bei @Peddaaa ) jede Entscheidung respektiere, eine Attraktion auszulassen. Falls ich letzten Sommer etwas zu eindringlich auf eine Fahrt mit RiverQuest gepocht haben sollte, tut mir das leid. Das war nicht böse gemeint und kommt nicht wieder vor! Ich möchte in diesem Thread nicht die Frage diskutieren, warum ihr welche Attraktion nicht fahrt, sondern ganz allgemein des Thema Motion Sickness und eure Erfahrungen damit betrachten. Daher lege ich mal vor und fange in meiner Kindheit an: Auf der einen Seite ist mir bei jeder Autofahrt kotzübel geworden, auf der anderen Seite konnte ich aber nicht verstehen, warum mein Vater nach einer Fahrt auf der Raupe so grün im Gesicht war. Also ist irgendwie Bewegung nicht gleich Bewegung und was der eine nicht verträgt, ist für den anderen kein Problem. In Freizeitparks hatte ich nie Probleme, auf Autofahrten schon. Je weiter hinten, desto schlimmer, als Beifahrer ging es meist, als Fahrer hatte und habe ich selbstverständlich keine Probleme. So vergehen die Jahre und irgendwie ergibt es sich, dass ich von ca. 2001 bis 2016 - mit wenigen Ausnahmen - nicht mehr auf irgendeiner Kirmes- oder Freizeitparkattraktion war. Ausnahme 1 - ca. 2008: Lange vereinbarter Termin mit einer größeren Gruppe im Phantasialand, wegen akuter Schmerzen bin ich auf Ibu, vertrage alles eigentlich ganz gut, glaube nach der zweiten Runde Black Mamba jedoch, dem Tode sehr nahe zu sein. Ausnahme 2 - ca. 2012: Das Kettenkarussell auf dem "Jahrmarkt anno dazumal" in Kommern. Guter Dinge direkt Chips für zwei Fahrten gekauft, mit einem begeisterten Kind die erste Runde gedreht und fast das Frühstück nochmal sehen müssen. Ausnahme 3 - ca 2014: Sonntagsbrunch im Phantasialand. Anschließend nicht viel Zeit, aber noch kurz in den Park. Schwesterherz will unbedingt RfA - woraufhin mir etwas schlecht wird und ich will unbedingt auf eine der Winjas, woraufhin uns allen etwas komisch ist. Ausnahme 4 - ca 2015: Phaeno Wolfsburg, Hexenhaus (=Mini-Hexenschaukel). Irgendwann musste ich die Augen zu machen, weil es mir schon wieder ganz seltsam wurde. Aber jetzt zum Phantasialand und den Erfahrungen jüngeren Datums: Nichts böses ahnend gehe ich am Tag der Brühler 2016 mit Frau und zwei Kindern ins Phantasialand. Für die Kinder der erste Besuch eines Freizeitparks. Papa ist ja ein alter Hase, also völlig entspannt - die negativen Erfahrungen von oben wurden offensichtlich erfolgreich verdrängt. Viel Thrilliges gab es an dem Tag dann nicht (mit jedem Kind einmal Colorado - fanden beide doof: dem einen war es zu schnell, dem anderen zu dunkel). Weil bei Raik nicht so irre viel los war, dachte ich mir also, dass ich mal den Familien-Boomerang testen könnte (was auch immer ein Boomerang wohl sein mochte). Das Ende vom Lied: Papa braucht locker 30-40 Minuten, um wieder halbwegs in die Reihe zu kommen, weil es ihm nach dem Rückwärtsteil der Fahrt plötzlich gar nicht gut geht. April 2017 war ich mit den Kindern dann mal einzeln im Park und sie haben beide die Colorado für sich entdeckt. Bald darauf gab es dann Erlebnis-Pässe für alle und der Spaß begann... Dank der drei Quickpässe gab es viele Attraktionen nun im Dreierpack. Während eine Runde Colorado kein Problem für mich war, war mir nach drei Runden direkt hintereinander dann schon etwas komisch. Drei Runden Winjas Fear direkt nacheinander - mit etwas Pech dann auch noch in nem sehr schlecht ausbalancierten Fahrzeug. Spaß ist anders. Beim Temple hat mir die Geschwindigkeit zwar keine Probleme bereitet, aber durch das Fahren im Dunkeln musste ich nach spätestens drei Runden raus. Auf Wellenflug habe ich es maximal eine Runde ausgehalten und musste danach eine halbe Stunde tief durchatmen. Raik habe ich höchstens einmal pro Besuch mitgenommen und auch Tikal fand ich nicht sonderlich angenehm für den Magen. Im Feng Ju Palace habe ich entweder auf den Boden gestarrt oder die Augen direkt geschlossen gehalten. Talocan habe ich - wenn ich dann mal ohne Kinder im Park war - gar nicht erst ausprobiert. War ich froh, wenn die Kinder alleine auf den Duck Washer gehen konnten! Ich dachte mir: Das kann doch nicht sein! Früher ging das und andere in deinem Alter können das auch! Also habe ich mich mal umgehört, ob das nur mir so geht oder andere (Väter) auch damit zu kämpfen haben. Klare Empfehlung eines Jahreskarteninhabers meines Semesters: Vomex Fand ich jetzt nicht so optimal, weil ich davon so extrem müde werde, dass ich meiner Aufsichtspflicht nicht mehr anständig nachkommen könnte. Internet sagt: Ingwer ist ganz toll gegen Übelkeit! Also gekauft und als Scheibchen im Wasser oder zum Kauen mitgenommen. Blöd nur: Von dem Zeug wird mir schon ganz ohne Achterbahn schlecht! Internet sagt auch: Die fünf Tibeter regelmäßig machen - war mir aber irgendwie auch zu abgefahren. Was mir geholfen hat: Fahren, fahren, fahren! Ja, es ist anfangs ätzend und ich habe mich da nur für die Kinder durchgequält, aber es hat geklappt! Mein größtes Erfolgserlebnis hatte ich im Temple, als mein Sohn nach der x-ten Runde am Stück meinte, dass er gerne ne Pause machen würde, weil ich schlecht sei, während es mir blendend ging. Was kontraproduktiv war: Slush! Auch eine Begleiterscheinung der Kinder-Jahreskarte und wenn die Kinder nicht alles geschafft haben, hab ich den Rest getrunken. DAS Zeug vertrage ich in Kombination mit schnellen Bewegungen nicht gut! Irgendwann hatte sich mein Körper dann aber tatsächlich daran gewöhnt: Im Laufe des Jahres 2017 bin ich mit meinem Sohn mal an einem sehr leeren Tag im Park gewesen und wir konnten auf Raik sitzen bleiben. Auch nach der zehnten Runde hatte ich keine Probleme mit dem Magen. Talocan habe ich dann auch mal ausprobiert (finde ich nicht toll, aber gab wenigstens keine Übelkeit). Zig Runden Colorado, Duck-Washer (wenn man es mit dem Drehen an den Tassen nicht übertreibt), Wellenflug drei Runden am Stück, Temple bis wir rausgekehrt wurden, Feng Ju Palace mit offenen Augen und Blick in den Raum, alles war irgendwann kein Problem mehr und sogar Lesen im Auto ging plötzlich. Was ich aber jetzt auch merke: Man muss dran bleiben und die Dreherei regelmäßig trainieren. Meine Kinder haben irgendwann die Shows für sich entdeckt und so sind wir in den letzten Monaten deutlich weniger auf den Fahrgeschäften gewesen. Wenn wir dann doch mal wieder fahren, merke ich das schon wieder stärker, aber es ist noch lange nicht wieder so problematisch wie zu Beginn. Das reicht jetzt aber erstmal von mir und ihr seid dran: Habt ihr ähnliche oder auch ganz andere Erfahrungen machen können? Merkt ihr es, wenn ihr eine Weile nicht gefahren seid, bzw. braucht ihr ein paar Fahrten, um wieder alles machen zu können? Habt ihr es schon oft versucht und seid jedes mal kläglich gescheitert? Habt ihr noch nie Probleme mit Motion Sickness gehabt? ...
  19. 7 points
    Schlussbremse

    Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche

    @Flyhigh Ok. Keine Quelle und nicht mal eine verwertbare Information. Das reicht nicht mal für ein Gerücht. Und wäre es eines, dann wäre das Streuen selbiger auch nicht konform mit den Forenregeln.
  20. 7 points
    flofen

    Zitate anderer Gäste

    Ist nun schon ein paar Wochen her. Waren an einem Freitag im Phantasialand und es wurde seh- und hörbar an der Rookburgh Fassade in Fantasy gearbeitet. Man konnte das rege Treiben gut beobachten. Wir standen gerade am Schwanen Snack um uns etwas zu essen zu holen, als zwei junge Männer an uns vorbei gingen. Der eine Fragte den anderen "Was is das denn?" "Das diese neue Achterbahn." "Ah. Und kann man da schon rein?" "Ja aber nur von Berlin aus." Ich wette die beiden suchen heute noch den Eingang.
  21. 7 points
    galaxy

    1994-2005: Galaxy

    Noch ein paar Bilder. Ich habe noch so einiges in meinem Archiv. Die untere Etage im Phantasialand: Die Simulatoren zur Expo 93 waren noch um einiges größer. Ich würde mal sagen es waren 56 Sitze pro Simulator. Und noch ein Bericht über SimTec:
  22. 7 points
    Krähenfeder

    [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Gestern vor der letzten Fahrt des Tages. Unsere Tochter schaute aus dem Wagen und sah, wohl zum ersten Mal, die Lampen an den Wagen und meinte: „Mama da sind Lampen, die könnten ja blinken.“ Ich habe ihr dann erklärt, dass es die Lampen waren aus der Zeit als es noch das Space Center war. In dem Augenblick kam der Mitarbeiter die Bügel kontrollieren und meinte, dass ich recht hätte und das Space Center noch schönte Zeiten waren. Ich glaube auch manche Mitarbeiter sehnen sich nach einer (anderen) Thematisierung.
  23. 7 points
    Titschi

    Neu 20XX: Rookburgh

    Interessante und sachliche Ausführung! Darf ich noch kurz nach deinem beruflichen/fachlichen Hintergrund fragen? (Daher kurz zu meiner Meinung als Architekt) Architektur und Mode sind immer im Wandel mit ihrer Zeit! Daher wird es NIE etwas geben das über Jahre ohne Anpassungen oder Veränderungen auskommt. Gerade die Nuancen, die du angesprochen hast, zwischen sauberem und schnutzigem Steampunk kann man durchaus etwas angleichen müssen über die nächsten 30 Jahre. Ein sehr gutes Beispiel ist die Straße von Alt-Berlin! Hier muss man sich nur mal ansehen wie es vor 20 Jahren im Park umgesetzt wurde und nun wie man es dann, in jeder Hinsicht, auf den Stand der Zeit gebracht hat.(s. Fotos (selbes Thema im Wandel der Zeit) Ja, Industrieromantik erfährt in den letzten Jahren einen großen Reiz, da der Alltag aber immer cleaner und gestylter wird kann ich mir gut vorstellen das man sich auch zukünftig gerne in solche Welten zurück versetzt. (Zeche Zollverein, Landschaftspark Duisburg Nord, und die ganzen Denkmäler der Industriekultur, die wir in Deutschland haben)
  24. 7 points
    Phantadani

    Deine Erkenntnis des Tages

    Ich liebe Klugheim mit Taron, Raik und allem was dazu gehört. Aber das Instagram Bild von "nrw_parks" zeigt mir, dass ich meine Kindheitserinnerungen nicht vergesse.
  25. 7 points
    Philicious

    Neu 20XX: Charles Lindbergh (Hotel)

    "Kurz" mal meine Meinung zum Hotel, weil ja bereits alles gesagt ist, aber noch nicht von jedem Wie die meisten war ich überrascht, dass das Hotel kommt: kein Platz, schwieriges Theming für ein Hotel, und überhaupt - eine Zweitattraktion wär mir lieber. Der ein oder andere wird diese Denkweise wiedererkennen. Deshalb müsste ich mich eigentlich ärgern, dass es jetzt doch anders gekommen ist, aber das Gegenteil ist der Fall. Ich finde Charles Lindbergh ist eins dieser Beispiele, die perfekt aufzeigen, warum das Phantasialand in einigen Disziplinen der Freizeitparkbranche einsame Kreise an der Spitze dreht: "innovative Ideen", "kreative Gestaltung" und das geschickte Besetzen von Produkt-/Marktnischen funktioniert im Einklang fast nirgendwo so gut wie in Brühl. Denn auch wenn ich dieses Hotel niemals besuchen werde (bei 20 min Autofahrt zum Park) und in meinen Augen Kapselhotels auch erst den Langfrisitgkeitstest überstehen müssen, muss ich anerkennend eingestehen: Das Konzept macht unendlich viel Sinn. Ich teile die Einschätzung, dass das CL weitestgehend wohl als Ersatz fürs Smokey Digger Camp entsteht und damit das vakant gewordene Segment der eher niedrig-preisigen Übernachtungsmöglichkeiten wohl wieder geschlossen werden soll. Eine Ergänzung im Übernachtungsangebot, aber nicht unbedingt ein vollwertiges Hotel. Diese Einschätzung ergibt sich einfach aus dem Umstand, dass es sich immer noch um ein Kapselhotel handelt, welche vom Grundprinzip her ja als preisgünstige Alternative zu einer "echten" Hotelübernachtung erfunden worden sind. Auch Kapazität und Ausstattung werden im Vergleich zu Matamba und Ling Bao höchstwahrscheinlich eingeschränkt sein - das Platzproblem in Rookburgh wird durch die Kapseln ja nur relativiert, es löst sich ja nicht in Luft auf. Nach Betrachtung der Concept Art würde ich grob auf irgendwas zwischen 20 und 50 Zimmern tippen. Aber "Charles" ist mehr als nur Lückenfüller, es ist auch Aufwertung und passt daher perfekt in die allgemeine Parkentwicklung. An der hervorragenden Thematisierung des Hotels dürften im Phantasialand wohl keine Zweifel bestehen. "Vom Tipi in die Aeronauten-Kabine" - damit ist doch eigentlich alles gesagt, cooler kann man wahrscheinlich in dem Preissegment nicht in einem Freizeitpark übernachten - und komfortabler als ein Zelt werden die Astronauten-Zellen allemal. Deshalb wird man den Qualitätsunterschied zum Indianer-Camping bestimmt auch im Portmonaie spüren, ohne dass preislich eine Konkurrenz zu den etablierten Themenhotels aufgebaut wird. Dabei sollte man vielleicht noch erwähnen, dass sich das PHL im CL-Slogan m.E. das erste mal öffentlich zum Steampunk-Thema bekannt hat - eine Entscheidung, die ich auch sehr beglückwünsche, da es die wahrscheinlich zeitloseste Variante des Themenparkklassikers "Science-Fiction-Land" ist. Hier zeigt man mal wieder wie man Altbewährtem stilsicher eine eigene Note geben kann, ohne dass es in einem Kreativfiasko endet oder man eine trendy, zeitgenössische Zukunftsvision der Kurzlebigkeit opfert. Es muss sich aber erst noch zeigen, ob das vollmundig versprochene "Übernachtungserlebnis" wirklich Teil eines gelebten Konzepts ist, oder eher Marketing-Hyperbel für "normales" Übernachten im Themenhotel ist. Ich wäre sehr vorsichtig damit, allzu viel zu erwarten. Ich glaube nicht an Rezeptionisten im Alien-Kostüm, die dem Method Acting verschrieben sind. Auch eine Mos-Eisley-Cantina wäre bestimmt zu hoch gegriffen. Das sind alles Assoziationen, die durch Disneys Star Wars Hotel geweckt werden, was alles wird, aber sicher kein Kapselhotel und deshalb nur schwerlich als inspiratives Vorbild taugt. Es gibt aber genug Möglichkeiten, um die Illusion mit spartanischen Mitteln zu erzeugen: Herr Rober wird bestimmt einige seiner Lampen / Armaturen erfolgreich unterbringen und hier und da hege ich (wie für den gesamten Themenbereich) vorsichtig Hoffnung auf animierte Deko (bewegende Druckanzeigen, gelegentliche Dampfablässe, drehende Zahnräder, Displays als Fenstersatz). Ich glaube auch nicht an eine zentrale Hotelgastronomie, vielleicht mehr etwas in Richtung "Astronauten-Food" in Automaten auf den Gängen / Zimmern. Das ein oder andere Gimmick wird man einbauen; da auch immer wieder Bezüge zu FLY gezogen werden, ist ein Fly-Through/Over/Under sicherlich nahe liegend. Ich bin auch sehr gespannt ob und wie das Versprechen vom Hotel "mitten im Themenbereich" eingehalten wird; dass es gar keinen separaten Straßenzugang geben soll, halte ich dann doch sehr inpraktikabel für ein Hotel. Außerdem fehlt mir ein wenig der Anreiz, was an der Aussage "mitten im Themenbereich" so toll sein soll - macht es wirklich einen riesigen Unterschied ob ich beim Matamba / Ling Bao vom Rand des Themenbereichs draufschaue? Hat der Ausblick, dann nicht sogar noch mehr Tiefe. Eingebettet in das Themenerlebnis ist man so oder so. Zu guter Letzt bleib ich mir treu und nörgle noch ein bisschen. Gegen "Charles Lindbergh" ist als Name eigentlich nichts einzuwenden, aber hätte ich die Markeneintragung gefunden ohne zu wissen, was das im Phantasialand wird, hätte ich all mein Geld auf eine Gastronomie gesetzt, weil eine der wenigen roten Fäden im Phantasialand ist, dass die Cafès nach Menschen benannt werden: Lilli, Heino, Frau Freudenreich und selbst bei der Taverne wird suggeriert, dass sie etwas mit Rutmor (der Troll?) zu tun hat. Aber fehlende Stringenz in der Namensgebung zwischen und innerhalb von Themenbereichen ist eine Tradition die in Brühl genauso liebevoll gepflegt wird, wie die Entwicklung von innovativen und detailverliebten Konzepten. PS: Merry Christmas everyone!
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