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HookahMan

Welchen Kinofilm habt ihr zuletzt gesehen?

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10 hours ago, Joker said:

Batman v Superman - Schlechter geht es kaum. Dank UCI Unlimited Card zum Glück nichts dafür bezahlt. Erstens ist der Trailer der größte Spoiler überhaupt und zweitens ist der Film eine einzige Fehlbesetzung. Hinzu kommen ewige Längen ohne sinnvollen Zusammenhang, usw. Lediglich der Kampf von Batman gegen Superman weiß zu gefallen. Der geht aber nur ein paar Minuten....

Spart euch das Geld und geht lieber in Zoomania! Großartiger Film!

War ebenfalls heute drin. Kann ich leider nichts von unterschreiben. Meiner Meinung nach der erste WIRKLICHE Comic-Film. Szenen wirken wie Comicseiten und pausiert man sie, könnte das Bild exakt aus dem Pinsel eines Zeichners stammen. Nicht der beste Film den ich je gesehen aber, dennoch sehr schön umgesetzt.

Edited by Vanillerille (see edit history)

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Batman vs Superman

Die erste Hälfte des Films ist einfach nur langweilig, viele, unsinnige Szenen ohne Zusammenhang und wenig Spannung. Die Vorgeschichte wird leider ewig hinausgezögert und in die Länge gezogen - ist deshalb wohl der Film auch 154 Minuten lang?

Die zweite Hälfte war dagegen sehr gut! Ein sehr spannender Kampf mit einem überraschenden Ende konnte den Film für mich retten.

Auch die Leistung der Schauspieler war gut, man merkt zudem, dass ein großes Budget für aufwendige Szenen vorhanden war.

Insgesamt ein akzeptabler Film, bei dem man sicher vieles hätte besser machen können, der im Gesamtpaket dennoch stimmig ist.

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Bin leider enorm wählerisch, deshalb sehr selten im Kino. Habe dennoch letztens einen Film gesehen, der für mich die ideal unterhaltende Mischung aus Sarkasmus, Splatter, Galgenhumor, Spannungsverlauf und ,,4th Wall Breaks'' war;

Deadpool:wub:

Bin wie gesagt ziemlich festgefahren in Horror und Komödie, mein Humor entspricht ungefähr dem der Serie South Park :D

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Ich habe gestern Batman V Superman: Dawn of Justice angesehen und kann die vielen negativen Kritiken nicht ganz verstehen. Der Film hat durchaus seine Längen und geht am Ende meiner Meinung nach auch etwas "over the top", aber ich habe ihn trotzdem gut gefunden. Besonders Jesse Eisenberg in der Rolle des Lex Luthor hat mir sehr gefallen, aber auch Ben Affleck und Henry Cavill haben eine super Arbeit geleistet.

Vor einigen Tagen habe ich auch Zoomania gesehen und war regelrecht begeistert. Auf jeden Fall der beste Animationsfilm, den ich je gesehen habe und er bring noch dazu eine wichtige Botschaft des Respekts und der Toleranz mit sich.

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vor 2 Minuten schrieb Joker:

Raum - Grandioser Film, der leider von den üblichen Peng-Peng-Blockbustern überschattet wird. Wer richtiges Kino will, sollte mal reinschauen. Ist auch nicht so überteuert wie die großen Filme.

Ich habe das Buch auf dem der Film basiert gelesen, du evtl. auch? Setzt der Film die Story gut um? Ich nörgle immer sehr viel wenn was anders ist als im Buch ;)

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Ich habe noch keinen einzigen Film gesehen, der mich mehr umgehauen hätte, als das Buch. Dafür ist meine Phantasie zu groß. Ich habe das Buch nicht gelesen, denke aber, dass du da wie bei allen anderen Buchverfilmungen deine Erwartungen runter schrauben solltest.

Trotzdem muss man sagen, dass die schauspielerische Leistung einfach sehr gut ist. Besonders das Kind liefert da eine Glanzleistung ab.

Im Fokus des Films steht absolut das Schicksal der beiden eingesperrten Menschen. Der Entführer und Vergewaltiger steht eher im Hintergrund.

Bei der Handlung nehmen die Szenen in "Raum" etwa eine Stunde ein und die Szenen in der realen Welt etwa eine Stunde.

Toll dargestellt ist in diesem Fall auch die Gefühlswelt des Kindes.

 

Also ich kann den Film wie gesagt nur sehr empfehlen. Man muss halt, wie es bei allen Buchverfilmungen so ist, die Erwartungen runter schrauben und akzeptieren, dass der Regisseur andere Maßstäbe hat, als der Autor.

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vor 2 Minuten schrieb Joker:

Ich habe noch keinen einzigen Film gesehen, der mich mehr umgehauen hätte, als das Buch. Dafür ist meine Phantasie zu groß. 

Jurassic Park, Jaws, Forrest Gump, Pate, fallen mir spontan ein. Mit mehr Zeit zum überlegen gibt es mit Sicherheit noch mehr.

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vor 11 Minuten schrieb Joker:

Naja das ganze ist ja immer auch eine Geschmacksfrage. Bei Buchverfilmungen gehe ich immer mit nicht so hohen Erwartungen dran. Das wollte ich damit sagen.

Da bin ch voll und ganz bei dir, ist bei mir ganz genau so, jedoch ist die Aussage, alle Filme seien im Vergleich zum Buch schlechter, falsch. ;) Das wollte ich nur damit sagen. 

 

Ich habe nebenbei als letztes im Kino Zoomania gesehen und fand den super.

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Hallo Film- und Buchfans. Zum Thema Roman-Verfilmung muss ich mal kurz was loswerden:

 

Im Grunde gibt es einfach keine "Buchverfilmung". Eigentlich müsste es immer heißen "ein Film NACH Buch X" einfach weil man keinen Roman verfilmen kann. Das hat mehrere Gründe von denen einige wichtige die folgenden sind:

1. Warum gibt es ein Drehbuch wenn man einen Roman verfilmen könnte? Wem das als Argument nicht reicht:

2. Warum hat ein Roman mehrere hundert oder sogar tausend Seiten und ein Drehbuch maximal um die 120? (ca. 1 Seite pro Minute Film, natürlich variierend je nach Film. Herr der Ringe hat z.B. weit unter 100 Seiten trotz mehrere Stunden langem Film, aber im Durchschnitt kann man von einer Seite/Filmminute ausgehen) Aus dem einfachen Grund weil der Film sonst viel, viel zu lang werden würde. Dadurch kommen wir gleich zum nächsten Punkt:

3. Der gleichzeitig wieder mit Punkt 1 zu tun hat. Bei einer Roman-Verfilmung kann man sich immer nur auf einen Teil/Aspekt des Buches konzentrieren, weshalb es auch meiner Meinung nach immer "NACH Buch X" heißen sollte. Der eine Drehbuchautor findet den einen Aspekt eines Romans gut, der nächste möchte sich auf einen anderen Aspekt konzentrieren. So können zu ein und dem selben Buch mehrere verschiedenste Filme entstehen. Gutes Beispiel sind hier Bücher mit mehreren parallelen Handlungssträngen. Im Buch: Super! Im Film muss ich mich für einen entscheiden weil mehr einfach zu viel ist für einen Film. Sowohl was die Länge angeht, als auch was das Verständnis für den Zuschauer angeht. Und an dem Punkt heißt es dann bei denen die das Buch gelesen haben schnell "Da fehlte die Hälfte". (Gleiches gilt für Charaktere die aus den gleichen Gründen im Film ausgespart wurden)

4. Ein weiterer Punkt ist das Medium ansich. Und das ist einfach komplett anders. In einem Film muss ich immer in Bildern denken, denn ein sehr guter Film funktioniert eigentlich komplett ohne Text, das heiß ohne Worte und was bleibt bei einem Buch, wenn man die Worte weg lässt? Richtig. Zum besseren Verständis ein paar Beispiele wo sich diese Unterschiede gut zeigen:

     - Gedanken:   Im Buch: So viel ich will.   Im Film: Geht nicht. Gedanken gibt es höchstens über einen Off-Sprecher, das ist aber meist wenig kreativ und dem gescheiterten Versuch geschuldet ein Buch 1zu1 zu verfilmen. Man merkt das auch meist daran, dass es extrem langweilig ist. Im Buch funktioniert das. Im Film nicht.

     - Ortsbeschreibung:   Im Buch: Wenn ich will kann ich seitenweise ein und den selben Raum beschreiben.   Im Film: Totale. Fertig. (Überspitzt)

     - "Grundidee":   Im Buch: Die Phantasie. Ein gutes Buch regt die Phantasie des Lesers an und lässt ihn selbst eine Welt von unendlichen Möglichkeiten erschaffen.   im Film: Die Phantasie des Zuschauers wird in dem Sinne nicht "benötigt". Der Film muss neben einer spannenden Handlung wie schon gesagt hauptsächlich durch Bilder (und Töne) fesseln. Das ist der Grund warum ich ins Kino gehe. Interessanterweise schaffen es aber (im idealfall) beide Medien auf ihre Art, dass die Leute in eine andere Welt abtauchen können.

5. Da es nicht 100%ig zu "4." passt, als extra Punkt: Die Dramaturgie. Der Aufbau eines Romans ist einfach nicht zu vergleichen mit der doch immer recht ähnlichen Struktur eines Drehbuchs, die im Vergleich zum Roman eher geradlinig ist (oder sein sollte).

 

Diese Punkte (und es sind sicher nicht alle) möchte ich allen die ein Buch gelesen haben und in den entsprechenden Kinofilm gehen einfach nur mal mit auf den Weg geben. Wenn Interesse besteht können wir dazu gerne einen extra Thread eröffnen. Kommt mir aber bitte nicht mit Argumenten wie "in dem und dem Film war das aber so und so". Es git immer Ausnahmen und zu jedem Punkt den ich geschrieben habe, gibt es sicherlich ein Gegenbeispiel in der langen Geschichte des Films wo es super funktioniert hat. Im Großen und Ganzen denke ich aber stimmt das so. Und wer schon öfters die Erfahrung gemacht hat, dass ihm ein Buch gefallen hat und der Film dazu nicht, kann ja mal überlegen, ob einer oder mehrere der oben genannten Punkte zutreffen.

 

Tut mir Leid, dass es so viel geworden ist. zu guter Letzt deshalb noch was zum Titel des Threads: Room kann ich ebenfalls sehr empfehlen. Die Erzählhaltung aus Sicht des Kindes ist sehr interessant. Ist das Buch denn auch aus Sicht des Kindes geschrieben?

Davor war ich in Spotlight. Auch ein top besetzter Film, der nach einem etwas Zähen Beginn (wie ich finde) zunehmend an Fahrt gewinnt und vor allem vom Thema her noch immer top aktuell ist! Allerdings stimmt es auch ein wenig traurig, dass es (gefühlt) immer weniger solchen im Film gezeigten investigativen Journalismus wegen der Sache ansich gibt.

 

Und zu allerletzt: Auch wenn es objektive Qualitätsmerkmale gibt: Film UND Buch sind und bleiben Geschmacksache!

Danke fürs Lesen. Ich hoffe, ich trete niemandem auf die Füße. ich wollte lediglich ein paar Denkanstöße geben.

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Grundsätzlich kann ich deiner Argumentation zustimmen. Mir fehlt da meistens die Zeit, so ausführlich über dieses Thema zu diskutieren. Im groben zusammengefasst kann man aber tatsächlich sagen, dass eine Verfilmung immer nur eine Anlehnung ist. Der grobe Inhalt des Buches wird vereinfacht zusammengefasst. Dabei können Dinge weggelassen oder ergänzt werden. Sowohl der Autor, als auch der Drehbuchautor sind Künstler, die ihre eigenen Wege gehen.

Der Vorteil des Buches ist am Ende aber immer, dass der Autor bewusst Spielräume lässt (zum Beispiel bei Ortsbeschreibungen), die der Phantasie keine Grenzen setzen. Auch bei der Hauptfigur eines Buches lässt der Autor immer Spielraum für die eigene Vorstellungskraft. Im Kino müssen wir uns manches mal leider mit einem Schauspieler zufrieden geben. Die daraus resultierenden ewigen Diskussionen über richtige und falsche Besetzungen kennen wir alle und machen wir auch alle mit.

Trotz allem muss ich sagen, dass sich meiner Meinung nach die Kinofilme stark verbessert haben. Da ich dank der UCI Unlimited Karte jeden Film schauen kann, den ich will, kann ich das speziell in diesem Jahr beurteilen, weil ich wirklich alles, was in die großen Kinos gekommen ist, gesehen habe.

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vor 3 Stunden schrieb phantastisch!:

Tut mir Leid, dass es so viel geworden ist. zu guter Letzt deshalb noch was zum Titel des Threads: Room kann ich ebenfalls sehr empfehlen. Die Erzählhaltung aus Sicht des Kindes ist sehr interessant. Ist das Buch denn auch aus Sicht des Kindes geschrieben?

 

Uff, das war viel :) Ist aber schon klar, was du da schreibst. Mir geht es um Grundsätzliches, dass zb. nicht ganze Handlungsstränge/Charaktere komplett geändert werden. Das Buch ist aus der Sicht des Kindes geschrieben, und hätte man den Film anders ausgerichtet, wäre das dann ein großer Kritikpunkt für mich.

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Ghostbusters - Kommt scheinbar schlecht an, muss sich aber meiner Meinung nach nicht verstecken. Ein kurzweiliger, unterhaltsamer Spaß, der sich selbst wie das Original nicht zu ernst nimmt. Toll fand ich auch, dass nun die Frauen im Mittelpunkt stehen und mal ein Mann als "Sexobjekt" dargestellt wird. Ist sonst leider meistens immer nur umgekehrt und die Stärken der Frauenwelt kommen nicht zum Vorschein.

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