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Die Sache mit der Erweiterung...

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vor 10 Minuten schrieb PhantasialandVeteran:

Dafür besitzt der Movie Park Germany in Bottrop einen so gut wie direkten Bahnhof ...

Der wurde damals bei Warners Bros Bebauung mitgemacht ...

 

Die Bushaltestelle ja. Der Bahnhof (Bzw. Haltepunkt) Feldhausen existiert laut Wikipedia seit über 100 Jahren.

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vor 8 Minuten schrieb Bananenblatt:

Die Bushaltestelle ja. Der Bahnhof (Bzw. Haltepunkt) Feldhausen existiert laut Wikipedia seit über 100 Jahren.

 

Er wurde jedoch für den Movie-Park (bzw Movie-World) umgebaut. Zu Traumlandparkzeiten (schnief) konnte man fröhlich über die Gleise laufen. Jetzt muss man in Fahrtrichtung Oberhausen/Essen/Wanne-Eickel über die Brücke gehen.

 

Auch der Hansapark hat fast einen eigenen Bahnhof. Wobei es früher noch einen Bahnsteig für Sonderzüge hinter dem Supersplash gab. Die anderen Parks vergleichbarer Größe haben keinen leider Bahnanschluss. 

Edited by Bahnschalker
Text ergänzt (see edit history)

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Einer muss mich bitte mal aufklären. Habe ich es richtig verstanden, dass im Falle einer Erweiterung keine neuen Attraktionen gebaut werden dürfen? Das macht doch gar keinen Sinn oder? Oder gibt es trotzdem die Aussicht, dass der Park wachsen kann mit Fahrgeschäften, Achterbahnen usw? Finde diese ganze Problematik teils sehr verwirrend deswegen frage ich nach 🤔

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Nein es wurde lediglich mal gesagt dass auf den „neuen“ Flächen keine weiteren Attraktionen gebaut werden, sondern Der Wasserpark und Hotels.

es gibt aber noch einige „alte“ Flächen die Inder Zukunft noch bebaut werden könnten, wie der Alt Berlin Parkplatz, Teile des China Parkplatzes, die Fläche hinter dem Kaiserplatz usw.

 

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Man kann dabei nur mit dem Kopf schütteln. Nach dem Regierungswechsel und den Aussagen von Herrn Golland hatte ich echt Hoffnung aber mittlerweile bezweifle ich, dass die CDU das in ihrer aktuellen Amtszeit hinbekommen wird... Und dann steht vielleicht wieder ein Regierungswechsel an und alles zieht und zieht sich weiter in die Länge!

In einem Land indem Jahrzehnte lang für den Braunkohleabbau riesige Wälder und ganze Ortschaften dem Erdboden gleichgemacht wurden, kann man einem Freizeitpark dessen zukunftssicherheit von Erneuerung und Vergrößerung abhängt, dieses kleine Wäldchen nicht zusichern??? Die Konkurrenz schläft, im Gegensatz zu unserer Politik, nicht! 

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Also ändert sich nichts... Politiker haben eben auch nicht die Macht, einfach geltendes Recht über den Haufen zu werfen. Das mit dem Naturschutzgebiet Ententeich (Dreiecksfläche) erscheint mir fragwürdig, weil damit Naturschutz wertlos wird, wenn nur genügend Druck da ist. Sowas hat es schon gegeben, z.B. Mühlenberger Loch in Hamburg und Airbus.

 

Da könnte man eher auf die nicht geschützten Flächen zugreifen (Wald jenseits der Phantasialandstraße, Felder und Kleingärten) und die Anwohner zumindest zur Hinnahme von Gebäuden an der Berggeiststraße und einer Lärmschutzwand am Mondsee "zwingen", ggf. eben gegen finanzielle Entschädigung.

 

Mich interessiert, was diese Quertreiberei bei den Anwohnern verursacht: ist es einfach nur notorisches Querulantentum, oder hat das PHL in der Vergangenheit da mal Leuten auf den Schlips getreten? Herr Löffelhardt Senior wohnte doch auch in einem der Häuser hinter dem Mondsee - könnte das gar ein Nachbarschaftsstreit sein? Irgendwo auf Freizeitparkcheck hatte ich eine Bemerkung gelesen, wenn der Park so mit Anwohnern umgehe wie mit den Foren (Streit um Baustellenfotos), dann wäre auch das Bocken der Anwohner durchaus verständlich. Ist natürlich alles Spekulation und womöglich völlig unbegründet.

 

Andere Sache: Wenn die Erweiterungsflächen erst mal nur für Hotels sind und keine neue Attraktions-Kapazität hinzukommt, wenn nach und nach die alten "Kapazitätsmonster" GR, HT, TotNH und irgendwann auch Colorado verschwinden und durch Fahrgeschäfte mit geringerer Kapazität ersetzt werden (Achterbahnen, Flatrides), wird der Park womöglich ganz schnell überfüllt, zumal, wenn die zusätzlichen Gäste sich dann noch mit Hotel-Quickpässen vordrängeln. Für den Park sind die Hotels ein Risiko: mit dem Europapark oder Efteling als überregionales Urlaubsziel wird es das PHL kaum noch aufnehmen können, und leerstehende Hotels sind enorm teuer. Die Wirtschaftslage wird nicht ewig so gut bleiben wie jetzt, und dann wird der Kurzurlaub im Freizeitpark-Hotel womöglich als erstes gestrichen (vielleicht aber auch Fernreisen, die dann durch Kurzurlaube ersetzt werden). Es hat dem PHL also womöglich gar nicht geschadet, dass es nicht noch einige Hotels dazugebaut hat.

vor 9 Minuten schrieb to_b:

„Phantasialand und Autobahn - Anwohner kämpfen gegen Lärmpgegel im Brühler Süden an“

 

https://www.ksta.de/31123298

 

Zitat aus dem Zeitungsartikel:

"„Außerdem hat sich seit dem Urteil [Anm.: Wakobato-Betriebseinstellung an Wochenenden] unser Verhältnis zur Leitung des Phantasialands grundlegend verändert“, berichtet er. Statt Konfrontation herrsche nun konstruktiver Austausch." 

 

Was da wohl vorher abging? Immerhin sieht es aber jetzt so aus, als sei das Thema wieder auf dem Tisch, und als seien es auch nicht nur destruktive Intentionen, einfach nur alles zu blockieren. Deshalb steht auch mal wieder was darüber in der Zeitung, nach langer Zeit.

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Ach... das Phantasialand sollte die Häuser in der ersten Reihe einfach mit der Zeit kaufen. Eine Verwendung dafür findet man sicherlich. Und sei es, dass man eine Lärmschutzwand baut und sie dann vermietet. 🙈 Das wäre eine gute Lösung für das Problem, aber ich fürchte viele würden ihr Haus nicht verkaufen wollen.

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Ach... das Phantasialand sollte die Häuser in der ersten Reihe einfach mit der Zeit kaufen. 

Das ist eine vernünftige Idee, die auch nicht günstig ist.

Vielleicht könnte man dann auf der Fläche ein großes schlankes Hotel als Schallschutz hinstellen.

Dann könnte der See effizienter genutzt werden.

 

Aber das wird bestimmt nicht kommen!!!

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vor 1 Stunde schrieb PhantaDad2017:

Mich interessiert, was diese Quertreiberei bei den Anwohnern verursacht: ist es einfach nur notorisches Querulantentum, oder hat das PHL in der Vergangenheit da mal Leuten auf den Schlips getreten? Herr Löffelhardt Senior wohnte doch auch in einem der Häuser hinter dem Mondsee -

Ein guter Teil der Gegner und Aktivisten soll ja gar nicht erst aus der direkten Anwohnerschaft stammen, könnte mir vorstellen, dass es wirklich einfach nur "ums Prinzip" geht. Bei den Anwohnern selbst hieß es vor 15 Jahren oder so mal in Fankreisen, dass der Großteil auch gar nichts gegen den Park hat und sogar kooperationsbereit sind und es tatsächlich nur eine handvoll gibt, die sich quer stellen.

Vielleicht sind manche auch angefressen, dass ein paar vergangene Klagen gescheitert sind. Die Wintereröffnung oder die Hotels z.B. sollten auch mal verhindert werden, aber hier hat der Park sich durchgesetzt.

Bestes Beispiel Busparkplatz: aus irgendeinem Grund wollte man nicht, dass ein Gebäude für die Busfahrer entsteht. Kann ich mir nur durch reinen Trotz erklären.

Die bessere Kommunikation ist vielleicht dann auch dadurch zu erklären, dass der Park mittlerweile eine Menge Pläne zurück genommen hat.

 

vor 1 Stunde schrieb PhantaDad2017:

Da könnte man eher auf die nicht geschützten Flächen zugreifen (Wald jenseits der Phantasialandstraße, Felder und Kleingärten)

Der Kleingarten hinter den Parkflächen ist ja bereits eingeplant. Hier geht es, wenn ich mich richtig erinnere, um Lager und eine Kindertagesstätte für Mitarbeiter.

Aber natürlich sind die Kleingärtner selbst dagegen: https://www.ksta.de/region/rhein-erft/bruehl-archiv/aktion-kleingartenanlage-soll-phantasialand-weichen---verein-protestiert-24054524

Frage mich, ob man hier zumindest nicht einfach mit einem Ersatz an anderer Stelle was ausrichten könnte.

Abgesehen davon ist die Bebauung Richtung Badorf auch problematisch. Bei den momentan Lärmbeschwerden würde mich nicht wundern, dass hier genau so viel Widerstand entstehen würde. Es soll sogar Uneinigkeit unter den Erweiterungsgegnern hier herrschen: https://www.welt.de/regionales/koeln/article126313230/Das-Phantasialand-braucht-Platz-zum-Wachsen.html

 

Aber ich würde mal sagen die Badorfer müssen sich irgendwann entscheiden, was ihnen lieber ist: Erweitert der Park ins Naturschutzgebiet, oder vor ihre Haustür?

 

vor 2 Stunden schrieb PhantaDad2017:

Andere Sache: Wenn die Erweiterungsflächen erst mal nur für Hotels sind und keine neue Attraktions-Kapazität hinzukommt, wenn nach und nach die alten "Kapazitätsmonster" GR, HT, TotNH und irgendwann auch Colorado verschwinden und durch Fahrgeschäfte mit geringerer Kapazität ersetzt werden (Achterbahnen, Flatrides), wird der Park womöglich ganz schnell überfüllt,

Solche Kapazitätsmaschinen bringen aber auch nur was, wenn sie tatsächlich von den Besuchern benutzt werden. Wenn im Park 2000 Gäste sind, die aber alle an der GR vorbei gehen, dann ist es egal, wie viele Fahrgäste sie in der Stunde schafft.

Zumal ich auch nicht glaube, dass da eine allzu starke Verschlechterung sich eingestellt hat. Gerade Taron und Chiapas können im Idealfall eine Menge Besucher durchschleusen und bei F.L.Y. wird es wahrscheinlich nicht anders. Mit Rookburgh kommt ja auch erstmals wieder ein bisschen Fläche für die Gäste hinzu.

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1 hour ago, PhantaDad2017 said:

Da könnte man eher auf die nicht geschützten Flächen zugreifen (Wald jenseits der Phantasialandstraße, Felder und Kleingärten) und die Anwohner zumindest zur Hinnahme von Gebäuden an der Berggeiststraße und einer Lärmschutzwand am Mondsee "zwingen", ggf. eben gegen finanzielle Entschädigung.

 

So ein Lärmschutzkonzept anständig auszuarbeiten wird seine Zeit dauern, da mach ich mir erstmal keine Sorgen. Es hat schließlich seinen Grund, warum der Park den Fantasy-Bereich so schleifen lässt. Beim alten Lärmschutzkonzept war der Schattenwurf in die Gärten der Anwohner der Knackpunkt. Sowas ließe sich mit Glaselementen reduzieren, wie es auch vielerorts in den Niederlanden Standard geworden ist. In Deutschland kennt man ja beim Lärmschutz leider nur den Ansatz "Berliner Mauer". Aber wenn das Phantasialand hier den Sonderweg gehen sollte und eine teurere Lösung anstrebt, dann muss z.B. auch geklärt werden, wer verantwortlich ist, sollte es bspw. zu Graffiti auf Glaselementen zu den Vorgärten hin kommen.

 

1 hour ago, PhantaDad2017 said:

Mich interessiert, was diese Quertreiberei bei den Anwohnern verursacht: ist es einfach nur notorisches Querulantentum, oder hat das PHL in der Vergangenheit da mal Leuten auf den Schlips getreten?

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das Phantasialand in der Vergangenheit deutlich offensiver bezüglich der Erweiterung aufgetreten ist. Damals hatte man noch keinen grundlegenden Plan bezüglich des bestehenden Geländes, und auch keine Erfahrung mit der konstanten Verdichtung, die nun überall langsam voran schreitet. Da kann man als Unternehmen durchaus mal Torschlusspanik entwickeln. Andererseits ist es auch natürlich nichts überraschendes, in einem lauen Vorstädtchen - insbesondere bei einer Stadt wie Brühl - auf notorisches Querulantentum zu stoßen. Gerade durch Bergbau geprägte Gegenden haben oft einen nachhaltigen Zusammenhalt der Bevölkerung entwickelt.

 

2 hours ago, PhantaDad2017 said:

Irgendwo auf Freizeitparkcheck hatte ich eine Bemerkung gelesen, wenn der Park so mit Anwohnern umgehe wie mit den Foren (Streit um Baustellenfotos), dann wäre auch das Bocken der Anwohner durchaus verständlich. Ist natürlich alles Spekulation und womöglich völlig unbegründet.

Ich will mich ja nicht 50x wiederholen, aber Baustellenfotos in Foren sind reines Freizeitvergnügen. Die Auseinandersetzungen mit den Anwohnern dagegen sind hartes Business. Gerade dass man sich hier im Forum immer nur über die Informationspolitik des Phantasialands ärgert, ohne auch mal über sein eigenes Auftreten und seine eigene Anspruchshaltung nachzudenken, ist doch ein wunderbares Beispiel dafür, wie unterschiedlich die Wahrnehmung zweier streitender Parteien sein kann.

 

2 hours ago, PhantaDad2017 said:

Andere Sache: Wenn die Erweiterungsflächen erst mal nur für Hotels sind und keine neue Attraktions-Kapazität hinzukommt, wenn nach und nach die alten "Kapazitätsmonster" GR, HT, TotNH und irgendwann auch Colorado verschwinden und durch Fahrgeschäfte mit geringerer Kapazität ersetzt werden (Achterbahnen, Flatrides), wird der Park womöglich ganz schnell überfüllt

 

Das find ich jetzt aber Quatsch. Klugheim als ganzes fasst deutlich mehr Leute als die Silbermine. Da geht es nicht nur um Bahnkapazitäten und Fahrgäste pro Stunde, allein durch das neue kulinarische Angebot und die Wartebereiche die ebenfalls Menschen aufnehmen, ergibt sich schon eine reine Aufenthaltskapazität welche vorher so nicht gegeben war. Schlimmstenfalls ist das ein Nullsummenspiel gewesen.

Die Kapazität der Geister Rikscha ist ebenfalls ein zweischneidiges Schwert, wenn selbst an vollsten Tagen dort nur 5 Minuten Wartezeit herrschen. Das heißt nämlich auch, dass die 3000 Personen pro Stunde genau so schnell wieder ausgespuckt werden und dann zurück im Park sind, und ein zweites mal fährt doch keiner damit. Ich halte ein modernes Darkride anstelle der Geister Rikscha für eine klare Kapazitätsverbesserung, selbst wenn die zahlenmäßige Personenkapazität sinkt.

HT und Temple befinden sich in einem - für Phantasialand-Verhältnisse - riesigen Gebäude. Wenn das z.B. in einen echten Themenbereich umgewandelt wird, in dem man sich auch richtig aufhalten kann und sich trotzdem weiterhin zwei Bahnen dort befinden - Darkride, Achterbahn, Wasserbahn, völlig egal - wird das auch deutlich mehr bringen als die Blechhalle jetzt, die zwar mit 4-Zug-Betrieb und großen Booten punkten kann, aber eben auch keine Wiederholungsfahrer hat. Sorry @TOTNHFan, einer ist zu wenig 😄

Bis Colorado verschwindet wird so viel Zeit vergangen sein, dass sich Spekulation darüber sowieso nicht lohnt.

 

2 hours ago, PhantaDad2017 said:

Für den Park sind die Hotels ein Risiko: mit dem Europapark oder Efteling als überregionales Urlaubsziel wird es das PHL kaum noch aufnehmen können, und leerstehende Hotels sind enorm teuer.

Das muss es auch gar nicht, weil das Phantasialand auf ein ganz anderes Gesamterlebnis abzielt, und auch abzielen muss. Schauen wir mal, was in den nächsten 5-10 Jahren insbesondere durch F.L.Y. im Berlin-Bereich noch so tut. Das Achterbahn-Aufgebot ist jetzt schon völlig konkurrenzlos in Deutschland, spätestens mit F.L.Y. wird auch in Europa kaum jemand dagegen anstinken können. Alton Towers zerlegt sich Schritt um Schritt immer weiter selbst, Port Aventura entwickelt sich in meinen Augen eher in einen Masse-statt-Klasse-Park (sorry an alle Fans) und Energylandia muss immer noch zusehen, dass die Besucherzahlen überhaupt mit den Investitionen mithalten können, denn ewig wird die EU da nicht zuschießen. Selbst wenn man weiterhin nicht großartig über 2 Millionen Besucher hinauskommt sehe ich doch noch weiterhin viel Potenzial darin, die Quote an Übernachtungsgästen zu erhöhen, insbesondere wenn sich Berlin zur abendlichen Flaniermeile (Flaniermeter?) entwickelt, man ERT auf den besten Achterbahnen Europas anbieten kann, und im Schauspielhaus könnte man doch auch wie der Europa-Park Kinofilme spielen. Es ist jedenfalls auffällig, dass sich da schon ewig nichts mehr getan hat, und meistens heißt das, dass es Pläne gibt.

 

2 hours ago, PhantaDad2017 said:

Die Wirtschaftslage wird nicht ewig so gut bleiben wie jetzt

Die Wirtschaftslage ist vielleicht für FAZ-Leser gut, aber die Reallöhne sind jetzt seit 1990 eigentlich nicht mehr groß gestiegen und Deutschland liegt durch sein Lohndumping und seine zu niedrige Inflation mittlerweile fast 20% unter dem Niveau Frankreichs, was sich auch in Renten und Sozialleistungen widerspiegelt. Wenn die Situation kippt, dann eher, weil Deutschland dem Druck aus dem Ausland nicht mehr standhält und es kräftige Lohnerhöhungen geben muss. Erste Schritte dieser Entwicklung können jetzt schon ganz langsam beobachtet werden. Aber das nur am Rande.

 

2 hours ago, PhantaDad2017 said:

Was da wohl vorher abging? Immerhin sieht es aber jetzt so aus, als sei das Thema wieder auf dem Tisch, und als seien es auch nicht nur destruktive Intentionen, einfach nur alles zu blockieren. Deshalb steht auch mal wieder was darüber in der Zeitung, nach langer Zeit.

 

Auch wenn weiterhin kein handfester Fortschritt entstanden ist, stimmen mich die Zeitungsartikel erstmal zufrieden. Es tut sich offenbar was, und es ist ja nicht so, dass das Phantasialand nicht genug mit seinem derzeitigen Gelände zu tun hätte. Ich mach mir da keine Sorgen, die Erweiterung kommt wenn die Zeit reif ist. Die Frage ist nur, wann das sein wird.

 

2 hours ago, UP87 said:

Ach... das Phantasialand sollte die Häuser in der ersten Reihe einfach mit der Zeit kaufen. Eine Verwendung dafür findet man sicherlich. Und sei es, dass man eine Lärmschutzwand baut und sie dann vermietet. 🙈 Das wäre eine gute Lösung für das Problem, aber ich fürchte viele würden ihr Haus nicht verkaufen wollen.


Also ich verstehe ja wenn man an seiner Heimat hängt, aber das ist doch auch einfach nicht schön, so eingeengt wohnen zu müssen? Genau wie der Ententeich. Zunächst einmal halte ich Angelvereine für einen völlig bizarren Ansatz, Naturschutz zu betreiben - das zeugt eigentlich nur davon, dass der Mensch weiterhin seine Rolle innerhalb der Natur nicht verstanden hat und glaubt, er tue der Natur durch gezieltes eingreifen einen Gefallen. Dieses gezielte eingreifen wäre gar nicht nötig, würde die Natur nicht ohnehin vom Menschen beeinflusst werden. Und mir kann keiner Erzählen, dass der Lärm von Autobahn und angrenzenden Straßen nicht volle Kanne bis zum See durchdringt, so viel Abstand ist das nämlich nicht. Naja, wie sagt man? Naturschutz ist eigentlich Menschenschutz.

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Ich habe hier nun diverse Beiträge ausgeblendet, da diverse User sich gegenseitig proviziert haben.
Sollte dies in diesen Thema weiterhin nicht möglich sein Sachlich und ohne Provokationen hier zu diskutieren werden wir dieses Thema schließen und nur noch pure Nachrichten zulassen.

 

 

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vor 4 Stunden schrieb PhantaDad2017:

wenn nach und nach die alten "Kapazitätsmonster" GR, HT, TotNH und irgendwann auch Colorado verschwinden

 

Ich kann leider den Gedanken nicht nachvollziehen, warum die Colorado verschwinden sollte.

Ich stimme zu, dass sie momentan thematisch nicht so ganz passen könnte. Aber dafür wird sie denke ich nicht wegkommen, sondern umgestaltet und an einen Themenbereich angepasst werden.

Ich glaube, dass sich das PHL damit auch keinen Gefallen täte, denn die Colorado ist kult und hat denke ich mal eine gute Kapazität. Das Phantasialand braucht auch Familienachterbahnen, die für die Masse ansprechend sind.

"Wir müssen das Publikum in der breiten Masse bekommen", hieß es ja. Dafür eignet sich die Colorado mMn am besten. Im obigen Szenario gäbe es "nur noch" Raik... Ich denke (und hoffe), dass uns die Colorado erhalten bleibt.

____

Eine Genehmigung der Erweiterung würde ich mir für den Park soo wünschen. Aber Leute, die über alles meckern und gegen alles sind, gibt es leider wirklich überall.

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Was hat das alles mit der Erweiterung zu tun???

Egal!  CA ist trotz des Alters noch eine Zeitgemäße Bahn. Gleichzeitig denke ich, dass es hier die größte Zielgruppe gibt.

Umbauen denke ich wird man den Wartebereich.

 

Aber nun zurück zum Thema.

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Für mich bleibt einfach die Hauptfrage welchen Masterplan die Geschäftsführung hat. 

 

Es wirkt eigentlich so als hätte man sich damit abgefunden, dass keine Erweiterung kommt. Zu wenig Presse, zu wenig Bewegung; kein Druck, kein ersichtliches Interesse. Wenn man überhaupt etwas erkennen kann, dann dass man sich auf den Plan B, den Park komplett umzubauen, versteift hat. Es gibt eigentlich wenig Anzeichen dafür auf externe Flächen zugreifen zu wollen, mal von der Obstwiese abgesehen. Die Frage ist einfach nur wie sie all das finanziell stemmen wollen, wenn dabei kein nennenswerter Wachstum herausspringt - gemessen an den Besucherzahlen. 

 

vor 3 Stunden schrieb Fluorineer:
vor 6 Stunden schrieb PhantaDad2017:

Für den Park sind die Hotels ein Risiko: mit dem Europapark oder Efteling als überregionales Urlaubsziel wird es das PHL kaum noch aufnehmen können, und leerstehende Hotels sind enorm teuer.

Das muss es auch gar nicht, weil das Phantasialand auf ein ganz anderes Gesamterlebnis abzielt, und auch abzielen muss.

 

Das sehe ich anders. Ich verstehe zwar, dass du mit dem "anderen Gesamterlebnis" ein insgesamt hochwertigeres Erlebnis meinst, aber man darf die Nische auch nicht so eng fassen, dass sich nur noch das Phantasialand darin befindet. Efteling, Alton Towers und Port Aventura sind Freizeitparkaushängeschilder ihrer Länder und des ganzen Kontinents, die preislich in der selben Liga spielen wie unser Favorit aus Brühl. Wenn man inzwischen regelmäßig Investitionen tätigt, die denen der anderen Parks gleichen oder übersteigen, wie könnte man sich da nicht in direkter Konkurrenz zu einander befinden? Ich kann doch nicht seit Jahren bauen wie sonst nur Disney, aber langfristig in Sachen Besucherzahlen in Gegenden unweit des Movie Parks rumdümpeln. Wie soll das funktionieren?

Den vergangenen Aussagen der Geschäftsleitung folgend, wonach der Ausbau zum Naherholungsgebiet (für die Branche) unausweichlich ist, und passend zur zunehmenden Entwicklung ins Premium-Segment, kann es eigentlich keine Alternative zu Wachstum durch überregionale Kundschaft geben. Dieser Park hat als Brühler Märchenpark angefangen, wenn er das aber bleibt, dann stirbt er. Chiapas, Klugheim und Rookburgh werden nicht gebaut damit die ewig selben Gäste aus Rheinland, Pott und Sauerland ein bisschen Abwechslung bekommen, das muss man einfach sehen. Eine Sternerestaurant lebt auch nicht nur von der Kundschaft im direkten Umkreis. 

 

Unter Berücksichtigung dieser Aspekte ist mir schleierhaft wie Mr. Phantasialand es schaffen will diesen Spagat aus deutlich gestiegener Ambition, bei hohem finanziellen Risiko ohne Flächen- und Kapazitätserweiterung langfristig stehen zu wollen. 

 

Manch einer wird mir übersteigerte Erwartungshaltung vorwerfen, aber ich finde eine der Hauptkritikpunkte die man RL vorwerfen kann ist, sich über die Jahre nicht offensiv und öffentlichkeitswirksam genug für die Erweiterung eingesetzt zu haben. Bei solchen Projekten braucht es Gallionsfiguren und öffentliche Sprachrohre, erst recht wenn man es mit Gegenbewegungen zu tun hat - aber diese gibt es auf Seiten des Phantasialands nicht. Wenn Wallraff irgendeine reißerische Reportage gedreht hat oder irgendein Ex-Saisonmitarbeiter auf Reddit ein Interview gibt, dann sitzt er am nächsten Tag in der Bild-Redaktion um Krisenmanagement zu betreiben und das Saubermannimage zu erhalten. Wenn es aber darum geht proaktiv Werbung für den Park zu machen; den Stolz, die Bedeutung und Freude über das eigene Lebenswerk zu teilen und damit Standortsicherung zu betreiben, sieht man ihn gar nicht. Die Macks machen das meinem Vernehmen nach anders.

Ich sehe da auch durchaus Parallelen zur allgemeinen Marketing-/ Informationspolitik: Man wäre gerne der beste Park Deutschlands und nimmt den Park Scout Award als Anlass, das auch als Statement selbstbewusst in die Welt hinauszuposaunen. Obwohl es einige gibt die sich an dieser Arroganz stören, ist das ein Vorgang der soweit branchenüblich ist. Mein Kritikpunkt daran ist, das nach Außen hin zuviel verkauft aber zu wenig mitgeteilt wird. Besser als darüber zu reden, dass man der Beste Freizeitpark Deutschlands ist, wäre es das zu zeigen / beweisen. Wie ihr wisst, war und bin ich immer der Meinung gewesen, dass es dafür keine bessere Gelegenheit gegeben hätte als die kreative Arbeit, den Hirnschmalz und das Herzblut welche in die Entwicklung und den Bau des ersten Launched Flying Coasters der Welt geflossen sind zu teilen. Es gibt keine bessere Werbung als Leidenschaft.

 

vor 6 Stunden schrieb PhantaDad2017:

Also ändert sich nichts... Politiker haben eben auch nicht die Macht, einfach geltendes Recht über den Haufen zu werfen. Das mit dem Naturschutzgebiet Ententeich (Dreiecksfläche) erscheint mir fragwürdig, weil damit Naturschutz wertlos wird, wenn nur genügend Druck da ist. Sowas hat es schon gegeben, z.B. Mühlenberger Loch in Hamburg und Airbus.

 

Politiker sind aber diejenigen, die durch Gesetzeserlässe das geltende Recht bestimmen. Gesetze werden im Parlament bestimmt, im Gericht werden sie ausgelegt. Und Parlamente werden von der Bevölkerung, von öffentlichen Debatten bestimmt.

Dass Naturschutz wertlos ist, wenn Entscheidungen dazu revidiert werden können, ist meines Erachtens auch großer Unfug der von Aktivisten erzählt wird. Es gibt immer die Einzelfallbetrachtung und das Gesamtbild. Und das morgen der Naturschutz untergeht und alle Schutzgebiete wie Domino-Steine fallen, sobald im Phantasialand der Ententeich bebaut wird, ist Teil der größtenteils emotionalen bis hysterischen Argumentationsweise der Ausbau-Gegner, auf die man sich gar nicht erst einlassen sollte. NRW als Industrie-Bundesland mit der höchsten Bevölkerungsdichte Deutschlands hat sowohl was Anzahl als auch Gesamtfläche angeht die mit großen Abstand meisten Naturschutzgebiete Deutschlands. Warum sollte davon jeder Quadratmeter unverhandelbar sein? Seit wann gibt es keine Abwägungsprozesse mehr? Da wo viele Menschen sind gibt es ein berechtigtes Interesse zur Ausdehnung der Nutz- / Wohnflächen. Müsste man aufgrund der brillianten Ausgangslage des Naturschutzes in NRW nicht sogar gesprächsbereiter sein als woanders?

Die sachliche Argumentation findet in der Öffentlichkeit nicht statt, weil die Aktivisten mit dem Kölner Stadtanzeiger durch die Villewälder spazieren und romantisch über Pilzesammeln in der Kindheit sinnieren und sich so ein emotionales Abo aufbauen. Das Phantasialand hält nichts dagegen und wird somit zum asozialen Kommerz Gegenpart stilisiert. Dabei wette ich, dass sich für jedes Ex-Villewald-Kind in NRW 10 Menschen mit ebenso positiv belegten Kindheitserinnerungen ans Phantasialand finden lassen. Eigentlich ist es die dümmste Strategie im Kampf gegen das Phantasialand auf Emotionen zu setzen, weil der Freizeitpark seit 50 Jahren spezialisiert darin ist Emotionen an Millionen von Besuchern zu verkaufen. Warum das die Geschäftsführung bis heute nicht für sich zu instrumentalisieren weiß, ist für mich eines der großen Rätsel was unseren Lieblingspark betrifft. 

Mach et, Robert.

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Im PL umgibt man sich offenbar gerne mit der Aura des Unerreichbaren, des Geheminsvollen. Ich hatte mal das Gefühl, hier wäre man mittlerweile bei einer anderen Strategie, z.B. war Klugheim während des Baus deutlich transparenter und es gab Backstage-Führungen bei MaC. Das hat man alles scheinbar wieder zurückgefahren. Keine Ahnung, warum. Ich dachte, die Aura des Geheimnisvollen, des Unerreichbaren, war zuletzt zu Beginn der 1990ern modern.

 

Um dem Gedanken von @Philicious zu folgen, könnte man über eine Stärkere Einbindung der Fans auch zu einem positiven Austausch mit den Gegnern der Erweiterung kommen. Nicht alles muss ja in harter Konfrontation enden (das könnte die Befürchtung des Parks sein). Dazu ist aber Vorraussetzung, dass man sich öffnet und genau diese Leidenschaft für den Park mit den Fans teilt. In unserer Zeit sind Netzwerke, Intelligenz der Masse, Emotionen einfach wahnsinnig hilfreich, eben weil jeder heute im gewissen Grad journalistisch aktiv werden kann, dank Social Media. Bisher gibt es das aber nur bei den Erweiterungs-Gegnern, weil es der Park so will. Völlig unverständlich.

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vor 6 Stunden schrieb Philicious:

Für mich bleibt einfach die Hauptfrage welchen Masterplan die Geschäftsführung hat. 

 

Manchmal kommt in mir ja doch mal der abwegige Plan in den Sinn, dass ein Verkauf oder im Extremfall ein Neubeginn an einem anderen Standort in ferner Zukunft möglich ist.

 

RL wird auch nicht jünger und ob die nachfolgende Generation Interesse am Freizeitparkgeschäft hat, weiß keiner von uns.

 

Ein beliebtes Mittel, Grundstückswerte zu steigern ist deren Verdichtung. Wenn diese einmal genehmigt ist, gibt es kein zurück. Insofern mag es auch eine Strategie sein, den Wert des Parks und der Grundstücke durch die engere Benauung maximal zu steigern, um dann besser verkaufen zu können. Dazu passt auch der Gedanke, durch die 2-für-1-Aktionen mehr Einnahmen pro Besucher zu erzielen. Kapital muss her!

 

Und dann scheint es auch weniger Mühen zu geben für eine Erweiterung.

 

Wir reden davon, dass der Park mit weiterer Verdichtung noch 10-20 Jahre über die Runden kommt. Dann wäre es soweit ich weiß ohnehin langsam Zeit für den nächsten Generationswechsel. Vielleicht dann mit einem Verkauf oder einem Neubeginn an einem anderen Standort. Neubeginn hieße in dem Fall nicht Umzug, sondern ein neuer Park, der durchaus auch etwas kleiner beginnen könnte.

 

Steile These, ich weiß, aber könnte aufgrund der schwammigen Fakten auch eine Möglichkeit sein.

 

Das einzige, was mich an dieser Theorie stört, sind die eigenen Emotionen und die Tatsache, wer einen Park kaufen sollte, der am Ende seiner Entwicklung steht.

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