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vor 11 Minuten schrieb Peddaaa:

Lieber @scbn81,

 

welchen Preis würdest Du denn, auch unter Betriebswirtschaftlichen Aspekten, für angemessen finden für eine Tageskarte?

 

Das ist ja gar nicht meine Aufgabe, könnte und wollte ich auch nicht, weil ich weder weiß wie egal welcher Park betriebswirtschaftlich aufgestellt ist, kalkuliert und welche Gewinne die Inhaber rausziehen wollen.

Allerdings muss man bei aller Liebe auch einen gewissen Realismus an den Tag legen. Mal salopp gesagt den Tagesbesucher interessiert es einen Pups ob eine Achterbahn durch ein Felsmassiv, Schloss oder von mir aus durch ein Einhornland fährt. Der vergleicht Anzahl Attraktionen, Essenspreise und was man am Ende des Tages rausgeholt hat (zB. Anzahl der geschafften Fahrgeschäfte) und hier geht das Preisleistungsverhältnis der deutschen Parks doch weit auseinander. Und wenn man das dann in Relation zu den Gehältern bzw. der Gehaltsentwicklung setzt, dann ist das schon happig für die meisten Deutschen.

Gilt übrigens aber nicht nur für Deutschland. Ich habe vor 15 Jahren für den Universal Orlando Jahrespass rund 139 Dollar inkl. Steuern vor Ort bezahlt (für beide Parks). Heute kostet der Pass 354.99 plus Steuern. Allerdings kostet der Tageseintritt auch fast so viel wie damals die Jahreskarte. 

Leider kann ich nicht mehr editieren.

 

Ich gege gerne vom Mindestlohn aus, da dies leider der große Bodensatz ist. Da verdient jemand vor Steuern rund 71,50 Euro am Tag bei 8 Stunden Arbeit (positiv gerechnet mit 8,90 Eure/Dtunde). Dann sind 50 für ein Tagesticket viel. 

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Ich habe von Betriebswirtschaft wenig  Ahnung und selbst wenn, haben wir ja keine zuverlässigen Zahlen, um Schlüsse ziehen zu können.

Es erscheint mir aber schlüssig, dass die Sparticket Variante auf Dauer nur bei Parks funktioniert, die von einer Kette aufgefangen werden. Der erfolgreichste Park in Deutschland hat feste Eintrittspreise und gibt nicht einen einzigen Euro Rabatt, trotzdem ist der Park immer gut gefüllt, weil die Qualität sich eben herumgesprochen hat.

Beim Phantasialand habe ich das eigentlich immer ähnlich wahrgenommen, bis irgendwann die zwei Mal Spaß Aktion kam. Mit dieser Aktion hat man den Eintritt um 50% reduziert, macht jedoch vielleicht mehr Umsatz durch die Gastronomie. Wir wissen nicht, ob der Park ohne Aktionen mehr Umsatz machen würde oder nicht, aber in jedem Fall ist klar, dass sich die Aktionen so herumgesprochen haben, dass niemand mehr bereit ist den vollen Eintrittspreis zu zahlen. Mittlerweile reicht vielen nicht einmal mehr die zwei Mal Spaß Aktion, man wartet sogar noch auf 15€ Rabatt Aktionen und kombiniert das ganze. Man kann den Eintritt auf viel zu günstige 15-20€ bekommen.

Zu einem Problem wird das ganze ab dem Zeitpunkt, wo man sich gegen die Aktion entscheidet, um anders mehr Umsatz zu generieren. Denn dann springen zumindest erst einmal die "Sparfüchse" ab und warten ab, was passiert. Ich fürchte aber, dass das mittlerweile sehr viele sind. Selbst Fantissima und die Hotels bekommt man mittlerweile mit viel Rabatt, ich glaube nicht, dass dies auf Dauer gut geht.

Klar, der Park baut seit einigen Jahren sehr aufwändige Themenwelten, aber so richtig erfolgreich kann das ganze Konzept nicht sein, wenn man weniger als die Hälfte vom Europa-Park Eintrittspreis verlangt.

 

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vor 50 Minuten schrieb Joker:

Ich habe von Betriebswirtschaft wenig  Ahnung und selbst wenn, haben wir ja keine zuverlässigen Zahlen, um Schlüsse ziehen zu können.

Es erscheint mir aber schlüssig, dass die Sparticket Variante auf Dauer nur bei Parks funktioniert, die von einer Kette aufgefangen werden. Der erfolgreichste Park in Deutschland hat feste Eintrittspreise und gibt nicht einen einzigen Euro Rabatt, trotzdem ist der Park immer gut gefüllt, weil die Qualität sich eben herumgesprochen hat.

Beim Phantasialand habe ich das eigentlich immer ähnlich wahrgenommen, bis irgendwann die zwei Mal Spaß Aktion kam. Mit dieser Aktion hat man den Eintritt um 50% reduziert, macht jedoch vielleicht mehr Umsatz durch die Gastronomie. Wir wissen nicht, ob der Park ohne Aktionen mehr Umsatz machen würde oder nicht, aber in jedem Fall ist klar, dass sich die Aktionen so herumgesprochen haben, dass niemand mehr bereit ist den vollen Eintrittspreis zu zahlen. Mittlerweile reicht vielen nicht einmal mehr die zwei Mal Spaß Aktion, man wartet sogar noch auf 15€ Rabatt Aktionen und kombiniert das ganze. Man kann den Eintritt auf viel zu günstige 15-20€ bekommen.

Zu einem Problem wird das ganze ab dem Zeitpunkt, wo man sich gegen die Aktion entscheidet, um anders mehr Umsatz zu generieren. Denn dann springen zumindest erst einmal die "Sparfüchse" ab und warten ab, was passiert. Ich fürchte aber, dass das mittlerweile sehr viele sind. Selbst Fantissima und die Hotels bekommt man mittlerweile mit viel Rabatt, ich glaube nicht, dass dies auf Dauer gut geht.

Klar, der Park baut seit einigen Jahren sehr aufwändige Themenwelten, aber so richtig erfolgreich kann das ganze Konzept nicht sein, wenn man weniger als die Hälfte vom Europa-Park Eintrittspreis verlangt.

 

 

Mir fallen da auch noch die ganzen BeNeLux Groupon Aktionen ein.

Deswegen versuchen Firmen im Premium-Elektronikbereich durch Gebietsschutz und/oder sehr strenge Verträge Preisspiralen zu verhindern, weil eben sonst genau das Problem entsteht. Wenn Kunden einmal spitz bekommen haben das es das Produkt auch günstiger gibt, wird es schwer wieder unrabattierte Preise zu erheben. 

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vor 2 Stunden schrieb Joker:

Mittlerweile reicht vielen nicht einmal mehr die zwei Mal Spaß Aktion, man wartet sogar noch auf 15€ Rabatt Aktionen und kombiniert das ganze.

Ist denn sicher ob das möglich war? Ich erinner mich da an wiedersprüchliche Informationen. Laut Kleingedrucktem der einmal zahlen zweimal Spaß Aktion waren alle Tageskarten für dieses Angebot quallifiziert (Ausser Brunch/Freikarten!?) Und laut dem kleingedruckten der Rabattgutscheine galten diese glaube ich nicht für diese Aktion.

 

 

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Klar, 49,50 € sind nicht wenig. 

Aber wir sprechen hier ja nicht von einem Must-have wie Lebensmittel oder Kleidung.... 

Ein Freizeitparkbesuch ist halt "Luxus". 🤷‍♀️

Kann ich mir gönnen - muss ich aber ja nicht. 

Wie oft fahren denn die meisten hin? In meinem Umfeld vielleicht 1x im Jahr... wenn überhaupt. Und die Jahreskarte für die Suchtis finde ich sehr günstig 🙂

Wenn ich zu dem Schluss käme, dass eine Kirmes viel günstiger für mich ist, würde ich einfach da hin fahren 🙃

 

Von einem Besuchszwang habe ich noch nix mitbekommen 🤪

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vor 3 Stunden schrieb Luna79:

Klar, 49,50 € sind nicht wenig. 

Aber wir sprechen hier ja nicht von einem Must-have wie Lebensmittel oder Kleidung.... 

Ein Freizeitparkbesuch ist halt "Luxus". 🤷‍♀️

Kann ich mir gönnen - muss ich aber ja nicht. 

Wie oft fahren denn die meisten hin? In meinem Umfeld vielleicht 1x im Jahr... wenn überhaupt. Und die Jahreskarte für die Suchtis finde ich sehr günstig 🙂

Wenn ich zu dem Schluss käme, dass eine Kirmes viel günstiger für mich ist, würde ich einfach da hin fahren 🙃

 

Von einem Besuchszwang habe ich noch nix mitbekommen 🤪

Könnte man glatt hier als Schlussantwort für diesen Thread nehmen😉

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vor 6 Stunden schrieb Luna79:

Von einem Besuchszwang habe ich noch nix mitbekommen 🤪

Ich habe auch noch nichts davon mitbekommen, dass es hier im Thread um einen solchen ginge. Natürlich muss keiner in Freizeitparks gehen. Man sollte es aber trotzdem möglichst vielen Familien zumindest gelegentlich ermöglichen.

Und dazu gehört es eben, die Eintrittspreise auf einem nachvollziehbaren Niveau zu halten. Klar, theoretisch kann man auch hingehen und den Eintritt in sämtliche Freizeitparks, kinos, Zoos und sonstige vergnügliche Orte auf 500€+ setzen. Ist ja Luxus und kein Muss, gell? 🤪

Wenn aber die Preise zu hoch sind, darf man sich auch über Kritik und vielleicht sogar schlichtes Gemaule nicht wundern.

bearbeitet von Latreylantras (Änderungen anzeigen)

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vor 27 Minuten schrieb Latreylantras:

Ich habe auch noch nichts davon mitbekommen, dass es hier im Thread um einen solchen ginge. Natürlich muss keiner in Freizeitparks gehen. Man sollte es aber trotzdem möglichst vielen Familien zumindest gelegentlich ermöglichen.

Und dazu gehört es eben, die Eintrittspreise auf einem nachvollziehbaren Niveau zu halten. Klar, theoretisch kann man auch hingehen und den Eintritt in sämtliche Freizeitparks, kinos, Zoos und sonstige vergnügliche Orte auf 500€+ setzen. Ist ja Luxus und kein Muss, gell? 🤪

Wenn aber die Preise zu hoch sind, darf man sich auch über Kritik und vielleicht sogar schlichtes Gemaule nicht wundern.

"Premium" kostet aber nunmal. 

 

Wer, wie hier mal angedeutet wurde, der Meinung ist das er dieses ganze drumherum mit Felsen Und Dörfern nicht benötigt, der kann gerne zum Movie Park* gehen und die jahreskarte (fast) zum Preis einer phantasialand tageskarte kaufen. Wem das auch noch zu teuer ist dem bleibt das Schloß Beck oder die einzelne Achterbahnfahrt auf der kirmes. 

 

Ich rufe auch nicht bei Mercedes an und sage denen die sollen die Autos günstiger machen weil ich sie mir nicht leisten kann. Ein corsa bringt mich auch von A nach B und bietet wegen der Größe Noch Vorteile bei der Suche nach einem Parkplatz. 

 

* Ich meins nicht böse, ich hab selber eine Jahreskarte für den MP. Aber gerade deshalb würde ich doch behaupten diese beiden Parks vergleichen zu können/dürfen. 

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Mal ehrlich... so gern die meisten hier das Phantasialand haben - es ist ein wirtschaftlicher Betrieb, keine caritative Einrichtung.

Und von diesem Betrieb leben ebenfalls etliche Familien... viele nicht mit dicken Gehältern. Da wird von unserem Eintritt auch das Essen für unzählige Familien auf den Tisch gebracht. Ich möchte nicht, dass die vielleicht jeden Monat 200 € weniger haben, damit ich 1,2 x im Jahr 10 € sparen kann. 

Dass ein Unternehmen nämlich auf den eigenen Profit verzichtet, habe ich noch nie gehört... wenn die Einnahmen sinken wird nicht der Porsche verkauft, sondern Leute entlassen oder Stunden gekürzt. 

Da die Betreiber das volle unternehmerische Risiko tragen und auch die Verantwortung für 100e Angestellte doch irgendwie auch legitim, oder? 

vor 52 Minuten schrieb Latreylantras:

Klar, theoretisch kann man auch hingehen und den Eintritt in sämtliche Freizeitparks, kinos, Zoos und sonstige vergnügliche Orte auf 500€+ setzen. Ist ja Luxus und kein Muss, gell? 🤪

 

 

Klar, kann man machen. Dann verschiebt sich nur das Publikum auf die oberen10.000... wäre dann natürlich eine sehr exklusive Geschichte, und die Wartezeiten dürften angenehm sein 😉

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vor 10 Minuten schrieb Bananenblatt:

"Premium" kostet aber nunmal. 

 

Wer definiert denn was Premium ist?

Der Verkäufer, der damit mehr Geld bei gleicher Leistung verlangen kann?

Da ich im Elektronikbereich beheimatet bin mal ein Beispiel ohne Markennamen zu nennen. Es gibt Hersteller, die haben es geschafft durch geschicktes Marketing, Produkte extrem teuer am Markt zu platzieren, obwohl sie sogar die gleichen Komponenten wie die preiswerte Konkurrenz verbauen. Ist das nun Premium oder Luxus? Solange der Käufer das glaubt sicher, aber auch nur weil eine tolle Geschichte mitverkauft wird. Ich wäre also vorsichtig etwas als Premium zu bezeichnen und ohne den Preisaufkleber zu hinterfragen einfach das Geld auf den Tisch zu legen.

 

Back-to-topic: Vor allem da man den Spieß ja auch umdrehen kann. Für den gleichen Preis bekommt man bei der Konkurrenz im Süden x-mal mehr Attraktionen, mehr Hotels und sogar das erste Michelin Sterne-Restaurant in einem Freizeitparkresort. Ist das jetzt weniger Premium?

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vor 1 Stunde schrieb scbn81:

Back-to-topic: Vor allem da man den Spieß ja auch umdrehen kann. Für den gleichen Preis bekommt man bei der Konkurrenz im Süden x-mal mehr Attraktionen, mehr Hotels und sogar das erste Michelin Sterne-Restaurant in einem Freizeitparkresort. Ist das jetzt weniger Premium?

 

Ach was, Tripsdrill hat einen Michelin-Stern bekommen? 😦

 

Aber mal ehrlich, wieso geht diese Preisdiskussion (fast) jedes Jahr von vorne los? Selbstverständlich steht es jedem frei, Preis- und Leistung konstruktiv zu hinterfragen. Allerdings lässt mich das Gefühl nicht los, dass sich das immer und immer wieder im Kreis dreht. Spätestens zum Saisonbeginn hin wird sich zeigen, ob die breite Masse bereit ist den Eintritt zu bezahlen. Das Phantasialand versteht durchaus dem notfalls entgegenzuwirken und mit Rabattaktionen vom tatsächlichen Kaufpreis wieder "abzulenken".

Ich erinnere mich noch gut an den drastischen Preisanstieg nach der Eröffnung von Chiapas von < 40,- € auf 45,- € (Bitte korrigieren, wenn ich falsch liege). Damals wurde auch alles schwarz gemalt und heute wird es kaum noch hinterfragt. Ist ja nicht so als würde man das Leistungsangebot nicht (voraussichtlich) erweitern.
 

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