Zu den Kosten: eine gute Achterbahn ist heute für 10 Mio nicht mehr zu haben. Das sind eher 15 - 25 Mio und in der Preisklasse gibt es dann auch einen adäquaten Darkride.
Die Betriebskosten sind schwer zu bestimmen, da fehlen die konkreten Zahlen. Aber Achterbahn braucht mehr Personal in der Station (Bügel kontrollieren, etc), dafür braucht ein Darkride häufiger mal einen Techniker, der Animatronics und Fahrsystem instand hält. Ich vermute, dass sich die Kosten etwa die Wage halten.
Sind Darkrides weiterhin relevant?
Ich denke schon. Disney hat gerade Frozen in Paris eröffnet, der EP hat sein gesamtes Darkride Portfolio überarbeitet (Geisterschloss, Piraten Batavia und Madamme Freudenreich) und zusätzlich Snorri Touren gebaut. Gleichzeitig wurden das Schlümpfe Abenteuer im Ploppsa Deutschland eröffnet und davor die Dämonen Gruft im Heide Park sowie Tiki Tahiti Adventure in Thüle. Thüle! Dass selbst ein kleiner Park wie der Freizeitpark Thüle in einen Darkride investiert - und die Wartung stemmen kann, zeigt doch, dass es das PHL erst recht schaffen kann. Das Toverland baut gerade: richtig, einen Darkride! Und im HansaPark entsteht Gerüchten zu Folge ebenfalls einer.
Aktuell investieren auffallend viele Parks in ihre Darkrides. Sie modernisieren, thematisieren und bauen komplett neu. Ich würde sogar sagen, dass in den letzten 5 Jahren da so viel Schwung in das Thema gekommen ist, wie schon lange nicht mehr. Das kann auch an Brühl nicht spurlos vorbeigehen.
Roooooobert! Schaust du mal????