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Bearbeitungshistorie

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mschmidke

Am 6.4.2017 um 16:29, Bassickx hat gesagt:

Taron-Züge geschlitze Eisenplatten unten drunter haben

Hab den Beitrag erst mit so vielen Jahren Verspätung entdeckt … dass es keine Eisenplatten sind, wurde ja weiter oben schon korrigiert, aber warum sind es keine Eisenplatten?

Ein Elektromotor (sowohl der rotierende als auch der Linearmotor) basiert auf dem Prinzip, dass ein fest eingebautes Magnetfeld und ein beweglicher, stromdurchflossener Leiter bzw. Magnet miteinander interagieren und so im beweglichen Teil eine Kraft erzeugen, die zu Bewegung führt.

Das fest eingebaute Magnetfeld wird fast immer durch Elektromagnete erzeugt.

Der bewegliche Teil kann dabei unterschiedlich ausgeführt sein: Er kann Permanentmagnete enthalten oder er kann aus Leitern bestehen, in denen Strom fließt. Beides hat Vor- und Nachteile.

Die Variante mit stromdurchflossenen Leitern gibt es wiederum in zwei Untertypen, die sich dadurch unterscheiden, wie der Strom in den beweglichen Teil gelangt.

Variante 1: durch externe Stromversorgung, z. B. über Schleifkontakte (oder Schleifringe)

Permanentmagnete oder extern versorgte Elektromagnete im beweglichen Teil bewegen sich dabei genau so schnell wie das umlaufende Magnetfeld. Man spricht von einem Synchronmotor.

Variante 2: durch Induktion

Diese Variante ist besonders spannend. Der bewegliche Teil ist konstruktiv sehr einfach: Er besteht aus elektrisch leitfähigem Material. Durch das umlaufende äußere Magnetfeld werden in diesem Leiter Ströme induziert, die wiederum ein eigenes Magnetfeld erzeugen. Dieses Wechselspiel führt dazu, dass der bewegliche Teil in Bewegung gerät.

Nun kommt der entscheidende Punkt: Induktion tritt nur dann auf, wenn sich das Magnetfeld relativ zum Leiter ändert. Würde sich der bewegliche Teil genauso schnell bewegen wie das umlaufende äußere Magnetfeld, gäbe es keine Induktion mehr, keinen Stromfluss – und damit auch keine antreibende Kraft.

Deshalb bewegen sich solche Induktionsmotoren grundsätzlich nicht mit der gleichen Geschwindigkeit wie das äußere Magnetfeld. Man spricht von einem Asynchronmotor.

Nun kommen wir zur Bedeutung des „S“ in „LSM“: Im Falle von Taron wird ein Synchronmotor eingesetzt. Das bedeutet, dass sich unter den Zügen keine einfachen Metallplatten befinden, sondern irgendeine Art von Magnet. Und da es keine Schleifkontakte zur Stromversorgung gibt, müssen es Permanentmagnete sein.

Die andere Variante, bei der der bewegliche Teil nur aus leitfähigem Material besteht und die Bewegung durch induzierte Ströme entsteht, heißt LIM, also linearer Induktionsmotor.

Ein weiteres Indiz dafür, dass unter dem Zug keine einfachen Eisenplatten sind, sind die Wirbelstrombremsen am Schluss - denn da sind schon die fest installierten Teile ja ganz gut sichtbar nur Metallplatten. Wären unter dem Zug ebenfalls nur Eisenplatten, würde einfach gar nichts passieren. Erst durch die Permanentmagnete unter dem Zug wird in den Bremsplatten der Wirbelstrom erzeugt, der den Zug abbremst.

mschmidke

Am 6.4.2017 um 16:29, Bassickx hat gesagt:

Taron-Züge geschlitze Eisenplatten unten drunter haben

Hab den Beitrag erst mit so vielen Jahren Verspätung entdeckt … dass es keine Eisenplatten sind, wurde ja weiter oben schon korrigiert, aber warum sind es keine Eisenplatten?

Ein Elektromotor (sowohl der rotierende als auch der Linearmotor) basiert auf dem Prinzip, dass ein fest eingebautes Magnetfeld und ein beweglicher, stromdurchflossener Leiter bzw. Magnet miteinander interagieren und so im beweglichen Teil eine Kraft erzeugen, die zu Bewegung führt.

Das fest eingebaute Magnetfeld wird fast immer durch Elektromagnete erzeugt.

Der bewegliche Teil kann dabei unterschiedlich ausgeführt sein: Er kann Permanentmagnete enthalten oder er kann aus Leitern bestehen, in denen Strom fließt. Beides hat Vor- und Nachteile.

Die Variante mit stromdurchflossenen Leitern gibt es wiederum in zwei Untertypen, die sich dadurch unterscheiden, wie der Strom in den beweglichen Teil gelangt.

Variante 1: durch externe Stromversorgung, z. B. über Schleifkontakte (oder Schleifringe)

Permanentmagnete oder extern versorgte Elektromagnete im beweglichen Teil bewegen sich dabei genau so schnell wie das umlaufende Magnetfeld. Man spricht von einem Synchronmotor.

Variante 2: durch Induktion

Diese Variante ist besonders spannend. Der bewegliche Teil ist konstruktiv sehr einfach: Er besteht aus elektrisch leitfähigem Material. Durch das umlaufende äußere Magnetfeld werden in diesem Leiter Ströme induziert, die wiederum ein eigenes Magnetfeld erzeugen. Dieses Wechselspiel führt dazu, dass der bewegliche Teil in Bewegung gerät.

Nun kommt der entscheidende Punkt: Induktion tritt nur dann auf, wenn sich das Magnetfeld relativ zum Leiter ändert. Würde sich der bewegliche Teil genauso schnell bewegen wie das umlaufende äußere Magnetfeld, gäbe es keine Induktion mehr, keinen Stromfluss – und damit auch keine antreibende Kraft.

Deshalb bewegen sich solche Induktionsmotoren grundsätzlich nicht mit der gleichen Geschwindigkeit wie das äußere Magnetfeld. Man spricht von einem Asynchronmotor.

Nun kommen wir zur Bedeutung des „S“ in „LSM“: Im Falle von Taron wird ein Synchronmotor eingesetzt. Das bedeutet, dass sich unter den Zügen keine einfachen Metallplatten befinden, sondern irgendeine Art von Magnet. Und da es keine Schleifkontakte zur Stromversorgung gibt, müssen es Permanentmagnete sein.

Die andere Variante, bei der der bewegliche Teil nur aus leitfähigem Material besteht und die Bewegung durch induzierte Ströme entsteht, heißt LIM, also linearer Induktionsmotor.

Ein weiteres Indiz dafür, dass unter dem Zug keine einfachen Eisenplatten sind, sind die Wirbelstrombremsen am Schluss - denn da sind schon die fest installierten Teile ja ganz gut sichtbar nur Eisenplatten. Wären unter dem Zug ebenfalls nur Eisenplatten, würde einfach gar nichts passieren. Erst durch die Permanentmagnete unter dem Zug wird in den Bremsplatten der Wirbelstrom erzeugt, der den Zug abbremst.

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