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Bearbeitungshistorie

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TheDarkKyll

vor 1 Stunde, TaronLover19 hat gesagt:

Also ich muss ehrlich sagen, dass ich mich im Fall von Herrn Löffelhardt nicht duzen lassen würde. Für mich gibt es dafür einen einfachen Grund:

Das PHL ist ein Arbeitgeber mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation. Viele Saisonkräfte bleiben nur wenige Monate im Unternehmen. Ein großer Teil dieser Mitarbeiter ist noch recht jung und bringt teilweise andere Vorstellungen von Umgangsformen und Kommunikation mit. Das ist weder gut noch schlecht, aber es unterscheidet sich oft von den Erwartungen, die man an den Umgang mit Führungskräften hat.

Ich hab ja selber im Personalmanagement gearbeitet in einem Freizeitpark und war dort für die Saisonkräfte zuständig. Gerade bei der noch frisch in den Arbeitsmarkt dringenden Generation sollte eine Geschäftsführung eines mittelständischen Unternehmens erst Mal nicht für kurzzeitige Aushilfen perdu sein. Unter den Kollegen in der Abteilung und auch zur Geschäftsführung hin wurde tatsächlich geduzt, weil wir tagtäglich Kontakt hatten.

Bei mir als Vorgesetzten habe ich es allerdings auch nach einer Zeit "nach Gefühl" hin zu den Aushilfen gemacht. Was diese angeht, merkst du relativ schnell, bei welchen du dich duzen lassen kannst, weil sie einen gewissen Respekt und eine vernünftige Erziehung von Haus aus mitbringen und dann gibt es diese Art von Schüleraushilfen, da ist das Duzen absolutes NoGo, weil sie von der Erziehung schon komplett antiautoritär groß gezogen worden sind . Denen musst du klare Grenzen aufweisen, dass du nicht ihr "Freund oder Bruder" bei der Arbeit bist, sondern eben ihr Vorgesetzter. Diese Aushilfen hielten meiner Erfahrung nach aber auch nie lange in den Ferien durch, den Punkt mit der hohen Fluktuation kann ich daher auch nur unterschreiben. Schlimm war es, wenn Vater oder Mutter für den "Kleinen" nach einem Aushilfsjob gefragt haben, da wusstest du direkt, dass das schon nichts wird, weil der Jugendliche keinen Bock hatte.

vor 3 Stunden, supersonic hat gesagt:

Ich schließe mich @mschmidke an, dieses hierarchisch gezwungene Gesieze wurde bei meinen Arbeitgebern Anfang des letzten Jahrzehnts abgeschafft zu Gunsten einer Kommunikationskultur auf Augenhöhe. Und das sind keine Hipster Startups, sondern traditionsreiche Großunternehmen die schon unsere Omas kannten.

Aber selbst wenn man beim Sie bleibt, kann man auf solchen Dokumenten trotzdem einfach Vor- und Nachname verwenden statt "Herr". Schlimmer ist eigentlich nur noch wenn man sich selbst so vorstellt: Guten Tag, ich bin Herr XYZ.

Also entweder duze oder sieze ich jemanden. Wenn ich jemanden sieze spreche ich ihn doch nicht mit "Hallo Löffelhardt an" sondern mit "Hallo Herr Löffelhardt" oder "Hallo Frau Löffelhardt". Ich dachte gerade bei der aktuellen Generation ist die Verwendung der richtigen Anrede schon fast ein Sakrileg, schließlich schreiben sie es doch in jedes Profil rein. 🤔

vor 1 Stunde, TaronLover19 hat gesagt:

Um noch einmal auf den Ursprung des Themas zurückzukommen: Dieses Tippspiel ist für mich ein weiterer Beweis dafür, dass sich im Bereich der Mitarbeiterevents etwas bewegt und dass man versucht, die Mitarbeiter stärker einzubinden.

Ich denke, gerade als Unternehmen heute und den Arbeitsmarktbedingungen im Niedriglohnsektor bist du darauf angewiesen, deinen Mitarbeitern gewisse Benefits anzubieten, um diese auch langfristig an das eigene Unternehmen zu binden.

vor 10 Stunden, PhLucas hat gesagt:

"Alta" und "Digga", ja genau Opa, so spricht die Jugend heute 🤣

Ich hab extra auf so orientalische Einflüße wie "Wallah" und Co. verzichtet und der Post war auch eher satirischer Natur. Da ich aber wie gesagt noch vor rund 3 Jahren in einem Park im operativen Bereich gearbeitet habe und tagtäglich mit Jugendlichen zu tun hatte, maße ich mir mal an, die Jugendsprache entsprechend einschätzen zu können. Wörter wie "Digga" und "Alta" sind immer noch sehr gebräuchlich in der Jugend. Allerdings sprechen die meisten Jugendlichen eher normal und nicht so als würden sie vom Planeten Siantapha kommen. Die meisten Einflüsse in der Jugendsprache kommen heute allerdings auch eher aus dem Englischen.

TheDarkKyll

vor 1 Stunde, TaronLover19 hat gesagt:

Also ich muss ehrlich sagen, dass ich mich im Fall von Herrn Löffelhardt nicht duzen lassen würde. Für mich gibt es dafür einen einfachen Grund:

Das PHL ist ein Arbeitgeber mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation. Viele Saisonkräfte bleiben nur wenige Monate im Unternehmen. Ein großer Teil dieser Mitarbeiter ist noch recht jung und bringt teilweise andere Vorstellungen von Umgangsformen und Kommunikation mit. Das ist weder gut noch schlecht, aber es unterscheidet sich oft von den Erwartungen, die man an den Umgang mit Führungskräften hat.

Ich hab ja selber im Personalmanagement gearbeitet in einem Freizeitpark und war dort für die Saisonkräfte zuständig. Gerade bei der noch frisch in den Arbeitsmarkt dringenden Generation sollte eine Geschäftsführung eines mittelständischen Unternehmens erst Mal nicht für kurzzeitige Aushilfen perdu sein. Unter den Kollegen in der Abteilung und auch zur Geschäftsführung hin wurde tatsächlich geduzt, weil wir tagtäglich Kontakt hatten.

Bei mir als Vorgesetzten habe ich es allerdings auch nach einer Zeit "nach Gefühl" hin zu den Aushilfen gemacht. Was diese angeht, merkst du relativ schnell, bei welchen du dich duzen lassen kannst, weil sie einen gewissen Respekt und eine vernünftige Erziehung von Haus aus mitbringen und dann gibt es diese Art von Schüleraushilfen, da ist das Duzen absolutes NoGo, weil sie von der Erziehung schon komplett antiautoritär groß gezogen worden sind . Denen musst du klare Grenzen aufweisen, dass du nicht ihr "Freund oder Bruder" bei der Arbeit bist, sondern eben ihr Vorgesetzter. Diese Aushilfen hielten meiner Erfahrung nach aber auch nie lange in den Ferien durch, den Punkt mit der hohen Fluktuation kann ich daher auch nur unterschreiben. Schlimm war es, wenn Vater oder Mutter für den "Kleinen" nach einem Aushilfsjob gefragt haben, da wusstest du direkt, dass das schon nichts wird, weil der Jugendliche keinen Bock hatte.

vor 3 Stunden, supersonic hat gesagt:

Ich schließe mich @mschmidke an, dieses hierarchisch gezwungene Gesieze wurde bei meinen Arbeitgebern Anfang des letzten Jahrzehnts abgeschafft zu Gunsten einer Kommunikationskultur auf Augenhöhe. Und das sind keine Hipster Startups, sondern traditionsreiche Großunternehmen die schon unsere Omas kannten.

Aber selbst wenn man beim Sie bleibt, kann man auf solchen Dokumenten trotzdem einfach Vor- und Nachname verwenden statt "Herr". Schlimmer ist eigentlich nur noch wenn man sich selbst so vorstellt: Guten Tag, ich bin Herr XYZ.

Also entweder duze oder sieze jemanden. Wenn ich jemanden sieze spreche ich ihn doch nicht mit "Hallo Löffelhardt an" sondern mit "Hallo Herr Löffelhardt" oder "Hallo Frau Löffelhardt". Ich dachte gerade bei der aktuellen Generation ist die Verwendung der richtigen Anrede schon fast ein Sakrileg, schließlich schreiben sie es doch in jedes Profil rein. 🤔

vor 1 Stunde, TaronLover19 hat gesagt:

Um noch einmal auf den Ursprung des Themas zurückzukommen: Dieses Tippspiel ist für mich ein weiterer Beweis dafür, dass sich im Bereich der Mitarbeiterevents etwas bewegt und dass man versucht, die Mitarbeiter stärker einzubinden.

Ich denke, gerade als Unternehmen heute und den Arbeitsmarktbedingungen im Niedriglohnsektor bist du darauf angewiesen, deinen Mitarbeitern gewisse Benefits anzubieten, um diese auch langfristig an das eigene Unternehmen zu binden.

vor 10 Stunden, PhLucas hat gesagt:

"Alta" und "Digga", ja genau Opa, so spricht die Jugend heute 🤣

Ich hab extra auf so orientalische Einflüße wie "Wallah" und Co. verzichtet und der Post war auch eher satirischer Natur. Da ich aber wie gesagt noch vor rund 3 Jahren in einem Park im operativen Bereich gearbeitet habe und tagtäglich mit Jugendlichen zu tun hatte, maße ich mir mal an, die Jugendsprache entsprechend einschätzen zu können. Wörter wie "Digga" und "Alta" sind immer noch sehr gebräuchlich in der Jugend. Allerdings sprechen die meisten Jugendlichen eher normal und nicht so als würden sie vom Planeten Siantapha kommen. Die meisten Einflüsse in der Jugendsprache kommen heute allerdings auch eher aus dem Englischen.

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