vor 2 Stunden, mschmidke hat gesagt: Tut mir leid, ich stehe wohl auf dem Schlauch. Der Film wurde Low Budget produziert und sieht entsprechend aus. Ich verstehe nicht - was hat das mit Indien zu tun? Ich würde sogar ins blaue hinein raten: wenn er mit demselben Budget in Deutschland produziert worden wäre, sähe er noch schlimmer aus.
Mein Großvater hat mir als Kind einen wichtigen Rat mitgegeben. Wer billig kauft, kauft am Ende zwei Mal. Der Park war zwar bereit, für den Umbau des Theaters und des Saals tief in die Tasche zu greifen, hat aber dann beim Film scheinbar leider nicht das notwendige Budget bereit gestellt. Das merkt man vor allem an den spärlich gesäten 3D-Effekten im Film. Auch vernünftige Produktionen aus Indien kosten in dem Punkt entsprechend ihr Geld, genau so wie Qualitätsprodukte made in China nicht für 90 Cent bei AliExpress, Wish, Temu oder Konsorten erhältlich sind. So ist es am Ende eben dieser mittelmäßige Streifen geworden.
Aber: Fairerweise muss man dazu sagen, dass Captain Lucky bzw. Pirates trotz des hohen Alters mit einer der besseren Genre-Vertreter war, was 3D Filme für Freizeitparks anging. Nur der Saal war einfach nicht mehr zeitgemäß. Daher hing die Messlatte, was den eigentlichen Film anging, tatsächlich höher, als man annehmen konnte. Die einzige Frage, die am Ende bleibt, ist mit welcher Spieldauer vom Film man geplant hat. Ich vermute, dass man das Residenz-Theater absichtlich generisch gehalten hat, um eventuell in Zukunft dort auch einfacher einen Filmwechsel realisieren zu können.
PS: Realistisch betrachtet wird das aber dann doch eher in dieselbe Kerbe wie die ästhetische Lärmschutzwand bei Taron landen, die dieses Jahr dann ihr 10-jähriges Jubiläum zelebriert. 🙂