ropalu
Zu früh veröffentlicht
Musik ist im Themenpark Teil des Placemakings: Sie schafft Identität, grenzt die Themenwelt vom Alltag ab und trägt zur Immersion bei.
Gerade das Phantasialand hat hier bislang einen außergewöhnlich hohen Anspruch verfolgt – mit eigenen Kompositionen, eigens eingespielter Orchestermusik und individuellen Klangwelten für die Themenbereiche.
Umso bemerkenswerter ist die Entwicklung dieses Sommers: Statt konsequenter Klangwelten sind in Teilen des Parks nun allseits bekannte Radio-Dauerbrenner und aktuelle Chart-Hits zu hören.
Genau darin liegt der Bruch: Diese Musik kennt man aus Radio, Auto, Einkaufszentrum oder Stadtfest. Sie bringt damit akustisch ein Stück Alltag in eine Umgebung, die eigentlich eine eigene Welt erschaffen will.
Ist das nur eine andere Musikauswahl – oder opfert das Phantasialand damit einen Teil seiner akustischen Identität für den Mainstream?