vor 1 Stunde, PhLucas hat gesagt: Herzlich Willkommen im Forum lieber PhL-Audio-Engineer, der mal anonym die Stimmungslage erkunden will... Spaaaß 😉
Ich bin natürlich dagegen, dass im Park in jeder Ecke Radiomusik läuft. Die Playlist im Themenbereich Berlin empfand ich gestern aber mal als durchaus interessante Abwechslung. Der Kaiserplatz ist ein Aufenthaltsbereich, der hauptsächlich zum Essen, Trinken und Quatschen genutzt wird. Gleiches gilt für die Straße in Alt-Berlin mit Café und Waffelbäckerei. Da tut mir guter Sommerpop nicht weh. In die attraktionsdominierten Bereiche Klugheim, Mexiko und Rookhburgh würde das natürlich nicht passen.
In China Town hört man im Wintertraum, wenn ich nicht irre, übrigens auch regelmäßig Klassik. Als vorübergehende Abwechslung nicht verkehrt, natürlich nichts für die Dauer.
Nicht mehr so penetrant wie noch vor einigen Jahren, aber immer noch nur dosiert genießbar finde ich ja die Musik im Wuze-Town-Außenbereich. Am Würmling-Express könnte ich nicht arbeiten 😂
vor 5 Minuten, Calotan hat gesagt: Tatsächlich ist das keine Entwicklung dieses Sommers, sondern im Sommer schon länger so.
Ich persönlich finde es auch etwas unpassend, am Waffelstand wurde mir dann aber von einer Mitarbeiterin versichert, dass die Mitarbeiter sehr dankbar darüber sind, etwas anderes den Tag über hören zu können. Finde ich fair, gerade auch, wenn viele Familien mit Kindern im Park sind, die sich natürlich mehr über feel good Pop Charts freuen als über Musik, die sie womöglich gerade zum ersten Mal hören. Wohl gemerkt begrenzt auf Berlin. Überall anders würde andere Musik das Worldbuilding zerschießen, aber es wird ja auch nur in Berlin gemacht.
Die Charts im Wintertraum finde ich hingegen grausam. Wenn ich mich in eine cozy Winterwelt begebe, möchte ich auch akustisch entführt werden und nicht die selben ewig ollen Weihnachts-Mainstreamcharts hören, die ich mir davor schon seit Wochen dauerhaft im Supermarkt, im Radio, an der Tankstelle und auch ungefähr sonst überall anhören muss.
Edit: Oh ja von mir auch ein Hallo und willkommen!
Dem muss ich natürlich zustimmen: Auch beim Wintertraum werden Stücke eingesetzt, die nicht eigens für das Phantasialand komponiert wurden und die ich trotzdem sehr gerne höre. Diesen Punkt hatte ich beim Eröffnen des Threads tatsächlich nicht ausreichend berücksichtigt.
Trotzdem hat die eigens komponierte Musik für mich einen besonderen Stellenwert. Das Phantasialand betreibt hier schließlich einen außergewöhnlichen Aufwand: Für Attraktionen und Themenbereiche wie Chiapas oder F.L.Y. entstehen richtige Kompositionen, teilweise mit großem Orchester eingespielt. Auch Stücke wie die Kaiserplatz-Illumination haben für mich einen ganz eigenen Charakter – fast wie ein eigenes Genre.
Gerade seit Chiapas empfinde ich die musikalische Qualität als bemerkenswert hoch. Als Enthusiast entsteht daraus natürlich der etwas puristische Wunsch, dass das Phantasialand möglichst konsequent seine eigene Klangwelt erschafft. Dass das nicht überall und jederzeit möglich sein muss, ist völlig verständlich.
Mein Problem beginnt eher dort, wo die Musik ins Alltägliche oder Austauschbare abrutscht und man bei einem bekannten Dauerbrenner eher denkt: „Ach, nicht schon wieder.“ Gerade im Phantasialand möchte ich für ein paar Stunden eben nicht an Radio, Autofahrt, Einkaufszentrum oder Alltag erinnert werden.
Genau deshalb schätze ich die eigene Musik so sehr: Im besten Fall hört man nicht einfach irgendein Stück – sondern Phantasialand.
Dem muss ich natürlich zustimmen: Auch beim Wintertraum werden Stücke eingesetzt, die nicht eigens für das Phantasialand komponiert wurden und die ich trotzdem sehr gerne höre. Diesen Punkt hatte ich beim Eröffnen des Threads tatsächlich nicht ausreichend berücksichtigt.
Trotzdem hat die eigens komponierte Musik für mich einen besonderen Stellenwert. Das Phantasialand betreibt hier schließlich einen außergewöhnlichen Aufwand: Für Attraktionen und Themenbereiche wie Chiapas oder F.L.Y. entstehen richtige Kompositionen, teilweise mit großem Orchester eingespielt. Auch Stücke wie die Kaiserplatz-Illumination haben für mich einen ganz eigenen Charakter.
Gerade seit Chiapas empfinde ich die musikalische Qualität als bemerkenswert hoch. Als Enthusiast entsteht daraus natürlich der etwas puristische Wunsch, dass das Phantasialand möglichst konsequent seine eigene Klangwelt erschafft. Dass das nicht überall und jederzeit möglich sein muss, ist völlig verständlich.
Mein Problem beginnt eher dort, wo die Musik ins Alltägliche oder Austauschbare abrutscht, diese dann dominiert und man bei einem bekannten Dauerbrenner eher denkt: „Ach, nicht schon wieder.“ Gerade im Phantasialand möchte ich für ein paar Stunden eben nicht an Radio, Autofahrt, Einkaufszentrum oder Alltag erinnert werden.
Genau deshalb schätze ich die eigene Musik so sehr: Im besten Fall hört man nicht einfach irgendein Stück – sondern Phantasialand.
Und: Vielen Dank für's Willkommenheißen!