vor 13 Stunden, Frisbee hat gesagt: Zeitlich würde es halt genau passen.
Trotzdem eher unwahrscheinlich, wenn man sich ansieht, was zeitlich noch besser passt: Im PHL wurde nichts mehr investiert, seitdem es keine Niedrigzinsen mehr gibt. Chiapas (0,75-0,25%), Klugheim (0%) und Rookburgh (0%) wurden allesamt in einer Zeit historisch niedriger Zinsen angekündigt und gebaut. Seit 2022 gibt es diese investitionsfreundlichen Bedingungen aber nicht mehr und aktuell sieht es auch eher so aus, als würde die EZB den Leitzins demnächst nochmal raufsetzen auf dann 2,75%.
Insofern gibt's für neue Projekte nurmehr zwei schlechte Option: Entweder man finanziert einen erheblich größeren Anteil selbst (für Freizeitparks eher schwierig aufgrund des saisonalen Geschäfts und niedrigen Free Cashflows) oder bezahlt deutlich mehr für Zinsen (zusätzlich zu den ohnehin explodierten Baukosten). Wenn wir bspw. mit einem Kredit über 25 Millionen rechnen, hätte man da bei 4% Zinsen jährliche Mehrkosten von 1 Million allein an Zinslast. Die ganzen kleineren Verschönerungen und auch das neue Residenztheater sehen für mich deswegen erstmal eher nach Option 1 aus. Schauen, was man mit wenigen finanziellen Mitteln selbst machen kann und auf bessere Zeiten hoffen.