vor 4 Minuten, TheDarkKyll hat gesagt: [...] ich persönlich verstehe den Park und seine Handlungen der letzten 5-10 Jahre da aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch nicht so richtig.
Also bei aller verständlichen Kritik am Park, aber ich bin sehr sicher, dass das PhL betriebswirtschaftlich blendend aufgestellt ist. Die massiven Investitionen der letzten zehn Jahre sprechen da m.E. eine deutliche Sprache.
Wenn ich an 2014 zurückdenke, als ich meine Jahreskarte hatte... Da konnte ich unter der Woche lockerflockig nach der Schule (hatte dienstags nur die ersten zwei Stunden Unterricht, hehe) nach Brühl fahren und hatte beinahe den kompletten Park für mich. Inzwischen ist es gang und gäbe, dass man einen Urlaubstag für einen Parkbesuch investiert, wodurch der Besucherstrom sich viel gleichmäßiger verteilt und auch Gastronomie und Shops besser ausgenutzt werden. Ob man es als Fan mag oder nicht, der BWLer freut sich.
Nach längerer Abstinenz war ich im letzten Jahr alleine wegen der günstigen Tickets viermal im Park und habe jetzt schon zwei Tickets für 2026 in der Tasche - da bin ich sicher nicht der Einzige und dadurch klingelt halt die Kasse.
Ungeachtet dessen...
... hat der EP die Piraten unter Einbeziehung der Fangemeinde zeitgemäß wiederaufgebaut.
... hat Efteling sein Spookslot, eine hoffnungslos obsolete Attraktion, mit einem liebevollen Event und umfangreicher Online-Dokumentation in den Ruhestand verabschiedet und unter Aufrechterhaltung des Themas und der bekannten Musik in eine organisch weiterentwickelte Attraktion mit erheblichem Neuigkeitswert investiert.
... hat der Holiday Park (Danke @Ruechrist) vor der Umgestaltung von Burg Falkenstein etliche Relikte frei zugänglich versteigert und super interessante Sonderführungen veranstaltet, die für die Nachwelt online verfügbar sind.
All diese Parks sind keine Freizeitpark e.V.s, sondern ebenfalls wirtschaftlich rechnende Unternehmen. Das zeigt, dass es auch anders geht. Dass man es in Brühl so lebt, wie man es tut, finde ich als Liebhaber schade.