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mschmidke

Mitglied
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Alle Beiträge von mschmidke

  1. mschmidke hat auf TaronLover19's Thema geantwortet in Wintertraum
    Interessant: sie haben die Beschreibung zur "Kaiserplatz Illumination" angepasst. Bisher stand dort: "Wenn der majestätische Kugelbaum und der Kaiserplatz im ersten Funkeln des Abends erstrahlen, erwacht die Magie des Lichts in einer traumhaften Choreografie aus Licht, Musik und Feuerwerk.". Nun haben sie "Feuerwerk" durch "Feuereffekte" ersetzt. Da war wohl jemand bei der Verbraucherzentrale und hat das Phantasialand verklagt, weil man das ja nicht wirklich Feuerwerk nennen kann ...
  2. Das ist zu einfach gedacht. Nur die Wartezeiten zu posten, würde den vom Titel geforderten Tatbestand der Diskussion nicht erfüllen.
  3. Allein das Vorhandene hätte schon deutlich mehr Potential. Dass vor Jahrzehnten die Shuttlebusse aus dem Verbundtarif herausgelöst und in Park-Verantwortung gewechselt sind, ist für mich nach wie vor ein absolutes Unding. Leute reisen mit dem D-Ticket günstig nach Brühl und sollen dann ab zwei Personen für die "letzte Meile" mehr Geld hinblättern als jeder Autofahrer für die Parkgebühren. Und der Zustand der Bahnstrecke Köln-Bonn (Baustellen, Personalmangel) tut natürlich ihr übriges. Eigentlich war Brühl mit sechs Zügen pro Stunde mal ganz gut und zuverlässig erreichbar. Da wäre natürlich die Hoffnung, dass sich das irgendwann auch mal wieder stabilisiert.
  4. Ist eigentlich "das" Pizzataxi hier (manche mögen aber auch den Casanova). Ich mag besonders, dass man über den Webshop online bestellen und dabei wirklich alles am Gericht konfigurieren kann. Telefonisch gibt das sonst ganz gerne mal Missverständnisse.
  5. Vor der Pandemie hat jeweils im Winter nach einer Eröffnung die nächste Großbaustelle begonnen. Ich bin mir daher ziemlich sicher, dass es bereits Pläne gab für das, mit dem nach Rookburgh hätte begonnen werden sollen. Pandemie und Stadtratswahl mit Koalitionsvertrag gegen den Ausbau kamen einigermaßen gleichzeitig. Was allerdings die weitere Zukunft betrifft, stimme ich Dir vollkommen zu. Bei Wuze Town haben sie ja noch geübt. Afrika (in Version 1.0) war dann schon deutlich besser. Man kann die Lernkurve sehr gut sehen, finde ich.
  6. Der Beweis steht eben noch aus. Im Moment kann das Phantasialand es sich sehr wohl leisten, und wer weiß - länger als bis Löffelhardts Rente muss es ja eigentlich auch nicht mehr gut gehen.
  7. Ich glaube mittlerweile, sie machen sich einen Spaß mit uns.
  8. Sie kommunizieren zwar wenig bis gar nichts, aber Kenter hat ja noch im März explizit und öffentlich gesagt, dass sie die Erweiterung brauchen, um das Einzugsgebiet zu vergrößern, indem sie mehr Übernachtungsmöglichkeiten anbieten. Ich mag dieses "muss" an dieser Stelle immer noch nicht. Hier wird zu oft ein "der Park muss" mit einem "ich hätte gerne" verwechselt. Noch geht ja die eigenwillige Strategie des Parks voll auf. Ich hab schon lange vor der Pandemie, als er zuerst beim Wintertraum anfing, die Preise richtig absurd kompliziert zu machen (haha, wenn ich damals geahnt hätte, was auf uns zukommt!), immer gedacht "herrje, das ist das Ende, sie würden nicht dauernd an den Preisen schrauben, wenn es ihnen nicht schlecht ginge" - keine meiner Sorgen hat sich bewahrheitet. Insofern ... schade für die, die das so nicht genießen können, aber ich bleibe dabei - der ganze Ärger ist zwecklos. Es läuft, der Rubel rollt. Genau so und nicht anders. Auch wenn sich dadurch einzelne nach einem neuen Homepark umsehen müssen.
  9. mschmidke hat auf TaronLover19's Thema geantwortet in Wintertraum
    Ich bin da selten unterwegs, noch seltener mit PKW, aber war das nicht bisher ein komplettes Ding der Unmöglichkeit gewesen für Linksabbieger, die von der Autobahn Richtung Phantasialand abbiegen wollen? Dass die Ampel allein da nicht alle Verkehrsprobleme lösen kann, erscheint mir logisch, aber müsste die Situation nicht zumindest für diese Linksabbieger merklich besser geworden sein?
  10. Der Park hat sich halt - aus Gründen, die ich nicht kenne - darauf versteift, dass Kundenbindung für ihn nicht relevant ist und es ihm besser kommt, den Einzugsbereich zu vergrößern (=mehr Übernachtungsmöglichkeiten) als den Wiederholungsreiz. Sie sagen ja explizit, dass sie die Erweiterung brauchen, um den Radius von 250 auf 500 km zu erweitern. Für Erstbesucher bietet der Park auf der jetzigen Fläche genug. Insofern ist die merkwürdige Strategie schon schlüssig.
  11. Falls sinkende Preise ein Indiz für schleppenden Vorverkauf sind, hätte ich fünf Geheimtipps für den Januar:
  12. Es tut mir leid, ich verstehe immer noch nicht, was das Ziel dieser Diskussion ist. Der Park, als wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen, nutzt genau die Preis-/Angebots-/Kundenstruktur, von der er glaubt, dass er damit am meisten Profit machen kann. Er geht dabei anders vor, als es andere Parks tun, und er geht dabei anders vor, als es sich einige (ehemalige?) Fans wünschen oder als sie es von früher gewohnt waren. Das ist für letztere Kundengruppe schade, aber solange die Kundengruppe, für die das so passt, groß genug ist, ist die Entscheidung des Parks wirtschaftlich nachvollziehbar. Es gibt, solange alle Sicherheitsbelange eingehalten sind, keine weitere Verpflichtung, die Besuchermengen zu beschränken. Der Vergleich zu anderen Parks oder zu früher liegt natürlich auf der Hand, aber er ist irgendwie wenig zielführend, denn wir wissen ja ganz genau, dass sich dieser Park eher als Vorreiter denn als Nachläufer sieht. Dass es andere nicht so machen, scheint mir für diesen Park im Gegenteil sogar ein besonderer Ansporn zu sein. Ich verstehe, dass diejenigen Kunden, die es sich anders wünschen, traurig oder enttäuscht sind und von einem Besuch absehen. Aber ich verstehe immer noch nicht, warum die Kunden, für die es so passt, als Idioten abgestempelt werden müssen, die lieber um einen Braunkohletagebau spazieren sollten.
  13. Du meine Güte, jetzt wird es wirklich schräg. Im Verlauf der Diskussion klang, in verschiedenen Formulierungen, ein "das ging ja früher schließlich auch" an. Ja und? Jetzt geht es nicht mehr. Wir drehen uns hier total im Kreis. A sagt: "Ich gebe dem Park Geld und erwarte dafür X." B sagt: "Aber X bietet der Park nicht mehr an, sondern nur Y." A sagt: "Ich gebe ihm trotzdem das Geld, gehe trotzdem hin und ärgere mich hinterher, dass ich X nicht bekommen habe." B sagt: "Aber das ist nicht schlau. Du wusstest vorher, dass Du X nicht bekommen würdest. Dann ist es einfältig, mit der Erwartung hinzugehen, X doch zu bekommen." A sagt: "Aber auf Wikipedia steht, dass ich X bekommen müsste." B sagt: "Egal, was auf Wikipedia steht, dem Park steht es frei, X nicht anzubieten." A sagt: "Aber ich will X, und Leute, die Y wollen, sind eh doof." ... und so weiter. Das bringt doch nichts. Natürlich ist mir klar, dass einige X wollen, aber dieses X ist nicht im Angebot. Ich verstehe daher nicht, was die ganze Diskussion soll. Man kann dieses X doch nicht herbeidiskutieren. Wenn der Park entschieden hat, für ihn ist es das beste, X nicht anzubieten, dann ist das so. Im Moment scheint er sehr gut ohne X zu fahren, aber er ist auch sehr gut darin, sich umzuentscheiden. Natürlich bleibt es Euch unbenommen, den Park wegen unlauterer Werbung anzugehen. Wobei ich sagen muss, ich erhielt bei meinem Besuch alle vier oben genannten Leistungen. Wie viele Runden man auf Taron "schaffen" können muss, damit es als "phantastischer Fahrspaß" gilt, würde wohl ein Gericht klären müssen. Was machen wir denn, wenn der Park das mit den Quickpässen noch weiter ausbaut? Zum Beispiel elektronisch macht? Immer weiter auf dem Weg geht, für die Einzelfahrten zu bezahlen? Was macht Ihr dann? Vor Gericht ziehen? Was ein Bullshit. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: hingehen oder bleiben lassen.
  14. Die verzerrte Wahrnehmung hat derjenige, der meint, ein Anbieter sei aus irgendeinem Grund gesetzlich, moralisch oder aus sonstigen Gründen dazu verpflichtet, etwas für immer anzubieten, nur weil er es früher schon einmal angeboten hat. Wenn der Malermeister aus welchem Grund auch immer umgeschult hat auf Installateur, dann ist das seine Entscheidung. Wenn ich ihn engstirnig immer weiter für Tapezierarbeiten bestelle ("du hast Malermeister gelernt, und in Wikipedia steht, dass Malermeister tapezieren können"), darf ich mich nicht wundern, wenn seine Arbeit immer schlechter wird. Ich kann ihn immer weiter bestellen und mich ärgern, oder ich sehe einfach ein, dass er seinen Schwerpunkt geändert hat. Dieses Gewohnheitsrecht hast Du Dir ausgedacht. Das Angebot, was Du für das Geld bekommst, wird nicht von Wikipedia definiert, sondern vom Park. Und wenn ein Inklusivpreis-Freizeitpark sich dazu entschließt, eine Veranstaltung zu machen, während der die Fahrgeschäfte extra kosten, dann darf der das tun, einfach so. Die Entscheidung liegt auch hier beim Kunden, ob er das so noch nutzen möchte oder nicht. Natürlich steht es jedem frei, diese Veranstaltung dann doof zu finden, aber dann geht man da einfach nicht hin - stattdessen die Leute, die das nicht doof finden, als "Menschen mit verzerrter Wahrnehmung" zu bezeichnen, finde ich schon arg unter der Gürtellinie. Es gibt kein per Wikipedia verbrieftes Grundrecht auf "Taron im Dunkeln".
  15. Guter Anfang! Aber vielleicht können sie sich ja einfach hier bedienen. Bin schon gespannt, was es für neue Angebote zum Tag der Blockflöte gibt.
  16. Ich möchte da wirklich gerne noch einmal drauf antworten, obwohl es mittlerweile total offtopic ist. Den anderen Lesern verspreche ist, dass das mein letzter Kommentar hierzu sein wird. Zum Einen gibt es Parks, bei denen das ("Die Hauptattraktionen von Freizeitparks sind immer noch Fahrgeschäfte und Shows.") einfach schon von vornherein nicht stimmt. Ich war zum Beispiel total angetan vom Kopenhagener Tivoli im Sommer. Dass das ein Park nach dem Tivoli-Prinzip ist, muss man nicht erwähnen - der Eintritt ist überschaubar (etwa 20 EUR), und die Fahrgeschäfte kosten alle separat. Es machte auf mich den Eindruck, als würde jeder Kopenhagener eine Jahreskarte besitzen, und der Park ist einfach Treffpunkt. Menschen picknicken, gehen essen, hören Konzerte und gehen auf Fahrgeschäfte. Das war für mich so viel mehr als jeder normale Stadtpark, aber auch viel mehr als jede einfache Kirmes, die Atmosphäre war gigantisch. Und es funktioniert für jede Gruppe, auch wenn da Menschen dabei sind, die wilde Fahrgeschäfte gar nicht mögen. Keine Rucksackdiener, die gelangweilt draußen auf der Bank sitzen müssen, niemand hat Stress, weil man "Attraktionen schaffen" muss. Das kommt für mich dem "optimalen Freizeitpark" schon recht nah. Aber auch in den Parks, in denen normalerweise "Fahrgeschäfte und Shows die Hauptattraktion sind", kann es Sonderveranstaltungen geben, bei denen das dann eben vorübergehend nicht der Fall ist. Für mich ist der Wintertraum eine solche Sonderöffnung, und da nützt doch auch das Jammern nichts, dass das früher anders war. Der Fokus hat sich verschoben. Ich würde jedem, der wegen der Fahrgeschäfte anreist, immer nahe legen, dies nicht im Wintertraum zu tun. Ich hatte erzählt, dass wir zuletzt als Gruppe unterwegs waren, sonntags, im Wintertraum. Insgesamt zu 8. Was die vier Teenager gemacht haben, entzieht sich weitgehend meiner Kenntnis. Wir vier alte Säcke hatten einen sehr gemütlichen Tag. Im Mittelpunkt stand das Essen bei Rutmor's, auf das wir uns alle im Vorfeld sehr gefreut hatten - das ist ein Restaurant, das ich so hier in der Gegend nicht kenne. Außerdem war ich zum ersten Mal bei Törtchen & Co, bin sonst nicht so der Konfekt-Typ, aber an so einem Tag macht man halt auch mal Dinge, die man sonst nicht tut. Und ich muss zugeben, es war schon bombastisch. Eine Runde Taron bei Dunkelheit haben wir uns natürlich schon gegönnt, und Mäuse haben wir noch geschossen, das vergaß ich beim letzten Mal - etwas, was in dieser Konstellation aus nicht sehr Computerspiel-geübten durchaus seinen Witz hat. Ich hatte den Eindruck, dass uns allen dieser Tag sehr gut gefallen hat. An einem Sonntag. Im Wintertraum. Warum darf das nicht sein? Warum wird sich (hier im Forum) darüber lustig gemacht, wir hätten genausogut um jeden anderen See im Braunkohlerevier spazieren können? Nein, hätten wir nicht. Wir hätten kein Crumble bekommen, keine Leberkäsesemmel und kein Feuerwerk. Ich hab wirklich schon einige weihnachtliche Veranstaltungen hier in der Region besucht, einige durchaus ganz nett, aber bei keiner bisher habe ich jemals so kompakt so viel geboten bekommen. Mein Standpunkt ist, dass das Phantasialand im Wintertraum ein Park ist, bei dem die Fahrgeschäfte eben nicht die Hauptattraktion sind. Ich finde das nicht schlimm, und ich versuche auch in Foren, jeden möglichst sachlich darauf hinzuweisen.
  17. Das definiert wer? Ich stimme Dir allerdings zu, dass es viele Freizeitparks gibt, bei denen das so ist. Find ich oft langweilig.
  18. Natürlich darfst du das. Und ich darf halt auch sagen, wie sehr mich dieses "es ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem" langweilt. Hoffe ich.
  19. Gut. Dann ist "trotzdem hinfahren und hinterher nörgeln" natürlich die beste Lösung, das muss ich wohl einsehen.
  20. Ich komme zwar auch auf drei geschlossene, aber auf fünf insgesamt. Das verbessert die Quote ein bisschen :-)
  21. Das ist durchaus verständlich, aber mittlerweile eine Binsenweisheit, dass man mit diesem Bedürfnis beim Wintertraum einfach fehl am Platz ist. Man kann sich dann ja einfach vorstellen, der Park wäre im Winter zu, statt trotzdem hinzufahren und sich zu ärgern. Den kann man übrigens auch ganz einfach umgehen, indem man das Feuerwerk vom Residenz / Tartüff aus schaut und danach zügig zum Shuttlebus geht. Dann bekommt man einen Sitzplatz im Bus, muss bis zur Abfahrt noch ein paar Minuten warten, bis der Bus proppenvoll ist, aber ist auf jeden Fall von der Bildfläche, bis das richtige PKW-Chaos losgeht. Man kann ja, wenn man unbedingt nicht mit dem ÖV anreisen möchte, seinen Wagen unten in der Stadt irgendwo parken.
  22. Okay, da bin ich ein Stück weit bei Dir, allein, um den Bogen zum Thread-Thema zurückzufinden. Aber vielleicht hat er das auch ein bisschen überspitzt gemeint. Ich glaube auch, dass tatsächlich niemand 28 EUR zahlen würde, um um 19:40 in den Park zu gehen und eine Show anzuschauen, die er im Jahr zuvor schon gesehen hat. ABER ich gehöre tatsächlich zu denen, die bereitwillig die 28 EUR (in meinem Fall sogar 33, schluck!) bezahlen, um in den Park zu gehen und dort trotzdem eigentlich nur weiteres Geld auszugeben. Wir haben ja allein zwei Stunden bei Rutmors gehockt, so wie man eben gesellig in einem Restaurant sitzt und sich nett unterhält. Und gesnackt und um den Mondsee spaziert. Da könnte man jetzt sagen, das hätte man alles billiger haben können, und wir hätten ja auch bei Rutmors auf die Vorspeise verzichten können, um mehr Fahrgeschäfte "zu schaffen" - aber nö. Genau so fanden wir es schön. Und wenn wir stattdessen zusammen auf einen "richtigen" Weihnachtsmarkt gegangen wären, wäre es locker zehnmal so voll gewesen und man hätte sich eben kaum unterhalten können. Und ob es wirklich viel billiger gewesen wäre, ist ja auch fraglich - die schöneren unter den Weihnachtsmärkten kosten ja auch alle Eintritt, 15 EUR sind da nix. Ich jedenfalls find Wintertraum für um die 30 EUR toll, gerade weil ich im Winter nicht hingehe, um groß was zu fahren.
  23. Was soll uns das ganze eher wissenschaftliche Gerümpel und die Himmelskarte wohl sagen? Erhebt Berlin sich über das Mäuseniveau? 🤩 Wenn es ein Zeichen ist, ist es ein großartiges!
  24. Ich verstehe nicht, warum das für Dich so ein wichtiger Punkt ist, egal wie oft Du betonst, Du seist in der Branche tätig. Man muss doch gar nicht aus der Branche kommen, damit einem klar ist, dass da nicht wie im Altenberger Märchenpark jemand live an der Wasserorgel sitzt. Das dürfte so gut wie jedem der Zuschauer durchaus bewusst sein. Aber gerade wenn Du aus der Branche bist, müsste doch Dir viel mehr als jedem anderen klar sein, was insgesamt dahinter steckt. Erstens ist die Show doch durchaus mal programmiert worden (ich würde dafür sogar den Begriff "komponiert" verwenden wollen) - da war jemand kreativ tätig, und mir persönlich gefällt sie einfach. Mir gefällt ja auch die Musik von Chiapas - obwohl mir klar ist, dass da das Budapester Filmorchester nicht live hinter den Kulissen steht, sondern dass die sich einmal für die Aufnahmen getroffen haben und der Rest ist ... als ob eine CD abgespielt würde. Ich kann's mir trotzdem mehrfach anhören, auch wenn es nicht jedes Mal live gespielt wird. Zweitens ist es bei der Abschlussshow ja aber sogar so, dass das alles mitnichten von selber läuft wie eine CD. Die ganze Deko, vor allem die Lichterketten, müssen erstmal installiert werden. Dann sieht man dauernd Menschen mit Lötkolben in Berlin rumlaufen, also muss es wohl auch permanent in Schuss gehalten werden. Das Feuerwerk muss mindestens täglich nachgefüllt werden - ich als Laie kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie viele Menschen da ständig am wuseln sind, damit wir als Zuschauer jeden Abend eine phantastische Show haben, aber ich habe jedes Mal Pipi in den Augen und denke, dass die alle zusammen einen tollen Job machen. Ich glaube auch, Deine Zuschauer stehen nicht da und denken sich "och das ist ja nur eine Timecode-Show". Eins muss ich dennoch zugeben - ich bin auch ein Stück weit traurig, dass das Phantasialand seine Shows so selten ändert. Diese Kritik gilt aber für alle Parkshows, fürs Kino, für Fantissima, für die Abschlussshow und allen voran für Tiempo de Fuego. Gerade bei den rein digitalen Shows müsste meines Erachtens mindestens einmal im Jahr was komplett neues machbar sein.
  25. https://www.phantasialand.de/de/magic-symphony-infos/ Keine Ahnung, ob das neu ist - letztes Jahr hatte ich es jedenfalls noch nicht bemerkt. Und dieses Jahr habe ich auch zum ersten Mal gesehen, dass der alte Eingang zum Wintergarten offen war, dadurch konnten die Zuschauer dann auch abließen. Ich weiß allerdings nicht wohin (weil ich selber direkt nach dem Feuerwerk immer zum Shuttlebus gehe, was hervorragend klappt) - man kann ja da eigentlich nur durch den Theatersaal zum Haupteingang raus. Vielleicht ist es immer noch nicht perfekt, aber sie versuchen, immer noch was zu verbessern. Das gefällt mir einfach. Also an Attraktionen hatten wir tatsächlich "nur" Tartüff, Taron und Colorado. Wir haben bei Rutmor's wirklich lange und gemütlich gesessen, mit Vorspeise. Eine Innenshow hatten wir (die Eisshow, die ich in der Winterversion noch nicht kannte, die mich aber leider nicht so richtig abgeholt hat). Snacks über Snacks noch. Wir waren von ca. 12 bis zum Ende dort, aber so acht Stunden sind schnell rum, wenn man sich amüsiert :-) Wir hatten nicht mal Zeit für die Geister-Rikscha, obwohl ich darauf normalerweise auch immer eine Runde drehe in der Hoffnung, dass es endlich das letzte Mal ist. Aber am meisten freue ich mich eh immer auf die Abschlussshow. Leider hab ich diesmal die Kaiserplatz-Illumination verpasst, die versuche ich auch immer mitzunehmen. Sind zwar gefühlt nur dreißig Sekunden, aber ich bin jedes Mal von den Socken. Ich denk dann immer "andere schalten einfach nur das Licht an - das Phantasialand hingegen macht aus allem ein Wow ...".

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