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Nagashima Spa Land, Higashiyama Zoo, Tokyo Dome City, Cosmoworld


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Vorwort:

Vom 27.10. – 18.11. waren Multi und ich in Japan. Grundsätzlich lag unser Fokus nicht auf Coastern…

ABER: Japan hat für uns eine gewisse Bedeutung für die Wiederentdeckung meines Freizeitparkhobbies (nachzulesen in meinem Vorstellungsthread: https://www.phantafriends.de/topic/637-guten-abend/), und außerdem steht da ja gefühlt an jeder Ecke ein Coaster…

 

Wir haben uns vorab entschieden nur einen ganzen Tag für einen Freizeitpark aufzuwenden und vlt. den ein oder anderen „Dauer Kirmes“ Coaster unterwegs mitzunehmen. Zur engeren Auswahl an Parks standen: Fuji Q Highland, Nagashima Spa Land und die Universal Studios Japan. Die Wahl fiel letztendlich auf Nagashima Spa Land.

 

 

10.11. Nagashima Spa Land

 

Das Nagashima Spa Land liegt in Kuwana an der japanischen Ostküste, ca. 20km süd-westlich von Nagoya. Da wir sowieso nach Nagoya wollten (waren schon 2014 für einen Tagestrip dort), und die Anbindung ans Spa Land gut ist, schliefen wir dort.

Der Park besteht u.a. aus einem Freizeitpark, einem Wasserpark und einer Outlet Mall. (http://www.japan-guide.com/e/e3313.html, http://www.nagashima-onsen.co.jp/resort/download.html/)

Das Coaster-Lineup ist mit u.a. SteelDragon2000 (Aktuell der Längste, 6. schnellste , der 6. höchste (mit der 5. höchsten Abfahrt) Coaster der Welt), Ultra-Twister (TOGO Pipeline Coaster von denen nur noch 4 fahren) und Acrobat (B&M Flying Coaster, Manta Clon) für uns mit dem Hochkaräter und den 2 Typen die wir noch nie gefahren sind sehr ansprechend.

Die Recherche im Vorfeld ergab, dass der Park die interessanten Achterbahnen bei Regen und bei viel Wind nicht betreibt. Wir hatten 3 Tage in Nagoya und an allen war das Wetter nur so mitteltoll vorhergesagt. Dementsprechend war die Auswahl des Datums eine kleine Lotterie. Am 10.11. morgens waren die Aussichten: ~12°C, wolkig, wenig Wind, erst abends Regen. Der Park hatte an dem Tag von 9:00-17:00 geöffnet, sodass wir hoffen konnten trocken zu bleiben. Für die Folgetage war deutlich mehr Wind angesagt. Wir entschieden uns also zu fahren.

Es gibt einen Expressbus von Nagoya, der Gäste in 50 Minuten nach „Nagashima Onsen“ bringt. Die Linie fährt ca. alle 20 Minuten vom „Meitetsu Bus Center“ neben dem Bahnhof (es gibt einen 2. Bus von Sakae im Stadtzentrum). Die Tickets kosten aktuell 1060 Yen p.P. (aktuell etwas mehr als 9€) für die einfache Fahrt. Wenn man im Bus bezahlt muss man das ganze klein haben (es gibt aber dafür einen Geldwechler an Bord), da das Geld beim Ausstieg passend in einen Münzschlitz beim Fahrer eingeworfen werden muss. Wir bevorzugten das hin und zurück Ticket für 1900 Yen p.P. (im Vorverkauf), das wir am Schalter im Busterminal kauften.

 

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Busticket

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@Multimon ist einfach kein Morgenmensch ^^"

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Gleich sind wir DAAAAAAAA *_*

Pünktlich zur Parköffnung lieferte uns der Bus am Eingang der Mall ab. Über einen überdachten Weg ging es dann zum Park. An der Kasse ereilte uns die traurige Nachricht in Form eines Schildes: SteelDragon2000 hat Wartungstag und ist voraussichtlich ganztägig geschlossen. (;_;) Die Dame am Ticketschalter wies uns per laminiertem Kärtchen noch einmal darauf hin. Doof, aber nicht zu ändern… traurig waren wir natürlich trotzdem.

Das Bezahlmodell bietet unter Anderem die Option für 1600 Yen in den Park und die Rides einzeln bezahlen oder 4500 Yen als Ride-inclusive-Variante. (Weitere Infos für Eintrittspreise z.B. zum Wasserpark: http://www.japan-guide.com/e/e3313.html )

Natürlich nahmen wir die Ride-Inclusive Option. Mit den Karten von der Kasse gingen wir zum Eingang, wo wir unsere Bändchen bekamen.

 

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Eingangsportal und überdachter Gang zum Eingang

 

Der Park war (noch) Menschenleer.

Zuerst machten wir eine kurze Orientierungsrunde, begutachteten die neue Baustelle (Arashi, 4th Dimension Coaster für 2017) und landeten am Ende vor Acrobat.

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Arashi Werbung

In der Warteschlange sind Sitze aufgestellt. Eine Mitarbeiterin fing uns wild gestikulierend ab, zeigte auf ein japanisches Schild und nach einem „Häääää???“ Moment verstanden wir, dass wir uns setzen sollten um das OnRide Foto aufzunehmen. (Diese werden nach der Fahrt mit Rahmen für 1200 Yen verkauft.) Dann durften wir weiter. Wir kamen an der Absperrung zur Plattform an, der Zug fuhr gerade ab. Wir standen ganz vorne... Erste Reihe yeay!

Abfertigung: Bevor man in die Boarding-Zone kommt muss man an einer Reihe nummerierter Schließfächer vorbei und dort alles ablegen. Den Schließfach-Schlüssel trägt man dann an einem Armband. Diesen Bereich darf man erst betreten, wenn alle Insassen des vorherigen Zuges ihre Sachen geholt haben UND den Bereich wieder verlassen haben. Wenn die dort EXTREM rumtrödeln (hatten teilweise mehrere Minuten lange Diskussionen der gesamten Fahrt), werden sie nicht gebeten sich zu beeilen, sondern es wird höflich gewartet, bis sie dann mal fertig sind („Kapazitäts-Killer-1“). Bevor man die Boarding-Zone betritt wird man mit Metalldetektoren im Bereich der Hosentaschen kontrolliert. (Wunschzettel für Taron *_*). Nachdem der besetzte Zug 2 mal kontrolliert, in die Liegeposition gebracht wurde, abfahrbereit ist und das Personal den Zug dazu motiviert eine (blöde) Handgeste zu machen und laut „Yeay“ zu rufen (Rituale wie dieses gab’s an fast jedem großen Coaster den wir gefahren sind und wurden bei jeder Fahrt stoisch durch exerziert… „Kapazitäts-Killer-2“), darf man endlich losfahren.

(Abgesehen davon, dass man meistens durch den Zug zu den Schließfächern muss, ist die Abfertigung grundsätzlich bei allen Coastern (und Flatties) die wir in Japan gefahren sind ähnlich)

Fahrt: Das leicht vornüber Hängen in der der Station ist nicht so wahnsinnig angenehm. Es war unser erster Flying Coaster, deshalb waren wir sehr gespannt: Es war eine interessante Erfahrung. Die Momente kamen uns beiden (hauptsächlich im Loop) recht heftig aber insgesamt nicht unangenehm vor. Der Steckenverlauf ist ansprechend, der Coaster an sich fährt sich recht angenehm – Keine Schläge, kein Ruckeln (ist ja auch neu). Die Sitze sind bequeme B&M Sitze. Ich hatte (vor allem so früh am Morgen) mehr Spaß als Multi.

 

 

 

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Acrobat

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OnRide Foto

Weiter ging es zu Ultra Twister. Walk on. Die Sitze sind etwas eng, die Schulterbügel recht niedrig. Wirklich bequem ist anders, zum Glück sind wir beide nicht allzu groß. Im senkrechten Kettenlift liegt man leicht hintenüber geneigt auf dem Rücken, sodass das Blut in den Kopf läuft. Wenn man den Kopf etwas anhebt ist es aber halb so wild. Der erste Drop ist erstaunlich Steil und macht viel Spaß, die Schrauben in der Pipeline sind echt witzig. Aus Onrides wussten wir, dass die Feststellbremse am Ende der ersten Ebene schnell greift. Wir machten uns drauf gefasst und ja sie ist recht hart, durch die da schon langsame Geschwindigkeit aber nicht recht schlimm. Dann wird man mit einem Kippmechanismus rückwärts auf die untere Ebene befördert und fährt wieder witzige Schrauben, diesmal rückwärts. Zu Ende…oh… NOCHMAL!!


 

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Ultra Twister

Inzwischen füllte sich der Park mit Schulklassen.

Nach der nächsten Runde Ultra Twister stellten wir uns an der Wilden Maus an. Erst als wir in der Schlange standen (und nicht mehr sinnvoll zurückkamen), stellten sie das 30 Minuten Wartezeit Schild hin. (an den Winjas hätte das Abarbeiten einer Schlange der Länge, selbst mit nur einer fahrenden Bahn, ca. 10 Minuten gedauert) Wir haben dann ca. 25 Minuten gewartet. Der Coaster war eine 20 Jahre alte und mäßig gealterte Mack Maus. Mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen.

 

White Cyclone: Wartezeit war mit 60 Minuten angegeben, gewartet haben wir ca. 40. Hierbei handelt es sich um einen Intamin Woody von ‘94. Das Alter merkt man: Die Plattform schwankt bei jedem einfahrenden Zug extrem, der Coaster vibriert die gesamte Zeit und hat ein paar Schläge. Die Strecke ist relativ lang. Die Sitze sind aber o.k.

An diesem Coaster gehen Multis und meine Meinung total auseinander. Multi fand ihn witzig (vor allem das Vibrieren) und hatte viel Spaß. Ich wäre von mir aus kein 2. Mal gefahren (das Vibrieren verursacht bei mir Kopfschmerzen).

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White Cyclone (aus dem Riesenrad)

 

 

Dann sind wir den Looping Star gefahren. 15 Minuten Wartezeit. Der fuhr sich relativ angenehm.

Die Corkscrew und der Shuttle Loop waren ganztägig außer Betrieb (Grund: k.A. vlt. zu wenig los). Damit hatten wir dann alle fahrenden Coaster außer dem Kiddy Coaster und dem Jet Coaster durch… erstmal Flattie Time. Vom Starflyer (auch mit Schließfächern, auf dem wir uns trotz warmer Klamotten und Handschuhen oben den A**** abgefroren haben) aus sahen wir, dass sie inzwischen die große Schiffsschaukel, Flying Viking, angeworfen hatten. Multi mag Schiffsschaukeln, also nichts wie hin. Etwas langsam, deshalb weniger Airtime als erwartet… leider enttäuschend.

 

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Riesen Schiffsschaukel

Dann hatten wir Hunger und wollten zu einem Snackstand den wir vorhergesehen hatten. Am Space Shot (Bungee Tower) unterwegs war walk on deshalb haben wir einen Umweg durch den Wartebereich gemacht. Sehr kurzes Fahrprogramm aber ansonsten nett. Der Ride-Op verabschiedete uns mit einer „Anpanman“ Handpuppe und lustigen Sprüchen… wir haben uns gefragt ob Turm Attraktionen so etwas verursachen ;) ( @Tikalese Boris : Hast Du einen Cousin in Japan?).

Auf dem Weg zum Essen mussten wir unter SteelDragon (Lift) durch. Schon ein paar Meter vorher hörte ich es knattern, ich sah hoch… ein Zug… VOLL mit Menschen auf dem Lift! *_* *_* *_* Der Hunger war (bei mir) vergessen… ich zerrte Multi in die Warteschlange („M…m…m…muss! MUSS!“). Sie war noch nicht allzu voll, aber ~45 Minuten standen wir doch. Multi hatte großen Hunger, wollte aber die Warteschlange nicht verlassen, da es nach Regen aussah und ICH vorher unbedingt fahren wollte (Insert Multi: „Ich wollte am Leben bleiben!“). Nach einigen Minuten erinnerte ich mich dunkel daran, dass ich vor einigen Tagen in den Tiefen meines Rucksacks einen vergessenen Schokoriegel gesehen hatte und wühlte und wühlte… Japp.. Platt aber Schokoriegel, Multi erst mal zufrieden.

Die hinteren Reihen waren für Quickpässe (hab vergessen, wie die die nennen – kann man für jede Fahrt am Automaten ziehen, soweit ich das gesehen habe ca. 500 Yen, hab aber nicht genau geschaut) gesperrt, sodass immer nur die ersten ~8 Reihen von der normalen Schlange aus befüllt wurden. Aber SteelDragon war im 2 Zug Betrieb, sodass es halbwegs zügig ging. (Naja, für japanische Verhältnisse). Auch hier gab‘s wieder Metalldetektoren.

Vom Lifthill aus hat man eine schöne Aussicht über den Park und auf‘s Meer. Das Layout ist abwechslungsreicher als bei vielen „Out and Back“ Coastern und die Fahrt schön lang. Super ist auch das letztes Stück mit Bunnyhops, die bei anderen Coastern first Drops sein könnten :D . Wir hatten beide viel Spaß. Man merkt allerdings das Alter des Coasters in Form von ein paar ordentlichen Schlägen, die sich aber in den bequemen Sitzen recht gut aushalten lassen. Schöne Spaßmaschiene.

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Space Shot (links) und 1., 2. und 3. Hügel von SteelDragon2000

 

Dann waren wir endlich Essen. Hänchenbits, Karepan, Kartoffelspirale... Abgesehen vom Karepan nicht wirklich japanisch, aber alles lecker!

 

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Ein kleiner Snack... das Karepan hatten wir schon gegessen, als wir ans Foto gedacht haben ^^"

 

Danach noch eine Runde Acrobat, dann den (Toverland-Gedächtnis) Powered Bobsled, nochmal Ultra Twister, First Gen. Intamin Droptower „The Fall“ (WTH? Wierd sh** O.o Aber nicht unlustig!) und dann den JetCoaster, der zwar etwas langweilig war, sich aber sehr, sehr angenehm fuhr. Die Schulklassen waren weg, also noch eine Runde White Cyclone (Multi zuliebe) und SteelDragon (kurz vor Schlangenschluss). Zum Tagesabschluss dann noch das Riesenrad.

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Im Riesenrad

 

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Impressionen - Minimale Thematisierung

 

Zurück zum Bus und ab nach Nagoya.

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Ab nach Hause

 

Fazit:

Der Park wirkt recht kompakt (~25 ha, inkl. der Fläche von SteelDragon und White Cyclone, die außerhalb des Parkzauns verlaufen) und sehr sauber. Es gibt keine Themenbereiche und Thematisierung fehlt auch sonst (abgesehen von ein bisschen Weihnachtsdeko) überwiegend, was uns aber erstaunlich wenig gestört hat. Die Rides sind insgesamt gepflegt und das Lineup sehr abwechslungsreich.

Der Snack war lecker und preislich in Ordnung.

Das Personal ist sehr freundlich! Es gibt einen englischen Parkplan. Ansonsten ist allerdings wenig englische Information vorhanden und das Personal hat uns fast ausschließlich auf Japanisch angesprochen. Aber wir glauben beide, dass wir auch ohne unsere (sehr rudimentären) Japantischkenntnisse klargekommen wären.

Wir haben uns einen angenehm leeren Tag ausgesucht, und hatten doch noch Glück mit dem Wetter (es hat erst spät in der Nacht angefangen zu regnen).

Ein klein bisschen Schade war, dass die 2 kleinen Coaster sowie die Giant Frisbee den ganzen Tag geschlossen waren.

Richtig negativ war eigentlich nur die Abfertigung.

Insgesamt hatten wir einen sehr, sehr schönen Tag und würden den Park wieder besuchen, wenn sich die Gelegenheit ergeben sollte.

 

 

 

11.11. Higashiyama Zoo

Vor Ewigkeiten habe ich dieses Onride gesehen:

Das sah sooooo lustig aus! Als ich geschaut habe, was man in Nagoya so machen kann, habe ich festgestellt „Oh das Ding steht ja in dem Zoo! *_*“.


 

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Übersichtsplan des Freizeitparkbereichs

 

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Ticketautomat

Higashiyama Zoo ist ein seltsamer Ort. Er beinhaltet einen Zoo, botanischen Garten, Vergnügungspark, Aussichtsturm, Hochzeitslocation und ich hab bestimmt noch was vergessen. Der Eintritt ist nur 500 Yen.

Der Vergnügungspark ist in die Jahre gekommen, aber die Rides sehen ordentlich instand gehalten aus. Die Attraktionen kosten zwischen 100 und 300 Yen und können am Automaten gekauft werden. Wir sind nur den „Slope Shooter“ für 300 Yen p.P. gefahren, da der Jet Coaster jetzt nicht sooo spannend aussah und wir uns auch noch den botanischen Garten anschauen wollten.

Das Ding ist total verrückt und bringt ordentliches Moment in den Kurven auf. Es macht echt irre viel Spaß, ich habe die ganze Zeit debil gekichert!

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Slope Shooter

 

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Riesenrad und JetCoaster

 

 

 

14.11. Tokyo Dome City

 

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Übersicht... Thunderdolphin ist Überall XD

Vor einigen Monaten, nachdem wir eigentlich schon die Pläne für den Großteil unserer Reise gemacht hatten, habe ich mir Onrides von Thunderdolphin angeschaut. Darüber kam Multi ins Zimmer, schaute auf den Laptop und meinte „Das sieht cool aus, wo ist das?“. Seit dem Stand der auch auf dem Plan.

Thunderdolphin befindet sich in der Tokyo Dome City im LaQua, einem Shopingcenter/Vergnügungspark (Dauerkirmes Style) im Herzen Tokyos. Kostet 1050 Yen p.P. und Fahrt. Es gibt ein 5 Rides Ticket für 2600 Yen, das Day-Ticket kostet 3900 Yen. (https://www.tokyo-dome.co.jp/e/attractions/)

Das Wetter war naja, Nachmittags sollte es regnen und ja, auch Thunderdolphin fährt nicht im Regen. Also haben wir uns entschieden nur Thunderdolphin zu fahren. Wartezeit war ca. 50 Minuten, wurde uns an der Kasse schon gesagt. (nur ein Zug, und Abfertigung war… ihr ahnt es: SEHR langsam, Skip Tickets gab es an dem Tag nicht)

Die Sicherheitsinfos kriegt man beim Betreten der Warteschlange auf einer Karte gezeigt, dann gibt es ein Video in der Warteschlange, Hosentaschen müssen gelehrt werden, Schmuck, Schals, Brillen, Armbanduhren, Ringe ect. abgelegt werden… ähm ja… so ausführlich habe ich es noch nie gesehen…. Bei der Ticketkontrolle in der Schlange kriegt man das auch nochmal gesagt, und die Karte auch nochmal gezeigt… und in der Bording Zone gibt es wieder ein Video… YEAY! Sitzt man im Zug, darf man die Gurte anlegen, den Bügel aber nicht schließen, denn die Mitarbeiter müssen nochmal auf alle vorhandenen Taschen deuten und fuchteln sowie Handgelenke kontrollieren (ähm ja, das Armband vom Schließfach sitzt wesentlich lockerer als jede Armbanduhr die ich je hatte… aber egal).

Der Coaster fährt ruhig, macht Spaß und bietet eine tolle Aussicht. Die Strecke ist abwechslungsreich. Thunderdolphin ist wirklich etwas besonderes und unser Favorit des gesamten Japantrips!

Interessant ist auch das Geruchserlebnis, da man über das Dach des Shoppingcenters an den Lüftungen der Restaurantküchen vorbeifährt.

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Thunderdolphin

 

 

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Wasserbahn und Karussell

 

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Kinderhacker *khihihihiiiii*

 

 

15.11. Yokohama Cosmoworld

Als wir unsere Route in Japan festgelegt haben, hatten wir eigentlich geplant, die letzten Tage in Tokyo zu schlafen. Jedoch hat uns als wir Hotels rausgesucht haben in unserer Preisklasse kein Hotel umgehauen, sodass wir uns entschieden haben mal in Yokohama zu schauen. Wir stellten fest, dass ein Hotel unserer favorisierten Hotelkette verfügbar und günstig war, und so buchten wir. Das Hotel war ganze 15 Minuten zu Fuß von Cosmoworld weg. XD

 

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Willkommen in Cosmoworld

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Cosmoworld vom Landmarktower... Links das Flattyland rechts Cosmoclock und Coaster

 

Vanish fand ich auf Onrides immer recht interessant, deshalb stand in dem Moment schon fest „Wenns sooo nah ist müssen wir ja mal rüber schauen!“

Cosmoworld ist ein sehr angenehmer „Dauerkirmes“ Park am Hafen von Yokohama. Die Stimmung ist abends im Dunkeln angenehm entspannt. Das Riesenrad „Cosmoclock“ macht alle 15 Minuten eine Lichtshow, die schön anzusehen ist.

Vanish kostet 700 Yen p.P., es gibt aber auch hier vergünstigte Tickets für mehre Fahrten. Eigentlich ist Vanish ein netter kleiner Coaster mit schöner Stimmung, der sich ein klein wenig ruppig, aber nicht unangenehm fahren würde wenn… ja… wenn nicht die Schulterbügel wären… Die Schulterbügel sind unnötig und viel zu niedrig an den Schultern und eng (das „Kopfloch“ ist recht klein, und auch so rasten die VIEL zu eng ein und gehen oft während der Fahrt nochmal zu... „LUFT! *japs*“). Zum Glück sind sie wenigstens gut gepolstert. Das macht es etwas angenehmer als einen SLC, aber wäre dieses total beknackte Rückhaltesystem nicht, würde der Coaster noch viel mehr Spaß machen.

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Cosmoworld Impressionen

 

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Vanish - Coasteraction

 

 

Soooo. Das war jetzt der Vergnügungspark relevante Teil unserer Japanreise. Es ist etwas lang geworden… Sorry. Hoffe ihr hattet trotzdem etwas Spaß, wir hatten jedenfalls jede Menge :)

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