vor 13 Stunden13 h vor 15 Stunden, Wuzemann hat gesagt:Wenn Huss bereits in den 90er Jahren nach Ungarn abgewandert ist, dann wird das nichts mit EU zu tun gehabt haben.Der Vorläufer der Europäischen Union waren die sogenannte europäische Gemeinschaft Kohle und Stahl, besser bekannt als Montanunion ab 1951, die europäische Wirtschaftsgemeint ab 1957, sowie die Euratom ebenfalls ab 1957. Diese gingen dann in die europäische Gemeinschaft ab 1967 über. Also auch vor dem eigentlichen Konstrukt der Europäischen Union gab es bereits Vorläufer der europäischen Wirtschaftsunion. Die EU als solche ist mit der Einführung des Euros als Gemeinschaftswährung aber erst so richtig in den Köpfen angekommen. Trotzdem wage ich es auch zu bezweifeln, dass es da große Einflüsse bezüglich der Abwanderung von Huss gab.vor 15 Stunden, Wuzemann hat gesagt:Ungarn ist seit 1. Mai 2004 Mitglied der EU. 90er Jahre hört sich eher nach Fall der Mauer und Wegfall der Blockgrenzen an. Damals ist auch Nokia mit der gesamten Fabrik nach Osten abgewandert. Deutschland hatte bis dahin quasi keinen Billiglohnsektor. Günstige Produkte wie IKEA Regale oder Marken wie Privileg wurde damals "hinter dem eisernen Vorhang" produziert. Nach dem Mauerfall und dem Zerfall der Warschauer Paktes war es für viele Firmen schlichtweg günstiger. Und wenn Huss - so verstehe ich es hier - eh schon zu kämpfen hatte, dann erscheint die Verlagerung am Ende einfach nur logisch - zumindest aus unternehmerischer Sicht.Huss hatte halt in den 80er Jahren seine Hochzeit. Aber auch einige Flops zwischendurch produziert bzw. Attraktionen entwickelt, die weit hinter den erwarteten Absatzmengen blieben. Bekanntere Beispiele sind das Modell Speedy, der Jump 1 (z.B. der Jumping von Distel) und die stationäre Jump 2 - Variante sowie der Booster, die mir so spontan einfallen. Was man beim Wandel der Kirmes bei Huss auch immer vergisst: Huss hat seine damalige Marktposition durch günstigere vor allem transportärmeren Konkurrenten innerhalb Europas eben damals verloren. KMG wurde 1989 gegründet und hat halt schon einige beliebte Attraktionstypen, die eben deutlich weniger Transport- und Aufbauaufwand hatten, auf dem Markt etabliert. Um da was den Preis angeht, wettbewerbsfähig zu bleiben, musste man schauen, dass man zumindest im Preissegment mit der Konkurrenz mithalten konnte. Wie die Vergangenheit aber gezeigt hatte, war das auch ein Griff ins Klo, heute ist Huss Rides lediglich noch für die Parkvarianten relevant. Kirmestechnisch ist Huss heute absolut in der Irrelevanz angekommen. Selbst die Wartung der bestehenden Breaker auf Reise übernehmen andere Firmen wie SAD. Schaut man sich die heutigen Neuanschaffungen auf der Kirmes an, sieht man ja kaum noch wirklich aufwendige Geschäfte vom Transportaufwand. Meist ist alles auf 2 Transporten verladen. Da können die alten Huss-Boliden heute nicht mehr mithalten. 🙂
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