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Philicious

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Alle Beiträge von Philicious

  1. Welcher User hat hier vor 1-2 Jahren aus dem Nichts diese Themenbereich-Portal-Diskussion aufgemacht ("Alle Bereiche sollten eine Übergang haben wie Rookburgh")? Ich habe rückblickend die Vermutung, dass das ein Doppelagent war 😜 Diese Afrika-Berlin, Mexiko-Brücken und Fantasy-Übergang-Umgestaltungen sind schon sehr aufwendig dafür, dass da jetzt nicht unbedingt ein Hahn nach gekräht hätte.
  2. @flaffstar Ist dir denn gar nichts angeboten worden? Also monetäre Entschädigung bzw. Schadensersatz fände ich zwar auch etwas übertrieben - wer hat noch nicht in einer Warteschlange gestanden als eine Bahn eine Störung hatte - aber der von dir beschriebene Umgang ist halt auch wieder schlecht. Meine Erwartungshaltung wäre, dass die Ride Ops innerhalb von max 10-15 Min. feststellen, ob es sich um eine längere Störung handelt oder nicht und dies den Gästen umgehend mitteilen und bei längeren Wartezeiten (alles über 30 Min.) die Warteschlange räumen und Fast Passes als Entschädigung fürs Anstehen verteilt werden. Ich meine so wurde das zumindest bei Evakuierungen in Brühl gehandhabt.
  3. Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema geantwortet in Allgemeines
    Die Geheimniskrämerei des Phantasialands sorgt bei mir für leichten Optimismus, dass die ursprünglichen Erweiterungspläne bezüglich Aquapark und Eventfläche mittlerweile verworfen sind und der Kernpark vielleicht doch noch zumindest partiell erweitert werden soll. Das bei der Tempel-Halle ewig nichts passiert, habe ich immer so gedeutet, dass dort bei Fantissima wohlmöglich einer von zwei Straßenübergängen / Unterführungen in den anderen Parkteil realisiert werden sollen, der andere wahrscheinlich beim Afrika/ Berlin Übergang oder daneben beim Haupteingang. Interessant zu wissen wären auch ob Parkflächen / Parkhäuser geplant sind und was das für die bestehenden Parkplatzflächen in Fremdbesitz bedeuten würde. Der Mystery Eingang bzw. die ganze Parkgrenze hinter Mystery Castle und Riverquest hat mit dem Bretterzaun für mich auch maximal provisorischen Charakter; hinzu kommt dann die eigentlich von Anfang an als Provisorium kommunizierte Pflanzenwand - also irgendwie scheinen Sie mit Obstgarten und Parkplatzflächen auch noch einen Plan B zu haben. Zum Thema Second Gate (kein Wasserpark): Fände ich ehrlich gesagt ein bisschen risikoreich, ich sehr keinen Beleg dafür, dass das in Europa gut funktioniert - die Walt Disney Studios waren jahrelang das hässliche Kind der Gruppe und auch das Ferrariland von Port Aventura ist eher bekannt dafür leer zu sein. Giganten wie der Europapark und Efteling haben meines Wissens nie wirklich darüber nachgedacht. Die vergrößern munter weiter ihre eh schon riesigen Parks. Spekulativer Nachtrag: Also wenn ich mir die Satellitenbilder vom Mysteryeingang so anschaue, sieht es wirklich so aus, als würde man den Bereich wirklich irgendwann mal Richtung Parkplatz erweitern wollen - das ist mir so noch nie aufgefallen. Als man vor ein paar Jahren den ganzen Bereich neu gemacht hat, ist da so eine Art "runder Platz" entstanden, durch den die Parkgrenze einmal quer als Bretterzaun durchläuft. Da hier auf der Eingangsseite auch keine wirklich robusten, permanenten Bauten entstanden sind, finde ich das gar nicht so abwegig, dass man das als eine Fläche in der Hinterhand behält für den Fall der Fälle. Die Blickachse auf das Becken von River Quest würde sich meines Erachtens auch ideal für einen kleinen Platz / Knotenpunkt anbieten, denn bis jetzt hört der Park hier ziemlich abrupt auf und eigentlich entwirft man so einen Blickfang (ähnlich wie bei Chiapas) nicht, um ihn an den Rand des Parks zu setzen. Spekulative Nachfrage: Für wie wahrscheinlich haltet ihr es, dass das ganze Straßenkonzept, was den Park stand heute so einschnürt, insbesondere die Berggeiststraße und der Lenterbachweg im Erweiterungsfall gänzlich überarbeitet wird mit dem Ergebnis, dass die Straßen wegfallen zugunsten von neuen, die um den Park herumführen statt mittendurch? Ich schätze die Anwohner so ein, dass es sie sehr freuen würde, wenn der Kreisel bei Richtung Walberberg dicht gemacht würde. Auch der Lenterbachweg ist in der Praxis einfach keine öffentliche Straße sondern eine Parkplatzzufahrt; um den Zugang zum Wohngebiet zu gewährleisten könnte man den Lenterbachweg vom Ortskern aus irgendwann hinter dem letzten Wohnhaus abpollern, auch das würde Anwohner bestimmt eher freuen. Hintergrund der Frage: Sollte die Erweiterung kommen, stört die Phantasialandstraße nur noch, dann ist für mich die Frage ob man nicht direkt eine neue Ausfahrt nur fürs PHL baut, die direkt auf den Lucretiaweg führt. Oder ist sowas vollkommen undenkbar, aufgrund von Versorgungsleitungen, die aktuell unter der Berggeiststraße verlaufen und öffentlich zugänglich bleiben müssen. Ist es gängig, dass sowas dann auch einfach alles neugebaut wird und ehemals öffentliche Straßen zur Baufläche umgewidmet werden? Kurzer KI-Check sagt ja, das ist möglich: erste Hürde ist, dass die Straße ihren ursprüngliche Verkehrsbedeutung nicht mehr erfüllt und die Anwohner keine Einwände haben, ich sehe beides als maximal gegeben an. Neue Infrastruktur / Leitungen zu bauen ist zwar super kostspielig, müsste aber doch wahrscheinlich sowieso erfolgen - die würden einen Wasserpark doch nicht einfach so an das bestehende Wassernetz anschließen oder doch? (Quelle: autroidecount - Instagram) @Frisbee Geht das wirklich so nach dem Schema: Ich sicher mir erst die Baufläche und danach reiche ich erst Pläne dazu ein, wie ich sie erschließen möchte? Kennt sich da jemand mit den Verwaltungsgängen aus?
  4. Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema geantwortet in Allgemeines
    In der Theorie ist das eigentlich auch der richtige Ansatz, in der Praxis zeigt sich aber, dass das in erster Linie oft ein Mobilisierungswettbewerb ist, bei dem das Netzwerk Ententeich einfach auf bestehende Organisationsstrukturen zurückgreifen kann, während der Widerstand gegen den Widerstand das eben nicht kann. Ich glaube zwar auch, dass der Otto-Normal-Brühler im Zweifel eher aufgeschlossen gegenüber einer Erweiterung ist, aber ob ihm das wichtig genug ist um am Tag X eine Stimme abzugeben... Und doch beruht ein nicht unwesentlicher Teil der heutigen Politikverdrossenheit eben darauf, dass es immer wieder Beispiele gibt, wo mit politischem Willen dann doch Dinge möglich gemacht wurden, wo vorher auf das Verfahren und Gesetze verwiesen wurde. Es gibt beschleunigte Genehmigungsverfahren und Ausnahmegenehmigungen, wo eben Dinge wie Öffentlichkeitsbeiteiligung zurückgefahren werden, weil ein öffentliches Interesse vorausgesetzt wird. Daher mein Tesla-Beispiel, was quasi das andere Extrem zum Fall in Brühl darstellt und ich im Übrigen auch nicht gut finde - aber es zeigt was möglich wäre. Auf die Diskussion ob die Ansiedlung eines internationalen Großkonzerns oder die Expansion eines Lokalunternehmens mit überregionaler Strahlkraft mehr im öffentlichen Interesse steht, habe ich richtig Bock. Zumal der US-Großkonzern noch Subventionen erhält, während der Lokalunternehmer alle Auflagen alleine tragen darf. Kann sein, dass das von mir sehr billig argumentiert ist, aber dieses Verkehrsthema als Stadtthema wird mir auch zu heiß gekocht. Wenn da jeder Brühler so tut als würde er dadurch benachteiligt, fang ich als Kölner an die Frage zu stellen ob der Durchschnitts-Brühler nicht öfter im Jahr in Köln unterwegs ist und "meine" Straßen, Parkflächen, Geschäfte, Veranstaltungsorte "verstopft" als ich andersherum als Tourist in Brühl. Ich hab schon Verständnis dafür, den Status Quo wahren zu wollen, aber dieses super territoriale Anspruchsdenken bringt einfach keinen weiter. Sie leben halt seit 60 Jahren am zweitgrößten Freizeitpark-Standort Deutschlands und ich in der viertgrößten Stadt Deutschlands. Deal with it. Es ist einfach Fakt , dass ab dem Zeitpunkt, wo sich Leute von außerhalb in den Live-Stream zu einer Brühler Ratssitzung einklinken, es nicht mehr alleine ein reine eine Brühler Interessensentscheidung ist. Das Verkehrsproblem würde mit einer Änderung des Bebauungsplan auch eher gelöst als durchs Aussitzen, aber hey, am Ende soll sich halt die Welt verändern, nur bei einem selbst soll alles gleich bleiben.
  5. Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema geantwortet in Allgemeines
    @TheDarkKyll @Frisbee Vielen Dank für eure Zusammenfassung und das Teilen Eurer Eindrücke. Wir sind hier alle voreingenommen, klaro, aber ich muss ehrlich sagen, dass macht mich einfach alles nur unendlich wütend. Beim "wir wollen nichts überstürzen" wäre ich, glaube ich, komplett ausgerastet. Das sind die Leute, die es gut finden, wenn alles verzögert wird und es ok finden wenn sich Infrastrukturprojekte Jahrzehnte lang ziehen, "weil ja alles seine Richtigkeit haben muss". Das sind keine Umweltschützer, hier geht es nicht ums Allgemeinwohl, sondern das sind reine "Not-in-my-own-Backyard"-Leute. Deshalb auch der neue Curve-Ball mit Hochwasserschutz in Brühl, weil 4 Vorgärten einmal bei Starkregen in 20 Jahren geflutet wurden. Ich find diese polemischen Argumentationsweisen unfassbar widerlich, nicht im Sinne des Naturschutzes und es torpediert auch die vollkommen angemessenen Anliegen wie z.B. zum Verkehrskonzept. Da hat sich ein gewisses Klientel einfach dran gewöhnt, dass sie automatisch und zu allem Gehör bekommen - ich erkenne nach wie vor kaum Diskussionsansätze, wo es um die Sache geht und nicht das Prinzip. Alleine, dass es immer noch Leute gibt, die da mit "Atomkraft, Nein, danke"-Schildern rumlaufen, bestätigt meine These: Das Phantasialand ist einfach nur Projektionsfläche für diverse Umweltorganisationen, es geht um Aufmerksamkeit, nicht den Ententeich. Auch, dass hier das Kommerz-gegen-Natur-Narrativ so stark ausgespielt wird, check ich einfach nicht. Was sollen diesen ewigen ideologischen Grabenkämpfe. Warum gibt es Umweltschutz nur mit sozialistischem Anstrich? Das Phantasialand ist ein Familienbetrieb kein RWE mit Aktionärsstruktur. Sind alle Unternehmen böse? Wie verdienen diese Leute ihr Geld? Hier wird auch bewusst der öffentliche Diskussionsraum missbraucht und in Beschlag genommen aus dem simplen Umstand heraus, dass du (moralisch) nicht für ein Privatunternehmen demonstrieren kannst, aber für die Umwelt schon. Daraus entsteht eine einseitige Anklage, ohne dass das Phantasialand die Möglichkeit hätte auf gleicher Ebene zu antworten. Und ich frag mich auch, was der politische Impact in Brühl wirklich ist, 300 wahrscheinlich eher 150 Leute (z.T. noch nicht mal von dort) machen auch bei einer Lokalwahl kaum Gewicht aus, zumal du diese Leute sowieso nicht konvertiert bekommst. Von wem lässt man sich hier durchs Dorf treiben? Wovor haben die Lokalpolitiker genau Angst? Auch die Landesregierung ist einfach nur feige: Seit wann ist ein Freizeitpark mit über 2 Millionen Besuchern eine Brühler Lokalangelegenheit? Vollkommen unabhängig davon wie die realpolitischen Entscheidungswege sind, das Bundesland müsste ein Eigeninteresse daran haben, eine Top-Tourismus-Destination zumindest dahingehend mit politischem Willen zu unterstützen, dass die sich nicht auf einer Ebene mit Kleingärtnern und Co rumschlagen muss. In Brandenburg wurde auch eine Tesla-Fabrik im Wasserschutzgebiet gebaut, weil man das mit Allgemeininteresse begründet. "Finger weg vom Wald!" Davon unabhängig ist es klar, dass das Phantasialand seine Kommunikationsaufgaben natürlich auch nicht erfüllt, aber ich glaube Phantasialand-Fans sind die letzten, denen man das erklären muss. Und bei dieser Gegenseite kann ich verstehen, bzw. halte ich es sogar für richtig, dass man seine Karten eben nicht offen auf den Tisch legt. Das würde alles wieder nur benutzt um neue Baustellen zu schaffen. Sorry, für einen weiteren Rant von mir zu dem Thema. Ich mach das nur für uns alle 😄
  6. Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema geantwortet in Allgemeines
    Ich hatte das vor Ewigkeiten mal geposted, aber ich finde die aktuellen Maßnahmen passen in eine Timeline, die ich schon mal prognostiziert hatte. #EigenlobStinkt Was viele bei der Erweiterungs- bzw. Zukunftsthematik vergessen ist: Das Phantasialand ist ein Familienunternehmen, der alleinige Geschäftsführer und wahrscheinlich auch Gesellschafter ist 62. Auch als ewiger Unternehmer hat er noch 10 gute Jahre auf der Uhr, allerspätestens dann wird die Nachfolge/Übergabe eingeläutet. Das Thema ist also zeitlich greifbar und dafür wird mir das noch viel zu wenig in Fankreisen kommentiert. Dies ist mit Abstand die wichtigste Entscheidung für uns alle, die den Park noch Jahrzehntelang besuchen wollen. Im Moment passen die Aufhübschungs-Baustellen in Afrika, Berlin, Mexiko, Fantasy exakt in eine Phase, die ich mal als "Schick machen für den Verkauf" betitelt hatte, auch so ein bisschen die Vollendung des Lebenswerk Phantasialand 2.0. Wenn man die Rookburgh Bauzeit als Maßstab nimmt, wird wahrscheinlich Fantasy die letzte Großbaustelle von Robert werden und damit schließt sich für ihn auch der Kreis: Wuze Town war ja angeblich sein erstes großes Projekt in Eigenregie. Ich glaube, dass Herr Löffelhardt die Hoffnungen schon lange begraben hat, dass zu seiner Schaffenszeit noch eine Entscheidung in der Erweiterungsfrage fällt. Änderungen von Bebauungsplänen dauern (in diesen Fällen) mehrere Jahre, selbst wenn der Prozess heute eingeleitet würde, würde es wahrscheinlich knapp werden, dass in 10 Jahren noch zu schaffen. Und wir sind meilenweit von einer politischen Entscheidung entfernt. Ich halte das Zeitspiel-Szenario im Hinblick auf das Fantasy-Retheming im Verbund mit einer Erweiterung also für immer unwahrscheinlicher. Wir werden bald Plan B erfahren. Deshalb lösen die aktuellen Verbesserungen, so begrüßenswert und toll sie auch sind, bei mir auch Wehmut aus. Für mich fühlt es sich wie ein Schwanengesang an. Ich finde es zumindest verdächtig, dass Bestandpflege und Renovierungen in den vergangenen 30 Jahren eigentlich den Neuprojekten geopfert wurden und das Bild sich jetzt zu drehen scheint - es vermittelt den Eindruck als sei der Park jetzt "fertig".
  7. Philicious hat auf Willemijn's Thema geantwortet in Allgemeines
    Kurzer Nachtrag: Das mag jetzt super arrogant klingen, aber ich verstehe die Preisempfindlichkeit der Leute teilweise nicht. Das Kernargument ist das Mitschleppen von Nahrungsmitteln. Fahren dann aber zu viert oder fünft in die teuersten Freizeitparks, die das Land zu bieten hat. Finde den Fehler. Um es abzubinden: Jeder darf sein Geld ausgeben wie er möchte, man muss aber auch nicht für alles Verständnis haben.
  8. Philicious hat auf Willemijn's Thema geantwortet in Allgemeines
    Hab mich auch gefragt, warum das eine Neuentwicklung ist - Bollerwagen gab es doch schon immer, aber früher ist keiner auf die Idee gekommen, diese mit in einen Freizeitpark zu nehmen. Was hat sich geändert? Anscheinend, dass es die in zusammenfaltbar gibt. Und das Lastenrad-Klientel, gab es früher halt nicht. Ich hab noch nicht in den EP-Thread reingeguckt, aber hier mal vorab meine Top 10 Prognosen für das Argumente-Bingo: Pro: - "Bei Kinderwägen beschwert sich auch keiner" - "Das Essen ist mir zu teuer, bei meiner Familie brauche ich den Bollerwagen" - "Schließfächer sind mir zu weit weg und zu klein" - "Es ist die Aufgabe des Parks Platzangebot zu schaffen und nicht die Besucher zu gängeln" - "Meine Kinder schaffen nicht den ganzen Tag zu Fuß" Contra: - "Früher brauchten wir das auch nicht - was ist mit Rucksäcken" - "Das ist purer Egoismus so viel Platz in Anspruch zu nehmen" - "Bald haben wir amerikanische Verhältnisse - jeder mit E-Scooter im Park" - "Kinder können auch laufen" - "Scheiß-Ökos" Meine Haltung: Muss im Phantasialand auf keinen Fall sein - alleine wegen der diversen Treppen. Deshalb wäre ich bei Leuten, die den Park kennen und das trotzdem durchziehen schon sehr kritisch. Wäre mir zu unpraktisch, egoistisch und respektlos - in dieser Reihenfolge. Ich sehe den Bedarf für soviel persönliche Ladefläche einfach nicht. Die gleiche Haltung habe ich übrigens beim Thema Hunde im PHL, obwohl es erlaubt ist. Da tut man m.E. einfach niemanden einen Gefallen mit. Bei Neubesuchern würde ich mal sagen, dass die Info zumindest hilfreich ist. Dass sich dann ein paar aufregen, weil das in anderen Parks erlaubt ist - geschenkt. Die werden sich aber hoffentlich im Nachgang freuen, dass sie den Bollerwagen nicht dabei hatten, weil sie ohne exzellente Ortskenntnisse über die Umgehungsweg nirgendswo durchkämen. Kurzum: Das muss doch nicht sein, oder? Zumindest in Brühl bestehen Bollerwagen den Praxistest einfach nicht. In Efteling? Meinetwegen
  9. Krass! Last time I checked, war das nicht möglich aufgrund der Objektbegrenzung im Workshop - man konnte quasi nur einen Themenbereich laden. Hat sich da was geändert oder hast du da irgendwelche Tricks parat? Kann aber auch daran liegen, dass ich zu den Irren gehörte habe, die das auf Konsole gespielt haben... Und natürlich: Keep up the good work, ist wirklich beeindruckend. Bin immer wieder erstaunt darüber, was man für Custom-Objekte einfach anhand von Basic Shapes zusammenpuzzeln kann wie bei den RQ Booten.
  10. Philicious hat auf PHLfan01's Thema geantwortet in Mystery
    @Philippus93 Hallo Namensvetter, ich muss da nochmal einhaken: Stichwort "Color- und Filteranlage". Ist das ein Tippfehler und soll Chlor heißen oder Color im Sinne von Einfärben? Über den Einsatz von Farbe nach amerikanischen Vorbild - das Wasser sieht schließlich auch sehr blau aus - hatte ich auch schon nachgedacht, aber halte ich eigentlich für noch unwahrscheinlicher, da ich mir nicht vorstellen kann, dass der Park Lust darauf hat 200x am Tag Gästebeschwerden von Leuten zu empfangen, deren Kleidung in RQ umgefärbt wurde. Das soll gar keine Gegenrede sein, ich finds wirklich nur schwer vorstellbar. Was auch daran liegt, dass ich gefärbtes Wasser in Sachen Ästhetik eigentlich in der selben Kategorie wie blaue Kieselsteinvorgärten verorte. Wäre irgendwie schon ein cooler Fortschritt in der Technik wenn das alleine durch Filtern funktioniert. Ist ja nicht so als hätte es die in den 90ern nicht auch schon gegeben. Der Unterschied ist aber wie Tag und Nacht.
  11. So richtig zum Verweilen habe ich eigentlich gar nichts, aber zum Schlendern. Ich laufe tatsächlich gerne den neuen Umgehungsweg in Afrika nach Berlin / Haupteingang. Finde das atmosphärisch mit den ganzen Läden sehr gut gelungen und ist in der Regel auch relativ leer. Aber auch der Hauptweg in Afrika ist trotz oder gerade wegen seiner Gedrungenheit / Häuserschluchten extrem immersiv. DiA ist einfach ein Lieblingsbereich von mir. Hier wurde das moderne Phantasialand erfunden.
  12. Naja, war halt warm am Wochenende. Dann verdunstet eben mehr als zufließt.
  13. Philicious hat auf PHLfan01's Thema geantwortet in Mystery
    Mal kurz was anderes: Ich finde es seit einigen Jahren bemerkenswert, wie klar und sauber das Wasser bei River Quest ist und dabei überraschend wenig nach Chlor riecht (zumindest mein Eindruck). Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass vor ein paar Jahren die Pumpen und Filteranalgen modernisiert wurden und die Wanne jetzt einen anderen Anstrich hat, aber gegenüber den 90er und 00ern als Wasserbahn landauf und landab mit grüner Plörre gleichgesetzt wurde, haben sie da irgendeine Lösung gefunden. Das Wasser ist kristallklar. Für Chiapas gilt das gleiche, aber bei RQ finde ich es fast extrem. Kennt sich da von berufswegen jemand mit aus? Ist das "nur" moderne Filtertechnik? Was genau hat sich geändert?
  14. Chapeau! Bin gespannt über deinen Bericht! Mir fällt es da sehr schwer unvoreingenommen ranzugehen. Sachlich ist da schon lange nichts mehr, deshalb finde ich die Rufe nach mehr Sachlichkeit, die aus der Ecke kommen ehrlich gesagt auch nur unverschämt. Da soll keiner so tun, als würde das Phantasialand behandelt wie jedes andere Privatunternehmen mit Expansionsbedarf.
  15. Ja, alle. Die Gestaltungsmöglichkeiten von der Seerosen-Walzertraum-Rentner-Kaffeefahrt bis hin zu hyper-modernen Action-Wasser-Dark Ride sind da ja sehr fließend. Fände prinzipiell auch was komplett ruhiges vollkommen in Ordnung, nur es muss eben trotzdem etwas passieren und ein gewisse Dramaturgie geben, so in etwa wie bei Disney Jungle Cruises oder dem Story Book Canal. Nicht an toten "Froschsteinen" vorbeifahren und "naturbelassene" Umgebung als Erlebnis verkaufen. Ein Eftelinger Märchenwald auf dem Wasser in Wuze Form könnte problemlos funktionieren - wohl wissend dass der Eftelinger Märchenwald so besonders ist, weil er interaktiv ist und voller Überraschungen mit kleinen und großen Effekten steckt. Das wäre auch in gewisser Weise meine Minimalerwatungshaltung: "animierte Blumenbeete & Natur". Eine reine Blumenfahrt wäre fürs Portfolio zwar auch wertvoll, aber würde als einzige Neuattraktion wohlmöglich hinter den Erwartungen zurück bleiben. Könnte ich mir so nur vorstellen, wenn das als zweite Attraktion geplant wäre, wie Raik. Da hat sich auch nie jemand drüber beschwert, weil es immer als Add-On zu Taron gesehen wird. Wäre vollkommen anders, wenn da nur Raik stünde. Wenn ich so am fantasieren bin, fände ich auch irgendetwas cool & innovativ, was Bootsfahrt und Walkthrough kombiniert. Vielleicht so ein bisschen wie Rafikis Planet Watch im Animal Kingdom nur in kompakt : Safari, exklusive "Erlebnisgegend", Safari. Etwas wo man zwischendurch aussteigen muss, um dann wieder einzusteigen. Ja ich weiß, nicht unbedingt kapzitätsfreundlich, aber vielleicht findet man da neue Wege, denn den Walkthrough-Kram können sie ja mittlerweile ganz gut. Ähnlicher Effekt: Ich fand diesen "Attraktionswechsel" früher bei den Looney Tunes in Bottrop immer total flashy. Als man gefühlt nach drölfzig Pre-Shows, Showräumen und Szenenwechseln dann noch diese Bootsfahrt spendiert bekam. Atmosphärisch 1A*. Ähnlich wäre es glaube ich, wenn man bei einer Bootsfahrt aussteigen muss, die Attraktion aber noch gar nicht zu Ende ist. In Brühl wäre das aus Platzgründen nur denkbar, wenn der ganze große Wurf geplant würde, also die komplette Umgestaltung des Sees plus Einbindung / Neubau des Tempel-Komplexes, aber eigentlich braucht es für den Bereich auch eine große Lösung / Vision, denn es gibt keine andere Stelle im Park, wo die unterschiedlichen Ansätze und Stile der letzten 40 Jahre als Sammelsorium direkt nebeneinander stehen.
  16. Das freut mich / uns alle natürlich sehr, aber nur um es mal gesagt zu haben: Ich hoffe, dass das Forum dann nicht nur ein reiner Kostenblock für dich wird @PasXal, sondern du trotzdem auch was mitverdienst oder es zumindest kostenneutral gestalten kannst. Ich persönlich brauche keine Webefreiheit, wenn die zum Nachteil desjenigen geht, der hier eh schon mit am meisten Arbeit hat.
  17. Die gute alte Darkride-Diskussion im Phantasialand ❤️ Er muss kommen, aber ich sehe da schon eine gewisse Fallhöhe. Das ist eine Rieseninvestition, von der man auch mal locker zwei Achterbahnen bauen kann und da wird eine Reihe von Disziplinen gebraucht, wo dem Park einfach Expertise und Netzwerk fehlt. Animatronics, Multimedia-Content, Spezialeffekte - sind alles irgendwo kleine bis große Achillesfersen des Parks. Sie haben bis jetzt eben kein Universal Rocks für diese Dinge gefunden. Und da der Park in letzter Zeit irgendwie sehr ROI-getrieben agiert, glaube ich tatsächlich, dass man sich ein Stück weit dagegen wehrt. Ansonsten hätte man nicht alles in die Richtung ersatzlos abgebaut in den letzten 15 Jahren. Auch bei Chiapas wäre sicherlich viel mehr möglich gewesen als der Disko-Raum, aber man hat halt eher diesen architektonischen Theming-Ansatz gewählt. Das ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung gegen hohe Anschaffungs- und Instandhaltungskosten und gegen einen Attraktionstyp, der sich vermeintlich schnell abnutzt. Betriebswirtschaftlich ist die Einschätzung wahrscheinlich sogar richtig. Aus Kundensicht fehlt aber schon ein elementarer Baustein zu einem "klassischen" Themenpark, wenn du keine Themenfahrten anbietest. Während es meiner Meinung nach genug Alternativen zum Adrenalin-Kick einer Achterbahn gibt, ist eine Themenfahrt, etwas einzigartiges, was man nur in Themenparks erleben kann. Ich sehe die Abstinenz dieses Attraktionstyps schon als Defizit in einem Park der sonst so stark auf Thematisierung setzt. Alleine, dass eine Studie beauftragt wird, um herauszufinden, welcher Attraktionstyp fehlt, kann meines Erachtens fast nur den Zweck gehabt haben herauszufinden, welche Attraktion am meisten genannt wird nach einem Darkride. Dass die Leute seit Ewigkeiten danach lechzen, dürfte selbst Brühl nicht entgangen sein.
  18. Philicious hat auf Yanninator's Thema geantwortet in Berlin
    Nagel mich nicht fest, aber im Oktober 2025 meine ich schon. Jetzt anscheinend nicht mehr.
  19. Philicious hat auf Yanninator's Thema geantwortet in Berlin
    Alles gut :) Die Kugel ist nicht besonders groß, aber ich denke, das ist weniger eine Frage der Größe sondern des Sitzplatzes. Die Kugel hängt relativ mittig über dem Zuschauerraum - d.h. wenn du drunter sitzt oder davor (nahe an der Leinwand), dann KANN man die Kugel gar nicht sehen. Ich saß bei meinem bisher einzigen Besuch in der letzten Reihe - da sieht man schon sehr gut, wie sich die Kugel bei der Abschlussszene senkt (auch wenn sie nicht besonders groß ist). Ist aber jetzt auch kein atemberaubender Effekt, hat was von Kinderdisco.
  20. Ich finde es irgendwie komisch aus einer gefakten Ankündigung für eine Neuattraktion einen Aprilscherz zu machen, weil die Artworks auch eher realistisch aussehen. Weiß nicht ganz was das soll, mir fehlt der Witz beim Aprilscherz. Aber nichts wird jemals toppen als der Hansa-Park am 1. April 2020 via Newsletter Fluch von Novgorod aus "religiösen Gründen" in Flucht von Novgorod umbenannt hat, um "den Menschen in der Corona-Zeit Trost zu spenden"... und das ernst gemeint war. Das wird für mich immer die wirrste Pressemitteilung bleiben, die ich jemals lesen werde. Da macht einfach gar nichts Sinn. Ich bin immer noch einigermaßen erstaunt, dass die Reaktion darauf nicht größer war. Hier eine Zusammenfassung, wers nicht mitbekommen hatte. Das Original ist leider nicht mehr abrufbar, aber ich glaube hier im Forum gab es mal Screenshots.
  21. Philicious hat auf Yanninator's Thema geantwortet in Berlin
    Ah, mein Fehler, ich dachte, durch Brillen kann man durchgucken, vielleicht bin ich da von meiner eigenen nur verwöhnt.
  22. Philicious hat auf Yanninator's Thema geantwortet in Berlin
    +1. Diese Aufzählung ist der "Boulevard of Broken Dreams" des Phantasialands. Sach ma - Natürlich ist eine in der Kinosaaldecke versenkbare Diskokugel bei einem 3D-Film über eine Diskokugel Teil der Show.
  23. Zum Thema Tivoli-Pricing: Mein erster Gedanke war, dass das vielleicht gar nicht so uninteressant ist, weil es ja auch Modularisierung / Individualisierungstrends im modernen Pricing aufgreift, aber auf der anderen Seite wurden aber auch schon die Totschlagargumente genannt: Ein Park mit chronischem Platzmangel wie das Phantasialand dürfte eher weniger Interesse daran haben, die Besucherdichte zu erhöhen und gleichzeitig den Pro-Kopf-Umsatz zu senken. Außerdem passen einzeln bepreiste Attraktionen nicht zum "Premium-Segment". Selbst der Tivoli in Kopenhagen hat sich ja eigentlich auch eher Richtung All-Inklusive-Pricing entwickelt. Zum Thema QuickPässe: Ich find die Rufe nach sozialer Gerechtigkeit und Gleichbehandlung immer ein bisschen anstrengend. Ich kann zwar verstehen, dass man eine Zwei-Klassengesellschaft beim Anstehen doof findet, aber das ist halt oft eine Frage der Perspektive. Wenn man selbst eine längere Reise auf sich nehmen muss für einen Freizeitparkbesuch, dann findet man die oft auf einmal auch ganz nützlich. Im Heimatpark natürlich eher nervig. Ich finde die Gratis-Angebote wie Virtual Line da eigentlich auch sehr fair - die stehen ja jedem offen. Ich beschwere mich ja auch nicht, wenn Leute mit einem Aktionsticket in den Park gekommen sind, nur weil ich den Vollpreis gezahlt habe. My Take: Es steht dem Besucher nicht (oder nur sehr begrenzt) zu zu beurteilen, was eine künstliche Wartezeitenverlängerung ist. Bei neuen Attraktionen, die bspw. direkt mit Virtual Line geplant werden, ist das auch einfach in die normale Wartezeit eingepreist. Als nicht Virtual-Line-Ansteher steht man ja dann auch nicht unbedingt länger an, die Virtual-Line-Besucher stünden ja ansonsten mit in der normalen Warteschlange und würden sie genauso verlängern. Und wenn ich die Haltung habe, dass jeder Besucher gleich lang anstehen sollte - wie verfahre ich dann mit Singler Rider Queues? Auch da reagieren die Leute ja oft empfindlich und leiten daraus ab, dass man sich nicht zusammen anstehen darf und interpretieren das fälschlicherweise als Vordrängeln. Für mein Dafürhalten haben die Leute da oft ein gestörtes Gerechtigkeitsempfinden. Das soll nicht heißen, dass es nicht auch Park gibt, die "Drängel-Queues" maßlos übertreiben. Sehe ich in Brühl aber nicht so.
  24. Hat da nicht der Yeti-Animatronic fast die Hälfte der Kosten verursacht (übertrieben gesprochen)? Die haben den mehrmals umgebaut und meine ich sogar nachträglich Stützen in die Achterbahnkonstruktuion einbringen müssen, die den Monster-Animatronic überhaupt tragen können, nur um ihn dann am Ende komplett abzustellen. Ich glaube die Gefahr, dass sich Brühl an einer Animatronic verhebt sind eher gering :) Hier geht es ja "nur" um Thematisierung, die Achterbahn muss ja nicht neugebaut werden. Keine Ahnung ob das andere auch so sehen, aber eine im Theming aufwendig geremasterte Colorado Adventure wäre meines Erachtens absolut gleichwertig zu einer Neuattraktion und auch ähnliche Investments wie andere Neuinvestment in Brühl rechtfertigen. Solange da nicht wie bei Colossos nicht nur ein großes Themingelement entsteht - aber das wird in Brühl nie passieren. Die Warteschlange von Expedition Everest dürfen sie aber gerne nachbauen - ist meine Lieblingswarteschlange ohne Multimedia.
  25. Nachtrag: Hatte Zeit meinen eigenen Spleen zu überprüfen: Wahrscheinlich muss ich mich in mein Ruderboot setzen, die belegbaren Bildhinweise bestätigen einen halbwegs normalen Sanierungs-Rhythmus. Ich könnt trotzdem schwören, dass das Ding jede Offseason eingerüstet ist - dann eben um nachzustreichen und nicht neuzustreichen ;). Aber gut, für heute genug dem Autismus gefrönt. (sorry für die schlechte bildkompression)

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