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Philicious

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Everything posted by Philicious

  1. Sicherlich absolut richtig, dass man seine Erwartungshaltung an das, was uns zuletzt geboten wurde anpassen sollte. Deshalb bin ich auch noch sehr vorsichtig was den ominösen "Darkridepart" angeht. Andererseits kann sich Löffelhardt junior noch so sehr hinstellen und sagen "Storytelling ist nicht unser Konzept, friss oder stirb!" - irgendwann muss man sich auch den Entwicklungen der Themenparkbanche und damit der gesteigerten Erwartungshaltung der Masse stellen. Deutlich kleinere Parks haben das Phantasialand in Sachen World-Building schon ein- und überholt: Tripsdrill, Toverland, selbst die Karl Erlebnisdörfer haben teils Queues, die Tartüff und Maus au Chocolat alt aussehen lassen - von Efteling und Europapark mal ganz zu schweigen. Wenn man die Qualität im Onride-Entertainment mit Rookburgh nicht anhebt, wird es nicht ganz unberechtigt einige Stimmen geben, die sich von einem großen Player mehr versprechen. Das wird dann auch vom bisherigen Konzept der "komplett in den Themenbereich integrierten Attraktion / Achterbahn" nur noch bedingt aufgefangen.
  2. Das war ein sehr willkommener Freudscher Vertipper Um das Thema mal wieder On-Topic zu bringen: The Next Big Thing nach Rookburgh MUSS ein Darkride werden, sonst werf' ich mich quengelnd vor dem Gäste-Service in den Staub. Das neue Piraten in Batavia hat mich wieder angefixt, ich würde zu gern wissen, was das Phantasialand im Themenfahrt-Game noch drauf hat. PiB ist zwar schon ganz gut, aber flasht mich nicht so richtig (kenne es allerdings nur aus Videos). Das Set-Building ist spitze, die Thematisierungsdichte und Fülle an Animatronics auch super, aber irgendwie ist die Fahrt etwas öde - es fehlt mir an Musik (!), Dramaturgie und innovativen Elementen (unkonvetionelles Fahrsysrtem, interaktive Momente, Special Effects). Das Thema gefällt mir hier zwar deutlich besser, aber allen voran die drei angeführten Punkte sehe ich bei Symbolica besser umgesetzt. Dr. Google spuckt bei der Frage nach den Baukosten für PiB 2.0 die Antwort 17 Millionen Euro ohne Quellenangabe aus, wisst ihr dazu mehr? Wäre schon ein Knaller, wenn das Investitionsvolumen nur halb so groß wie die 35 Mio. € von Symbolica gewesen wären. Das würde mich zuversichtlich machen, dass das Phantasialand in naher Zukunft da mehr als gleichziehen kann. Bei den kolportierten Summen der letzten Großprojekte, kann ich ich mir vorstellen das man schon 30 Mio Euro für einen neuen Darkride locker machen kann - wenn Corona halbwegs überwunden ist, versteht sich.
  3. Ich weiß nicht, wie so etwas wie die "Ist die lange Bauzeit von Rookburgh gerechtfertigt?"-Frage immer in entweder-oder-Diskussionen ausartet. Offensichtlich haben beide Standpunkte etwas für sich: Ja, die Baustelle hat einen großen Komplexitätsgrad und ist für die Logisitk schwer zugänglich (wie alle Baustellen der letzten 20 Jahre im Phantasialand), was eine im Vergleich zu Großprojekten anderer Parks längere Bauzeit erklärt. Trotzdem nimmt Rookburgh außergewöhnlich viel Bauzeit in Anspruch - selbst wenn man mit einrechnet, dass hier ein Themenbereich, Achterbahn und Hotel entstehen und die Welt zwischenzeitlich von einer Pandemie heimgesucht wird. Ich bin übrigens auch ein Verfechter davon, dass man die Bauzeit ab dem Zeitpunkt messen sollte, ab dem der Abriss von Vorgänger-Attraktionen beginnt. Man buddelt sich schließlich nicht umsonst ein Loch ins Attratktionsangebot, sondern mit dem Ziel, es zeitnah mit etwas besserem zu ersetzen. Zur Übersicht nochmal eine Timeline über die Meilensteine des Bau von Rookburgh: Februar-Juni 2016: Rückbau & Abriss Race for Atlantis / Werkhof / Event-Locations Lilaque & Solitude August 2016: F.L.Y. Prototyp wird auf dem Werksgelände von Vekoma in Vlodrop gesichtet Oktober 2016: Tiefbau beginnt März 2017: Trademark für Rookburgh wird bekannt / Phantasialand kündigt den Themenbereich offiziell an. Juni 2017: F.L.Y. wird offiziell angekündigt. Juli 2017: Erste Beton- & Fundamentarbeiten Juli/August 2017: Die erste Stützte wird verbaut / Achterbahnkonstruktion beginnt Dezember/ Januar 2017: Tiefbau abgeschlossen / Rückbau der Baustellenrampe Januar 2018: Erste Thematiserungsarbeiten (Verladebrücke) August 2018: Aufbau Lärmschutzwand Dezember 2018: Offizielle Ankündigung Hotel Charles Lindbergh März 2019: Fundamentarbeiten abgeschlossen April 2019: Schienenschluss, Achterbahnaufbau abgeschlossen Juni / Juli 2019: Hochbau Charles Lindbergh beginnt; weitestgehende Fertigstellung Lärmschutzwand November 2019: Rohbau Charles Lindbergh abgeschlossen Februar 2020: erste, bestätigte Testfahrt von F.L.Y. Ongoing 2020: Thematisierung Zum Vergleich ein paar andere Bauprojekte: Chiapas (Abriss WiWas: November 2011; Eröffnung: April 2014) Klugheim (Abriss Silbermine: Februar 2014; Ankündigung Rookburgh: Oktober 2014, Eröffnung: Juni 2016) Harry Potter Wizarding World Orlando (Ankündigung: Mai 2007; Abriss Merlinwood: Januar 2008; Eröffnung: Juni 2010) Super Nintendo World Orlando (Baubeginn: Juni 2017; voraussichtliche Eröffnung: Juli 2021) Fazit: Eine Bauzeit von 4 Jahren und mehr ist selbst bei deutlich größeren Projekten eine absolute Seltenheit - auch wenn man aus Fertigstellungsgründen (Chiapas) oder Pandemie-bedingt (Super Nintendo World) mit einem Jahr in Verzug gerät. Bei Rookburgh befinden wir uns Stand heute nach meiner Zählweise bereits bei Bauzeit von 4,5 Jahren und steuern wegen Corona stramm auf das fünfte zu. Aus der Timeline lässt sich meiner Meinung nach herauslesen, dass das Phantasialand - gerade am Anfang - immer mal wieder ein paar Monate hat liegen lassen: Dass der Tiefbau über ein halbes Jahr nach dem Rückbau beginnt ist bestimmt ein, zwei Monate zu lang. Dass Fundamentarbeiten erst 9 Monate nach Beginn des Tiefbaus starten, ist in meinen Augen ebenfalls äußerst ungewöhnlich. Rückblickend finde ich auch kurios, dass in Brühl eine Baustelle vorbereitet wird und erst ein halbes Jahr später der Prototyp ein paar hundert Kilometer westlich anfängt, seine Runden zu drehen. Nimmt man hier und da ein paar Monate Bauverzögerung hinzu, die erst im Weltkrisenjahr 2020 entstanden sind, hätte man vielleicht sogar im Spätsommer 2019 eröffnen können (was m.E. der ursprüngliche Plan war) und wäre Covid-19 so aus dem Weg gegangen. Andererseits zeigt der Zeitstreifen auch deutlich, was das Bauprojekt Rookburgh einzigartig kompliziert und arbeitsintensiv macht. Die typische Abfolge eines Freuzeitpark-Bauprojekts - Fläche räumen, Loch graben, Fundament gießen, Achterbahn drauf stellen, Thematisierung aufbauen - ist bei Rookburgh in einem noch extremeren Maße als bei Klugheim aufgrund der kompakten Grundfläche und dem größeren Anfall von Betonarbeiten komplett über den Haufen geworfen. Im Sommer 2017 wurden zeitweise schon Schienen installiert, wo an anderer Stelle noch Erde abgetragen wurde - total wild! Da kann man sich leicht vorstellen, welche Folgen eine Zeitverzögerung in einem Bauabschnitt nach sich ziehen kann. Infolge dessen haben sich die individuellen Bauabschnitte enorm gestreckt: Fundamentarbeiten, die 21 Monate dauern; ein Achterbahnaufbau, der sich über fast 22 Monate erstreckt; Thematisierung, die über mehr als zweieinhalb Jahre peu-a-peu aufgetragen wird. Eine Monster-Herausforderung für jeden Freizeitpark.
  4. @Muhlai Korrekt! Sehr stark! Hast dich nicht ablenken lassen von den englischen Beschriftungen Du bist dran!
  5. Hallo zusammen, ich habe heute den YouTube-Kanal GeoWizard entdeckt, wo ein YouTuber anhand von zufällig generierten Streetview-Aufnahmen versucht den Aufnahmeort zu erraten und unter erschwerten Bedingungen (ohne Zoomen, unter Zeitdruck) teils spektakulär genaue Ergebnisse erzielt. Und bei der in diesem Forum zweifellos massenhaft vorhandenen Geek-Schwarmintelligenz hab ich mir gedacht: "Das gleiche kann man doch bestimmt auch mit Freizeitparks machen!". Und so ist mir die Idee für ein weiteres Forenspiel-Bilderrätsel gekommen - welches hoffentlich etwas schwieriger zu lösen ist. Die Regeln sind schnell erklärt: Gepostet werden Screenshots aus Google Streetview oder private Aufnahmen (damit man sie nicht so leicht mit Reverse-Image-Search finden kann) von Freizeitparks, die die anderen User zuordnen müssen. Der ursprüngliche Verfasser muss die richtige Antwort bestätigen, sobald sie genannt wird. Um das Spiel am Laufen zu halten, muss der Gewinner dann das nächste Bild zur Verfügung stellen oder kann die Runde freigeben. Alle Fotos sollten von Straßenniveau oder dem Besucher zugänglichen Bereichen aufgenommen werden, also keine Luft-Aufnahmen oder Panoramabilder, die allzu viel Details preisgeben. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, sind auch Fotos aus Warte- und Innenbereichen zugelassen. Ich mache mal gleich den Anfang: Wo wurde dieses Bild aufgenommen? Viel Spaß!
  6. Ich hoffe doch sehr, dass man sich in Brühl in den letzten zwei Monaten vorab schon hier und da ein paar Gedanken gemacht hat, wie das parkeigene Hygieneschutzkonzept aussehen könnte. Es ist denke ich davon auszugehen, dass man die nun gebotenen Spielräume auch nutzen wird. Nicht umsonst hatte man das Season-Opening zunächst vollmundig auf den 20.04 verschoben - und das bestimmt nicht unter der Annahme, dass dann alles ist wie vorher. Ich persönlich gehe von einer zeitnahen Öffnung aus - so früh wie möglich. Ob das jetzt schon diesen Montag der Fall sein wird oder noch 2 Wochen dauert, ist auf die Saison gesehen gehopst wie gesprungen. Wird aber interessant werden zu sehen, wie man Abstandsregelungen und Maskenpflicht etc umsetzen will. Wäre auch der perfekte Zeitpunkt, um so etwas wie eine Virtual Queue einzuführen. Wenn ich Park wär', säh' mein Konzept so aus: Auf die Nutzfläche abgestimmte Festlegung einer (niedrigeren) Gesamtbesucherzahl. Es gibt keine Reservierungspflicht, Tageskassen öffnen sofern der Online-Verkauf Restkontingente zulässt. Jahreskarten und Vorverkaufstickets haben den Status von Tagestickets, können aber auch als Gutschein für eine Online-Reservierung für einen bestimmten Tag genutzt werden. Als letztes Mittel sind die Ticketpreise zu erhöhen, um dem höheren Aufwand (z.B. Desinfektionsmittelverbrauch) Rechnung zu tragen. Alle Attraktionen fahren mit niedriger Kapazität angepasst zum insgesamt niedrigerem Besuchervolumen, um laufende Kosten und Ertrag in Einklang zu halten. Ggf. wird nur jede zweite Reihe im Zug besetzt (vor allem: Crazy Bats, Colorado, Mystery Castle, Talocan, Raik; bei anderen Attraktionen sind die Abstände m.E. in etwa gegeben. Die Bestuhlung in Theatern, Restaurants und Konferenzräumen wird zur Einhaltung des Mindestabstand reduziert. Plexiglas-Schutzfenster werden bei der Essensausgabe aufgebaut. In allen Warteschlangen wird es Abstandsmarkierungen auf dem Boden geben, wie man sie aus dem Supermarkt kennt. Der Einlass wird am Attraktionseingang gemäß der neuen Kapazitätsgrenzen mit Clickern kontrolliert. Eine Ideallösung wäre auch eine Virtual Queue, die in die Parkapp integriert ist und den Einlass zu bestimmten Zeiten garantiert. Das QuickPass-System wird mangels Umsetzbarkeit ausgesetzt, weil ein sofortiger ah-hoc Einlass nicht mehr gewährleistet werden kann. Es finden regelmäßige Desinfektionen der Fahrgastkabinen statt. Idealerweise nach jeder Fahrt oder alle X Minuten. Am Eingang zu jeder Attraktion steht ein Desinfektionsmittelspender, der benutzt werden muss/soll (Eine Desinfektionspflicht ist rechtlich bestimmt nicht durchzusetzen). Optional: Falls die Maskenpflicht auch generell in Freizeitparks (und nicht nur in dort befindlichen Innenräumen) greift, fände ich es klasse, wenn der Park beim Eintritt gebrandete Stoff-Masken zur Verfügung stellen würde, sofern diese produzierbar sind. Anstatt dem Phantasialandsticker der 90er, eine Phantasialandmaske der Pandemie-20er. Dann gerne auch für nen Euro-Eintritt mehr. Es ist zwar sicherlich ein immenser Kraftakt, aber ich glaube es ist umsetzbar. Sobald es irgendwie darstellbar ist diese Saison noch irgendwie Umsätze/Gewinne zu erwirtschaften, wird man die Chance ergreifen. Alleine auch um aktuellen und zukünftigen Kreditgebern gegenüber glaubwürdig aufzutreten (siehe: Gewinnerziehlungsabsicht, Fortführungsprinzip).
  7. Ist zwar dem ein oder anderen ein wenig zu langweilig, aber ich würde auch hier - wie bei der Thematisierung - empfehlen, das Endergebnis zu beurteilen. Wenn da in Leuchtschrift Charles Lindbergh drüber steht, wird das auch der Haupteingang sein. Aber nur um mal mitzudiskutieren: Der Eingang finde ich jetzt nicht unpassend zum Industriethema. Das ein oder andere hippe Restaurant / Club hat ähnliche Eingänge. Ich wette da kommen links und rechts auch noch Blumenpötte vor. Zur Bepflasterung: Da gibts im Park auch schon länger den Trend zu pragmatischen Befliesung. Nach Alt-Berlin würde bestimmt auch etwas besseres passen als Bahnhofvorplatz-Pflaster. Find ich auch nicht unbedingt schick, aber irgendwo werden dann doch auch Kompromisse gemacht und das ist auch ok so. Eine Rampe hätte ich allerdings auch erwartet, kann aus der Entfernung nicht erkennen, wie man die noch legen will. Vielleicht denkt man sich aber auch, dass ein Geländer als Gehilfe reicht und man Rollstuhlfahrern bzw. deren Begleitung die 4 (?) Stufen zumuten kann. In Zeiten von Inklusion und Diskriminierungs-Sensibilität zwar nicht gerade zeitgemäß, aber ist ja eben auch noch nicht zu Ende gebaut.
  8. Finde ich richtig geil! Orginielle Art und Weise das Layout per POV zu teasern, bevor die Schiene überhaupt da ist. Dadurch, dass man sich den Streckenverlauf anhand der Stützen und Flansche vorstellen muss, fühle ich irgendwie noch intensiver mit. Hat was Baustellendoku und Trailer in einem. Der Soundtrack tut sein Übriges. Daumen hoch!
  9. Ich freu mich riesig über den neuen Eingang, weil es für mich ein weiteres Indiz dafür ist, dass man sich jetzt verstärkt der Behebung von Bausünden / Fehlpanungen widmet: Erst die Felsenneugestaltung in DiA, dann TONTH-Umthematisierung und jetzt Ersatz des "fehlenden" Parkzugangs und eventuelle Inbetriebnahme der Looping-Brücke. Nicht, dass zum Saisonbeginn die Pirates aus dem Schauspielhaus verschwunden sind. Ich versteh aber noch nicht ganz was sich jetzt grundlegend geändert hat, so dass dort jetzt ein Eingang möglich ist. Hier mal ein paar Fragen von mir an Euch zur bisherigen Weggestaltung / Rettungsweggestaltung am Matamba für mein Verständnis, weil ich noch nie dort war: Ich verstehe, dass jetzt mehr Platz vorhanden ist, weil man für den Eingang ein bisschen Garten geopfert hat, aber was ändert das? Die Feuerwehrzufahrt musste doch vorher genauso gegeben gewesen sein - auch mit Garten. Von welcher Seite erfolgt die Feuerwehrzufahrt eigentlich? Über den Haupteingang vom Matamba an der Phantasialandstraße oder über den Lucretiaweg am Silverado? Wo genau befindet sich der Löschwasserzugang, der ja entscheidend sein soll? Kann mir bitte jemand erklären, was da jetzt anders / besser funktioniert als vorher, oder hat das mit Feuerwehrzufahrten doch gar nichts zu tun? Anbei mal eine Skizze, so wie ich die Lage im Moment verstehe: in rot meine vermuteten Feuerwehzufahrten, mit Zugang zum Löschwasser am hellblauen Punkt vermute ich die Löschwasserentnahmestelle (meine mich dort vage an einen Hydranten zu erinnern) in hellbraun die Holzwand, die bisher das Matamba-Areal vom Park trennt und wohl kurzzeitig auch mal als Parkeingang fungiert hat in hellgrün die Position des neuen Parkeingangs
  10. Das lockt mich doch glatt aus dem Winterschlaf. Also nachdem lange Zeit die Zweifel daran, dass in Rookburgh noch Zeppeline Einzug halten, immer vehementer wurden, kann man nach den neusten Sichtungen nun getrost davon ausgehen, dass es sich bei den Lieferungen auch um Zeppeline handelt. Keine Ballons oder Silos. Die Artworks dazu gibt es ja im Prinzip schon seit Stunde eins - sie waren schließlich das einzige Themingelement, was man auch auf der Schallschutzwand dargestellt hat. Warum sollte das jetzt etwas anderes sein? Dementsprechend wäre es eigentlich nur logisch, wenn die Zeppeline auch einen prominenten, wenn nicht sogar prägenden Teil des Rookburgh Themings ausmachen. So würde man auch etwas von dem im Moment noch sehr dominanten, schweren Industrie-Look weg, hin zu steampunkiger Verspielt- und Leichtigkeit kommen. Ich spiel jetzt mal Devil's Advocate und tippe es wird auch wirklich irgendeine Illusion geben, um die gerade gesichteten Exemplare "fliegen" zu lassen, bzw. frei tragend zu verbauen. Nicht auf ein Gebäude gesetzt oder angedockt auf dem Boden; nicht in einem Hangar oder aus der Wand heraus ragend, sondern wie bei Pandoras fliegenden Felsen im WDW oder den Winja Zelten in Wuze Town "schwebend". Eine allzu bodennahe Inszenierung, würde bei den Dimensionen auf mich momentan einen erdrückenden bis sperrigen Eindruck machen. Andernfalls hätte ich auch zusätzliche Ankerpunkte am eigentlichen Korpus vermutet oder halbfertige Formen bzw nackte Gerüste. Ich vermute, die werden wirklich nur an der Schwanzhalterung festgemacht oder in eine Seilkonstruktionen eingehangen (weiter unten gibt's ein paar Inspirationen wie das aussehen könnte). Die Haifischflosse auf den Bildern ist für mich auch kein Ankerpunkt für eine tragende Halterung, sondern das Trägergestell für die unter dem Zeppelin hängende Passagierkabine. Sie stehen also aktuell kopfüber auf dem Tieflader. Es würde mich wundern, wenn das die einzigen zwei Flugobjekte bleiben. M.E. ist davon auszugehen, dass bei der Hauptattraktionen Flying Coaster, das Thema Fliegen auch generell thematisch eine übergeordnete Rolle spielen wird. Unter Garantie auch als Near-Miss Element - die Ankerpunkte dafür hat @LeoLa ja bereits aufgezeigt. Beispiele für freitragende Skulpturen.
  11. SPOILER-ALERT Nur für die, die noch nicht damit auf YouTube zugespammt wurden: Hier ein POV zum neuen Darkride Non-Plus-Ultra Star Wars Rise of the Resistance im WDW. Absolut beeindruckend sind für mich die Ausmaße und Effekt-Auststattung der Pre-Show-Räume und wie generell die "Warteschlange" als ein Walkthrough mit Simulatoren in die Attraktion integriert ist. Das alles ist natürlich für das Familienunternehmen in Brühl unerreichbar, aber ich denke hier und da kann man ein paar Trends erkennen, die auch ein kleinerer Park umsetzen könnte. Sowohl das Storytelling in der Warteschlange und beim Ausstieg (nahezu nahtloser Übergang von Screens zu echter Architektur im Außenbereich), als auch die durch Lifte erreichte Vertikalität des Trackless-Rides, sind etwas was ich mir beispielsweise für eine Geisterrikscha-Ersatz-Themenfahrt verteilt auf mehrere Ebenen (macht man aus Platzgründen ja gerne im PHL) sehr gut vorstellen könnte. So ein bisschen Schatzsucher-Abenteuer im Tibet-Look.
  12. Nur mal um das nochmal kurz aufzugreifen, weil es einigen anscheinend sauer aufgestoßen ist: Nur wenn man auf Versäumnisse hinweist - so wie, dass DiA eine Zweitattraktion bestimmt gut täte - heißt das nicht das alles schlecht. ist Ganz im Gegenteil: Ich hab schon oft ist nach wie vor einer meiner Lieblingsbereiche. Da spricht die Sehnsucht aus mir nach dem Motto: Was wäre wenn. Ich hab auch keinen Spaß an Schwarzmalerei. Man kann doch nicht davon schwärmen, dass Rookburgh von der Interaktion von Dorfplatz und zwei Achterbahnen schwärmen und es dann gleichzeitig es verteufeln, wenn es Wortmeldungen gibt, die das in anderen BEreichen auch gut gefunden hätten. Ein Themengebiet lebt eben von der Interaktion und verschiedenen Möglichkeiten der Beschäftigung. Und in einem Freizeitparkt sind das eben Fahrgeschäfte. Das heißt nicht das alles schlecht ist, wenn es nicht so kommt... Der Trailer ist jedenfalls sexay! Sehr geil, dass die Werbetrommel ins laufen kommt ? Die Bearbeitungszeit ist etwas sportlich, deshalb die ganzen Rechtschreibfehler. Hatte keine Zeit mehr es zu verbessern. Ich hoffe eure Augen verzeihen es mir, liebe Community.
  13. Die Gazette gefällt mir außerordentlich gut. Gerade diese Verspieltheit mit Fake-Werbungen und -Artikeln ist toll und in Puncto "World Building" wie @Herr Aquarium schon gesagt hat auch ein eher neuer und richtiger Ansatz im Phantasialand. Gerne mehr davon! Ich freue mich darauf zu sehen, wie das im Themengebiet weiter umgesetzt wird. Für den ganzen Themenbereich würde ich mir wünschen, dass man von der oft angepriesenen Umtriebigkeit der Maschinen auch etwas im wahrsten Sinne des Wortes "animiertes" zu sehen bekommt. Drehende Zahnräder, Fließbänder, Dampf, Lastenaufzüge, drehende Kräne und der Gleichen. Alleine das gewohnt von Superlativen-triefende Wording der Artikel hätte meinem Empfinden nach noch ein bisschen authentischer sein können; es erinnert mich noch zu sehr an die generischen Werbetexte, die man aus Blog und anderen Marketingaktivitäten des Parks kennt - nur um mal ein paar meiner persönlichen Korinthen zum Zuckerbrot dazuzulegen. Begeistert bin ich vom Artwork der Hotelbar, das ist ganz großes Kino. Auch die Süßigkeiten- & Schokoladenfabrik mit "Show-Werkstatt" klingt äußerst verheißungsvoll. Im Bereich Gastronomie ist der Park in meinen Augen mittlerweile wirklich absolute Spitzenklasse. Da kommen auch die Größten der Branche nicht mit. Ich bin gespannt auf die Ausmaße und das Interieur des Uhrwerk-Restaurants, vielleicht wartet hier noch die ein oder andere Überraschung a la Food-Loop auf uns. Das einzige was ein wenig sonderbar anmutet ist das angepriesene Menü mit Bürgern, Pasta und Poke-Bowls. Die inneren Rach & Rosin in mir würden sich da etwas mehr Stringenz wünschen anstatt dem Credo "alles was hip ist". Klappt ja in Rutmors Taverne auch ganz hervorragend. Gerade auf die U-Bahn bin ich auch mal gespannt; dieser Teaser kommt vielleicht am überraschendsten daher. Auf der einen Seite bietet es wieder viel Potenzial für ausufernde Spekulationen, auf der anderen Seite ist es aber in der Tat etwas verwunderlich, dass ein "Eingangsportal" einen eigenen Artikel gewidmet bekommt. Was könnte mit U-Bahn gemeint sein? Vielleicht gibt es einen "F.L.Y."-Through oder eine Interaktion mit der @Schlussbremse? Es ist schon ein besonderer Hinweis, dass hier auf eine U-Bahn-Station verwiesen wird, ansonsten hätte die Treppe runter von Berlin nach Rookburgh ja auch einfach nur eine Unterführung, ein Tunnel sein können. Jetzt bin ich ganz gespannt ob und wenn ja, welches kleine Gimmick man sich da hat einfallen lassen. Vielleicht führt der separate Ausstieg des Flying Coasters auch hierhin, sodass es aussieht als sei FLY wirklich ein futuristisches Transportmittel. Fände ich atmosphärisch absolut gelungen. Die kleine Nebenattraktion, die sich alle wünschen, aber noch immer nichts von sich hören lässt, wird immer unwahrscheinlicher je näher 2020 rückt und Werbemaßnahmen wieder anlaufen. Dabei wäre etwas klitzekleines - so etwas wie die neue Attraktion "7 Schwäne" im Märchenwald von Efteling - schon eine enorme Aufwertung. Wenn man so etwas in die U-Bahn-Station (oder wo anders) gequetscht bekäme wäre das schon ein Riesending. Selbst ein kurzer, thematisierter Walk-Through mit ner guten Prise Story-Telling wäre schon etwas feines und ein Zeichen das man aus dem sehr hübschen One-Trick-Pony-Themengebiet "Deep in Africa" gelernt hätte.
  14. Du bist einfach so genial. Bin immer wieder geflasht, was du alles weißt. Da verzeih ich dir tausendmal, dass du so sehr an diesem alten Schinken von Achterbahn hängst Meine absolute Lieblingsstory ist, als vor längerer Zeit @Herr Aquarium mal ganz tief in seinem Gedächtnis kramte und seine Verwunderung darüber äußerte, dass bei der alten Gondelbahn kurz vor Abriss noch die Glühbirnen der Außenbeleuchtung getauscht worden sind - was nicht nur eine komplett (positiv) kranke Detailbeobachtung von vor 10 Jahren ist, sondern nur von deiner Antwort getoppt wurde, dass du dich daran erinnern kannst, dass das für ein Presse-Event war. Benutze ich seitdem gerne privat als Beispiel dafür, wie absolut umfassend das Detailwissen dieser Community ist.
  15. @LuPiFantissima jibbet dann 2-3 Jahre nicht... Zur Überbrückung gibt es abends VR-Varieté-Dinner in der Arena de la Fiesta
  16. Ja ist denn heut' schon Weihnachten? Meine Wunschliste für die nächsten 10 Jahre: 2020-2022: Fertigstellung Rookburgh. Sparen & Rennovieren; Anpacken/ Updaten der Thematisierungslücken. Schwerpunkt: Wuze Town (Halle; insb. Obergschoss); Mexico (Bereich zwischen Brückeneingang und Silverado - weg mit den Wellblechhütten; Lifthills von Colorado und Chipas einfach etwas mehr verkleiden, damit es nicht ganz so technisch nach Stützenwald aussieht); Klugheim (ich würd' mir noch ein, zwei Themingobjekte in der Schlangenbarteinöde wünschen) 2022-2025: Abriss Tempelkomplex. Neues (Indoor-)Themengebiet (Thema: Verwunschener Wuze-Wald, Dschungel, "Pandora") mit Indoorachterbahn. Dazu Abriss von Wakobato dafür ruhiger Wasserdarkride, der gerne von der Indoorhalle auf den See führen darf und dort in kleinere Höhlen fährt (Vorbilder: Merlin's Quest, Storybook Land Canal, Whale Adventures: Nothern Lights). Evtl schamlos geklautes Indoor-Restaraunt am innen gelegenen See-Teil am Anfang der Bootsfahrt "Essen in der Attraktion". 2025-2027: Sparen & Abriss Verwaltung, alter Haupteingang; Erschließung des Grundstücks "der alten Dame"; auf der neu gewonnenen Fläche einen Simulator quetschen (passt m.E. am besten noch Rookburgh). Neuer Haupteingang auf der Obstwiese. Evtl Flagship-"Nobel"-Hotel überm Parkeingang (siehe DLP). 2027-2030: Umbau China. Übergang nach Mexico im Himmalya-Stil. Anpassung der Colorado Station; Umlegung der Warteschlange und Wellblech-Halle auf zeitgemäß thematisiertes Niveau heben. Colorado fit machen für die nächsten 25 Jahre. Generalüberholung vom Silverado-Theatre zur neuen Fantissima-Location (Straßenzugang ist gegeben), tagsüber thematisierte (Stunt-)Show. Ggf. China-Eingang aufgeben um zusätzliche Bebauungsmöglichkeiten zu haben. Geisterrikscha wird ausgeschlachtet, China nach Möglichkeit weiter unterkellert, dabei wird auf Ex-Silberminenflächen zugegriffen und ein neuer top-notch "Action" Darkride mit Special-Effects reingebaut (Vorbilder: Hong Kongs Haunted Mansion, Symbolica, Indiana Jones). Nach 2030: Phantasialand ist der geilste Park der Welt und es brechen Unruhen aus, weil die Erweiterungsfläche immer noch nicht freigegeben ist. Die Politik bricht unter dem öffentlichen Druck ein und im Ententeichdreieck werden drei weitere Themenbereiche gebaut unter anderem mit einem suspended Darkride, einem heftigst thematiserten Spillwater-Splash und natürlich einem RMC. Robert Löffelhardt bekommt das Bundesverdienstkreuz und geht in Rente. Ansonsten habe ich keine Probleme
  17. Den Punkt gebe ich dir. Im Wintertraum ist das Karussell wirklich mehr im Mittelpunkt, einfach weil dann im Themenbereich Berlin einfach auch mehr los ist. Außerdem passt Karussellfahren einfach auch zu einem Weihnachtsmarkt. Es liegt wahrscheinlich daran, dass ich den Park vorwiegend zur Sommersaison besuche, sodass ich diese Verbindung gar nicht gesehen habe. Die Lage der Attraktion ist ja auch deshalb nicht ganz so kritisch, weil der Haupteingang seine Funktion ja schon länger nicht mehr erfüllt - obwohl das Parklayout mit Berlin im Mittelpunkt und der Mainstreet eigentlich nicht verstecken können, dass das mal die "Grand Entrance" sein sollte. Und für alle Liebhaber vom Pferdchenreiten hat es dieses Thema jetzt auch Seite zwei geschafft - yay!
  18. Die MJ-Story mit dem alten Karussell kannte ich schon, aber ich wusste gar nicht, dass das Pferdekarrussel im Kinderland von Berlin stand. Ich dachte, dass sei nur ein Kletterspielplatz gewesen. Komisch, dass ich mich nicht daran erinnern kann bei der Größe, die die Attraktion hat. Ich war aber auch als Kind nie auf diesem Kletterspielplatz. Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass das Pferdekarussel angeschafft wurde, nachdem der Brunnen platt gemacht worden ist.
  19. Wollte das Thema nochmal hoch holen um generell mal in die Runde zu fragen, wie diese Attraktion empfunden wird. Oder wer -selbst von den Stammgästen- das Karussell überhaupt schon mal gefahren ist. Ich nämlich nicht. Es liegt ja eigentlich in sehr prominenter Lage, aber geht im Vergleich mit anderen (Klein-)Attraktionen irgendwie unter. Ich kenne die Attraktion auch eher nur verwaist. Ich will dem Karussell überhaupt nicht sein Existenzrecht absprechen, es passt mit seiner historischen Anmutung super ins alte Berlin. Das einzige was mich schon irgendwo stört ist die Lage. Direkt am (Haupt-)eingang gelegen versperrt es die komplette Sicht auf die Mainstreet und steht für den Freizeitparktypischen ersten Eindruck eigentlich seltsam deplatziert im Weg. Da hat der alte Neptunbrunnen eigentlich deutlich besser ins Bild gepasst. Weiß jemand mehr darüber, wie es zu dieser Entwicklung kam? Ich hab irgendwie in Erinnerung, dass der alte Brunnen irgendwann mal kaputt war und man sich dann wahrscheinlich in phantasialandtypischer-Manier gedacht hat "neubauen lohnt sich mehr als reparieren" und etwas neues dahin gesetzt hat. Oder ist das sogar ein wirklich historisches Karussell, was vorher mal irgendwo anders stand und für irgendetwas berühmt ist? Was denkt ihr?
  20. ... oder einfach die Off-Seasons besser nutzen... oder ein paar Abendstunden einlegen... oder in der Nebensaison tagsüber daran arbeiten... oder Beschaffungsmanagement von Ersatzteilen verbessern... ...Aber natürlich kann man auch eine (Haupt-)Attraktion zwei komplette Saisons auf halber Kapazität laufen lassen - das geht auch. Bitterness intended. (Letzten Freitag war River Quest bis mittags offen (ca. 30 min Wartezeit), danach für den Rest des Tages geschlossen)
  21. Ist zwar OT; aber wenn ich könnte hättest du dafür von mir einen digitalen Monster-Churro bekommen. Ich hasse dieses Teil leidenschaftlich. Mal davon abgesehen, dass so ein nackter rauf-runter Shoot-the-Chute eh die wahrscheinlich langweiligste Wasserattraktion ist, sieht ASS einfach so unfassbar hässlich aus und dafür, dass es gar nicht mal so hübsch ist, dominiert es die Skyline in Rust doch ziemlich deutlich. Dieses riesige schmucklose Becken steht für mich stellvertretend für die Mack-Dauerausstellung Europa-Park. (Obwohl die Queue ziemlich gut ist). Sorry, das musste mal raus
  22. Einen herzlichen Dank an euch alle! Ich habe den Tag sinnvoll genutzt
  23. Hey @Schlussbremse, Wir denken glaube ich an das gleiche Konzept. Das "free floating management" ist ein Begriff aus der Projektsteuerung, den ich frei auf die Baubranche übertragen habe, weil ich da kein Fachmann bin. Mein einziges Fachgebiet ist fortgeschrittenes Halbwissen Von daher weiß ich nicht ob es da treffendere Begriffe für gibt. Die Idee einer Projektsteuerung mit extra-großen Puffern in der Gewerkfolge stammt auch nicht ausschließlich meiner Fantasie; denn ich meine auch mal gelesen zu haben, dass Disney mit externen Dienstleistern auf seinen Baustellen teilweise so verfährt. Dabei stehen die Gewerke nicht auf Abruf, sondern bekommen extra große Zeitkorridore für die Fertigstellung eingeräumt. Denn das teuerste an einer Baustelle ist meinem Vernehmen nach der Rattenschwanz an Kosten den eine Verzögerung nach sich ziehen kann, denn da zahlt der Bauherr immer drauf - egal wie er sich absichert. Aber er minimiert das Risiko indem er die Fertigstellungszeiträume streckt und opfert dafür Planungssicherheit für die Gesamtfertigstellung. Was bei anderen funktioniert, muss nicht auch in Brühl klappen; aber ich habe eben Parallelen gesehen, die für einen ähnlichen Ansatz sprechen könnten. Der Gedanke kam auch nur in mir auf weil die Bauzeit von Rookburgh sowohl im Vergleich zu den Vorgängerbaustellen im Phantasialand, als auch im Quervergleich zu Großbaustellen in anderen Parks (Galaxys Edge, Energylandia) wesentlich länger dauert und augenscheinlich auch immer mal wieder einem gewissen Stillstand ausgesetzt ist. Es fällt mir einfach schwer "Is halt komplex" als Totschlagargument für alles und jede Verzögerung hinzunehmen. Nicht weil mich es ärgert, dass es länger dauert, sondern einfach weil ich neugierig bin zu verstehen warum die Dinge so sind wie sie sind. Ich finde zum Beispiel nicht, dass eine fast halbjährige Pause zwischen Schienenschluss und Sensorik-Verkabelung alleine durch die Gewerkfolge erklärt werden kann, zumal ja gar nicht klar ist welche Arbeit da erst abgeschlossen werden musste, bevor die Vekoma-Leute zum Verkabeln kommen konnten. Folgt auf den Achterbahnaufbau nicht unmittelbar die Verkabelung? Eventuell wird vor der Verkabelung wie bei Taron noch ein Test-"Fahrgestell" durch die Strecke gezogen um letzte Unebenheiten bei den Schienenübergangen ermitteln und ausbessern zu können, aber hätte das seit April nicht auch schon passieren können bzw müssen? Für das Lichtprofil kritische Thematisierungsarbeiten können die Zwischenzeit meiner Meinung nach auch nicht beansprucht haben, denn von der ist ja im Streckenverlauf immer noch kaum etwas zu sehen und die Jungs aus Vlodrop sind jetzt trotzdem da. Außerdem verlaufen die Kabel und Sensoren doch entlang der Schiene - was hat die "Dekoabteilung" damit zu tun? Und wären die nicht sowieso erst dran nachdem Kabelrohre oder ähnliches verlegt sind? Mir geht es nur darum einen Erklärungsansatz für diese Stillstands-Eindrücke, die ja viele andere auch so haben, zu finden und ich lerne auch gerne dazu - deshalb korrigiert mich gerne Natürlich ist viel des Rätselratens dem Umstand geschuldet, dass wir die Baustelle so wenig einsehen können, aber ansonsten haben wir als Community ja auch auch fast alles heraus gefunden - von daher würde es mich doch stark wundern, wenn da monatelang Arbeiten vollbracht worden sind, die keiner mitbekommen haben soll. Hier wird doch jeder verdächtige LKW und Handwerker im 10km Umkreis direkt gemeldet... Und das soll auch bitte schön immer so bleiben ?
  24. Es ist schon Wahnsinn, wenn man überlegt, dass Star Wars Galaxy's Edge fast zeitgleich Baubeginn ("ground breaking") hatte mit dem Abriss von Race For Atlantis. Das war Saisonanfang 2016. Der mindestens 6x größere (5,7 ha vs ca. 0,8 ha) und 10x teurere Themenbereich (1 Mrd. US Dollar vs ???) von Disney hat bekanntlich im Mai dieses Jahres geöffnet; wir warten wohl mindestens ein Jahr länger in Brühl. Liegt es also wirklich nur am hohen Komplexitätsgrad der Baustelle, dass wir so lange warten? Warum es so lange dauert? Meine Theorie: Zum einen habe ich die letzten zwei deutlich härteren Winter in Verdacht - zu beiden Zeitpunkten gab es noch viel Betonarbeiten zu erledigen und das verträgt sich bekanntlich nicht so gut mit kalten Wetter. Auch wenn es reine Spekulation war und ist: Vorletzten Spät-Winter stand auch dieser ominöse Van eines Wasserschäden-Spezialisten vor dem Haupteingang. Es wäre zumindest denkbar, dass beim Fundamentgießen bei Bodenfrost doch etwas schief gegangen ist. Zweitens halte ich auch für möglich, dass es sich bei Rookburgh um eine free-floating Baustelle handelt. Das bedeutet, dass die verschiedenen Gewerke im Vergleich zu anderen Projekten in eher lose definierten Zeitfenster operieren und nicht so eng auf einander getaktet sind. Dies hat zwar den Nachteil, dass es keinen wirklichen Fertigstellungstermin gibt, aber das passt ja auch dazu, dass das Phantasialand kein Eröffnungsdatum nennen will. Selbst jetzt 6 Monate vor der wahrscheinlichen Eröffnung (jetzt, aber ganz, ganz sicher,oder?) will man das noch nicht verkünden - trotz einem Hotel, dass es zu füllen gilt. Die großen Vorteile vom free-floating Konzept liegen im finanziellen Bereich; sie sind quasi das Gegenteil von Konditionalstrafen, die dem Bauunternehmer drohen, wenn er einen Abnahmetermin nicht einhalten kann. Genauso wie sich der Bauunternehmer eine Fertigstellungsgarantie zusätzlich bezahlen lässt, kommt er im Umkehrschluss dem Bauherr preislich entgegen, wenn er die Baustelle bei Verzögerungen zwischendurch verlassen kann (innerhalb eines bestimmten Rahmens), um sich anderen Projekten zu widmen - der Bauherr erhält für seine Flexibilität einen Preisnachlass bzw. eine Preisgarantie und sichert sich so gegenüber Folgekosten durch Bauverzögerungen ab. Dass dies durchaus attraktiv für Bauunternehmen in der Freizeitbranche ist, sind durch die Worte des Propheten 2006 a.D. belegt: "Wir haben noch Folgeaufträge! Sollen wir die jetzt in den Gulli schmeißen? Ich hab die Verantwortung dafür 20 Familien zu ernähren - darüber machen sich unsere Politiker keine Gedanken!" Die deutlich eingeschränkte Sichtbarkeit der Baustelle tut zwar ihr Übriges, aber es deckt sich mit meinem Empfinden, dass es bei Rookburgh im Gegensatz zu Klugheim nicht unbedingt "Schlag auf Schlag" zugeht. Es ist doch auch bezeichnend, dass der Schienenschluss bei FLY wohl voraussichtlich Mitte/ Ende April dieses Jahres erfolgt ist, aber die ersten Vekoma-Verkabelungsexperten erst Anfang August auf der Baustelle gesichtet worden sind. Zu guter letzt wird durch länger andauernde Großbaustellen auch der Investitionszyklus gestreckt, ohne dass die Besucher das Gefühl bekommen, dass der Park sich nicht entwickelt. Zur Einordnung: Für den Abriss der alten Wildwasserbahnen bzw. Silver City ab Herbst 2011 bis hin zur Eröffnung von Chiapas und Klugheim an gleicher Stelle hat man knapp unter 5 Jahre gebraucht - wir gehen bei Rookburgh alleine mittlerweile von einer Bauzeit von mindestens 4 Jahren aus... Wenn Rookburgh also weniger kostet als Klugheim und Chiapas zusammen (wovon mMn auszugehen ist), dann hat man auch einfach dadurch Geld gespart, dass man im Vergleich zum vorherigen 5-Jahres-Zyklus weniger investiert hat. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube, das dauert so lange, weil's günstiger ist so.
  25. Bin ich zu einhundert Prozent bei dir. Aber dieses Gerücht hatte für mich ein anderes Kaliber als "Der Security-Man sagt die Züge von FLY sind schon längst da". Und es ist auch eine komplett andere Sache, wenn der Park der Verbreitung von Baustellenbildern entgegenwirkt, weil er hier einfach nur sein gutes Recht verteidigt - auch wenn man (inklusive mir) das als pedantisch betrachten kann. Bei aller Kritik am Kommunikationsstil, die ja auch ich immer wieder aufrecht erhalte, war es mir nur wichtig zu differenzieren. Baustellengerüchte sind das eine, die direkte oder indirekte Unterstellung mindestens dubioser (mMn illegaler) Geschäftspraktiken aber etwas komplett anderes. Aber da es sich ja eh um alte Kamellen handelt, gebe ich zurück an die verrückten Fledermäuse im Eis-Schloss.
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