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Philicious

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Über Philicious

  • Geburtstag 13.09.1990

Profile Information

  • Geschlecht
    Männlich
  • Wohnort
    Köln

Freizeitparks

  • Lieblingsbahn
    Im Phantasialand: Black Mamba!
    Auf der Welt: Harry Potter And The Forbidden Journey
  • Lieblingspark
    Universal's Islands of Adventure, Orlando, Fl.
  • Lieblingsshow
    Moteurs... Action! Stunt Show Spectacular, Disney Studios

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  1. Neu 20XX: F.L.Y. [Diskussion]

    Danke, @Herr Aquarium. Auch auf die Gefahr hin zu nerven, will ich die Diskussion mit der Fahrtrichtung nochmal versuchen zu forcieren. Es hat zwar im Moment wahrscheinlich niemand eine gute Antwort darauf (weshalb sich bis jetzt keiner zu Wort gemeldet hat), aber da es sich dabei ja doch um eine sehr zentrale Frage handelt, aus der sich ja auch maßgebliche Teile der Dramaturgie/ Gestaltung ableiten lassen, fände ich schon interessant zu hören was der Konsens dazu im Forum ist. Ich denke die am meisten bewegende Frage ist, ob es sich bei der langen Gerade um Blockbereiche für einen separaten Ausstieg am Ende handelt, oder um den oft gewünschten Darkride-Bereich im Sinne einer Preshow am Anfang. Momentan scheint die vorherrschende Meinung zu sein, dass die bereits montierten LSM-Module eine Schlussbremse sind, obwohl ich das nicht verstehe, weil es für die Bremse ja nur der Kupferschwerter bedarf, an der fraglichen Stelle aber ja Stratoren verbaut sind, oder? Helft mir, bitte! Außerdem sorgt die Skizze auch in anderen Foren für Verwirrung; sowohl dis spekulierte Schlussgerade wird oft als zu großzügig ("zu lang") für einen Ausstieg empfunden und ein Darkridebereich am Ende der Fahrt als notorisch antiklimatisch. Aus dem Bauch heraus muss ich dem zustimmen; weil ein Darkrideteil am Ende auf einen frisch mit Adrenalin übersättigtem Fahrgast fast nur antiklimatisch wirken kann. Eine andere Sache wäre es jedoch, wenn es bei FLY eine Pre- und eine Post-Show gäbe - dann hätte man eine in sich geschlossene Geschichte. Und Jubelschreie in Brühl - ganz sicher. Also LSM-Module = Anfang oder Ende? Zum anderen gebe ich auch nochmal zu Bedenken, was seit Stunde 0 an diesem Projekt komisch ist: die Kombination von Lifthill und Launch bei der Weltneuheit "Launched Flying Coaster". Wenn man als Park einen Launchcoaster als Weltneuheit bestellt und dann vom Hersteller ein Layout mit Lifthills serviert bekommt, würde man die doch normalerweise zurück an den Zeichentisch schicken nach dem Motto "Aufgabe verfehlt", oder? Für mich gibt es nur zwei Gründe, warum es trotzdem Lifthills gibt. 1.) Der langsame Lifthill wird bewusst dramaturgisch eingesetzt ("Darkride") oder 2.) Der Lifthill befindet sich zwischen Ein- und Ausstieg, welche sich auf verschiedenen Ebenen befinden, und wird nur von Leerzügen befahren (ein bisschen wir bei einem Alpine Coaster) - der Fahrgast bekommt nichts davon mit. Oder fällt euch noch was anderes ein? "Ging halt nicht anders" fände ich als Antwort bei einem Custom-Layout nicht zufriedenstellend. Geben der Aufbau der Station, die Gestaltung der Weiche, die Ausrichtung der Schienen/ Fahrtpostion, das Layout, die bereits montierten Launchsegmente, etwaige Vorbereitungen für weitere Bauarbeiten nicht Hinweise auf die Fahrtrichtung und auf die damit verbundenen Fragen? Gar nicht?
  2. Neu 20XX: F.L.Y. [Diskussion]

    Mich verwirrt die Baustelle immer noch, ich hab einfach noch ein paar zentrale Fragen, die ich mir nicht so recht beantworten kann. Könnten vielleicht @Tobi oder @PHL-Marcus und andere mir helfen die Skizze zu verstehen? Knackpunkt: Stationseinstieg Ich dachte immer das "der aktuelle" Konsens ist, dass der Stationseinstieg so wie im folgenden Post verläuft. Man steigt mit dem Rücken zur Schiene in aufrechter Sitzposition ein, die Blickrichtung zeigt in die Mitte der Baustelle. Ist das noch so, oder gehen wir mittlerweile davon aus, dass man von der anderen Seite einsteigt, Richtung WuzeTown blickend? Gibt die mutmaßliche Position der Wartungshalle und des Schiebegleis nicht Aufschluss darüber? In der Regel ist sind die ja zwischen Schlussbremse und Stationseinfahrt gelegen. Kann man überhaupt mit Sicherheit sagen, von welcher Seite die Station betreten wird? Knackpunkt: Fahrtrichtung Ich hatte immer angenommen, dass man nach der Station auf die lange, ebenerdige Gerade in aufrechter Sitzposition gefahren wird, den mutmaßlichen "Darkride-Part", und anschließend auf den Bauch gedreht und in den Launch geschoben wird. In dieser Version, in der die Station "Gegen den Uhrzeigersinn" durchfahren wird, würde man während das Darkrideparts auch in die Mitte der Baustelle schauen. Was dazu nicht passt ist der "Lifthill" auf der anderen Seite der Station, der wäre ja dann nutzlos, es sein denn, es gäbe einen separaten Ausstieg auf einer anderen Ebene und der leere Zug würde dann den "Lifthill" zur Station hinabfahren. Die alternative wäre die Station "Im Uhrzeigersinn" zu durchfahren. Also von "nach Wuze Town blickend" durch die enge 90°-Kurve in den Lifthill. In dieser Version würde man im Lifthill allerdings Richtung Bohrpfalwand schauen, was im Vergleich zur anderen Version ja schon eindeutige Hinweise auf die Ausgestaltung des Darkrideparts geben könnte (siehe nächster Punkt). Knackpunkt: Darkride-Park Klar noch ist nichts bestätigt, aber das Aufeinanderfolgen von derart langen Geraden auf so engen Raum kann ja kaum anders erklärt werden, als durch einen Darkridepart; selbst Schlussbremse und separater Ausstieg würden kaum so viel Platz in Anspruch nehmen, oder? Was ich im Bezug auf den vorherigen Punkt doch sehr interessant finde, ist wie viel Platz sich von "der langen Geraden" und dem "Lifthill" zur Bohrpfahlwand, die die Außengrenze der Baustelle darstellt, befindet. Je nach dem wie diese Stelle durchfahren wird guckt man ja evtl auf eine Wand, die sich ja eigentlich nur mithilfe von Screens thematisieren lässt. Oder ist der Raum zwischen Schiene und Bohrpfählen groß genug als das sich dort auch eine klassische Darkride-Szene mit Tiefe realisieren ließe? Anmerkungen zum Schluss: Wenn es so kommt, muss ich ja ein bisschen schmunzeln. Ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie hier im Herbst letzten Jahres felsenfest behauptet wurde, ein Launch könne gar niemals nie auf dem Bauch liegen durchfahren werden, weil die Kräfteeinwirkung in dieser Position zu gefährlich sei, oder dass ein Launch nicht an der Decke befestigt werden könne, weil die Schiene samt Zug + Launchbelastung viel zu schwer für eine Deckenkonstruktion seien :P. Ich mache niemanden einen Vorwurf, irren ist menschlich und manches hat sich ja wirklich plausibel angehört. Aber ist auch ein schöner Beleg dafür wie man sich im Eifer des Gefechts auf eine falsche Meinung versteifen kann. Aber davon wird sich wohl kaum ein Phantafriend freisprechen können
  3. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Hattest du, @TOTNHFan, schon mal überlegt als Dozent für Phantasialand-Geschichte an der Schmidt-Löffelhardt-Hochschule für Themenparkgestaltung zu unterrichten?
  4. Phantasialand Gedichte

    Nachschlag: Auf unbekannter Mission in Chiapas, gewähren die Götter uns Einlass, Der Tod tanzt zur Fiesta, Musik vom Knochen-Orchester, klar ist: die Hose wird klatschnass. Eine Übernachtung bei Otto von Böcklstett, endet verloren im Spiegelkabinett Wie find ich hier raus? Ich will noch zur Maus! Und nicht an die Decke ins Bett!
  5. Phantasialand Gedichte

    Dann steuer ich mal einen Limmerick bei: Man muss das Böse besiegen und durch die Lüfte fliegen, im Land der Fantasie, verfolgt Kummer dich nie, wie gerne wär ich geblieben.
  6. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Mir ist gerade der Gedanke gekommen, dass der Grund für die ungewollte Langlebigkeit des Tempel-Komplexes die offene Erweiterungsfrage sein könnte. Es wurde ja des Öfteren die Frage gestellt, warum beim sukzessiven Make-Over des PL relativ populäre und intakte Bereiche dem von vielen als vernachlässigt und unpassend beschriebenen Tempel vorgezogen wurden. Ich glaube, dass vielleicht die Nähe zum Ententeich-Areal eine zentrale Rolle spielen könnte. Die im Vergleich zu anderen Attraktionen eher stiefmütterliche Behandlung der Hollywood Tour und des Nachtfalken legen die Vermutung nahe, dass das Gebäude eigentlich keine andere Zukunft als den Abriss haben kann. Bei der Aufgabe die frei gewordene Fläche zu gestalten macht es einen gewaltigen Unterschied, ob es sich hierbei einen in sich geschlossenen Themenbereich am Rande des Parks handelt oder auch um eine Transit-Zone, die via Straßenüberführung in eine neue Themenwelt im noch spekulativen Erweiterungsgebiet führt. An eine weitere improvisierte Hybridlösung a la grüne Wand von Klugheim glaube ich in diesem Fall nicht, zu mal ja auch noch gar nicht geklärt ist für wie lange und zu welchem Endzweck dieses Provisorium den Platz frei hält. Ich würde mal die These aufstellen, dass man sich die Option hier einen Übergang zu schaffen so lange wie möglich offen halten will und deshalb die Entscheidung über das Schicksal des Tempel-Komplexes immer wieder vertagt.
  7. Neu 20XX: F.L.Y. [Diskussion]

    Zynismus steht den meisten Menschen schlecht. Lasst doch den anderen Leute ihre Meinung. Kein Grund direkt angefressen zu sein. Zur Not hat auch jeder das Recht auf eine falsche Meinung Man wird in beide Richtungen argumentieren können. Ich kann die Aussage, dass das PL auf etablierte Coastertypen setzt und weiterentwickelt, vollkommen nachvollziehen. Das wird vor allem deutlich, wenn man bei der Chronologie herstellerspezifische Unterschiede vernachlässigt, die der Laie eh nicht nachvollziehen kann. @PhantaDad2017 hat es eigentlich schon erklärt; im PL kam der erste Inverter nachdem schon so mancher SLC in der Nachbarschaft stand, die erste Bahn mit Abschuss (unabhängig vom Antriebsart) hat auch lange auf sich warten lassen und Flying Coaster gibt es nun mal auch schon über 10 Jahre. Eine Ansammlung von World's First Attraktionen wie es zum Beispiel Alton Towers geprägt hat, gibt es im PL eigentlich nicht - Layout spezifischen Rekorde zähle ich nicht. Der Indoor Shot-und-Drop-Tower vielleicht, da bin ich mir nicht ganz sicher. Auch deutschlandweite "Firsts" sind eher selten, da fallen mir auf Anhieb eigentlich nur die alten WiWas ein. Der Heidepark bspw. hatte seinerzeit den ersten Dive-Coaster und Wing-Coaster in Deutschland. Das sind alles Fakten, die sich nicht leugnen lassen, die man aber eben auch nicht überbewerten muss. F.L.Y. ändert das jetzt vermeintlich, obwohl man sich auch bis an den Sankt Nimmerleinstag darüber streiten kann, ob es sich jetzt um eine Neu- oder Weiterentwicklung handelt. Auf der anderen Seite darf man dem Park nicht den MUT und WILLEN absprechen, selbst etablierte Attraktionen aufzupeppen. Topspins sind ein alter Hut - Suspended Topspins aber sehr selten. Log Flumes gehören zu den Opas unter den Attraktionen, wenn man in Brühl eine neue Version baut, dann bitteschön mit Doppelkettenlift und Custom Bügeln. Vertikallifte beim Rapid River und Spinning Coaster. Ich würde das schon als mutig und innovativ bezeichnen (man hat es ja auch durch vergleichsweise höhere Ausfallzeiten bezahlt), aber trotzdem kann die Aussage, beim Coasterbau bisher nicht das ganz große Experiment gewagt zu haben, stehen bleiben. Das PL setzt nun ein mal andere Schwerpunkte, zum Beispiel in Sachen Thematisierung wie man unschwer erkennt. Es hat ja keiner behauptet, dass der Park dadurch schlechter wird.
  8. Spekulation: Zukunft von Darkrides im Phantasialand

    ACHTUNG AUFSATZ! Nachdem ich erst vor kurzem im Zuge eines kleinen Verbesserungs-Brainstorming im Wakobato-Thread (via YouTube) das neu-thematisierte Splashbattle Whale Adventures im EP kennen gelernt habe und direkt davon angetan war, landete eben das (erste?) POV von der neuen Jim Knopf Bahn in meiner Vorschlagsliste. Und dabei hatte ich eine kleine Offenbarung: Ganz klar, wenn eine neue Themenfahrt in Brühl nach der langen Abstinenz des Attraktionstyps "nur" auf dem Niveau von Jim Knopf errichtet werden würde, gäbe es bestimmt einen Aufschrei unter uns. Zu lahme Animatroniks, kein Storytelling, keine Effekts. Es gibt vielleicht noch einiges mehr, was man an der Bahn aussetzen könnte; angefangen bei der IP-Abhängigkeit bis hin zum letztlich doch eher schläfrigen Verlauf und dem antiklimatischem Ende. Aber mir hat es doch schmerzlich vor Augen geführt wie deutlich diese kleinen, liebevollen Kinder-Themenfahrten fehlen im Phantasialand. Eine nette kleine Bahn, die ohne großes Brimborium, ruhige, harmonische, aber doch belebte Szenen durchfährt; in kleine Themenbereiche aufgeteilt ist (Königspalast, Eisenbahntunnel, Dorf, Höhle) und bei der es für Groß, aber für allem für Klein an jeder Ecke etwas altersgerechtes zu gucken gibt. Das wir in Brühl im Allgemeinen an mangelnder Darkride-Kost leiden haben wir schon auf etlichen Seiten breit getreten und beklagt. Wie selbstverständlich hat sich auch mein Blick immer neidisch auf die Spider-Mans, Indiana Jones' und Harry Potter Erlebnisse aus Übersee gerichtet, wenn es um die Frage ging: Wie sollte der nächste Darkride in Brühl aussehen? "Mystic Manor in China und Pandora als Hollywood Tour Ersatz ist doch klar!" Ich glaube wir alle hätten gejubelt, wenn die Parkleitung derlei Attraktionen ankündigen würde. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr ganz so sicher. Wenn man die beiden von mir angesprochenen POVs guckt, kommt man kaum drum herum der "Im-Phantasialand-gibt-es-keine-Attraktionen-für-Kinder"-Fraktion Recht zu geben. Klar, sind Fantasy und auch Berlin übersäät mit Kinderkarussells - an Masse fehlt es nicht - aber eben an Attraktionen die dem eigentlichen Begriff gerecht werden. Fahrgeschäfte für die man extra mit Kindern in einen Freizeitpark fährt, weil es sie sonst nirgendwo zu finden gibt. Die fröhliche Bienchenjagd, Bolles Flugschule und das Kinderriesenrad sind alles etwas aufgehübschte Versionen von Fahrgeschäften, die eine Famile von der Kirmes, vom Einkaufszentrum, vom Straßenfest kennt. Es fehlt die "große" Kinderattraktion - die Peter Pan Bahn. Auch wenn es sicherlich mit Differenzierung und Positionierung zu tun hat, dass man in Brühl darauf verzichtet hat, würde ich es fast schon sträflich finden, wenn man Europa-Park und Efteling dieses Feld alleine bestellen lässt. Im Vergleich zu den europäischen Spitzenreitern, die man ja zunehmend aufmischen will, wirkt das Phantasialand fast erschreckend düster und erwachsen. Klugheim, Rookburgh und das eigentlich schon immer Steam-Punkige Kinderland Wuze-Town. Auch Afrika, Mexiko und Asien sind von kindlicher Verspieltheit weit entfernt. Wenn man überlegt, dass in anderen Parks die Darkride Klassiker "It's a small world" oder "Fata Morgana" heißen und die gleiche Sparte in Brühl einzig und alleine von der finsteren Geister Rikscha und Hollywood Tour belegt werden, muss man sich fast schon fragen wie es überhaupt soweit kommen konnte. Schließlich zeigen die Vorbilder, dass so eine kindergerechte Themenfahrt weder mit neuester Technik ausgestattet, noch alle paar Jahre aufgemotzt werden muss um interessant zu bleiben - das Risiko ist nicht annähernd so hoch wie bei einem "modernen Darkride". Warum gibt es also diesen blinden Fleck im Phantasialand? Ich glaube wir müssen uns zu aller erst von der Vorstellung frei machen, dass das jemals anders war in Brühl. Klar schwärme ich, wie viele User, vom vielfältigen Darkride-Angebot zu meiner Kindheit. Aber eine quietschbunte Mitsing-und-Klatschbahn gab es damals auch nicht. Es gab Bürgerkrieg, orientalische Drachenbezwinger und Dinos - und das war, wenn auch nicht auf biegen und brechen auf kindgerecht getrimmt, trotzdem auch für 10 Jährige spannend. Trotzdem kann man sagen, dass eine echte Kinder-Themenfahrt auch schon damals gefehlt hat. In einer seiner zahlreichen Phantasialand-Vlogs hat Shaun von Theme Park Worldwide sich mal wieder überschwänglich positiv und begeistert über das Phantasialand ausgelassen, um dann den Nebensatz rauszuhauen: "but there's very little magic here". Mich hat das damals etwas verstimmt zurück gelassen. Denn die Liebe zum Detail und die Begeisterung für Illusion wird man dem Park wohl kaum absprechen können. Aber es stimmt, dieses kindlich naiv-verspielte Element, welches wie selbstverständlich zur Disney-DNA gehört und auch in Kaatsheuvel mit einem ausgeprägten Bekenntnis zum Kitsch allgegenwärtig ist, geht dem Phantasialand abhanden. Eigentlich verwunderlich, wenn man das Wort "Fantasie" im Namen trägt. Deshalb bin ich für mich zu dem Entschluss gekommen, dass eine solche Kinder-Themenfahrt wie Jim Knopf, die mit vergleichsweise wenig Aufwand auch schon innerhalb der vergangenen 20 Jahre in Brühl hätte gebaut werden können, unbedingt in den Masterplan des Parks gehört - neben mindestens einem spektatkulären "modernen" Action-orientierten Darkride. Da der Platzmangel im Phantasialand jedoch ein echtes Problem ist - nicht auszudenken, was passierte, wenn man den Tempel für eine Kinderbahn opfern würde - der Park aber in den letzten zwei Jahren sein Faible für das Aufwerten von Bestandsattraktionen für sich entdeckt hat; kann es für mich nur eine Lösung für dieses Problem geben: Wakobato und Würmling-Express zu echten Themenfahrten umbauen, bei denen Kinder wirklich etwas abwechslungsreiches geboten bekommen!
  9. [Deep in Africa] Black Mamba

    Ich bin zwar kein Oberflächen-Designer (Dachdecker), aber ich kann mir vorstellen, dass Reet bestimmte Eigenschaften aufweist, die es verglichen mit Stroh widerstandsfähiger und witterungsbeständiger machen. Deshalb wird es ja auch zum Abdecken von Dächern benutzt. Ich glaub es geht bei diesen Themigstrukturen weniger darum ein echtes, intaktes Dach zu bauen, als vielmehr darum Material zu verwenden, welches nicht schon noch einer Saison durchfault.
  10. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Auch wenn das Space Center zu lange zurück liegt als das man deine Frage seriös und ohne nostalgische Wehmut beantworten könnte, kann ich aus Erfahrung nur sagen: Ja, ja und nochmals ja! Der Sternenhimmel war relativ durchgängig und die (wenigen) Szenen ansprechend dekoriert. Kann mich vor allem an den winkenden Astronauten erinnern, an ein Space Shuttle und einen Kometen / Planeten. Auch wenn die Aliens aus der Warteschlange gegrüßt haben, meine ich, dass Außerirdische während der Fahrt eigentlich kein Thema waren. Die Dunkelheit war durch den Sternenhimmel und die selektiv beleuchteten Szenen eigentlich nicht beeinträchtigt, das Gefühl der Orientierungslosigkeit also gegeben. Als ich vor ca. 5 Jahren die Vorlage vom SC, also Space Mountain im WDW, gefahren bin, kann ich mich noch daran erinnern, dass ich relativ enttäuscht war. Viele Elemente hat man in Brühl schamlos kopiert (Lifthill), aber zugegebener Maßen stand die Kopie dem Original in nichts nach - ganz im Gegenteil - vom Layout finde ich den Tempel heute noch besser.
  11. [Deep in Africa] Black Mamba

    Ich freue mich mega über die tollen Verbesserungen. Ich fand DiA schon immer sehr gelungen und es ist immer noch mein Lieblingsbereich würde ich sagen. Aber bin ich der Einzige, der sich wundert warum hier seit 1-2 Jahren vergleichsweise viel renoviert wird? Ich sehe natürlich auch, dass die alten Felsen deutlich billiger aussahen und an einigen Stellen auch schon der Zahn der Zeit angefangen hatte zu nagen (bröckelnde Farbe/ Putz), sodass sich wahrscheinlich die Gelegenheit geboten hatte, die Gebirge in Afrika auf das selbe thematische Niveau von Chiapas und Klugheim zu heben. Aber ich wäre eigentlich nicht soweit gegangen zu sagen, dass das alte Bild störend war. Deshalb überrascht mich der mittlerweile doch große Umfang der Arbeiten. Wenn mich vor zwei Jahren jemand gefragt hätte welcher Bereich ein thematisches Update verdient hätte, hätte ich eher auf WuzeTown (Obergeschoss / Hallendecke) oder Colorado getippt, aber nicht auf DiA. Geht das nur mir so?
  12. Wo ist Chris?

    Die Stellenbeschreibung fand ich auch ganz interessant Ich habe es aber eher im Kontext der im Vergleich zu letztem Jahr reduzierten Off-Season-Berichterstattung betrachtet... Ist ja schon bezeichnend wenn sich zeitgleich sowohl die Inhalte des Marketings als auch die personelle Verantwortung dafür ändern... War man doch unzufrieden damit? Warum? Chris Theis hat sich selber bei Ride Review Video vom 28.11.2017 als "Stabsstelle Geschäftsleitung" bezeichnet. Das ist in meinen Augen eigentlich eine "Mädchen für alles"-Position. Schon ein wenig unspezifischer als Leiter Marketing.
  13. Was wäre wenn?- die Gebirgsbahn nicht abgebrannt wäre?

    Die Wortmeldungen gehen zwar zunehmend OT, aber ich finde das kann man so nicht stehen lassen. Ich denke es sollte klar sein, dass ein Park nicht regelmäßig exorbitante Investitionen raushauen kann, ohne das Geld anderswo auch einzusparen. Das dies im Phantasialand passiert ist unstrittig, das sieht man an der Bestandspflege von Alt-Attraktionen oder in einem Vergleich zu anderen Parks reduzierten Marketing und anderen fehlenden Goodies, wie der aktuell diskutierten "fehlenden" Park-App. Aber daraus herzuleiten, dass man an der Sicherheit spart, ist schon starker Tobak. Dieser Vorwurf entbehrt m.E. auch jeder Grundlage. Die Waschbeckensituation bei Chiapas vermag ich nicht zu beurteilen, aber was genau am Wartebereich von Raik spricht denn bitte Bände darüber, dass man aus dem Brand nicht gelernt hätte? Wenn meine Erinnerung mich nicht im Stich lässt erinnere ich mich an Feuermelder und Fluchtwege, oder störst du dich am Holz? Aus fehlenden Klimaanlagen ein Sicherheitsrisiko zu machen, ist auch übertrieben. Man sollte zwischen lebensbedrohlichen Situationen wie einem Brand und einer unangenehmen Wartebereich schon differenzieren können - "Hitzestau" hin oder her. Wer die emotionale Reaktion von Löffelhardt sen damals nach dem Brand bei Frank Elstner gesehen hat (Link), der dürfte nicht daran zweifeln wie wichtig dem Betreiber die Sicherheit seiner Gäste ist. Es gibt keine Beweise oder gar Anzeichen, dass der Sohnemann das gegenwärtig anders handhabt. Auch die Mitarbeiter-Gehalts-Diskussion kennen wir schon aus dem Wallraff-Report. Natürlich ist die Schreierei nach "gerechter" Bezahlung in der Öffentlichkeit immer groß, aber ich finde man sollte auch im Auge behalten, dass die typischen Ride-Op-Tätigkeiten klassische Niedriglohnarbeiten sind. Unabhängig von der mitunter starken körperlichen Belastung ist 9 Std Bügel kontrollieren eben keine Arbeit für die es großer Qualifikationen bedarf; selbst deutsche Sprachkenntnisse sind da nicht unbedingt vorausgesetzt wie man auch in Brühl auch immer wieder erlebt. Natürlich müssen die Mitarbeiter auf Notsituation angemessen reagieren können, aber ich denke nicht, dass deshalb alles Ride-Ops Notfallsanitäter mit 13 € Stundenlohn sein müssen. Wir können über mangelnde Schulung reden, wenn es dafür einen Anlass gibt. Auch dass der Leistungsdruck so groß wäre, dass man ohne Rücksicht auf Verluste Kapazitäten füllen muss, sehe ich in Brühl nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall; ich kann mich an mindestens eine, wenn nicht sogar zwei durch die Presse übermittelte Fälle aus dem letzten Jahr erinnern, bei denen ein einarmiger Gast und einem taub-stummen Gast die Mitfahrt auf Taron untersagt wurde - aus Sicherheitsgründen und das Geschrei war trotzdem groß. Auch wenn das vor 30 Jahren vielleicht noch anders war, gehört es meiner Meinung nach auch zu den unliebsamen Wahrheiten, dass sich niemand der Illusion hingeben sollte, dass Ride-Op für die große Masse ein Beruf ist mit dem man sich sein ganzes Leben finanzieren kann. Es ist eben hauptsächlich ein saisonaler Nebenjob und das ist auch ok so. Die Sicherheit der Gäste lässt sich trotzdem gewährleisten und ich habe keinerlei Bedenken, dass das im Phantasialand nicht auch so ist.
  14. Neu 20XX: F.L.Y. [Diskussion]

    Achtung, bitte mit Vorsicht genießen: Eben stand um 15:30 Uhr ein Wagen der Firma Aquasan vorm Haupteingang. Die Firma ist spezialisiert auf Gebäudetrocknung und Behebung von Wasserschäden. Auf der Webseite findet man unter Leistungen "Bautrocknung" gelistet, im Folgenden zitiere ich direkt aus der Leistungsbeschreibung: "Trocken kalkulieren! Zeitverzögerungen in der Bauabwicklung führen zu Produktionsverzögerungen, Mietverlusten und Konventionalstrafen, - erhebliche Mehrkosten, Budgetüberschreitungen und Einnahmeverluste sind die Folge. Folgeschäden durch Restfeuchte erhöhen das Restrisiko von Gewährleistungsansprüchen. [...] Unsere Ziele: Bauzeiten verkürzen An Produktionsstätten Ausfälle vermeiden und Abläufe sichern Optimierung des Arbeits- und Verarbeitungsklimas" Ihr wisst wahrscheinlich worauf ich hinaus will: Vielleicht tut sich in Brühl verglichen mit anderen Baustellen (Wicker-Man, Icon, Toverland) so wenig, weil es eine durch einen Wasserschaden bedingte Verzögerung gab. Es kann aber natürlich auch sein, dass dies so oder so zum normalen Bauablauf gehört hätte, oder es einfach irgendwo anders im Park reingeregnet hat. Den Spekulatius also bitte bewusst genießen. Es wäre aber zumindest ansatzweise eine Erklärung warum die Baustelle allem Anschein nach still steht und warum es auch sonst keine News in der Off-Season gab.
  15. Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche

    @HookahMan So ist es. Auch wenn es unvernünftig ist, ich würde mich fast schon ärgern, wenn die Fläche hinter dem Kaiserplatz nicht für einen neuen Haupteingang (mit Hotel) benutzt würde. Damit löst man die Wegführungs- und Haupteingangsproblematik auf einen Schlag und ehrlich gesagt sah der Arkadengang schon immer so aus als warte er auf ein Gebäude was ihn aus dem Hintergund überragt Ich halte es jedenfalls für relativ unrealistisch, dass jenseits der grünen Wand auf der anderen Straßenseite das Mystery-Thema fortgesetzt wird, der Bereiech ist flächenmäßig und attraktionstechnisch bereits sehr gut ausgestattet. Es ist zwar nicht gerade originell, aber ein Haupthotel, welches die Thematisierung mit der Mainstreet teilt und ihr gleichzeitig als Kulisse und Eingang dient, ist in meinen Augen "Best Practice" für ein Themenhotel.
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