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Die Sache mit der Erweiterung...

Empfohlene Antworten

vor 2 Stunden, mschmidke hat gesagt:

Natürlich steht Herr Kenter auf dem Standpunkt, der Zug sei abgefahren. Vor 10 Jahren sind in zähen Verhandlungen 500-seitige Gutachten erstellt worden, Varianten verglichen worden und der Ententeich als "kleinstes Übel" herausgekommen. Ich bin hier auf der Seite des Unternehmers: irgendwann muss mal Klarheit herrschen, und dann muss man sich auch darauf verlassen können.

Ja genau. Begründet hat er das damit, dass sie nicht nochmal 10-20 Jahre warten wollen, bis irgendwas gescheites dabei rumkommt oder vielleicht nicht. Das weiß man ja nicht.

vor 2 Stunden, mschmidke hat gesagt:

Aber jetzt nehmen wir mal für eine kurze Zeit die Perspektive der Initiative ein. Geht es ihr darum, die Rodung des Naturschutzgebietes zu vermeiden? Oder geht es "nur" darum, die Anwohner zu schützen? Das war doch gestern total wischiwaschi.

Absolut. Bin daher beim nächsten Mal auch dabei 😀 Sag ich doch, zu wenig Zeit.

vor 2 Stunden, mschmidke hat gesagt:

Wenn sie - um jeden Preis - den Bebau des Naturschutzgebietes vermeiden wollen, dann hätten sie die zwei Stunden nutzen müssen, um weitere Alternativen vorzuschlagen und das Phantasialand dazu zu drängen, die Verhandlungen wieder aufzunehmen.

Geht das überhaupt. Das ist doch rechtsssicher durch. Auf welcher Grundlage kann man das neu aufrollen?

Hier sind nochmal ein Paar Stichpunkte, die ich mir gestern aufgeschrieben habe:

Kurze Zusammenfassung:

- Im Saal waren ca 100 Personen. Vielleicht etwas weniger.

- Vorne standen Vertreter des NSG und Hr. Kenter mit Dr. Albrecht Sachverständiger des Landes NRW

- Jeder hatte ein paar Minuten für einen Vortrag, danach wurden Fragen gestellt.

Vortag Kenter:

- Im Regionalplanverfahren wurde bereits geprüft, ob die Erweiterung nötig ist. D.h. die Frage stellt sich nicht mehr.

- Im Bebauungsplan werden Gutachten erstellt. So ist das Verfahren. Gutachten werden veröffentlicht.

- Am Ende wird der Rat der Stadt Brühl entscheiden.

- Gesellschaft redet über Probleme aber nicht über Chancen. Wo stünde sie ohne erfolgreiche Unternehmen?

- positives hervorheben: Unternehmen investieren

- Es geht um den dritten Aufstellungsbeschluss (14,5ha) , der nicht über die Erweiterung entscheidet, sondern über ein Verfahren, das gestartet wird.

- Währenddessen werden Infos zur Verfügung gestellt. Erst wenn alle gehört wurden, wird der Stadtrat entscheiden.

- Es geht darum: Wird dieses Verfahren eingeleitet und wird die Öffentlichkeit beteiligt?

- In jeder Verfahrensstufe wird das Phl die Öffentlichkeit informieren. Das nächste Mal dann wenn die Fachgutachten da sind.

- Daher ist diese Veranstaltung zu früh.

- Wirbt um Vertrauen auf die Verfahren, wo alle Belange berücksichtigt werden.

- "Ängste führen nie zu guten Entscheidungen"

Dr. Klaus Albrecht vom Kölner Büro für Faunistik

- Ausgleichsplanung wurde noch nicht konkretisiert. Prozess findet gerade statt.

- Schutzzweck ist dann nicht mehr gegeben, Arten flüchten. Ententeich erhalten? - nützt nix.

- Reginalrat hat es so entschieden, dass das Schutzgebiet überplant wird.

- Keine Alternativen(Anwohner im Osten, Überbauung Autobahn/Landstr etc. pp.)

Kenter:

- Im Regionalplanverfahren wurde alle Alternativen geprüft((Teil) Verlagerung etc. ), sonst wäre es nicht rechtskräftig

- Naturschutzgebiet war nicht im Sinne des Phl(sehr teuer, rechtl. schwierig etc.)

Dr. Klaus Albrecht vom Kölner Büro für Faunistik

- wurden vom Phl beauftragt, aber wären Dumm wenn nicht korrekt gearbeitet werden würde.

- Aufgabe für das Büro: Das Phl erklären, welche Probleme gelöst werden müssen für eine rechtssichere Planung.

- Zur Ausgleichsplanung: Vorschlag von NABU: An Feuchtwaldbereichen ein Lebensraum mit Ersatzgewässer+ Bruchwald entwickeln

Kenter:

- Stadt übernimmt die Kosten für das Kölner Büro nicht.

- Untersuchung bestimmt trotzdem die Stadt

- Alle Alternativen wurden im Reginalplanverfahren geprüft. Es gibt nix.

- Wirbt um Respekt für die Arbeit von Dr. Albrecht, ist anerkannt in der Stadt Brühl und deren Fachleuten, Bezirksregierung etc.

- Zum Thema Wasser Busparkplatz: Vorgaben wurden eingehalten. Lücke im Dann war ein Fehler, wurde gestopft.

Kritik NSG: Trial & Error. Nacharbeiten ja aber Wie sieht das dann demnächst im Naturschutzgebiet aus?

Kenter:

- Kuhgasse hat keinen Ablauf und ist asphaltiert.

- Unternehmen können nur Fachleuten folgen.

Anwohner: Fließgutachten war günstig. Es wurde nicht alles gemacht.

Kenter:

- Fließgutachten wurde von der Stadt beauftragt.

- Das Phl akzeptiert diese Erweiterungfläche für die Planungssicherheit. Könne nicht nochmal 20 Jahre warten. Wurde damals so demokratisch entschieden. Zug ist abgefahren.

Frage: Wasserpark ausserhalb? Europapark macht ja das gleiche.

Antwort: Apfel mit Birnen: Europapark hat andere Dimensionen. Nach der Reduzierung auf 14,5ha wurde das Betriebskonzept angepasst.

Erwartungshaltung des phl war, dass es jetzt nicht heisst: "Ob" sondern, dass sie jetzt anfangen können.

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@mschmidke Zum Thema Konzerthalle hat Hr. K gesagt, dass das auch tagsüber als größere Alternative zum Wintergarten genutzt wird um mehr Leute durchzuschleusen. Zu diesem Zeitpunkt ging es um die Zufahrt / Abfahrt der Leute und um die Sorge das da zu viel Verkehr sei. D.h. ist dann eine größere Abendveranstaltung tabu wo dann viele Leute gleichzeitig wegkommen möchten? Wie hast du das verstanden?

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  • So manch einer hier versucht aber auch echt hart, die Freizeitparkszene so richtig schlecht darzustellen. Dann noch Leuten indirekt zu sagen, dass sie doch bitte die Fresse halten sollen. Mindestens g

  • Jetzt ist alles klar! 😜   https://ksta.de/713440

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vor 21 Minuten, Alax hat gesagt:

Geht das überhaupt. Das ist doch rechtsssicher durch. Auf welcher Grundlage kann man das neu aufrollen?

Naja, man kann es offenbar zumindest immer weiter blockieren. Was schon über zehn Jahre gelungen ist, könnte doch womöglich auch noch weitere zehn Jahre gelingen oder bis zum Ruhestand von Herrn Löffelhardt (wonach die Karten eh neu gemischt werden - wenn bis dahin das Unternehmen nicht zukunftsfähig gemacht wurde, gelingt vielleicht der Verkauf an einen weniger ambitionierten Investor - und dann hat Brühl eh das Nachsehen).

Um überhaupt jemals zu Potte zu kommen, könnte es also theoretisch durchaus im Sinne des Phantasialands sein, die eigentlich längst abgeschlossene Diskussion nochmal neu aufzurollen. Es ist halt jetzt - den Grund mal beiseite lassen - zehn Jahre später. Vielleicht würden alle Beteiligten manche Punkte heute anders bewerten als damals.

Nicht falsch verstehen. Ich bin immer noch der Meinung, als Unternehmer muss man sich irgendwann mal auf etwas verlassen können. Aber ich bin mir längst nicht mehr sicher, ob da irgendwann mal noch was draus wird.

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