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Efteling (NL) im April 2016


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An einem sonnigen Mittwoch ging es gutgelaunt auf in Richtung Kaatsheuvel. Den vorherigen Tag hatten wir ja zu Einstimmung im Toverland verbracht und dort in der Nähe übernachtet. Die folgenden zwei Nächte haben wir im  Ferienpark Bosrijk verbracht, damit waren an allen Tagen, auch An- und Abreisetag das Parken sowie der Parkeintritt inklusive. Also sind wir dort auf den dazugehörigen Parkplatz gefahren und gemütlich die etwa 5min. zum Eingang gelaufen.

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Für Gäste des Ferienparks gibt es einen extra Eingang. ;)

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Wir haben uns nicht gestresst und waren „erst“ gegen 11 im Park (Sehr spät für unsere Verhältnisse ;) ). Entzückt von der wunderschönen Gestaltung liefen wir also zunächst in den hinteren Teil des Parkes. Auf dem See gab es bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die allabendliche Wassershow zu sehen.

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Auf dem Weg zu den Holzachterbahnen Joris en de Draak trafen wir auf ein Drachen. *staun* Hier war die erste von sehr, sehr vielen Stellen im Park in der Nebel eingesetzt wird – ein tolles Stimmungselement, das viel mehr genutzt werden sollte!

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Dank kurzer Warteschlangen fuhren wir beide Bahnen direkt hintereinander. Die Fahrt ist knackig und macht Spaß und Wiederholungsfahrten auf unterschiedlichen Plätzen lohnen sich.

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Da die Wartezeitentafel bei Python ganz 35min anzeigte ließen wir diese zunächst aus. Also erstmal in den Fliegenden Holländer. Hier kann ich nur empfehlen, sich vorab überhaupt nicht über die Attraktion zu informieren, also keine Videos und Berichte ansehen (das haben wir übrigens für den ganzen Park nicht gemacht). Der beste Platz beim ersten Mal ist ganz vorne, dann bekommt man nichts von der Technik etc. drum rum oder sieht aus versehen Rohre etc. ;-). Ein paar Bilder für einen ersten Eindruck, aber keine Spoiler :)

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Nun stand schon die erste von vielen Snackpausen an – mehr dazu hier im Thema Speis und Trank in Efteling.

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Langsam wurden wir ungeduldig und wollten nun endlich den Baron testen, auch wenn die Wartezeiten da gegen Mittag am höchsten waren. Wir hatten aber Glück und in der normalen Schlange wartete man etwa 15min (1st Row zu der Zeit eher 30min). Auch hier waren wir mehr als positiv überrascht von dem ganzen Theming und den Preshows. Die Fahrt selber war dann leider nicht ganz so aufregend wie erwartet und etwas kurz. Die späteren Wiederholungsfahrten fanden dann nur noch ganz vorne statt :D Wenn man etwa auf die Verteilung der Menschenmengen geachtet hat, konnte man gerade am Nachmittag mit nur max. 10min Wartezeit ganz vorne einsteigen. Bei Wiederholungsfahrten hat man eben immer wieder die Preshows, die lassen sich nicht umgehen, aber da diese sehr schön gemacht sind haben sie uns (noch) nicht genervt. Und der Soundtrack konnte sich ebenfalls tief und fest ins Hirn brennen.

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Der erste Darkride für uns war dann Carnaval Festival und prompt blieben wir im ersten Raum für längere Zeit stehen. Der Song konnte sich so wunderbar ins Hirn brennen. Einige Figuren da waren etwas...hmmm...na ja. Also es wurden viele Klischees gezeigt :D So sind wir ja, die Deutschen...Käfer, Sandalen und Bier ;)

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Die Wasserbahn Piraña kann unter Umständen etwas feuchter werden, dank Cape sind wir hier trocken geblieben. Im Außenbereich kann man zwei nackte Popos bewundern :D

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Mit der Bobbahn konnten wir uns gar nicht anfreunden. Irgendwie hat es immer nur Aua gemacht und wir beließen es bei zwei Fahrten. Ich hab vor lauter Schreck gar keine Fotos in dem Bereich gemacht :D

Gegen Nachmittag war die Wartezeit dann bei Python auf 5min gesunken. Wir konnten direkt durchlaufen und einsteigen...

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...aber eine Fahrt und dann nie wieder, danke. Die hat mir echt gar keinen Spaß gemacht. Ich fand das Bügelsystem mit Weste auch ganz furchtbar, ich hatte die ganze Zeit Druck auf den Schultern und fand das total unangenehm.

Wir wanderten nach diesem Erlebnis wieder in den vorderen Parkbereich für den Darkride Droomvlucht (gut gemacht, dazu wird nix verraten) und Villa Volta - ging ganz gut und mit nur "ein bisschen schlecht" werden.

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Der Wartebereich für Droomvlucht ist erschreckend groß. Hier der überdachte Bereich. Links davon geht es nochmal raus, locker nochmal genauso groß. Wir konnten aber durchlaufen und meist direkt einsteigen.

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An den Darkride Fata Morgana aus 1986 hatte ich gar keine Erwartungen und bin aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen. Top gepflegt mit perfekte Abstimmung von Licht und Gerüchen. Mein absoluter Favorit!

An diesem Abend haben wir uns die Wassershow Aquanura angeschaut. Die Attraktionen hatten um 18 Uhr geschlossen und alles wanderte Richtung Ausgang, wo dann um 18:15 Uhr die Wassershow begann (an vollen Tagen findet diese aber wohl mehrmals statt). Damit musste man sich aber nicht entscheiden, fahr ich noch einmal eine Bahn oder schau ich die Show an. Da es noch hell war natürlich ohne Beleuchtung, ich war aber im Nachhinein entsetzt, wie teuer diese Show ist (17 Mio Euro – Vergleich Baron: 18 Mio Euro). Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Dann ging es erstmal in unsere Unterkunft und der Abend klang aus mit einem entspannenden Besuch im Schwimmbad und Pizzabestellung auf’s Zimmer.

Am zweiten Tag nutzten wir unseren 30min-früher-Parkeintritt, allerdings kann man die Zeit eigentlich nur nutzen, um schon mal zu den Hauptattraktion hinter zu laufen, bevor die ganzen Massen kommen. Die warten zu der Zeit noch vor verschlossenen Toren. :P (laut brüllend in diesem Fall, nachdem sie uns erblickten)

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Den leeren Park haben wir für ein paar Fotos und eine kleine Ballonfahrt genutzt. Vogel Rok hatte dann schon auf, die erste Fahrt machten wir sogar ganz alleine im Zug. Auch mal nett! Wenn man sitzenbleibt und gleich nochmal fährt ist die Fahrtlänge auch akzeptabel :P

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Mit dem Stoomtrein – einer echten kleinen Dampflokomotive - kann man bequem vom einen Ende des Parkes in den anderen Teil fahren. Da freuen sich die müden Füße! Hier die Station im oberen Parkteil wo es auch allerlei zu Essen gibt.

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Die Parkshow Raveleijn haben wir an diesem Tag auch besucht, diese sollte auf jeden Fall nicht ausgelassen werden! An vollen Tagen muss man hier rechtzeitig ein (kostenloses) Ticket am Automaten auf dem Platz davor ziehen, da man sonst keinen Sitzplatz hat. Auch hier verrate ich nichts, nur ein kleiner Teaser. Das Set ist großartig und man benötigt keine niederländischen Sprachkenntnisse um die Story zu verstehen.

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Den Märchenwald nahmen wir uns heute auch vor. Hier sollte man tatsächlich einige Stunden Zeit einplanen und sich alles in Ruhe anschauen. Einen Phantasialand-Fan konnten wir aber dort tatsächlich entdecken (leider etwas leise).

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Den „Würmling Express“ Volk van Laaf sind wir auch gefahren.

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Noch entspannter ist die ca. 20-minütige Bootsfaht Gondoletta, da kann man bequem was essen und sich etwas ausruhen.

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An unserem letzten Tag war das Wetter alles andere als schön - deutlich kälter und den ganztägig Regen angekündigt. Morgens waren wir erst im 4D-Film PandaDroom. Ehrlich gesagt war der Weg dahin sowie der Ausgang durch das Restaurant interessanter als der Film selber :P

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Dann sind wir die Darkrides nochmal mehrmals gefahren und haben all das gemacht, was man eben sonst nicht so macht, weil man nicht genug Zeit hat in einem Park hat. Gerade als wir auf der Schiffschaukel waren hat es richtig angefangen zu schütten, dass war auch mal eine Erfahrung...dann krasse Fahrten in einem Oldtimer und ein irren durch einen Irrgarten, der sich als recht tückisch herausstellte, obwohl ich über die Hecken schauen konnte. :o

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Wir hatten nun noch eine sehr feuchte Abschlussfahrt auf dem Baron. Dafür, dass der Park jeden Tag geöffnet ist, ist es verwunderlich, dass der Wartebereich nicht Wettergeschützt ist. Warteschlange im Regen ist echt doof.

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Hier mal die Wartezeiten stellvertretend für alle drei Tage, große Abweichungen gab es eigentlich nicht. Die Zeiten haben auch oft nur in etwa gestimmt, 15min kann auch durchlaufen heißen...vorab hatten wir uns die Seite Eftelstats genauer angeschaut, da konnte man schon ganz gut abschätzen, wann welche Attraktionen wie voll sind und etwas planen. Gerade morgens und nachmittags waren alle Hauptattraktionen relativ leer und man konnte sogar sitzen bleiben. Den fliegenden Holländer sind wir an einem Abend gleich dreimal hintereinander gefahren, kurz vor Parkschluss.

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Negativ aufgefallen ist das teilweise superdreiste Vordrängeln der anderen Gäste (Erwachsene!) und das, obwohl es relativ leer war. Etwas ärgerlich war auch die Abfertigung an vielen Attraktionen. Es wurde kaum darauf geachtet, dass alle Plätze belegt sind und so erhöhten sich die Wartezeiten oft unnötig durch größere Gruppen die immer unbedingt alle zusammen fahren wollten. Bei dem Rafting zB. hat man auch ständig 2er Gruppen alleine fahren lassen. Das macht erstens weniger Spaß (wenig Gewicht im Boot) und zweitens zieht sich die Wartezeit total unnötig.

Der Park ist auch auf jeden Fall ein echter Familienpark – deutlich mehr als der Europa Park. Es war wirklich sehr schön da, aber in den nächsten Jahren zieht uns erst mal nichts noch einmal da hin. Für uns fehlen dort die Achterbahnen, die man immer und immer wieder fahren möchte, dafür sind die bestehenden Bahnen alle zu kurz und "zahm". Insgesamt waren es aber drei abwechslungsreiche Tage, zwei davon mit Top Wetter und wir haben eigentlich alles im Park gemacht, was man machen kann. :D

Dank u voor uw Aandacht en tot ziens!

 

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