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mschmidke

Mitglied
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Alle Beiträge von mschmidke

  1. mschmidke hat auf Calotan's Thema geantwortet in Allgemeines
    Woran wollen sie denn erkannt haben, dass Du sie woanders geholt hast? Kriegt man einen Jeton dazu?
  2. mschmidke hat auf Ein Beitrag in einem Thema geantwortet in Allgemeines
    (Beitrag entfernt)
  3. mschmidke hat auf Ein Beitrag in einem Thema geantwortet in Allgemeines
    Naja, man kann es offenbar zumindest immer weiter blockieren. Was schon über zehn Jahre gelungen ist, könnte doch womöglich auch noch weitere zehn Jahre gelingen oder bis zum Ruhestand von Herrn Löffelhardt (wonach die Karten eh neu gemischt werden - wenn bis dahin das Unternehmen nicht zukunftsfähig gemacht wurde, gelingt vielleicht der Verkauf an einen weniger ambitionierten Investor - und dann hat Brühl eh das Nachsehen). Um überhaupt jemals zu Potte zu kommen, könnte es also theoretisch durchaus im Sinne des Phantasialands sein, die eigentlich längst abgeschlossene Diskussion nochmal neu aufzurollen. Es ist halt jetzt - den Grund mal beiseite lassen - zehn Jahre später. Vielleicht würden alle Beteiligten manche Punkte heute anders bewerten als damals. Nicht falsch verstehen. Ich bin immer noch der Meinung, als Unternehmer muss man sich irgendwann mal auf etwas verlassen können. Aber ich bin mir längst nicht mehr sicher, ob da irgendwann mal noch was draus wird.
  4. mschmidke hat auf Ein Beitrag in einem Thema geantwortet in Allgemeines
    Mangelnde Zeit? Es waren zwei Stunden Zeit ... meines Erachtens war die Veranstaltung, auch für die Initiative, komplett sinnlos und verschenkte Zeit. Natürlich steht Herr Kenter auf dem Standpunkt, der Zug sei abgefahren. Vor 10 Jahren sind in zähen Verhandlungen 500-seitige Gutachten erstellt worden, Varianten verglichen worden und der Ententeich als "kleinstes Übel" herausgekommen. Ich bin hier auf der Seite des Unternehmers: irgendwann muss mal Klarheit herrschen, und dann muss man sich auch darauf verlassen können. Aber jetzt nehmen wir mal für eine kurze Zeit die Perspektive der Initiative ein. Geht es ihr darum, die Rodung des Naturschutzgebietes zu vermeiden? Oder geht es "nur" darum, die Anwohner zu schützen? Das war doch gestern total wischiwaschi. Wenn sie - um jeden Preis - den Bebau des Naturschutzgebietes vermeiden wollen, dann hätten sie die zwei Stunden nutzen müssen, um weitere Alternativen vorzuschlagen und das Phantasialand dazu zu drängen, die Verhandlungen wieder aufzunehmen. Wenn sie jedoch "nur" die Anwohner schützen wollen, dann muss ich Herrn Kenter recht geben, dass die Veranstaltung gestern viel zu früh war, wo noch nicht einmal ein Bebauungsplan existiert. Man kann es drehen und wenden wie man will: die Veranstaltung war vergeudete Zeit. Man gefiel sich einfach darin, sich gegenseitig zu versichern, wie schlimm der Park doch sei. Aber fast alle. Das war schon massiv verzerrt. Wen denn? Sicher nicht den Park - Kenter hielt vier Millionen jedenfalls für vollkommen utopisch.
  5. mschmidke hat auf Ein Beitrag in einem Thema geantwortet in Allgemeines
    Aber einen zusätzlichen Seitenhieb auf den Punkt "Sympathie und Ausstrahlung" kann ich mir an dieser Stelle nicht verkneifen. Anbei mal zwei Parkdirektoren von zwei verschiedenen Freizeitparks. Grundverschiedenen Freizeitparks. Welcher von beiden strahlt besser dieses "bei uns sollen die Menschen einen Tag voller Freude erleben" aus? Ich gebe zu, dass beide in verschiedenen Situationen fotografiert wurden, die sich nicht die Bohne miteinander vergleichen lassen. Aber für mich hat das Phantasialand einfach durchweg diese staubige, unnahbare Ausstrahlung, die Herr Kenter hier perfekt verkörpert. Und ich glaube einfach, dass sie sich mit dieser Unnahbarkeit selber damit in der Vergangenheit auch viele Steine in den Weg gelegt haben, die ihnen heute zum Hindernis werden.
  6. mschmidke hat auf Ein Beitrag in einem Thema geantwortet in Allgemeines
    Die Veranstaltung war in meinen Augen ein regelrechtes Phantasialand-Tribunal. In einer Brühler Facebook-Gruppe zog sogar jemand, der dort sonst ganz bestimmt nicht als Freund des Phantasialands auftritt und selber den Park gerne mal als "Dauerkirmes" verächtlich macht, nach der Veranstaltung das Fazit, das sei gezielt "einseitig und undemokratisch" gewesen. Dr. Albrecht, öffentlich bestellter vereidigter Sachverständiger des Landes NRW, Diplom-Biologe, Geschäftsführer des Kölner Büros für Faunistik, hielt einen für meine Begriffe sehr guten Vortrag darüber, dass sie das Verfahren ja nun schon seit 20 Jahren begleiten. Damals seien von allen Parteien - Park, Regierung, Naturschützer, ... - wirklich alle nur erdenklichen Varianten betrachtet worden, einschließlich der 0-Variante (keine Erweiterung), und in einem 500-seitigen Gutachten sei dann schließlich die Lösung mit dem Naturschutzgebiet Ententeich als einzige übrig geblieben. Herr Kenter machte klar, dass sich das Phantasialand diese Lösung keinesfalls selber gewünscht hätte (weil sie die kleinste aller betrachteten Flächen ist). Ich bin selber auch nicht unbedingt für die Zerstörung des Naturschutzgebiets, deswegen wäre die einzige spannende Frage für mich gewesen: was wäre denn eine Lösung? Das Gutachten ist jetzt über zehn Jahre alt - schlimm genug, aber seither hat sich die Welt vielleicht schneller als gedacht weitergedreht. Einerseits für das Phantasialand, das mit Klugheim und Rookburgh gigantische Erfolge hingelegt hat, andererseits für die Menschheit, die jetzt mehr als vor zehn Jahren spürt, dass der Klimawandel Fahrt aufnimmt. Vielleicht wäre es tatsächlich an der Zeit, darüber nachzudenken, ob nicht Alternativen übersehen wurden. Solche Fragen wurden durchaus gestellt, aber jedes Mal, wenn es drohte, konstruktiv zu werden, wurde das von der Moderatorin konsequent abgewürgt und gefragt, ob nicht lieber doch noch jemand weitere Bedenken äußern möchte. Als habe sie von vornherein die Vorgabe gekriegt, möglichst viel Gejammer und Gegenwind zu provozieren. Am lächerlichsten waren die gleich zu Beginn aufgestellten Regeln: "Bitte auf Redezeit achten. Fragen maximal 2 Minuten, Antworten maximal 3 Minuten". Was dabei verschwiegen wurde: es wurden immer fünf Fragen (zu je max. 2 Minuten) gesammelt, die Herr Kenter dann gesammelt in 3 Minuten beantworten durfte. Herr Kenter selber hat versucht, mit etwas Galgenhumor auf diese Schieflage hinzuweisen, was aber nicht beachtet wurde. Der Park wurde dargestellt als Zerstörer des Naturschutzgebiets und als jemand, der sich weder um die Anwohner noch um die Natur schert, weder bei Regenwasser noch bei Feuerwerk noch bei Verkehrschaos. Selbst die Aussage von Herrn Kenter, dass man auf eigene Kosten Verkehrszähleinrichtungen beschafft habe und man nachweisen könne (das Excel stelle er gerne zur Verfügung!), dass der Verkehr in der Coloniastraße durch Einwirken auf Google Maps um 30% habe reduziert werden können, wurde in Zweifel gezogen mit der Behauptung, dass das "gefühlt" überhaupt nicht der Fall sei. Auch seine Aussage, dass man ja auf der Neubaufläche durchaus Parkpaletten plane und diese nicht etwa an der Berggeiststraße, sondern natürlich in der südwestlichen Ecke, direkt an der Autobahn-Abfahrt, um eben den quälenden Verkehr zu den fremdbewirtschafteten Parkplätzen massiv zu reduzieren, verhallte unkommentiert. Der Park ist einfach an allem schuld - selbst daran, dass eine mobilitätseingeschränkte Person aus ihrer Wohnung gedrängt werden soll, weil der Eigentümer lieber ein AirBnB daraus machen möchte. Ich mache ja regelmäßig keinen Hehl daraus, dass ich finde, dass das Auftreten des Parks restlos in jeder Pore unsympathisch ist. Und in dieses Schema passt Herr Kenter perfekt - kommt mit einem dahin geschluderten, gefühlt 30-Sekündigen Power-Point-Vortrag als Eröffnungsbeitrag und lässt auch sonst zu keinem Moment den Verdacht aufkommen, ein sympathischer Mensch zu sein (im Gegensatz beispielsweise zu Dr. Albrecht, der den laienhaften Naturschützern einfach mal locker-flockig erklärt hat, was für ein gigantischer Aufwand betrieben würde, würde man tatsächlich solch ein Naturschutzgebiet umwidmen). Aber ganz ehrlich - wer es mit solchen Gegnern zu tun hat, der muss am Ende auch jedweden Spaß an einer kollegialen Zusammenarbeit verlieren. Und in diesem Sinne sage ich "Hut ab" vor Herrn Kenter, dass er bis zum Schluss der zweistündigen Veranstaltung dageblieben ist und bis auf einen ganz kleinen Moment die Ruhe bewahrt hat. Überhaupt hatte die ganze Diskussion durchaus etwas von Facebook. Auf der einen Seite Laien, die einfach irgendwas doof finden, aber inhaltlich keine Ahnung haben, auf der anderen Seite Fachleute, die gebetsmühlenartig erklären, wie unglaublich komplex ein solches Planungsverfahren sei, weil eben genau die Punkte (wie Entwässerung, Ausgleich für Naturschutz etc), die den Laien durch den Kopf gehen, selbstverständlich berücksichtigt werden, größtenteils einfach auch schon von Gesetzes wegen. Das sind für mich, ehrlich gesagt, die unfruchtbarsten Diskussionen der Welt. Was hilft mir eine Diskussion, bei der Partei A Argumente vorbringt, Partei B sie entkräftet, Partei A dieselben Argumente mit anderen Worten erneut vorbringt, Partei B sie entkräftet, und das geduldig ständig im Kreis? Ich hätte mir schon erwartet, dass die Naturschützer sich besser vorbereiten und auch ein paar Experten mitbringen. Richtig abstrus wurde es, als irgendein selbsternannter Wirtschaftsexperte einfach mal erfand, der Park wolle sein Besucheraufkommen auf 4 Millionen verdoppeln und damit ja auch den Verkehr verdoppeln. Das war der Moment, wo Herr Kenter ganz kurz die Fassung verlor und später auch darum bat, einfach mal bei den Fakten zu bleiben. Das genaue Gegenteil sei der Fall - man wolle nicht die Besucherzahl erhöhen, sondern die Aufenthaltsdauer, weil mit jedem Gast, der länger bleibt, der Umsatz überproportional steige. Und letztlich reduziere das ja sogar den Verkehr - denn offensichtlich verursache ein Gast, der gleich mal für zwei Tage bleibt, nur halb so viel Verkehr wie einer, der zwei Mal kommt. Am Schluss kam dann noch die große Selbstbeweihräucherung - "kurzes Stimmungsbild, wie hat es euch gefallen?". Ach, wie toll es doch war, wie viel neues man erfahren habe. Bullshit. Es gab seitens der Gegner so gut wie gar nichts neues. Es werden immer und immer wieder dieselben Ängste geschürt, aber an eine wirklichen Lösung hat niemand Interesse. Was für eine Zeitvergeudung - der arme Herr Kenter.
  7. Es scheint mal wieder zwei Geheimtipp-Termine zu geben: Preis geändert: 2026-07-10 von 69.0 nach 46.0 Preis geändert: 2026-07-22 von 69.0 nach 42.0
  8. Im Prinzip ist das ja dasselbe Gespräch wie das, was jährlich in der Winterpause im Geister-Rikscha-Thread geführt wird. Da muss sich einfach möglichst bald endlich mal was tun.
  9. mschmidke hat auf Ein Beitrag in einem Thema geantwortet in Allgemeines
    Schaun wir mal. Es wird sich ja zeigen, wie viele von diesen "Umweltschützern" wirklich die einstündige Reise mit Bus & Bahn von Brühl dorthin machen.
  10. mschmidke hat auf Ein Beitrag in einem Thema geantwortet in Allgemeines
    Also ich finde, das Phantasialand hat sich ziemlich gut arrangiert mit der Straße, die durchführt. Und spontan fällt mir noch Energylandia ein, das auch voll durch eine Straße geteilt wird. Wenn man weiter sucht, findet man bestimmt noch so einige. Ich finde das jetzt nicht grundsätzlich schlimm - macht vielleicht sogar die Anfahrt für Rettungsfahrzeuge einfacher. Das sind ja Witzbolde. Palavern den ganzen Tag was von Klimaschutz und legen solche Veranstaltungen an Orte, die nur von den sportlicheren unter den betroffenen Bürgern ohne Kfz zu erreichen sind.
  11. mschmidke hat auf PasXal's Thema geantwortet in Mystery
    ... und auch noch eine Insta-Story von Chris. Sie überschlagen sich ja förmlich! Hat Taron ja auch wirklich verdient. Hach, das waren noch Zeiten, als es noch die "Bleib neugierig!"-Videos von Chris gab.
  12. mschmidke hat auf PasXal's Thema geantwortet in Mystery
    Ich sehe gerade erst ... der Park hat sogar eine Geburtstagsmail verschickt! Bisschen arg auf marktschreierische Werbung getrimmt (wie üblich), aber ist doch nett, dass sie tatsächlich dran gedacht haben. War heute jemand vor Ort? Gab's da auch Glückwünsche?
  13. mschmidke hat auf PasXal's Thema geantwortet in Mystery
    Heute vor zehn Jahren gab's Kartoffelsalat? Mann mann mann, wie die Zeit rennt. Das war echt eine coole Sache. Bisschen überdreht, aber trotzdem klasse. So eine Aktion könnten sie eigentlich mal wieder machen.
  14. mschmidke hat auf Sting's Thema geantwortet in Fantasy
    Ob ich Menschen meinte ... oder Viren ... das bleibt bewusst der Interpretation des Lesers überlassen ;-)
  15. mschmidke hat auf Sting's Thema geantwortet in Fantasy
    Definiere "keiner"? Du meinst, dass noch kein Influenza-Sternchen ein Clickbait-Video gemacht hat? Ich denke, dafür ist das Ding einfach zu langweilig ...
  16. Gibt's das auch zum Nachlesen? Bin irgendwie Video-müde.
  17. mschmidke hat auf Xeil0n's Thema geantwortet in Allgemeines
    Ich widerspreche überhaupt nicht dem Punkt, dass dem Phantasialand eine großartige Neuheit im "mittleren" Segment gut tun würde, hab ich ja auch selber anderswo in diesem Thread gesagt. Aber nehmen wir den Europa-Park. Was gibt es denn da schon groß in diesem "mittleren" Segment? Das Voletarium finde ich großartig. Die Piraten sind auch okay - aber das war's dann auch schon in der Rubrik der echt familientauglichen, nicht schnellen Attraktionen, mit denen er dem Phantasialand die Stirn bieten kann. Oder würdest Du Abenteuer Atlantis ernsthaft mit MaC vergleichen wollen? Der EP punktet zweifellos mit Masse, aber ganz bestimmt nicht mit Klasse. Worauf ich hinaus will: ja, eine neue Familienattraktion wäre super und bitter nötig - aber es ist eben nicht so, dass es "da draußen" nur so wimmelt vor tollen Erfindungen. Selbst die großen Player bieten letztlich nur Einheitsbrei. Dieser Einheitsbrei lockt in den meisten Parks immer noch Besuchermassen, deswegen sind die Parks fein raus, die davon eine ordentliche Anzahl im Portfolio haben - aber in diesem Thread geht es ja um Müdigkeit. Der Einheitsbrei, der ist es doch, der müde macht. Deswegen würde es mir eben nicht reichen, wenn die Geister Rikscha mal ordentlich renoviert würde. Vielleicht ist es einfach schwierig, in diesem Segment etwas echt neues auf die Beine zu stellen. Ich zähl der Einfachheit halber alles, was die Darkridedatabase listet, als Darkride, und übersetze das pauschal mit dem Begriff "Themenfahrt". Vielleicht ist das missverständlich gewesen. Ein 4D-Kino wird vielleicht nicht jeder direkt als "Themenfahrt" bezeichnen.
  18. mschmidke hat auf Xeil0n's Thema geantwortet in Allgemeines
    Absolut. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mir das wünsche. Zumal "Immersion" & "Achterbahn" fast immer irgendwie konstruiert ist - mit einer Themenfahrt kann man eine Geschichte viel besser wirklich konsequent weiter erzählen. Ich wollte nur das Verhältnis gerade rücken - es ist eben nicht so, dass es in anderen Parks "Standard" wäre, so viele Themenfahrten wie Efteling, DLP oder EP zu haben (wobei ich auch da nicht alle wirklich dolle finde).
  19. mschmidke hat auf Xeil0n's Thema geantwortet in Allgemeines
    Aber "das Großteil des Spektrums" soll wahrscheinlich wieder auf die alte Leier "mimi, ich will das Phantasialand aber doof finden, weil es keine Themenfahrten hat" abzielen. So groß ist dieser Teil des Spektrums aber gar nicht - zu meinem eigenen größten Bedauern, muss ich da sagen. Es gibt da ein paar wenige Glanzlichter - ich bin zum Beispiel bekennender Symbolica-Fan, mag aber auch Anlagen mit kleinerem Budget wie Scotland Yard oder Ghostly Manor. Insgesamt ist es aber leider so, dass erschreckend viele Parks diesen "Großteil des Spektrums" entweder komplett ausblenden oder aber denken, "jo, dann bauen wir halt ein Mad House und ein 4D-Kino, und dann haben wir da auch was." Wenn es hochkommt, kommt noch ein Fahrt Typ "klassische Kirmes-Geisterbahn" mit halbherziger Deko dazu und, weil man ja was interaktives braucht, dasselbe nochmal mit den zur Genüge bekannten Lichtpistolen, mit denen man auf die runden LED-Buttons schießt. Ja, ich finde auch, dass das Phantasialand ein paar Schmuddelecken hat, die dringend abgerissen und durch was fulminantes, gerne familientaugliches, neues ersetzt werden sollten. Wir waren in den 2000er/2010er-Jahren ein Neuheitenfeuerwerk regelrecht gewöhnt und sitzen jetzt auf dem trockenen. Und fast jeder Park, den ich besuche, hat irgendeine ganz individuelle Besonderheit, die mir gefällt. Aber ich bin auch immer wieder überwältigt, wenn ich mir durch direkten Vergleich klarmache, was dieser kleine Park als Gesamtpaket abliefert.
  20. mschmidke hat auf Xeil0n's Thema geantwortet in Allgemeines
    Dann hab ich das falsch verstanden. Mir war nicht klar, dass der Threadersteller speziell auf Familienattraktionen abzielt. Aber wenn die Versandhauskatalog-Attraktionen Tikal oder Raik reine Kinder- und nicht Familienattraktionen sind, dann kennst Du auch wirklich echt komische Familien ...
  21. mschmidke hat auf Xeil0n's Thema geantwortet in Allgemeines
    Ich habe es sogar damals geschafft, meine Kinder insgesamt freizeitparkmüde zu machen. In jeden Park mussten sie mit mir mit, dann mussten sie sich auch noch über Jahreskarten fürs Phantasialand "freuen" und mit mir dort hingehen, weil die sich ja schließlich lohnen müssen. Aber was mich betrifft: ich kenne zwei Modi, um ins Phantasialand zu gehen. Entweder mit Leuten, die von weiter herkommen und noch nie oder nur selten dort waren. Dann blühe ich voll in der Rolle des Gästeführers auf und präsentiere "unseren" Park und seine Attraktionen mit einem gewissen Stolz. Oder ich gehe allein. Dann nutze ich an einem Tag vielleicht zwei oder drei Fahrgeschäfte, spaziere auf jeden Fall um den Mondsee, lasse die Deko auf mich wirken dort, wo sie modernisiert ist und ignoriere die Ecken, die nun schon überlange darauf warten, endlich dem nächsten Abriss zum Opfer zu fallen. An einem Tag so wenig zu fahren, könnte man vielleicht auch als "Müdigkeit" bezeichnen. Was allerdings ungemein hilft: in andere Parks zu gehen. Das holt einen ganz schön runter. Wenn man unvoreingenommen eine größere Zahl anderer Europäischer Parks besucht, dann merkt man erst wieder, wie geil das Phantasialand im Vergleich ist. Und dann denke ich wieder, wie schön, sowas außergewöhnliches vor der Haustür zu haben - auch wenn ich völlig gesättigt bin, wenn ich es nur zwei- oder drei Mal im Jahr besuche. Nach dem drölfigsten Maurer SC denkt man immer noch, cool, der schönste von all denen steht Hause. Zierer Family Towers gibt's wie Sand am Meer, aber wozu in die Ferne schweifen, wir haben einen zu Hause. B&M Inverter stehen auch überall, aber keiner hat so eine phantastische Deko wie der zu Hause. Family Boomerangs sind nicht so mein Ding, gibt's tausende, wenn ich unbedingt einen fahren will, kann ich das zu Hause mit besserer Deko tun. Überall stehen Vekoma SLC, nur zu Hause nicht, und das ist auch gut so. Kein Top Spin, den ich bisher gesehen habe, ist so schön wie der zu Hause. Und zu Hause gibt es zu allem Überfluss auch noch Taron und F.L.Y., die auch nach so vielen Jahren immer noch ihresgleichen suchen. Ich habe von meiner kürzlichen GB-Tour immer noch blaue Flecken und Zerrungen, krieg ich zu Hause nicht. Es gibt nur ganz wenige Parks, wo ich ganz uneingeschränkt sage, die sind mindestens genauso super, z.B. Parc Astérix finde ich ganz toll. Aber die sind halt vielviel weiter weg.
  22. Naja, sie werden ein Pflichtenheft erstellt haben, in dem laienhaft drinstand "soll nur im Park gehen". Wie sicher das umgesetzt wurde, können sie selber nicht einschätzen - aber dass es Drittanbieterseiten gibt, die die Daten abgreifen und aggregieren, werden sie definitiv wissen, denn doof sind sie ja auch nicht. Die Frage ist also: ist es ihnen wert, Geld in die Hand zu nehmen, um sich was sichereres programmieren zu lassen? Bisher offenbar nicht. Grundsätzlich lässt sich ja alles knacken, fragt sich nur, wie aufwendig das ist. Katz- und Maus-Spiel halt. Besonders schwierig würde es allerdings, wenn man die Erlaubnis zum Zugriff auf die Daten mit zusätzlicher, nur vor Ort vorhandener Hardware absichern würde. Zum Beispiel mit NFC-Geräten am Eingang, har har :-) "Laden Sie Ihre Eintrittskarte in die App, und halten Sie Ihr Smartphone einfach hier am Einlass an das nagelneue Tablet". Nachtigall, ick hör dir trapsen.
  23. Es gibt ja im Internet einen Server, von dem die App sich die Daten holt. Wie der Server heißt und wie man mit ihm sprechen kann, ist nicht veröffentlicht. Das müssen ja nur die Entwickler der App und des Servers untereinander wissen. Dennoch ist es ein Leichtes, und dafür muss man kein begabter Hacker sein, sondern man lässt es sich von ChatGPT einfach erklären, die App einfach zu belauschen und zu schauen, welchen Server sie wie fragt. Diese Anfrage versucht man dann, ohne App selber zu schicken, und schaut, was der Server so antwortet. An dieser Stelle beginnt dann das Katz- und Maus-Spiel: wie genau prüft der Server, ob die Anfrage wirklich von der App kommt, und wie genau prüft er, ob man sich wirklich im Park befindet? Je nachdem, wie gründlich die Prüfungen sind, muss man ihn dann austricksen. Die grundsätzliche Vorgehensweise ist, unabhängig von Freizeitparks, eigentlich bei jeder App dieselbe. Im Falle von Freizeitparks ist es aber sogar so, dass man das gar nicht erst selber machen muss, sondern eine Community gibt, die das für die bekannten Parks tut und das entsprechend veröffentlicht. Ich vermute daher, dass die einschlägigen Wartezeiten-Seiten sich die ganze Mühe auch gar nicht erst selber gemacht haben. Im Falle des Phantasialand-Servers sehen die Prüfungen so aus: Frage 1 wird eigentlich gar nicht geprüft, und Frage 2 wird geprüft, indem man - aber bitte bitte nicht lügen - seine aktuellen Koordinaten in der Anfrage mit schickt. Und wer würde bei so einer netten Frage schon flunkern? Bleibt die Frage, ob das legal ist. Etwas zu "knacken", ist rechtlich zumindest fragwürdig, die Schnittstelle macht ja relativ deutlich, dass sie nicht dafür gedacht ist, von außerhalb des Parks abgefragt zu werden. Auf der anderen Seite gilt immer der Grundsatz: wo kein Kläger, da kein Richter. Dass die Drittanbieter die Schnittstelle ohne explizite Erlaubnis abfragen, wissen ja auch die Parks - und da sich zumindest beim Phantasialand schon seit vielen Jahren niemand die Mühe gemacht hat, die lächerlich einfachen Sicherheitsprüfungen zu verbessern, muss man wohl davon ausgehen, dass sie es zumindest tolerieren oder insgeheim vielleicht sogar gut finden. Warum man allerdings dann die App nicht auch einfach von der letztlich witzlosen "nur im Park"-Beschränkung befreit - das bleibt ein Rätsel.
  24. Dass das immer öfter zusammenbricht, liegt vielleicht daran, dass immer mehr Drittanbieter "heimlich" die Schnittstelle nutzen ... :-)
  25. mschmidke hat auf TaronLover19's Thema geantwortet in Wintertraum
    Zumal das Rausgeschiebe ja von den Gästen verursacht wird. Seitens des Parks wird man ja gar nicht explizit rausgedrängt - sondern nur implizit eben durch die unverständlicherweise geschlossenen Verkaufsstellen. Aber so ist das halt, wenn man auf Biegen und Brechen versucht, mit einer Schicht hinzukommen - da ist dann einfach keine Luft mehr, dass sie nach hinten noch ne Stunde extra offen halten. Ich fände das auch eine super Lösung für eine entzerrte Abreise. Also das fand ich letzten Winter richtig gut gelöst. Durch die Öffnung zwischen Rookburgh und Mystery konnte man sich problemlos noch durch den ganzen Park bewegen. Natürlich kann man nicht beides haben - Pole Position fürs Feuerwerk UND entspannt durch den Park spazieren -, aber jeder wie er möchte. Man kann meiner Meinung nach das Feuerwerk auch von Tartüff aus gut sehen.

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