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Während meiner Reise nach Tokio vom 13.04. - 27.04. werden wir selbstverständlich auch einen kleinen Abstecher ins Tokyo Disney Sea machen. 

 

Ich werde hier an dieser Stelle mal berichten und ein paar nette Bilder posten.

 

Sollte jemand schon da gewesen sein, wäre ich für jeden Tipp oder für generelle Erfahrungen dankbar 😃

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  • Crowd Calendar nutzen (mit Google Translate übersetzen lassen)
  • Genug Zeit vor der Öffnung zum Kaufen der Tickets einplanen
  • Mit dem Rope Drop reingehen
  • Direkt zur Journey to the Center of The Earth (entweder bei 0 Minuten direkt fahren, sonst Fast Pass ziehen)
  • Danach zum Tower of Terror (wenn bei der Journey kein Fast Pass gezogen hier einen ziehen bei längerer Wartezeit)
  • Wenn noch verfügbar, Fast Pass bei Toy Story Mania ziehen
  • Unbedingt Single Rider Lines bei Indiana Jones und Raging Spirits nutzen (einfach zur Fast Pass Line und da "Single Rider" sagen, dann wird einem der Weg gezeigt)

Ansonsten sollte im April vermutlich nicht allzu viel los sein, wenn du nicht an einem Wochenende da bist. Viel Spaß!

Ganz vergessen:

 

Sindbad's Storybook Voyage und The Magic Lamp Theater mitnehmen. Das sind kleine Perlen, die zwischen den ganzen großen Sachen gerne übersehen werden.

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Etwas verspätet, hier aber dennoch gerne mein kleiner Bericht vom Tokyo Disney Sea.

 

Am Mittwoch den 17.04.2019, die erste paar Tage Tokyo in den Knochen, ging es wie oben schon erwähnt mit dem Shuttle Bus vom Hotel zum Park. Dies war eine sehr entspannte Art der Anreise, da es sowohl kostenlos, als auch direkt von Tür zu Tür fährt. Die Sitzplätze dafür habe ich allerdings schon im voraus buchen müssen, als wir noch in Deutschland waren. Spontane Buchungen sind da eher schwierig (dazu später mehr 😬) Es war der erste Tag, an dem die Sonne nicht schien, es war trotzdem trocken und angenehm warm. Erste Vorfreude beim Blick aus dem Busfenster als man sich dem Park nähert

 

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Dadurch, dass wir erstaunlich gut durch den Verkehr gekommen sind, waren wir ca. 30 Minuten schneller da als angesetzt und da wir eh großzügig geplant hatten, waren wir rund 45-60 Minuten vor Parköffnung da. Leider waren meine Hoffnungen auf zumindest frühere Öffnung der Tore vergebens, so standen wir noch eine ganze Zeit vor den geschlossenen Rollgittern.

 

Dies sollte der Stimmung allerdings keinen Abbruch tun und spätestens bei diesem Anblick sollte sowieso jede schlechte Laune verflogen sein

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Was für eine Atmosphäre. Das kann man weder in Worte fassen, noch wirklich auf Bildern festhalten. Eine so schön thematisierte Umgebung, fast am anderen Ende der Welt, in einer Art und Thematik, die man so nirgendwo anders auf der Welt findet, das hat schon seinen ganz eigenen Charme.

 

Während sich die großen Massen wie üblich sowohl auf die Highlights, als auch auf die Fastpass Automaten verteilt, schlendern wir erstmal so durch die Straßen. Der Park hat Öffnungszeiten von 09:00 - 22:00 Uhr. Wer sich da stressen lässt ist selber Schuld. Ohnehin stelle ich mich nicht eine Stunde (vermutlich etwas überspitzt) an einen Fastpass Automaten um später mal etwas schneller reinzukommen. Da kann ich auch eine Stunde in der Warteschlange stehen. Fastpass macht bei der ein oder anderen Attraktion dennoch einen Sinn, wenn man gerade spontan daran vorbei läuft und sich einen zieht.

 

Unsere erste Attraktion an diesem Tag war mit dem Hollywood Tower Hotel gleichzeitig eine bekannte und dennoch ist dies die einzige Version des Hotels, das eine gänzlich andere Geschichte aufweist. Mein Japanisch ist nicht das beste (😁) aber im wesentlichen geht es darum, dass der Besitzer des Hotels, der frühere (?) Forschungsreisende Harisson Hightower, einst ein Totem namens Shiriki Untundu von seiner Expedition mitgebracht hat. Dieses scheint verflucht zu sein, wird lebendig und verschwindet mit dem Hotelbesitzer.

 

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Richtig schön, sehr sehr spaßig und ein guter Start in den Tag. 10 Minuten Wartezeit sind nichts für das was man bekommt. Tatsächlich hätte ich sogar lieber etwas länger angestanden, um mehr von der Thematisierung zu sehen. Aber das kann man ja alles später nachholen 😋

 

Nach einem leckeren Becher Kaffee (der in Japan bedeutend besser schmeckt, als ich es erwartet habe) mit einer wahnsinns Aussicht auf das offene Meer, direkt neben der S.S. Columbia (Bild folgt später in diesem Bericht), ging es weiter Richtung Vulkan. Der Themenbereich Mysterious Island liegt hinter dem "Gebirge" und im Inneren konnte man Captain Nemos Uboot besichtigen, das sich dort befand, sowie auch auf eine weitere Attraktion, 20.000 Leagues under the Sea, die so auch einmalig in einem Disney Park ist.

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In diesem Darkride dreht man seine Runden in einem "Uboot" und kann allerlei interessante Dinge durch die dicken, gewölbten Fenster beobachten, bis man schlussendlich das große Finale erreicht (Was mag das wohl sein?😋) Wieder eine schöne Attraktion, sehr sehenswert. Kaum Wartezeit, aber einfach gut.

Ansonsten findet man in diesem Themenbereich noch das Highlight des Parks Journey to the Center of the Earth, welches wir aber erst deutlich später am Tag, dafür aber mehrfach besucht haben 😄

 

Nächstes Ziel unserer Parkbesichtigung war die "Arabian Coast", ein hauptsächlich der Stadt Agrabah aus dem Film Aladdin nachempfundener Themebereich. Und was für einer... Details ohne Ende und Nachbauten, wie man es sich (vor allem als Kind) nur in seinen Träumen vorstellen kann.

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Vor allem halt auch einfach groß so ein einzelner Themenbereich. Hier noch ein Weg, da noch ein Gässchen. Überall was zu entdecken. Einfach wahnsinn. Auf dem Weg zu den Flying Carpets habe ich mich dann an @Foo erinnert und nach SIndbads Storybook Voyage Ausschau gehalten. Und das erwies sich dann als der beste Tipp des Tages. (Vielen Dank auch für die restlichen Tipps, aber irgendwo hinhechten um möglichst wenig warten zu müssen ist nicht so meins, inbesondere mit Kind und 13 Stunden Parkzeit^^)

 

Was für eine wunderschöne Bahn das ist. Unfassbar. Keine Wartezeit, aber einstimmig zu unserem Lieblingsfahrgeschäft des Parks ernannt. Nachdem die Story früher sehr düster war und vom Publikum nicht wirklich angenommen wurde, wurde die Geschichte deutlich freundlicher neu interpretiert, mit Chandu ein niedlicher kleiner Sidekick eingeführt (der jetzt als Kuscheltier auch Sidekick von meinem Sohn ist) und mit dem Song "Compass of your Heart" ein absoluter Ohrwurm komponiert, dessen Sinn man selbst in japanischer Sprache ganz wunderbar verstehen kann.Tolle Geschichte, tolle Animatronics, tolle Atmosphäre. Bis heute summt mein Kleiner ab und zu das Lied und auch mir zaubert das immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Sindbads Storybook Voyage hat sich sofort auf meinen Platz 1 der besten Darkrides gespielt, und damit Droomvlucht auf Platz verdrängt 😁

 

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Nebenbei muss ich noch erwähnen, dass auch die Schauspieler in den Kostümen absolut toll waren. Vor allem sah man viele, die sonst einfach nicht üblich sind in Disney Parks wie Dschafar, Abu, Gepetto uvm.)

 

Auf einen der Höhepunkte folgte sogleich der Tiefpunkt meines Tages und meiner "Freizeitpark-Karriere"

Am Fastpass Automaten für Raging Spirits (Indiana Jones and the Temple of Peril in Paris) wurde mir von der freundlichen Dame mitgeteilt, die Messlatte zu benutzen. Mit dem Prozedere Vertraut nahm ich meinen Sohn an die Hand und sagte ihm, er müsse sich messen. Die Dame hat jedoch nicht ihn gemeint, sondern mich. Und so kam es, dass ich das erste mal in meinem Leben eine Achterbahn nicht fahren konnte, weil ich zu groß bin. Alles krumm stehen hat nicht geholfen, ich habe 2cm zu viel... 😞

 

Dann eben Indiana Jones Temple of the Crystal Skull.

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In einem Fahrzeug fährt man auf Expedition durch den Tempel und entdeckt, mit teils rasanten Richtungs- und Geschwindigkeitswechseln, so einige Gefahren innerhalt des Gemäuers. Wirklich sehenswert, hätten wir gerne öfter gemacht. Leider sind wir später nicht mehr dazu gekommen. Warum weiß ich nicht.

 

Als letzte Station stand die Meerjungfrauen Lagune an. Wie auch der Rest des Parks, war diese einfach toll thematisiert. Man findet im Inneren verschiedene Flatrides, einen Kinderspielplatz und König Tritons Konzertsaal. Dort haben wir uns eine Show angesehen die zum Teil aus Handpuppenspielern (Sebastian und Fabius), zum Teil aus Schauspielern (Arielle) und aus Bildschirmen (Schwestern) und einem Animatronic (Triton) bestand. Heilige Sch***e war das beeindruckend, als der Vorhang sich öffnete und dieser riesengroße König Triton Animatronic zum vorschein kam. DAS war beeindruckend. Fließende Bewegungen, das Gesicht projiziert und einfach groß. Wirklich eine tolle Show mit schönen bekannten Songs und einer großartigen Inszenierung.

 

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Im Anschluss daran ging es an die Wiederholungsfahrten und zu den Attraktionen, die wir bisher haben liegen gelassen.

 

Gefahren sind wir an diesem Tag insgesamt

 

Tower of Terror 2 x

Sidnbads Storybook Voyage 3 x^^

Jasmines Flying Carpets

Nemo & Friends SeaRider

Flounders Flying Fish Coaster (wahnsinnig eng^^)

The Whirlpool

Mermaid Lagoon Theater (Show, also nicht gefahren 😛)

Journey to the Center of the Earth 3 x

20.000 Leagues under the Sea

Indiana Jones Temple of the Crystal Skull

 

Nicht geschafft haben wir Toy Story Mania, ich glaube im Kern ist es aber wie Maus au Chocolat. Finde ich nett, muss ich aber nicht zwingend haben. Und schon garnicht dafür über 90 Minuten anstehen 😄

 

So sah das Ganze jedenfalls von außen und im dunkeln aus

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Generell war der Park in den Abendstunden ein einziger Blickfang

 

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Hier die o.g. S.S. Columbia, dahinter das offene Meer davor, etwas rechts, eine Aussichtsplattform, auf der wir unseren Kaffee genossen haben und unser Kleiner durch das Fernglas aufs Meer geschaut hat.

 

Zum Abend hin noch das obligatorische Feuerwerk, von einem glücklicherweise wirklich sehr schönem Ort beobachtet. Relativ menschenleer, weil die meisten sich vorne am Ufer zusammengequetscht haben.

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Ehe es danach zur Abschlussfahrt in den Vulkan zum Journey to the Center of the Earth ging, welches auch eine unfassbar tolle Attraktion ist. Ein Fahrsystem wie in Epcots Test Track. Zunächst geht es per Aufzug in den Erdkern (😉) um dann das Vehikel zu besteigen. Nach anfänglichem Darkride Part gehen wie so oft einige Dinge schief und man landet an unheimlichen Orten, bei unheimlichen Kreaturen. Schön inszeniert geht es nach einer Explosion (Ja Feuer im inneren, sehr beeindruckend) sehr rasant durch die Dunkelheit (man sieht die Hand vor Augen nicht mehr) den Berg hoch, bis man oben aus dem Vulkan herausschießt. Leider ist die Fahrt an dieser Stelle schon fast vorbei. Denn da fängt man an richtig Lust zu bekommen.

 

Mit dem Shuttle Bus ging es dann zurück ins Hotel und das war auch gut so. 13 Stunden sind unfassbar anstrengend und auch, wenn man am liebsten immer weiter machen möchte, ist man irgendwann froh im Bett zu liegen.

 

Unterm Strich war es ein unglaublich toller Tag, ich habe weit über 100 Fotos gemacht, die ich aus Platzgründen leider nicht alle einbringen kann. Ich habe veruscht eine gute Auswahl zu treffen. Bei Bedarf kann ich aber gerne noch das ein oder andere Bild hochladen.

 

Wer nach Tokyo kommt, muss diesen Park unbedingt besuchen. Er ist nicht wie der klassische Freizeitpark, sonder dieser Park ist wirklich etwas ganz Besonderes. Nicht umsonst genießt er bei vielen vielen Menschen den Ruf des besten Disney Parks weltweit.

 

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