Freitag um 09:505 Tage @TheDarkKyll In Natur- und Landschaftsschutzgebieten darfst du die Wege nicht verlassen. Im Landesforstgesetz (zukünfitg Landeswaldgesetz) ist dies nicht grundsätzlich verboten.Zum Wegeabstand: Das war bei uns im Naturschutzgebiet Siebengebirge mal im Wald ausgehängt und da mit rund 50 Metern beziffert. Natürlich ist das keine harte Grenze und teilweise ist es sogar deutlich mehr. Jeder Weg durchschneidet den Lebensraum der Tiere und die Tiere halten durchaus Abstand zu den Wegen oder ändern ihr Verhalten. Für eine Ruhezone für Tiere findest du sogar deutlich größere Zahlen. Aber ich habe jetzt keine eine wahre Quelle, die ich als besonders verlinkenswert erachtet habe. Die Studien findest du mit kurzer Suche auch selbst.
Freitag um 09:565 Tage Da du UP87 sich sehr für den Naturschutz einsetzt, was ich gut finde, wie sieht du das mit der Erweiterung von dem PHL?
Freitag um 10:215 Tage Autor vor 13 Minuten, UP87 hat gesagt:@TheDarkKyll In Natur- und Landschaftsschutzgebieten darfst du die Wege nicht verlassen. Im Landesforstgesetz (zukünfitg Landeswaldgesetz) ist dies nicht grundsätzlich verboten.Habe ich auch nirgendwo behauptet, dass ich fernab der offiziellen Wege spazieren gehe. Ich hab's beim Mountainbiken sogar explizit noch dazu geschrieben. 😉vor 13 Minuten, UP87 hat gesagt:Zum Wegeabstand: Das war bei uns im Naturschutzgebiet Siebengebirge mal im Wald ausgehängt und da mit rund 50 Metern beziffert. Natürlich ist das keine harte Grenze und teilweise ist es sogar deutlich mehr. Jeder Weg durchschneidet den Lebensraum der Tiere und die Tiere halten durchaus Abstand zu den Wegen oder ändern ihr Verhalten. Für eine Ruhezone für Tiere findest du sogar deutlich größere Zahlen. Aber ich habe jetzt keine eine wahre Quelle, die ich als besonders verlinkenswert erachtet habe. Die Studien findest du mit kurzer Suche auch selbst.Und trotzdem fehlt mir da jetzt ein Beleg zu deiner Aussage, dass ein Waldweg von 1 Meter Breite und einem Meter Länge ein Gebiet von insgesamt 101 m2 insgesamt unbewohnbar für Teile der heimischen Fauna machen würde. Ich hab dazu lediglich eine Seite vom WWF gefunden, die geht auf die Vor- und Nachteile von Waldwegen ein, da ich selber zu faul bin, hab ich ChatGPT mal das Wesentliche in einer Pro-Contra-Liste zusammenfassen lassen:Pro Waldwege / Pflege der WaldwegeMehr Licht am Waldboden → viele Pflanzen und Tiere profitierenLebensraum für Insekten, Reptilien und AmphibienWege machen den Wald für Menschen zugänglich und schützen andere BereicheMulchen der Wege dient als Dünger für PflanzenweltKontra Waldwege / Pflege der WaldwegeBeim Mulchen werden auch Insekten und kleine Pflanzen eingesaugt bzw. zerstörtSchnittgut wirkt wie Dünger → manche Pflanzenarten können andere verdrängenEs gibt bisher noch keine perfekte, umweltfreundliche Pflege-MethodeWWF JugendWelchen Einfluss haben Waldwege auf die Natur? - WWF JugendWenn wir mit offenen Augen durch den Wald laufen merken wir, wie abwechsungsreich die Artenvielfalt an Waldwegrändern ist. Ein Spaziergang durch den Wald ist immer sehr wohltuend und gesund. Dabei istDas war übrigens die einzige seriöse Quelle, die ich über Google zu dem Thema finden konnte. Aber ich bin auch nicht in irgendeiner Bringschuld, Belege für oder gegen diese 50-Meter-These zu liefern, da ich diese Behauptung auch nicht aufgestellt habe. Du kannst ja entsprechende Studien nachreichen, wenn du dieses Argument hier bringst, solange ist es für mich leider nur eine unbelegte Aussage deinerseits.😉
Freitag um 12:325 Tage Ich war in meinem früheren Leben ein Eichhörnchen und da war es überhaupt kein Problem, einen Waldweg von 1 Meter zu überqueren. Wir haben das regelmäßig gemacht und uns gar nichts dabei gedacht. Hauptsache Nüsse!
vor 16 Stunden16 h @TheDarkKyll Wie gesagt: Meine Primärquelle waren Aushänge im Naturschutzgebiet vor einigen Jahren, die es auch grafisch darstellten und mit dieser Begründung nochmal explizit darauf hingewiesen die Wege nicht zu verlassen und neue Wege zu schaffen. Ich weiß nicht, was du gesucht hast oder wie du gefragt hast, denn ich finde wie gesagt einige brauchbare Quellen dafür, dass die Tiere um den Menschen und seine Wege herum Angst haben, ihr Verhalten und ihre Gebietsnutzung ändern. https://www.anl.bayern.de/publikationen/spezialbeitraege/doc/lsb2001_01_006_georgii_freizeitaktivitaeten_und_wildtiere.pdfhttps://www.fva-bw.de/fileadmin/user_upload/Abteilungen/Wald_und_Gesellschaft/Wildtieroekologie/Wildtiere_und_Stoerungen/woek_wildtiere_und_stoerungen_abschlussbericht_anthropogene_stoerungen.pdfhttps://www.mpg.de/11892226/mensch-tierwanderungen@ruelps Ich würde mich nicht als besonders großen Naturschützer sehen. Ich bin klar pro Erweiterung. Das Ententeichdreieck ist kein alter Naturwald, sondern ein rund 100 Jahre alter Forst auf einem alten Braunkohlebau. Nichts besonderes. Der Wert der Fläche sollte sich mit der doppelten Fläche und geplanter Nutzung zügig ausgleichen lassen. Für das Phantasialand gibt es unterdessen keine gangbare Alternative.Anderer Naturschutz-Aspekt, wenn man mich irgendwie danach fragt: Bio-Treibstoffe sind eine Katastrophe. Sehr große Flächen- und Wassernutzung für ziemlich wenig Energie. Wenn man einen Bruchteil der Fläche für Solarenergie nutzen würde, könnte man dieselbe Energiemenge herstellen. Die Flächen von Solarenergie kann man gleichzeitig sogar noch anderweitig nutzen: Je nach Konstruktion: Landbau, Tierhaltung, Parkplatz, Dach, ... Bio-Treibstoffe sollte man nur da einsetzen, wo es (noch) keine guten Alternativen gibt. Dass die aktuelle Regierung die ansteigende Nutzung in Heizungen vorschreiben will, ist eine Katastrophe. Die aktuellen Regelungen (von Habeck) sind weitaus intelligenter. Achso... und Holz-Pellets und andere Holz-Öfen sind weder erneuerbar noch sonst irgendwie eine gute Idee. Damit werden die mit schlimmsten Abgase direkt im Wohngebiet ausgestoßen. Super... Bearbeitet vor 16 Stunden16 h von UP87 (Bearbeitungshistorie anzeigen)
vor 14 Stunden14 h Autor Am 22.5.2026 um 08:53, UP87 hat gesagt:Kann man auch ganz abgesehen von jeglichen Rechten darüber reden, dass Tiere sich um mindestens 50 Meter entlang der Wege fernhalten und eingeschränkt werden? Jeder Pfad im Wald verringert die Fläche für Tiere massiv. Daher bin ich absolut kein Fan von kleinen Pfaden und Mountainbikestrecken im Wald. In Naturschutzgebieten ist nicht ohne Grund oftmals das Verlassen der Wege (mindestens weitestgehend) verboten.Die Aussage ist eben dann doch was was komplett anderes als:vor 1 Stunde, UP87 hat gesagt:(...) ich finde wie gesagt einige brauchbare Quellen dafür, dass die Tiere um den Menschen und seine Wege herum Angst haben, ihr Verhalten und ihre Gebietsnutzung ändern. https://www.anl.bayern.de/publikationen/spezialbeitraege/doc/lsb2001_01_006_georgii_freizeitaktivitaeten_und_wildtiere.pdfhttps://www.fva-bw.de/fileadmin/user_upload/Abteilungen/Wald_und_Gesellschaft/Wildtieroekologie/Wildtiere_und_Stoerungen/woek_wildtiere_und_stoerungen_abschlussbericht_anthropogene_stoerungen.pdfhttps://www.mpg.de/11892226/mensch-tierwanderungenIch habe die Studien nur beide grob mit der Suchfunktion auf ein paar Schlagwörter überflogen und nachgeschaut, ob es da explizite Aussagen hinsichtlich des Fernbleibens von Wegen bleibt. Hier mal zum Beispiel das einzig halbwegs brauchbare, was ich aus dem Bericht finden konnte, weil ich glaube wir müssen hier nicht auf Freizeitaktivitäten wie Jagen im Wald eingehen, worüber übrigens der Großteil der Studie geht. Da wundert es mich nicht, dass Tiere sich zurückziehen, wenn der Jäger mit der Flinte durch den Wald spaziert, nennt man dann aber auch Überlebensinstinkt... Da geht es aber erstens um homogene Waldbestände, wie Fichte und Tanne, welche meist Forstgebiete und kein "richtiger" Wald sind. Zweitens steht unten, dass dieser Effekt bei normalen heterogenen Wäldern mit Mischkultur nicht festgestellt werden konnte. Und es geht um Wintersport, der in der Studie als Skisport definiert wird. Ich lehn mich mal aus dem Fenster und behaupte, die meisten Leute bevorzugen dann doch eher ne Mountainbike-Tour im Sommer, wenn kein Schnee liegt, da die Rutschgefahr doch geringer und das Fahren somit deutlich angenehmer ist. Und Skisportgebiete in Nähe von Wäldern, welche Lärm verursachen sind was anderes als Waldwege. Noch mal: Mir ging es um die von dir als klar geltend gesetzte Aussage, dass Tiere mindestens 50 Meter entlang der Wege fernhalten und damit eingeschränkt werden. Dass Tiere ihr Verhalten in Nähe von Menschen ändern und zurecht meist scheu reagieren, brauchen wir nicht drüber reden, dass sollte logisch sein. Wenn du jetzt aber als Beleg für deine Aussage mit den 50 Metern mit Studien kommst, die darlegen, dass Wintersportgebiete in Nähe von Wäldern die ansiedelnden Wälder belasten und das Jagdaktivitäten Tiere dazu bringen, sich zurückzuziehen, dann denk ich mir persönlich nur:Für mich ist das Thema aber auch langsam gegessen, halten wir fest:Es gab einen Aushang bei euch im Naturschutzgebiet, du hast die Information ungeprüft als belegten Fakt 1 zu 1 übernommen und das ist okay so. Ich persönlich argumentier lieber auf faktischer Ebene. Und bevor du mit den nächsten Studien kommst, schau bitte selber nach was in ihnen drin steht, bevor du dann hier Publikationen postest, die sich um Skisportgebiete oder Jagdaktivitäten drehen. 😉
vor 9 Stunden9 h Die Störungszonen von über 50 Metern bei Wegen finden sich auch in anderen Arbeiten - habe jetzt mal bezüglich meines Naturschutzgebietes gesucht. Zusammenfassung einer Arbeit.Jeder Weg bat seinen Einfluss… Bearbeitet vor 9 Stunden9 h von UP87 (Bearbeitungshistorie anzeigen)
vor 8 Stunden8 h Autor vor 5 Minuten, UP87 hat gesagt:Die Störungszonen von über 50 Metern bei Wegen finden sich auch in anderen Arbeiten - habe jetzt mal bezüglich meines Naturschutzgebietes gesucht. Zusammenfassung einer Arbeit.Jeder Weg bat seinen Einfluss…Es geht nicht darum ob ein Weg einen Einfluss hat, wie gesagt, das bezweifle ich selber nicht und hat auch glaube ich niemand hier, dass Tiere im Kontakt mit Menschen scheu sind und vorsichtig agieren, sondern um die folgende Aussage: 😉Am 22.5.2026 um 08:53, UP87 hat gesagt:Kann man auch ganz abgesehen von jeglichen Rechten darüber reden, dass Tiere sich um mindestens 50 Meter entlang der Wege fernhalten und eingeschränkt werden?Die "50 Meter" tauchen zwar in deiner herausgesuchten Hausarbeit in einem kurzen Absatz auf, allerdings wird hier nirgendwo die Herkunft dazu benannt oder gar im Quellenverzeichnis explizit belegt. Außerdem wird deine Aussage dadurch immer noch nicht belegt, dass Tiere sich mindestens 50 Meter von Waldwegen fernhalten. Bei den Begrifflichkeiten sollte man schon zwischen der Ruhezone von Tieren und Störungszonen unterscheiden. Eine Ruhezone ist ein Rückzugsort für Tiere, aber das ist etwas komplett anderes als dem generellen Fernhalten von Wegen. In einer Störungszone können sich sehr wohl Tier aufhalten.Aber du musst jetzt selber überlegen, ob das bloße Aufstellen von Behauptungen in einer Arbeit für dich als Beleg ausreicht um deine eigene Aussage zu stützen. Für mich ist das Thema eigentlich gegessen. Du hast wahrscheinlich damals im Wald eine Infotafel gesehen, dort stand irgendwas mit 50 Metern Abstand zu Wildtieren halten und das hast du dann scheinbar auf Wanderwege projiziert. Und da bringt es auch nichts, wenn du eine Hausarbeit mit einer ähnlichen Behauptung raussuchst. Im nächsten Satz wird übrigens scheinbar neu gewürfelt, da taucht dann die Störungszone mit 100 Meter entlang der Wege auf. 😉Wie gesagt, mir fehlt immer noch der Beleg, dass Tiere sich um mindestens 50 Meter entlang der Wege fernhalten und eingeschränkt werden, das tauchte nämlich in keiner deiner Studien bisher auf,dass Tiere grundlegend den Gebieten von Waldwegen wie von einer magischen Barriere abgeschirmt fernbleiben. (In der Studie ging es übrigens um Infrastruktur von Menschen, also komplett am Thema vorbei (Quelle)). In der anderen Studie wird übrigens deine 50 Meter-Aussage, also dass Tiere diesem Bereich rund um Waldwege fernbleiben, komplett widerlegt.Halten wir mal als Fazit fest:Entlang von 50 Metern rund um einen Weg können Tiere gestört werden als Faustformel, wenn sich diese dort aufhalten. Das bedeutet nicht, dass Tiere sich nicht in diesem Radius rund um Waldwege generell nicht aufhalten, sondern genau das Gegenteil, dass Tiere in diesem Bereich von der Anwesenheit vom Menschen gestört werden können und in Sicherungsverhalten übergehen. Generell gilt beim Umgang bei Tierannäherungen generell Vorsicht walten zu lassen, wenn diese im eigenen 50 Meter - Radius auftauchen und passiv zu reagieren.PS: Wir können gerne noch die nächsten Seiten über deine 50 Meter - Aussage diskutieren, nur werde ich mir nicht mehr die Zeit nehmen, deine Quellen gegenzuprüfen, da die vier vorherigen Quellen allesamt keinen Beleg deiner bisherigen Aussage geliefert haben und somit leider nur reine Zeitverschwendung waren. Falls du doch einen Beleg für deine Behauptung findest, poste diesen bitte als Screenshot mitsamt Quellenangabe aus dem Text, das spart sowohl dir als auch mir Zeit. 😉 Bearbeitet vor 8 Stunden8 h von TheDarkKyll (Bearbeitungshistorie anzeigen)
vor 4 Stunden4 h Oha! So eine lange Antwort, intensiv recherchiert. Moutainbiking quer durch den Wald kann mal hier und da ein Tier aufschrecken, das ist nicht wirklich schlimm, lässt sich aber auch vermeiden, wenn man auf den gekennzeichneten Wegen oder auf den Mountainbike Trails bleibt. Ein generelles Verbot ist an der Stelle wenig zielführend weil es A) nicht wirklich überwacht werden kann und B) den Tieren auch nichts bringt wenn Mountainbiker A eine Strafe an das Finanzamt überweist.Besser und zielführender wäre es, mehr Aufklärung zu betreiben. Das Thema "Verhalten im Wald" könnte Teil des Lehrplans sein, um Schüler zu sensibilisieren.
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