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TheDarkKyll

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Reputationsaktivität

  1. Like
    TheDarkKyll hat eine Reaktion von Bananenblatt in Phantasialand und das Kundenmanagement   
    Dass der Park vital aufgestellt ist von den Finanzen her, brauchen wir nicht drüber sprechen. Ich denke aber, dass man gerade mit den Dumpingpreisen der letzten Jahre kurzfristig zu einer Gewinnmaximierung geführt hat, langfristig aber auf Dauer mit einigen Problemen kämpfen werden muss. Gerade das Thema Kundenzufriedenheit bei Bestandskunden ist ein wichtiger Aspekt, den ich im Beitrag vorher ja angesprochen habe. Bei einer einmaligen negativen Erfahrung stemple ich es schnell als schlechten Tag ab, bei mehreren wiederholenden Faktoren aber, kann der Bestandskunde jederzeit schneller wegbrechen, als es dem Park auf Dauer lieb sein könnte. Ein Park der eben ständig überlaufen ist und aus allen Nähten platzt, sorgt auch bei Stammkunden für Frust. Und so lange gibt es die Preisschlacht auch nicht. Im Wintertraum 2022/2023 hast du für den Wintertraum noch mindestens 45 Euro hingelegt. (Quelle) Wir sprechen also von der dritten Saison, die unter diesen Billigpreisen durchgeführt wurde. Ich persönlich hatte im Bekanntenkreis nie Probleme Begleiter zu finden, die den Park im Wintertraum besuchen wollten, diesen Wintertraum kamen aber des Öfteren Aussagen, dass sich der Besuch nicht lohnt, weil der Park zu voll ist. Oftmals wurde dann ein sehr ähnliches Szenario vorgetragen.

    Und gerade die Preisdumpingpolitik der letzten Jahre hat leider auch einen Gewöhnungsfaktor: Die künstliche Verknappung von Tickets mit dem Suggerieren eines Bestpreises von um die 30 Euro bringt im Endeffekt nichts, wenn es sie dauerhaft gibt. Dadurch tritt eine schleichende Gewöhnung ein. Ganz ehrlich, würde der Park zum nächsten Wintertraum höhere Preise aufwärts der 50 Euro verlangen, wäre der Park mit großer Wahrscheinlichkeit leer, weil "letztes Jahr haben wir nur 30 Euro bezahlt." Also daher denke ich, das aus betriebswirtschaftlicher Sicht eben durchaus zwar noch alles gut aussieht.


    Ob der Normalo mehrmals pro Jahr im Park ist, wage ich zu bezweifeln. Ich denke wir Freizeitparkmenschen haben einfach eine höhere Sättigungsschwelle für das Produkt Freizeitparks, bei den meisten reicht der Besuch ein mal pro Jahr in einem Freizeitpark, da ist der Mix aus unterschiedlichen Freizeitangeboten inzwischen auch regional einfach zu breit aufgestellt. 😅


    Ja und es verursacht noch nicht mal irgendwo Kosten, wenn man z.B. Animatronics aus der Hollywood Tour für einen guten Zweck versteigert hätte, im Gegenteil. In der Richtung ist der Park meiner Meinung nach einfach das Schlusslicht in Deutschland, was das Marketing angeht. 😅
  2. Verliebt
    TheDarkKyll hat eine Reaktion von Bananenblatt in Phantasialand und das Kundenmanagement   
    Angeregt vom Geister-Rikscha-Topic habe ich dieses Thema mal hier ausgeklinkt, weil der Geister-Rikscha-Thread meiner Meinung nach dafür der falsche Ort ist. Daher würde ich vorschlagen, dass wir das Thema Kundenbindung bzw. Kundenmanagement hier separiert behandeln. 😉




    Eigentlich hatte @PHL-Oldie relativ klar dargelegt, was das Problem ist, nämlich die fehlende Informationshaltung des Parks. Mit älteren Gästen meinte er in dem Kontext eher Stammgäste über Jahre oder auch Jahrzehnte. Klar, die Formulierung war etwas unglücklich gewählt, aber aus dem Kontext war eigentlich klar zu erkennen, dass es um Bestandskunden ging, welche den Park10 Jahre oder äufwärts bereits kennen und besuchen. Ich stimme dir aber gerade mit dem letzten Absatz zu. 😉


    Gut bei der Hollywood Tour muss man die Umstände betrachten, dass der Wasserschaden das vorzeitige Aus besiegelt hat und die Kosten einer Instandsetzung wahrscheinlich jeglichen Rahmen einer vernünftigen Kosten/Nutzen-Kalkulation gesprengt haben. Da würde ich die Schließung also exkludieren als Sonderfall. Das Kundenmanagement, was Bestandskunden angeht, ist meiner Meinung nach aber auch das große Manko des Parks und ich persönlich verstehe den Park und seine Handlungen der letzten 5-10 Jahre da aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch nicht so richtig.

    Jedes andere Unternehmen ist froh, wenn es mit Bestandskunden arbeiten kann oder besser gesagt, wenn es ein solch breites Fundament von diesen hat und legt den Fokus darauf, diese auch entsprechend zu halten. Bestandskunden sind in der Regel pflegeleichter als Neukunden und sehen auch mal über größere Fehler hinweg. Mal als Beispiel: Gehe ich als Stammkunde ein Mal im Monat in ein Restaurant und der Service funktioniert bei einem Besuch nicht so wie gehabt, verzeihe ich dies eher, als wenn ich als Neukunde das Restaurant das erste Mal besucht habe, da ich als Stammkunde eben auf einen breiteren Erfahrungsschatz zurückgreifen kann und somit den schlechten Besuch als Ausrutscher abstempeln kann. Dieses Beispiel lässt sich so auch aufs Phantasialand übertragen. Wenn ich mit einem Besuch nicht zufrieden war, kann ich ihn anhand von vorangegangenen Besuchen einordnen und ihn a) als Ausrutscher bewerten oder b) als wiederholendes negatives Erlebnis einordnen. Bestandskunden haben einen immens hohen wirtschaftlichen Faktor, da sie, sobald sie selbst von einem Produkt überzeugt sind, auch im Alltag beim aufkommenden Thema mit ihrer eigenen positiven Einschätzung zu einem Produkt für dieses unentgeltlich werben.

    Gut, für mich persönlich ist es kein Schlag ins Gesicht, wenn die Geister Rikscha abgerissen wird, aber auch ich fände es als Bestandskunde irgendwo wertschätzender, wenn man die Schließung zum Saisonende von eben dieser Attraktion mit entsprechendem Vorlauf 2-3 Monate im Vorfeld ankündigt. Andere Parks machen dies ja auch. Ich persönlich habe hier zu Hause noch ein T-Shirt im Schrank von der "Goodbye Eurosat"-Marketingkampagne. Dort wurde die Überholung der Attraktion und der Abschied der alten Eurosat entsprechend gefeiert und auch aus marketingtechnischer Sicht optimal genutzt. Zumal es auch keine Negativfolgen hat, wenn man darüber informiert, dass eine Bestandsattraktion aufgrund von Platzmangel und der Schaffung von neuen Angeboten den Park verlassen muss. Im Gegenteil, gerade im Hinblick auf die notwendige Erweiterung ist es mir immer noch ein Rätsel, dass man den notwendigen Abriss zur Schaffung neuer Attraktionen nicht medial ausschlachtet, um so mehr Druck auf die Akteure der Politik aufzubauen.

    Mich würde mal eure Meinung zu dem Thema interessieren. 😊




  3. Like
    TheDarkKyll hat eine Reaktion von Lechiii in Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche   
    Dass die Rikscha an einigen Stellen Schimmelbefall hat, ist denke ich ein offenes Geheimnis. In bestimmten Szenen riecht man es auch sehr gut. Kann natürlich aber auch sein, dass das ein neuer authentischer Duftstoff ist. 🙂
  4. Like
    Die Jahreskarten wurden zu den Zeitpunkt (Corona) in anderen Parks ebenfalls abgeschafft - zu dem Zeitpunkt waren das ja auch Partnerparks, bei denen man ja auch 1x freien Eintritt bekommen hat mit der jeweiligen JK.

    Allerdings haben die anderen Parks scheinbar doch den Drang verspürt die Jahreskarten wiedereinzuführen. Allerdings sind diese - bestes Beispiel ist der EP - deutlich teurer geworden als sie vorher waren. Das Phantasialand ist hier einfach mal einen anderen Weg gegangen. Keine Jahreskarten mehr, dafür deutlich mehr Sale Aktionen.

    Jahreskarten sind für die Parks natürlich ne super Methode um ein "festes Einkommen" zu haben. Mit den Billigtickets die man im Voraus kaufen soll, hat das das Phantasialand ja auch. Nur die Frage ist wie lange das noch gut geht, bis alle davon genervt sind.
  5. Like
    TheDarkKyll hat eine Reaktion von Peppy in Phantasialand und das Kundenmanagement   
    Angeregt vom Geister-Rikscha-Topic habe ich dieses Thema mal hier ausgeklinkt, weil der Geister-Rikscha-Thread meiner Meinung nach dafür der falsche Ort ist. Daher würde ich vorschlagen, dass wir das Thema Kundenbindung bzw. Kundenmanagement hier separiert behandeln. 😉




    Eigentlich hatte @PHL-Oldie relativ klar dargelegt, was das Problem ist, nämlich die fehlende Informationshaltung des Parks. Mit älteren Gästen meinte er in dem Kontext eher Stammgäste über Jahre oder auch Jahrzehnte. Klar, die Formulierung war etwas unglücklich gewählt, aber aus dem Kontext war eigentlich klar zu erkennen, dass es um Bestandskunden ging, welche den Park10 Jahre oder äufwärts bereits kennen und besuchen. Ich stimme dir aber gerade mit dem letzten Absatz zu. 😉


    Gut bei der Hollywood Tour muss man die Umstände betrachten, dass der Wasserschaden das vorzeitige Aus besiegelt hat und die Kosten einer Instandsetzung wahrscheinlich jeglichen Rahmen einer vernünftigen Kosten/Nutzen-Kalkulation gesprengt haben. Da würde ich die Schließung also exkludieren als Sonderfall. Das Kundenmanagement, was Bestandskunden angeht, ist meiner Meinung nach aber auch das große Manko des Parks und ich persönlich verstehe den Park und seine Handlungen der letzten 5-10 Jahre da aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch nicht so richtig.

    Jedes andere Unternehmen ist froh, wenn es mit Bestandskunden arbeiten kann oder besser gesagt, wenn es ein solch breites Fundament von diesen hat und legt den Fokus darauf, diese auch entsprechend zu halten. Bestandskunden sind in der Regel pflegeleichter als Neukunden und sehen auch mal über größere Fehler hinweg. Mal als Beispiel: Gehe ich als Stammkunde ein Mal im Monat in ein Restaurant und der Service funktioniert bei einem Besuch nicht so wie gehabt, verzeihe ich dies eher, als wenn ich als Neukunde das Restaurant das erste Mal besucht habe, da ich als Stammkunde eben auf einen breiteren Erfahrungsschatz zurückgreifen kann und somit den schlechten Besuch als Ausrutscher abstempeln kann. Dieses Beispiel lässt sich so auch aufs Phantasialand übertragen. Wenn ich mit einem Besuch nicht zufrieden war, kann ich ihn anhand von vorangegangenen Besuchen einordnen und ihn a) als Ausrutscher bewerten oder b) als wiederholendes negatives Erlebnis einordnen. Bestandskunden haben einen immens hohen wirtschaftlichen Faktor, da sie, sobald sie selbst von einem Produkt überzeugt sind, auch im Alltag beim aufkommenden Thema mit ihrer eigenen positiven Einschätzung zu einem Produkt für dieses unentgeltlich werben.

    Gut, für mich persönlich ist es kein Schlag ins Gesicht, wenn die Geister Rikscha abgerissen wird, aber auch ich fände es als Bestandskunde irgendwo wertschätzender, wenn man die Schließung zum Saisonende von eben dieser Attraktion mit entsprechendem Vorlauf 2-3 Monate im Vorfeld ankündigt. Andere Parks machen dies ja auch. Ich persönlich habe hier zu Hause noch ein T-Shirt im Schrank von der "Goodbye Eurosat"-Marketingkampagne. Dort wurde die Überholung der Attraktion und der Abschied der alten Eurosat entsprechend gefeiert und auch aus marketingtechnischer Sicht optimal genutzt. Zumal es auch keine Negativfolgen hat, wenn man darüber informiert, dass eine Bestandsattraktion aufgrund von Platzmangel und der Schaffung von neuen Angeboten den Park verlassen muss. Im Gegenteil, gerade im Hinblick auf die notwendige Erweiterung ist es mir immer noch ein Rätsel, dass man den notwendigen Abriss zur Schaffung neuer Attraktionen nicht medial ausschlachtet, um so mehr Druck auf die Akteure der Politik aufzubauen.

    Mich würde mal eure Meinung zu dem Thema interessieren. 😊




  6. Like
    TheDarkKyll hat eine Reaktion von Peppy in [China Town] Geister Rikscha   
    Da ich denke, das wir so langsam den Thread doch mal wieder zurück zum eigentlichen Thema lenken sollten, habe ich mal ein extra Topic für die Diskussion eröffnet, damit dort über die Kundenbindung bzw. das Kundenmanagement des Parks weiter diskutiert werden kann und wir hier wieder zur Rikscha kommen. 😉



  7. Like
    TheDarkKyll hat eine Reaktion von EP_Daniel in Phantasialand und das Kundenmanagement   
    Dass der Park vital aufgestellt ist von den Finanzen her, brauchen wir nicht drüber sprechen. Ich denke aber, dass man gerade mit den Dumpingpreisen der letzten Jahre kurzfristig zu einer Gewinnmaximierung geführt hat, langfristig aber auf Dauer mit einigen Problemen kämpfen werden muss. Gerade das Thema Kundenzufriedenheit bei Bestandskunden ist ein wichtiger Aspekt, den ich im Beitrag vorher ja angesprochen habe. Bei einer einmaligen negativen Erfahrung stemple ich es schnell als schlechten Tag ab, bei mehreren wiederholenden Faktoren aber, kann der Bestandskunde jederzeit schneller wegbrechen, als es dem Park auf Dauer lieb sein könnte. Ein Park der eben ständig überlaufen ist und aus allen Nähten platzt, sorgt auch bei Stammkunden für Frust. Und so lange gibt es die Preisschlacht auch nicht. Im Wintertraum 2022/2023 hast du für den Wintertraum noch mindestens 45 Euro hingelegt. (Quelle) Wir sprechen also von der dritten Saison, die unter diesen Billigpreisen durchgeführt wurde. Ich persönlich hatte im Bekanntenkreis nie Probleme Begleiter zu finden, die den Park im Wintertraum besuchen wollten, diesen Wintertraum kamen aber des Öfteren Aussagen, dass sich der Besuch nicht lohnt, weil der Park zu voll ist. Oftmals wurde dann ein sehr ähnliches Szenario vorgetragen.

    Und gerade die Preisdumpingpolitik der letzten Jahre hat leider auch einen Gewöhnungsfaktor: Die künstliche Verknappung von Tickets mit dem Suggerieren eines Bestpreises von um die 30 Euro bringt im Endeffekt nichts, wenn es sie dauerhaft gibt. Dadurch tritt eine schleichende Gewöhnung ein. Ganz ehrlich, würde der Park zum nächsten Wintertraum höhere Preise aufwärts der 50 Euro verlangen, wäre der Park mit großer Wahrscheinlichkeit leer, weil "letztes Jahr haben wir nur 30 Euro bezahlt." Also daher denke ich, das aus betriebswirtschaftlicher Sicht eben durchaus zwar noch alles gut aussieht.


    Ob der Normalo mehrmals pro Jahr im Park ist, wage ich zu bezweifeln. Ich denke wir Freizeitparkmenschen haben einfach eine höhere Sättigungsschwelle für das Produkt Freizeitparks, bei den meisten reicht der Besuch ein mal pro Jahr in einem Freizeitpark, da ist der Mix aus unterschiedlichen Freizeitangeboten inzwischen auch regional einfach zu breit aufgestellt. 😅


    Ja und es verursacht noch nicht mal irgendwo Kosten, wenn man z.B. Animatronics aus der Hollywood Tour für einen guten Zweck versteigert hätte, im Gegenteil. In der Richtung ist der Park meiner Meinung nach einfach das Schlusslicht in Deutschland, was das Marketing angeht. 😅
  8. Lustig
    TheDarkKyll hat auf ruelps in Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche   
    Ein sehr schöner Vergleich. Super. Neben dem Parkhaus ist die Tiefgarage 😄.

    Darüber haben wir uns noch nicht unterhalten, wie ist der Zustand des Gebäudes?
    Gut, schlecht? Kann es noch saniert werden?
    Oder wäre es unwirtschaftlich, es zu sanieren?

    Über diesen Zustand haben wir keine Infos. Dieser entscheidet natürlich auch, wie es dort weitergeht.
  9. Like
    Muss man wohlwollend als "Eigenheit" abtun. Oder weniger schmeichelhaft als "renditeorientiert".

    Aber das Unterlassen von so mini-mini-mini Kleinigkeiten wie ein Facebookpost der Sorte "Wer Captn Lucky in den Ruhestand verabschieden möchte hat nur noch bis xx Zeit" ist schon fraglich. Kostet nichts, hätte trotzdem einen kleinen Werbeeffekt, sucht man aber vergeblich.

    Ich kann mir die in gewissen Positionen recht sture Verweigerungshaltung in Brühl nur mit schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit erklären:

    Hohe Kosten bei Blog, Marketing, Social Media und Fanbetreuung ohne direkte Rendite -> deshalb Außenkommunikation beschränkt auf Werbung
    Vergleichsweise hoher Betreuungsbedarf und steigender Qualitätsanspruch von Stammgästen (auch online) -> deshalb Fokus auf Neukunden
    Geringere Ausgaben pro Besuch von Stammgästen und Jahreskartenbesitzern -> deshalb Fokus auf Hotels & Gastro
    Schlechte Auslastungsplanung und geringerer Spielraum für Rabatte durch von Jahreskarten blockierte Ticketkontingente -> Wegfall der Jahreskarten und Explosion von "Dynamic Pricing"
    Vergleichsweise hohe mediale Beachtung von Bagatelle-Vorfällen (Express, Wallraff) -> restriktiver Umgang mit Online-Communities zur Eindämmung von Kritik, Leaks
    Unzufriedenheit mit Wuze Town -> Aufgabe eigener Charaktere, Stories, IPs
    Was man dem Phantasialand im Guten wie im Schlechten lassen muss ist, dass es sehr konsequent ist mit den Sachen, die es anpackt... und den Sachen, die es nicht anpackt.
  10. Like
    TheDarkKyll hat eine Reaktion von RoKo in Phantasialand und das Kundenmanagement   
    Angeregt vom Geister-Rikscha-Topic habe ich dieses Thema mal hier ausgeklinkt, weil der Geister-Rikscha-Thread meiner Meinung nach dafür der falsche Ort ist. Daher würde ich vorschlagen, dass wir das Thema Kundenbindung bzw. Kundenmanagement hier separiert behandeln. 😉




    Eigentlich hatte @PHL-Oldie relativ klar dargelegt, was das Problem ist, nämlich die fehlende Informationshaltung des Parks. Mit älteren Gästen meinte er in dem Kontext eher Stammgäste über Jahre oder auch Jahrzehnte. Klar, die Formulierung war etwas unglücklich gewählt, aber aus dem Kontext war eigentlich klar zu erkennen, dass es um Bestandskunden ging, welche den Park10 Jahre oder äufwärts bereits kennen und besuchen. Ich stimme dir aber gerade mit dem letzten Absatz zu. 😉


    Gut bei der Hollywood Tour muss man die Umstände betrachten, dass der Wasserschaden das vorzeitige Aus besiegelt hat und die Kosten einer Instandsetzung wahrscheinlich jeglichen Rahmen einer vernünftigen Kosten/Nutzen-Kalkulation gesprengt haben. Da würde ich die Schließung also exkludieren als Sonderfall. Das Kundenmanagement, was Bestandskunden angeht, ist meiner Meinung nach aber auch das große Manko des Parks und ich persönlich verstehe den Park und seine Handlungen der letzten 5-10 Jahre da aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch nicht so richtig.

    Jedes andere Unternehmen ist froh, wenn es mit Bestandskunden arbeiten kann oder besser gesagt, wenn es ein solch breites Fundament von diesen hat und legt den Fokus darauf, diese auch entsprechend zu halten. Bestandskunden sind in der Regel pflegeleichter als Neukunden und sehen auch mal über größere Fehler hinweg. Mal als Beispiel: Gehe ich als Stammkunde ein Mal im Monat in ein Restaurant und der Service funktioniert bei einem Besuch nicht so wie gehabt, verzeihe ich dies eher, als wenn ich als Neukunde das Restaurant das erste Mal besucht habe, da ich als Stammkunde eben auf einen breiteren Erfahrungsschatz zurückgreifen kann und somit den schlechten Besuch als Ausrutscher abstempeln kann. Dieses Beispiel lässt sich so auch aufs Phantasialand übertragen. Wenn ich mit einem Besuch nicht zufrieden war, kann ich ihn anhand von vorangegangenen Besuchen einordnen und ihn a) als Ausrutscher bewerten oder b) als wiederholendes negatives Erlebnis einordnen. Bestandskunden haben einen immens hohen wirtschaftlichen Faktor, da sie, sobald sie selbst von einem Produkt überzeugt sind, auch im Alltag beim aufkommenden Thema mit ihrer eigenen positiven Einschätzung zu einem Produkt für dieses unentgeltlich werben.

    Gut, für mich persönlich ist es kein Schlag ins Gesicht, wenn die Geister Rikscha abgerissen wird, aber auch ich fände es als Bestandskunde irgendwo wertschätzender, wenn man die Schließung zum Saisonende von eben dieser Attraktion mit entsprechendem Vorlauf 2-3 Monate im Vorfeld ankündigt. Andere Parks machen dies ja auch. Ich persönlich habe hier zu Hause noch ein T-Shirt im Schrank von der "Goodbye Eurosat"-Marketingkampagne. Dort wurde die Überholung der Attraktion und der Abschied der alten Eurosat entsprechend gefeiert und auch aus marketingtechnischer Sicht optimal genutzt. Zumal es auch keine Negativfolgen hat, wenn man darüber informiert, dass eine Bestandsattraktion aufgrund von Platzmangel und der Schaffung von neuen Angeboten den Park verlassen muss. Im Gegenteil, gerade im Hinblick auf die notwendige Erweiterung ist es mir immer noch ein Rätsel, dass man den notwendigen Abriss zur Schaffung neuer Attraktionen nicht medial ausschlachtet, um so mehr Druck auf die Akteure der Politik aufzubauen.

    Mich würde mal eure Meinung zu dem Thema interessieren. 😊




  11. Like
    Also bei aller verständlichen Kritik am Park, aber ich bin sehr sicher, dass das PhL betriebswirtschaftlich blendend aufgestellt ist. Die massiven Investitionen der letzten zehn Jahre sprechen da m.E. eine deutliche Sprache.

    Wenn ich an 2014 zurückdenke, als ich meine Jahreskarte hatte... Da konnte ich unter der Woche lockerflockig nach der Schule (hatte dienstags nur die ersten zwei Stunden Unterricht, hehe) nach Brühl fahren und hatte beinahe den kompletten Park für mich. Inzwischen ist es gang und gäbe, dass man einen Urlaubstag für einen Parkbesuch investiert, wodurch der Besucherstrom sich viel gleichmäßiger verteilt und auch Gastronomie und Shops besser ausgenutzt werden. Ob man es als Fan mag oder nicht, der BWLer freut sich.

    Nach längerer Abstinenz war ich im letzten Jahr alleine wegen der günstigen Tickets viermal im Park und habe jetzt schon zwei Tickets für 2026 in der Tasche - da bin ich sicher nicht der Einzige und dadurch klingelt halt die Kasse.

    Ungeachtet dessen...

    ... hat der EP die Piraten unter Einbeziehung der Fangemeinde zeitgemäß wiederaufgebaut.

    ... hat Efteling sein Spookslot, eine hoffnungslos obsolete Attraktion, mit einem liebevollen Event und umfangreicher Online-Dokumentation in den Ruhestand verabschiedet und unter Aufrechterhaltung des Themas und der bekannten Musik in eine organisch weiterentwickelte Attraktion mit erheblichem Neuigkeitswert investiert.

    ... hat der Holiday Park (Danke @Ruechrist) vor der Umgestaltung von Burg Falkenstein etliche Relikte frei zugänglich versteigert und super interessante Sonderführungen veranstaltet, die für die Nachwelt online verfügbar sind.

    All diese Parks sind keine Freizeitpark e.V.s, sondern ebenfalls wirtschaftlich rechnende Unternehmen. Das zeigt, dass es auch anders geht. Dass man es in Brühl so lebt, wie man es tut, finde ich als Liebhaber schade.
  12. Lustig
    Mit Umbenennungen komme ich nicht mehr so gut klar, danke für die goldrichtige Korrektur! 🤣
  13. Like
    Holidaypark bzw. heute Plopsaland Deutschland
  14. Like
    TheDarkKyll hat eine Reaktion von RoKo in Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche   
    Dass die Rikscha an einigen Stellen Schimmelbefall hat, ist denke ich ein offenes Geheimnis. In bestimmten Szenen riecht man es auch sehr gut. Kann natürlich aber auch sein, dass das ein neuer authentischer Duftstoff ist. 🙂
  15. Churro!
    TheDarkKyll hat eine Reaktion von Ruechrist in [China Town] Geister Rikscha   
    Da ich denke, das wir so langsam den Thread doch mal wieder zurück zum eigentlichen Thema lenken sollten, habe ich mal ein extra Topic für die Diskussion eröffnet, damit dort über die Kundenbindung bzw. das Kundenmanagement des Parks weiter diskutiert werden kann und wir hier wieder zur Rikscha kommen. 😉



  16. Like
    TheDarkKyll hat eine Reaktion von Philicious in "Kleinigkeiten" die euch im Park nerven. ;-)   
    Neue "Immersions-Ära" hin oder her, gerade bei Colorado Adventure versteh ich es nicht.

    2014 wurde Chiapas angrenzend/überlappend eröffnet, statt die Möglichkeit zu nutzen, die Halle, wo auch Chiapas lang fährt, umzugestalten, hat man lieber den Kanal von Chiapas mit einem Brettertunnel in Minenoptik überbaut, nur damit man nicht zu viel von der hässlichen Halle sieht. Zugegeben, ich mag den Tunnel dort, aber hätte mir dann doch lieber die tolle Minenlandschaft aus dem Modell was im Park ausgestellt war gewünscht. Dass man aber nie die Hoffnung im Phantasialand aufgeben sollte, haben wir ja beim Parkhausrafting wunderbar gesehen, als man nach 15 Jahren da auch im Zuge des Baus von Klugheim eben den hässlichen Aufzugsfelsen mit in Klugheim integriert hat. 😅

    Ich würde mir für den Park generell wünschen, dass er mal eine rote Linie findet, was die Attraktionsnamen angeht. Mal sind es eigene Wortschöpfungen wie Taron oder Talocan(mein persönlicher Favorit), mal deutsche Attraktionsnamen und dann wiederum englische Hybriden wie bei Winjas Fear und Force oder Feng Ju Palace oder komplett englische Namen wie River Quest oder Mystery Castle oder gar einfach nur 3 Buchstaben wie bei F.L.Y. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass der Park da einfach keine Kontinuität reinkriegt. Bis zu Avoras hatte ich ja gedacht, der Park wäre auf einem guten Weg und hat sich auf eine Linie festgelegt, aber dann kam Winni Splash und Wavy Battle neu dazu.

    Auch was das Storytelling angeht würd ich mir mehr ein Aufbauen auf der Bestandslore wünschen. Hatte man im Bereich Fantasy mit Wuze Town eigentlich eine recht ineressante Geschichte entwickelt, wurde im Außenbereich dann irgendwie wahllos irgendwas hingeworfen, ohne einen konstanten Bezug. Oder was hat der lustige Papagei mit dem Volk der Wuze zu tun? Ich mein, mit ein bisschen Hirnschmalz hätte man daraus ein Ritual der Wamazonen zaubern können, um die neugeborenen Kinder an die Höhen für die Prüfung der Göttin Winjas herantasten zu lassen. Und das zieht sich irgendwie komplett durch das gesamte Wuzetal leider.

    Wenn wir einmal dran sind: Ich frag mich ja bis heute, was dieser Horror-Frosch am Übergang zwischen Fantasy und Berlin genau darstellen soll. 😅

  17. Like
    TheDarkKyll hat eine Reaktion von PhLucas in Phantasialand und das Kundenmanagement   
    Angeregt vom Geister-Rikscha-Topic habe ich dieses Thema mal hier ausgeklinkt, weil der Geister-Rikscha-Thread meiner Meinung nach dafür der falsche Ort ist. Daher würde ich vorschlagen, dass wir das Thema Kundenbindung bzw. Kundenmanagement hier separiert behandeln. 😉




    Eigentlich hatte @PHL-Oldie relativ klar dargelegt, was das Problem ist, nämlich die fehlende Informationshaltung des Parks. Mit älteren Gästen meinte er in dem Kontext eher Stammgäste über Jahre oder auch Jahrzehnte. Klar, die Formulierung war etwas unglücklich gewählt, aber aus dem Kontext war eigentlich klar zu erkennen, dass es um Bestandskunden ging, welche den Park10 Jahre oder äufwärts bereits kennen und besuchen. Ich stimme dir aber gerade mit dem letzten Absatz zu. 😉


    Gut bei der Hollywood Tour muss man die Umstände betrachten, dass der Wasserschaden das vorzeitige Aus besiegelt hat und die Kosten einer Instandsetzung wahrscheinlich jeglichen Rahmen einer vernünftigen Kosten/Nutzen-Kalkulation gesprengt haben. Da würde ich die Schließung also exkludieren als Sonderfall. Das Kundenmanagement, was Bestandskunden angeht, ist meiner Meinung nach aber auch das große Manko des Parks und ich persönlich verstehe den Park und seine Handlungen der letzten 5-10 Jahre da aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch nicht so richtig.

    Jedes andere Unternehmen ist froh, wenn es mit Bestandskunden arbeiten kann oder besser gesagt, wenn es ein solch breites Fundament von diesen hat und legt den Fokus darauf, diese auch entsprechend zu halten. Bestandskunden sind in der Regel pflegeleichter als Neukunden und sehen auch mal über größere Fehler hinweg. Mal als Beispiel: Gehe ich als Stammkunde ein Mal im Monat in ein Restaurant und der Service funktioniert bei einem Besuch nicht so wie gehabt, verzeihe ich dies eher, als wenn ich als Neukunde das Restaurant das erste Mal besucht habe, da ich als Stammkunde eben auf einen breiteren Erfahrungsschatz zurückgreifen kann und somit den schlechten Besuch als Ausrutscher abstempeln kann. Dieses Beispiel lässt sich so auch aufs Phantasialand übertragen. Wenn ich mit einem Besuch nicht zufrieden war, kann ich ihn anhand von vorangegangenen Besuchen einordnen und ihn a) als Ausrutscher bewerten oder b) als wiederholendes negatives Erlebnis einordnen. Bestandskunden haben einen immens hohen wirtschaftlichen Faktor, da sie, sobald sie selbst von einem Produkt überzeugt sind, auch im Alltag beim aufkommenden Thema mit ihrer eigenen positiven Einschätzung zu einem Produkt für dieses unentgeltlich werben.

    Gut, für mich persönlich ist es kein Schlag ins Gesicht, wenn die Geister Rikscha abgerissen wird, aber auch ich fände es als Bestandskunde irgendwo wertschätzender, wenn man die Schließung zum Saisonende von eben dieser Attraktion mit entsprechendem Vorlauf 2-3 Monate im Vorfeld ankündigt. Andere Parks machen dies ja auch. Ich persönlich habe hier zu Hause noch ein T-Shirt im Schrank von der "Goodbye Eurosat"-Marketingkampagne. Dort wurde die Überholung der Attraktion und der Abschied der alten Eurosat entsprechend gefeiert und auch aus marketingtechnischer Sicht optimal genutzt. Zumal es auch keine Negativfolgen hat, wenn man darüber informiert, dass eine Bestandsattraktion aufgrund von Platzmangel und der Schaffung von neuen Angeboten den Park verlassen muss. Im Gegenteil, gerade im Hinblick auf die notwendige Erweiterung ist es mir immer noch ein Rätsel, dass man den notwendigen Abriss zur Schaffung neuer Attraktionen nicht medial ausschlachtet, um so mehr Druck auf die Akteure der Politik aufzubauen.

    Mich würde mal eure Meinung zu dem Thema interessieren. 😊




  18. Like
    TheDarkKyll hat eine Reaktion von PhLucas in [China Town] Geister Rikscha   
    Da ich denke, das wir so langsam den Thread doch mal wieder zurück zum eigentlichen Thema lenken sollten, habe ich mal ein extra Topic für die Diskussion eröffnet, damit dort über die Kundenbindung bzw. das Kundenmanagement des Parks weiter diskutiert werden kann und wir hier wieder zur Rikscha kommen. 😉



  19. Like
    TheDarkKyll hat auf Peppy in [China Town] Geister Rikscha   
    Das kann ich absolut nachvollziehen und sehe es ganz genauso. Ich bin zwar "erst" 45, aber auch ich habe so viele tolle Kindheitserinnerungen mit den Darkrides im PHL. Es sollte denen keine Zacke aus der Krone brechen, wenn man ankündigt, dass eine Attraktion dann und dann für immer schließt. Wenn man sieht, wie es beispielsweise der Europa Park mit der Euro Sat oder Efteling mit dem Spuksloot oder der Bobbahn gemacht haben, blutet einem das Herz. Völlig unverständlich für mich. Selbst der ehemalige Holiday Park hat sein Geisterschloss gebührend verabschiedet, inkl. Versteigerungen der Deko Gegenstände.
    Hier wurde an die vielen Besucher gedacht, die diese Attraktionen mit schönen Erinnerungen und Geschichten verbinden.
    Bei der Hollywood Tour war es ja der Wasserschaden, das lasse ich ja noch durchgehen. Aber sowohl die Silbermine als auch die Gondelbahn waren plötzlich einfach weg. Auch die Wildwasserbahnen.
    Die Kommunikation nach außen ist einfach abgrundtief miserabel und nicht kundenfreundlich. Aber hauptsache nur noch heute der Ticket deal. 🙈
  20. Like
    TheDarkKyll hat auf Calotan in [China Town] Geister Rikscha   
    Wie Richard Schmidt einst in einem Interview Anfang der 70er sagte:
    "Das Neue, das kommt ja sowieso auf uns zu und das Alte, das ist – finde ich – viel schöner!"

    Insbesondere vor dem Hintergrund finde ich es extrem schade, wie der Park sich mit der Zeit dahingehend verändert hat, dass man mittlerweile dem Alten jegliche Bedeutungsfähigkeit abspricht und sich nur auf das Neue konzentriert. Neueröffnungen werden groß beworben und angekündigt, aber Schließungen alter Attraktion passieren von heute auf morgen, am liebsten so, dass es niemand mitbekommt. Ohne den Menschen, die – ganz so, wie Richard Schmidt es sagte – über die Jahre vielleicht noch mehr damit verbunden haben, die Chance zu geben, ein letztes Mal bewusst zu fahren und sich zu verabschieden.

    Neuanfang und Abschied liegen emotional nah beieinander. Andere Parks haben das schon lange begriffen. In Brühl praktiziert man das Gegenteil.

  21. Like
    TheDarkKyll hat auf PhLucas in [China Town] Geister Rikscha   
    Da ist die Frage, liegt es an der Attraktion selbst oder an ihrem Zustand? Ich klinge langsam wie eine kaputte Schallplatte (um mal im Nostalgie-Duktus zu bleiben), aber andere Parks wie EP und Efteling haben dieses Problem mit ihren alten Attraktionen wahrlich nicht.
  22. Like
    TheDarkKyll hat auf PHL-Oldie in [China Town] Geister Rikscha   
    Ja, man kann es nicht ändern und ich habe ja auch Verständnis dafür, dass man nicht an alten Attraktionen festhalten kann, die in der Wartung immer teurer werden, aber immer weniger Besucher anziehen.

    Mir ging es in erster Linie um die Kommunikation des Parks. Auch hier verstehe ich, dass man sich nicht in die Karten schauen lassen will, aber es bricht sich auch niemand einen ab zu sagen, wir schließen xy, da kommt was neues. Nutzt die Zeit bis zur Schließung
  23. Like
    TheDarkKyll hat eine Reaktion von Linearmotor in Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche   
    Dass die Rikscha an einigen Stellen Schimmelbefall hat, ist denke ich ein offenes Geheimnis. In bestimmten Szenen riecht man es auch sehr gut. Kann natürlich aber auch sein, dass das ein neuer authentischer Duftstoff ist. 🙂
  24. Like
    TheDarkKyll hat eine Reaktion von EP_Daniel in Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche   
    Dass die Rikscha an einigen Stellen Schimmelbefall hat, ist denke ich ein offenes Geheimnis. In bestimmten Szenen riecht man es auch sehr gut. Kann natürlich aber auch sein, dass das ein neuer authentischer Duftstoff ist. 🙂
  25. Like
    TheDarkKyll hat auf PHL-Oldie in [China Town] Geister Rikscha   
    Ob die Geister Rikscha nun ihre letzte Fahrt hinter sich hat, oder nicht.....
    Den jungen Leuten in diesem Forum sei gesagt, dass gerade ältere Menschen, ich bin selbst knapp 60,
    das Phantasialand mit anderen Augen sehen. Ich bin im Nachbarort aufgewachsen und war, vielleicht
    800x im Park, keine Ahnung. Viele verbinden mit dem Park Erinnerungen an die eigene Kindheit und
    Jugend. Ja, da werden ältere Menschen oft sentimental.

    Mir selbst reißt es das Herz heraus, dass praktisch alles, was den Park in meiner Jugend ausmachte,
    abgerissen wurde. Ich war bei der Eröffnung der Rikscha dabei und verbinde mit der Fahrt enorm viele
    Erinnerungen. Nun vielleicht/wahrscheinlich, auch dieses Relikt meiner Jugend zu verlieren, tut mir
    persönlich sehr weh.

    Gleichsam verstehe ich natürlich, dass altes, neuem weichen muss. Nicht zuletzt wegen des begrenzten
    Platzangebots. Was mich aber ganz massiv ankotzt, um es auf den Punkt zu bringen, ist, dass es der
    Park nicht für nötig empfindet, gerade an die vielen älteren Gäste zu denken und klar zu sagen.....

    "Leute, wir müssen uns leider von der Geister Rikscha, der Hollywood-Tour, der Gondelbahn oder
    was auch immer verabschieden. Bis zum xx habt ihr noch Gelegenheit eine Runde zu fahren."

    Nein, es kommt nichts, gar nichts und das empfinde ich als Schlag ins Gesicht.

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