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Phantasialand und das Kundenmanagement

Empfohlene Antworten

Angeregt vom Geister-Rikscha-Topic habe ich dieses Thema mal hier ausgeklinkt, weil der Geister-Rikscha-Thread meiner Meinung nach dafür der falsche Ort ist. Daher würde ich vorschlagen, dass wir das Thema Kundenbindung bzw. Kundenmanagement hier separiert behandeln. 😉


vor 7 Stunden, mschmidke hat gesagt:

Was mich an Deinem Post allerdings vielleicht ein bisschen stört, ist der Bezug zu "älteren Gästen". Diese rhetorische Allzweckwaffe, mit der man mittlerweile jede Diskussion im Keim zu ersticken versucht, ist hier meines Erachtens völlig deplatziert. Denn unabhängig von Alter, körperlicher Beeinträchtigung, Fan, Herkunft, was auch immer - der Park praktiziert hier absolute Gleichbehandlung und ist zu jedem gleich ignorant.

Eigentlich hatte @PHL-Oldie relativ klar dargelegt, was das Problem ist, nämlich die fehlende Informationshaltung des Parks. Mit älteren Gästen meinte er in dem Kontext eher Stammgäste über Jahre oder auch Jahrzehnte. Klar, die Formulierung war etwas unglücklich gewählt, aber aus dem Kontext war eigentlich klar zu erkennen, dass es um Bestandskunden ging, welche den Park10 Jahre oder äufwärts bereits kennen und besuchen. Ich stimme dir aber gerade mit dem letzten Absatz zu. 😉

vor 12 Stunden, PHL-Oldie hat gesagt:

Was mich aber ganz massiv ankotzt, um es auf den Punkt zu bringen, ist, dass es der
Park nicht für nötig empfindet, gerade an die vielen älteren Gäste zu denken und klar zu sagen.....

"Leute, wir müssen uns leider von der Geister Rikscha, der Hollywood-Tour, der Gondelbahn oder
was auch immer verabschieden. Bis zum xx habt ihr noch Gelegenheit eine Runde zu fahren."

Nein, es kommt nichts, gar nichts und das empfinde ich als Schlag ins Gesicht.

Gut bei der Hollywood Tour muss man die Umstände betrachten, dass der Wasserschaden das vorzeitige Aus besiegelt hat und die Kosten einer Instandsetzung wahrscheinlich jeglichen Rahmen einer vernünftigen Kosten/Nutzen-Kalkulation gesprengt haben. Da würde ich die Schließung also exkludieren als Sonderfall. Das Kundenmanagement, was Bestandskunden angeht, ist meiner Meinung nach aber auch das große Manko des Parks und ich persönlich verstehe den Park und seine Handlungen der letzten 5-10 Jahre da aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch nicht so richtig.

Jedes andere Unternehmen ist froh, wenn es mit Bestandskunden arbeiten kann oder besser gesagt, wenn es ein solch breites Fundament von diesen hat und legt den Fokus darauf, diese auch entsprechend zu halten. Bestandskunden sind in der Regel pflegeleichter als Neukunden und sehen auch mal über größere Fehler hinweg. Mal als Beispiel: Gehe ich als Stammkunde ein Mal im Monat in ein Restaurant und der Service funktioniert bei einem Besuch nicht so wie gehabt, verzeihe ich dies eher, als wenn ich als Neukunde das Restaurant das erste Mal besucht habe, da ich als Stammkunde eben auf einen breiteren Erfahrungsschatz zurückgreifen kann und somit den schlechten Besuch als Ausrutscher abstempeln kann. Dieses Beispiel lässt sich so auch aufs Phantasialand übertragen. Wenn ich mit einem Besuch nicht zufrieden war, kann ich ihn anhand von vorangegangenen Besuchen einordnen und ihn a) als Ausrutscher bewerten oder b) als wiederholendes negatives Erlebnis einordnen. Bestandskunden haben einen immens hohen wirtschaftlichen Faktor, da sie, sobald sie selbst von einem Produkt überzeugt sind, auch im Alltag beim aufkommenden Thema mit ihrer eigenen positiven Einschätzung zu einem Produkt für dieses unentgeltlich werben.

Gut, für mich persönlich ist es kein Schlag ins Gesicht, wenn die Geister Rikscha abgerissen wird, aber auch ich fände es als Bestandskunde irgendwo wertschätzender, wenn man die Schließung zum Saisonende von eben dieser Attraktion mit entsprechendem Vorlauf 2-3 Monate im Vorfeld ankündigt. Andere Parks machen dies ja auch. Ich persönlich habe hier zu Hause noch ein T-Shirt im Schrank von der "Goodbye Eurosat"-Marketingkampagne. Dort wurde die Überholung der Attraktion und der Abschied der alten Eurosat entsprechend gefeiert und auch aus marketingtechnischer Sicht optimal genutzt. Zumal es auch keine Negativfolgen hat, wenn man darüber informiert, dass eine Bestandsattraktion aufgrund von Platzmangel und der Schaffung von neuen Angeboten den Park verlassen muss. Im Gegenteil, gerade im Hinblick auf die notwendige Erweiterung ist es mir immer noch ein Rätsel, dass man den notwendigen Abriss zur Schaffung neuer Attraktionen nicht medial ausschlachtet, um so mehr Druck auf die Akteure der Politik aufzubauen.

Mich würde mal eure Meinung zu dem Thema interessieren. 😊

vor 4 Minuten, TheDarkKyll hat gesagt:

[...] ich persönlich verstehe den Park und seine Handlungen der letzten 5-10 Jahre da aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch nicht so richtig.

Also bei aller verständlichen Kritik am Park, aber ich bin sehr sicher, dass das PhL betriebswirtschaftlich blendend aufgestellt ist. Die massiven Investitionen der letzten zehn Jahre sprechen da m.E. eine deutliche Sprache.

Wenn ich an 2014 zurückdenke, als ich meine Jahreskarte hatte... Da konnte ich unter der Woche lockerflockig nach der Schule (hatte dienstags nur die ersten zwei Stunden Unterricht, hehe) nach Brühl fahren und hatte beinahe den kompletten Park für mich. Inzwischen ist es gang und gäbe, dass man einen Urlaubstag für einen Parkbesuch investiert, wodurch der Besucherstrom sich viel gleichmäßiger verteilt und auch Gastronomie und Shops besser ausgenutzt werden. Ob man es als Fan mag oder nicht, der BWLer freut sich.

Nach längerer Abstinenz war ich im letzten Jahr alleine wegen der günstigen Tickets viermal im Park und habe jetzt schon zwei Tickets für 2026 in der Tasche - da bin ich sicher nicht der Einzige und dadurch klingelt halt die Kasse.

Ungeachtet dessen...

... hat der EP die Piraten unter Einbeziehung der Fangemeinde zeitgemäß wiederaufgebaut.

... hat Efteling sein Spookslot, eine hoffnungslos obsolete Attraktion, mit einem liebevollen Event und umfangreicher Online-Dokumentation in den Ruhestand verabschiedet und unter Aufrechterhaltung des Themas und der bekannten Musik in eine organisch weiterentwickelte Attraktion mit erheblichem Neuigkeitswert investiert.

... hat der Holiday Park (Danke @Ruechrist) vor der Umgestaltung von Burg Falkenstein etliche Relikte frei zugänglich versteigert und super interessante Sonderführungen veranstaltet, die für die Nachwelt online verfügbar sind.

All diese Parks sind keine Freizeitpark e.V.s, sondern ebenfalls wirtschaftlich rechnende Unternehmen. Das zeigt, dass es auch anders geht. Dass man es in Brühl so lebt, wie man es tut, finde ich als Liebhaber schade.

Bearbeitet von PhLucas (Bearbeitungshistorie anzeigen)

  • Autor
vor 3 Minuten, PhLucas hat gesagt:

Also bei aller verständlichen Kritik am Park, aber ich bin sehr sicher, dass das PhL betriebswirtschaftlich blendend aufgestellt ist. Die massiven Investitionen der letzten zehn Jahre sprechen da m.E. eine deutliche Sprache.

Wenn ich an 2014 zurückdenke, als ich meine Jahreskarte hatte... Da konnte ich unter der Woche lockerflockig nach der Schule (hatte dienstags nur die ersten zwei Stunden Unterricht, hehe) nach Brühl fahren und hatte beinahe den kompletten Park für mich. Inzwischen ist es gang und gäbe, dass man einen Urlaubstag für einen Parkbesuch investiert, wodurch der Besucherstrom sich viel gleichmäßiger verteilt und auch Gastronomie und Shops besser ausgenutzt werden. Ob man es als Fan mag oder nicht, der BWLer freut sich.

Dass der Park vital aufgestellt ist von den Finanzen her, brauchen wir nicht drüber sprechen. Ich denke aber, dass man gerade mit den Dumpingpreisen der letzten Jahre kurzfristig zu einer Gewinnmaximierung geführt hat, langfristig aber auf Dauer mit einigen Problemen kämpfen werden muss. Gerade das Thema Kundenzufriedenheit bei Bestandskunden ist ein wichtiger Aspekt, den ich im Beitrag vorher ja angesprochen habe. Bei einer einmaligen negativen Erfahrung stemple ich es schnell als schlechten Tag ab, bei mehreren wiederholenden Faktoren aber, kann der Bestandskunde jederzeit schneller wegbrechen, als es dem Park auf Dauer lieb sein könnte. Ein Park der eben ständig überlaufen ist und aus allen Nähten platzt, sorgt auch bei Stammkunden für Frust. Und so lange gibt es die Preisschlacht auch nicht. Im Wintertraum 2022/2023 hast du für den Wintertraum noch mindestens 45 Euro hingelegt. (Quelle) Wir sprechen also von der dritten Saison, die unter diesen Billigpreisen durchgeführt wurde. Ich persönlich hatte im Bekanntenkreis nie Probleme Begleiter zu finden, die den Park im Wintertraum besuchen wollten, diesen Wintertraum kamen aber des Öfteren Aussagen, dass sich der Besuch nicht lohnt, weil der Park zu voll ist. Oftmals wurde dann ein sehr ähnliches Szenario vorgetragen.

Und gerade die Preisdumpingpolitik der letzten Jahre hat leider auch einen Gewöhnungsfaktor: Die künstliche Verknappung von Tickets mit dem Suggerieren eines Bestpreises von um die 30 Euro bringt im Endeffekt nichts, wenn es sie dauerhaft gibt. Dadurch tritt eine schleichende Gewöhnung ein. Ganz ehrlich, würde der Park zum nächsten Wintertraum höhere Preise aufwärts der 50 Euro verlangen, wäre der Park mit großer Wahrscheinlichkeit leer, weil "letztes Jahr haben wir nur 30 Euro bezahlt." Also daher denke ich, das aus betriebswirtschaftlicher Sicht eben durchaus zwar noch alles gut aussieht.

vor 3 Minuten, PhLucas hat gesagt:

Nach längerer Abstinenz war ich im letzten Jahr alleine wegen der günstigen Tickets viermal im Park und habe jetzt schon zwei Tickets für 2026 in der Tasche - da bin ich sicher nicht der Einzige und dadurch klingelt halt die Kasse.

Ob der Normalo mehrmals pro Jahr im Park ist, wage ich zu bezweifeln. Ich denke wir Freizeitparkmenschen haben einfach eine höhere Sättigungsschwelle für das Produkt Freizeitparks, bei den meisten reicht der Besuch ein mal pro Jahr in einem Freizeitpark, da ist der Mix aus unterschiedlichen Freizeitangeboten inzwischen auch regional einfach zu breit aufgestellt. 😅

vor 3 Minuten, PhLucas hat gesagt:

All diese Parks sind keine Freizeitpark e.V.s, sondern ebenfalls wirtschaftlich rechnende Unternehmen. Das zeigt, dass es auch anders geht. Dass man es in Brühl so lebt, wie man es tut, finde ich als Liebhaber schade.

Ja und es verursacht noch nicht mal irgendwo Kosten, wenn man z.B. Animatronics aus der Hollywood Tour für einen guten Zweck versteigert hätte, im Gegenteil. In der Richtung ist der Park meiner Meinung nach einfach das Schlusslicht in Deutschland, was das Marketing angeht. 😅

vor 11 Minuten, TheDarkKyll hat gesagt:

Bei einer einmaligen negativen Erfahrung stemple ich es schnell als schlechten Tag ab, bei mehreren wiederholenden Faktoren aber, kann der Bestandskunde jederzeit schneller wegbrechen, als es dem Park auf Dauer lieb sein könnte. Ein Park der eben ständig überlaufen ist und aus allen Nähten platzt, sorgt auch bei Stammkunden für Frust.

[...]

Und gerade die Preisdumpingpolitik der letzten Jahre hat leider auch einen Gewöhnungsfaktor: Die künstliche Verknappung von Tickets mit dem Suggerieren eines Bestpreises von um die 30 Euro bringt im Endeffekt nichts, wenn es sie dauerhaft gibt. Dadurch tritt eine schleichende Gewöhnung ein. Ganz ehrlich, würde der Park zum nächsten Wintertraum höhere Preise aufwärts der 50 Euro verlangen, wäre der Park mit großer Wahrscheinlichkeit leer, weil "letztes Jahr haben wir nur 30 Euro bezahlt." Also daher denke ich, das aus betriebswirtschaftlicher Sicht eben durchaus zwar noch alles gut aussieht.

Ob der Normalo mehrmals pro Jahr im Park ist, wage ich zu bezweifeln. Ich denke wir Freizeitparkmenschen haben einfach eine höhere Sättigungsschwelle für das Produkt Freizeitparks, bei den meisten reicht der Besuch ein mal pro Jahr in einem Freizeitpark, da ist der Mix aus unterschiedlichen Freizeitangeboten inzwischen auch regional einfach zu breit aufgestellt. 😅

Alles sehr eingängige und überzeugende Argumente. Vielleicht bin ich als Doppel-Spezialfall (Rheinländer mit kurzer Anreise und Fan) da auch einfach anders gepolt als die Mehrheit der Besucher.

Einen wirklich leeren Park habe ich allerdings, egal wo, schon lange nicht mehr erlebt. Der durch Corona befeuerte Trend zum um Monate im Voraus gekauften Onlineticket und weg von der Tageskasse hat da m.E. einiges ins Rutschen gebracht. So kann man durch "Tankstellenpreise" ganz gut gegensteuern und leere Tage weitgehend vermeiden.

Muss man wohlwollend als "Eigenheit" abtun. Oder weniger schmeichelhaft als "renditeorientiert".

Aber das Unterlassen von so mini-mini-mini Kleinigkeiten wie ein Facebookpost der Sorte "Wer Captn Lucky in den Ruhestand verabschieden möchte hat nur noch bis xx Zeit" ist schon fraglich. Kostet nichts, hätte trotzdem einen kleinen Werbeeffekt, sucht man aber vergeblich.

Ich kann mir die in gewissen Positionen recht sture Verweigerungshaltung in Brühl nur mit schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit erklären:

  • Hohe Kosten bei Blog, Marketing, Social Media und Fanbetreuung ohne direkte Rendite -> deshalb Außenkommunikation beschränkt auf Werbung

  • Vergleichsweise hoher Betreuungsbedarf und steigender Qualitätsanspruch von Stammgästen (auch online) -> deshalb Fokus auf Neukunden

  • Geringere Ausgaben pro Besuch von Stammgästen und Jahreskartenbesitzern -> deshalb Fokus auf Hotels & Gastro

  • Schlechte Auslastungsplanung und geringerer Spielraum für Rabatte durch von Jahreskarten blockierte Ticketkontingente -> Wegfall der Jahreskarten und Explosion von "Dynamic Pricing"

  • Vergleichsweise hohe mediale Beachtung von Bagatelle-Vorfällen (Express, Wallraff) -> restriktiver Umgang mit Online-Communities zur Eindämmung von Kritik, Leaks

  • Unzufriedenheit mit Wuze Town -> Aufgabe eigener Charaktere, Stories, IPs

Was man dem Phantasialand im Guten wie im Schlechten lassen muss ist, dass es sehr konsequent ist mit den Sachen, die es anpackt... und den Sachen, die es nicht anpackt.

Grund am Wegfall der JK war unter anderem auch eine nicht gerade rosige Wertung seitens des Parks gegenüber einigen Inhabern. Verdient oder nicht.

Quelle: Podcast mit Joelle

Warum man aber nur in Brühl die "Schnauze voll" hatte und den weltweit äußerst ungewöhnlichen Schritt ging wundert mich nicht mehr sonderlich z.B. anhand der bereits genannten Punkte.

Bearbeitet von TOTNHFan (Bearbeitungshistorie anzeigen)

vor 1 Stunde, TOTNHFan hat gesagt:

Warum man aber nur in Brühl die "Schnauze voll" hatte und den weltweit äußerst ungewöhnlichen Schritt ging wundert mich nicht mehr sonderlich z.B. anhand der bereits genannten Punkte.

Die Jahreskarten wurden zu den Zeitpunkt (Corona) in anderen Parks ebenfalls abgeschafft - zu dem Zeitpunkt waren das ja auch Partnerparks, bei denen man ja auch 1x freien Eintritt bekommen hat mit der jeweiligen JK.

Allerdings haben die anderen Parks scheinbar doch den Drang verspürt die Jahreskarten wiedereinzuführen. Allerdings sind diese - bestes Beispiel ist der EP - deutlich teurer geworden als sie vorher waren. Das Phantasialand ist hier einfach mal einen anderen Weg gegangen. Keine Jahreskarten mehr, dafür deutlich mehr Sale Aktionen.

Jahreskarten sind für die Parks natürlich ne super Methode um ein "festes Einkommen" zu haben. Mit den Billigtickets die man im Voraus kaufen soll, hat das das Phantasialand ja auch. Nur die Frage ist wie lange das noch gut geht, bis alle davon genervt sind.

Bearbeitet von flaffstar (Bearbeitungshistorie anzeigen)

vor 20 Minuten, flaffstar hat gesagt:

Mit den Billigtickets die man im Voraus kaufen soll, hat das das Phantasialand ja auch. Nur die Frage ist wie lange das noch gut geht, bis alle davon genervt sind.

Billige Tickets haben mich bisher noch nie genervt 😄 Mir tut es aber auch zugegebenermaßen nicht weh, mal ein zwei Bahnen ausfallen zu lassen, wenn die Wartezeiten zu hoch sind.

vor 3 Stunden, PhLucas hat gesagt:

Wenn ich an 2014 zurückdenke, als ich meine Jahreskarte hatte... Da konnte ich unter der Woche lockerflockig nach der Schule (hatte dienstags nur die ersten zwei Stunden Unterricht, hehe) nach Brühl fahren und hatte beinahe den kompletten Park für mich. Inzwischen ist es gang und gäbe, dass man einen Urlaubstag für einen Parkbesuch investiert, wodurch der Besucherstrom sich viel gleichmäßiger verteilt und auch Gastronomie und Shops besser ausgenutzt werden. Ob man es als Fan mag oder nicht, der BWLer freut sich.

Frage ist jetzt wieviel davon liegt (an Änderugen) am Park und wiviel davon an Änderungen im eigenen Leben? Der Schüler kann keinen Urlaub nehmen. Und der Schüler hat auch selten Geld übrig um sich im Park gemütlich in die Taverne zu setzen. Demgegenüer stehen aber Leute die mit einer Jahreskarte damals schon eigenes Geld verdient haben, nach Feierabend noch auf ein Schnitzel (oder was auch immer) in den Park gefahren sind und die das jetzt eben nicht mehr machen.

vor 2 Stunden, Philicious hat gesagt:
  1. Hohe Kosten bei Blog, Marketing, Social Media und Fanbetreuung ohne direkte Rendite -> deshalb Außenkommunikation beschränkt auf Werbung

  2. Vergleichsweise hoher Betreuungsbedarf und steigender Qualitätsanspruch von Stammgästen (auch online) -> deshalb Fokus auf Neukunden

Bis auf den steigenden Qualitätsanspruch sehe ich davon nichts. Da braucht es nicht viele Leute für.

vor 2 Stunden, Philicious hat gesagt:

Geringere Ausgaben pro Besuch von Stammgästen und Jahreskartenbesitzern -> deshalb Fokus auf Hotels & Gastro

Es gibt so eine 80/20 Regel, manchmal auch 90/10 oder 70/30. Sie besagt so Sachen wie 80% der Benutzr eines Progrmms (Word/Excel z.B.) kommen mit 20% der Fuktionen aus. Bei manchen Tätigkeiten schafft man 80% der Arbeit in 20% der Zeit. Ich behaupte es KANN sein dass im PHL 20% der Jahreskartenbesitzer für 80% des Jahreskartenumsatzes gesorgt haben. Wissen kann der Park das nicht da zum Schluss immer nur pauschal der Rabatt abgezogen wurde, ohne dass dieser Umsatz einer Person zugeordnet werden konnte.

vor 2 Stunden, Philicious hat gesagt:

Schlechte Auslastungsplanung und geringerer Spielraum für Rabatte durch von Jahreskarten blockierte Ticketkontingente -> Wegfall der Jahreskarten und Explosion von "Dynamic Pricing"

Das halte ich für unmöglich oder zumindest sehr unwahrscheinlich.

Corona:

Wie schnell waren die Wochenden ausgebucht nachdem sie freigeschaltet wurden? Das Prolem ist ja auch dass es ein Teufelskreis war. Wissend dass diese Tage schnell ausgebucht sind, ist man eher gewillt sich den Termin zu reservieren obwohl man sich noch nicht so sicher ist ob man wirklich .... Hier kommt aber noch hinzu dass der Park es genau so machen wollte wie die anderen obwohl man dafür offensichtlich kein wirklich kompatibles Buchungssystem hatte. Hätte man nur einen Termin im voraus freischalten können, wie es in anderen Parks war und teilweise noch ist, wäre das vermutlich deutlich weniger schlimm geworden.

Hier ist wichtig dass nicht alles schlecht war. Jahreskartenebsitzer die Hotelgast waren brauchten sich nicht um eine Reservierung zu bemühen. Vermutlich hat das organsitorische Gründe, ich vermute das IMMER Plätze freigehalten werden um einem Hotelgast nicht sagen zu müssen "Park ist voll!". So gesehen sind diese Personen zurecht auf ein "Hotelkontingent" angerechnet worden statt auf eine "Jahreskarten/(Mehr)Tageskarten" Kontingent.

Ändert aber nix dran dass es die ganze Situation möglicherweise entspannt hätte wenn man in den ersten 1-3 Monaten VIEL mehr Kontingente für Jahreeskarten freigehalten hätte weil dann dieser "Ich MUSS reservieren sonst ist voll" Gedanke nie aufgekommen wäre.

Für die Zeit nach Corona mag es sein dass du das so siehst. Ich sehe es aufgrund von Erfahrungen in anderen Parks allerdings anders.

Bearbeitet von Bananenblatt (Bearbeitungshistorie anzeigen)

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