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Fluorineer

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  1. Der Punkt ist, wenn eine Stadt bereits einen Park wie Liseberg hat, macht jegliche Form von Kirmes/Jahrmarkt/was auch immer überhaupt keinen Sinn. Es gibt ja auch keine zeitweise Kirmes in Wien, denn da ist halt der Prater. Und damit finden automatisch die Flatrides im Park viel mehr Akzeptanz, weil man im erreichbaren Umkreis nichts dergleichen finden wird. Talocan ist ja jetzt nicht zu "extrem", es sieht einfach nur sehr extrem aus. Wie gut man die Fahrt verträgt ist höchst individuell.
  2. Talocan hat ja auch nie eine wirklich lange Wartezeit. Thrill-Flatrides haben irgendwie einen schwierigen Stand im Phantasialand. Vermutlich sind wir Deutschen einfach zu verwöhnt, weil immer irgendwo Kirmes ist. Liseberg zum Beispiel hat ja selbst ein Pay-Per-Ride System wie auf der Kirmes, und da kommen die Flatrides auch viel besser an.
  3. "Man erkennt da nichts" ist für mich so ein Fall von "man kann nicht nicht kommunizieren". Ich erkenne da nämlich auch kaum was, aber was mich daran am meisten schockiert hat ist, wo zur Hölle sind die ganzen Schienen eigentlich hin? Man sieht da so gut wie gar nichts von. Wird das etwa alles geschickt hinter und unter der Thematisierung versteckt sein? Das war ja eigentlich immer der größte Kritikpunkt an Klugheim, dass die eigentlich von Taron in Anspruch genommene Fläche eher wenig thematisiert ist (weil es auch eigentlich kaum anders ginge). Wenn das Phantasialand mit Rookburgh beweisen kann, dass es doch anders geht, wäre dann auch geklärt, wie man es schaffen möchte, Rookburgh noch detaillierter zu gestalten als Klugheim. Und ich für meinen Teil wäre auch irgendwie enttäuscht gewesen, wenn wir hier den nächsten Schienen-Wirrwarr-Themenbereich bekommen hätten. Wie es aussieht, wird Taron quasi all seine Alleinstellungsmerkmale behalten, obwohl es sehr einfach für das Phantasialand gewesen wäre, aus F.L.Y. einfach eine Art "Taron 2" zu machen.
  4. Wie meinst du das? Gerade Rookburgh wird doch dringend benötigte Kapazitäten schaffen, insbesondere wenn es ein weiteres vollwertiges Restaurant gibt und nicht nur die Achterbahn. Der Park leidet zur Zeit extrem darunter, dass sich fast alle Thrill-Attraktionen auf einer einzelnen Hälfte des Parks befinden. Überspitzt gesagt ist Berlin zur Zeit die "Fressmeile" und Fantasy der Kinderbereich. Mit Rookburgh wird das schön entzerrt, was dann auch wieder etwas Andrang von den Winja's abziehen könnte. Zur Zeit muss man wieder durch den halben Park zurück laufen wenn da lange Wartezeiten angesagt sind und viele sagen sich dann "ja gut, einmal will ich aber fahren". Wenn F.L.Y. nebenan ist, überlegt man sich das vielleicht noch einmal. Wie schön wäre es in diesem Szenario, wenn der Temple-Komplex einen Hammer Darkride und eine beliebte Familienachterbahn beherbergen würde
  5. Ich finde ja irgendwie diese streng Monatsgebundenen Öffnungszeiten dusselig. Was spricht denn dagegen, einfach in den Ferien immer bis 20 Uhr zu öffnen?
  6. Du sagst es ja selbst: Dass diese Elemente in einem Flying-Coaster benutzt werden können, ist ein technischer Aspekt des Flying-Coasters. Mit echten Flugmanövern hat genau das ja überhaupt nichts zu tun, weshalb man vermutlich drauf verzichtet hat. In den meisten B&M-Flying Coastern fühle ich mich jedenfalls nicht so, als würde ich wirklich fliegen, sondern eher... naja, wie als würde ich mit einem B&M-Flying Coaster fahren. Aber Airtime in einem Flying-Coaster, gibt es das irgendwo? Der Hügel bei Taron nach dem ersten Launch reißt dich so richtig schön nach oben, aber da ist eben auch der Beckenbügel, der dich schön im Sitz hält. Bei einem Flying-Coaster geht quasi dein gesamter Körper nach oben. Wenn man das vernünftig umsetzt, ist das eine ganz andere Qualität von Airtime, das kann man schlecht mit Bahnen vergleichen, die es in der jetztigen Form schon gibt. Und eine Airtime-Maschine wäre doch genau etwas, dass dem Phantasialand noch so richtig fehlt, insbesondere weil das mit der Höhen- und Platzbegrenzung sehr schwierig ist. Mal zum Vergleich: der Footprint von Goliath in Walibi Holland - ein sehr kleiner Hyper-Coaster - würde mit Hängen und Würgen so gerade eben ins Phantasialand passen, und auch nur dann, wenn man die Bahn entweder diagonal über die gesamte Fläche platziert - alle "Ränder" des Phantasialands sind zu kurz für die Längenausdehnung von Goliath - oder den Mondsee zuschüttet! Ohne das jetzt böse oder persönlich zu meinen, aber zu diesem Schluss kann man eigentlich nur kommen, wenn man sich nur relativ grob mit Achterbahnen/Layouts auskennt und nicht so sehr mit Feinheiten Na klar könnte das ein Inverted Coaster sein. Aber gerade bei einem Inverted-Coaster würde diese Art von Layout doch gerade nicht funktionieren. Airtime mit Schulterbügeln, in sitzender Position? Das geht natürlich, macht aber deutlich weniger Spaß und kann sogar schmerzhaft sein, wenn wir von richtiger Ejector-Airtime sprechen. Zwei Inversionen sind auch relativ wenig für einen Inverted-Coaster, denn bei diesem zählen sie wegen der Intensität zu den Kernelementen. Bei einem Flying-Coaster ist das ganz anders, weil man ja gar nicht kopfüber gedreht wird, und die G-Kräfte auch ganz anders wirken (und auf den gesamten Oberkörper verteilt werden). Ich kann natürlich verstehen, woher diese Bedenken kommen. Man hat schon mit Taron einen Multi-Launch Coaster gebaut, der auf 1320m keine einzige Inversion unterbringt, während man Helix in Liseberg auf ähnlich langer Strecke direkt mal 7 Stück spendiert hat. Und jetzt hat man wieder ein ähnlich wirkendes Layout, das scheinbar auf spektakuläre Elemente verzichtet. Aber in dieser Betrachtung hätte ich bei Taron viel größere Sorgen gehabt. Wieso verzichtet man bei einem Sit-down coaster mit zwei Launches auf Inversionen, wenn einem doch alle Optionen offen stehen? Nun, man hat sich halt für ein etwas spezielleres Layout-Konzept entschieden, und wie wir alle wissen, hat das großartig funktioniert. Bei F.L.Y. ist das ganz anders geartet. Niemand hat zuvor so einen Flying-Coaster gebaut. Ich habe das Gefühl, insbesondere die Vekoma Dutchmans, aber auch die früheren B&M-Flyer haben ihre Layouts eher mit einer gewissen Sorge entwickelt, welche "klassischen" Fahrfiguren in einer Flying-Position überhaupt möglich/erträglich/spaßig sind. Erst B&M kam überhaupt auf die Idee, spezielle Elemente einzubauen, die nur mit Flying-Coastern funktionieren, und wenn ich Leute nach Air (Galactica) frage, dann singt da keiner Loblieder auf den Fly-to-Lie. Er ist halt da, kann man machen, kann man auch lassen. Der Pretzel-Loop ist so ein Sonderfall, weil er einfach extrem Intensiv ist, und in einer Zeit entstanden ist, als B&M für Intensive Killermaschinen berühmt war (mittlerweile ist das ja ein bisschen umstritten). Dass Flying Dinosaur direkt zwei von denen quasi direkt aneinanderreiht ist jetzt für mich nicht unbedingt ein Zeichen davon, dass bei B&M große Innovationsfreude herrscht, sondern man eher selber mit seinem Latein am Ende ist, und nicht so recht weiß, wie man den B&M-typischen Flyer denn überhaupt noch weiterentwickeln will. Vekoma versucht jetzt ein neues Konzept mit Airtime, engen Kurven und von Flugmanövern inspirierten Fahrfiguren. Das kann natürlich in die Hose gehen, aber es kann eben auch der erste Flying-Coaster werden, der seinem Namen wirklich gerecht wird. Von daher, einfach mal abwarten.
  7. Die Bänke sperren ja nur die Ein- und Ausgänge ab, wenn ich das richtig sehe. Bei einem Karussell mit Pilz-Thematisierung bieten sich die Metaphern ja gerade zu an
  8. Ein voller Park ist eben auch nur aus der Pespektive der Besucher "voll". Für den Park und den Betrieb selbst, ist ein leerer Tag viel stressiger und problematischer, allein wegen der Planbarkeit. Ride-Ops haben an vollen Tagen mehr Unterstützung, mit der jeder Dispatch schnell und zuverlässig klappt. An leeren Tagen ist die Warteschlange kürzer, aber der Andrang in der Station ist der gleiche und muss von weniger Leuten bewältigt werden. Gleiches gilt für die gesamte Gastronomie. An vollen Tagen kann einer kassieren und einer Essen ausgeben, was auch bei 15 Minuten Schlange am Pizzastand gut klappt. An leeren Tagen kann eine Familenbestellung mit 8 Pizzastücken dagegen ganz schön den Betrieb durcheinanderbringen. Der größte Teil der Betriebskosten entfällt darauf, den Park überhaupt betriebsbereit zu kriegen. Extreme Strom/Wasser/Energiefresser wie Talocan oder River Quest verbrauchen immer gleich viel, egal wie viele Leute letztendlich damit fahren. Einen Zug von Taron oder Colorado runter zu nehmen hilft ein bisschen gegen den Verschleiß, macht aber sonst kaum einen Unterschied in den täglichen Kosten.
  9. Das ist schon echt ne Kunst, bei den "gründlichen" Rucksackkontrollen da mit etwas erwischt zu werden 1226 Fälle finde ich bei 5,6 Millionen Besuchern im Jahr 2018 jetzt auch nicht sonderlich erschreckend. Das sind 0,02% aller Besucher. Und würde man mal endlich die 60er-Jahre-Politik in Deutschland beenden, hätte man vielleicht auch weniger Probleme damit, dass sich Kiffer ihr eigenes "Revier" suchen müssen. Dann richtet man halt irgendwo im hintersteten Eck des Parks eine "Raucher"zone ab 18 Jahren ein. So kriegen Kinder das nicht mit, und Besucher werden von dem Gestank ebenfalls nicht gestört. Solang man im Park alkoholische Getränke verkauft, soll mir da keiner was von Jugendschutz und "Achterbahnen unter Drogeneinfluss sind gefährlich" erzählen.
  10. EDIT: Man kann außerdem noch die Erfahrungen des Parks mit Deep in Africa hier einfließen lassen. Wenn man Wikipedia Glauben schenken kann, hat der Themenbereich damals etwa 22 Millionen Euro gekostet. Runden wir das auf 25 auf, dann kommen wir auf ein Viertel von dem, was Klugheim gekostet hat. Natürlich hatten wir keine 300% Inflation in den 10 Jahren zwischen DiA und Klugheim, aber ist es denn letztendlich bei den 25 geblieben? Nein, überhaupt nicht, das ganze Rockwork von 2006 war ziemlich schnell ranzig und musste nach gerade mal 10 Jahren (nichtmal ein Drittel von dem, was eine B&M-Bahn an Lebensdauer hat) komplett erneuert werden, unter deutlich schwierigeren Baubedingungen, weshalb man das ja auch über mehrere Jahre staffeln musste. Es würde mich nicht überraschen, wenn das ganze Unterfangen nochmal genau so viel gekostet hat wie die gesamte Thematisierung damals, also mit Inflation gerne nochmal 15 Millionen Euro. Da verdoppeln sich also nach 10 Jahren mal eben so die Kosten für die Thematisierung, einfach weil damals der technische Fortschritt bei Rockwork noch nicht absehbar war. Was meinst du denn, warum man danach erstmal bis 2012 gewartet hat, bevor man das nächste Projekt mit massivem Rockwork anstößt? Weil man nicht glücklich war mit dem was man bei Deep in Africa bekommen hatte, und nicht nochmal ein paar Jahre später eine böse Überraschung erleben möchte. Chiapas hat übrigens 26 Millionen Euro gekostet, für einen Log Flume auf der Fläche eines Schuhkartons. Weshalb die Thematisierung da auch fast ausschließlich aus zweidimensionalen Fassaden besteht. Frag mal andere Parks, was die so für Log Flumes bezahlen. Tripsdrill für die Badewannenfahrt zum Beispiel. Die ist doch auch schön thematisiert. Aber für 26 Millionen kannst du fast halb Tripsdrill kaufen. Das hält sich in meinen Augen ziemlich die Waage, denn Intamin will ja auch die Entwicklungskosten auf die Abnehmer abwälzen, und sowas trifft eigentlich immer die Erstabnehmer am stärksten. Wenn du in 2019 einen Kabellift haben willst, hat Intamin sowas in der Sockenschublade liegen, das ist kein Problem. Aber 2000 hast du für sowas tief in die Tasche gegriffen. Und der eigentliche Prototyp ist ja die LSM-Technik von Indrivetec. Die ganzen Schienen werden einfach den Normalpreis gekostet haben, zudem werden für Klugheim deutlich mehr Planungsstunden in allen erdenklichen Bereichen (Layout, Infrastruktur, Sicherheit/Lichtraumprofil) angefallen sein, verglichen mit "offeneren" Themenbereichen in denen man nicht so viele Hindernisse überwinden und Probleme lösen muss. Mag sein dass meine Aussage inhaltlich auf wackeligen Füßen steht, aber 30 Millionen Euro für Taron und Raik halte ich weiterhin für eine plausible Schätzung.
  11. Ich glaube, du unterschätzt hier massiv, was sowas eigentlich kostet. Ganz zu Beginn der Klugheimbaustelle wurde mal gesagt, dass im neuen Themenbereich "bis zu 70% des Budgets in die Thematisierung gesteckt werden sollen". Selbst wenn man einigermaßen vorsichtig schätzt, kriegt man sowas wie Taron nicht unter 25 Millionen Euro, erst recht nicht als Prototyp. Das heißt, alleine für die Achterbahnen Taron und Raik kann man guten Gewissens 30 Millionen Euro ansetzen und wird nicht weit daneben liegen. Und das sind dann nur 30% des Budgets. Es ist also nicht übertrieben anzunehmen, dass Klugheim als Gesamtprojekt an der 100-Millionen-Euro-Marke kratzt. Wenn ich dann über eine Lebenszeit von 25 Jahren nochmal 50% Wartung und Instandhaltung draufrechne, komme ich auf 6 Millionen Euro Abschreibung im Jahr für Klugheim. Du kannst dir ausrechnen, wie dir "mal eben so" eine weitere Basaltwand diese Rechnung weiter aufbläst, vorallem wenn sie nicht über die (ebenfalls sehr vorsichtig) angeschlagene Lebenszeit von 25 Jahren gebraucht wird, weil man da vielleicht in 10-15 Jahren schon einen unterirdischen Darkride + neuen Haupteingang obendrauf bauen möchte. Das läppert sich wie verrückt, von "150.000 mehr" kann da nicht im geringsten die Rede sein. Wenn man sehr sparsam ist, kommt man vielleicht auf 150.000 mehr für jedes Jahr.
  12. Wurde denn irgendwo gesagt, dass UR jetzt endgültig fertig ist mit Africa? Ich meine, die Station wird auch in den nächsten Jahren eine kleine Renovierung gebrauchen müssen. Und vielleicht schafft man es dann sogar, den Wartebereich zu umzugestalten, dass man diesen seltsamen dritten Eingang in die Station als QuickPass oder Single-Rider-Eingang nutzen kann.
  13. Und sich darüber lustig zu machen gehört zu unserem Handwerk
  14. Ich glaube der Fachbegriff dafür lautet "Intamin". Nein aber mal im Ernst, andere Parks haben halt auch nicht solche Attraktionen. Mir fällt spontan kein Launch auf der Welt ein, der solchen Belastungen ausgesetzt ist wie der zweite bei Taron. Es hat ja auch seinen Grund, weshalb die Mack-Launches alle viel sanfter sind. So eine Anlage ist natürlich auch deutlich leichter zu konstruieren und zu betreiben. Chiapas, Winja's, River Quest... dafür gibt es halt sonst keine vergleichbaren Anlagen auf der Welt, von daher ist wenig verwunderlich, dass die mehr Downtime haben. Weniger Erfahrung seitens des Herstellers, und weniger Vergleichspunkte seitens der Besucher.
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