vor 11 Stunden11 h @flaffstar Ich glaube das war nie wirklich anders. Der Unterschied ist jetzt, dass man durch digitale Lösungen noch genauer analysieren kann, wie weit man mit der Maximierung gehen kann. Gleichzeitig kann man (siehe Phantasialand) durch FOMO steuern, dass die Leute zu bestimmten Konditionen Tickets kaufen und damit die Nachfrage deutlicher beeinflussen als früher.In Freizeitparks funktioniert dieses "schöne, heile Welt" Gefühl besonders gut, weil man die Besucher in künstliche Welten eintauchen lässt. Da ist schnell vergessen, dass hinter jeder Planung ein großer Konzern steckt, den vor allem eines interessiert: Wachstum, Wachstum, Wachstum.Ich finde das kann man besonders gut in Rust beobachten. Von Seilbahnen über andere vollkommen überzogene Projekte gibt es eigentlich kaum noch Ideen, die nicht darauf ausgelegt sind, dass unbedingt noch mehr Besucher in die Parks kommen sollen. Dabei könnte man ja auch über mehr Qualität höhere Umsätze erreichen. Für die Menschen aus der Umgebung wird es dabei schleichend immer unangenehmer, sodass auch da der Rückhalt sinkt.Für das Toverland gelten auf Grund der Lage vielleicht etwas andere Spielregeln. Aber man nähert sich hier mittlerweile auch einer Größenordnung, welche es scheinbar nicht mehr erfordert, dass vor allem die Gästezufriedenheit im Fokus steht. Der Park will und braucht Neukunden, damit es jedes Jahr mehr Besucher werden.
vor 11 Stunden11 h Mit Sicherheit ist das Ziel eines Konzerns Gewinne zu erzielen- und am besten immer mehr. Ich glaube da sind wir uns alle einig, das war schon immer so. Aber mir geht es darum, dass in letzter Zeit die Kundenzufriedenheit darunter leidet. Mehr Gewinne schließen Kundenzufriedenheit nicht automatisch aus. Und um den Europapark noch mal als Beispiel zu nennen: Die bauen ihr Resort zwar immer weiter aus um mehr Übernachtungsgäste zu generieren, aber die tun wirklich alles, damit jeder (!) Gast zufrieden ist und aus der Zufriedenheit heraus wiederkommen möchte. Denn genauso wichtig wie neue Kunden, sind Bestandskunden. Neue Kunden gibt es irgendwann nicht mehr (übertrieben ausgedrückt) und dann muss man darauf hoffen, dass die Gäste auch wiederkommen möchten. Und das verstehen manche Konzerne derzeit nicht.Und die Strategie "Mehr Gewinn, Weniger Kundenzufriedenheit" kennt verschiedene Taktiken. Während im Phantasialand (Und mit dem Event auch das Toverland) mit aller Gewalt versucht wird, mit reiner Quantität möglichst viel Geld zu scheffeln, fahren andere Resorts wie z.B. Disney und Universal die "Premium-Route". Alles ist Aufpreispflichtig, nur wenn du mindestens das Gleiche noch mal draufzahlst, was du bereits für den Parkeintritt hingelegt hast, kannst du eine gute Experience haben. Und das halte ich für genauso falsch. Bearbeitet vor 11 Stunden11 h von flaffstar (Bearbeitungshistorie anzeigen)
vor 9 Stunden9 h Ich hatte mit meinen Kindern eine gute Zeit von 18 bis 24 Uhr. Um 18 Uhr war es noch sehr heiß und nur mit Wasserfontänen zu ertragen. Ich will nicht wissen, wie überhitzt wir gewesen wären, wenn wir schon um 11 da gewesen wären. Viele Mitarbeiter werden sich einfach im Laufe des Tages krankgemeldet haben und dann haben wir das Resultat alle gesehen. Und sorry, ich sehe das wie ihr. Die Zeit der Spontanen ist doch weitestgehend vorbei. Um 18 Uhr hab ich jedenfalls keine Schlangen an den Kassen gesehen. Das läuft doch alles online, ergo planbar.Das ganze Event war sehr gut gemeint bis hin zu überambitioniert. Und in Kombination mit der (schon lange vorliegenden) Wetter-Prognosen fällt mir das Wort "unverantwortlich" ein. Ist das ein Zeitzeichen, dass viele "Macher" mittlerweile meinen, man stünde außerhalb der Naturgesetze? Viele Freizeitparks in NL haben gar nicht geöffnet oder wie Efteling 2 Stunden früher geschlossen.Ja, Leute für diese Zeit zu engagieren, Dienstpläne zu machen etc. ist bestimmt sehr aufwändig - dennoch wäre es klug gewesen, das Event zu verschieben. Ja, man hätte wohl einigen Darstellern den Ausfall bezahlen müssen, aber mit der Aussicht auf ein neues Event z.B. im September hätte man sich da sicher einigen können. Alles kein Grund, die Gesundheit der Gäste und Mitarbeiter zu gefährden.Schade für so einen schönen Park mit vielen engagierten Mitarbeitern.
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