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PhantaDad2017

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Alle erstellten Inhalte von PhantaDad2017

  1. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Mit Guiness-Rekorden meinte ich weniger was echt im Guiness-Buch steht, sondern dass man sich höchst spezielle "Disziplinen" heraus nimmt, wo man Rekorde aufstellt. Außerhalb des PHL also sowas wie: Längste Strecke mit dem Fahrrad rückwärts fahren und dabei Geige spielen. So, wie Taron und Raik auch mit höchst speziellen Rekorden angepriesen wurden (sind natürlich trotzdem gut geworden). Im Internet kursieren auch noch ältere Bilder vom TotNH, wo die Wagen noch im Space Center-Silber, aber hellbraun besprenkelt sind. So, als hätte man sie ein paar Wochen unter einem Baum voller Vögel stehen gelassen, vollscheißen lassen und dann die Vogelkacke konserviert. Ob das wohl irgendeine Thematisierung darstellen sollte...
  2. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Nur wie wollte man ein Rookburgh/Steampunk-Element mitten im Fantasy-Bereich unterbringen - da liegt immerhin Wuzetown dazwischen. Gut, einige Wuzetown-Sachen haben auch deutlichen Steampunk-Einschlag, aber mit einem industriellen Rookburgh wird es kaum zusammen passen. Wenn die Fantissima wirklich so ein Blockierer ist, der den künstlich abgewerteten Temple vor dem Abriss bewahrt, wird man ihn wahrscheinlich weiter so vergammelt lassen. Im aktuellen Parkplan steht er als die "längste Dunkelachterbahn der Welt" - vielleicht gestaltet man ihn ja deshalb nicht vernünftig von innen mit Lichteffekten, weil man immerhin noch so einen Guiness-Rekord halten will...
  3. Was gibt/gab es im verlassenen Bereich am Ende des Mondsees?

    Die Ecke ist eigentlich ein idealer Ruhebereich, für Leute die sich mal ausruhen wollen. Sonst gibt es dafür nur noch den Bereich hinter den Pagoden und der Colorado Adventure, und den Garten am Mystery Castle. Gerade die Frosch-Statuen (Lampen?) und das zugestellte Tor wirken vernachlässigt. Eigentlich wäre das eine prima Ecke für einen Garten im Feen-, Elfen- und Zwergen-Stil, vielleicht sogar leicht "gezielt" verwildert, aber doch mit gepflegten Zugängen. Würde wunderbar zu den gerade renovierten Wuze-Häusern passen. Mit Stegen über das flache Wasser, wo jetzt die Reste des Klettergartens sind. Der purpurne Blutweiderich auf dem Foto sieht wirklich schön aus, wenn er blüht. So eine Nutzung würde wahrscheinlich auch den Nachbarn entgegen kommen.
  4. Gab es eigentlich mal Attraktionen am Ende des Mondsees, hinter Wakobato? Derzeit steht da nur ein einsamer Planwagen rum, und am See ist ein irgendwie gestaltetes Gelände mit Rondellen und Bäumen, dessen Funktion sich mir nicht erschließt. Weiß irgendjemand was darüber? Ich tippe mal auf Lärm- und Nachbarn-Problematik, weswegen da nichts mehr ist. Auf der gegenüberliegenden Seite von Baumberger Irrgarten, TotNH-Halle und Wakobato-Station sind noch die Fässer in der Wand, mit Wuze-Namen(?). Noch etwas brauchbar als Chillout-Zone.
  5. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Ich hatte eigentlich zuletzt damit gerechnet, dass irgendwann diesen Winter die letzte Fahrt kommt, so wie im Winter 2015/16 bei Race for Atlantis. Nächstes Jahr hat die Bahn ihren 30., was wohl doch der üblichen Lebenserwartung solcher Fahrgeschäfte entspricht. Was jetzt läuft, könnten, außer neuen Sachen für Fantissima, auch Demontagearbeiten sein, mal rein spekulativ, oder kann man sagen, das die Sachen nagelneu sind? Womit das PHL aber wohl einigermaßen Erfolg hatte, war die Begrünung der Gitterwand in Klugheim, die zwar anfangs auch als Manko im ansonsten großartigen Bereich galt, aber wohl jedes Jahr besser wird. Wenn also nicht der Temple abgerissen wird oder man ihn einfach weiter gammeln lässt, könnten sie es auch nochmal mit einer Hallenbegrünung versuchen, wie sie mal vorgesehen war und in älteren Parkplänen zu sehen ist.
  6. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Eine Sache die mich noch interessiert: wenn ich es richtig sehe, fand die Degradierung des Space Center zum heutigen TotNH bereits VOR dem Brand der Gebirgsbahnen 2001 statt. Demnach hatte also der Brand fast keine Auswirkungen auf die Anlage, bis auf das Tarnnetz auf dem Dach draußen, das aus Brandschutzgründen entfernt werden musste. Alles, was am TotNH so kritisiert wird, der durch die fleckige, grün-gelb-braune Lackierung auf der Raumstation bei bläulichem Licht, die vernagelten Dioramafenster und die sich erwartbar abreibende Bodenlackierung vergammelt wirkende Wartekorridor, die ebenso schmutzig lackierten Züge, immer noch mit kleinen Raketen, der unpassend futuristische Tower über der Dschungelstation und die minimalen Lichteffekte während der Fahrt, wurde also schon vorher so fertig eingebaut und sind nicht das Ergebnis von Chaos nach dem Brand, oder von neuen Sicherheitsvorschriften, nach denen die Deko zusammen gestrichen werden musste, gewesen. Zu meiner vorherigen Frage zur äußeren Umgestaltung: In dem Forum und Thread mit den alten Parkplänen war die Temple-Halle in den 2000ern tatsächlich meist begrünt eingezeichnet.
  7. Falls es jemand interssiert: hier ist die Naturschutz-Info zu dem Ententeich-Dreieck zwischen Autobahn, Phantasialandstraße und dem derzeit bestehenden PHL: http://nsg.naturschutzinformationen.nrw.de/nsg/de/fachinfo/gebiete/gesamt/BM_023 Von den ganzen diskutierten Flächen ist es wirklich die einzige, die unter Naturschutz steht.
  8. [Mystery] River Quest

    Ein Beleg, dass man auch eine ältere Attraktion nochmal großartig aufwerten kann, auch, wenn man sie dann nicht als großen neuen Rekordbrecher vermarktet. Es lohnt sich also wohl doch, bestehende Sachen noch mal richtig zu überarbeiten. Das sollte auch für gewisse andere, nicht mehr so tolle Attraktionen gelten.
  9. Ich verweise da zum Vergleich mal auf Disneyland Anaheim, das in Wikipedia mit 34ha Fläche angegeben ist, aber 2014 ca. 25,5 Millionen Besucher hatte. Knapp die dreifache Fläche bei ca. 12mal so vielen Besuchern. Das direkt daneben befindliche Disney California Adventure hat 29ha Fläche und ca. 9 Milionen Besucher im Jahr. Von diesen Besucherdichten ist das PHL noch weit entfernt. Außerdem hat die kleine Grundfläche den Vorteil, dass man in kurzer Zeit jeden Teil des Parks erreicht und keine Transportsysteme braucht. Andere Parks haben dafür meist Eisenbahnen, Einschienenbahnen und ähnliches. Der Phantasialand-Jet war meiner Kenntnis nach nie als Transportsystem im Park konzipiert, genauso wenig wie der Würmling-Express. Gut, etwas mehr Fläche könnten sie schon gebrauchen. Berlin wirkt mittlerweile sehr gequetscht. Theoretisch könnte man die Parkplätze östlich durch Parkhäuser mit kleinerer Grundfläche ersetzen, aber angeblich gehören die nicht dem Park. Und teurer würde das wohl auch für die Besucher. Am sinnvollsten erschiene mir als erstes noch das Kleingartengelände, das man einfach einige 100m verlegen könnte. Man bezahlt den Leuten den Umzug, gibt ihnen etwas Geld obendrauf, und gut ist. Ich verstehe nicht, weshalb die dann noch Theater machen sollten. Das Dreieck mit dem Ententeich ist Naturschutzgebiet, also bedenklicher, als wenn der Park in den Wald jenseits der Straße expandieren würde.
  10. Mit Märchen hätte man allerdings eine ruinöse Konkurrenz mit Efteling, das sich als kinderfreundlicher Märchenpark etabliert hat. Ich denke, der Trend zum Actionpark wird sich nicht umkehren lassen, außer, das PHL soll auf das Niveau kleinerer NRW-Parks schrumpfen, wo die Fahrgeschäfte großteils abgeschafft wurden. Die Ausrichtung auf überregionale Kundschaft und Resortbetrieb sehe ich allerdings auch, wirtschaftlich gesehen, kritisch. Dieses Publikum muss entweder sehr finanzkräftig sein, und ist da entsprechend zahlenmäßig begrenzt. Oder es kann nur viel seltener einen Freizeitpark besuchen als die übliche Tageskundschaft. Und für diese Kundschaft dürfte das PHL noch hinter Disney Paris, Europapark usw. stehen. Wenn schon Resortbetrieb, dann sollte es auch Low Budget-Optionen, wie das frühere Smokey Digger Camp, geben. Meine (laienhafte) Vorstellung ist, dass das PHL sich Unterbringung und Beköstigung von Übernachtungsgästen mit Anbietern vor Ort teilen könnte. Dann bräuchte es weniger Fläche für Hotelbetriebe und Parkplätze, und könnte die knappen Erweiterungsflächen für mehr Attraktionen nutzen. Es würde sich sogar das wirtschaftliche Risiko sparen, falls diese Art von Kundschaft ausbleibt. Und rein politisch hätte es mehr Unterstützung vor Ort, wenn viele Anwohner von dem Betrieb profitieren.
  11. 1988-2000: Space Center

    Vielleicht zum Vergleich nochmal zwei Videos von Eurosat (Europapark) vor dem derzeitigen Umbau: dunkel Mit etwas Licht Die Strecke ist, verglichen mit dem Space Center, langweilig, aber die Deko könnte ähnlich sein. Was mir da auffällt, ist der bis zum Umbau lebendig gebliebene, nunmehr Retro-Futurismus im 80er-Jahre-Flair: blechern monotone Roboterstimme, sowie die "Computer-Schrift", die Schriftart mit den abgerundeten, in der unteren Hälfte doppelt so dicken Buchstaben, die auch auf dem hier öfter geposteten Streckenplan vom Space Center zu sehen ist, und die damals vor allem in Verkaufsbereichen für Heimcomputer verwendet wurde. Den Punk-Look der Space Center-Aliens in den Dioramen würde ich auch als charakteristisch für die Zeit betrachten, und irgendwer behauptete mal, dass die Tastaturen an den Wänden C64 oder VC-20 gewesen seien. Schade, im nunmehr ziemlich gesichtslosen TotNH fehlt demgegenüber eine Menge! Die Stelle im Space Center mit dem "Abschuss" kurz vor Schluss hätte ich gerne gesehen, weil ja die Streckenführung darauf ausgelegt war, und immer noch ist, so dass ich weiß, welche Kurve oder welcher Drop einst für den Abschuss stand.
  12. Vielleicht ist das Problem auch eher die allgemeine Blockade durch Bürokratie, wie auch legitime individuelle Rechte, durch die man in Deutschland fast nichts mehr machen kann. Und gegen die leider oft nur "Beziehungen", im schlimmsten Fall Schmiergeld und dergleichen helfen. Das PHL hat offenbar keine Erweiterungsmöglichkeiten, ohne entweder in etablierte Naturschutzgebiete einzugreifen, oder Zwangsenteignungen (Kleingärten). Einzig der Gang über die Autobahn, mit entsprechenden Brücken oder Tunnels, wäre noch ohne sowas denkbar, ist aber offenbar kein Thema. Ob andere Parks da reingrätschen, ist fraglich. Direkte Konkurrenten sind eigentlich nur Movie Park und evtl. Efteling. Aber die wenigsten würden zum Europapark oder nach Disney Paris fahren, wenn das PHL wegfiele, weil die keine Ziele für einen Tagesausflug sind. Über die wirtschaftliche Situation des Movie Parks weiß ich nicht so genau bescheid, seine Vorgänger hatten aber allesamt finanzielle Probleme und gingen letztlich unter. Letztlich ist das PHL ein gewinnorientierter Geschäftsbetrieb, der sich um seine Belange selbst kömmern muss und der Initiative von Fans ja auch ausdrücklich nicht wünscht. Ich fände es auch schade, wenn Klugheim, Chiapas usw. am Ende platt gemacht würden, aber letztlich sind sie nicht primär für unser Vergnügen da, sondern dafür, ihren Eignern Geld einzubringen. Das ist der Absturz aus der Phantasie in die schnöde Realität.
  13. @Markus >H< Ich wäre schon froh, wenn Rechtsstaatlichkeit nicht einfach durch politischen Druck und hohe Kosten ausgehebelt würde, auch, wenn es in diesem Fall wieder mal extrem lästig ist, wie eine Investitionstätigkeit durch politischen Morast um Jahrzehnte verzögert wird. Die Umweltverbände sind auch finanziell nicht unbedingt schlecht ausgestattet. Allerdings geht es da wohl auch um ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet, das man auch nicht so leicht mal eben anderswohin verfrachten kann. Vielleicht wäre da ein beschleunigtes Verfahren hilfreich. Da sehe ich die dauernden Klagen von Anwohnern, die am schon lange bestehenden Park gebaut haben, und jetzt den Mondsee konsequent in einen toten Winkel verwandeln, schon kritischer. Manche Kritik am Park scheint auch ihre Berechtigung zu haben, etwa der Umgang mit Mitarbeitern. Auf diversen Arbeitgeber-Bewertungsportalen ist das PHL sehr negativ bewertet, viele kriegen gerade Mindestlohn. Klar will keiner 10€ mehr an Eintritt bezahlen, aber ich meine, als Parkbesucher hat man auch keinen Anspruch auf Dienstleistungen zu Ausbeutungsbedingungen (wenn es denn so stimmt). Sowas lässt sich dann bei der Erweiterungsdebatte von Gegnern instrumentalisieren. Und man hat wieder das klassische Problem von Geschäftsbetrieben und Fans, wie auch beim Fußball: man will die Fans zwar als Zuträger, aber mit- oder dreinreden sollen sie auf keinen Fall. Und das PHL dürfte wohl noch weniger von Fans abhängig sein als ein Fußballverein. Man denke auch an die dauernden Diskussionen um einzelne Attraktionen im Park, speziell den TotNH. Da wird seit etlichen Jahren von den Fans geschrieben, gebettelt und gefordert, und die Verantwortlichen interessiert es exakt null!
  14. TripAdvisor - Die besten 25 Freizeitparks in Europa

    Ich denke, bei Tripadvisor, wenn das Ranking mit korrekten Umfrage gemacht wurde, ist ein ganz anderes Publikum als in Foren wie diesem. Wie schon gesagt, Familien, und auch Leute, die auf's Geld schauen müssen. Vermutlich sind deshalb so viele preiswerte Parks mit eher schlichten Attraktionen dabei. Hier sind, subjektiv gesehen, relativ viele "Power-User", Leute mit Jahreskarten, die auch öfter mal zum Übernachten in einen Park fahren, die sich um einen Eintrittspreis um die 50€ nicht sorgen müssen. Die auf die kleinsten Details bei der Thematisierung achten und das Fahrgefühl in Achterbahnen bis in die kleinsten Nuancen bewerten. Klar, solche Leute sind für die Parks als Kunden natürlich attraktiv, aber auch das "gemeine Volk" will Spaß. Beim. PHL sind die Trends deutlich: einmal Premiumpark, der es am liebsten mit Disney und Europapark aufnehmen will, zum anderen immer rasantere Attraktionen, schnelle und heftige Fahrgeschäfte statt ruhiger, massentauglicher Darkrides und kleinerer Fahrten. Sowas kostet aber beim klassischen Familienpublikum Punkte. Und offene Hierarchisierung und Diskriminierung von Parkbesuchern, etwa über die asozialen Quickpässe, ist ein direkter Affront. Auch, wenn andere Parks das noch weit schlimmer treiben als das PHL. Sicher kann man auf dem Standpunkt stehen, dass gute Leistungen auch kosten. Aber wenn man sie sich nicht mehr leisten kann, dann taugen sie eben doch nichts. Wenn sich jemand mit Müh und Not eine gerade ausreichende Eigentumswohnung leisten kann, ist für ihn auch die beste Luxusvilla nutzloser Ramsch. Disneyland Paris wird für die meisten Leute wohl ein NoGo bleiben, oder sie werden höchstens einmal im Leben hinfahren. Von Freizeitparks erwartet man, dass man da auch bei durchschnittlichem Einkommen 1-2 mal im Jahr mit der Familie hinfahren kann. Und daher, so meine Vermutung, könnten solche Bewertungen kommen.
  15. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Gibt es Bilder von den Artworks, wie der Temple ursprünglich mal aussehen sollte, also mit Holz und Begrünung? Ansonsten ist die Beurteilung des Aussehens wohl Geschmackssache. Ich würde mit einer Entkleidung der Achterbahn außerdem vor allem die Hoffnung auf eine Beseitigung des schäbigen Wartebereichs, der schmutziggrün lackierten Wände der einstigen Raumstation mit bläulichem Licht, der unpassenden Drehkreuze und der vernagelten Dioramen verbinden. Ich weiß nicht, warum die da jetzt noch Geheimniskrämerei drum machen sollten; wahrscheinlich wird das Ding sowieso abgerissen, und dann kann es kurz jeder sehen. Da gibts nicht mehr viel an Illusionen zu schützen. Und wenn man die bestehende Anlage aufmotzen sollte, müsste ohnehin das Erscheinungsbild komplett geändert werden.
  16. [Mexico] Tikal

    Schade, dass der Geheimtipp nicht mehr so geheim ist... in diesem Frühjahr musste ich echt lange warten vor Tikal. Vor einigen Jahren bin ich da drauf etliche Male gefahren, wenn man vor den Achterbahnen wieder Stunden warten musste und in Tikal alle 10 Minuten fahren konnte.
  17. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Weiß eigentlich jemand, ob die äußeren Stützen der Halle überhaupt wirklich tragende Stützen sind, oder ob sie nur für die Optik des einstigen Space Center angefertigt wurden. Es wurde ja schon mehrfach bemerkt, dass die Stützen der Achterbahn effektiv auch Stützen der Halle sind. Dass man von den äußeren Stützen(?) die oberen Teile weggenommen hat und an die verbliebenen Enden dann verbogene Stahlmatten angeflanscht hat, wie um einen laufenden Abriss darzustellen, ist mir auch erst nach der Antwort von TOTNHFan auf meine Frage danach aufgefallen. Wenn außen an der Halle gar keine tragenden Stützen sind, sehe ich noch die Chance, dass nur die Halle selbst, als Hülle um den Temple, abgerissen wird, während Achterbahn und vielleicht auch Bootstour der HT erhalten bleiben. Die Halle ist das größte optische Problem im Fantasy-Bereich, weil man sie einfach nicht an den Wuze-Town-Look anpassen kann und sie im Grunde immer noch das futuristische Space Center ist, das mit den Umfärbungen nur schäbig und vergammelt aussieht. Die Errichtung der Halle selbst war wohl damals ein riesiger Aufwand, mit Betonpfählen tief im Untergrund, was auch bei einem Komplettabriss problematisch sein könnte. Kleinere Verschönerungen, wie die Baumfarne zwischen TotNH- und Winjas-Halle, sollen wohl nur diesen Zwischenbereich aufwerten, deuten aber für mich keine weiteren Investitionen in Temple und HT an. Mit Chiapas, Klugheim und jetzt Rookburgh hat das PHL riesige Investitionen getätigt; vielleicht tut es jetzt auch mal ein eher mäßiger Finanzaufwand, um diesen nunmehr 16 Jahre bestehenden Schandfleck in was neues, Tolles umzuwandeln. Würde zum aktuellen Trend passen, alte Achterbahnen aufzumotzen. Nur sollte sie nicht mehr "Temple of the Night Hawk" heißen - der Name ist durch das Zombie-Dasein des ehemaligen Space Center verbraucht.
  18. [Fantasy] Hollywood Tour

    Ich spekuliere gern gedanklich, welche Zukunft Freizeitpark-Attraktionen noch haben, die auf Filmproduktion und -studios aufsetzen. Interessant dazu ist u.a. dieser schon etwas ältere Artikel: http://www.themeparkinsider.com/flume/201207/3137/ Da geht es um den Disney Studios Park in Paris (der dort parallel zum eigentlichen Disneyland existiert), was aber auch Fahrgeschäfte wie die Hollywood-Tour betrifft. Da geht es zum einen darum, dass die Filmindustrie einfach nicht mehr den Glanz früherer Jahrzehnte hat. Die Hollywood-Tour war schon bei ihrer Eröffnung reine Nostalgie, mit Filmen aus den 40er bis 70er-Jahren; subjektiv gesehen verblasste der Glanz der Traumfabrik schon damals. Heute dürften nur noch die älteren Generationen einen Bezug zu dieser Filmwelt haben. Das andere ist, dass Filmstudios und Dreharbeiten an sich eigentlich keine wirkliche Attraktion sind, sondern dass man eher die Immersion in die Filmhandlung an sich will. Der verlinkte Artikel vergleicht dazu ein Aladdin-Fahrgeschäft in den Disney Studios, das aus Kulissen und nachgestellten Dreharbeiten besteht, mit einem anderen, das in einem nachgebauten Morgenland-Setting mit fliegenden Teppichen spielt. Das erste ist wirklich die harte Arbeit und kein Eintauchen in die Filmhandlung, im Gegensatz zum letzteren. Die Hollywood-Tour ist insoweit gut, als die Dreharbeiten-Elemente oft nur relativ unauffällig am Rand sind, und man immer noch in die Filmhandlungen, zumindest ein Stück, eintauchen kann. Sicher, die Animatronics wirken alles andere als echt, und manches ist einfach nur grottig gemacht (nichts gegen die Deko am Anfang!), wie etwa, Gewehr-Mündungsfeuer einfach nur durch aufleuchtende Glühlampen darzustellen. Wahrscheinlich war die HT, wie so manches andere damals noch, auch das damalige Space Center, eine Low-Budget-Kopie von Disney-Attraktionen in den USA. Jedenfalls meine ich, dass die HT dadurch, dass sie nicht zu sehr auf Dreharbeiten-Flair, sondern mehr auf die Filme selbst setzt, für die letzten Jahre ihres Bestehens noch eine recht unterhaltsame Attraktion ist. Zwar nicht auf dem Stand anderer Freizeitparks, aber vergleichsweise viel besser als das einstige Space Center in seinem grün-gelb-braunen Zombie-Dasein in der Dunkelheit, als TotNH. Ich erwarte auch, dass die Tour, zusammen mit dem TotNH und der gar nicht in den Themenbereich Fantasy passenden Halle, nach der Fertigstellung von Rookburgh verschwindet, oder wenigstens ganz grundlegend umgebaut wird. Bis dahin ist sie eine nette Unterhaltung und Chill-Runde, wenn man an allen Achterbahnen außer TotNH wieder eine Stunde und länger warten muss.
  19. Neu 20XX: Silberminenhalle

    Wenn China erweitert/umgebaut wird, bin ich gespannt, ob man dann auch eine naheliegendere Thematisierung nimmt. Ich würde, als unbedarfter Besucher, einen China-Bereich quietschbunt und lebensfreudig erwarten, nicht Spuk- und Gruselthemen, wie in Geister-Rikscha und Feng Ju Palace. Das Phantasialand hat sich da schon vor langer Zeit zu was anderem entschlossen. Vielleicht wird man das ergänzen, weil es außer der Geisterrikscha keine Großattraktionen in China gibt, und die auch in die Jahre gekommen ist. Wobei ich vermute, dass man sie aus Familientradition weiter bestehen lassen und pflegen wird. Die meisten China-Gebäude sind Hotels, Verwaltungsgebäude und Futterbuden. Wäre die Frage, was da hin kann. Weiteren Darkride würde ich nicht erwarten, weil es a) mit der GR schon einen gibt, und b ) die restliche Silberminenhalle nicht genug Platz hat. Sowas in der Größe von Tikal würde wohl noch passen.
  20. [Mexico] Colorado Adventure

    Als Deko für die hässliche, wohl zwecks Lärmschutz errichtete Wellblechhalle, kämen mir Höhlendörfer wie in Mesa Verde in den Sinn: https://de.wikipedia.org/wiki/Mesa-Verde-Nationalpark Man müsste nur das Blech oben durch eine Deko im Stil einer Höhlendecke ersetzen und unten ein paar Gebäude, vielleicht auch etwas mehr im Pueblo-Stil, rein setzen. Eine Umthematisierung der CA auf ein Maya- oder Azteken-Thema wird nicht funktionieren; man wird der Bahn immer ihren Wildwest-Ursprung ansehen. Abriss wäre aber eine Sünde, dafür ist sie noch eine der besten Attraktionen des Parks, die nicht mehr ganz neu ist. Also bleibt nur die Thematisierung im Sinne US-amerikanischer Wüstenstaaten, die früher auch mal zu Mexiko gehörten, die aber auch einen Teil des "Wilden Westens" darstellten. Gut, Colorado gehört glaub ich nicht dazu, aber ganz 100% genau kriegt es wohl ein Freizeitpark nicht hin.
  21. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Weiß eigentlich jemand, welchen Zweck diese komischen, verbogenen Stahlarmierungen auf dem Dach an den Trägern haben oder mal haben sollten (Bild vorherige Seite)? Sollte das mal eine Art Thai-Tempel-Dekoration werden? Oder hatte es was mit den zwischenzeitlichen Plänen zu tun, das Dach zu begrünen?
  22. Spekulation: Zukunft von Darkrides im Phantasialand

    Ich vermute mal, dass bei Darkrides einfach ein technischer Umbruch da ist, dass die ganzen alten, erkennbar mechanischen Puppen, die sich nur irgendwie hin und herbewegen, mittlerweile nicht mehr für Attraktionen taugen. GR und HT, früher auch noch die Silbermine, sind solche Klassiker (an letztere kann ich mich noch von meinem ersten PHL-Besuch erinnern, dass sie in Bau war und als neue Attraktion beworben wurde). Filme und Computeranimationen müssen richtig eingebaut werden, damit sie nicht nur als billiger Ersatz für eine physische Umgebung wirken. Auch auffällig: bei den Disney-Animationen in dem Video weiter vorne läuft eine erkennbare Handlung mit Dialogen oder Ansprache der Fahrgäste ab, statt nur einer Hintergrundanimation. Ich spekuliere mal, dass die GR eine gewisse Sonderrolle hat, als Familientradition auch mit entsprechenden Kirmesfahrgeschäften, und deshalb nicht verschwinden wird. HT ist als Klassiker nicht unbedingt schlecht, solange sie gewartet und gepflegt wird, und sie war von Anfang an auf Nostalgie ausgelegt (Filme der 1940er bis 70er-Jahre). Sie passt nur nicht ins Konzept des Fantasy-Bereichs. Nachfrage besteht auf jeden Fall, mir ist aufgefallen, dass beim letzten Besuch im Maus au Chocolat durchweg über 60 Minuten Wartezeit waren, während alle Achterbahnen außer Taron deutlich weniger hatten (wobei auch Raik oft sehr lange Wartezeiten hat). Dabei ist MaC einentlich nur eine Videospielhalle mit schön thematisiertem Wartebereich. Die Silbermine scheint als "Kapazitätsmonster" wirklich zu fehlen. Zur Thematisierung: ich würde es nicht unbedingt nur als Schwäche sehen, dass kaum die großen Marken des Showbusiness verwendet werden. Wahrscheinlich wäre da eine Lizenz teurer als das Fahrgeschäft selbst, zulasten von Qualität oder Eintrittspreis, oder es handelt sich um Monopolverwertung innerhalb der Medienkonzerne. Jedenfalls ist Klugheim besser, als eine Harry Potter Adaption mit Hogsmeade es wahrscheinlich geworden wäre. Ansonsten gibt es ja immer noch die lizenzfreien Folklorethemen: kann man nicht anno 2017+ mal wieder mit aktueller Technik und Dramaturgie Märchen auflegen? Sozusagen Back to the Roots für das PHL. Hätte wahrscheinlich nicht viel mit dem alten Märchenwald gemein, oder z.B. dem (altmodischen, aber schönen) Märchenwald am Altenberger Dom, hinter Bergisch Gladbach, aber es böte sich eine großartige Interpretationsmöglichkeit von Gebrüder Grimm, 1001 Nacht & Co!
  23. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Ich finde solche Videos und Computeranimationen gut, selbst, wenn das mit den Gebäuden und Pflanzen im TotNH so wohl unrealistisch ist. Es vermittelt eine Atmosphäre, die es in der Anlage geben könnte, wenn sich irgendwer nur etwas drum kümmern würde. Im Moment stehen wohl TotNh und HT verschämt kleingedruckt unter den Familienattraktionen auf der Website. Wenn man bedenkt, wieweit derzeit alte Achterbahnen in anderen Parks aufgemotzt werden, ist da vielleicht noch was möglich. Disneyland Paris hat sich meiner Meinung nach allerdings den Space Mountain mit der Umgestaltung zum Hyperspace Mountain auch vermurkst: die Star Wars-Inhalte passen einfach nicht in die Steampunk-Thematisierung um Jules Vernes "Von der Erde zum Mond", die die Anlage nach wie vor prägt.
  24. 1988-2000: Space Center

    Welche Onride-Videos von anderen Achterbahnen entsprechen dem alten Space Center am ehesten? Ich bin leider in diesem Zeitraum nicht im PHL gewesen und hab es deshalb nie im Original gesehen, erst später wieder als TotNH, als die besten Effekte und Dekorationen schon weg waren. Leider waren die Videokameras damals nicht so gut, dass man da drinnen irgendwas richtiges sehen kann. Es gibt also scheinbar nur das kaum erkennbare Video und die Computeranimation, die auch Platzhalter verwendet. Ich denke da an die Space Mountains in den verschiedenen Disneylands. Disneyland Paris, vor der Umgestaltung zu Hyperspace Mountain (Star Wars): Oder Space Mountain Anaheim, der wohl als Vorlage für das Space Center diente - hier sieht man allerdings nur Sterne: Space Mountain im Magic Kingdom, Walt Disney World, Orlando. Hier scheint es auch Lasergefechte zu geben: Es scheint so, als habe sich das Disneyland Paris seinen Space Mountain auch thematisch vermurkst: er hatte ursprünglich, statt des sonst üblichen, futuristischen Science Fiction-Looks ein Jules Verne-Steampunk-Thema. Die da drüber geklatschte Star Wars-Thematisierung im neu umgebauten Hyperspace Mountain passt da überhaupt nicht zu! Bin mal gespannt, ob Disneyland diesen völlig unpassenden Crossover bald wieder aus dem Programm nimmt, oder ob die Anlage ähnlich vermurkst bleibt. Obwohl ich nicht erwarte, dass sie es bald 16 Jahre lang als reine Dunkelstrecke belassen, mit Wartebereichen wie vergammelte Containerlagerplätze...
  25. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Vielleicht kennt sich ja jemand mit diesem bürokratischen Aspekt besser aus: Kann es sein, dass so ein Fahrgeschäft eine Typzulassung als Ganzes bekommt, also für Deko-Elemente, Licht- und Soundanlage und vielleicht sogar Farbgebung (vielleicht nicht im Detail, aber dass man nicht nach dunklem Anstrich stolpert, weil man nichts mehr sieht)? So dass jede Veränderung dann praktisch eine komplette Neuprüfung und Abnahme benötigt und es deshalb enorm erschwert bzw. verteuert ist, öfter kleinere Änderungen vorzunehmen. Also neue Lampen für weniger als 1000€, aber Neuabnahme für etliche 10000€. Und dagegen verstoßen, indem man eben mal für ein paar 100€ was einbaut, kann man sich nicht leisten. Man denke, wenn nach dem Brand 2001 sowas rausgekommen wäre, selbst, wenn es komplett irrelevant gewesen wäre. Entfernen oder eine defekte Einrichtung nicht reparieren/ersetzen ist dagegen unproblematisch, solange es nicht sicherheitsrelevant ist. Der kaputte Falkenlaser muss nicht ersetzt werden; neue LED-Lichtpunkte müssten aber erst mal aufwändig geprüft und abgenommen werden. Ähnlich mit den ehemaligen Dioramen in der Warteschlange. Andererseits gibt es ja für elektrische Anlagen, Brandschutz, Unfallverhütung usw. einschlägige Normen, die von den betreffenden Fachleuten in der Regel auch eingehalten werden. D.h. ein Elektriker, der sein Handwerk versteht, sollte auch in der Lage sein, in einer Anlage wie dem TotNH neue Lichtelemente anzubringen, ohne dass davon eine Gefährdung ausgeht. Kennt sich jemand mit derartigen Vorschriften, evtl. auch aus ähnlichen Bereichen, aus?
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