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PhantaDad2017

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Alle erstellten Inhalte von PhantaDad2017

  1. Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche

    @Belgario: Interessant zu lesen; ich bin in den aktuellen VR/AR-Trends nicht so ganz drin, erinnere mich aber an die ersten Gehversuche Mitte der 1990er Jahre. Damals gab es schon erste VR-Helme, die von einigen Spielen wie z.B. Descent unterstützt wurden. Die Grafik war natürlich bestenfalls VGA, und die Bewegung wurde verzögert und ruckelig wieder gegeben. Aber man konnte das Spiel spielen, und das VR-Rendering war für den Rechner nur unwesentlich komplexer als das normale Computerspiel. Nur kosteten die Helme damals um die 2000 Mark und waren entsprechend kaum verkäuflich. Bei heutigen Grafikkarten, Rechnern und Spielkonsolen dürfte das doch eigentlich kein Problem sein, wenigstens reine VR, wo der genaue Abgleich mit dem realen Bild, wie bei AR, wegfällt. Und in einem Fahrgeschäft müsste man ja auch Positionsbaken unterbringen können, die eine bessere Positions- und Lagebestimmung ermöglichen als nur Sensoren in Brille/Helm, die ohne solche Hilfsmittel funktionieren müssen. Deshalb wundert mich, dass VR den gewöhnlichen Videospielen so hinterher hinkt. Bei AR kann ich verstehen, dass es da komplexer ist.
  2. Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche

    @blitz2016 : In VR sehe ich auch keine große Zukunft bei Freizeitparks, aber AR erhält die reale Thematisierung und bessert sie mit computergenerierten Inhalten auf. Ich könnte mir die Geister-Rikscha gut als chinesisch thematisiertes Geisterspiel vorstellen, wo viellecht sogar ein Teil der bestehenden Deko erhalten bleibt und nur die Geister und Monster computergeneriert werden. Auf Filme als Hintergrundstory wird das PHL wohl eher nicht übergehen. Man könnte pro Gondel ein eigenes Geisterszenario einblenden, so wie bei MaC mit der Tortenfabrik und den Mäusen. Beim Passieren bestimmter Punkte werden Stories mit Erklärungen getriggert. Nur eben unter Beibehaltung der Endloszüge und kontinuierlichen Vorbeifahrten an verschiedenen Szenen. Damit könnte man die GR praktisch ohne Kapazitätsverlust weiter betreiben. Brillenausgabe, Einweisung und Kalibrierung (wenn noch nötig) könnte im Wartebereich erfolgen. Trackless-Systeme sind im Moment modern, aber z.B. Symbolica scheint mir deutlich geringere Kapazität zu haben, wie auch MaC mit dem "Anhalten+Spielen"-Prinzip. Thematisch sollte es sich natürlich auch von MaC unterscheiden, vielleicht nicht nur ein reines Ballerspiel sein. Ich gehe mal davon aus, dass vor der GR der Temple ersetzt wird. Offenbar steckt die VR und noch mehr die AR-Technologie in den Kinderschuhen, so dass ich die VR im Europapark eher als Experiment für Künftiges sehe. Andere Frage ist, ob man China, als offensichtlich quietschbunten Themenbereich, ausgerechnet nur mit düsteren Spuk-Attraktionen weiter betreiben will. Etwas Geister und Fantasiewesen ist ja In Ordnung, aber GR und Feng Ju passen so meiner Meinung nach nicht in so einen bunten Themenbereich. Das Voletarium hab ich noch nicht gesehen, aber es scheint mir eher ein Äquivalent zu RfA/Galaxy zu sein, mit ein paar Verbesserungen (Halbkugel-Leinwand) und aufwändiger Thematisierung.
  3. Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche

    Wenn man die Wartezeiten als eine Art "Währungskurs" für Attraktionen sieht, also den Preis, den Besucher für eine Attraktion zu zahlen bereit sind (da der Eintritt ja immer gleich ist), fällt mir fast immer die hohe Wartezeit vor dem Maus au Chocolat auf. Es ist eigentlich die einzige nicht-Achterbahn-Attraktion, wo die Zahlen regelmäßig rot sind. Dabei hat die eigentliche Tour nur wenige reale Gestaltungselemente, sondern ist in erster Linie ein Videospiel. Mag sein, dass klassische, passive Darkrides out sind, aber mit interaktiven Elementen werden sie immer interessanter. Mutmaßlich wird der nachste Schritt Augmented Reality, wo Spielelemente in die reale Umgebung eingeblendet werden. Man denke sich, man fährt als eine Art altchinesischer Geisterjäger durch die Geister-Rikscha und muss mit einem Zauberstab oder magischem Tonkrug die ganzen Spukgestalten aus der realen Umgebung einsammeln. Ich bin mal gespannt, was der EP mit der Eurosat macht: da war schon die Rede von einem VR-Spiel - also schon einen Schritt weiter als bei den reinen VR-Überblendungen für Achterbahnen.
  4. Zum Thema Darkrides noch mal dieser Verweis: https://www.phantafriends.de/topic/1913-spekulation-zukunft-von-darkrides-im-phantasialand/?page=3&tab=comments Die Lizenzen der großen, aktuellen Filmwerke sind in einem faktischen Monopolbetrieb der Unterhaltungsindustrie. Außenseiter kriegen da keine profitablen Lizenzen, wenn überhaupt. Auch der Moviepark hat oder hatte etliche Exklusivlizenzen (früher unter Six Flags), so dass mindestens in der Region niemand anderes da ran kam. Außenseitern bleibt nur Folklore, wie Märchen (z.B. Efteling, früher auch Phantasialand), (Pseudo-)Geschichte, wie in der Silbermine, weniger populäre und ältere Inhalte (z.B. Filmklassiker in der HT, die zum Zeitpunkt der Eröffnung schon mindestens ca. 20 Jahre alt waren). Oder man schafft eigene Inhalte, die höchstens gewisse Ähnlichkeiten aufweisen: Klugheim-Hogsmeade, Wuze-Hobbits. Das muss ja keineswegs schlecht sein; an Klugheim oder Chiapas kommt der Moviepark wohl kaum ran. Die extremen Lizenzkosten von Disney Paris halte ich aber nicht für repräsentativ; mir scheint, DLP hat ein Geschäftsmodell, wo die formal selbständige Parkfirma kaum Gewinn machen kann, sondern dieser über Lizenzgebühren an den Disney-Konzern geht (womöglich über eine andere Tochterfirma in "steuerlich günstiger" Lage). Wenn man aus den DLP-Bilanzen die Lizenzkosten raus rechnet, ist der Park absolut profitabel.
  5. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Ich fand, Race for Atlantis war von außen sogar recht gut thematisiert, mit den Pilzen oder Korallen oder was es ist, die z.T. jetzt noch stehen. Aber innen war es dann doch zu schwierig, ein Science Fiction-Gebäude auf Fantasy bzw. Unterwasserwelt umzumodeln. Und die Kuppel war, wenn ich recht gesehen habe, fleckig verfärbt, so dass auch Reinigung das schäbige Aussehen nicht beheben konnte. Abgesehen davon, dass die Kuppel grundsätzlich optisch nicht mehr in den Park passte. Beim TotNH fehlte solche Thematisierung völlig. Die Halle war nach dem orangenen Anstrich weniger ein Fremdkörper, aber sowas wie den veralgten Containertunnel mit vernagelten Scheiben hatte RfA nicht. Immerhin hat man jetzt als Thematisierung die Musik und Dschungelsounds von IMAScore, da kann man sich den Dschungel wenigstens vorstellen, wenn man durch die Container lauft.
  6. Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche

    Das nenne ich mal Meckern auf hohem Niveau :-) Bei den neuen Attraktionen muss man schon wirklich die Schwächen suchen. Darkrides sind aber wohl wirklich ein Schwachpunkt: ursprünglich hatte das Phantasialand mal Puppen aus TV Produktionen; heute wirken die Animatronics mechanisch und veraltet. Anscheinend hat es keinen Zugang zu Herstellern, die sowas zu akzeptablen Preisen produzieren. Oder man macht es wie bei Chiapas: mit Spaßfahrt und lautem Ambiente umgeben, so dass is in der Disco nicht so sehr auffällt, dass sich der Azteken-DJ nicht sehr natürlich bewegt. Die aufgegebenen Bereiche (Temple-Komplex) sind allerdings ein Kontrast dazu. Allerdings sind Disney Paris und EP nur sehr eingeschränkt Konkurrenz, weil sich nicht jeder jährlich eine weite Fahrt und einen Hotelaufenthalt für den Freizeitpark leisten kann, womöglich noch mit Familie. Im Rhein-Ruhr-Gebiet würde ich mal nur Efteling und Movie Park als direkte Konkurrenz bezeichnen; alles weitere ist nur für sehr seltene Besuche, für absolute Fans oder deutlich wohlhabendere Leute.
  7. [Klugheim] Taron

    Orangenes (rostiges?) Wasser Mir ist beim letzten Besuch in Klugheim orange-ockerfarbenes Wasser in Klugheim aufgefallen: in dem 2. Beschleunigungsgraben von Taron sind orangene Pfützen, und der Wasserfall dahinter hat auch schon deutlich verfärbte Basaltfelsen. Sehr deutlich ist es auch im angefügten Video von einem "Rollback" Tarons zu sehen (der nichts damit zu tun haben dürfte). Auch fiel mir ein kleines Rinnsal auf, das vom River Quest hin unter die Zugangsbrücke zum Mystery Castle floss und ebenfalls etwas von dieser Färbung hatte. Ich kenne solche Wasserläufe von stark eisenhaltigem Untergrund; das mir auffälligste Beispiel waren einige Bäche im Dortmunder Rombergpark (falls die jemand kennt). Das rotbraune Zeug ist da Eisenoxid, chemisch dasselbe wie Rost. Hat jemand eine Ahnung, was das sein könnte? Ich gehe nicht davon aus, dass die neuen Anlagen Klugheims so schnell rosten. Ist das vielleicht ein absichtlicher Effekt, oder hat man da irgendwo Unmengen an Schrott im Untergrund liegen? Wenn ich es richtig sehe, ist das Phantasialand ja in einem ehemaligen Braunkohle-Tagebau, und vielleicht hat da jemand mal vor langer Zeit viel Schrott rein gekippt, der nach dem Erdaushub für Klugheim nahe zur Oberfläche kam.
  8. Man muss wohl auch bedenken, dass die Temple-Halle weniger eine Halle mit Achterbahn drin ist, als vielmehr eine Achterbahn mit angebauter Hülle und noch Showräumen und einer Bootstour in den unteren Bereichen. Sowas wie entkernen geht also gar nicht. Mit gutem Willen könnte man vielleicht die Hülle durch was besseres als das olle Wellblech ersetzen und die Bahn generalüberholen. So, wie es der Europapark mit der Eurosat macht. Aber dafür ist die Anlage schon zu lange das absolute Schmuddelkind des Parks, während die Eurosat-Kugel Wahrzeichen war. Zusätzlich würden Bauarbeiten da kaum auffallen, anders als wenn man den gesamten China-Bereich mittendrin aufbuddelt. GR zeitgemäß umbauen, ja, aber wohl nicht mittendrin so eine große Baustelle, so lange noch nichts anderes fertig ist.
  9. [Mexico] Colorado Adventure

    Ich finde, mit TotNH ist die Colorado von der Thematisierung her überhaupt nicht vergleichbar. Die Colorado ist großenteils Wildwest geblieben, während das Space Center als Themenelement praktisch völlig entwertet wurde. Ich bin eigentlich auch froh drum; hätte man sie mit Gewalt in ein Maya- oder Azteken-Thema zu pressen versucht, wäre es vielleicht ähnlich schlimm ausgegangen. Sie hat vielleicht nicht Klugheim-Niveau, ist aber für 90er Jahre-Verhältnisse sehr gut. Das einzige wirkliche Manko ist die Wellblechhalle, die wohl wegen Lärmschutz her musste. Da würde ich mir eine Umgestaltung als Mesa Verde-Höhlendorf wünschen. Ein paar Jahre dürfte die Bahn noch haben, so dass es sich lohnt, anders als beim Temple, der wohl das Ende seiner Lebensdauer, auch wg. Verschleiß, Korrosion usw., erreicht hat. Früher war ein fließender Übergang zwischen Wildwest und Mexiko, wobei die Thematisierung im Maya/Azteken-Stil erst sehr spät kam (Chiapas, Talocan). Auffällig auch Tikal: das ist eigentlich eine Maya-Ruinenstadt im Dschungel von Guatemala, während das Fahrgeschäft eine verrostete Bergwerks-Industrieanlage in der Wüste darstellt, die vom Aussehen her überhaupt keinen Bezug zu der Maya-Stadt hat. Da hat man einen Übergangsbereich zwischen dem Norden Mexikos und dem Wüstengürtel der USA geschaffen, wo auch die Colorado als Wildwest-Relikt rein passt. Vielleicht aus Planungsgründen hatte man dann die Falltürme nach dem Maya-Thema "Tikal" genannt, aber letztlich ganz anders gestaltet (und durchaus gut).
  10. Ich bin eigentlich froh, dass man bei der Colorado nicht groß umthematisiert hat. Die Indianer-Utensilien stören nicht viel, auch, wenn sie nicht wirklich nach Mexiko passen. Man hat damit eben ein Wildwest-Relikt. Wenn man sie größer umthematisiert hätte, auf Maya/Azteken, oder sie mit einem Asilen/Himalaya-Thema zu China getan hätte, wäre der Schaden wohl viel größer. Der einzige wirkliche Schwachpunkt ist die große Wellblech-Halle; so, wie sichtbares Wellblech auch anderswo die Optik beeinträchtigt. Da wäre eine Gestaltung als Mesa Verde-Höhle die ideale Lösung. Und meiner Meinung nach könnte man auch Michael Jackson in Ehren halten, wenn das nicht lizenzrechtlich unmöglich ist. Ich vermute, das PHL kann die Colorado noch bis an ihr technisches/wirtschaftliches Lebensende als Hauptattraktion weiter betreiben, mindestens noch 10 Jahre. Das Space Center war ja seinerzeit thematisiert, und wäre auch heute noch ansehnlich. Gut, das Science Fiction Thema ist aus dem Park verschwunden, aber es wurden in Foren ja schon genügend Vorschläge gemacht, realistisch und finanzierbar. Es muss ja nicht unbedingt Klugheim-Niveau sein, um den Schandfleck auf akzeptables Niveau zu heben. Ich vermute, dass die Halle selbst als Science Fiction-Fremdkörper in Wuzetown besser wäre als mit Algen-Wänden und Zügen mit Vogelschiss-Look. Die Halle wurde auch damals sehr aufwändig gebaut, mit vielen tief in die Erde getriebenen Pfählen. Als Besucher kriegt man von der Technik nicht viel mit, auch nicht, wenn ein Fahrgeschäft mit 30 Jahren altert und die Reparaturen mehr und teurer werden. Die ist jetzt einfach vom technischen Alter her am Ende und hat keinerlei Oldtimer-Charme, im Gegensatz zur Eurosat.
  11. Sorry, geht jetzt etwas off-topic, aber warum sollte ein Familienbetrieb grundsätzlich anders arbeiten als ein Aktienkonzern? Geld wollen sie alle verdienen. Six Flags ist ja nun auch keine reine Finanzheuschrecke und muss langfristig ein nachhaltiges Geschäft mit Freizeitparks machen. Oft sind sowas auch nur Trends im Business, die einer oder wenige vormachen, vielleicht kurzfristig finanziellen Erfolg haben, und dann muss es jeder nachmachen. So, wie technische Trends (bestimmte Achterbahntypen) oder andere Business-Trends (z.B. Focus auf Übernachtungsgäste) auch. Bleibt die Hoffnung, dass solche kundenunfreundlichen Trends nicht einreißen oder, wo bereits geschehen, zurück genommen werden. Sonst könnte das PHL auf seinen noch so tollen Attraktionen sitzen bleiben, und ein paar Premiumkunden gleichen den Verlust auch nicht aus. Ich bin derzeit optimistisch, dass das PHL auch zu nicht-Premium-Kunden freundlich bleibt und die Neuigkeiten nicht durch sowas versaut werden.
  12. Ich hab da noch eine weitere Vermutung, was Schrott-Attraktionen und Wartezeiten betrifft: Vor einiger Zeit schien es Mode zu sein, Normalbesucher durch frustrierende Erlebnisse, wie lange Wartezeiten, zum Kauf von Quickpässen zu animieren. Vor einigen Jahren gab es solche Foren-Postings wie: "Black Mamba 1 Stunde Wartezeit, fährt nur mit einem Zug, Mitarbeiter sagt, ich soll mir doch einen Quickpass kaufen". Einige amerikanische Parks haben wegen sowas auch schon sehr schlechte Bewertungen im Internet (ich meine, es war Six Flags Magic Mountain), weil man da für $70 Eintrittspreis nur in Warteschlangen steht, und für einigermaßen akzeptables Fortkommen für hunderte $ zusätzlich Premiumpässe kaufen muss. Vielleicht wollte man den TotNH bewusst als minderwertige Attraktion, damit 1. die Schlangen an den Hauptattraktionen lang blieben, und man 2. erkennbar minderwertige Attraktionen hatte, für die armen Leute, die sich keine Quickpässe leisten konnten und auch ohne schnell dran kommen wollten. Hätte man das Space Center gelassen und ordentlich gepflegt, hätte es wahrscheinlich immer noch viele Besucher gezogen, und die Schlangen an Mamba, MaC & Co wären deutlich kürzer gewesen. Ich weiß nicht, ob das PHL heute noch so vorgeht, aber wie ich sehe, ist die Quickpass-Seuche auf dem Rückzug. Bei der Mamba geht die erste Reihe nicht damit, bei Chiapas ist die Quickpass-Schlange jetzt auch für Single Rider offen, und bei den ganz neuen Attraktionen, derzeit Taron, gibts das noch gar nicht. Wenn ich sehe, dass ich für einen nicht geringen Normaleintritt bewusst schikaniert und diskriminiert werde, werde ich ganz schnell erkennen, dass schnelle Achterbahnen und schöne Themenwelten nicht die einzige Freizeitgestaltung sind und es jede Menge Parks, Zoos, Museen und anderes gibt. Vielleicht ist das PHL auch eine Zeitlang auf diesen Zug aufgesprungen und hat jetzt eingesehen, dass das kein langfristig tragfähiges Geschäftsmodell ist. Von daher könnte man sich jetzt auch mehr um vernachlässigte Attraktionen kümmern, sie ersetzen oder vernünftig herrichten, wie River Quest. Daher gehe ich davon aus, dass die Temple-Halle nach der Rookburgh-Öffnung ersetzt, vielleicht sogar im Grunde beibehalten, aber richtig gut hergerichtet wird (wie Eurosat im EP) Das gäbe zwischenzeitlich längere Warteschlangen, weil F.L.Y. und evtl. andere Rookburgh-Attraktionen nicht an die Kapazität von HT/TotNH rankommen, aber nachher bekommt man wieder was vernünftiges.
  13. Ich vermute mal, dass die HT/TotNH/Fantissima-Halle als nächstes verschwindet. Allerdings nicht vor der Wintersaison 2018/-19. Da sind zwei Attraktionen drin, die für den Park ein Problem darstellen, bzw. um die man sich nicht richtig kümmern will. Die HT passt thematisch überhaupt nicht in den Bereich, aber wenigstens hat man sie nicht durch Um- bzw. Entthematisieren so vermurkst, wie das einstige Space Center zum TotNH. Mögliches Problem: Beide Fahrgeschäfte sind Massentransporter, die gerade an vollen Tagen enorme Mengen an Besuchern bedienen können. Ohne die könnten die Wartezeiten bei den neueren Achterbahnen und MaC locker auf 2-3 Stunden wachsen, wo es jetzt "nur" eine Stunde ist. Viele werden lieber eine Runde HT/TotNH/GR fahren, als sich für über 2 Stunden bei Taron oder MaC anzustellen. Dazu kommt die Höhenbeschränkung für Neubauten, ca. 10m weniger als die derzeitige Halle. Letztlich ist der Park beim Temple-Komplex völlig unberechenbar; die Anlage gammelt seit 2001 vor sich hin, und schon damals gab es Abrissgerüchte. Passiert ist aber bislang nichts, weder Abriss, noch vernünftige Thematisierung des TotNH. Nur einmal 2015 neue Musik und ein paar kleinere Renovierungen und Reparaturen. Trotzdem vermute ich, dass er als nächstes "dran" ist. Die Parkerweiterung erscheint mir auch völlig unberechenbar. Das Ententeich-Dreieck ist ausgewiesenes Naturschutzgebiet, als solches kaum zu verlegen und aus meiner Sicht am ehesten als "Heiligtum" zu betrachten. Für den Park wäre es wohl am sinnvollsten, wirklich erst mal den Parkplatz gegenüber Berlin zu bebauen und dafür Parkplätze und Verwaltung in entferntere Bereiche zu legen. Evtl. auch solche, die im Rahmen der Erweiterung im Gespräch sind.
  14. [Klugheim] Raik

    Mein Eindruck am vorletzten Tag der Sommersaison 2017 war, dass Raik sich mittlerweile als schöne Nebenattraktion eingespielt hat. So, wie Tikal, Wellenflug, das Pferdekarussell oder Tittle Tattle Tree. Wartezeit anfangs 25 Minuten, gut zum Aufwärmen, wenn man es beim Reinkommen langsam angehen lässt. Als Klugheim neu eröffnet hatte, war da natürlich der große Hype, und jeder musste erst mal die neuen Bahnen fahren. Wegen der geringeren Kapazität war die Zeit bei Raik nicht selten länger als bei Taron. Mittlerweile stellen sich die Leute eben nicht mehr eine Stunde und länger an, um Raik zu fahren, und bei rund 20 Minuten ist es eine schöne, wenn auch kurze, Fahrt zwischendurch.
  15. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Ich vergleiche gerade mal mit der Eurosat: bei der wird anscheinend die Bahn mit Zügen fast komplett so neu gebaut, wie sie vorher schon war (von der Thematisierung abgesehen). D.h. bei der Eurosat war offenbar die Lebensdauer abgelaufen und sie war so verschlissen, dass sich allein Umthematisierung und ein paar kleine Renovierungen nicht lohnten. Bei der Abschlussfeier der alten Eurosat klang es so an. Andere Gründe könnten allerdings auch das angeblich schlechtere Fahrverhalten sein, sowie die Integration von VR sein, was mit der alten Bahn nicht ging. Jedenfalls scheint es mir so, als sei in diesem Zeitraum (je ca. 30 Jahre) die übliche Lebensdauer abgelaufen und somit auch die Nighthawk-Bahn nicht mehr viel länger weiter rentabel zu warten. Es gibt zwar "Oldtimer-Achterbahnen", aus den 1960ern, in den USA sogar noch von vor dem 2. Weltkrieg, die aber auch wesentlich aufwändiger zu warten sind. Es würde mich aber sehr wundern, wenn das Phantasialand den Nighthawk als Oldtimerbahn aufwändig pflegen oder nochmal gleichartig aufbauen würde... die Eurosat-Kuppel ist ja immerhin Wahrzeichen des Europaparks. Da sich der Park aber hier kaum rational verhält bzw. die problematischen Fahrgeschäfte am liebsten gar nicht mehr anfasst, würde es mich nicht wundern, wenn der Nighthawk trotzdem noch mal 10 Jahre so bleibt.
  16. [Neu 2018] Eurosat 2.0 + VR

    Ich hab den Eindruck, der EP kopiert hier ein wenig Disney Paris. Das hatte man, außer wegen dem Auslaufen "klassischer" SciFi-Themen, auch "französischer" gestalten wollen, weil es damals einen regelrechten Kulturkampf gab und in dem Park amerikanischer Kulturimperialismus oder "Unkultur" gesehen wurde (Rammstein: "... und vor Paris steht Mickey Maus"). Ich kenne selbst den EP nicht, die Eurosat nur von Videos. Der neue Entwurf ist vielleicht leicht kitschig, aber schön. Ein echter Weltraumbahnhof (ohne das Jugendstil-Tor der Zeche Zollern, aber mit deren fast sakraler Glasfassade. Die Kuppel wird allerdings wohl vom futuristischen Silber des späteren 20. Jahrhunderts befreit. Mir gefallen die neuen Züge, mit dem Flügel-Design. Nur das Moulin Rouge kann ich nicht so ganz passend darin verorten.
  17. [Neu 2018] Eurosat 2.0 + VR

    Die Eurosat hatte zuletzt richtigen Retro-Futurismus-Charme: Blecherne Roboterstimme, 80er-Jahre Heimcomputer-Schrift. Viele Science Fiction-Thematisierungen in Freizeitparks beruhen auf den Zukunftsvorstellungen der 1960er- bis 80er-Jahre. Das Jahr 2000 war dann die Zäsur, das Jahr, wo diese Zukunft in Wirklichkeit beginnen sollte. Also gab dieser Futurismus da nichts mehr her. Disney hat es wohl erkannt, dass es knapp wurde, und deshalb seinen Weltraumbereich in Paris stattdessen im Jules Verne Stil gestaltet (Star Wars passt da überhaupt nicht rein!). Und das Phantasialand hat sich in der Hast sein Space Center ruiniert, das heute den gleichen Retro-SciFi-Charme hätte. Mit dem gewaltsamen Bestreben, das Space-Thema aus dem Park zu entfernen, hat es die zweite große Zerstörung des Jahres 2001 zustande gebracht, neben dem Brandunglück der Gebirgsbahnen. Der TotNH ist nur noch ein Zombie des Space Center. Das Diorama mit dem Alien-Kommandoraum erinnerte auch leicht an "Raumpatrouille Orion", mit improvisiertem Design: Schiffschotten, Hochdruck-Sprühlanze als Pistole und C64-Tastaturen an den Wänden. Anfangs sollte es ja wohl auch Orion heißen... Im Moment machen wohl alle Parks auf Steampunk - Retro-Futurismus des späten 19., frühen 20. Jahrhunderts; auch die neuen Eurosat-Entwürfe haben diesen Einschlag. Dabei ist der Futurismus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch schon wieder kultig.
  18. Meine erste Achterbahn

    Interessant, dass sich noch Leute an die Marienkäferbahn im Traumlandpark (a.k.a. Bavaria Filmpark, Warner Brothers /- Movie Park) erinnern. War wohl meine erste in einem Freizeitpark; es kann aber sein, dass ich vorher schon mal auf einer Kirmes-Achterbahn war. Ich bin damals gerne damit gefahren, an einer Stelle ging es steil bergab, und wenn man im letzten Wagen saß, hatte man sogar sowas wie Airtime. Irgendwann gab es dann im Traumland auch die große Achterbahn mit Doppel-Looping, die so ziemlich alles hatte, was man von einer Achterbahn heute noch minimal erwartet: hoher Lifthill, schöne Airtime, Loopings und Helixes mit knackigen G-Kräften. Würde auch heute noch Spaß machen, als Nebenattraktion. Das PHL war da mit den Gebirgsbahnen klar unterlegen. Überhaupt war auch das PHL bis weit in die 1980er hinein nur eine bessere Kirmes mit "einmal Eintritt für alles".
  19. Was wäre wenn?- die Gebirgsbahn nicht abgebrannt wäre?

    Die Bahnen würden wohl kaum noch bestehen. Die waren schon In den 1980ern vergleichsweise langweilig; ich erinnere mich, dass ich lieber nach Bottrop-Kirchhellen in den damaligen Traumlandpark gefahren bin, weil es da eine Looping-Achterbahn gab, mit viel intensiverer Fahrstrecke. Auch Space Center / Night Hawk ist von der Fahrt her und dem Dunkelkonzept wesentlich besser, nur eben durch die misslungene Umthematisierung optisch vermurkst (und der Park weiß scheinbar nicht, ob er lieber vernünftig instandhalten oder abreißen soll...). Die Colorado Adventure ist ein viel besserer Ersatz und auch heute noch gut, obwohl schon älter. Looping-Achterbahnen sind im PHL aber Mangelware; bis zur Black Mamba gab es keine und bis F.L.Y. wird es auch keine weitere geben. Irgendwo hab ich mal eine Aussage gesehen, dass einer von den Löffelhardts partout keine Looping-Achterbahnen wollte, Interessanterweise hat man im Europapark den Alpenexpress, welcher der früheren Grand Canyon Bahn ähnelte (elektrischer Dauerantrieb, nur geringe Höhenunterschiede) für Experimente mit Virtual Reality verwendet.
  20. Mondsee

    Am Hang hinter Wakobato ist ein Gebäude mit einem großen Holzbottich voll Wasser, oben drüber ein Gestell mit Eimern und eine Sprühmaschine, die Wassernebel versprüht, ohne nachvollziehbare Funktion. Weiß jemand, was es damit auf sich hat? Ich dachte, das sei irgendein Relikt des Märchenwalds. Aber wozu dann der Sprühnebel? Ich meine das Bauwerk, was in dem Video ein paar Einträge vorher im Vordergrund zu sehen ist. (geht wirklich schnell, dass man seinen Beitrag nicht mehr editieren kann).
  21. [Klugheim] Taron

    Muss so ca. 18:30 gewesen sein, vielleicht etwas später. Nach mir war noch eine längere Schlange im äußeren Wartebereich (bei der Pflanzenwand). Jedenfalls war Klugheim schon abgesperrt, als ich raus kam, und ich musste den Umweg über Mexiko, Colorado und China nehmen, um am Mystery Castle raus zu kommen.
  22. [Klugheim] Taron

    Heute meine erste Fahrt mit Taron im Dunkeln. Den Tag über Wartezeit fast immer um 60min (Samstag, vorletzter Tag der Hauptsaison); am Schluss noch 65. Im April schien es, als würde Taron gegen Ende leerer, heute definitiv nicht. Um ca.17:45 dann noch technische Störung: einige Leute gingen, die Durchsage hielt die Leute hin. Dann Jubel und Klatschen, als der erste Zug nach etwa 15 min wieder fuhr. Ich vermute, da wollten noch vielmehr Leute die Dunkelfahrt erleben, auf anderen Wegen als über Hotelübernachtungen, Wintertraum oder die wenigen langen Tage, wo das PHL abends länger auf hat. Meiner Meinung nach hat sich's gelohnt: Wechsel zwischen stimmungsvoller Beleuchtung (blauer Basalt, Lavagraben 2. Beschleunigung) und völlig dunklen, unterirdischen Abschnitten mit den heftigen Richtungswechseln. Sonst fahre ich lieber mit älteren/unbeliebteren Attraktionen, als mir eine Stunde Wartezeit anzutun (außer, eine Attraktion ist noch ganz neu). Taron bei Nacht ist nochmal ein anderes Erlebnis!
  23. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Ach so, wurden die da komplett ausgetauscht? Ich dachte , die hätten nur ein paar kaputte damals getauscht.
  24. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Ich kann den Aufwand von Musikproduktionen nicht wirklich beurteilen, nur wird man wohl in dem Fall nicht mehr mit Orchestern und Chören produzieren, wie bei neuen Attraktionen, sondern sich auf synthetische Klänge beschränken. Letztlich ist die Musik ja auch immer ein Teil der Thematisierung. Dass man beim TotNH lange Zeit auf Filmmusik vom Konkurrenten Disney zurück gegriffen hat, machte aus meiner Sicht deutlich, dass man überhaupt kein Interesse an einer echten Thematisierung der Bahn hatte. Ein bisschen Empathie hab ich auch mit den kreativen Köpfen, dass es zu schade wäre, so einen Soundtrack einfach nur zu produzieren, um GEMA-Gebühren zu sparen. Natürlich ist alles Business, aber ich vermute da immer noch ein Stück kreativen Stolz. Bei River Quest hat wahrscheinlich jemand die Entscheidung getroffen, dass es nach der Klugheim-Eröffnung noch mindestens 10-15 Jahre laufen muss, und dass man dafür eine neue Thematisierung erstellte. Beim TotNH schien jede Entscheidung zu fehlen: man schien auf einen baldigen Abriss zu spekulieren, der aber, warum auch immer, nie kam und vor 2019 auch ziemlich sicher nicht kommen wird (wie mir der Verweis auf die fortlaufende Fantissima-Show klarmachte). Die Anlage hat vermutlich planungstechnisch in einem Niemandsland gestanden (oder der Park hielt die "Umgestaltung" tatsächlich für langfristig tragfähig :-O ). Und wenn Rookburgh/F.L.Y. fertig sind, ist womöglich erst mal die Erweiterung an der Reihe. Eine weitere Lebensdauer des TotNH von 10 Jahren ist aus meiner Sicht nicht mehr unrealistisch. Gut, langsam dürfte der Wartungsaufwand für die Bahn steigen, wie bei einem alten Auto, was sich ja auch an den Lautsprechern zeigt. Und nebenher hat man in dem Gebäude auch noch die Hollywood-Tour am Hals, die auch nicht mehr auf dem Stand der Zeit ist und gar nicht in das Themenkonzept Wuzetown passt (hätte man entsprechend das Space Center gelassen, würde es zwar auch nicht nach Wuzetown passen, wäre aber besser als diese grottige Umstellung).
  25. [Fantasy] Temple of the Night Hawk

    Ich denke, wenn die Bahn nur schlecht wäre, würde es einfach niemanden interessieren. Es gäbe dann nicht schon seit etlichen Jahren diese Spekulationen und Diskussionen, was da noch zu verbessern wäre, und wann endlich was passiert und dieser Zombie-Status ein Ende hat. Allein hier im Forum ist der TotNH das mit Abstand am meisten diskutierte, ältere Fahrgeschäft. Sonst kommen nur die neuen Sachen, Chiapas und Taron, über die 1000 Beiträge; River Quest und Mystery Castle gehen etwas in die Richtung, sind aber noch weit entfernt. Das mit dem Soundtrack ist aber ein Hinweis, dass man sich noch auf einen längeren Verbleib der Bahn eingestellt hat: Man will die Lizenzgebühren für fremde Musik (Disney's Dinosaurier) sparen, also nimmt man einen Geldbetrag in die Hand und beauftragt IMAScore, was Neues zu produzieren. Das muss natürlich erst mal ein paar Jahre laufen, um sich zu amortisieren. Für 1-2 Jahre hätte man auch die Disney-Soundtracks weiter laufen lassen können. Gleiches gilt für die kleineren Reparaturen, die gemacht wurden, an der Soundanlage, Stroboskope im Lift, Polster usw., und es würde auch gelten, wenn man endlich mal den schäbigen Wartebereich halbwegs vernünftig gestalten und in der Halle ein paar Laser- oder LED-Effekte anbringen würde. Vielleicht hat der neue Soundtrack aber auch schon 2018 die Break-Even-Marke erreicht, so dass man da mit keiner sehr langen Planung rechnen muss.
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