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PhantaDad2017

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  1. Für Klugheim/Mystery würden sich bei Wiedereröffnung Pestarzt-Kostüme anbieten, wenn Mitarbeiter darauf achten sollen, dass Hygienemaßnahmen und Abstände eingehalten werden. So richtig mit Vogelmaske, Hut und langem Mantel. Teilweise gibt es sowas auch schon als Kostüme für Karneval oder Halloween zu kaufen. Für Rookburgh hatte schon mal jemand passende Entwürfe gepostet, wenn es dann aufmacht...
  2. Hier ein längerer Kommentar zu Masken-Lügen in der New York Times; einen Account für kostenlose Corona-Artikel kann man sich über funnymail.de oder andere Wegwerf-Mailadressen anlegen. Übrigens noch vom 17.März, bevor es in New York richtig übel losging. https://www.nytimes.com/2020/03/17/opinion/coronavirus-face-masks.html Es gibt zweifellos Effekte in den Medien, die auf eine Art Gleichschaltung hinauslaufen, wenn auch anders als in autoritären Staaten. Ich vermute, hier hat es vorher Absprachen zwischen verschiedenen Politikern, TV-"Experten" und Spindoktoren gegeben, um diese Linie zumindest zeitweise als Mainstream durchzusetzen. Allerdings ist es hier nicht dauerhaft dabei geblieben, so brachte z.B. der Spiegel mehrere Berichte über das Ansteckungsrisiko in Bus und Bahn. Der Spiegel bringt es jetzt auch auf den Punkt: https://www.spiegel.de/kultur/strategien-gegen-das-coronavirus-toedliche-arroganz-kommentar-a-17422345-38c1-405f-b307-7deab0fc02e7
  3. Das dumme ist ja, dass dieser aktuelle Stand eigentlich schon alt ist und deswegen z.B. in Hongkong und Tokyo Mundschutz in der Öffentlichkeit schon lange üblich ist. Und dazu diese Abwertung des Fremdschutzes und Verspottung als "bleiches Schönheitsideal in Asien" durch TV-"Experten", die es definitiv besser wussten. Ich halte das für eine strategische Lüge, um die Leute vom Maskenkauf abzuhalten, damit die medizinischem Personal zur Verfügung stehen. Genauso wie dass der ÖPNV sicher sei, bei gleichem Gedränge wie im Karneval und auf Skihütten (da "systemrelevant"). Ich hoffe jedenfalls, dass das PHL mit minimalen Beschränkungen wieder eröffnen kann. Und wenn die Chinesen unterdessen weitere Erfahrungen machen, wie sie das allgemeine Leben mit geringeren Einschnitten normalisieren können, wird das hoffentlich direkt hier übernommen, statt besserwisserischem Herumeiern, wie bisher oft in der Krise.
  4. Ein Abschnitt der chinesischen Mauer wird für Touristen wieder eröffnet. Vielleicht geht es so auch im Sommer im Phantasialand. Immerhin schwenkt die veröffentlichte Meinung jetzt auch zu Gesichtsmasken um, die noch vor einer Woche für nutzlos erklärt wurden. Hinweis: einen Bericht dazu gibts auch auf Spiegel Online auf Deutsch, aber mit langer Werbung.
  5. Für NRW würde ich aber auch schon vorsichtige Hoffnung sehen, denn die Zahlen steigen etwa seit dem 16. März nicht mehr exponentiell, sondern tendenziell linear (Grafik vom 27.3.), das sind im Schnitt etwa 1100 neue Fälle pro Tag: https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/corona-daten-nrw-100.html Mittlerweile werden auch immer mehr Leute wieder gesund, und die Kontaktverbote sollten greifen, so dass der Anstieg wieder flacher wird. Es ist aber so wohl keine Herdenimmunität zu erwarten dadurch, dass die Mehrheit der Menschen es bekommt und überlebt. Man wird ohnehin Lösungen ohne diesen totalen Shutdown finden müssen. Mittlerweile wird auch in den Medien das Thema verpflichtender Mundschutz/Masken positiv aufgegriffen, was wohl gerade in Asien die Weiterführung des öffentlichen Lebens ermöglicht. Also Hoffnung, dass es im Sommer weiter gehen kann, und vielleicht bastelt ja der eine oder andere schon an stilechten Steampunk-Masken.
  6. Neben Corona könnte auch das Nervthema Politik wieder reinschneien. Es soll eine Fernsehserie mit Charles Lindbergh als Hitler-freundlichem US-Präsidenten in einer alternativen Geschichtsschreibung geben. Das Ganze nennt sich "Plot against America", etwa "Plan/Verschwörung gegen Amerika". https://www.spiegel.de/kultur/tv/the-plot-against-america-philip-roth-serienverfilmung-auf-sky-a-e98d4292-1c6b-4fa4-86de-8300eae4cf97 Bislang war die Debatte ja eher auf politisch intellektuellen Kreise beschränkt, aber so eine Serie könnte auch allgemein die Wahrnehmung der Person CL ändern, weg von jemandem, der in erster Linie Flugpionier und Atlantiküberquerer war.
  7. Über 3000 Infizierte in NRW, Verdoppelung in 4 Tagen, ich höre auch gerade über Bekannte, dass die Krankenhäuser in Colmar, Elsass (Einzugsbereich EP) schon überfüllt sind. Die Corona-Tsunami kommt...
  8. Irgendwie erinnern mich die Debatten zum Coronavirus an die um den Klimawandel, nur zeitlich beschleunigt. Da gibt es auch eine solide wissenschaftliche Grundlage, und dennoch werden viele nicht müde, Zweifel zu säen, über die Ungewissheiten die Gewissheiten auszublenden und von Panikmache zu sprechen. Wie beim Klima merkt man es erst lange nicht, dann gibt es neue Erkenntnisgewinne, die eher in Richtung Verschlimmerung gehen, und dann schlägt es merklich zu, wie die Dürren und Hitzewellen 2018/19 in Deutschland. Nur geht das beim Virus eben regional zeitversetzt, so dass das Geschehen in China, Italien und Südkorea eigentlich eine Lektion sein sollte. Da, wo es wirklich spekulativ ist, wie bei der Verfügbarkeit von Impfstoffen oder möglichen Mutationen des Virus, sollte man zumindest nicht in blauäugigen Optimismus verfallen. Ich hoffe dann mal, dass ich irgendwann im Sommer wieder ins Phantasialand kann, wenn auch mit Schutzmasken und vorher paranoider Hygiene, vielleicht ja gleich ins fertige Rookburgh!
  9. Man hofft wohl noch auf ein Wunder zur regulären Eröffnung am 4.4. So, nur ohne Einkaufswagen, könnten auch die Schlangen vor Attraktionen aussehen, wenn wieder aufgemacht wird. Alle bleiben draußen und halten Abstand, nur kleine Gruppen kommen in die Innenräume:
  10. Gerade auf Spiegel Online: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/coronakrise-bundesregierung-empfiehlt-schliessung-von-laeden-a-0b61996f-cffa-46f5-aa9f-bf455c29e734 "II. Für den Publikumsverkehr zu schließen sind: [...] - Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen"
  11. Es gibt gesicherte wissenschaftliche Fakten, schließlich ist das Ding schon etliche Wochen in China unterwegs und zumindest rund 10 Tage länger in Italien. Und das, was sich an Erkenntnissen in letzter Zeit verändert hat, war eher zum Negativen, sprich: Todesrate und Verbreitung durch unerkannte Virenträger. Zum Guten aber dahin gehend, dass die Chinesen es auch ohne komplette Durchseuchung der Bevölkerung in den Griff kriegen. Also: Keep calm, keep distance, keep clean, don't spread it!
  12. Die -schematischen- Kurven gehen von den Fällen aus, die intensivmedizinische Behandlung brauchen, egal, wie alt. Also wahrscheinlich überwiegend älteren Menschen. Ausgangsbasis sind die USA, totale Infektionsrate 55%, davon brauchen 6% Intensivbehandlung, insbesondere künstliche Beatmung. Das wären insgesamt fast 11 Millionen Patienten in einem Jahr, während gleichzeitig nur unter 200000 intensive Behandlungsmöglichkeiten verfügbar sind. Die Kurven stimmen in der Tat nicht ganz, weil es real keine normalverteilte Glockenkurve ist, sondern hinten ein langsames Abflauen. Das schreibt der Autor aber auch. Das Grundproblem, dass es in keinem Fall auch nur annähernd ausreichend Kapazität für eine weitgehende Durchseuchung gibt, ist aber richtig. Ich glaube nicht, dass das PHL schon im April eröffnet. Das wird die Zeit, wo die Welle im restlichen Europa so durchschlägt wie jetzt in Italien, wo sich das lange Aufschieben und Ignorieren rächt und die jetzt Infizierten krank sind. Wenn es zur Wiedereröffnung kommt, dann eher Richtung Sommer, wenn Europa an dem Punkt ist, wo China jetzt ist.
  13. Ich bin froh, dass ich im Herbst noch in Fantissima war. CB stelle ich mir wirklich schwierig vor, weil ich die bisherige Reinigung der VR-Brillen eher als symbolische Sauberkeit gesehen habe, denn als klinischen Infektionsschutz vor gefährlichen Keimen. Winjas und überhaupt der Wuzetown-Indoorbereich sind ein Problem. Dass man die Zickzacklinien aufweitet, indem man einfach zwischendurch je eine Reihe Platz lässt, ist eine naheliegende und relativ einfache Maßnahme. Schwieriger wird es, die Abstände hintereinander durchzusetzen. Die Schlangen zu verlängern, ist vielleicht nicht das größte Problem. Wie auch immer, wenn die aktuelle Panik vorbei ist, wird man wohl graduell erst mal immer mehr öffenliches Leben ermöglichen. Zuerst aber die wirklich wichtigen Sachen, Freizeitparks kommen wohl eher später dran. Öffenliche Verkehrsmittel müssen auch funktionieren, auch, wenn die Menschen da gedrängt sind. Ohne Mundschutz/Masken geht das nicht. Und die aktuelle Entscheidung, jetzt auf Sonntagsfahrplan umzustellen, halte ich für absolut irrsinnig, wenn dann die wenigen Busse und Bahnen gerammelt voll sind und es noch nicht mal verpflichtenden Mundschutz oder sonstige Hygieneregeln gibt (außer zum Schutz der Fahrer). Wir werden wohl die nächsten Jahre in einer hyper-hygienischen Welt leben müssen, mit Verhaltensweisen, die wir bisher meist mit Paranoia oder Zwangsstörungen in Verbindung brachten. Wenn die Menschen daran so gewöhnt sind, dass sie auch in vollen Bussen und Bahnen die Hygiene einhalten, dann kann man auch die Warteschlangen im PHL wieder mit akzeptablem Risiko betreiben. Sorry, das mit der Herdenimmunität, nachdem 60-70% der Menschen infiziert wurden, wird nicht klappen, oder wenn, dann mit katastrophalen Opferzahlen, wo von diesen Infizierten 5-10% sterben. Das klingt nach Kapitulation, die Seuche grassieren lassen und dann sehen, wie man weiter macht, sowas wie Pest light. Medizinische Versorgung für so viele Infizierte, bzw. den Anteil schwer Erkrankter, gibt es nicht annähernd. Warum soll das nicht möglich sein? Man muss doch nicht dauernd Parties in gerammelt vollen Räumen haben, jedem Bussi und Umarmung geben. Ständig mit Mundschutz rumlaufen und Hände desinfizieren ist zwar (noch) komisch und lästig, aber man kann sich dran gewöhnen. Wie gesagt: ein Infizierter infiziert ohne Schutzmaßnahmen 2-3 weitere; wenn man es insgesamt unter 1 drückt, reicht das, um die Seuche sich totlaufen zu lassen, wie jetzt in China. Und zwar, ohne dass ein Großteil der Bevölkerung infiziert wird. Von Afrika (Schwarzafrika) kenne ich ein bischen: da herrscht bei der minimalen Infrastruktur meist ein ganz rabiater Kapitalismus: Patienten werden ausgenommen (im besten Fall nur finanziell), und wer kein Geld hat, wird nicht behandelt. In Deutschland lebende Afrikaner sind deshalb auch oft in großer Sorge um ihre Angehörigen. Da ist Nichtansteckung und Nichtverbreitung das A und O. Ebola hat man vor einigen Jahren noch in den Griff bekommen, wohl auch in erster Linie durch Quarantäne und Hygiene. Es verbreitet sich aber weit weniger durch äußerlich gesunde Infizierte als SARS-CoV-2. Intensivmedizinische Betreuung wie in Deutschland können sich da nur wenige Reiche leisten.
  14. Auch, wenn ich ungern Pessimismus verbreite, aber einiges wird mit dem Virus wohl nicht laufen, wie ich es mir vorgestellt hatte: Die Idee, man könne das Virus einfach langsam durchsickern lassen, vielleicht innerhalb eines Jahres, so dass alle Kranken optimal versorgt werden, funktioniert so nicht! Hier hat sich mal jemand Gedanken dazu gemacht: https://medium.com/@joschabach/flattening-the-curve-is-a-deadly-delusion-eea324fe9727 Die hier auch vorher gepostete Grafilk, wo die Kurve so abgeflacht ist, dass die medizinische Versorgung reicht, ist völlig unrealistisch. Am Beispiel USA wird da schematisch gezeigt, dass auch eine über das Jahr 2020 gedehnte Kurve ganz weit über der Kapazität der Gesundheitseinrichtungen verläuft; die ist nur ein Strich am unteren Rand. Wenn man das wirklich so verzögern wollte, dass alle versorgt werden können, würde es über 15 Jahre gehen. Und in Wuhan mögen mittlerweile 80000 oder 100000 von der Krankheit betroffen gewesen sein; es ist aber eine Stadt mit 11 Millionen Einwohnern! In Deutschland ist man zwar etwas besser dran als im rein gewinnorientierten Gesundheitssystem der USA, die Infektionskurve hier über etliche Jahre zu verzögern, ist aber auch nicht praktikabel. Diese Seuche wird uns wohl noch eine lange Zeit begleiten. Selbst, wenn es 2021 Impfstoffe gibt, müssen die wahrscheinlich jedes Jahr neu entwickelt und verabreicht werden, wie bei der Grippe. Vielleicht wird es in einigen Monaten, wie im Artikel beschrieben, grüne und rote Zonen in der Welt geben: Ende mit Schrecken für Afrika und sonstige Entwicklungsländer, wo es eine schnelle Epidemie mit vielleicht 5-10% Toten gibt, Schrecken ohne Ende für China und westliche Industrieländer. Oder man versucht es wieder mit Eingrenzung und Totlaufen der Seuche (containment). Nicht mehr wie am Anfang, dass man Einzelfälle nachverfolgt und unter individuelle Quarantäne stellt, sondern allgemeingültige Hygieneregeln, wonach jeder jeden anderen und sich selbst als infiziert betrachtet und somit immer maximale Schutzmaßnahmen ergreift. Man wird sich an Bilder gewöhnen, wie man sie schon aus Asien kannte, dass Leute auf der Straße und in öffentlichen Verkehrsmitteln mit Mundschutz rumlaufen, sich statt Händeschütteln mit dem Ellenbogen anstoßen ("Heinsberg-Gruß"). Das Gute an der Sache: es ist auch mit einfachen Mitteln notfalls behelfsmäßig umzusetzen, auch in Afrika oder anderen Ländern, wo es keine komplexe Gesunheitsversorgung und keine käuflichen Schutzmasken und Desinfektionsmittel gibt. Und vor allem: in China scheint es zu klappen! Wenn ein Corona-Patient normal im Schnitt 2-3 andere ansteckt, muss man die Zahl nur unter 1 drücken, damit es sich totläuft. Dieser totale Lockdown wird nicht lange durchzuhalten sein und ist auch nicht praktikabel, wie auch das mittlerweile völlig unsinnige Schließen von Grenzen. Es bleibt also zu hoffen, dass es zwar im Sommer immer noch das Virus gibt, dass wir aber wieder ins PHL können. Wahrscheinlich alle mit Masken in den Wartebereichen, mit 1,5-2m Mindestabstand, vielleicht nur in Außenbereichen. Es stehen dann überall Desinfektionsspender, und die Mitarbeiter sind zur Überwachung der Abstandsregeln angehalten. Wahrscheinlich wird es so dann noch ein paar Jahre weiter gehen.
  15. Naja, hoffentlich machen sie bei den wirklich wichtigen Sachen keine schlimmeren Fehler, als wenn sie in einer Pressekonferenz eine veraltete Zahl nennen.
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