Reputationsaktivität
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„Roooobert!“
„Wat is‘, Frau?“
„De Jeister Rikscha sieht sooo schäbbich aus“
„Isch najel disch do unger fäss, dat is dä Schocker det Jahres“
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Also ich würd ja sowas wie die Geissens mit der Inhaberfamilie des Phantasialands feiern. Das ikonische "Robert" darf natürlich nicht fehlen... 😂
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Naja, gibt ja noch sowas wie Redefreiheit. Aber mit den vielen Hintergrundinfos dürfte dann Schluss sein… Oh 😲
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Philicious hat eine Reaktion von PhLucas in Phantasialand und das KundenmanagementIst das Hörensagen oder kann das in einer wunderbar tot-komprimierten Dokumentation von 1980 nachgeschaut werden?
Frage für meinen Voyuerismus.
Ich glaube ich brauche einen eigenen Thread für Löffelhardt-Gossip. Dann ist das Forum hier schneller zu als man "Jahreskarte" sagen kann. 🤣
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Philicious hat eine Reaktion von TheDarkKyll in Phantasialand und das KundenmanagementIst das Hörensagen oder kann das in einer wunderbar tot-komprimierten Dokumentation von 1980 nachgeschaut werden?
Frage für meinen Voyuerismus.
Ich glaube ich brauche einen eigenen Thread für Löffelhardt-Gossip. Dann ist das Forum hier schneller zu als man "Jahreskarte" sagen kann. 🤣
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Auf vielfachen Wunsch hier nun die Frage des Jahres...
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Philicious hat eine Reaktion von MortenV in Phantasialand und das KundenmanagementMuss man wohlwollend als "Eigenheit" abtun. Oder weniger schmeichelhaft als "renditeorientiert".
Aber das Unterlassen von so mini-mini-mini Kleinigkeiten wie ein Facebookpost der Sorte "Wer Captn Lucky in den Ruhestand verabschieden möchte hat nur noch bis xx Zeit" ist schon fraglich. Kostet nichts, hätte trotzdem einen kleinen Werbeeffekt, sucht man aber vergeblich.
Ich kann mir die in gewissen Positionen recht sture Verweigerungshaltung in Brühl nur mit schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit erklären:
Hohe Kosten bei Blog, Marketing, Social Media und Fanbetreuung ohne direkte Rendite -> deshalb Außenkommunikation beschränkt auf Werbung
Vergleichsweise hoher Betreuungsbedarf und steigender Qualitätsanspruch von Stammgästen (auch online) -> deshalb Fokus auf Neukunden
Geringere Ausgaben pro Besuch von Stammgästen und Jahreskartenbesitzern -> deshalb Fokus auf Hotels & Gastro
Schlechte Auslastungsplanung und geringerer Spielraum für Rabatte durch von Jahreskarten blockierte Ticketkontingente -> Wegfall der Jahreskarten und Explosion von "Dynamic Pricing"
Vergleichsweise hohe mediale Beachtung von Bagatelle-Vorfällen (Express, Wallraff) -> restriktiver Umgang mit Online-Communities zur Eindämmung von Kritik, Leaks
Unzufriedenheit mit Wuze Town -> Aufgabe eigener Charaktere, Stories, IPs
Was man dem Phantasialand im Guten wie im Schlechten lassen muss ist, dass es sehr konsequent ist mit den Sachen, die es anpackt... und den Sachen, die es nicht anpackt.
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Philicious hat eine Reaktion von EP_Daniel in Phantasialand und das KundenmanagementMuss man wohlwollend als "Eigenheit" abtun. Oder weniger schmeichelhaft als "renditeorientiert".
Aber das Unterlassen von so mini-mini-mini Kleinigkeiten wie ein Facebookpost der Sorte "Wer Captn Lucky in den Ruhestand verabschieden möchte hat nur noch bis xx Zeit" ist schon fraglich. Kostet nichts, hätte trotzdem einen kleinen Werbeeffekt, sucht man aber vergeblich.
Ich kann mir die in gewissen Positionen recht sture Verweigerungshaltung in Brühl nur mit schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit erklären:
Hohe Kosten bei Blog, Marketing, Social Media und Fanbetreuung ohne direkte Rendite -> deshalb Außenkommunikation beschränkt auf Werbung
Vergleichsweise hoher Betreuungsbedarf und steigender Qualitätsanspruch von Stammgästen (auch online) -> deshalb Fokus auf Neukunden
Geringere Ausgaben pro Besuch von Stammgästen und Jahreskartenbesitzern -> deshalb Fokus auf Hotels & Gastro
Schlechte Auslastungsplanung und geringerer Spielraum für Rabatte durch von Jahreskarten blockierte Ticketkontingente -> Wegfall der Jahreskarten und Explosion von "Dynamic Pricing"
Vergleichsweise hohe mediale Beachtung von Bagatelle-Vorfällen (Express, Wallraff) -> restriktiver Umgang mit Online-Communities zur Eindämmung von Kritik, Leaks
Unzufriedenheit mit Wuze Town -> Aufgabe eigener Charaktere, Stories, IPs
Was man dem Phantasialand im Guten wie im Schlechten lassen muss ist, dass es sehr konsequent ist mit den Sachen, die es anpackt... und den Sachen, die es nicht anpackt.
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Philicious hat eine Reaktion von Calotan in Phantasialand und das KundenmanagementMuss man wohlwollend als "Eigenheit" abtun. Oder weniger schmeichelhaft als "renditeorientiert".
Aber das Unterlassen von so mini-mini-mini Kleinigkeiten wie ein Facebookpost der Sorte "Wer Captn Lucky in den Ruhestand verabschieden möchte hat nur noch bis xx Zeit" ist schon fraglich. Kostet nichts, hätte trotzdem einen kleinen Werbeeffekt, sucht man aber vergeblich.
Ich kann mir die in gewissen Positionen recht sture Verweigerungshaltung in Brühl nur mit schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit erklären:
Hohe Kosten bei Blog, Marketing, Social Media und Fanbetreuung ohne direkte Rendite -> deshalb Außenkommunikation beschränkt auf Werbung
Vergleichsweise hoher Betreuungsbedarf und steigender Qualitätsanspruch von Stammgästen (auch online) -> deshalb Fokus auf Neukunden
Geringere Ausgaben pro Besuch von Stammgästen und Jahreskartenbesitzern -> deshalb Fokus auf Hotels & Gastro
Schlechte Auslastungsplanung und geringerer Spielraum für Rabatte durch von Jahreskarten blockierte Ticketkontingente -> Wegfall der Jahreskarten und Explosion von "Dynamic Pricing"
Vergleichsweise hohe mediale Beachtung von Bagatelle-Vorfällen (Express, Wallraff) -> restriktiver Umgang mit Online-Communities zur Eindämmung von Kritik, Leaks
Unzufriedenheit mit Wuze Town -> Aufgabe eigener Charaktere, Stories, IPs
Was man dem Phantasialand im Guten wie im Schlechten lassen muss ist, dass es sehr konsequent ist mit den Sachen, die es anpackt... und den Sachen, die es nicht anpackt.
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Philicious hat eine Reaktion von TheDarkKyll in Phantasialand und das KundenmanagementMuss man wohlwollend als "Eigenheit" abtun. Oder weniger schmeichelhaft als "renditeorientiert".
Aber das Unterlassen von so mini-mini-mini Kleinigkeiten wie ein Facebookpost der Sorte "Wer Captn Lucky in den Ruhestand verabschieden möchte hat nur noch bis xx Zeit" ist schon fraglich. Kostet nichts, hätte trotzdem einen kleinen Werbeeffekt, sucht man aber vergeblich.
Ich kann mir die in gewissen Positionen recht sture Verweigerungshaltung in Brühl nur mit schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit erklären:
Hohe Kosten bei Blog, Marketing, Social Media und Fanbetreuung ohne direkte Rendite -> deshalb Außenkommunikation beschränkt auf Werbung
Vergleichsweise hoher Betreuungsbedarf und steigender Qualitätsanspruch von Stammgästen (auch online) -> deshalb Fokus auf Neukunden
Geringere Ausgaben pro Besuch von Stammgästen und Jahreskartenbesitzern -> deshalb Fokus auf Hotels & Gastro
Schlechte Auslastungsplanung und geringerer Spielraum für Rabatte durch von Jahreskarten blockierte Ticketkontingente -> Wegfall der Jahreskarten und Explosion von "Dynamic Pricing"
Vergleichsweise hohe mediale Beachtung von Bagatelle-Vorfällen (Express, Wallraff) -> restriktiver Umgang mit Online-Communities zur Eindämmung von Kritik, Leaks
Unzufriedenheit mit Wuze Town -> Aufgabe eigener Charaktere, Stories, IPs
Was man dem Phantasialand im Guten wie im Schlechten lassen muss ist, dass es sehr konsequent ist mit den Sachen, die es anpackt... und den Sachen, die es nicht anpackt.
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Also bei aller verständlichen Kritik am Park, aber ich bin sehr sicher, dass das PhL betriebswirtschaftlich blendend aufgestellt ist. Die massiven Investitionen der letzten zehn Jahre sprechen da m.E. eine deutliche Sprache.
Wenn ich an 2014 zurückdenke, als ich meine Jahreskarte hatte... Da konnte ich unter der Woche lockerflockig nach der Schule (hatte dienstags nur die ersten zwei Stunden Unterricht, hehe) nach Brühl fahren und hatte beinahe den kompletten Park für mich. Inzwischen ist es gang und gäbe, dass man einen Urlaubstag für einen Parkbesuch investiert, wodurch der Besucherstrom sich viel gleichmäßiger verteilt und auch Gastronomie und Shops besser ausgenutzt werden. Ob man es als Fan mag oder nicht, der BWLer freut sich.
Nach längerer Abstinenz war ich im letzten Jahr alleine wegen der günstigen Tickets viermal im Park und habe jetzt schon zwei Tickets für 2026 in der Tasche - da bin ich sicher nicht der Einzige und dadurch klingelt halt die Kasse.
Ungeachtet dessen...
... hat der EP die Piraten unter Einbeziehung der Fangemeinde zeitgemäß wiederaufgebaut.
... hat Efteling sein Spookslot, eine hoffnungslos obsolete Attraktion, mit einem liebevollen Event und umfangreicher Online-Dokumentation in den Ruhestand verabschiedet und unter Aufrechterhaltung des Themas und der bekannten Musik in eine organisch weiterentwickelte Attraktion mit erheblichem Neuigkeitswert investiert.
... hat der Holiday Park (Danke @Ruechrist) vor der Umgestaltung von Burg Falkenstein etliche Relikte frei zugänglich versteigert und super interessante Sonderführungen veranstaltet, die für die Nachwelt online verfügbar sind.
All diese Parks sind keine Freizeitpark e.V.s, sondern ebenfalls wirtschaftlich rechnende Unternehmen. Das zeigt, dass es auch anders geht. Dass man es in Brühl so lebt, wie man es tut, finde ich als Liebhaber schade.
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Neue "Immersions-Ära" hin oder her, gerade bei Colorado Adventure versteh ich es nicht.
2014 wurde Chiapas angrenzend/überlappend eröffnet, statt die Möglichkeit zu nutzen, die Halle, wo auch Chiapas lang fährt, umzugestalten, hat man lieber den Kanal von Chiapas mit einem Brettertunnel in Minenoptik überbaut, nur damit man nicht zu viel von der hässlichen Halle sieht. Zugegeben, ich mag den Tunnel dort, aber hätte mir dann doch lieber die tolle Minenlandschaft aus dem Modell was im Park ausgestellt war gewünscht. Dass man aber nie die Hoffnung im Phantasialand aufgeben sollte, haben wir ja beim Parkhausrafting wunderbar gesehen, als man nach 15 Jahren da auch im Zuge des Baus von Klugheim eben den hässlichen Aufzugsfelsen mit in Klugheim integriert hat. 😅
Ich würde mir für den Park generell wünschen, dass er mal eine rote Linie findet, was die Attraktionsnamen angeht. Mal sind es eigene Wortschöpfungen wie Taron oder Talocan(mein persönlicher Favorit), mal deutsche Attraktionsnamen und dann wiederum englische Hybriden wie bei Winjas Fear und Force oder Feng Ju Palace oder komplett englische Namen wie River Quest oder Mystery Castle oder gar einfach nur 3 Buchstaben wie bei F.L.Y. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass der Park da einfach keine Kontinuität reinkriegt. Bis zu Avoras hatte ich ja gedacht, der Park wäre auf einem guten Weg und hat sich auf eine Linie festgelegt, aber dann kam Winni Splash und Wavy Battle neu dazu.
Auch was das Storytelling angeht würd ich mir mehr ein Aufbauen auf der Bestandslore wünschen. Hatte man im Bereich Fantasy mit Wuze Town eigentlich eine recht ineressante Geschichte entwickelt, wurde im Außenbereich dann irgendwie wahllos irgendwas hingeworfen, ohne einen konstanten Bezug. Oder was hat der lustige Papagei mit dem Volk der Wuze zu tun? Ich mein, mit ein bisschen Hirnschmalz hätte man daraus ein Ritual der Wamazonen zaubern können, um die neugeborenen Kinder an die Höhen für die Prüfung der Göttin Winjas herantasten zu lassen. Und das zieht sich irgendwie komplett durch das gesamte Wuzetal leider.
Wenn wir einmal dran sind: Ich frag mich ja bis heute, was dieser Horror-Frosch am Übergang zwischen Fantasy und Berlin genau darstellen soll. 😅
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Denke das hat eher was mit der „Phantasialand Logik / Strategie“ zu tun: Wir fassen nichts an wofür es zukünftige Pläne gibt es komplett zu überarbeiten. Denke es gibt Pläne Colorado inklusive Station komplett neu zu thematisieren/umzubauen aber in einem Rutsch mit dem Durchgang an der Silbermeinen Halle vorbei sowie die Silverado Theater Ecke
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Philicious hat eine Reaktion von Bassickx in [Berlin] Residenz TheaterBin da meinungstechnisch sehr stark bei dir @TheDarkKyll.
Ich wollte aber nochmal herausstellen, dass eine Eigenproduktion und mein Wunsch nach "mehr eigener Handschrift" nicht zwingend bedeuten, dass der eigene Themenpark oder eigene IPs im Film aufgegriffen werden müssen (obwohl es natürlich selbstredend Sinn macht). Natürlich kann man auch was neues, eigenständiges machen. Problem ist nur, dass eine neue, eigenständige Geschichte es deutlich schwieriger hat, sich emotional und dramaturgisch selbst zu tragen, als wenn sie auf eine Geschichte zurückgreift, die im Park schon präsent ist.
Was allgemein - auch abseits des 3D Kinos - ein bisschen schade ist, dass man sich auf die eigenen kreativen Ideen nicht so richtig committed und lieber immer was Neues erfindet. Es wirkt so als wolle sich der Park partout nicht durch vergangene Entscheidungen in eine kreative Sackgasse jagen lassen, was aber dann dazu führt, dass die Dinge thematisch oft nicht so richtig aufeinander passen und "Sammelsorium"-Charakter haben. Namensgebung wechselt zwischen deutsch, englisch und Fantasie. Mal haben Attraktionen eigene Claims ("Die Wasserbahn", "The biting ride"), mal nicht. Die 7 Drachen finden nur so halbherzig statt, sind teilweise noch nicht mal Drachen ("Kroka"), und bekommen in ihren eigenen Themenbereichen Konkurrenz durch andere Charaktere - wie die Wuzes in Fantasy oder die Mäuse in Berlin. Warum ist das Maskottchen von Berlin dann nicht einfach eine Maus? Oder von Fantasy ein Wuze?
Wie @TOTNHFan in einem anderen Thread beschreibt, wirkt es auf mich auch so als würde man sich scheuen Dinge anzugleichen, weil da in x Jahren ja mal was neues kommt und das dann nicht mehr passen könnte. Ist natürlich wirtschaftlich nachvollziehbar, allerdings sind ja auch Mühen und Kosten in die Entwicklung der bestehenden Charaktere / IPs / Themenwelten / Marketing-Stories geflossen, die im weiteren Verlauf dann nicht so gehebelt werden können, wie es möglich wäre - immer alles neu anzupacken ist ja auch nicht unbedingt günstiger.
Unabhängig vom 3D-Film fehlt mir so ein bisschen die große übergreifende kreative Idee im Phantasialand. Innerhalb der Themenbereiche ist das alles immer top, die gemeinsame Überschrift fehlt mir aber hier und da. Das Produktkonzept ist klar (immersive Themenbereiche mit in die Thematisierung eingebetteten Fahrgeschäften), der umfassende thematische Bogen ist nicht wirklich definiert.
Und ja ist alles Nitpicking - aber ist eben auch Saisonpause :D
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Philicious hat eine Reaktion von Sidewinder in [Berlin] Residenz TheaterBin da meinungstechnisch sehr stark bei dir @TheDarkKyll.
Ich wollte aber nochmal herausstellen, dass eine Eigenproduktion und mein Wunsch nach "mehr eigener Handschrift" nicht zwingend bedeuten, dass der eigene Themenpark oder eigene IPs im Film aufgegriffen werden müssen (obwohl es natürlich selbstredend Sinn macht). Natürlich kann man auch was neues, eigenständiges machen. Problem ist nur, dass eine neue, eigenständige Geschichte es deutlich schwieriger hat, sich emotional und dramaturgisch selbst zu tragen, als wenn sie auf eine Geschichte zurückgreift, die im Park schon präsent ist.
Was allgemein - auch abseits des 3D Kinos - ein bisschen schade ist, dass man sich auf die eigenen kreativen Ideen nicht so richtig committed und lieber immer was Neues erfindet. Es wirkt so als wolle sich der Park partout nicht durch vergangene Entscheidungen in eine kreative Sackgasse jagen lassen, was aber dann dazu führt, dass die Dinge thematisch oft nicht so richtig aufeinander passen und "Sammelsorium"-Charakter haben. Namensgebung wechselt zwischen deutsch, englisch und Fantasie. Mal haben Attraktionen eigene Claims ("Die Wasserbahn", "The biting ride"), mal nicht. Die 7 Drachen finden nur so halbherzig statt, sind teilweise noch nicht mal Drachen ("Kroka"), und bekommen in ihren eigenen Themenbereichen Konkurrenz durch andere Charaktere - wie die Wuzes in Fantasy oder die Mäuse in Berlin. Warum ist das Maskottchen von Berlin dann nicht einfach eine Maus? Oder von Fantasy ein Wuze?
Wie @TOTNHFan in einem anderen Thread beschreibt, wirkt es auf mich auch so als würde man sich scheuen Dinge anzugleichen, weil da in x Jahren ja mal was neues kommt und das dann nicht mehr passen könnte. Ist natürlich wirtschaftlich nachvollziehbar, allerdings sind ja auch Mühen und Kosten in die Entwicklung der bestehenden Charaktere / IPs / Themenwelten / Marketing-Stories geflossen, die im weiteren Verlauf dann nicht so gehebelt werden können, wie es möglich wäre - immer alles neu anzupacken ist ja auch nicht unbedingt günstiger.
Unabhängig vom 3D-Film fehlt mir so ein bisschen die große übergreifende kreative Idee im Phantasialand. Innerhalb der Themenbereiche ist das alles immer top, die gemeinsame Überschrift fehlt mir aber hier und da. Das Produktkonzept ist klar (immersive Themenbereiche mit in die Thematisierung eingebetteten Fahrgeschäften), der umfassende thematische Bogen ist nicht wirklich definiert.
Und ja ist alles Nitpicking - aber ist eben auch Saisonpause :D
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Philicious hat eine Reaktion von Ruechrist in [Berlin] Residenz TheaterBin da meinungstechnisch sehr stark bei dir @TheDarkKyll.
Ich wollte aber nochmal herausstellen, dass eine Eigenproduktion und mein Wunsch nach "mehr eigener Handschrift" nicht zwingend bedeuten, dass der eigene Themenpark oder eigene IPs im Film aufgegriffen werden müssen (obwohl es natürlich selbstredend Sinn macht). Natürlich kann man auch was neues, eigenständiges machen. Problem ist nur, dass eine neue, eigenständige Geschichte es deutlich schwieriger hat, sich emotional und dramaturgisch selbst zu tragen, als wenn sie auf eine Geschichte zurückgreift, die im Park schon präsent ist.
Was allgemein - auch abseits des 3D Kinos - ein bisschen schade ist, dass man sich auf die eigenen kreativen Ideen nicht so richtig committed und lieber immer was Neues erfindet. Es wirkt so als wolle sich der Park partout nicht durch vergangene Entscheidungen in eine kreative Sackgasse jagen lassen, was aber dann dazu führt, dass die Dinge thematisch oft nicht so richtig aufeinander passen und "Sammelsorium"-Charakter haben. Namensgebung wechselt zwischen deutsch, englisch und Fantasie. Mal haben Attraktionen eigene Claims ("Die Wasserbahn", "The biting ride"), mal nicht. Die 7 Drachen finden nur so halbherzig statt, sind teilweise noch nicht mal Drachen ("Kroka"), und bekommen in ihren eigenen Themenbereichen Konkurrenz durch andere Charaktere - wie die Wuzes in Fantasy oder die Mäuse in Berlin. Warum ist das Maskottchen von Berlin dann nicht einfach eine Maus? Oder von Fantasy ein Wuze?
Wie @TOTNHFan in einem anderen Thread beschreibt, wirkt es auf mich auch so als würde man sich scheuen Dinge anzugleichen, weil da in x Jahren ja mal was neues kommt und das dann nicht mehr passen könnte. Ist natürlich wirtschaftlich nachvollziehbar, allerdings sind ja auch Mühen und Kosten in die Entwicklung der bestehenden Charaktere / IPs / Themenwelten / Marketing-Stories geflossen, die im weiteren Verlauf dann nicht so gehebelt werden können, wie es möglich wäre - immer alles neu anzupacken ist ja auch nicht unbedingt günstiger.
Unabhängig vom 3D-Film fehlt mir so ein bisschen die große übergreifende kreative Idee im Phantasialand. Innerhalb der Themenbereiche ist das alles immer top, die gemeinsame Überschrift fehlt mir aber hier und da. Das Produktkonzept ist klar (immersive Themenbereiche mit in die Thematisierung eingebetteten Fahrgeschäften), der umfassende thematische Bogen ist nicht wirklich definiert.
Und ja ist alles Nitpicking - aber ist eben auch Saisonpause :D
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Philicious hat eine Reaktion von TheDarkKyll in [Berlin] Residenz TheaterBin da meinungstechnisch sehr stark bei dir @TheDarkKyll.
Ich wollte aber nochmal herausstellen, dass eine Eigenproduktion und mein Wunsch nach "mehr eigener Handschrift" nicht zwingend bedeuten, dass der eigene Themenpark oder eigene IPs im Film aufgegriffen werden müssen (obwohl es natürlich selbstredend Sinn macht). Natürlich kann man auch was neues, eigenständiges machen. Problem ist nur, dass eine neue, eigenständige Geschichte es deutlich schwieriger hat, sich emotional und dramaturgisch selbst zu tragen, als wenn sie auf eine Geschichte zurückgreift, die im Park schon präsent ist.
Was allgemein - auch abseits des 3D Kinos - ein bisschen schade ist, dass man sich auf die eigenen kreativen Ideen nicht so richtig committed und lieber immer was Neues erfindet. Es wirkt so als wolle sich der Park partout nicht durch vergangene Entscheidungen in eine kreative Sackgasse jagen lassen, was aber dann dazu führt, dass die Dinge thematisch oft nicht so richtig aufeinander passen und "Sammelsorium"-Charakter haben. Namensgebung wechselt zwischen deutsch, englisch und Fantasie. Mal haben Attraktionen eigene Claims ("Die Wasserbahn", "The biting ride"), mal nicht. Die 7 Drachen finden nur so halbherzig statt, sind teilweise noch nicht mal Drachen ("Kroka"), und bekommen in ihren eigenen Themenbereichen Konkurrenz durch andere Charaktere - wie die Wuzes in Fantasy oder die Mäuse in Berlin. Warum ist das Maskottchen von Berlin dann nicht einfach eine Maus? Oder von Fantasy ein Wuze?
Wie @TOTNHFan in einem anderen Thread beschreibt, wirkt es auf mich auch so als würde man sich scheuen Dinge anzugleichen, weil da in x Jahren ja mal was neues kommt und das dann nicht mehr passen könnte. Ist natürlich wirtschaftlich nachvollziehbar, allerdings sind ja auch Mühen und Kosten in die Entwicklung der bestehenden Charaktere / IPs / Themenwelten / Marketing-Stories geflossen, die im weiteren Verlauf dann nicht so gehebelt werden können, wie es möglich wäre - immer alles neu anzupacken ist ja auch nicht unbedingt günstiger.
Unabhängig vom 3D-Film fehlt mir so ein bisschen die große übergreifende kreative Idee im Phantasialand. Innerhalb der Themenbereiche ist das alles immer top, die gemeinsame Überschrift fehlt mir aber hier und da. Das Produktkonzept ist klar (immersive Themenbereiche mit in die Thematisierung eingebetteten Fahrgeschäften), der umfassende thematische Bogen ist nicht wirklich definiert.
Und ja ist alles Nitpicking - aber ist eben auch Saisonpause :D
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Philicious hat eine Reaktion von flaffstar in "Kleinigkeiten" die euch im Park nerven. ;-)Staub-Town
Eingang Berlin / fehlender Haupteingang
Nicht vorhandene Deko der Colorado-Hallen
Defekte oder zurückgelassene Effekte (Roboter & Wasserfälle)
Insb. der Zustand der Colorado-Hallen finde ich unerklärlich. Verglichen mit dem Aufwand der bei der Afrika-Aufhübschung und Klugheim-Brücke betrieben wurde, wäre es doch ein leichtes diese Hallen zu dekorieren. Stattdessen wird da in 20 Jahren einmal ein Holzwagen abgestellt bei der Chiapas Eröffnung und das wars. Um die Aufenthaltsqualität im Quantum-Gang zu verbessern, werden aber Speicherweise Antiquitäten zusammengerafft. Ich check's nicht.
Meine mal was von Brandschutzauflagen gelesen zu haben - ergibt für mich auch nur keinen Sinn und hört sich nach einem verselbstständigten Totschlagargument an.
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Philicious hat eine Reaktion von EP_Daniel in "Kleinigkeiten" die euch im Park nerven. ;-)Staub-Town
Eingang Berlin / fehlender Haupteingang
Nicht vorhandene Deko der Colorado-Hallen
Defekte oder zurückgelassene Effekte (Roboter & Wasserfälle)
Insb. der Zustand der Colorado-Hallen finde ich unerklärlich. Verglichen mit dem Aufwand der bei der Afrika-Aufhübschung und Klugheim-Brücke betrieben wurde, wäre es doch ein leichtes diese Hallen zu dekorieren. Stattdessen wird da in 20 Jahren einmal ein Holzwagen abgestellt bei der Chiapas Eröffnung und das wars. Um die Aufenthaltsqualität im Quantum-Gang zu verbessern, werden aber Speicherweise Antiquitäten zusammengerafft. Ich check's nicht.
Meine mal was von Brandschutzauflagen gelesen zu haben - ergibt für mich auch nur keinen Sinn und hört sich nach einem verselbstständigten Totschlagargument an.
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Philicious hat eine Reaktion von Ruechrist in [Berlin] Residenz TheaterIch habe auch keine Erklärung. Ich kann mir aber vorstellen, dass es einige Zwischenstufen zwischen "fertig von der Stange" und "komplette Eigenproduktion" gibt. Ich kann mir das Endprodukt nur so erklären, dass es eben nicht alles aus eigener Hand kommt, weil eben so wenig eigene Handschrift zu erkennen ist. Das heißt aber nicht, dass es nicht doch alles so bestellt war. Trotzdem wirkt es so als sei der kreative Einfluss gering gewesen.
Ich finde einfach nicht, dass der Film sonderlich auf das Phantasialand zugeschnitten ist. Es zeigt eine Fantasie-Version einer beliebigen mitteleuropäischen Stadt der 1900er-1920er. Ist jetzt kein super spezifisches Setting - selbst für eine internationale Produktion.
Und ja es gibt Mäuse als Hauptcharaktere, aber ob das jetzt MausAuChocolat geschuldet ist oder dem Umstand, dass Kinderfiguren eben oft Mäuse sind, ist nicht eindeutig zu entscheiden.
Ist schon so eins der Dinge zu denen ein Making-Of wirklich nicht schlecht wäre, wenn man seine Eigenproduktion wirklich lieb hat ;)
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Philicious hat auf flaffstar in [Berlin] Residenz TheaterJa.
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Philicious hat auf TOTNHFan in Neu 20XX: Spekulationen/WünscheSternenhimmel ist in Brühl seit 2001 out.
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Philicious hat eine Reaktion von stefknoch in Neue Lodge-Suite "Kongelo" im MatambaIch weiß aus dem EP, dass sie sich nicht besonders gut verkaufen - es sind oft die einzigen Zimmer die in den Top-Zeiten noch kurzfristig buchbar sind - obwohl eine geringere Auslastung bei Luxusangeboten durchaus eingepreist ist.
Da ich Leute kenne, die die "Boutique Suites" im EP gebucht hatten, lasst mich es so ausdrücken:
Es tut finanziell nicht weh und gehört halt zu dem gewohnten Standard dazu. Preis-Leistung wird da nicht wirklich berücksichtigt. Da reicht auch mal ein Feature wie eine Sauna auf dem Zimmer als alleiniges Argument aus.
Die Rationalisierung ist genau die gleiche, wie wenn du dir was im Freizeitpark gönnst: "Wann bin ich denn schon mal hier?", "Sind ja eh nur zwei Übernachtungen", "Zwei DZ der Kategorie X sind jetzt auch nicht sooooo viel günstiger", "Ich hab Urlaub und will ne schöne Zeit haben", " Ich gönn mir das jetzt und verzichte dafür auf X". Sind die gleichen Abwägungsprozesse die jeder durchläuft nur einfach in einer anderen Preis- und Gehaltsklasse; was für einen 50 Euro sind sind für jemand anderen eben 500 Euro.
Nicht vergessen 1: solche Luxusangebote "subventionieren" auch den Parkbetrieb für die Normalsterblichen. Immer teurere Themenbereiche wie Rookburgh und Klugheim baut man nicht, wenn Gäste weniger ausgeben.
Nicht vergessen 2: Es ist nicht nur eine Frage des persönlichen Geldbeutels, sondern auch der Perspektive. Auch Otto Normalbürger gönnt sich von seinem Durchschnittsgehalt mitunter sehr teure Hobbies, die für andere nicht nachvollziehbar sind. Sportequipment, Fußball, Konzerte, DIY, Technik ... you name it. Man darf nicht vergessen, dass sowas nicht nur von Millionären konsumiert wird, sondern auch von Normalos, die daraufhin sparen, weil es Ihnen etwas bedeutet. Das ist ein Mythos, dass Luxus-Sachen nur für einen ewig gleichen elitären Kreis sind.
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Philicious hat eine Reaktion von supersonic in [Berlin] Residenz TheaterKleiner Late Night Gedankenerguss aus dem Urlaub:
Ich will meine eigene Bewertung aus dem Oktober gar nicht all zu sehr ausführen, weil ich den Konsens hier voll teile: Danke für die Aufwertung insbesondete bei der Queue und Bildtechnik, Sitze sind besser aber nicht spektakulär, Lichteffekte im Saal "nett gemwint" und zum Film...
Nunja ich find den grundsätzlichen Produktionsaufwand schon nicht schlecht, wenn man mal Soundtrack, Sprecher, Soundeffekte und in meinen Augen auch zufriedenstellende Animation als Gesamtpaket betrachtet - aber ja, Story, Pacing und Dramaturgie sind eher enttäuschend, auch wenn es sein Ziel der Familienunterhaltung schon erfüllt. Deshalb ist mein Fazit zum Film: Nicht lieblos, aber leider beliebig. Ich halte es daher für unwahrscheinlich, dass das Phantasialand da von Stunde 0 in Konzeption und Produktion involviert war, sondern dass Exklusivrechte an einem fertigen Film gekauft wurden, der dann für die eigenen Zwecke adaptiert (geschnitten & vertont) wurde. Ich hoffe es zumindest, ansonsten wäre mir das wirklich zu uninspiriert und unrund.
Das führt mich zum eigentlichen Punkt über den ich schreiben möchte: Den Status Quo der digitalen Medienproduktion im Phantasialand und Implikationen für zukünftige Dark Rides. Denn das war vor über 10 Jahren das Thema, dem ich meinen ersten Beitrag gewidmet hatte. Mein Eindruck ist: während sich der Park in der Zeit prächtig weiterentwickelt hat, sind wir in der Themenfahrt-Frage keinen Schritt weiter gekommen. Und das löst im Rückblick doch reichlich Skepsis bei mir aus, ob der Park, der sich selbst so hohe Maßstäbe setzt, einen modernen Dark Ride überhaupt kann.
Schon klar, aus einem einzigen 3D-Film große Ableitungen zu treffen, schreit natürlich nach ausufernder Spekulatitis. Aber mir fehlen im Großen und Ganzen einfach die Indizien dafür, dass das Phantasialand die nötigen Kompetenzen für moderne Themenfahrten a la Efteling oder Europapark hat.
Dabei gibt es durchaus Stärken anzuführen, denn Theming und World Building bekommen sie in Brühl bekanntlich gut hin. Aber bei digitalen Medien, Animatronics und Storytelling hinken sie im Gegensatz zu den zuvor genannten Disziplinen den anderen großen Parks in Europa und der Welt deutlich hinterher. Man verweigert gewisse Maßnahmen wie Preshows gar komplett. Roboter wurden weitestgehend verbannt. Und Medien? Technisch meist noch überlegen, aber inhaltlich oft maximal durchschnittlich. Und was will man in einem Dark Ride mit schöner Kulisse aber ohne Protagonisten in virtueller oder robotischer Form? Ohne "Leben"?
Ein Kernproblem ist meines Erachtens wirklich fehlende Kompetenz. Denn während das Phantasialand bestimmt inhouse viel Talent besitzt, welches gutes Gespür für Vision und Projektkoordinaton hat, so sind sie in der Ausführung doch oft auf Externe angewiesen. Im gestalterischen Bereich war das jahrelang Eric Daman und beim Theming eben Universal Rocks. Aber ein Universal Rocks für Animatronics oder Mediencontent haben sie augenscheinlich noch nicht gefunden. Und das lässt mich skeptisch werden.
Was ich mir als Themenfahrt in Brühl jedoch gut vorstellen kann ist etwas, das stark auf die Kombination von innovativem Fahrsystem, authentischer Kulisse und (einfachen) Spezialeffekten setzt. Also etwas Ähnliches wie Chiapas. Aber kann das wirklich den Punch und die Emotionalität eines Top Dark Rides erzeugen? Ich bin mir unsicher, aber hoffe immer noch inständig, dass sie es irgendwann (wieder) versuchen.
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Philicious hat eine Reaktion von TheDarkKyll in [Berlin] Residenz TheaterKleiner Late Night Gedankenerguss aus dem Urlaub:
Ich will meine eigene Bewertung aus dem Oktober gar nicht all zu sehr ausführen, weil ich den Konsens hier voll teile: Danke für die Aufwertung insbesondete bei der Queue und Bildtechnik, Sitze sind besser aber nicht spektakulär, Lichteffekte im Saal "nett gemwint" und zum Film...
Nunja ich find den grundsätzlichen Produktionsaufwand schon nicht schlecht, wenn man mal Soundtrack, Sprecher, Soundeffekte und in meinen Augen auch zufriedenstellende Animation als Gesamtpaket betrachtet - aber ja, Story, Pacing und Dramaturgie sind eher enttäuschend, auch wenn es sein Ziel der Familienunterhaltung schon erfüllt. Deshalb ist mein Fazit zum Film: Nicht lieblos, aber leider beliebig. Ich halte es daher für unwahrscheinlich, dass das Phantasialand da von Stunde 0 in Konzeption und Produktion involviert war, sondern dass Exklusivrechte an einem fertigen Film gekauft wurden, der dann für die eigenen Zwecke adaptiert (geschnitten & vertont) wurde. Ich hoffe es zumindest, ansonsten wäre mir das wirklich zu uninspiriert und unrund.
Das führt mich zum eigentlichen Punkt über den ich schreiben möchte: Den Status Quo der digitalen Medienproduktion im Phantasialand und Implikationen für zukünftige Dark Rides. Denn das war vor über 10 Jahren das Thema, dem ich meinen ersten Beitrag gewidmet hatte. Mein Eindruck ist: während sich der Park in der Zeit prächtig weiterentwickelt hat, sind wir in der Themenfahrt-Frage keinen Schritt weiter gekommen. Und das löst im Rückblick doch reichlich Skepsis bei mir aus, ob der Park, der sich selbst so hohe Maßstäbe setzt, einen modernen Dark Ride überhaupt kann.
Schon klar, aus einem einzigen 3D-Film große Ableitungen zu treffen, schreit natürlich nach ausufernder Spekulatitis. Aber mir fehlen im Großen und Ganzen einfach die Indizien dafür, dass das Phantasialand die nötigen Kompetenzen für moderne Themenfahrten a la Efteling oder Europapark hat.
Dabei gibt es durchaus Stärken anzuführen, denn Theming und World Building bekommen sie in Brühl bekanntlich gut hin. Aber bei digitalen Medien, Animatronics und Storytelling hinken sie im Gegensatz zu den zuvor genannten Disziplinen den anderen großen Parks in Europa und der Welt deutlich hinterher. Man verweigert gewisse Maßnahmen wie Preshows gar komplett. Roboter wurden weitestgehend verbannt. Und Medien? Technisch meist noch überlegen, aber inhaltlich oft maximal durchschnittlich. Und was will man in einem Dark Ride mit schöner Kulisse aber ohne Protagonisten in virtueller oder robotischer Form? Ohne "Leben"?
Ein Kernproblem ist meines Erachtens wirklich fehlende Kompetenz. Denn während das Phantasialand bestimmt inhouse viel Talent besitzt, welches gutes Gespür für Vision und Projektkoordinaton hat, so sind sie in der Ausführung doch oft auf Externe angewiesen. Im gestalterischen Bereich war das jahrelang Eric Daman und beim Theming eben Universal Rocks. Aber ein Universal Rocks für Animatronics oder Mediencontent haben sie augenscheinlich noch nicht gefunden. Und das lässt mich skeptisch werden.
Was ich mir als Themenfahrt in Brühl jedoch gut vorstellen kann ist etwas, das stark auf die Kombination von innovativem Fahrsystem, authentischer Kulisse und (einfachen) Spezialeffekten setzt. Also etwas Ähnliches wie Chiapas. Aber kann das wirklich den Punch und die Emotionalität eines Top Dark Rides erzeugen? Ich bin mir unsicher, aber hoffe immer noch inständig, dass sie es irgendwann (wieder) versuchen.