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Klangwelt oder Mainstream? Opfert das Phantasialand seine akustische Identität?
Kommt halt auf die Zielsetzung an. Mainstream Musik ist beim Einkaufen und im Hotel Aufzug natürlich in Ordnung. Ein Freizeitpark, der Immersion als Erlebnis verkauft, sollte dann schon passende Musik im Portfolio haben - sonst wird die Illusion schnell wieder zerstört. In Alt-Berlin bietet sich Musik im Stil der 30er Jahre an. In Klugheim eher Musik aus dem Mittelalter... dezent im Hintergrund eben. Länderspezifisch - in Mexiko, China oder Afrika könnten aktuelle Charts aus den jeweiligen Ländern laufen. So hätte man einen lokalen Bezug und trotzdem Abwechslung.
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[China Town] China Artistik
Ich fand es vor allem schön als Hotelgast, dass man Abends dieses "Asia Ticket" für 3 Euro kaufen und dann noch im asiatischen Themenbereich bleiben konnte, die Show ansehen, Frühlingsrollen speisen - und dann entspannt und zufrieden ins Bett. Das war richtig schön.
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African Journey im Hotel Matamba
Schönes Konzept auf jeden Fall. Finde ich toll. Auch das Abend Buffet im Matamba ist immer ein echtes Highlight.
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Was hörst du gerade?
Ich höre gerade Lil Nax X. Liebe diesen Track!
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[Diskussion] Wartezeit im Park
Um Gottes Willen! Das ist ja Wahnsinn!
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[Mexico] Talocan
Also die Aussage „HUSS ist wegen der deutschen Bürokratie nach Ungarn gegangen“ hört man ja oft aber die ist nicht so ganz richtig. Die Fertigung in Ungarn begann bereits in den 1990ern und wurde nach der Insolvenz der damaligen HUSS Maschinenfabrik 2006 weiter ausgebaut. Vermutlich, weil Ungarn günstiger ist. Lohnt sich also ein Blick auf die Standortbedingungen: Ungarn hat heute nur 9% Körperschaftsteuer. Hinzu kommt eine lokale Unternehmenssteuer von maximal 2%. Dann gibts noch die EU Regionalförderungen, die können in Ungarn bei großen Unternehmen 30–50 % der Investitionskosten betragen. Das bedeutet natürlich nicht, dass HUSS für seine Verlagerung automatisch eine solche Förderung bekommen hat. Dafür habe ich keinen Beleg gefunden. Es zeigt aber das EU-Problem: Innerhalb der EU konkurriert ein deutscher Produktionsstandort mit Ländern, in denen Löhne und Unternehmenssteuern erheblich niedriger sind und gleichzeitig beträchtliche Investitionsförderungen möglich sind. Da ist doch klar, dass Firmen das Angebot nutzen und neue Werke dann dort aufbauen, wo die Förder-Millionen winken, die Energie günstig und die Lohn- und Lohnnebenkosten niedrig sind. Deutschland hat dagegen nicht nur höhere Kosten. Auch die Bürokratiebelastung ist inzwischen ein erheblicher Standortfaktor. 5% - 7% des Jahresumsatzes müssen Unternehmen aufwenden, nur um die Bürokratie zu befriedigen. In Branchen mit geringer Marge kann das den Jahresgewinn auffressen. Folge: Abwanderung. Bei HUSS würde ich jetzt nicht direkt sagen „Die deutsche Bürokratie war schuld.“ Die Verlagerung hat in den 90ern schon begonnen. Und ja: wenn man sich Steuern, Lohnkosten, Bürokratie und mögliche EU-Regionalförderungen zusammen anschaut, wird durchaus verständlich, warum industrielle Produktion in Ungarn wirtschaftlicher ist. Und dann dauerts eben 2 Tage länger, bis die Ersatzteile in Brühl sind.
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- Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche
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Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche
Hab auf Youtube etwas sehr interessantes entdeckt.... und das ist ja hier der Spekulations Thread.... => bei 13:25 starten In Dollywood eröffnet diese Tage ein spektakulärer Boat-Ride von Mack. Indoor. Mit Wildwasser, aber kontrolliert. Eine Wasserattraktion für ganzjahres Öffnung. So ein Teil würde auch in die Tempel Halle passen... Und um es vorweg dazu zu sagen: es gibt aktuell keinerlei Hinweise, dass dieser Attraktionstyp in die Tempel Halle kommt oder überhaupt dort etwas passiert. Ich fand einfach das Video interessant und kann mir das Konzept gut im PHL vorstellen. Die Attraktion lässt sich perfekt thematisieren. Sie ist Darkride - aber mehr als das. Die Attraktion kann das ganze Jahr genutzt werden. Es wäre eine Familienattraktion. Und gleichzeitig im Sommer erfrischend Nass, im Winter eine Themenfahrt.
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[Fantasy] CrazyBats VR
Ja, du hast in allen Punkten Recht. Ich habe vom Phantasialand mal ein Schreiben erhalten, dass die Tempel Halle das nächste große Projekt sei. Den Brief hab ich noch, 20 Jahre sind seitdem vergangen. Pläne ändern sich. Das Problem der Halle ist der Brandschutz aber den kann man nachrüsten. Wurde damals bei der Silbermine auch nachgerüstet. Vorteil: die Halle steht bereits. Es wird ja hier im Forum immer wieder angeführt, dass ein Neubau neue Genehmigung braucht und man heute diese nicht mehr (wegen der Anwohner) erhalten würde. Das spricht natürlich dafür, die Halle zu behalten. Mit oder ohne Vekoma Coaster, sei mal dahin gestellt. Aber das Ding ist nun mal da, hat theoretisch auch eine wirklich gute Kapazität. Das Layout ist auch heute noch gut, die Bahn macht Spaß. Familientauglich. Hohe Kapazität. Da wurde damals vieles richtig gemacht.
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[Fantasy] CrazyBats VR
Crazy Bats hat aktuell 80 Minuten Wartezeit. Die Brillen führen zu Verzögerungen in der Abfertigung, es sind weniger Züge auf der Strecke, die Kapazität mit VR liegt nur noch bei 400 Personen pro Stunde. Der Park könnte die Tempel Halle mit Sternenhimmel, Beleuchtung, Moving Heads, LED Panels, usw ausbauen zu einem "Wuze-Party-Ride". Cooler Soundtrack, Lichteffekte rein und los gehts. Die Kapazität vom Space Center lag bei 1.800 (teilweise bis zu 1.935) Personen pro Stunde. Ursprüngliche Zugkapazität: 4 Züge mit jeweils 7 Wagen (2 Reihen pro Wagen, 2 Sitzplätze pro Reihe = 28 Personen pro Zug). Ich meine, dass auch mal 5 Züge drauf waren aber bin mir nicht mehr sicher. Jedenfalls könnte hier schnell und einfach die Kapazität massiv ausgebaut werden. Ohne Neubau. Ohne Erweiterung. Man bräuchte dafür nicht mal eine neue Genehmigung. Es wäre tatsächlich sehr sehr einfach zu realisieren. Daher mal die Frage in die Runde: Wie gefällt euch die Idee? Hat das SpaceCenter noch ein Leben nach CrazyBats verdient oder sollte CrazyBats möglichst lange erhalten bleiben?
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[Diskussion] Wartezeit im Park
Das wäre in der Tat sinnvoll. So lässt sich der Ansturm intelligent steuern. Das bizarre ist ja: das PHL versucht sich als Kurzreiseziel zu etablieren. Baut drei Hotels. Will erweitern und weitere Hotels dazu bauen. Kurzreisegäste betrachten das Gesamtpaket. Also Anreise + Hotel + Eintritt + Gastro. Da kommen schnell 300 - 400 Euro pro Person zusammen. Und dann freut sich der Gast, will entspannen, einen schönen Tag mit tollen Attraktionen verbringen aber bekommt: Warteschlangen. Elends lange Warteschlangen! Manche User berichten in den Bewertungen, dass sie am ganzen Tag nur 4 Attraktionen fahren konnten. Als Hotelgast würde ich mir da verarscht vorkommen. Da tröstet auch nicht der Quick-Pass für 1 (!), für EINE Fahrt auf einer Attraktion. Denn da ist weder Chiapas noch Taron dabei. Der Gast, der mehrere hundert Euro ausgegeben hat, muss also nochmal 12 euro hin legen oder verschwendet 90 Minuten der kostbaren Urlaubszeit. Das Phantasialand als Kurzreiseziel: ungeeignet.
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Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche
Hab mir die Bilder nochmal genau angesehen. Nachdem das ja nur ein mobiler Kran ist: könnte es sein, dass hier lediglich das Dach der Rotunde saniert wird? Ich will ja keine Hoffnungen zerstören, aber wenn dort wirklich eine große, neue Attraktion entstehen würde, dann hätte man zuerst die Dreieckige Fläche geräumt (Bauhof verlagern, Wohngebäude Rückbauen), dann auf dieser Fläche einen Kran platziert und von dort aus auch die Baustelle koordiniert. So, sieht es doch mehr nach gewöhnlicher Instandhaltung aus. Leider.
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[Diskussion] Wartezeit im Park
Ich glaube, beim Thema „Gewinnmaximierung“ könnte noch ein anderer Aspekt eine Rolle spielen. Vielleicht hat sich das Phantasialand ein Stück weit selbst in eine Billigpreis-Spirale manövriert. Die ursprüngliche Idee war ja sinnvoll: An schwachen Tagen verkauft man günstigere Tickets und bekommt den Park besser ausgelastet. Dann wurden aus einzelnen Aktionen immer mehr günstige Angebote. Irgendwann gewöhnen sich die Besucher aber an diese Preise. Und genau da beginnt das Problem: Wenn viele Gäste gelernt haben, dass ein Phantasialand-Besuch regelmäßig für 29 Euro möglich ist, wird es halt schwer, plötzlich wieder das Doppelte zu verlangen. Und selbst, wenn der höhere Preis n echten Vorteil hätte – zB deutlich weniger Besucher und damit einen entspannteren Tag mit kürzeren Wartezeiten – ist das marketingtechnisch schwer zu verpacken. Denn: „Zahl mehr, dann ist der Park nicht so überfüllt“ wäre die Marketing Botschaft. Viele Gäste würden aber völlig zu Recht denken: Sollte ein Freizeitpark nicht ohnehin darauf achten, dass der Besuch angenehm bleibt? So eine Botschaft zieht also nicht. Vielleicht ist "Billig-Ticket + Fastpass" also ein Geschäftsmodell, aus dem man nur schwer wieder herauskommt: Höhere reguläre Eintrittspreise würden die Besucherzahlen zunächst deutlich drücken. Eine klassische Billigschleife: Man hat die Kunden an niedrige Preise gewöhnt – und bekommt sie anschließend nur sehr schwer wieder auf ein anderes Preisniveau. Banken haben den selben Fehler begangen, kostenlose Konten angeboten und sich gegenseitig unterboten bis das Filial-Sterben begann. Die Idee, zunächst viele Kunden zu gewinnen und dann später wieder normale Bankgebühren zu verlangen, ist bekanntlich gescheitert. Finanziell glaube ich nicht, dass die Strategie "Billig Ticket + Fastpass" aufgeht, sonst hätten Disney, Universal und Merlin dieses Preismodell längst für sich entdeckt. Das sind schließlich alles Gewinnorientierte Unternehmen. Vorstellen kann ich mir, dass man diese Saison noch so zu Ende bringt und nächstes Jahr wieder normale Preise aufruft. Vielleicht dauert es auch noch bis zur nächsten Großattraktion und man nutzt dann die Zugkraft dieser Attraktion als Rechtfertigung, wieder "normale" Preise zu verlangen.