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Empfohlene Antworten

Wie der seltsame „Politik Thread“ von vor einem Jahr bereits anschaulich gezeigt hat geraten Werte von denen ich dachte dass sie in der Freizeitpark-Bubble vorherrschend sind in Vergessenheit…

Die Entertainment Branche (seien es Freizeitparks, Zirkusse, Festivals etc.) stand meiner Meinung nach eigentlich wie keine andere Branche für Offenheit, kulturelle Viefalt und Respekt. Es haben dort schon immer Menschen aus allen Nationen gearbeitet um ein schönes Erlebnis für jeden zu kreieren.

Leider hat die Realität auch diese Branche eingeholt, die ja eigentlich für ein paar Stunden oder einen Tag von der Realität ablenken soll.

Es ist anstrengend hier immer wieder eine Vermischung von diskriminierenden Aussagen mit den eigentlich schönen Themen zu lesen.

Ich bin sehr lange hier angemeldet gewesen aber muss sagen es wurde immer schwerer hier noch vernünftig an Diskussionen teilzunehmen.

Ciao

Stay Open 🏳️‍🌈

vor 20 Minuten, Badu hat gesagt:

Die Entertainment Branche (seien es Freizeitparks, Zirkusse, Festivals etc.) stand meiner Meinung nach eigentlich wie keine andere Branche für Offenheit, kulturelle Viefalt und Respekt. Es haben dort schon immer Menschen aus allen Nationen gearbeitet um ein schönes Erlebnis für jeden zu kreieren.

Pardon wenn ich jetzt anfange dagegen zu diskutieren trotz deiner eindeutigen Entscheidung aber ich hab die Befürchtung du hast einfach eine etwas falsche Wahrnehmung von der Vergangenheit.

Die Branche war definitiv NICHT für Offenheit bekannt. Überall gab (und teilweise gibt es noch) stark kolonial geprägte Themengebiete, bis in die 90er gab es ein Liliputanerdorf im Holiday Park und andere Parks und Zirkussen - was an Respektlosigkeit nicht mehr zu überbieten ist - und dein Punkt, dass Menschen aus allen Nationen in Parks gearbeitet haben ist leider auch daraus entsprungen, dass man einfach nur billige Arbeitskräfte rankarren wollte. Sorry, netter kann man das nicht ausdrücken.

Die Branche und die dazugehörige Community ist definitiv offener und Verständisvoller geworden.

Dass es dennoch - wie letztlich im Thema des Residenztheaters - zwischendurch mal Meinungsverschiedenheiten gibt, ist doch völlig normal. Wir Menschen sind alle unterschiedlich und haben andere Auffassungen, kulturelle Hintergründe und kommen zu unterschiedlichen Schlüssen. Wäre das nicht so, wäre das Leben verdammt langweilig.

Wenn man wegen ein paar kleinen politischen Meinungsverschiedenheit dennoch sofort die Biege machen möchte und das dabei auch noch in einem extra Threads kommunizieren muss, zeigt mir das einfach völlige Intoleranz gegenüber anderen Meinungen. Es geht sicherlich auch anders.

Bearbeitet von flaffstar (Bearbeitungshistorie anzeigen)

Hey @Badu , was ist los? Deine Meinung ist ebenso wertvoll, wie die Meinung anderer.

Und ganz ehrlich: ich schätze Phantafriends gerade deswegen. Wegen der Offenheit und Vielfalt. Jeder kann hier seine Meinung darlegen - und respektiert die Meinung der Anderen. Gelebte Toleranz. Tatsächlich schaffen wir hier etwas, was selbst Politiker untereinander oftmals nicht hin bekommen. Und darauf können wir stolz sein.

@Badu Ich verstehe deinen Frust. Musste mir hier auch schon an der ein oder anderen Stelle auf die Zunge beißen. Aber das hier ist immer noch das Internet, wo man einfach ab irgendeinem Punkt aus Selbstschutzgründen manchmal die Ohren auf Durchzug stellen muss.

Ich hab zum Beispiel den Politik-Thread nicht einmal geöffnet, weil ich wusste, dass ich mich sonst nur aufrege.

Für mich überwiegt hier im Forum trotz dessen aber definitv das Positive und ich bin gewillt, dafür über einige Konfliktthemen hinwegzuschauen. Vielleicht versuchst du auch mal, die Ohren häufiger auf Durchzug zu stellen und aus Debatten auszusteigen, die dir zu weit gehen. Meinungen, mit denen man absolut nocht übereinstimmt, wird man (vor allem anonym) im Internet überall begegnen, und da muss man ab irgendeinem Punkt lernen, Selbstschutz zu betreiben.

Vielleicht gibst du dem nochmal eine Chance. Ansonsten vielleicht bis irgendwann nochmal! :)

Wie wäre es mit etwas mehr Toleranz? Ich teile die Ansicht von Badu zwar nicht, aber ich kann nachvollziehen, wie man zu dieser Meinung kommen kann. Genau darum geht es doch: das eigene Ego auch einmal zurückzustellen, eben nicht sofort auf Durchzug zu schalten, sondern sich ein Stück weit zu öffnen. Vielleicht lohnt es sich, sich zu fragen: Ist an dem, was die andere Person sagt, womöglich auch etwas dran? Hat mein Gegenüber andere Erfahrungen gemacht und kommt gerade deshalb zu einem anderen Schluss als ich?

Wie gesagt: Es geht nicht darum, jemanden von der eigenen Position zu überzeugen. Schon gar nicht in einem Forum. Aber zeichnet es uns nicht aus, anderen mit Respekt zu begegnen, auch wenn wir ihre Meinung nicht teilen? Toleranz bedeutet nicht Zustimmung – sondern die Bereitschaft, Unterschiede anzuerkennen, ohne den anderen sofort abzuwerten.

vor 12 Minuten, Frisbee hat gesagt:

das eigene Ego auch einmal zurückzustellen, eben nicht sofort auf Durchzug zu schalten, sondern sich ein Stück weit zu öffnen. Vielleicht lohnt es sich, sich zu fragen: Ist an dem, was die andere Person sagt, womöglich auch etwas dran?

Selbstverständlich, ich gebe dir da absolut recht! Sehe ich exakt genauso. Das wollte ich auch gar nicht in Abrede stellen.

Mir ging es darum, dass es besser ist, dass wenn man ab einem Moment in einer Diskussion merkt, dass man die Meinung eines anderen aus welchen Gründen auch immer nicht mehr objektiv wahrnehmen kann, sondern stattdessen (wenn auch ungewollt/unterbewusst) emotional reagiert und davon übermäßig belastet wird, sich dessen bewusst zu werden und daraus die Konsequenz zieht, sich aus der Debatte zurückzuziehen.

Wenn man sich tagelang über ein Thema nicht einig wird und die Emotionen dabei hoch kochen, darf und sollte jede:r ab irgendeinem Punkt die Reißleine ziehen dürfen. Wenn die Alternative ist, dass man sonst wie @Baduscheinbar tiefergehend emotional belastet wird, ist doch auch keinem geholfen.

Jede Person muss diese Grenze für die persönliche Reißleine selbst für sich definieren und sich die Frage stellen: Wie viel Energie kann und will ich in diese Debatte aktuell stecken? Diese Frage muss man sich bei jeder Diskussion erneut stellen, da zb. meine persönliche Grenze, wie viel ich aushalten kann und will, je nach Thema und beteiligten Personen stark variiert.

Ich könnte auch den ganzen Tag online mit AfD-Menschen diskutieren, wieso ich ihre Meinung als nicht zielführend und absolut kontraproduktiv empfinde. Aber ich weiß, dass mich das im Endeffekt oft nur noch mehr belasten würde, weshalb ich es manchmal tue, oftmals aber auch nicht, weil die Gegenseite ab irgendeinem Punkt häufig einfach nur noch emotional und nicht mehr sachlich "argumentiert". In einer idealen Diskussionskultur wäre dieser Rückzug nicht nötig, wenn alle Debatten ausschließlich sachlich ablaufen würden. Aber es liegt nunmal in der Natur des Menschen, emotional auf gewisse Dinge zu reagieren, weshalb man hier ebenso emotional die Entscheidung treffen darf und sollte: "Ok, wir werden uns hier nicht einig, ich bin raus."

Gerade irgendwelche Ragebaiter und Trolle spielen ja genau damit, Debatten bewusst emotional eskalieren zu lassen und andere Leute absichtlich auf die Palme zu bringen. Wenn man seine mentale Gesundheit schützen will, muss man einfach bewusst seine Grenzen setzen.

Am 14.4.2026 um 13:54, Badu hat gesagt:

Es ist anstrengend hier immer wieder eine Vermischung von diskriminierenden Aussagen mit den eigentlich schönen Themen zu lesen.

Das habe ich mir tatsächlich auch gedacht, als du mit dem Vorwurf des Rassismus im Residenz-Theater-Thread gegen @flaffstar angefangen hast, siehe hier. Ich persönlich finde einfach, man muss nicht in allem eine politische Ideologie oder Agenda sehen, nur weil man anhand der Filmqualität und des Produktionsstandorts Rückschlüsse ziehen kann, welche sich empirisch auch belegen lassen. Da ist dann keinerlei diskriminierende Aussage dahinter, die interpretierst du dann leider nur dort rein. 😉

Am 15.4.2026 um 10:46, Calotan hat gesagt:

Ich könnte auch den ganzen Tag online mit AfD-Menschen diskutieren, wieso ich ihre Meinung als nicht zielführend und absolut kontraproduktiv empfinde. Aber ich weiß, dass mich das im Endeffekt oft nur noch mehr belasten würde, weshalb ich es manchmal tue, oftmals aber auch nicht, weil die Gegenseite ab irgendeinem Punkt häufig einfach nur noch emotional und nicht mehr sachlich "argumentiert".

Man muss sich inzwischen halt fragen, warum die AfD in den Umfragen mit 26 Prozent stärkste Kraft geworden ist, da reden wir rein faktisch inzwischen von jedem 4. Bürger in diesem Land. Wenn ich dann so Bilder wie vor anderthalb Wochen selber beim Stadtbummel in Euskirchen (Link) sehe, verstehe ich immer mehr, warum der Wähleranteil der AfD zulasten der Altparteien steigt. Ein solches Bekämpfen politischer "Gegner" kenne ich eigentlich nur aus einer anderen geschichtlichen Periode.

Am 14.4.2026 um 14:22, flaffstar hat gesagt:

Wenn man wegen ein paar kleinen politischen Meinungsverschiedenheit dennoch sofort die Biege machen möchte und das dabei auch noch in einem extra Threads kommunizieren muss, zeigt mir das einfach völlige Intoleranz gegenüber anderen Meinungen. Es geht sicherlich auch anders.


Genau da sind wir beim Punkt, es ist schon fast grotesk, dass aus einer gewissen politischen Ecke in allerlei Lebenslagen vermehrt Toleranz gefordert wird, dabei aber diese Toleranz vermehrt zu einer Einbahnstraße verkommt. Stattdessen wird wie im vorgenannten Beispiel aus dem Residenz-Theater-Thread auf Krampf versucht, bei jeglicher Aussage das Gegenüber als Nazi, Rassist oder dergleichen zu denunzieren.

Am 14.4.2026 um 13:54, Badu hat gesagt:

Stay Open 🏳️‍🌈

Ich persönlich wünsche dir alles Gute und dass du deine Offenheit in Zukunft vielleicht auch gegenüber anderen Meinungen mehr auslebst, als du es bisher tust. Würde jeder Diskussionskultur helfen. 😉

vor 18 Stunden, TheDarkKyll hat gesagt:

nur weil man anhand der Filmqualität und des Produktionsstandorts Rückschlüsse ziehen kann, welche sich empirisch auch belegen lassen.

Puuh, genau die angeblich "empirisch belegbaren Rückschlüsse" sind es doch, um die es geht. Genau die werden doch in schätzungsweise 100% aller Fälle als Ausrede für Rassismus verwendet. Ganz dünnes Eis.

vor 2 Stunden, mschmidke hat gesagt:

Puuh, genau die angeblich "empirisch belegbaren Rückschlüsse" sind es doch, um die es geht. Genau die werden doch in schätzungsweise 100% aller Fälle als Ausrede für Rassismus verwendet. Ganz dünnes Eis.


Interessant, hast du für deine Aussage Belege? Wenn du ja schon mit Worten wie Schätzungen kommst, muss da ja auch irgendwas Belegbares für die von dir genannten Vorwürfe von dir kommen. 😉

In meinen Augen ist ja eher derjenige ein Rassist, der hinter allem Rassismus sieht, weil er sich an eine veraltete ideologische Unterteilung in Rassen festklammert und in jedem Vorgehen ein Bevorzugen gewisser Ethnien hineininterpretiert. Vielleicht ist dieses Denken ja in seiner Grundform der eigentliche Rassismus, weil das Festklammern an Rassen einfach absolut rückständig und überholt ist. 🤔

Ich bedauere Deinen Weggang @Badu, aber kann ihn nicht nachvollziehen.

Wir sind alle nicht hier, um uns gegenseitig unsere Weltsicht um die Ohren zu schlagen, sondern weil wir uns über das PhL austauschen wollen. Wie dieser Thread hier zeigt, ist es aber unrealistisch, in so einem Forum mit weitschweifenden Diskussionen eine apolitische Insel zu erwarten.

Wenn mir etwas Wichtiges entgangen ist, weist mich bitte darauf hin, aber soweit ich weiß ist der Anlass hier die kurze Nebendiskussion im Residenz-Theater-Thread zur Qualität von Animationsfilmen aus Indien. Leider scheint es, dass man diese Nebendiskussion inzwischen aus dem Gedächtnis rekonstruieren muss, da die entsprechenden Beiträge nicht mehr online sind.

Mit dem Tenor "Animationsfilme aus Land X sind tendenziell minderwertiger als aus Land Y" kann ich nichts anfangen, ich kenne mich in dem Bereich aber auch nicht gut aus. Ich weiß nicht mehr, ob Du @flaffstar überhaupt an dieser Diskussion beteiligt warst. Angesichts deines obigen Posts würde ich Dir aber die South-Park-Folge Sickofancy ans Herz legen, die sich mit den manchmal gefährlich selbstvergewissernden Antworten von KI beschäftigt. Vom Lesen dieser Nebendiskussion im Residenz-Theater-Thread ist mir noch im Kopf, dass ich die Ursprungsaussage nicht nachvollziehen konnte, den darauffolgenden Rassismus-Vorwurf aber maßlos überzogen fand. Mir wäre viel lieber gewesen, jemand mit fundierten Kenntnissen zu Animationsfilmen hätte sich dazu geäußert, statt dass die Diskussion gleich so abrutscht. Aufgrund einer Diskussion zur Qualität indischer Animationsfilme gleich pauschal mangelnde Offenheit und fehlenden Respekt zu beklagen und dann zu gehen, ist jedenfalls das glatte Gegenteil von "Stay Open".

Dieser Thread ist ein Beispiel für ein größeres gesellschaftliches Problem: Aussagen, die zum Widerspruch reizen, die einige vielleicht sogar stören oder empören, führen sofort zu persönlichen Abwertungen ("Du bist doch...", "Du hast doch...", "Was glaubst Du eigentlich..."), weil man dem Gegenüber böse Absichten unterstellt. So macht man sich das Leben natürlich schön leicht, denn mit den Aussagen von bösen Leuten muss man sich ja nicht weiter befassen. So sind nur leider keine Gespräche möglich. Das sieht man hier im Kleinen und da draußen im Großen. Bezüglich des vielstrapazierten Begriffs "Toleranz" spricht @TheDarkKyll oben von "Toleranz als Einbahnstraße", den Ausdruck finde ich schmerzhaft zutreffend. Einander ertragen, widersprechen und vielleicht sogar aufeinander zugehen, das ist für mich Toleranz in ihrer besten Form.

Es wird sich zeigen, ob @Badu nun wirklich dauerhaft geht oder nach einer Verschnaufpause wiederkommt. Auch wenn ich die Art und Weise seines Abschieds kritisiere, würde ich mir zweiteres wünschen.

vor 5 Stunden, flaffstar hat gesagt:

Sogar Gemini

Besser als Gemini hätte ich es nicht ausdrücken können. Gib dem Inder wenig Geld, und er macht einen schlechten Film. Was aber in dieser Aussage der Inder zu suchen hat, ist mir nach wie vor vollkommen schleierhaft, da die Aussage für jede beliebige andere Personengruppe genauso gelten würde. Was könnte also die Intention des Verfassers gewesen sein (außer Rassismus), hier ausgerechnet Inder zu nennen?

vor 45 Minuten, mschmidke hat gesagt:

Was könnte also die Intention des Verfassers gewesen sein (außer Rassismus), hier ausgerechnet Inder zu nennen?

Weil die Produktion aus Indien stammt? Der Film wurde eben kostengünstiger in Indien produziert, das Ergebnis sieht man an gewissen Stellen, daher der Verweis dass das kein Wunder ist, wenn er mit Low-Budget in Indien produziert wurde. Wie genau man da jetzt auf Krampf Rassismus sehen muss, wird wohl weiterhin dein eigenes Rätsel bleiben. 🤔

vor 2 Stunden, PhLucas hat gesagt:

Angesichts deines obigen Posts würde ich Dir aber die South-Park-Folge Sickofancy ans Herz legen, die sich mit den manchmal gefährlich selbstvergewissernden Antworten von KI beschäftigt.

Eine wirklich gelungene Folge, zum Thema Rassismus lege ich den Ewiggestrigen hier mit ihrer Rassismusdebatte noch folgenden Ausschnitt aus der Episode "Flaggenkrieg" - Staffel 4 ans Herz, die das eigentliche Problem in unserer Gesellschaft wunderbar umkreist:

Bearbeitet von TheDarkKyll (Bearbeitungshistorie anzeigen)

@Badu Wirklich schade, dass du gehst. Kann man dich mit einem Bierchen in der Humpenbude vielleicht zum bleiben animieren? ;-)

Beide Seiten kann ich verstehen.

Ich glaube das Problem online ist einfach die Art der Kommunikation. Man hat viel Zeit, seinen Standpunkt genau darzulegen, sich ordentlich auszudrücken und nach Belegen zu suchen, welche die eigene Position stützen. Wenn das Jeder mit seiner evtl. gegensätzlichen Position macht, kann ich mir denken, dass das Frust auf beiden Seiten verursacht. Frust, der in einer normalen Unterhaltung bei einem echten Treffen so niemals zustande gekommen wäre.
Das mag auch mit daran liegen, das man trotz Smileys und all den ganze Spielereien in Texten die Emotion und damit ein Stückweit die Information, wie etwas gemeint sein könnte, verloren geht.

Ich nehme mich da nicht aus, ich hab im Politik Thread mich auch schonmal dazu hinreißen lassen.

Trotzdem denke ich,dass ich mit allen hier eine tolle Zeit im Park haben könnte, auch wenn ich manchmal nicht deren Meinungen teile. Gell @TheDarkKyll ? 😉😊

Bearbeitet von NCC1701-E (Bearbeitungshistorie anzeigen)

vor 1 Stunde, mschmidke hat gesagt:

Was könnte also die Intention des Verfassers gewesen sein (außer Rassismus), hier ausgerechnet Inder zu nennen?

Es ist wirklich schade, dass wir die betreffenden Beiträge nicht mehr heranziehen können, um bestenfalls einen Stachel aus dem Fleisch des Forums zu ziehen. Denn wenn ich mich nicht arg vertue, war nie von Indern als Menschen, sondern von Indien als Produktionsstandort die Rede. Das macht einen gehörigen Unterschied.

Ja, es stand dort sinngemäß zur Qualität "da muss man sich nur den Produktionsstandort ansehen". Standort = Indien.

Dabei möchte ich mal ganz offen in die Runde fragen - ist hier jemand Inder? Oder indischer Herkunft? Schreibe mir gerne auch per Nachricht, wenn du die Information nicht öffentlich im Forum teilen möchtest. Es ist interessiert mich einfach, ob hier überhaupt irgendjemand von dieser Diskussion betroffen ist oder ob wir uns - mangels Baustelle - an einem nicht existierenden Problem aufreiben.

Die gute Quintessenz ist doch, dass niemand irgendwen diskriminieren wollte. Das wissen wir nun. Alle Postings wurden in guter Absicht verfasst und für jeden Standpunkt gibt es Gründe. Toleranz ist wichtig, muss jedoch auch selbst gelebt werden, um sie von anderen einzufordern. So können wir das doch stehen lassen, oder?

vor 6 Stunden, TheDarkKyll hat gesagt:

Der Film wurde eben kostengünstiger in Indien produziert, das Ergebnis sieht man an gewissen Stellen, daher der Verweis dass das kein Wunder ist, wenn er mit Low-Budget in Indien produziert wurde

Tut mir leid, ich stehe wohl auf dem Schlauch. Der Film wurde Low Budget produziert und sieht entsprechend aus. Ich verstehe nicht - was hat das mit Indien zu tun? Ich würde sogar ins blaue hinein raten: wenn er mit demselben Budget in Deutschland produziert worden wäre, sähe er noch schlimmer aus.

vor 29 Minuten, mschmidke hat gesagt:

Wenn er mit demselben Budget in Deutschland produziert worden wäre, sähe er noch schlimmer aus.

Bingo!!!!!!!! Genau das ist es doch. Indien wurde ausgewählt um einen kostengünstigen Film zu produzieren, so wie viele andere Länder das auch machen. Und daher das "Vorurteil" dass Indien billige Animationsfilme Produziert. Haben wir's jetzt?

vor 2 Stunden, mschmidke hat gesagt:

Tut mir leid, ich stehe wohl auf dem Schlauch. Der Film wurde Low Budget produziert und sieht entsprechend aus. Ich verstehe nicht - was hat das mit Indien zu tun? Ich würde sogar ins blaue hinein raten: wenn er mit demselben Budget in Deutschland produziert worden wäre, sähe er noch schlimmer aus.

Mein Großvater hat mir als Kind einen wichtigen Rat mitgegeben. Wer billig kauft, kauft am Ende zwei Mal. Der Park war zwar bereit, für den Umbau des Theaters und des Saals tief in die Tasche zu greifen, hat aber dann beim Film scheinbar leider nicht das notwendige Budget bereit gestellt. Das merkt man vor allem an den spärlich gesäten 3D-Effekten im Film. Auch vernünftige Produktionen aus Indien kosten in dem Punkt entsprechend ihr Geld, genau so wie Qualitätsprodukte made in China nicht für 90 Cent bei AliExpress, Wish, Temu oder Konsorten erhältlich sind. So ist es am Ende eben dieser mittelmäßige Streifen geworden.

Aber: Fairerweise muss man dazu sagen, dass Captain Lucky bzw. Pirates trotz des hohen Alters mit einer der besseren Genre-Vertreter war, was 3D Filme für Freizeitparks anging. Nur der Saal war einfach nicht mehr zeitgemäß. Daher hing die Messlatte, was den eigentlichen Film anging, tatsächlich höher, als man annehmen konnte. Die einzige Frage, die am Ende bleibt, ist mit welcher Spieldauer vom Film man geplant hat. Ich vermute, dass man das Residenz-Theater absichtlich generisch gehalten hat, um eventuell in Zukunft dort auch einfacher einen Filmwechsel realisieren zu können.

PS: Realistisch betrachtet wird das aber dann doch eher in dieselbe Kerbe wie die ästhetische Lärmschutzwand bei Taron landen, die dieses Jahr dann ihr 10-jähriges Jubiläum zelebriert. 🙂

Bearbeitet von TheDarkKyll (Bearbeitungshistorie anzeigen)

vor 1 Stunde, flaffstar hat gesagt:

Genau das ist es doch. Indien wurde ausgewählt um einen kostengünstigen Film zu produzieren, so wie viele andere Länder das auch machen. Und daher das "Vorurteil" dass Indien billige Animationsfilme Produziert. Haben wir's jetzt?

Aber dann ist es ja kein Vorurteil, sondern ein Fakt. Und dann wäre die ganze Diskussion ja hinfällig. Ups 😂

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