Jump to content
View in the app

A better way to browse. Learn more.

PhantaFriends.de - Deine Community

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Calotan

Mitglied
  • Joined

  • Last visited

Reputation Activity

  1. Lustig
    Calotan got a reaction from Mc_Ohm in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    ...Dann sollte man ja fast hoffen, dass die Erweiterung ins Wasser fällt 😅 Wann ist die nächste Demo? :D
  2. Like
    Calotan got a reaction from ccndna in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    ...Dann sollte man ja fast hoffen, dass die Erweiterung ins Wasser fällt 😅 Wann ist die nächste Demo? :D
  3. Lustig
    Calotan got a reaction from Peppy in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    ...Dann sollte man ja fast hoffen, dass die Erweiterung ins Wasser fällt 😅 Wann ist die nächste Demo? :D
  4. Churro!
    Calotan got a reaction from Frisbee in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    ...Dann sollte man ja fast hoffen, dass die Erweiterung ins Wasser fällt 😅 Wann ist die nächste Demo? :D
  5. Like
    Calotan got a reaction from mschmidke in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    ...Dann sollte man ja fast hoffen, dass die Erweiterung ins Wasser fällt 😅 Wann ist die nächste Demo? :D
  6. Like
    Calotan got a reaction from TOTNHFan in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    ...Dann sollte man ja fast hoffen, dass die Erweiterung ins Wasser fällt 😅 Wann ist die nächste Demo? :D
  7. Like
    Calotan got a reaction from Gondelman in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Finde es erschreckend, dass man es mittlerweile scheinbar schon als Glücksfall empfindet, allein die Chance zu bekommen, einen Quickpass kaufen zu dürfen. Als sei die Notwendigkeit, Quickpässe zu brauchen, in irgendeiner Form gängige Praxis und als regulärer Bestandteil eines Freizeitparkbesuchs in Kauf zu nehmen.

    Das ist absolut nichts gegen @MysteryCastlefan (falls es sich so liest), sondern viel mehr als Kritik der aktuellen Praxis im PHL gemeint: Genau diesen Ausnahmezustand mit den Quickpässen als neues normal zu verkaufen, in der Hoffnung, dass die Gäste das schlucken und in Zukunft Quickpässe eben als einen völlig normalen Bestandteil eines Tags im Park akzeptieren, der eben notwendig ist, um den Tag überhaupt erst genießbar zu machen.

    Dass man hier in Brühl nicht längst auf die Idee gekommen ist, die Quickpässe über die App anzubieten, ist mir ein Rätsel. So eine lange Schlange am Gästeservice, da ist doch noch mehr Gewinnmaximierung drin! Entweder man verkauft Quickpässe für den Gästeservice, oder wieso nicht gleich QR-Codes neben den Attraktionen, die man mit der App scannen kann, und dann automatisch per im Konto hinterlegten Zahlungsmethode Betrag X abgebucht und der Quickpasszugang gewährt wird. Pay per ride + Eintrittsgebühr ist doch super; viele einzelne, kleinere Abbuchungen fallen ja nicht so auf wie eine größere Einmalzahlung für den Quickpass am Gästeservice. Damit kann man den Leuten unauffällig noch mehr Geld aus der Tasche ziehen!

    Das klingt jetzt zynisch, aber um nichts anderes geht es ja hier. Früher waren Quickpässe ein absolut optionales Add-on, um die Wartezeit von 45 Minuten auf 5 zu reduzieren. Die Tickets dafür etwas teurer, weniger Leute im Park, aber fröhliche Leute im Park, die eine gute Zeit hattenm. Aber scheinbar lässt sich mit schlechter Laune in einem überfüllten Park am Ende des Tages ein paar Euro mehr verdienen.

    Ein profitorientiertes Unternehmen macht also profitorientiertes Unternehmen-Sachen – absolut fair. Aber gibt es nicht einen Mittelweg, einen Kompromiss, dass alle Seiten glücklich werden? Früher ging das doch auch, oder war die Preisgestaltung vor Corona etwa so ein Minusgeschäft für den Park? Mich würde wirklich interessieren, was den Anlass gab zu dieser neuen Strategie der absoluten Gewinnmaximierung: Fan- und Stammkundenangebote raus, dafür billig Menschenmassen mit Ramschpreisen in den Park locken, um sie dann durch Upchargeangebote auszumelken.

    Eigentlich genial. Nestlé, Shein & Co. haben auch alles auf maximalen Gewinn ausgerichtet und fahren damit gut. Aber je mehr man in diese Richtung geht, um so mehr fällt hinten runter: Alles, was sich nicht umgehend durch schwarze Zahlen rechnet, wird wegrationalisiert. Das Unternehmen wird dadurch immer unsympatischer. Doch wenn man ein Monopol hat, ist das egal.

    Aber das Phantasialand hat kein Monopol. Und trotzdem fährt es diese Praxis, wohl wissend, was das für einen Eindruck macht. Aber das ist mit eingepreist, unter'm Strich wird mit mehr unglücklichen Besuchern scheinbar mehr Geld gemacht, als mit weniger glücklichen Besuchern. Doch das geht auf Kosten der Sympathiepunkte. Und da darf man sich fragen, wie lange das noch gut geht, und wann bzw. ob da irgendwann wieder gegengesteuert wird.

    Traurig ist die Entwicklung allemal. Der Spirit ist einfach ein anderer geworden. In dem schrecklichen Phantasialand-Song hieß es damals noch:
    "Bei dir sind alle Sorgen klein"
    (Mich würde mal interessieren, wie klein die Sorgen der Eltern einer vierköpfigen Familie sind, wenn sie, sich durch günstige Tickets gelockt auf einen tollen Tag freuend, realisieren, dass sie nochmal fast das doppelte zahlen müssen, um ihren Kindern auch nur einen halbwegs guten Tag bieten zu können)

    "Du hast das Glück gebucht"
    (Und diese Eltern sich dann daran erinnern, wie glücklich sie sich doch schätzen können, dass sie an der Quickpass-Schlange nur über den halben Kaiserplatz anstehen müssen)

    "Und niemals Langeweile"
    (Und die Kinder selbstverständlich außer sich vor Freude sind, wenn sie geschlagene zwei Stunden in einem schlecht belüfteten, schwitzigen Anstehbereich etwaige Maus-Animatronics in Bücherregalen suchen dürfen)

    "Bunte heile Welt"
    (Und am Ende des Tages alle hundskaputt einfach nurnoch in ihr trautes Heim nach Hause wollen)
    Ich weiß ich weiß, das ist jetzt alles etwas zugespitzt formuliert, aber das sind eben meine Gedanken zu dem Thema. Finde die Entwicklung sehr schade und hoffe, dass sich das Phänomen halbwegs auf den Sommer beschränkt. Bin im September da und bin mal gespannt. Mir geht es primär nicht mal um die Fahrgeschäfte, aber wenn selbst das herumschlendern, umhergucken und Themengebiete-auf-sich-wirken-lassen aufgrund der Besuchermassen nicht mehr klappt, frage ich mich, wozu es das alles dann überhaupt noch braucht.
  8. Like
    Calotan got a reaction from Mümpfchen in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Das ist wirklich bodenlos.

    Super schade, dass du deshalb die Thematisierung nicht auf dich hast wirken lassen können. Ist wirklich das Highlight, vor allem auch im Winter. Hoffentlich wird es da nicht so voll, aber ich erwarte nichts gutes.
  9. Like
    Calotan got a reaction from Mümpfchen in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Finde es erschreckend, dass man es mittlerweile scheinbar schon als Glücksfall empfindet, allein die Chance zu bekommen, einen Quickpass kaufen zu dürfen. Als sei die Notwendigkeit, Quickpässe zu brauchen, in irgendeiner Form gängige Praxis und als regulärer Bestandteil eines Freizeitparkbesuchs in Kauf zu nehmen.

    Das ist absolut nichts gegen @MysteryCastlefan (falls es sich so liest), sondern viel mehr als Kritik der aktuellen Praxis im PHL gemeint: Genau diesen Ausnahmezustand mit den Quickpässen als neues normal zu verkaufen, in der Hoffnung, dass die Gäste das schlucken und in Zukunft Quickpässe eben als einen völlig normalen Bestandteil eines Tags im Park akzeptieren, der eben notwendig ist, um den Tag überhaupt erst genießbar zu machen.

    Dass man hier in Brühl nicht längst auf die Idee gekommen ist, die Quickpässe über die App anzubieten, ist mir ein Rätsel. So eine lange Schlange am Gästeservice, da ist doch noch mehr Gewinnmaximierung drin! Entweder man verkauft Quickpässe für den Gästeservice, oder wieso nicht gleich QR-Codes neben den Attraktionen, die man mit der App scannen kann, und dann automatisch per im Konto hinterlegten Zahlungsmethode Betrag X abgebucht und der Quickpasszugang gewährt wird. Pay per ride + Eintrittsgebühr ist doch super; viele einzelne, kleinere Abbuchungen fallen ja nicht so auf wie eine größere Einmalzahlung für den Quickpass am Gästeservice. Damit kann man den Leuten unauffällig noch mehr Geld aus der Tasche ziehen!

    Das klingt jetzt zynisch, aber um nichts anderes geht es ja hier. Früher waren Quickpässe ein absolut optionales Add-on, um die Wartezeit von 45 Minuten auf 5 zu reduzieren. Die Tickets dafür etwas teurer, weniger Leute im Park, aber fröhliche Leute im Park, die eine gute Zeit hattenm. Aber scheinbar lässt sich mit schlechter Laune in einem überfüllten Park am Ende des Tages ein paar Euro mehr verdienen.

    Ein profitorientiertes Unternehmen macht also profitorientiertes Unternehmen-Sachen – absolut fair. Aber gibt es nicht einen Mittelweg, einen Kompromiss, dass alle Seiten glücklich werden? Früher ging das doch auch, oder war die Preisgestaltung vor Corona etwa so ein Minusgeschäft für den Park? Mich würde wirklich interessieren, was den Anlass gab zu dieser neuen Strategie der absoluten Gewinnmaximierung: Fan- und Stammkundenangebote raus, dafür billig Menschenmassen mit Ramschpreisen in den Park locken, um sie dann durch Upchargeangebote auszumelken.

    Eigentlich genial. Nestlé, Shein & Co. haben auch alles auf maximalen Gewinn ausgerichtet und fahren damit gut. Aber je mehr man in diese Richtung geht, um so mehr fällt hinten runter: Alles, was sich nicht umgehend durch schwarze Zahlen rechnet, wird wegrationalisiert. Das Unternehmen wird dadurch immer unsympatischer. Doch wenn man ein Monopol hat, ist das egal.

    Aber das Phantasialand hat kein Monopol. Und trotzdem fährt es diese Praxis, wohl wissend, was das für einen Eindruck macht. Aber das ist mit eingepreist, unter'm Strich wird mit mehr unglücklichen Besuchern scheinbar mehr Geld gemacht, als mit weniger glücklichen Besuchern. Doch das geht auf Kosten der Sympathiepunkte. Und da darf man sich fragen, wie lange das noch gut geht, und wann bzw. ob da irgendwann wieder gegengesteuert wird.

    Traurig ist die Entwicklung allemal. Der Spirit ist einfach ein anderer geworden. In dem schrecklichen Phantasialand-Song hieß es damals noch:
    "Bei dir sind alle Sorgen klein"
    (Mich würde mal interessieren, wie klein die Sorgen der Eltern einer vierköpfigen Familie sind, wenn sie, sich durch günstige Tickets gelockt auf einen tollen Tag freuend, realisieren, dass sie nochmal fast das doppelte zahlen müssen, um ihren Kindern auch nur einen halbwegs guten Tag bieten zu können)

    "Du hast das Glück gebucht"
    (Und diese Eltern sich dann daran erinnern, wie glücklich sie sich doch schätzen können, dass sie an der Quickpass-Schlange nur über den halben Kaiserplatz anstehen müssen)

    "Und niemals Langeweile"
    (Und die Kinder selbstverständlich außer sich vor Freude sind, wenn sie geschlagene zwei Stunden in einem schlecht belüfteten, schwitzigen Anstehbereich etwaige Maus-Animatronics in Bücherregalen suchen dürfen)

    "Bunte heile Welt"
    (Und am Ende des Tages alle hundskaputt einfach nurnoch in ihr trautes Heim nach Hause wollen)
    Ich weiß ich weiß, das ist jetzt alles etwas zugespitzt formuliert, aber das sind eben meine Gedanken zu dem Thema. Finde die Entwicklung sehr schade und hoffe, dass sich das Phänomen halbwegs auf den Sommer beschränkt. Bin im September da und bin mal gespannt. Mir geht es primär nicht mal um die Fahrgeschäfte, aber wenn selbst das herumschlendern, umhergucken und Themengebiete-auf-sich-wirken-lassen aufgrund der Besuchermassen nicht mehr klappt, frage ich mich, wozu es das alles dann überhaupt noch braucht.
  10. Like
    Calotan got a reaction from RoKo in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Finde es erschreckend, dass man es mittlerweile scheinbar schon als Glücksfall empfindet, allein die Chance zu bekommen, einen Quickpass kaufen zu dürfen. Als sei die Notwendigkeit, Quickpässe zu brauchen, in irgendeiner Form gängige Praxis und als regulärer Bestandteil eines Freizeitparkbesuchs in Kauf zu nehmen.

    Das ist absolut nichts gegen @MysteryCastlefan (falls es sich so liest), sondern viel mehr als Kritik der aktuellen Praxis im PHL gemeint: Genau diesen Ausnahmezustand mit den Quickpässen als neues normal zu verkaufen, in der Hoffnung, dass die Gäste das schlucken und in Zukunft Quickpässe eben als einen völlig normalen Bestandteil eines Tags im Park akzeptieren, der eben notwendig ist, um den Tag überhaupt erst genießbar zu machen.

    Dass man hier in Brühl nicht längst auf die Idee gekommen ist, die Quickpässe über die App anzubieten, ist mir ein Rätsel. So eine lange Schlange am Gästeservice, da ist doch noch mehr Gewinnmaximierung drin! Entweder man verkauft Quickpässe für den Gästeservice, oder wieso nicht gleich QR-Codes neben den Attraktionen, die man mit der App scannen kann, und dann automatisch per im Konto hinterlegten Zahlungsmethode Betrag X abgebucht und der Quickpasszugang gewährt wird. Pay per ride + Eintrittsgebühr ist doch super; viele einzelne, kleinere Abbuchungen fallen ja nicht so auf wie eine größere Einmalzahlung für den Quickpass am Gästeservice. Damit kann man den Leuten unauffällig noch mehr Geld aus der Tasche ziehen!

    Das klingt jetzt zynisch, aber um nichts anderes geht es ja hier. Früher waren Quickpässe ein absolut optionales Add-on, um die Wartezeit von 45 Minuten auf 5 zu reduzieren. Die Tickets dafür etwas teurer, weniger Leute im Park, aber fröhliche Leute im Park, die eine gute Zeit hattenm. Aber scheinbar lässt sich mit schlechter Laune in einem überfüllten Park am Ende des Tages ein paar Euro mehr verdienen.

    Ein profitorientiertes Unternehmen macht also profitorientiertes Unternehmen-Sachen – absolut fair. Aber gibt es nicht einen Mittelweg, einen Kompromiss, dass alle Seiten glücklich werden? Früher ging das doch auch, oder war die Preisgestaltung vor Corona etwa so ein Minusgeschäft für den Park? Mich würde wirklich interessieren, was den Anlass gab zu dieser neuen Strategie der absoluten Gewinnmaximierung: Fan- und Stammkundenangebote raus, dafür billig Menschenmassen mit Ramschpreisen in den Park locken, um sie dann durch Upchargeangebote auszumelken.

    Eigentlich genial. Nestlé, Shein & Co. haben auch alles auf maximalen Gewinn ausgerichtet und fahren damit gut. Aber je mehr man in diese Richtung geht, um so mehr fällt hinten runter: Alles, was sich nicht umgehend durch schwarze Zahlen rechnet, wird wegrationalisiert. Das Unternehmen wird dadurch immer unsympatischer. Doch wenn man ein Monopol hat, ist das egal.

    Aber das Phantasialand hat kein Monopol. Und trotzdem fährt es diese Praxis, wohl wissend, was das für einen Eindruck macht. Aber das ist mit eingepreist, unter'm Strich wird mit mehr unglücklichen Besuchern scheinbar mehr Geld gemacht, als mit weniger glücklichen Besuchern. Doch das geht auf Kosten der Sympathiepunkte. Und da darf man sich fragen, wie lange das noch gut geht, und wann bzw. ob da irgendwann wieder gegengesteuert wird.

    Traurig ist die Entwicklung allemal. Der Spirit ist einfach ein anderer geworden. In dem schrecklichen Phantasialand-Song hieß es damals noch:
    "Bei dir sind alle Sorgen klein"
    (Mich würde mal interessieren, wie klein die Sorgen der Eltern einer vierköpfigen Familie sind, wenn sie, sich durch günstige Tickets gelockt auf einen tollen Tag freuend, realisieren, dass sie nochmal fast das doppelte zahlen müssen, um ihren Kindern auch nur einen halbwegs guten Tag bieten zu können)

    "Du hast das Glück gebucht"
    (Und diese Eltern sich dann daran erinnern, wie glücklich sie sich doch schätzen können, dass sie an der Quickpass-Schlange nur über den halben Kaiserplatz anstehen müssen)

    "Und niemals Langeweile"
    (Und die Kinder selbstverständlich außer sich vor Freude sind, wenn sie geschlagene zwei Stunden in einem schlecht belüfteten, schwitzigen Anstehbereich etwaige Maus-Animatronics in Bücherregalen suchen dürfen)

    "Bunte heile Welt"
    (Und am Ende des Tages alle hundskaputt einfach nurnoch in ihr trautes Heim nach Hause wollen)
    Ich weiß ich weiß, das ist jetzt alles etwas zugespitzt formuliert, aber das sind eben meine Gedanken zu dem Thema. Finde die Entwicklung sehr schade und hoffe, dass sich das Phänomen halbwegs auf den Sommer beschränkt. Bin im September da und bin mal gespannt. Mir geht es primär nicht mal um die Fahrgeschäfte, aber wenn selbst das herumschlendern, umhergucken und Themengebiete-auf-sich-wirken-lassen aufgrund der Besuchermassen nicht mehr klappt, frage ich mich, wozu es das alles dann überhaupt noch braucht.
  11. Like
    Calotan got a reaction from Alax in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Finde es erschreckend, dass man es mittlerweile scheinbar schon als Glücksfall empfindet, allein die Chance zu bekommen, einen Quickpass kaufen zu dürfen. Als sei die Notwendigkeit, Quickpässe zu brauchen, in irgendeiner Form gängige Praxis und als regulärer Bestandteil eines Freizeitparkbesuchs in Kauf zu nehmen.

    Das ist absolut nichts gegen @MysteryCastlefan (falls es sich so liest), sondern viel mehr als Kritik der aktuellen Praxis im PHL gemeint: Genau diesen Ausnahmezustand mit den Quickpässen als neues normal zu verkaufen, in der Hoffnung, dass die Gäste das schlucken und in Zukunft Quickpässe eben als einen völlig normalen Bestandteil eines Tags im Park akzeptieren, der eben notwendig ist, um den Tag überhaupt erst genießbar zu machen.

    Dass man hier in Brühl nicht längst auf die Idee gekommen ist, die Quickpässe über die App anzubieten, ist mir ein Rätsel. So eine lange Schlange am Gästeservice, da ist doch noch mehr Gewinnmaximierung drin! Entweder man verkauft Quickpässe für den Gästeservice, oder wieso nicht gleich QR-Codes neben den Attraktionen, die man mit der App scannen kann, und dann automatisch per im Konto hinterlegten Zahlungsmethode Betrag X abgebucht und der Quickpasszugang gewährt wird. Pay per ride + Eintrittsgebühr ist doch super; viele einzelne, kleinere Abbuchungen fallen ja nicht so auf wie eine größere Einmalzahlung für den Quickpass am Gästeservice. Damit kann man den Leuten unauffällig noch mehr Geld aus der Tasche ziehen!

    Das klingt jetzt zynisch, aber um nichts anderes geht es ja hier. Früher waren Quickpässe ein absolut optionales Add-on, um die Wartezeit von 45 Minuten auf 5 zu reduzieren. Die Tickets dafür etwas teurer, weniger Leute im Park, aber fröhliche Leute im Park, die eine gute Zeit hattenm. Aber scheinbar lässt sich mit schlechter Laune in einem überfüllten Park am Ende des Tages ein paar Euro mehr verdienen.

    Ein profitorientiertes Unternehmen macht also profitorientiertes Unternehmen-Sachen – absolut fair. Aber gibt es nicht einen Mittelweg, einen Kompromiss, dass alle Seiten glücklich werden? Früher ging das doch auch, oder war die Preisgestaltung vor Corona etwa so ein Minusgeschäft für den Park? Mich würde wirklich interessieren, was den Anlass gab zu dieser neuen Strategie der absoluten Gewinnmaximierung: Fan- und Stammkundenangebote raus, dafür billig Menschenmassen mit Ramschpreisen in den Park locken, um sie dann durch Upchargeangebote auszumelken.

    Eigentlich genial. Nestlé, Shein & Co. haben auch alles auf maximalen Gewinn ausgerichtet und fahren damit gut. Aber je mehr man in diese Richtung geht, um so mehr fällt hinten runter: Alles, was sich nicht umgehend durch schwarze Zahlen rechnet, wird wegrationalisiert. Das Unternehmen wird dadurch immer unsympatischer. Doch wenn man ein Monopol hat, ist das egal.

    Aber das Phantasialand hat kein Monopol. Und trotzdem fährt es diese Praxis, wohl wissend, was das für einen Eindruck macht. Aber das ist mit eingepreist, unter'm Strich wird mit mehr unglücklichen Besuchern scheinbar mehr Geld gemacht, als mit weniger glücklichen Besuchern. Doch das geht auf Kosten der Sympathiepunkte. Und da darf man sich fragen, wie lange das noch gut geht, und wann bzw. ob da irgendwann wieder gegengesteuert wird.

    Traurig ist die Entwicklung allemal. Der Spirit ist einfach ein anderer geworden. In dem schrecklichen Phantasialand-Song hieß es damals noch:
    "Bei dir sind alle Sorgen klein"
    (Mich würde mal interessieren, wie klein die Sorgen der Eltern einer vierköpfigen Familie sind, wenn sie, sich durch günstige Tickets gelockt auf einen tollen Tag freuend, realisieren, dass sie nochmal fast das doppelte zahlen müssen, um ihren Kindern auch nur einen halbwegs guten Tag bieten zu können)

    "Du hast das Glück gebucht"
    (Und diese Eltern sich dann daran erinnern, wie glücklich sie sich doch schätzen können, dass sie an der Quickpass-Schlange nur über den halben Kaiserplatz anstehen müssen)

    "Und niemals Langeweile"
    (Und die Kinder selbstverständlich außer sich vor Freude sind, wenn sie geschlagene zwei Stunden in einem schlecht belüfteten, schwitzigen Anstehbereich etwaige Maus-Animatronics in Bücherregalen suchen dürfen)

    "Bunte heile Welt"
    (Und am Ende des Tages alle hundskaputt einfach nurnoch in ihr trautes Heim nach Hause wollen)
    Ich weiß ich weiß, das ist jetzt alles etwas zugespitzt formuliert, aber das sind eben meine Gedanken zu dem Thema. Finde die Entwicklung sehr schade und hoffe, dass sich das Phänomen halbwegs auf den Sommer beschränkt. Bin im September da und bin mal gespannt. Mir geht es primär nicht mal um die Fahrgeschäfte, aber wenn selbst das herumschlendern, umhergucken und Themengebiete-auf-sich-wirken-lassen aufgrund der Besuchermassen nicht mehr klappt, frage ich mich, wozu es das alles dann überhaupt noch braucht.
  12. Like
    Calotan got a reaction from Phantasiafreak92 in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Finde es erschreckend, dass man es mittlerweile scheinbar schon als Glücksfall empfindet, allein die Chance zu bekommen, einen Quickpass kaufen zu dürfen. Als sei die Notwendigkeit, Quickpässe zu brauchen, in irgendeiner Form gängige Praxis und als regulärer Bestandteil eines Freizeitparkbesuchs in Kauf zu nehmen.

    Das ist absolut nichts gegen @MysteryCastlefan (falls es sich so liest), sondern viel mehr als Kritik der aktuellen Praxis im PHL gemeint: Genau diesen Ausnahmezustand mit den Quickpässen als neues normal zu verkaufen, in der Hoffnung, dass die Gäste das schlucken und in Zukunft Quickpässe eben als einen völlig normalen Bestandteil eines Tags im Park akzeptieren, der eben notwendig ist, um den Tag überhaupt erst genießbar zu machen.

    Dass man hier in Brühl nicht längst auf die Idee gekommen ist, die Quickpässe über die App anzubieten, ist mir ein Rätsel. So eine lange Schlange am Gästeservice, da ist doch noch mehr Gewinnmaximierung drin! Entweder man verkauft Quickpässe für den Gästeservice, oder wieso nicht gleich QR-Codes neben den Attraktionen, die man mit der App scannen kann, und dann automatisch per im Konto hinterlegten Zahlungsmethode Betrag X abgebucht und der Quickpasszugang gewährt wird. Pay per ride + Eintrittsgebühr ist doch super; viele einzelne, kleinere Abbuchungen fallen ja nicht so auf wie eine größere Einmalzahlung für den Quickpass am Gästeservice. Damit kann man den Leuten unauffällig noch mehr Geld aus der Tasche ziehen!

    Das klingt jetzt zynisch, aber um nichts anderes geht es ja hier. Früher waren Quickpässe ein absolut optionales Add-on, um die Wartezeit von 45 Minuten auf 5 zu reduzieren. Die Tickets dafür etwas teurer, weniger Leute im Park, aber fröhliche Leute im Park, die eine gute Zeit hattenm. Aber scheinbar lässt sich mit schlechter Laune in einem überfüllten Park am Ende des Tages ein paar Euro mehr verdienen.

    Ein profitorientiertes Unternehmen macht also profitorientiertes Unternehmen-Sachen – absolut fair. Aber gibt es nicht einen Mittelweg, einen Kompromiss, dass alle Seiten glücklich werden? Früher ging das doch auch, oder war die Preisgestaltung vor Corona etwa so ein Minusgeschäft für den Park? Mich würde wirklich interessieren, was den Anlass gab zu dieser neuen Strategie der absoluten Gewinnmaximierung: Fan- und Stammkundenangebote raus, dafür billig Menschenmassen mit Ramschpreisen in den Park locken, um sie dann durch Upchargeangebote auszumelken.

    Eigentlich genial. Nestlé, Shein & Co. haben auch alles auf maximalen Gewinn ausgerichtet und fahren damit gut. Aber je mehr man in diese Richtung geht, um so mehr fällt hinten runter: Alles, was sich nicht umgehend durch schwarze Zahlen rechnet, wird wegrationalisiert. Das Unternehmen wird dadurch immer unsympatischer. Doch wenn man ein Monopol hat, ist das egal.

    Aber das Phantasialand hat kein Monopol. Und trotzdem fährt es diese Praxis, wohl wissend, was das für einen Eindruck macht. Aber das ist mit eingepreist, unter'm Strich wird mit mehr unglücklichen Besuchern scheinbar mehr Geld gemacht, als mit weniger glücklichen Besuchern. Doch das geht auf Kosten der Sympathiepunkte. Und da darf man sich fragen, wie lange das noch gut geht, und wann bzw. ob da irgendwann wieder gegengesteuert wird.

    Traurig ist die Entwicklung allemal. Der Spirit ist einfach ein anderer geworden. In dem schrecklichen Phantasialand-Song hieß es damals noch:
    "Bei dir sind alle Sorgen klein"
    (Mich würde mal interessieren, wie klein die Sorgen der Eltern einer vierköpfigen Familie sind, wenn sie, sich durch günstige Tickets gelockt auf einen tollen Tag freuend, realisieren, dass sie nochmal fast das doppelte zahlen müssen, um ihren Kindern auch nur einen halbwegs guten Tag bieten zu können)

    "Du hast das Glück gebucht"
    (Und diese Eltern sich dann daran erinnern, wie glücklich sie sich doch schätzen können, dass sie an der Quickpass-Schlange nur über den halben Kaiserplatz anstehen müssen)

    "Und niemals Langeweile"
    (Und die Kinder selbstverständlich außer sich vor Freude sind, wenn sie geschlagene zwei Stunden in einem schlecht belüfteten, schwitzigen Anstehbereich etwaige Maus-Animatronics in Bücherregalen suchen dürfen)

    "Bunte heile Welt"
    (Und am Ende des Tages alle hundskaputt einfach nurnoch in ihr trautes Heim nach Hause wollen)
    Ich weiß ich weiß, das ist jetzt alles etwas zugespitzt formuliert, aber das sind eben meine Gedanken zu dem Thema. Finde die Entwicklung sehr schade und hoffe, dass sich das Phänomen halbwegs auf den Sommer beschränkt. Bin im September da und bin mal gespannt. Mir geht es primär nicht mal um die Fahrgeschäfte, aber wenn selbst das herumschlendern, umhergucken und Themengebiete-auf-sich-wirken-lassen aufgrund der Besuchermassen nicht mehr klappt, frage ich mich, wozu es das alles dann überhaupt noch braucht.
  13. Traurig
    Calotan got a reaction from Mc_Ohm in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Finde es erschreckend, dass man es mittlerweile scheinbar schon als Glücksfall empfindet, allein die Chance zu bekommen, einen Quickpass kaufen zu dürfen. Als sei die Notwendigkeit, Quickpässe zu brauchen, in irgendeiner Form gängige Praxis und als regulärer Bestandteil eines Freizeitparkbesuchs in Kauf zu nehmen.

    Das ist absolut nichts gegen @MysteryCastlefan (falls es sich so liest), sondern viel mehr als Kritik der aktuellen Praxis im PHL gemeint: Genau diesen Ausnahmezustand mit den Quickpässen als neues normal zu verkaufen, in der Hoffnung, dass die Gäste das schlucken und in Zukunft Quickpässe eben als einen völlig normalen Bestandteil eines Tags im Park akzeptieren, der eben notwendig ist, um den Tag überhaupt erst genießbar zu machen.

    Dass man hier in Brühl nicht längst auf die Idee gekommen ist, die Quickpässe über die App anzubieten, ist mir ein Rätsel. So eine lange Schlange am Gästeservice, da ist doch noch mehr Gewinnmaximierung drin! Entweder man verkauft Quickpässe für den Gästeservice, oder wieso nicht gleich QR-Codes neben den Attraktionen, die man mit der App scannen kann, und dann automatisch per im Konto hinterlegten Zahlungsmethode Betrag X abgebucht und der Quickpasszugang gewährt wird. Pay per ride + Eintrittsgebühr ist doch super; viele einzelne, kleinere Abbuchungen fallen ja nicht so auf wie eine größere Einmalzahlung für den Quickpass am Gästeservice. Damit kann man den Leuten unauffällig noch mehr Geld aus der Tasche ziehen!

    Das klingt jetzt zynisch, aber um nichts anderes geht es ja hier. Früher waren Quickpässe ein absolut optionales Add-on, um die Wartezeit von 45 Minuten auf 5 zu reduzieren. Die Tickets dafür etwas teurer, weniger Leute im Park, aber fröhliche Leute im Park, die eine gute Zeit hattenm. Aber scheinbar lässt sich mit schlechter Laune in einem überfüllten Park am Ende des Tages ein paar Euro mehr verdienen.

    Ein profitorientiertes Unternehmen macht also profitorientiertes Unternehmen-Sachen – absolut fair. Aber gibt es nicht einen Mittelweg, einen Kompromiss, dass alle Seiten glücklich werden? Früher ging das doch auch, oder war die Preisgestaltung vor Corona etwa so ein Minusgeschäft für den Park? Mich würde wirklich interessieren, was den Anlass gab zu dieser neuen Strategie der absoluten Gewinnmaximierung: Fan- und Stammkundenangebote raus, dafür billig Menschenmassen mit Ramschpreisen in den Park locken, um sie dann durch Upchargeangebote auszumelken.

    Eigentlich genial. Nestlé, Shein & Co. haben auch alles auf maximalen Gewinn ausgerichtet und fahren damit gut. Aber je mehr man in diese Richtung geht, um so mehr fällt hinten runter: Alles, was sich nicht umgehend durch schwarze Zahlen rechnet, wird wegrationalisiert. Das Unternehmen wird dadurch immer unsympatischer. Doch wenn man ein Monopol hat, ist das egal.

    Aber das Phantasialand hat kein Monopol. Und trotzdem fährt es diese Praxis, wohl wissend, was das für einen Eindruck macht. Aber das ist mit eingepreist, unter'm Strich wird mit mehr unglücklichen Besuchern scheinbar mehr Geld gemacht, als mit weniger glücklichen Besuchern. Doch das geht auf Kosten der Sympathiepunkte. Und da darf man sich fragen, wie lange das noch gut geht, und wann bzw. ob da irgendwann wieder gegengesteuert wird.

    Traurig ist die Entwicklung allemal. Der Spirit ist einfach ein anderer geworden. In dem schrecklichen Phantasialand-Song hieß es damals noch:
    "Bei dir sind alle Sorgen klein"
    (Mich würde mal interessieren, wie klein die Sorgen der Eltern einer vierköpfigen Familie sind, wenn sie, sich durch günstige Tickets gelockt auf einen tollen Tag freuend, realisieren, dass sie nochmal fast das doppelte zahlen müssen, um ihren Kindern auch nur einen halbwegs guten Tag bieten zu können)

    "Du hast das Glück gebucht"
    (Und diese Eltern sich dann daran erinnern, wie glücklich sie sich doch schätzen können, dass sie an der Quickpass-Schlange nur über den halben Kaiserplatz anstehen müssen)

    "Und niemals Langeweile"
    (Und die Kinder selbstverständlich außer sich vor Freude sind, wenn sie geschlagene zwei Stunden in einem schlecht belüfteten, schwitzigen Anstehbereich etwaige Maus-Animatronics in Bücherregalen suchen dürfen)

    "Bunte heile Welt"
    (Und am Ende des Tages alle hundskaputt einfach nurnoch in ihr trautes Heim nach Hause wollen)
    Ich weiß ich weiß, das ist jetzt alles etwas zugespitzt formuliert, aber das sind eben meine Gedanken zu dem Thema. Finde die Entwicklung sehr schade und hoffe, dass sich das Phänomen halbwegs auf den Sommer beschränkt. Bin im September da und bin mal gespannt. Mir geht es primär nicht mal um die Fahrgeschäfte, aber wenn selbst das herumschlendern, umhergucken und Themengebiete-auf-sich-wirken-lassen aufgrund der Besuchermassen nicht mehr klappt, frage ich mich, wozu es das alles dann überhaupt noch braucht.
  14. Churro!
    Calotan got a reaction from Phantasiafreak92 in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Mystery Castle heute 120 Minuten. Hab ich auch noch nicht gesehen 😅
  15. Like
    Calotan got a reaction from Phantasiafreak92 in Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche   
    Für mich wäre es logisch, nach den ganzen Projekten in der Ecke nun auch die Winjas und das Gebäude an sich in die neue, etwas farbenfrohere Gestaltung von Wuze Town einzugliedern und anzupassen.

    Momentan ist der visuelle Unterschied ja schon merklich. Der fest aufgebaute, farblich sogar angepasste Holzzaun spricht mir dafür, dass man hier womöglich ein etwas größeres, zeitintensiveres Unterfangen plant und die Arbeiten im Bereich in der Rotunde könnten ein erster Startpunkt dafür sein.

  16. Like
    Calotan got a reaction from UP87 in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Finde es erschreckend, dass man es mittlerweile scheinbar schon als Glücksfall empfindet, allein die Chance zu bekommen, einen Quickpass kaufen zu dürfen. Als sei die Notwendigkeit, Quickpässe zu brauchen, in irgendeiner Form gängige Praxis und als regulärer Bestandteil eines Freizeitparkbesuchs in Kauf zu nehmen.

    Das ist absolut nichts gegen @MysteryCastlefan (falls es sich so liest), sondern viel mehr als Kritik der aktuellen Praxis im PHL gemeint: Genau diesen Ausnahmezustand mit den Quickpässen als neues normal zu verkaufen, in der Hoffnung, dass die Gäste das schlucken und in Zukunft Quickpässe eben als einen völlig normalen Bestandteil eines Tags im Park akzeptieren, der eben notwendig ist, um den Tag überhaupt erst genießbar zu machen.

    Dass man hier in Brühl nicht längst auf die Idee gekommen ist, die Quickpässe über die App anzubieten, ist mir ein Rätsel. So eine lange Schlange am Gästeservice, da ist doch noch mehr Gewinnmaximierung drin! Entweder man verkauft Quickpässe für den Gästeservice, oder wieso nicht gleich QR-Codes neben den Attraktionen, die man mit der App scannen kann, und dann automatisch per im Konto hinterlegten Zahlungsmethode Betrag X abgebucht und der Quickpasszugang gewährt wird. Pay per ride + Eintrittsgebühr ist doch super; viele einzelne, kleinere Abbuchungen fallen ja nicht so auf wie eine größere Einmalzahlung für den Quickpass am Gästeservice. Damit kann man den Leuten unauffällig noch mehr Geld aus der Tasche ziehen!

    Das klingt jetzt zynisch, aber um nichts anderes geht es ja hier. Früher waren Quickpässe ein absolut optionales Add-on, um die Wartezeit von 45 Minuten auf 5 zu reduzieren. Die Tickets dafür etwas teurer, weniger Leute im Park, aber fröhliche Leute im Park, die eine gute Zeit hattenm. Aber scheinbar lässt sich mit schlechter Laune in einem überfüllten Park am Ende des Tages ein paar Euro mehr verdienen.

    Ein profitorientiertes Unternehmen macht also profitorientiertes Unternehmen-Sachen – absolut fair. Aber gibt es nicht einen Mittelweg, einen Kompromiss, dass alle Seiten glücklich werden? Früher ging das doch auch, oder war die Preisgestaltung vor Corona etwa so ein Minusgeschäft für den Park? Mich würde wirklich interessieren, was den Anlass gab zu dieser neuen Strategie der absoluten Gewinnmaximierung: Fan- und Stammkundenangebote raus, dafür billig Menschenmassen mit Ramschpreisen in den Park locken, um sie dann durch Upchargeangebote auszumelken.

    Eigentlich genial. Nestlé, Shein & Co. haben auch alles auf maximalen Gewinn ausgerichtet und fahren damit gut. Aber je mehr man in diese Richtung geht, um so mehr fällt hinten runter: Alles, was sich nicht umgehend durch schwarze Zahlen rechnet, wird wegrationalisiert. Das Unternehmen wird dadurch immer unsympatischer. Doch wenn man ein Monopol hat, ist das egal.

    Aber das Phantasialand hat kein Monopol. Und trotzdem fährt es diese Praxis, wohl wissend, was das für einen Eindruck macht. Aber das ist mit eingepreist, unter'm Strich wird mit mehr unglücklichen Besuchern scheinbar mehr Geld gemacht, als mit weniger glücklichen Besuchern. Doch das geht auf Kosten der Sympathiepunkte. Und da darf man sich fragen, wie lange das noch gut geht, und wann bzw. ob da irgendwann wieder gegengesteuert wird.

    Traurig ist die Entwicklung allemal. Der Spirit ist einfach ein anderer geworden. In dem schrecklichen Phantasialand-Song hieß es damals noch:
    "Bei dir sind alle Sorgen klein"
    (Mich würde mal interessieren, wie klein die Sorgen der Eltern einer vierköpfigen Familie sind, wenn sie, sich durch günstige Tickets gelockt auf einen tollen Tag freuend, realisieren, dass sie nochmal fast das doppelte zahlen müssen, um ihren Kindern auch nur einen halbwegs guten Tag bieten zu können)

    "Du hast das Glück gebucht"
    (Und diese Eltern sich dann daran erinnern, wie glücklich sie sich doch schätzen können, dass sie an der Quickpass-Schlange nur über den halben Kaiserplatz anstehen müssen)

    "Und niemals Langeweile"
    (Und die Kinder selbstverständlich außer sich vor Freude sind, wenn sie geschlagene zwei Stunden in einem schlecht belüfteten, schwitzigen Anstehbereich etwaige Maus-Animatronics in Bücherregalen suchen dürfen)

    "Bunte heile Welt"
    (Und am Ende des Tages alle hundskaputt einfach nurnoch in ihr trautes Heim nach Hause wollen)
    Ich weiß ich weiß, das ist jetzt alles etwas zugespitzt formuliert, aber das sind eben meine Gedanken zu dem Thema. Finde die Entwicklung sehr schade und hoffe, dass sich das Phänomen halbwegs auf den Sommer beschränkt. Bin im September da und bin mal gespannt. Mir geht es primär nicht mal um die Fahrgeschäfte, aber wenn selbst das herumschlendern, umhergucken und Themengebiete-auf-sich-wirken-lassen aufgrund der Besuchermassen nicht mehr klappt, frage ich mich, wozu es das alles dann überhaupt noch braucht.
  17. Like
    Calotan got a reaction from TheDarkKyll in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Finde es erschreckend, dass man es mittlerweile scheinbar schon als Glücksfall empfindet, allein die Chance zu bekommen, einen Quickpass kaufen zu dürfen. Als sei die Notwendigkeit, Quickpässe zu brauchen, in irgendeiner Form gängige Praxis und als regulärer Bestandteil eines Freizeitparkbesuchs in Kauf zu nehmen.

    Das ist absolut nichts gegen @MysteryCastlefan (falls es sich so liest), sondern viel mehr als Kritik der aktuellen Praxis im PHL gemeint: Genau diesen Ausnahmezustand mit den Quickpässen als neues normal zu verkaufen, in der Hoffnung, dass die Gäste das schlucken und in Zukunft Quickpässe eben als einen völlig normalen Bestandteil eines Tags im Park akzeptieren, der eben notwendig ist, um den Tag überhaupt erst genießbar zu machen.

    Dass man hier in Brühl nicht längst auf die Idee gekommen ist, die Quickpässe über die App anzubieten, ist mir ein Rätsel. So eine lange Schlange am Gästeservice, da ist doch noch mehr Gewinnmaximierung drin! Entweder man verkauft Quickpässe für den Gästeservice, oder wieso nicht gleich QR-Codes neben den Attraktionen, die man mit der App scannen kann, und dann automatisch per im Konto hinterlegten Zahlungsmethode Betrag X abgebucht und der Quickpasszugang gewährt wird. Pay per ride + Eintrittsgebühr ist doch super; viele einzelne, kleinere Abbuchungen fallen ja nicht so auf wie eine größere Einmalzahlung für den Quickpass am Gästeservice. Damit kann man den Leuten unauffällig noch mehr Geld aus der Tasche ziehen!

    Das klingt jetzt zynisch, aber um nichts anderes geht es ja hier. Früher waren Quickpässe ein absolut optionales Add-on, um die Wartezeit von 45 Minuten auf 5 zu reduzieren. Die Tickets dafür etwas teurer, weniger Leute im Park, aber fröhliche Leute im Park, die eine gute Zeit hattenm. Aber scheinbar lässt sich mit schlechter Laune in einem überfüllten Park am Ende des Tages ein paar Euro mehr verdienen.

    Ein profitorientiertes Unternehmen macht also profitorientiertes Unternehmen-Sachen – absolut fair. Aber gibt es nicht einen Mittelweg, einen Kompromiss, dass alle Seiten glücklich werden? Früher ging das doch auch, oder war die Preisgestaltung vor Corona etwa so ein Minusgeschäft für den Park? Mich würde wirklich interessieren, was den Anlass gab zu dieser neuen Strategie der absoluten Gewinnmaximierung: Fan- und Stammkundenangebote raus, dafür billig Menschenmassen mit Ramschpreisen in den Park locken, um sie dann durch Upchargeangebote auszumelken.

    Eigentlich genial. Nestlé, Shein & Co. haben auch alles auf maximalen Gewinn ausgerichtet und fahren damit gut. Aber je mehr man in diese Richtung geht, um so mehr fällt hinten runter: Alles, was sich nicht umgehend durch schwarze Zahlen rechnet, wird wegrationalisiert. Das Unternehmen wird dadurch immer unsympatischer. Doch wenn man ein Monopol hat, ist das egal.

    Aber das Phantasialand hat kein Monopol. Und trotzdem fährt es diese Praxis, wohl wissend, was das für einen Eindruck macht. Aber das ist mit eingepreist, unter'm Strich wird mit mehr unglücklichen Besuchern scheinbar mehr Geld gemacht, als mit weniger glücklichen Besuchern. Doch das geht auf Kosten der Sympathiepunkte. Und da darf man sich fragen, wie lange das noch gut geht, und wann bzw. ob da irgendwann wieder gegengesteuert wird.

    Traurig ist die Entwicklung allemal. Der Spirit ist einfach ein anderer geworden. In dem schrecklichen Phantasialand-Song hieß es damals noch:
    "Bei dir sind alle Sorgen klein"
    (Mich würde mal interessieren, wie klein die Sorgen der Eltern einer vierköpfigen Familie sind, wenn sie, sich durch günstige Tickets gelockt auf einen tollen Tag freuend, realisieren, dass sie nochmal fast das doppelte zahlen müssen, um ihren Kindern auch nur einen halbwegs guten Tag bieten zu können)

    "Du hast das Glück gebucht"
    (Und diese Eltern sich dann daran erinnern, wie glücklich sie sich doch schätzen können, dass sie an der Quickpass-Schlange nur über den halben Kaiserplatz anstehen müssen)

    "Und niemals Langeweile"
    (Und die Kinder selbstverständlich außer sich vor Freude sind, wenn sie geschlagene zwei Stunden in einem schlecht belüfteten, schwitzigen Anstehbereich etwaige Maus-Animatronics in Bücherregalen suchen dürfen)

    "Bunte heile Welt"
    (Und am Ende des Tages alle hundskaputt einfach nurnoch in ihr trautes Heim nach Hause wollen)
    Ich weiß ich weiß, das ist jetzt alles etwas zugespitzt formuliert, aber das sind eben meine Gedanken zu dem Thema. Finde die Entwicklung sehr schade und hoffe, dass sich das Phänomen halbwegs auf den Sommer beschränkt. Bin im September da und bin mal gespannt. Mir geht es primär nicht mal um die Fahrgeschäfte, aber wenn selbst das herumschlendern, umhergucken und Themengebiete-auf-sich-wirken-lassen aufgrund der Besuchermassen nicht mehr klappt, frage ich mich, wozu es das alles dann überhaupt noch braucht.
  18. Like
    Calotan got a reaction from Peppy in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Finde es erschreckend, dass man es mittlerweile scheinbar schon als Glücksfall empfindet, allein die Chance zu bekommen, einen Quickpass kaufen zu dürfen. Als sei die Notwendigkeit, Quickpässe zu brauchen, in irgendeiner Form gängige Praxis und als regulärer Bestandteil eines Freizeitparkbesuchs in Kauf zu nehmen.

    Das ist absolut nichts gegen @MysteryCastlefan (falls es sich so liest), sondern viel mehr als Kritik der aktuellen Praxis im PHL gemeint: Genau diesen Ausnahmezustand mit den Quickpässen als neues normal zu verkaufen, in der Hoffnung, dass die Gäste das schlucken und in Zukunft Quickpässe eben als einen völlig normalen Bestandteil eines Tags im Park akzeptieren, der eben notwendig ist, um den Tag überhaupt erst genießbar zu machen.

    Dass man hier in Brühl nicht längst auf die Idee gekommen ist, die Quickpässe über die App anzubieten, ist mir ein Rätsel. So eine lange Schlange am Gästeservice, da ist doch noch mehr Gewinnmaximierung drin! Entweder man verkauft Quickpässe für den Gästeservice, oder wieso nicht gleich QR-Codes neben den Attraktionen, die man mit der App scannen kann, und dann automatisch per im Konto hinterlegten Zahlungsmethode Betrag X abgebucht und der Quickpasszugang gewährt wird. Pay per ride + Eintrittsgebühr ist doch super; viele einzelne, kleinere Abbuchungen fallen ja nicht so auf wie eine größere Einmalzahlung für den Quickpass am Gästeservice. Damit kann man den Leuten unauffällig noch mehr Geld aus der Tasche ziehen!

    Das klingt jetzt zynisch, aber um nichts anderes geht es ja hier. Früher waren Quickpässe ein absolut optionales Add-on, um die Wartezeit von 45 Minuten auf 5 zu reduzieren. Die Tickets dafür etwas teurer, weniger Leute im Park, aber fröhliche Leute im Park, die eine gute Zeit hattenm. Aber scheinbar lässt sich mit schlechter Laune in einem überfüllten Park am Ende des Tages ein paar Euro mehr verdienen.

    Ein profitorientiertes Unternehmen macht also profitorientiertes Unternehmen-Sachen – absolut fair. Aber gibt es nicht einen Mittelweg, einen Kompromiss, dass alle Seiten glücklich werden? Früher ging das doch auch, oder war die Preisgestaltung vor Corona etwa so ein Minusgeschäft für den Park? Mich würde wirklich interessieren, was den Anlass gab zu dieser neuen Strategie der absoluten Gewinnmaximierung: Fan- und Stammkundenangebote raus, dafür billig Menschenmassen mit Ramschpreisen in den Park locken, um sie dann durch Upchargeangebote auszumelken.

    Eigentlich genial. Nestlé, Shein & Co. haben auch alles auf maximalen Gewinn ausgerichtet und fahren damit gut. Aber je mehr man in diese Richtung geht, um so mehr fällt hinten runter: Alles, was sich nicht umgehend durch schwarze Zahlen rechnet, wird wegrationalisiert. Das Unternehmen wird dadurch immer unsympatischer. Doch wenn man ein Monopol hat, ist das egal.

    Aber das Phantasialand hat kein Monopol. Und trotzdem fährt es diese Praxis, wohl wissend, was das für einen Eindruck macht. Aber das ist mit eingepreist, unter'm Strich wird mit mehr unglücklichen Besuchern scheinbar mehr Geld gemacht, als mit weniger glücklichen Besuchern. Doch das geht auf Kosten der Sympathiepunkte. Und da darf man sich fragen, wie lange das noch gut geht, und wann bzw. ob da irgendwann wieder gegengesteuert wird.

    Traurig ist die Entwicklung allemal. Der Spirit ist einfach ein anderer geworden. In dem schrecklichen Phantasialand-Song hieß es damals noch:
    "Bei dir sind alle Sorgen klein"
    (Mich würde mal interessieren, wie klein die Sorgen der Eltern einer vierköpfigen Familie sind, wenn sie, sich durch günstige Tickets gelockt auf einen tollen Tag freuend, realisieren, dass sie nochmal fast das doppelte zahlen müssen, um ihren Kindern auch nur einen halbwegs guten Tag bieten zu können)

    "Du hast das Glück gebucht"
    (Und diese Eltern sich dann daran erinnern, wie glücklich sie sich doch schätzen können, dass sie an der Quickpass-Schlange nur über den halben Kaiserplatz anstehen müssen)

    "Und niemals Langeweile"
    (Und die Kinder selbstverständlich außer sich vor Freude sind, wenn sie geschlagene zwei Stunden in einem schlecht belüfteten, schwitzigen Anstehbereich etwaige Maus-Animatronics in Bücherregalen suchen dürfen)

    "Bunte heile Welt"
    (Und am Ende des Tages alle hundskaputt einfach nurnoch in ihr trautes Heim nach Hause wollen)
    Ich weiß ich weiß, das ist jetzt alles etwas zugespitzt formuliert, aber das sind eben meine Gedanken zu dem Thema. Finde die Entwicklung sehr schade und hoffe, dass sich das Phänomen halbwegs auf den Sommer beschränkt. Bin im September da und bin mal gespannt. Mir geht es primär nicht mal um die Fahrgeschäfte, aber wenn selbst das herumschlendern, umhergucken und Themengebiete-auf-sich-wirken-lassen aufgrund der Besuchermassen nicht mehr klappt, frage ich mich, wozu es das alles dann überhaupt noch braucht.
  19. Lustig
    Calotan reacted to flaffstar in Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche   
    Das hat den Park in den letzten 3 Jahren so ziemlich gar nicht interessiert, wann welche Saison ist.
  20. Like
    Calotan reacted to MysteryCastlefan in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Da bin ich zu 100% bei dir. Ich bin eigentlich kein Freund von Quickpässen und habe auch in noch keinem andern Park welche gekauft, weil ich eben genau dieses Upcharge-Konzept falsch finde. Ich bezahle Eintritt, dann möchte ich nicht für jede Attraktion Preise wie auf der Kirmes bezahlen. Ich wollte eigentlich auch ins Phantasialand, um mir eben insbesondere die Thematisierungen in Ruhe anzuschauen.
    Die Themenwelten wirken durch die Masse an Menschen leider auf mich kaum noch, weil man gar nicht mehr die Möglichkeit hat, mal kurz den Blick schweifen zu lassen. Man wird durch die Gänge "geschoben" und muss permanent aufpassen, niemanden umzurennen. Noch schlimmer finde ich allerdings, dass Quickpässe nicht zurückerstattet werden, wenn die Attraktion aufgrund eines technischen Defekts schließen muss. Ich weiß nicht, wie lange Taron heute down war und ob er nochmal geöffnet hat... Aber die Vorstellung, dass man Leuten 12€ abzieht und dann weder Leistung noch Rückerstattung bietet, macht mich sprachlos
  21. Like
    Calotan got a reaction from flaffstar in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Finde es erschreckend, dass man es mittlerweile scheinbar schon als Glücksfall empfindet, allein die Chance zu bekommen, einen Quickpass kaufen zu dürfen. Als sei die Notwendigkeit, Quickpässe zu brauchen, in irgendeiner Form gängige Praxis und als regulärer Bestandteil eines Freizeitparkbesuchs in Kauf zu nehmen.

    Das ist absolut nichts gegen @MysteryCastlefan (falls es sich so liest), sondern viel mehr als Kritik der aktuellen Praxis im PHL gemeint: Genau diesen Ausnahmezustand mit den Quickpässen als neues normal zu verkaufen, in der Hoffnung, dass die Gäste das schlucken und in Zukunft Quickpässe eben als einen völlig normalen Bestandteil eines Tags im Park akzeptieren, der eben notwendig ist, um den Tag überhaupt erst genießbar zu machen.

    Dass man hier in Brühl nicht längst auf die Idee gekommen ist, die Quickpässe über die App anzubieten, ist mir ein Rätsel. So eine lange Schlange am Gästeservice, da ist doch noch mehr Gewinnmaximierung drin! Entweder man verkauft Quickpässe für den Gästeservice, oder wieso nicht gleich QR-Codes neben den Attraktionen, die man mit der App scannen kann, und dann automatisch per im Konto hinterlegten Zahlungsmethode Betrag X abgebucht und der Quickpasszugang gewährt wird. Pay per ride + Eintrittsgebühr ist doch super; viele einzelne, kleinere Abbuchungen fallen ja nicht so auf wie eine größere Einmalzahlung für den Quickpass am Gästeservice. Damit kann man den Leuten unauffällig noch mehr Geld aus der Tasche ziehen!

    Das klingt jetzt zynisch, aber um nichts anderes geht es ja hier. Früher waren Quickpässe ein absolut optionales Add-on, um die Wartezeit von 45 Minuten auf 5 zu reduzieren. Die Tickets dafür etwas teurer, weniger Leute im Park, aber fröhliche Leute im Park, die eine gute Zeit hattenm. Aber scheinbar lässt sich mit schlechter Laune in einem überfüllten Park am Ende des Tages ein paar Euro mehr verdienen.

    Ein profitorientiertes Unternehmen macht also profitorientiertes Unternehmen-Sachen – absolut fair. Aber gibt es nicht einen Mittelweg, einen Kompromiss, dass alle Seiten glücklich werden? Früher ging das doch auch, oder war die Preisgestaltung vor Corona etwa so ein Minusgeschäft für den Park? Mich würde wirklich interessieren, was den Anlass gab zu dieser neuen Strategie der absoluten Gewinnmaximierung: Fan- und Stammkundenangebote raus, dafür billig Menschenmassen mit Ramschpreisen in den Park locken, um sie dann durch Upchargeangebote auszumelken.

    Eigentlich genial. Nestlé, Shein & Co. haben auch alles auf maximalen Gewinn ausgerichtet und fahren damit gut. Aber je mehr man in diese Richtung geht, um so mehr fällt hinten runter: Alles, was sich nicht umgehend durch schwarze Zahlen rechnet, wird wegrationalisiert. Das Unternehmen wird dadurch immer unsympatischer. Doch wenn man ein Monopol hat, ist das egal.

    Aber das Phantasialand hat kein Monopol. Und trotzdem fährt es diese Praxis, wohl wissend, was das für einen Eindruck macht. Aber das ist mit eingepreist, unter'm Strich wird mit mehr unglücklichen Besuchern scheinbar mehr Geld gemacht, als mit weniger glücklichen Besuchern. Doch das geht auf Kosten der Sympathiepunkte. Und da darf man sich fragen, wie lange das noch gut geht, und wann bzw. ob da irgendwann wieder gegengesteuert wird.

    Traurig ist die Entwicklung allemal. Der Spirit ist einfach ein anderer geworden. In dem schrecklichen Phantasialand-Song hieß es damals noch:
    "Bei dir sind alle Sorgen klein"
    (Mich würde mal interessieren, wie klein die Sorgen der Eltern einer vierköpfigen Familie sind, wenn sie, sich durch günstige Tickets gelockt auf einen tollen Tag freuend, realisieren, dass sie nochmal fast das doppelte zahlen müssen, um ihren Kindern auch nur einen halbwegs guten Tag bieten zu können)

    "Du hast das Glück gebucht"
    (Und diese Eltern sich dann daran erinnern, wie glücklich sie sich doch schätzen können, dass sie an der Quickpass-Schlange nur über den halben Kaiserplatz anstehen müssen)

    "Und niemals Langeweile"
    (Und die Kinder selbstverständlich außer sich vor Freude sind, wenn sie geschlagene zwei Stunden in einem schlecht belüfteten, schwitzigen Anstehbereich etwaige Maus-Animatronics in Bücherregalen suchen dürfen)

    "Bunte heile Welt"
    (Und am Ende des Tages alle hundskaputt einfach nurnoch in ihr trautes Heim nach Hause wollen)
    Ich weiß ich weiß, das ist jetzt alles etwas zugespitzt formuliert, aber das sind eben meine Gedanken zu dem Thema. Finde die Entwicklung sehr schade und hoffe, dass sich das Phänomen halbwegs auf den Sommer beschränkt. Bin im September da und bin mal gespannt. Mir geht es primär nicht mal um die Fahrgeschäfte, aber wenn selbst das herumschlendern, umhergucken und Themengebiete-auf-sich-wirken-lassen aufgrund der Besuchermassen nicht mehr klappt, frage ich mich, wozu es das alles dann überhaupt noch braucht.
  22. Like
    Calotan reacted to Emoly in Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche   
    Ich denke, dass derzeit versucht wird den Außenbereich von Fantasy so zu perfektionieren, dass es selbst bei einer Schließung der Wuze Town Halle noch ein vollwertiger Themen Bereich bleibt. Die Halle wird bestimmt einiges an Zeit brauchen bis da eine Renovierung vollständig wäre.

    Die Rotunde stellt dabei eine interessante Fläche dar, da sie sowohl einen Zugang zu Rookburgh als auch Wuze Town bietet. In Kombination mit der Fläche dahinter ist fast alles möglich (einfacher immersiver Durchgang, kleine Attraktion, große Attraktion, Abendlocation, neues Fantissima Gebäude...)

    Hack und Buddle sind mittlerweile fest als Baustellen Maskottchen etabliert. Das Make Over wird jetzt nicht aus Jux geschehen sein. Vielleicht werden sie bald wieder relevanter. Gerade im Bezug auf eine große Fantasy Baustelle wäre das kein dummer Gedanke.
  23. Like
    Calotan reacted to PhantaBelle in Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche   
    Hallo zusammen 😊
    Ich war bislang immer stille Mitleserin und habe mich heute erst hier registriert.

    Mein Freund ist gerade im Phantasialand und hat mir diese Bilder geschickt. Ich dachte, das könnte für den ein oder anderen hier vielleicht interessant sein und wollte die Bilder daher einfach mal mit euch teilen. 😊







  24. Like
    Calotan reacted to MysteryCastlefan in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Ich habe mich letzte Woche spontan von dem relativ günstigen Eintrittspreis von 49€ blenden lassen und dachte, dass es ja nicht so schlimm voll sein wird, wenn die Tickets noch so günstig sind... Über das Wochenende habe ich die Wartezeiten verfolgt und mich dementsprechend dann doch auf einen vollen Tag eingestellt. Die Wartezeiten sind nicht mal mein größtes Problem, der Park ist einfach viel zu eng. Es gibt, außer am Mondsee, keine einzige ruhige Ecke. Nirgendwo gab es noch eine Bank, auf der man sich mal 10 Minuten konnte. Wenn eine Person auch nur kurz stehen bleibt, geht auf dem Weg gar nichts mehr vorwärts. Es war schlimm. Ich hatte mich zum Glück heute Morgen direkt mit ein paar Quickpässen eingedeckt, denn kurz darauf ging die Schlange am Gästeservice bereits über den halben Kaiserplatz. Auch die Anzahl der Gäste mit Quickpass an den Attraktionen war erstaunlich. Bei Taron war die Quickpass-Schlange fast so lang wie die Singlerider. Das hat für mich einfach nichts mehr mit dem Phantasialand zu tun, das ich noch zu meinem letzten Besuch vor ein paar Jahren kennengelernt habe. Der "Premiumpark" wird immer mehr verramscht und bis auf den letzten Millimeter alles rausgequetscht. Ich werde den Park vorerst meiden
  25. Churro!
    Calotan got a reaction from Frisbee in [Diskussion] Wartezeit im Park   
    Mystery Castle heute 120 Minuten. Hab ich auch noch nicht gesehen 😅

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.