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Philicious

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  1.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: [Berlin] Residenz Theater
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  6.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: [Phantasialand] Vergünstigte Karten / Sonderaktionen
  7.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche
  8.    LiberteToujours hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Neu 202X: Angepasste Berlin Thematisierung
  9.    Sidewinder hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Wintertraum 25/26
  10.    Gondelman hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Wintertraum 25/26
  11.    Nico N. hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Wintertraum 25/26
  12.    nailfanish hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Wintertraum 25/26
  13.    bratcurry hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Wintertraum 25/26
  14. Philicious hat auf TaronLover19's Thema geantwortet in Wintertraum
    Das kann man ziemlich sicher auch ohne den Parkplatz zu verkaufen. Das ist ja das Problem. Bei dem 7-stelligen Jahresumsatz steht mit Sicherheit auch keine 1 vorne. Konservativ gerechnet: 2 Mio Jahresbesucher x 75% Autoanreisequote / 3 Personen pro Auto =500.000 Autos pro Jahr 500.000 Autos / 2 Parkplätze x 8 Euro Parkgebühr = 2 Mio Euro Jahresumsatz Und dann bei jährlichen Kosten von sehr großzügig geschätzt 400T Euro, springt jedes Jahr nach Steuern ein 7-stelliger Gewinn raus. Und das mit minimalen Mitarbeitereinsatz und Pflegeaufwand. Herzlich Willkommen im Club der Einkommensmillionäre. Mich würde aber interessieren, wie das Verhältnis zwischen Phantasialand und Parkplatzbetreiber ist. Gerade Preiserhöhungen sind da ja ein super sensibles Thema - mit potenziell katastrophalen Folgen für den Park. Im Streitfall könnte der Parkplatzbetreiber ja denken, ich hab genug Geld verdient und keine Lust mehr auf das Phantasialand, dann setze ich die Parkgebühren halt auf 50€ (kein Wucher - vgl. Tagesgebühr am Flughafen) und es kommt "niemand" mehr. Als eigenständige Gesellschaft (OHG) kann das Phantasialand den Betreibern eigentlich keine Vorschriften machen - historische Absprachen können hinfällig werden. Strategisch ist das eigentlich ne ziemliche Katastrophe. Vor allem auch in einem aggressiven Käufer-Szenario: Anstatt den teuren Freizeitpark zu kaufen, kauft man einfach billig zwei Parkplätze und setzt die Löffelhardts so unter maximalen Verkaufsdruck. Die Breidenbachs (Parkplatzbetreiber) sind übrigens 65+. Fand das Thema schon immer spannend. Sorry für OT.
  15.    Imersiveflow hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Neu 202X: Angepasste Berlin Thematisierung
  16.    MortenV hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: [Rookburgh] F.L.Y.
  17.    Andrea hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: [Rookburgh] F.L.Y.
  18. Kann immer mal passieren, dass einen der vorher eifrig angesammelte Mut während der Fahrt verlässt. Irgendwie aber schon ärgerlich, dass dies nach Verlassen der Station passiert. So wird aus maximal 2 Minuten mindestens 20-30 Minuten Störung. Das heißt natürlich nicht, dass man den Mund halten soll, wenn man ein Störgefühl hat, im Zweifel rettet man damit schließlich auch Leben. Aber irgendwie finde ich schon, dass da auch Verantwortung beim Besucher liegt, sich vor dem Antritt einer Fahrt zu vergewissern, ob dass das eigene Nervenkostüm aushält, nicht umsonst gibt es Warnhinweise an jedem Eingang. Das geschilderte Szenario liest sich einfach auch nach einer Panikattacke. Und auch die kann für einen selbst und die anderen Fahrgäste gefährlich sein. Auf der anderen Seite: Bei 2M+ Besucher im Jahr ist das einfach auch ne Frage der Statistik, das sowas passiert und gehört deshalb zum Tagesgeschäft. Wenn es nicht hier im Forum stünde, wäre es kein Thema. Im Zuge dessen frage ich mich aber, ob dem Normalo klar ist, dass es IMMER die Möglichkeit des "Chicken-Exits" in der Station gibt, einfach weil das nirgendwo explizit erwähnt oder ausgeschildert ist. Ich glaube viele lassen sich dann in eine Fahrt reindrücken, vor der sie in der Station schon Angst haben, aber empfinden die Situation als Point of no Return - "man will die anderen ja nicht aufhalten" bis es dann zu spät ist. Die meisten halten es dann einfach aus, aber nicht alle sind so gebaut. Vielleicht würde es bei großen Attraktionen helfen, wenn es einen zusätzlichen klar ausgeschilderten Ausgang (kein Notausgang) in oder vor der Station gäbe, die Besucher mit Sorgen diskret benutzen können ohne durch den Wagen steigen zu müssen o.ä. Natürlich ist den Leuten klar, dass sie nicht gezwungen werden Achterbahn zu fahren, aber in solchen Momenten entscheidet man eben nicht rational, da könnte ein klarer Last-Minute-Ausweg vielleicht Abhilfe schaffen. Ich meine sowas in Brühl kurioserweise nur mal bei Temple of the Nighthawk / Crazy Bats gesehen zu haben, könnte aber auch falsch liegen.
  19.    PhantasialandVeteran hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Neu 202X: Angepasste Berlin Thematisierung
  20. Wirkt wirklich mittlerweile fast so als würde man Baustellen nach Überraschungsgrad priorisieren 😅 "Chef, also wir müssen uns jetzt wirklich mal was für die Tempel-Halle überlegen..." "Nee, lass mal nen Rundgang in Afrika bauen, ich will endlich durch den Looping gehen." "Ok, aber mittlerweile ist Hollywood Tour auch kaputt..." "Boah ehrlich gesagt gefällt mir der Blick von der Brücke auf Klugheim so GAR nicht, verkleidet die mal!" "Wird gemacht! Im Internet beschweren sich aber alle über unsere Gammel-Halle..." "Ich hab ne Idee! Was hältst du von nem Pfannkuchenhaus?"
  21.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Neu 202X: Angepasste Berlin Thematisierung
  22.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Neu 202X: Angepasste Berlin Thematisierung
  23. Danke für die neuen Fotos, das hat aber leider meine Neugier nochmal geweckt. Auf die Gefahr hin damit zu nerven, aber kann mir jemand sagen, ob diese neue "Bestuhlung" durchgehend entlang des Arkadengangs ist?Vielleicht habe ich es überlesen, aber es sieht so aus, als sei sie in der Mitte des Arkadengangs unterbrochen. Auf dem Bild von @Calotan guckt man vom Food Court Richtung Quantum und in der Mitte ragt nicht, wie sonst überall die "Holzbank" heraus (grüne Rahmen), in der Mitte ragen dafür ganz viele Lampen in die Bildmitte, die es sonst bei den Bänken so nicht gibt (roter Rahmen). Sind die da noch am werklen oder kommt das was anderes hin?
  24. Ich weiß aus dem EP, dass sie sich nicht besonders gut verkaufen - es sind oft die einzigen Zimmer die in den Top-Zeiten noch kurzfristig buchbar sind - obwohl eine geringere Auslastung bei Luxusangeboten durchaus eingepreist ist. Da ich Leute kenne, die die "Boutique Suites" im EP gebucht hatten, lasst mich es so ausdrücken: Es tut finanziell nicht weh und gehört halt zu dem gewohnten Standard dazu. Preis-Leistung wird da nicht wirklich berücksichtigt. Da reicht auch mal ein Feature wie eine Sauna auf dem Zimmer als alleiniges Argument aus. Die Rationalisierung ist genau die gleiche, wie wenn du dir was im Freizeitpark gönnst: "Wann bin ich denn schon mal hier?", "Sind ja eh nur zwei Übernachtungen", "Zwei DZ der Kategorie X sind jetzt auch nicht sooooo viel günstiger", "Ich hab Urlaub und will ne schöne Zeit haben", " Ich gönn mir das jetzt und verzichte dafür auf X". Sind die gleichen Abwägungsprozesse die jeder durchläuft nur einfach in einer anderen Preis- und Gehaltsklasse; was für einen 50 Euro sind sind für jemand anderen eben 500 Euro. Nicht vergessen 1: solche Luxusangebote "subventionieren" auch den Parkbetrieb für die Normalsterblichen. Immer teurere Themenbereiche wie Rookburgh und Klugheim baut man nicht, wenn Gäste weniger ausgeben. Nicht vergessen 2: Es ist nicht nur eine Frage des persönlichen Geldbeutels, sondern auch der Perspektive. Auch Otto Normalbürger gönnt sich von seinem Durchschnittsgehalt mitunter sehr teure Hobbies, die für andere nicht nachvollziehbar sind. Sportequipment, Fußball, Konzerte, DIY, Technik ... you name it. Man darf nicht vergessen, dass sowas nicht nur von Millionären konsumiert wird, sondern auch von Normalos, die daraufhin sparen, weil es Ihnen etwas bedeutet. Das ist ein Mythos, dass Luxus-Sachen nur für einen ewig gleichen elitären Kreis sind.
  25.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Neue Lodge-Suite "Kongelo" im Matamba
  26. Alles jut. Ich habe auch noch nie einen offenen Arkadengang in einer Uni gesehen, wo draußen Bücher und Messinstrumente den freien Elementen ausgesetzt sind ... aber das ist für mich auch zweitranging. Am Ende ist es "Deko". Ging mir weniger um die Deutungshoheit darüber, was die Deko darstellen soll, sondern mehr darum zu eruieren, ob man weitere zukünftige, globalere Veränderungen (z.B. Wegführung, Flächenerschließung) daraus ableiten könnte. So wie wir es bei der River Quest Umthematisierung, beim Rookburgh-Bau, bei der Afrika-Modernisierung und beim jüngsten mexikanischen Brückenausbau getan haben.
  27. Sieht sehr wertig aus - ohne Diskussion. Bekommt dadurch Bahnhofscharakter. Frage an die Spione: Ist da jede Nische möbliert oder gibt es da irgendwo eine provisorische Lücke für einen späteren Durchgang? Ich wundere mich schon länger wie sie die Obstwiese erschließen wollen, von der es ja schon lange heißt, dass sie vielleicht, eventuell, irgendwie bebaut werden soll und es deshalb dieses Provisorium der Pflanzenwand in Klugheim gibt. Ich dachte immer ein Zugang von Berlin aus mit einem Durchbruch im Arkardengang sei viel logischer, weil man dann nicht extra den Lenterbachweg queren muss. Wenn aber der Arkadengang jetzt komplett geschlossen wird, spräche es dagegen. Nicht, dass man in Brühl aus der Thematisierung eine zukünftige Wegführung ableiten könnte - bei River Quest warten einige heute noch auf eine Verlegung - aber man kann es ja mal versuchen :D
  28. Ist das nicht überholt? War das nicht eine Spekulation aus der Anfangszeit von RB? Bin mir ziemlich sicher, dass es Fotos von dem geöffneten Tor gab aus denen hervorging, dass es einfach nur ein Backstage-Gang zur Wuze-Town Rotunde (Eventbereich) ist. Würde mich natürlich freuen, wenn es anders wär.
  29. Philicious hat auf Yanninator's Thema geantwortet in Berlin
    Ja weil Fans eben gerne über Hintergründe ihres Hobbies diskutieren. Im Fußball wie Transfers zustande kommen, in den Medien wie Filme/Spiele/Musik entstehen und bei Freizeitparks eben wie Attraktionen gebaut werden. Du hast jetzt mehrmals kommuniziert, dass dich das nicht interessiert, ich glaub das ist deutlich geworden. Für mein Befinden braucht es keinen Schutzpatron vom Phantasialand in einem FORUM FÜR PHANTASIALAND FANS. Hier sind ausschließlich Phantasialand-Fans und keine reinen "Hater". Kritik, Verbesserungswünsche und Feedback werden aus Zuneigung geäußert, nicht aus Ablehnung, denn man beschäftigt sich für gewöhnlich nicht mit Dingen, die unglücklich machen. Die Leute sind halt vom Film enttäuscht und fragen sich, welche Gründe es dafür geben könnte. Ist doch viel besser Dinge zu hinterfragen als pauschal als "schlecht" oder den Park als "unfähig" abzukanzeln. Diesen Austausch / Recherche unterbinden zu wollen, schafft genau die Art von "Kritik" die du einzudämmen versuchst, nämlich blindes Bashing ohne sich mit Hintergründen zu befassen. Herauszufinden welches Studio den Film produziert hat ist genauso interessant und relevant wie herauszufinden ob der Hersteller von FLY Vekoma, Intamin oder B&M heißt. Es lässt Rückschlüsse darauf zu, wie sich der Park in der Medienproduktion aufstellt, ein Aspekt der in Freizeitparks in den letzten 20 Jahren massiv an Bedeutung gewonnen hat. Und ja da gibt es durchaus Anlässe skeptisch zu sein und das ist trotzdem keine Majestätsbeleidigung für einen Park, der offensichtlich die meisten Dinge richtig gut macht.
  30. Philicious hat auf Yanninator's Thema geantwortet in Berlin
    Will das Thema aus dem Spekulationsthread mal wieder hierhin verlagern: Filmthema "Die drei Mausketiere" - Fit und Lizenzierung für das Phantasialand Viele stoßen sich an den Mäusen, denn die gibt's ja schon in Paris und Rust. Was mir viel mehr fehlt ist ein offensichtlicher Bezug zum Phantasialand. Kann natürlich sein, dass ich mir da was zurecht fabuliere, aber für mich wirft das Fragen im Bezug auf "Exklusivrechte" auf: Ich würde deshalb gerne auch mal Mäuschen spielen (Pun intended), um zu wissen, wie exklusiv diese Filmpremiere und -entwicklung wirklich ist. Ohne den Film gesehen zu haben - das wird erst Ende des Monats der Fall sein bei mir - wirkt er auf mich doch sehr generisch, nicht im Sinne von "schlecht", sondern im Sinne von "der passt überall hin". Die Mäuse hätten Sinn ergeben, wenn man MaC oder Alt-Berlin als Location aufgreift und somit das bestehende Maus-Universum im Phantasialand ausbaut, passiert aber augenscheinlich nicht. So sind es irgendwelche Mäuse, die in irgendeiner zentral-europäischen Großstadt (bzw. Mausville) der 20er Jahre rumlaufen. Wenn ich mir einen Film nach meinem Gusto entwickeln lasse, würde ich da nicht viel mehr Personalisierung verlangen als "macht was mit Mäusen in einer historischen Großstadtumgebung"? Wo liegt denn sonst der Unterschied zu einem Film von der Stange? Für das Szenario, dass das wirklich ein 100% eigener, nur für den Park produzierter Film ist, bleibt da für mich als Erklärung nur die Möglichkeit der Drittlizensierung zur Querfinanzierung übrig. Dies hätte zur Folge, dass das PHL nur zeitlich oder geografisch gebundene Exklusivrechte hat und der Film deshalb generischer ausfallen muss. Rückblickend ist denke ich auch auffallend, dass in den ganzen Werbetexten "Exklusivität" und "für den Park entwickelt" so gut wie gar nicht auftauchen (kurioserweise nur in der offiziellen Pressemitteilung, nicht aber in der Außenkommunikation). Wenn schon die sound-durchlässige LED-Wand auf der Webseite beworben wird, hätte das doch unter Garantie sonst auch stärker Erwähnung gefunden, oder? PS: Mir ist nachträglich die kleine Kleinigkeit der Markeneintragung durch das Phantasialand für die drei Mausketiere eingefallen... 1) Das widerlegt meine Theorie aber nicht automatisch. Markeneintragungen beim deutschen / europäischen Patentamt gelten nur für Deutschland bzw. Europa, nicht für Asien. 2) Das PHL hatte auch "Galaxy" markenrechtlich schützen lassen und damit in Europa Exklusivrechte zur Vorführung des Films "Asteroid Adventure" (der richtige Name von Galaxy). Vielleicht gibt's ja jemandem im Forum, der professioneller einschätzen kann, was das bedeutet. Zur Klarstellung: Ich zweifle nicht an, dass der Park etwas eigenes in Auftrag gegeben hat, ich bin mir nur nicht sicher, ob sie aus Finanzierungsgründen auch alle Rechte (inkl. Mitsprache bei kreativer Gestaltung) daran besitzen. Beispiel: Taron wurde klar für das Phantasialand entworfen und steht trotzdem auch ein zweites Mal in China.
  31. Philicious hat auf Yanninator's Thema geantwortet in Berlin
    So wie es im Kleingedruckten stand - "Weltpremiere" - wäre es für einen Film vollkommen unverfänglich gewesen. Weltneuheit in Schriftgröße 1500 war wohl im wahrsten Sinne zu dick aufgetragen. Das sind aber auch genau die Diskussionen, die Grund dafür sind, dass das Forum in Gegensatz hu irgendwelchen Influencern bei sowas nicht eingeladen ist hahahaha Ich will mich aber auch erstmal freuen und spoilern - her mit dem content!
  32. Ich sitze da zwischen euch. Ich bin zwar auch der Meinung, dass hier mitgelesen wird, aber maximal um Abmahnungen zu verteilen ;) Glaube schon, dass das dann Fan-Trolling war, anstatt dass da tatsächlich noch ein zweiter Film kommt, was super unüblich wär. Auch als Deko innerhalb der Warteschlange habe ich meine Zweifel... Dafür waren die Artikel zu werblich geschrieben mMn. Kann mir gerade nicht wirklich erklären, was das sollte. Das wäre das erste Mal, dass da nur für die Internetspione ein Verwirrspiel getrieben wird... Finde die Mausketiere aber nicht verkehrt. Animationsfilme bieten sich einfach an für 4D und ich habe auch die leise Hoffnung, dass budgetbedingte Qualitätsunterschiede bei Animationsfilmen weniger ins Gewicht fallen als bei Realverfilmungen. Man kann zu dem Maus-Thema stehen wie man will (finde es auch mit Mickey und Ed Euromaus überbesetzt), aber im Europapark hat "Ed & Edda Nachts im Park" richtig gut funktioniert. Alles keine neuen Ideen, aber richtig schön für den eigenen Park umgesetzt. Wenn die Mausketiere auch im Phantasialand-Berlin stattfänden, wäre das super! Eventuell mit Auftritten von Böcklstedt, Kowalski, Annie Himmelreich etc... Freue mich auf die Erfahrungsberichte, heute!
  33. So ein bisschen multimediales Drumherum, gehört für mich mittlerweile eigentlich zum Gesamtkonzept dazu. Da geht es nicht nur alleine um ROIs und Reichweite - auch wenn es langfristig auf Image und Marke einzahlt. Da geht's mir eigentlich ums Produkt. Bei den Kostümen der Ride-Ops rechnet auch keiner Aufwand und Ertrag nach. Und müssen es wirklich die handgemachten Lampen von Robers sein oder tuns auch die von der Stange? Wird aber trotzdem gemacht, weil man daran glaubt. Jetzt haben sie wieder World Building betrieben und fake Zeitungsartikel angefertigt, die aber nur im Park selbst zu sehen sind. Das war bei FLY (Zeitungen im Park) und Taron (Premieren Booklet) auch schon so. Einer meiner Hauptkritikpunkte ist, dass da einerseits schon Storytelling-Aufwand betrieben wird, der dann oft unter Verschluss bzw. klein gehalten wird oder anscheinend nicht nach außen dringen soll. Es ergibt für mich keinen Sinn. Mir geht es darum, dass die offensichtliche Liebe zum Produkt mehr zelebriert wird - nicht in der Mackschen Selbstbeweihräucherung - aber mich ärgert einfach, dass die meisten normalen Besucher aus der Region gar nicht checken, wie "weltklasse" und einzigartig der Park eigentlich ist, weil sie überall die Extrameile gehen. Mich würde das als Parkbetreiber ärgern, wenn der überproportionale Mehraufwand, den ich betreibe, gar nicht gesehen oder verstanden wird, weil die Leute eh nichts anderes kennen. Deshalb macht man Making Ofs, Landing Pages und Reportagen um das zu erklären und zu begeistern. Und das interessiert definitiv nicht nur uns. Wenn im Phantasialand ein Baum umfällt, steht das am nächsten Morgen im Express. Galileo und ntv müssten 20% ihrer Beiträge verbannen, wenn sie keine Reportagen über Freizeitparks mehr senden dürfen. Ich habe es schon mal erzählt, aber Steven Gätjens Disneys Filmparade hat mich zum Freizeitpark-Fan gemacht, als dort gezeigt wurde wie Gärtner im DLP den Pappmache-Totenkopffelsen mit Joghurt bestrichen hatten, damit darauf Moos wächst. Geil! Ich bin mir sicher solche Stories gibt es in Brühl auch hundertfach. Und in Summe ist das mMn dann auch viel schöneres Marketing als "am 03.10 eröffnet Deutschlands spektakulärstes 4D Kino (bitte kommt alle vorbei und gebt reichlich Geld aus)". Sorry für die ausufernde Diskussion, aber scheint ja ein willkommener Lückenfüller zu sein bis es bald losgeht. PS - mir fällt gerade noch ein: Kann sich noch jemand an die Kampagne von Parc Asterix erinnern als überall in Frankreich auf einmal eingeschlagene Hinkelsteine aufgetaucht sind? War ziemlich viral. Das war die Kampagne für deren 4D Kino...
  34. Und zwischen "Wir nennen keine Eröffnungstermine" und "großer Werbekampagne mit dicker Eröffnungsveranstaltung" liegt so ziemlich die ganze Welt des Marketing. Das Brühl dort 30 Jahre zurück ist, ist bekannt und unstrittig. Jedes andere Unternehmen würde sich Arm und Bein ausreissen für so viel Interesse am eigenen Produkt, dem PHL ist es einfach nur lästig. Keine Ahnung warum man so viel Geld in Verhindern und repressive Fankommunikation steckt anstatt das für sich zu hebeln und die vielen kleinen Markenbotschafter zu nutzen. Wenn sie jetzt eh in der Zwischensaison eröffnen, könnten Sie auch den Tag dafür nennen. Das wird man ja wohl 4 Wochen im voraus wissen. Das ist in dieser "besucherschwachen" Zeit wenn überhaupt umsatzfördernd - aber keine Ahnung, bei allen berechtigten Lorbeeren, bei den Themen Öffentlichkeitsarbeit & Fanservice stellt sich Löffelhardt "jr." ziemlich tölpelhaft, bestenfalls arrogant an.
  35. Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema geantwortet in Allgemeines
    Danke für deinen Einblick. Ich möchte diesen "Olivenzweig" gerne aufnehmen. Hoffentlich schaff ich's. Nur damit du auch die andere Sichtweise verstehst: Bei mir ist es schon lange so, dass meinem Verständnis nach der Aufstand der Aktivisten-seitig beim Phantasialand betrieben wird, der Sache schon lange nicht mehr gerecht wird. Auch mit dem echten Versuch die Phantasialandbrille abzunehmen. Ich habe immer versucht, meine Standpunkte argumentativ zu begründen; das Einzige, was allerdings bei mir argumentativ ankommt ist: Es soll nie wieder Natur hinter ökonomischen Interessen zurücktreten müssen. Verstehe ich natürlich aus Naturschutz-Sicht, halte ich aber im politischen Diskurs für fatal und mitverantwortlich für die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft - wie gesagt: Hardliner spielen ist nicht die große Kunst und das können immer Zwei. In der Regel mit dem besseren Ausgang für die Kapitalseite, also nicht diejenigen, die auf Spenden angewiesen sind. Meines Erachtens würde der Umweltschutz auch wieder an der dringend benötigten Aufmerksamkeit und Akzeptanz gewinnen, wenn er Kompromissbereitschaft zeigen würde und sich auf die richtigen und wichtigen Themen konzentrieren würde (so ganz regional stell ich mal die Rheinland Raffinerie in Wesseling zur Verfügung, wo seit Jahren bekannt ist, dass durch Lecks tonnenweise Rohöl im Boden versickern) anstatt sich an einem vergleichsweise kleinen Freizeitpark abzuarbeiten, ein Ex-Braunkohleabbaugebiet im Autobahndreieck als Urwald zu bezeichnen und so zu tun als gäbe es in NRW keine Naturschutzgebiete mehr, obwohl es in NRW in Anzahl und Gesamtfläche bundesweit die meisten Naturschutzgebiete in Deutschland gibt. Gleichzeitig wohnen hier aber auch die meisten Menschen, die auch ein berechtigtes Interesse haben sich auszubreiten. Es macht den Eindruck als nehme man sich lieber dem Phantasialand an, weil deren Anwälte nicht so teuer sind wie die von Shell. Wo es bei mir allerdings ganz aufhört, ist die ganz unverholen eingeflochtene anti-kapitalismus / Sozialismus Note, die sich ja auch in den Wahlprogrammen wiederfindet und wo es dann Richtung Phantasialand zynisch heißt: "Seid zufrieden mit dem was ihr habt, läuft ja nicht gerade schlecht für euch". Stellt euch mal vor so wäre man vor 100 Jahren mit BMW, Bayer und BASF umgegangen - wir wären ein deutlich ärmeres Land - mit weniger Mitteln für Umweltschutz und Entwicklungshilfe. Von der Arroganz aus der Entfernung "Bedarfe" von Dritten bewerten zu können, mal ganz zu schweigen. Da weiß man, was man bekommt, wenn der progressive Fiebertraum einer "Bedarfsgerechten" Ressourcenverteilung wahr wird - Planwirtschaft. Gutes, erfolgreiches Unternehmertum muss belohnt und gefördert werden, anstatt verhindert zu werden - im Einklang mit Gesellschaft und Natur, ohne dass dieser Diskurs ideologisch verengt geführt wird. M.E. ist es seitens der Politik nicht ausreichend Dinge zu verbieten, sondern sie muss Angebote schaffen, sonst verliert sie an Akzeptanz. Es gäbe diesen Protest nie und nimmer (und der Ententeich wäre schon längst weg), wenn der Gegner nicht ein beliebtes und überregional bekanntes Unternehmen wäre sondern ein Schraubenhersteller. Auch, dass der Wuze-Teich mit Wakobato nachträglich zum Naturschutzgebiet ernannt wurde als dort schon längst Attraktionen gefahren sind und ein Freizeitpark drum rum stand, ist nur ganz schwer als "für die Sache kämpfen" zu vermitteln. Das ist Behörden-Klüngel ohne Ende. Es ist und bleibt in meinen Augen von vorne bis hinten ein kompletter PR-Case.

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