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Philicious

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  1.    EP_Daniel hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Phantasialand und das Kundenmanagement
  2.    Calotan hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Phantasialand und das Kundenmanagement
  3.    TheDarkKyll hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Phantasialand und das Kundenmanagement
  4. Muss man wohlwollend als "Eigenheit" abtun. Oder weniger schmeichelhaft als "renditeorientiert". Aber das Unterlassen von so mini-mini-mini Kleinigkeiten wie ein Facebookpost der Sorte "Wer Captn Lucky in den Ruhestand verabschieden möchte hat nur noch bis xx Zeit" ist schon fraglich. Kostet nichts, hätte trotzdem einen kleinen Werbeeffekt, sucht man aber vergeblich. Ich kann mir die in gewissen Positionen recht sture Verweigerungshaltung in Brühl nur mit schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit erklären: Hohe Kosten bei Blog, Marketing, Social Media und Fanbetreuung ohne direkte Rendite -> deshalb Außenkommunikation beschränkt auf Werbung Vergleichsweise hoher Betreuungsbedarf und steigender Qualitätsanspruch von Stammgästen (auch online) -> deshalb Fokus auf Neukunden Geringere Ausgaben pro Besuch von Stammgästen und Jahreskartenbesitzern -> deshalb Fokus auf Hotels & Gastro Schlechte Auslastungsplanung und geringerer Spielraum für Rabatte durch von Jahreskarten blockierte Ticketkontingente -> Wegfall der Jahreskarten und Explosion von "Dynamic Pricing" Vergleichsweise hohe mediale Beachtung von Bagatelle-Vorfällen (Express, Wallraff) -> restriktiver Umgang mit Online-Communities zur Eindämmung von Kritik, Leaks Unzufriedenheit mit Wuze Town -> Aufgabe eigener Charaktere, Stories, IPs Was man dem Phantasialand im Guten wie im Schlechten lassen muss ist, dass es sehr konsequent ist mit den Sachen, die es anpackt... und den Sachen, die es nicht anpackt.
  5.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Phantasialand und das Kundenmanagement
  6.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: "Kleinigkeiten" die euch im Park nerven. ;-)
  7. Achja, spielt mir meine Erinnerung von Oktober einen Streich oder gibt es diese Grube mit aufgerrissenem Boden im Colorado-Exit (Ex-Souvenirshop) noch oder haben die da neuen Boden verlegt? Wenn nicht, möchte ich es gern noch auf die Quick-Fix-Wunschliste setzen :)
  8.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: "Kleinigkeiten" die euch im Park nerven. ;-)
  9.    Bassickx hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: [Berlin] Residenz Theater
  10.    Sidewinder hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: [Berlin] Residenz Theater
  11.    Ruechrist hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: [Berlin] Residenz Theater
  12.    TheDarkKyll hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: [Berlin] Residenz Theater
  13. Philicious hat auf Yanninator's Thema geantwortet in Berlin
    Bin da meinungstechnisch sehr stark bei dir @TheDarkKyll. Ich wollte aber nochmal herausstellen, dass eine Eigenproduktion und mein Wunsch nach "mehr eigener Handschrift" nicht zwingend bedeuten, dass der eigene Themenpark oder eigene IPs im Film aufgegriffen werden müssen (obwohl es natürlich selbstredend Sinn macht). Natürlich kann man auch was neues, eigenständiges machen. Problem ist nur, dass eine neue, eigenständige Geschichte es deutlich schwieriger hat, sich emotional und dramaturgisch selbst zu tragen, als wenn sie auf eine Geschichte zurückgreift, die im Park schon präsent ist. Was allgemein - auch abseits des 3D Kinos - ein bisschen schade ist, dass man sich auf die eigenen kreativen Ideen nicht so richtig committed und lieber immer was Neues erfindet. Es wirkt so als wolle sich der Park partout nicht durch vergangene Entscheidungen in eine kreative Sackgasse jagen lassen, was aber dann dazu führt, dass die Dinge thematisch oft nicht so richtig aufeinander passen und "Sammelsorium"-Charakter haben. Namensgebung wechselt zwischen deutsch, englisch und Fantasie. Mal haben Attraktionen eigene Claims ("Die Wasserbahn", "The biting ride"), mal nicht. Die 7 Drachen finden nur so halbherzig statt, sind teilweise noch nicht mal Drachen ("Kroka"), und bekommen in ihren eigenen Themenbereichen Konkurrenz durch andere Charaktere - wie die Wuzes in Fantasy oder die Mäuse in Berlin. Warum ist das Maskottchen von Berlin dann nicht einfach eine Maus? Oder von Fantasy ein Wuze? Wie @TOTNHFan in einem anderen Thread beschreibt, wirkt es auf mich auch so als würde man sich scheuen Dinge anzugleichen, weil da in x Jahren ja mal was neues kommt und das dann nicht mehr passen könnte. Ist natürlich wirtschaftlich nachvollziehbar, allerdings sind ja auch Mühen und Kosten in die Entwicklung der bestehenden Charaktere / IPs / Themenwelten / Marketing-Stories geflossen, die im weiteren Verlauf dann nicht so gehebelt werden können, wie es möglich wäre - immer alles neu anzupacken ist ja auch nicht unbedingt günstiger. Unabhängig vom 3D-Film fehlt mir so ein bisschen die große übergreifende kreative Idee im Phantasialand. Innerhalb der Themenbereiche ist das alles immer top, die gemeinsame Überschrift fehlt mir aber hier und da. Das Produktkonzept ist klar (immersive Themenbereiche mit in die Thematisierung eingebetteten Fahrgeschäften), der umfassende thematische Bogen ist nicht wirklich definiert. Und ja ist alles Nitpicking - aber ist eben auch Saisonpause :D
  14.    flaffstar hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: "Kleinigkeiten" die euch im Park nerven. ;-)
  15.    EP_Daniel hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: "Kleinigkeiten" die euch im Park nerven. ;-)
  16. Staub-Town Eingang Berlin / fehlender Haupteingang Nicht vorhandene Deko der Colorado-Hallen Defekte oder zurückgelassene Effekte (Roboter & Wasserfälle) Insb. der Zustand der Colorado-Hallen finde ich unerklärlich. Verglichen mit dem Aufwand der bei der Afrika-Aufhübschung und Klugheim-Brücke betrieben wurde, wäre es doch ein leichtes diese Hallen zu dekorieren. Stattdessen wird da in 20 Jahren einmal ein Holzwagen abgestellt bei der Chiapas Eröffnung und das wars. Um die Aufenthaltsqualität im Quantum-Gang zu verbessern, werden aber Speicherweise Antiquitäten zusammengerafft. Ich check's nicht. Meine mal was von Brandschutzauflagen gelesen zu haben - ergibt für mich auch nur keinen Sinn und hört sich nach einem verselbstständigten Totschlagargument an.
  17.    Ruechrist hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: [Berlin] Residenz Theater
  18. Philicious hat auf Yanninator's Thema geantwortet in Berlin
    Ich habe auch keine Erklärung. Ich kann mir aber vorstellen, dass es einige Zwischenstufen zwischen "fertig von der Stange" und "komplette Eigenproduktion" gibt. Ich kann mir das Endprodukt nur so erklären, dass es eben nicht alles aus eigener Hand kommt, weil eben so wenig eigene Handschrift zu erkennen ist. Das heißt aber nicht, dass es nicht doch alles so bestellt war. Trotzdem wirkt es so als sei der kreative Einfluss gering gewesen. Ich finde einfach nicht, dass der Film sonderlich auf das Phantasialand zugeschnitten ist. Es zeigt eine Fantasie-Version einer beliebigen mitteleuropäischen Stadt der 1900er-1920er. Ist jetzt kein super spezifisches Setting - selbst für eine internationale Produktion. Und ja es gibt Mäuse als Hauptcharaktere, aber ob das jetzt MausAuChocolat geschuldet ist oder dem Umstand, dass Kinderfiguren eben oft Mäuse sind, ist nicht eindeutig zu entscheiden. Ist schon so eins der Dinge zu denen ein Making-Of wirklich nicht schlecht wäre, wenn man seine Eigenproduktion wirklich lieb hat ;)
  19.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: [Berlin] Residenz Theater
  20.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: Neu 20XX: Spekulationen/Wünsche
  21. Philicious hat auf Yanninator's Thema geantwortet in Berlin
    Kleiner Late Night Gedankenerguss aus dem Urlaub: Ich will meine eigene Bewertung aus dem Oktober gar nicht all zu sehr ausführen, weil ich den Konsens hier voll teile: Danke für die Aufwertung insbesondete bei der Queue und Bildtechnik, Sitze sind besser aber nicht spektakulär, Lichteffekte im Saal "nett gemwint" und zum Film... Nunja ich find den grundsätzlichen Produktionsaufwand schon nicht schlecht, wenn man mal Soundtrack, Sprecher, Soundeffekte und in meinen Augen auch zufriedenstellende Animation als Gesamtpaket betrachtet - aber ja, Story, Pacing und Dramaturgie sind eher enttäuschend, auch wenn es sein Ziel der Familienunterhaltung schon erfüllt. Deshalb ist mein Fazit zum Film: Nicht lieblos, aber leider beliebig. Ich halte es daher für unwahrscheinlich, dass das Phantasialand da von Stunde 0 in Konzeption und Produktion involviert war, sondern dass Exklusivrechte an einem fertigen Film gekauft wurden, der dann für die eigenen Zwecke adaptiert (geschnitten & vertont) wurde. Ich hoffe es zumindest, ansonsten wäre mir das wirklich zu uninspiriert und unrund. Das führt mich zum eigentlichen Punkt über den ich schreiben möchte: Den Status Quo der digitalen Medienproduktion im Phantasialand und Implikationen für zukünftige Dark Rides. Denn das war vor über 10 Jahren das Thema, dem ich meinen ersten Beitrag gewidmet hatte. Mein Eindruck ist: während sich der Park in der Zeit prächtig weiterentwickelt hat, sind wir in der Themenfahrt-Frage keinen Schritt weiter gekommen. Und das löst im Rückblick doch reichlich Skepsis bei mir aus, ob der Park, der sich selbst so hohe Maßstäbe setzt, einen modernen Dark Ride überhaupt kann. Schon klar, aus einem einzigen 3D-Film große Ableitungen zu treffen, schreit natürlich nach ausufernder Spekulatitis. Aber mir fehlen im Großen und Ganzen einfach die Indizien dafür, dass das Phantasialand die nötigen Kompetenzen für moderne Themenfahrten a la Efteling oder Europapark hat. Dabei gibt es durchaus Stärken anzuführen, denn Theming und World Building bekommen sie in Brühl bekanntlich gut hin. Aber bei digitalen Medien, Animatronics und Storytelling hinken sie im Gegensatz zu den zuvor genannten Disziplinen den anderen großen Parks in Europa und der Welt deutlich hinterher. Man verweigert gewisse Maßnahmen wie Preshows gar komplett. Roboter wurden weitestgehend verbannt. Und Medien? Technisch meist noch überlegen, aber inhaltlich oft maximal durchschnittlich. Und was will man in einem Dark Ride mit schöner Kulisse aber ohne Protagonisten in virtueller oder robotischer Form? Ohne "Leben"? Ein Kernproblem ist meines Erachtens wirklich fehlende Kompetenz. Denn während das Phantasialand bestimmt inhouse viel Talent besitzt, welches gutes Gespür für Vision und Projektkoordinaton hat, so sind sie in der Ausführung doch oft auf Externe angewiesen. Im gestalterischen Bereich war das jahrelang Eric Daman und beim Theming eben Universal Rocks. Aber ein Universal Rocks für Animatronics oder Mediencontent haben sie augenscheinlich noch nicht gefunden. Und das lässt mich skeptisch werden. Was ich mir als Themenfahrt in Brühl jedoch gut vorstellen kann ist etwas, das stark auf die Kombination von innovativem Fahrsystem, authentischer Kulisse und (einfachen) Spezialeffekten setzt. Also etwas Ähnliches wie Chiapas. Aber kann das wirklich den Punch und die Emotionalität eines Top Dark Rides erzeugen? Ich bin mir unsicher, aber hoffe immer noch inständig, dass sie es irgendwann (wieder) versuchen.
  22.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: "Kleinigkeiten" die euch im Park nerven. ;-)
  23.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: [Berlin] Residenz Theater
  24.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: [Berlin] Residenz Theater
  25.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: [Berlin] Residenz Theater
  26.    Philicious hat auf Ein Beitrag in einem Thema reagiert: [Berlin] Residenz Theater
  27. Philicious hat auf TaronLover19's Thema geantwortet in Wintertraum
    Das kann man ziemlich sicher auch ohne den Parkplatz zu verkaufen. Das ist ja das Problem. Bei dem 7-stelligen Jahresumsatz steht mit Sicherheit auch keine 1 vorne. Konservativ gerechnet: 2 Mio Jahresbesucher x 75% Autoanreisequote / 3 Personen pro Auto =500.000 Autos pro Jahr 500.000 Autos / 2 Parkplätze x 8 Euro Parkgebühr = 2 Mio Euro Jahresumsatz Und dann bei jährlichen Kosten von sehr großzügig geschätzt 400T Euro, springt jedes Jahr nach Steuern ein 7-stelliger Gewinn raus. Und das mit minimalen Mitarbeitereinsatz und Pflegeaufwand. Herzlich Willkommen im Club der Einkommensmillionäre. Mich würde aber interessieren, wie das Verhältnis zwischen Phantasialand und Parkplatzbetreiber ist. Gerade Preiserhöhungen sind da ja ein super sensibles Thema - mit potenziell katastrophalen Folgen für den Park. Im Streitfall könnte der Parkplatzbetreiber ja denken, ich hab genug Geld verdient und keine Lust mehr auf das Phantasialand, dann setze ich die Parkgebühren halt auf 50€ (kein Wucher - vgl. Tagesgebühr am Flughafen) und es kommt "niemand" mehr. Als eigenständige Gesellschaft (OHG) kann das Phantasialand den Betreibern eigentlich keine Vorschriften machen - historische Absprachen können hinfällig werden. Strategisch ist das eigentlich ne ziemliche Katastrophe. Vor allem auch in einem aggressiven Käufer-Szenario: Anstatt den teuren Freizeitpark zu kaufen, kauft man einfach billig zwei Parkplätze und setzt die Löffelhardts so unter maximalen Verkaufsdruck. Die Breidenbachs (Parkplatzbetreiber) sind übrigens 65+. Fand das Thema schon immer spannend. Sorry für OT.
  28. Kann immer mal passieren, dass einen der vorher eifrig angesammelte Mut während der Fahrt verlässt. Irgendwie aber schon ärgerlich, dass dies nach Verlassen der Station passiert. So wird aus maximal 2 Minuten mindestens 20-30 Minuten Störung. Das heißt natürlich nicht, dass man den Mund halten soll, wenn man ein Störgefühl hat, im Zweifel rettet man damit schließlich auch Leben. Aber irgendwie finde ich schon, dass da auch Verantwortung beim Besucher liegt, sich vor dem Antritt einer Fahrt zu vergewissern, ob dass das eigene Nervenkostüm aushält, nicht umsonst gibt es Warnhinweise an jedem Eingang. Das geschilderte Szenario liest sich einfach auch nach einer Panikattacke. Und auch die kann für einen selbst und die anderen Fahrgäste gefährlich sein. Auf der anderen Seite: Bei 2M+ Besucher im Jahr ist das einfach auch ne Frage der Statistik, das sowas passiert und gehört deshalb zum Tagesgeschäft. Wenn es nicht hier im Forum stünde, wäre es kein Thema. Im Zuge dessen frage ich mich aber, ob dem Normalo klar ist, dass es IMMER die Möglichkeit des "Chicken-Exits" in der Station gibt, einfach weil das nirgendwo explizit erwähnt oder ausgeschildert ist. Ich glaube viele lassen sich dann in eine Fahrt reindrücken, vor der sie in der Station schon Angst haben, aber empfinden die Situation als Point of no Return - "man will die anderen ja nicht aufhalten" bis es dann zu spät ist. Die meisten halten es dann einfach aus, aber nicht alle sind so gebaut. Vielleicht würde es bei großen Attraktionen helfen, wenn es einen zusätzlichen klar ausgeschilderten Ausgang (kein Notausgang) in oder vor der Station gäbe, die Besucher mit Sorgen diskret benutzen können ohne durch den Wagen steigen zu müssen o.ä. Natürlich ist den Leuten klar, dass sie nicht gezwungen werden Achterbahn zu fahren, aber in solchen Momenten entscheidet man eben nicht rational, da könnte ein klarer Last-Minute-Ausweg vielleicht Abhilfe schaffen. Ich meine sowas in Brühl kurioserweise nur mal bei Temple of the Nighthawk / Crazy Bats gesehen zu haben, könnte aber auch falsch liegen.
  29. Wirkt wirklich mittlerweile fast so als würde man Baustellen nach Überraschungsgrad priorisieren 😅 "Chef, also wir müssen uns jetzt wirklich mal was für die Tempel-Halle überlegen..." "Nee, lass mal nen Rundgang in Afrika bauen, ich will endlich durch den Looping gehen." "Ok, aber mittlerweile ist Hollywood Tour auch kaputt..." "Boah ehrlich gesagt gefällt mir der Blick von der Brücke auf Klugheim so GAR nicht, verkleidet die mal!" "Wird gemacht! Im Internet beschweren sich aber alle über unsere Gammel-Halle..." "Ich hab ne Idee! Was hältst du von nem Pfannkuchenhaus?"
  30. Danke für die neuen Fotos, das hat aber leider meine Neugier nochmal geweckt. Auf die Gefahr hin damit zu nerven, aber kann mir jemand sagen, ob diese neue "Bestuhlung" durchgehend entlang des Arkadengangs ist?Vielleicht habe ich es überlesen, aber es sieht so aus, als sei sie in der Mitte des Arkadengangs unterbrochen. Auf dem Bild von @Calotan guckt man vom Food Court Richtung Quantum und in der Mitte ragt nicht, wie sonst überall die "Holzbank" heraus (grüne Rahmen), in der Mitte ragen dafür ganz viele Lampen in die Bildmitte, die es sonst bei den Bänken so nicht gibt (roter Rahmen). Sind die da noch am werklen oder kommt das was anderes hin?
  31. Ich weiß aus dem EP, dass sie sich nicht besonders gut verkaufen - es sind oft die einzigen Zimmer die in den Top-Zeiten noch kurzfristig buchbar sind - obwohl eine geringere Auslastung bei Luxusangeboten durchaus eingepreist ist. Da ich Leute kenne, die die "Boutique Suites" im EP gebucht hatten, lasst mich es so ausdrücken: Es tut finanziell nicht weh und gehört halt zu dem gewohnten Standard dazu. Preis-Leistung wird da nicht wirklich berücksichtigt. Da reicht auch mal ein Feature wie eine Sauna auf dem Zimmer als alleiniges Argument aus. Die Rationalisierung ist genau die gleiche, wie wenn du dir was im Freizeitpark gönnst: "Wann bin ich denn schon mal hier?", "Sind ja eh nur zwei Übernachtungen", "Zwei DZ der Kategorie X sind jetzt auch nicht sooooo viel günstiger", "Ich hab Urlaub und will ne schöne Zeit haben", " Ich gönn mir das jetzt und verzichte dafür auf X". Sind die gleichen Abwägungsprozesse die jeder durchläuft nur einfach in einer anderen Preis- und Gehaltsklasse; was für einen 50 Euro sind sind für jemand anderen eben 500 Euro. Nicht vergessen 1: solche Luxusangebote "subventionieren" auch den Parkbetrieb für die Normalsterblichen. Immer teurere Themenbereiche wie Rookburgh und Klugheim baut man nicht, wenn Gäste weniger ausgeben. Nicht vergessen 2: Es ist nicht nur eine Frage des persönlichen Geldbeutels, sondern auch der Perspektive. Auch Otto Normalbürger gönnt sich von seinem Durchschnittsgehalt mitunter sehr teure Hobbies, die für andere nicht nachvollziehbar sind. Sportequipment, Fußball, Konzerte, DIY, Technik ... you name it. Man darf nicht vergessen, dass sowas nicht nur von Millionären konsumiert wird, sondern auch von Normalos, die daraufhin sparen, weil es Ihnen etwas bedeutet. Das ist ein Mythos, dass Luxus-Sachen nur für einen ewig gleichen elitären Kreis sind.
  32. Alles jut. Ich habe auch noch nie einen offenen Arkadengang in einer Uni gesehen, wo draußen Bücher und Messinstrumente den freien Elementen ausgesetzt sind ... aber das ist für mich auch zweitranging. Am Ende ist es "Deko". Ging mir weniger um die Deutungshoheit darüber, was die Deko darstellen soll, sondern mehr darum zu eruieren, ob man weitere zukünftige, globalere Veränderungen (z.B. Wegführung, Flächenerschließung) daraus ableiten könnte. So wie wir es bei der River Quest Umthematisierung, beim Rookburgh-Bau, bei der Afrika-Modernisierung und beim jüngsten mexikanischen Brückenausbau getan haben.
  33. Sieht sehr wertig aus - ohne Diskussion. Bekommt dadurch Bahnhofscharakter. Frage an die Spione: Ist da jede Nische möbliert oder gibt es da irgendwo eine provisorische Lücke für einen späteren Durchgang? Ich wundere mich schon länger wie sie die Obstwiese erschließen wollen, von der es ja schon lange heißt, dass sie vielleicht, eventuell, irgendwie bebaut werden soll und es deshalb dieses Provisorium der Pflanzenwand in Klugheim gibt. Ich dachte immer ein Zugang von Berlin aus mit einem Durchbruch im Arkardengang sei viel logischer, weil man dann nicht extra den Lenterbachweg queren muss. Wenn aber der Arkadengang jetzt komplett geschlossen wird, spräche es dagegen. Nicht, dass man in Brühl aus der Thematisierung eine zukünftige Wegführung ableiten könnte - bei River Quest warten einige heute noch auf eine Verlegung - aber man kann es ja mal versuchen :D
  34. Ist das nicht überholt? War das nicht eine Spekulation aus der Anfangszeit von RB? Bin mir ziemlich sicher, dass es Fotos von dem geöffneten Tor gab aus denen hervorging, dass es einfach nur ein Backstage-Gang zur Wuze-Town Rotunde (Eventbereich) ist. Würde mich natürlich freuen, wenn es anders wär.
  35. Philicious hat auf Yanninator's Thema geantwortet in Berlin
    Ja weil Fans eben gerne über Hintergründe ihres Hobbies diskutieren. Im Fußball wie Transfers zustande kommen, in den Medien wie Filme/Spiele/Musik entstehen und bei Freizeitparks eben wie Attraktionen gebaut werden. Du hast jetzt mehrmals kommuniziert, dass dich das nicht interessiert, ich glaub das ist deutlich geworden. Für mein Befinden braucht es keinen Schutzpatron vom Phantasialand in einem FORUM FÜR PHANTASIALAND FANS. Hier sind ausschließlich Phantasialand-Fans und keine reinen "Hater". Kritik, Verbesserungswünsche und Feedback werden aus Zuneigung geäußert, nicht aus Ablehnung, denn man beschäftigt sich für gewöhnlich nicht mit Dingen, die unglücklich machen. Die Leute sind halt vom Film enttäuscht und fragen sich, welche Gründe es dafür geben könnte. Ist doch viel besser Dinge zu hinterfragen als pauschal als "schlecht" oder den Park als "unfähig" abzukanzeln. Diesen Austausch / Recherche unterbinden zu wollen, schafft genau die Art von "Kritik" die du einzudämmen versuchst, nämlich blindes Bashing ohne sich mit Hintergründen zu befassen. Herauszufinden welches Studio den Film produziert hat ist genauso interessant und relevant wie herauszufinden ob der Hersteller von FLY Vekoma, Intamin oder B&M heißt. Es lässt Rückschlüsse darauf zu, wie sich der Park in der Medienproduktion aufstellt, ein Aspekt der in Freizeitparks in den letzten 20 Jahren massiv an Bedeutung gewonnen hat. Und ja da gibt es durchaus Anlässe skeptisch zu sein und das ist trotzdem keine Majestätsbeleidigung für einen Park, der offensichtlich die meisten Dinge richtig gut macht.

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