Reputationsaktivität
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Frisbee hat auf Futuristic in Die Sache mit der Erweiterung...Ich habe mich schon sehr lange hier nicht mehr zu Wort gemeldet. So lange, dass ich nicht mehr weiß, mit welcher E-Mail-Adresse ich mich damals angemeldet und mich nun neu registriert habe. 😆
Das Erweiterungsverfahren läuft nun schon ca. 25 (!) Jahre. Und es ist klar, dass selbst bei grünem Licht im Brühler Rat noch viele weitere Jahre vergehen werden, bis überhaupt mal ein Bagger anrücken darf.
Jetzt kann man viel auf die Politik schimpfen, auf die Naturschützer, auf den bürokratischen Staatsapparat – und doch komme ich mittlerweile zu dem Schluss, dem Phantasialand mindestens mal eine Teilschuld an diesem langwierigen Verfahren zu geben.
Sich in ein Naturschutzgebiet erweitern zu wollen, gleicht wirklich einem Himmelfahrtskommando. Und selbst wenn man am Ende am Ziel angelangt, hat man viel verbrannte Erde hinterlassen und letztlich „nur“ eine kleine, fast schon bemitleidenswerte Lösung erhalten, ein kleines Stück Tümpel ohne weitere Perspektive auf zukünftige Erweiterungen, da vollständig eingeschlossen von Autobahn, Bundesstraße und dem eigenen Freizeitpark. Ist das ein erstrebenswertes Zukunftsszenario, das den 25-jährigen Aufwand (+ X) rechtfertigt?
Ich weiß, dass das Naturschutzgebiet nie zur ersten Wahl gehörte. Anfang der 2000er waren die Pläne in Richtung Wohngebiet / China- und Mystery-Parkplatz ausführlich begutachtet worden. Und dennoch ist aus meiner Sicht eine ganz entscheidende Option viel zu wenig betrachtet worden: Eine Erweiterungsfläche mit ein paar Kilometern Distanz zum Ursprungspark.
Ein Bürger hat am Montagabend in der Ratssitzung genau diesen Punkt aufgegriffen, aber keine Erklärung des Bürgermeisters erhalten: Warum muss die Erweiterungsfläche direkt an den bestehenden Park angrenzen? Es war ohnehin nie der Plan (zumindest nie kommuniziert worden), den bestehenden Park einfach nur zu vergrößern. Es ging immer um die betriebswirtschaftliche Idee, ein Zusatzangebot zu schaffen, um mehr Übernachtungen pro Kopf zu generieren. Hier war dann der Wasserpark ins Gespräch gebracht worden. Aber ob nun Wasserpark, Theaterhalle oder ein zweiter Themenpark mit separatem Eintrittspreis – für all diese Angebote braucht es keine direkte Grenze zum bestehenden Freizeitpark.
Ja, es ist ganz nett, wenn man als Hotelgast nur ein paar Meter von einem Park zum nächsten Angebot schlendern kann. Aber ist das heute noch der gelebte Standard? In den USA sind die Shuttlebusse oder Monorails, die die großen Distanzen zwischen den Parks überbrücken, nicht mehr wegzudenken. Und auch der Europa-Park hat nicht darauf gepocht, seinen Wasserpark direkt neben die hinterletzte Kurve von Wodan zu setzen. Stattdessen fahren auch hier Shuttlebusse und sorgen für eine nahtlose Verbindung.
Ohne es im Detail geprüft zu haben: Aber aus meiner Sicht hätte das Phantasialand sich sehr viel Ärger, sehr viele Jahre Verzögerung erspart und gleichzeitig sehr viel mehr Erweiterungsfläche (auch perspektivisch für die weiteren Jahrzehnte) sichern können, wenn sie wenige Kilometer weiter – außerhalb des Ville-Waldes – die Wiesen und Acker der Landwirte und Kommunen ins Visier genommen hätten. Klar, am Ende geht es auch ums Geld, aber es kann mir niemand sagen, dass die letzten 25 Jahre mit all den Gutachten, Prüfprozessen und letztlich der entgangenen Gewinne aufgrund des fehlenden Zusatzangebots (potenzieller Wasserpark o. ä.) kein teurer Spaß gewesen sind.
Und noch etwas wurde bei der Fragerunde mit den Bürgern deutlich: Die Brühler Bevölkerung ist einfach viel zu schlecht vom Phantasialand grundinformiert. Wo sind die Infostände vom Phantasialand? Wo sind die Flugblätter, die alle Details und Hintergründe aufzeigen? Wo wird die Flächennot auch einmal deutlich gemacht? Und erklärt, dass man die letzten Jahre wirklich probiert hat, ohne Expansion auszukommen (Abriss alt gegen neu) – und nicht einfach wie wild irgendwelche Naturschutzgebiete dem Erdboden gleichmachen möchte, um die Gier nach Wachstum zu stillen. Es geht doch vielmehr um eine Absicherung des Standorts, um mehr Qualität, längere Aufenthalte, weniger Tagesmassendruck. Das bedeutet dann auch weniger Verkehrsspitzen, weniger Tagesandrang und einfach höhere Wertschöpfung pro Gast (und damit auch ein längerer Aufenthalt in Brühl generell
Ich wünsche dem Park natürlich ein positives Ergebnis bei dieser ewigen Debatte. Aber ich hätte schon viel früher die Notbremse gezogen und mich um Alternativen gekümmert. Man hätte dabei auch perfekt die Umweltschützer mit ins Boot holen und in die Pflicht nehmen können, die ja immer betonen, sie würden dem Park eine Erweiterung gönnen – aber eben nicht ins Naturschutzgebiet. So hätte an anderer Stelle die Kompromissbereitschaft vielleicht ganz anders ausgesehen und eine Genehmigung deutlich beschleunigt werden können.
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Frisbee hat eine Reaktion von MortenV in Die Sache mit der Erweiterung...Ich war auch lange im Umweltschutz aktiv. Der Punkt, den du schilderst, ist valide: "Für die Umwelt protestieren geht klar, für ein privates Unternehmen, nicht."
Der Punkt ist ja auch, dass es "die Umwelt" nicht gibt. Und folglich die Umwelt auch nicht Stellung beziehen kann. Vielleicht würden Fuchs und Kaninchen sagen: wir ziehen lieber in die doppelt so große Ausgleichsfläche, als in diesem kleinen Eck zwischen Freizeitpark und Autobahn leben zu müssen, mit Lärm und Abgasen der Autobahn. Aber: nachdem die Natur kein Sprachrohr hat, und nicht widersprechen kann, ist es ein Leichtes zu sagen "Wir setzen uns ein für die Natur". Sieht man ja auch bei der ganzen Klima Diskussion. Vielen gehts tatsächlich nur darum, eigene Probleme zu kaschieren: da läuft's zuhause nicht rund, und dann geht man zu dieser Aktivisten-Gruppe und setzt sich für die gute Sache ein. Bringt ein gutes Gefühl und man ist raus von zuhause. Klima schützen, für gutes Wetter kämpfen. Von den eigenen Problemen ablenken. Geht klar.
Und bitte nicht falsch verstehen. Das Beschriebene trifft nicht auf alle zu. Es gibt tatsächlich sehr engagierte Menschen. Und Umweltschutz ist zweifelsohne ein extrem wichtiges Thema. Es kann aber auch entgleisen und aus den Fugen des Verstands geraten, wenn falsche Interessen dahinter stehen. Der Fall Ententeichdreieck scheint mir ein solcher Fall zu sein.
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Frisbee hat eine Reaktion von Henrik in NRW plant neues Gesetz - Mountainbike im Wald bald tabu?Ich war in meinem früheren Leben ein Eichhörnchen und da war es überhaupt kein Problem, einen Waldweg von 1 Meter zu überqueren. Wir haben das regelmäßig gemacht und uns gar nichts dabei gedacht. Hauptsache Nüsse!
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Frisbee hat eine Reaktion von Phantasiafreak92 in Die Sache mit der Erweiterung...Wie du schon sagst, ist die Therme Euskirchen ja nicht weit. Es sind mit dem Auto 20 Minuten.
Die spannende Frage ist also: was kommt bei den Besuchern am besten an?
Erweiterung des Freizeitparks mit zusätzlichen Attraktionen. Plus für Liebhaber von Wasserparks, Kooperation mit der in 20 Minuten entfernten Therme Euskirchen, um eine richtig große, moderne Therme mit Thermalwasser zu besuchen? Therme ab 26 Euro pro Person.
Erweiterung des Freizeitparks mit zusätzlichen Attraktionen. Plus für Familien die Wasser lieben, kurze, 5 Minuten Fahrt in ein rundum erneuertes Karlsbad in Brühl mit Rutschen. Städtisches Bad, ca 9 Euro wären realistisch.
Freizeitpark bleibt klein und beengt. Für Familien neues "Brühlantica" auf der Erweiterungsfläche, ab 48 Euro (Rulantica Preis).
Ehrlich gesagt: ich weiß nicht, was am besten ankommt. Ich kann nur von mir ausgehen und wenn ich in einen Freizeitpark fahre, dann will ich Freizeitpark Attraktionen, denn Spaßbäder und Thermen gibts überall. Ich könnte es mir leisten aber ich würde das Bad nicht nutzen.
Für Familien wird sicher auch der Preis eine Rolle spielen. Bei 9 Euro pro Person (Karlsbad 2.0) kann eine Familie sagen "los, das machen wir". Dann wird eine Übernachtung im Hotel gebucht und am nächsten Tag geht's zusammen schwimmen bevor die Heimfahrt angetreten wird. Klingt logisch.
Aber wie wäre das im Phantasialand-Bad? Hier das Rulantica Beispiel. Eine vierköpfige Familie zahlt 210 Euro für einen Tag. Dazu noch Essen und Getränke ist man realistisch mit 300 Euro dabei. Da stellt sich dann finanziell betrachtet eher die Frage: Hotel ODER Wasserpark. Das wäre für's Phantasialand eher kontraproduktiv.
Nun kann man natürlich sagen: im Europapark scheint es ja auch zu funktionieren. Das ist richtig. Der grundlegende Unterschied ist jedoch:
im Umkreis des EP gibt es keine vergleichbare Therme auf dem Niveau Rulantica oder Euskirchen.
EP hat Erweiterungsfläche und kann mit Park UND Therme wachsen. Beide Angebote konkurrieren dort nicht um wertvolle Fläche sondern ergänzen sich.
Gemeinde Rust steht hinter dem EP, Genehmigungen werden zügig erteilt. Planungssicherheit.
Die viel höhere Hotelkapazität. Heute ist der EP laut dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) mit 5800 Betten der größte Hotelstandort in Deutschland, mit jährlich 100 Millionen Euro die umsatzstärkste Gastronomie an einem Standort sowie Deutschlands größter privater Hotelbetreiber an einem Ort. Unter den jährlichen, 1 Million Hotelgästen im EP sind also genügend Personen, die Rulantica als Zielgruppe anspricht, das Konzept ist daher tragfähig.
Alle vier Vorteile, die der EP genießt, und die dort einen erfolgreichen Betrieb von Rulantica ermöglichen, fehlen in Brühl.
Schreibt es gerne drunter: Option 1 / Option 2 / Option 3 - was glaubst du, kommt bei Gästen am besten an? Familien? Kleingruppen?
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Frisbee hat eine Reaktion von Phantasiafreak92 in Neu 20XX: Spekulationen/WünscheSehr guter Fund. Bedeutet dann ja, dass das Gerücht, Achterbahnkonstruktion und Hallenkonstruktion wären eins und untrennbar miteinander verbunden, falsch ist.
Die Halle stand offenbar bevor Hollywood Tour, SpaceCenter und Fantissima eingezogen sind. Dann müssten die drei Attraktionen ebenso auch wieder rückgebaut werden können - und die gigantische Halle bliebe bestehen.
Wenn man von "wie nötig ist es?" ausgeht, dann ist mein Ranking:
SpaceCenter Halle
China Themenbereich
die kleinen Ecken (Taron Anstellbereich, Dreieck neben CL Hotel)
Dass man in der Halle noch immer nichts gemacht hat, kann ich mir nur mit einer möglichen Erweiterung erklären. Also abwarten, ob sich nicht doch was tut und die Zeit nutzen für kleine Verschönerungen hier und da. Neue Treppen.
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Frisbee hat eine Reaktion von Lechiii in Die Sache mit der Erweiterung...Persönlich glaube ich nicht, dass Bad auf der Fläche des PHL Sinn macht. Generell ist es ja eher die Ausnahme, dass ein Freizeitpark auch Schwimmbäder betreibt. Das mag in Rust und in Florida der Fall sein, die Voraussetzungen sind dort jedoch grundsätzlich andere.
Meines Erachtens wäre eine Kooperation mit der Therme Euskirchen oder ein gemeinsam renoviertes Karlsbad in Brühl die bessere Wahl. PHL Freizeitpark so erweitern, dass der Besuch definitiv 2 Tage füllt. Für Personen, die gerne schwimmen, Shuttle Bus zu Euskirchen / Karlsbad anbieten. Günstiger und zielführender.
Hinzu kommt: eine Kooperation ist ja zweiseitig. Gäste, die die Therme Euskirchen besuchen und dort übernachten, würden dann auch das PHL in Erwägung ziehen - und umgekehrt. Beide Firmen würden von der Kooperation profitieren. Wird hingegen in Brühl das Bad gebaut, entsteht Konkurrenz und beide Seiten leiden.
Deshalb ist meine Meinung: besser Kooperation statt Konfrontation.
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Frisbee hat eine Reaktion von TheDarkKyll in NRW plant neues Gesetz - Mountainbike im Wald bald tabu?Ich war in meinem früheren Leben ein Eichhörnchen und da war es überhaupt kein Problem, einen Waldweg von 1 Meter zu überqueren. Wir haben das regelmäßig gemacht und uns gar nichts dabei gedacht. Hauptsache Nüsse!
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Frisbee hat auf TheDarkKyll in Die Sache mit der Erweiterung...Schon richtig, mir ging es nicht darum auf den Status Quo vom Rechtlichen einzugehen, der war mir auch selbst so bewusst. Mir ging es eher darum ob bei einem Unternehmen, welches 2 Millionen Gäste jährlich begrüßt und Teile davon auchbeherbergt, überhaupt eine solche Entscheidung von der Kompetenz her auf lokaler Ebene getroffen werden kann, weil es in meinen Augen eben doch ein deutlich größeres Interesse ist, als man in der Lokalpolitik entscheiden könnte.
Der Umfang ist eben für mich ein anderer. Wenn auf die Erweiterung jetzt Firma Müller erweitern würde, die Metallsiebe herstellt, ist das eben was anderes als ein Tourismusbetrieb mit 2 Millionen Gästen. Ich hoffe man versteht, was ich meine. 😅
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So wie es verstanden habe, geht es eher um die eBikes, also die die max. 45kmh fahren können.
Aus meiner Sicht, werden die aber nur von Pendlern genutzt, die weite Strecken zur Arbeit fahren.
Persönlich habe ich noch keine negativen Erfahrungen mit Radfahren im Wald gemacht. Ich denke die Unvernüftigen sind da ganz klar eine ganz kleine Gruppe.
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Frisbee hat eine Reaktion von PhLucas in Die Sache mit der Erweiterung...Puh! Die "Fragestunde" .... Respekt an den Bürgermeister, der da so ruhig geblieben ist und selbst die dümmsten Fragen mit Ruhe beantwortet hat.
Was tatsächlich fehlt, ist eine Gesamtbetrachtung: was bringt die Zukunft? Mit Erweiterung: mehr Steuereinnahmen, damit kann der Kindergartenbeitrag gesenkt werden, die Schulturnhalle saniert werden, ein Senioren-Lesekreis,.... also was haben die Bürger konkret davon. Und in Bezug auf Umwelt: neue Fläche ist X-fach größer, schafft eine zusammenhängende Fläche auf der sich der Mustervogel ansiedeln kann und das Beispielchen ein Nest bauen kann. Und Verkehrskonzept: mit Erweiterung kann die Verkerssituation im Sinne von Brühl gelöst werden, ... weniger Verkehr in der Innenstadt.
Diese Gesamtbetrachtung ist in der Debatte ziemlich untergegangen, ist aber wichtig um die Konsequenzen der Entscheidung richtig einordnen zu können.
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Na das Thema E-Bike hat schon eine gewisse Tragfähigkeit dabei, das sagst du ja selber mit der Zugänglichkeit. Leute, die früher nicht den Berg durch eigene Kraft hochgekommen wären, weil sie nicht die Ausdauer haben mit kleinem Gang den Berg hochzukraxeln, sind nun eben in der Lage auch entsprechend anspruchsvollere Trails zu fahren.
Ich sehe das schon in gewisser Weise problematisch, weil da auch viele Leute dabei sind, die eben nicht die nötige Erfahrung oder nennen wir es mal Handling haben, wie man mit einem Mountainbike auf einem Trail fährt. Sieht man inzwischen gelegentlich, wenn diese Leute einen dann bergauf überholen mit voller Motorunterstützung und man sie dann bergab irgendwo 500 Meter weiter danach in der Böschung liegen sieht, weil sie mit viel zu viel Geschwindigkeit runtergedonnert sind. 😂
Ich finde das Thema Radfahren sowieso ein Thema für sich. Ich persönlich fahre regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit. Auch da siehst du zahlreiche Radfahrer, bei denen du den Eindruck bekommst, die allgemein gültigen Verkehrsregeln gelten für diese nicht und sie hätten einen Sondervorfahrtsstatus. Wobei ich eine Gruppe noch deutlich schlimmer als alle anderen Verkehrsteilnehmer finde: E-Scooter-Fahrer. Ich hatte disletzt auch mal wieder fast einen auf der Motorhaube nach dem Einkauf liegen, weil er meinte ohne Handzeichen von jetzt auf gleich 3Fahrspuren, davon 2 Gegenverkehr zu überqueren, um auf den Bürgersteig gegenüber zu fahren. 🙄
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Sonst gibts keine Probleme, oder? 🙈
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Frisbee hat eine Reaktion von Calotan in Die Sache mit der Erweiterung...Puh! Die "Fragestunde" .... Respekt an den Bürgermeister, der da so ruhig geblieben ist und selbst die dümmsten Fragen mit Ruhe beantwortet hat.
Was tatsächlich fehlt, ist eine Gesamtbetrachtung: was bringt die Zukunft? Mit Erweiterung: mehr Steuereinnahmen, damit kann der Kindergartenbeitrag gesenkt werden, die Schulturnhalle saniert werden, ein Senioren-Lesekreis,.... also was haben die Bürger konkret davon. Und in Bezug auf Umwelt: neue Fläche ist X-fach größer, schafft eine zusammenhängende Fläche auf der sich der Mustervogel ansiedeln kann und das Beispielchen ein Nest bauen kann. Und Verkehrskonzept: mit Erweiterung kann die Verkerssituation im Sinne von Brühl gelöst werden, ... weniger Verkehr in der Innenstadt.
Diese Gesamtbetrachtung ist in der Debatte ziemlich untergegangen, ist aber wichtig um die Konsequenzen der Entscheidung richtig einordnen zu können.
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Ich hatte an die kleine Rundfahrt (Würmlings Express) gedacht dass sie verlängert wird oder die Station/ der weg verlegt werden könnte. Eben zur Empore hin.
Bei einer künftigen Überarbeitung der CB halle, wieder im vorraus gehandelt.
Denke aber dennoch einfache Sitzgelegenheiten und eine Verbindung der zwei Gebäude, liegt da doch am naheliegensten.
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Frisbee hat auf NCC1701-E in Die Sache mit der Erweiterung...Ich will dazu garnix sonst sagen. Ich find die Idee auch bescheuert
Ich wollte nur eine Antwort geben.
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Frisbee hat auf Joker in Die Sache mit der Erweiterung...Weil man die "wirklichen" Probleme ja offensichtlich nicht gelöst bekommt. Weil das ja bedeuten könnte, dass Wähler sich auch mal von einem abwenden, wenn man eine Entscheidung trifft.
Dann eben lieber Entscheidungen mit symbolischer Schlagkraft. Tut den Gegner nicht genug weh und die Befürworter fühlen sich gebauchpinselt.
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Frisbee hat auf Philicious in Die Sache mit der Erweiterung...In der Theorie ist das eigentlich auch der richtige Ansatz, in der Praxis zeigt sich aber, dass das in erster Linie oft ein Mobilisierungswettbewerb ist, bei dem das Netzwerk Ententeich einfach auf bestehende Organisationsstrukturen zurückgreifen kann, während der Widerstand gegen den Widerstand das eben nicht kann. Ich glaube zwar auch, dass der Otto-Normal-Brühler im Zweifel eher aufgeschlossen gegenüber einer Erweiterung ist, aber ob ihm das wichtig genug ist um am Tag X eine Stimme abzugeben...
Und doch beruht ein nicht unwesentlicher Teil der heutigen Politikverdrossenheit eben darauf, dass es immer wieder Beispiele gibt, wo mit politischem Willen dann doch Dinge möglich gemacht wurden, wo vorher auf das Verfahren und Gesetze verwiesen wurde. Es gibt beschleunigte Genehmigungsverfahren und Ausnahmegenehmigungen, wo eben Dinge wie Öffentlichkeitsbeiteiligung zurückgefahren werden, weil ein öffentliches Interesse vorausgesetzt wird. Daher mein Tesla-Beispiel, was quasi das andere Extrem zum Fall in Brühl darstellt und ich im Übrigen auch nicht gut finde - aber es zeigt was möglich wäre. Auf die Diskussion ob die Ansiedlung eines internationalen Großkonzerns oder die Expansion eines Lokalunternehmens mit überregionaler Strahlkraft mehr im öffentlichen Interesse steht, habe ich richtig Bock. Zumal der US-Großkonzern noch Subventionen erhält, während der Lokalunternehmer alle Auflagen alleine tragen darf.
Kann sein, dass das von mir sehr billig argumentiert ist, aber dieses Verkehrsthema als Stadtthema wird mir auch zu heiß gekocht. Wenn da jeder Brühler so tut als würde er dadurch benachteiligt, fang ich als Kölner an die Frage zu stellen ob der Durchschnitts-Brühler nicht öfter im Jahr in Köln unterwegs ist und "meine" Straßen, Parkflächen, Geschäfte, Veranstaltungsorte "verstopft" als ich andersherum als Tourist in Brühl. Ich hab schon Verständnis dafür, den Status Quo wahren zu wollen, aber dieses super territoriale Anspruchsdenken bringt einfach keinen weiter. Sie leben halt seit 60 Jahren am zweitgrößten Freizeitpark-Standort Deutschlands und ich in der viertgrößten Stadt Deutschlands. Deal with it. Es ist einfach Fakt , dass ab dem Zeitpunkt, wo sich Leute von außerhalb in den Live-Stream zu einer Brühler Ratssitzung einklinken, es nicht mehr alleine ein reine eine Brühler Interessensentscheidung ist.
Das Verkehrsproblem würde mit einer Änderung des Bebauungsplan auch eher gelöst als durchs Aussitzen, aber hey, am Ende soll sich halt die Welt verändern, nur bei einem selbst soll alles gleich bleiben.
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Frisbee hat auf ruelps in Die Sache mit der Erweiterung...Aber irgendjemand muss entscheiden? Jetzt ist die Frage, wer denn sonst? Die Bürger der Stadt Brühl müssen damit leben. Entweder ein tolles Schwimmbad und noch Hotel mit mehr Autoverkehr. Dafür mehr Steuereinnahmen. Oder versuchen das PHL dauerhaft zu verdrängen bzw. klein zu halten.
Bürgerbefragung halte ich dem Fall eine gute Lösung. Ich glaube sogar, dass die meisten Brühler für eine Erweiterung stimmen.
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Frisbee hat auf Sebdo in Die Sache mit der Erweiterung...Bei soetwas währe ein Volksentscheid eine gute sache. Auf der anderen Seite sehe ich es bei uns. Dort wollte Centerparks vor 4 Jahren ein belastetes Areal kaufen um dort einen Park zu errichten. Aktuell ist das Gebiet wegen möglicher Kampfmittel großräumig abgesperrt. Es wurde ein Volksentscheid in der ansässigen Ortschaft gemacht. Knapp 300 Bürger haben abgestimmt und sich dagegen entschieden. Grad so ein Investor hätte der Region noch etwas gebracht aber da sind die Anwohner, die Angst haben ihre Privat Vermietete Unterkunft nicht mehr vermietet bekommen.
Nun steht das Areal nach wie vor mit Meterhohen Zäunen und nicht passiert. Centerparks hätte auf eigene kosten die Kampfmittel beseitigt.
Also Bürger befragen ist nicht immer die sinnvolle Idee.
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Frisbee hat auf Peppy in Die Sache mit der Erweiterung...Ich hab das dort gestern auch verfolgt, da ging es in der Tat heiß her. 😅
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Frisbee hat eine Reaktion von EP_Daniel in Die Sache mit der Erweiterung...Ich war auch lange im Umweltschutz aktiv. Der Punkt, den du schilderst, ist valide: "Für die Umwelt protestieren geht klar, für ein privates Unternehmen, nicht."
Der Punkt ist ja auch, dass es "die Umwelt" nicht gibt. Und folglich die Umwelt auch nicht Stellung beziehen kann. Vielleicht würden Fuchs und Kaninchen sagen: wir ziehen lieber in die doppelt so große Ausgleichsfläche, als in diesem kleinen Eck zwischen Freizeitpark und Autobahn leben zu müssen, mit Lärm und Abgasen der Autobahn. Aber: nachdem die Natur kein Sprachrohr hat, und nicht widersprechen kann, ist es ein Leichtes zu sagen "Wir setzen uns ein für die Natur". Sieht man ja auch bei der ganzen Klima Diskussion. Vielen gehts tatsächlich nur darum, eigene Probleme zu kaschieren: da läuft's zuhause nicht rund, und dann geht man zu dieser Aktivisten-Gruppe und setzt sich für die gute Sache ein. Bringt ein gutes Gefühl und man ist raus von zuhause. Klima schützen, für gutes Wetter kämpfen. Von den eigenen Problemen ablenken. Geht klar.
Und bitte nicht falsch verstehen. Das Beschriebene trifft nicht auf alle zu. Es gibt tatsächlich sehr engagierte Menschen. Und Umweltschutz ist zweifelsohne ein extrem wichtiges Thema. Es kann aber auch entgleisen und aus den Fugen des Verstands geraten, wenn falsche Interessen dahinter stehen. Der Fall Ententeichdreieck scheint mir ein solcher Fall zu sein.
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Frisbee hat eine Reaktion von Weissnich in Die Sache mit der Erweiterung...Ich war auch lange im Umweltschutz aktiv. Der Punkt, den du schilderst, ist valide: "Für die Umwelt protestieren geht klar, für ein privates Unternehmen, nicht."
Der Punkt ist ja auch, dass es "die Umwelt" nicht gibt. Und folglich die Umwelt auch nicht Stellung beziehen kann. Vielleicht würden Fuchs und Kaninchen sagen: wir ziehen lieber in die doppelt so große Ausgleichsfläche, als in diesem kleinen Eck zwischen Freizeitpark und Autobahn leben zu müssen, mit Lärm und Abgasen der Autobahn. Aber: nachdem die Natur kein Sprachrohr hat, und nicht widersprechen kann, ist es ein Leichtes zu sagen "Wir setzen uns ein für die Natur". Sieht man ja auch bei der ganzen Klima Diskussion. Vielen gehts tatsächlich nur darum, eigene Probleme zu kaschieren: da läuft's zuhause nicht rund, und dann geht man zu dieser Aktivisten-Gruppe und setzt sich für die gute Sache ein. Bringt ein gutes Gefühl und man ist raus von zuhause. Klima schützen, für gutes Wetter kämpfen. Von den eigenen Problemen ablenken. Geht klar.
Und bitte nicht falsch verstehen. Das Beschriebene trifft nicht auf alle zu. Es gibt tatsächlich sehr engagierte Menschen. Und Umweltschutz ist zweifelsohne ein extrem wichtiges Thema. Es kann aber auch entgleisen und aus den Fugen des Verstands geraten, wenn falsche Interessen dahinter stehen. Der Fall Ententeichdreieck scheint mir ein solcher Fall zu sein.
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Frisbee hat eine Reaktion von bratcurry in Die Sache mit der Erweiterung...Ich war auch lange im Umweltschutz aktiv. Der Punkt, den du schilderst, ist valide: "Für die Umwelt protestieren geht klar, für ein privates Unternehmen, nicht."
Der Punkt ist ja auch, dass es "die Umwelt" nicht gibt. Und folglich die Umwelt auch nicht Stellung beziehen kann. Vielleicht würden Fuchs und Kaninchen sagen: wir ziehen lieber in die doppelt so große Ausgleichsfläche, als in diesem kleinen Eck zwischen Freizeitpark und Autobahn leben zu müssen, mit Lärm und Abgasen der Autobahn. Aber: nachdem die Natur kein Sprachrohr hat, und nicht widersprechen kann, ist es ein Leichtes zu sagen "Wir setzen uns ein für die Natur". Sieht man ja auch bei der ganzen Klima Diskussion. Vielen gehts tatsächlich nur darum, eigene Probleme zu kaschieren: da läuft's zuhause nicht rund, und dann geht man zu dieser Aktivisten-Gruppe und setzt sich für die gute Sache ein. Bringt ein gutes Gefühl und man ist raus von zuhause. Klima schützen, für gutes Wetter kämpfen. Von den eigenen Problemen ablenken. Geht klar.
Und bitte nicht falsch verstehen. Das Beschriebene trifft nicht auf alle zu. Es gibt tatsächlich sehr engagierte Menschen. Und Umweltschutz ist zweifelsohne ein extrem wichtiges Thema. Es kann aber auch entgleisen und aus den Fugen des Verstands geraten, wenn falsche Interessen dahinter stehen. Der Fall Ententeichdreieck scheint mir ein solcher Fall zu sein.
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Frisbee hat eine Reaktion von bratcurry in Die Sache mit der Erweiterung...Vielen Dank, dass du dir das gegeben hast und die mühsame Debatte verfolgt und für uns zusammengefasst hast!
Klar, das Phantasialand könnte transparenter agieren, das würde auch mehr Zustimmung in der Bevölkerung hervorrufen. Erklären, worum es geht und warum A und B wichtig sind und C keine Option ist. Diese Transparenz ist wichtig und da kann sich das PHL tatsächlich noch verbessern.
Gleichzeitig muss man aber auch feststellen: hier wird ja nicht zu betoniert wie bei nem Flughafen Rollfeld oder Logistikunternehmen. Wo war der Protest, als diese Fläche in Brühl versiegelt und betoniert wurde???
Ein Freizeitpark lebt immer auch von den Grünflächen und von der Bepflanzung. Auch wenn auf der Erweiterungsfläche (leider) kaum Attraktionen entstehen, so wird es dennoch Freizeitfläche. Also Hotelfläche, ein Areal, welches eben nicht starr versiegelt wird sondern wichtige Grünflächen umfasst. UND on top eben noch die doppelte Fläche als Ausgleichsfläche!!! Also für die Natur ein enormer Gewinn.
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Frisbee hat eine Reaktion von bratcurry in Die Sache mit der Erweiterung...Oh Hilfe! Ich dachte, der Münchner Merkur markiert das untere Ende der Qualitätsskala. Aber der Kölner Stadtanzeiger steht dem in Nichts nach.
Da werden aus ein paar belanglosen Postings und Kommentaren mit KI billige Artikel für die Lokalpresse erstellt und scheinbar ohne Prüfung, ungelesen veröffentlicht. Furchtbar. Im Ergebnis lässt sich festhalten: manche finden die Gastro im Park als zu teuer, andere nicht. In jedem Fall kann man festhalten: Lesen hilft. Die Preise stehen angeschrieben.