vor 8 Stunden8 h Wenn man bedenkt, dass das eigentliche Hauptprodukt eines Freizeitparks „ein schöner Tag mit der Familie“ ist, sind manche Wartezeiten schon ziemlich bizarr.120 Minuten beim Mystery Castle oder 90 Minuten bei den Winjas sind keine normalen Wartezeiten mehr. Wenn ich für eine Attraktion länger anstehe, als ein durchschnittlicher Kinofilm dauert, läuft meiner Meinung nach etwas schief.Niemand sagt am Sonntagmorgen zu seiner Familie: „Kommt, heute machen wir mal was Schönes zusammen. Wir spielen Phantasialand. Wir stellen uns jetzt 2 Stunden in den Flur. Keiner bewegt sich. Wir warten hier.“
vor 6 Stunden6 h Und das ist heute sogar noch harmlos finde ich. Interessant ist nur wieder, dass seit Parköffnung Mystery Castle down ist. Hm. Und der würmling Express. Komisch. Bearbeitet vor 6 Stunden6 h von flaffstar (Bearbeitungshistorie anzeigen)
vor 5 Stunden5 h Kumpel ist gerade da. Haben sich morgens Quickpässe für Taron und Chiapas geholt. Dort waren gerade 100 Minuten Wartezeit. Absolut unnormal. Und da kann mir auch niemand erzählen, dass das halt so ist in den Ferien. Im Toverland z.B. hat man nur um die 30 Minuten Wartezeit. Und die sind nicht unbedingt für ihre schnelle Abfertigung bekannt. Efteling, Heide Park, alles voll, trotzdem "nur" 45-50 Minuten. Das ist immer noch viel, aber eben nur die Hälfte vom PHL. Bearbeitet vor 5 Stunden5 h von Peppy (Bearbeitungshistorie anzeigen)
vor 5 Stunden5 h Und ich erwähne es immer gerne: Im EP gibt es haufenweise Attraktionen die man selbst an brachial vollen Tagen "einfach so" fahren kann. Im Phantasialand haben diese "einfach so"-Attraktionen (wie z.B. Wakobato, Würmling Express oder Wellenfliegen) dann 30-60 Minuten.
vor 5 Stunden5 h Ich habe mich letzte Woche spontan von dem relativ günstigen Eintrittspreis von 49€ blenden lassen und dachte, dass es ja nicht so schlimm voll sein wird, wenn die Tickets noch so günstig sind... Über das Wochenende habe ich die Wartezeiten verfolgt und mich dementsprechend dann doch auf einen vollen Tag eingestellt. Die Wartezeiten sind nicht mal mein größtes Problem, der Park ist einfach viel zu eng. Es gibt, außer am Mondsee, keine einzige ruhige Ecke. Nirgendwo gab es noch eine Bank, auf der man sich mal 10 Minuten konnte. Wenn eine Person auch nur kurz stehen bleibt, geht auf dem Weg gar nichts mehr vorwärts. Es war schlimm. Ich hatte mich zum Glück heute Morgen direkt mit ein paar Quickpässen eingedeckt, denn kurz darauf ging die Schlange am Gästeservice bereits über den halben Kaiserplatz. Auch die Anzahl der Gäste mit Quickpass an den Attraktionen war erstaunlich. Bei Taron war die Quickpass-Schlange fast so lang wie die Singlerider. Das hat für mich einfach nichts mehr mit dem Phantasialand zu tun, das ich noch zu meinem letzten Besuch vor ein paar Jahren kennengelernt habe. Der "Premiumpark" wird immer mehr verramscht und bis auf den letzten Millimeter alles rausgequetscht. Ich werde den Park vorerst meiden
vor 3 Stunden3 h Bewertungen jucken den Park sicherlich gar nicht. Zumindest nicht die Führungskräfte die die aktuellen Preismodelle eingeführt haben. Bearbeitet vor 3 Stunden3 h von flaffstar (Bearbeitungshistorie anzeigen)
vor 3 Stunden3 h Bewertungen sind aber für die anderen Gäste relevant. Für Familien, die den Park noch von früher kennen und gemeinsam dort ne schöne Zeit haben wollen - und dann möglicherweise enttäuscht werden. Ich, es sollte jeder im Vorfeld wissen, worauf er sich einlässt.
vor 2 Stunden2 h vor 1 Stunde, MysteryCastlefan hat gesagt:Ich hatte mich zum Glück heute Morgen direkt mit ein paar Quickpässen eingedeckt, denn kurz darauf ging die Schlange am Gästeservice bereits über den halben Kaiserplatz.Finde es erschreckend, dass man es mittlerweile scheinbar schon als Glücksfall empfindet, allein die Chance zu bekommen, einen Quickpass kaufen zu dürfen. Als sei die Notwendigkeit, Quickpässe zu brauchen, in irgendeiner Form gängige Praxis und als regulärer Bestandteil eines Freizeitparkbesuchs in Kauf zu nehmen.Das ist absolut nichts gegen @MysteryCastlefan (falls es sich so liest), sondern viel mehr als Kritik der aktuellen Praxis im PHL gemeint: Genau diesen Ausnahmezustand mit den Quickpässen als neues normal zu verkaufen, in der Hoffnung, dass die Gäste das schlucken und in Zukunft Quickpässe eben als einen völlig normalen Bestandteil eines Tags im Park akzeptieren, der eben notwendig ist, um den Tag überhaupt erst genießbar zu machen.Dass man hier in Brühl nicht längst auf die Idee gekommen ist, die Quickpässe über die App anzubieten, ist mir ein Rätsel. So eine lange Schlange am Gästeservice, da ist doch noch mehr Gewinnmaximierung drin! Entweder man verkauft Quickpässe für den Gästeservice, oder wieso nicht gleich QR-Codes neben den Attraktionen, die man mit der App scannen kann, und dann automatisch per im Konto hinterlegten Zahlungsmethode Betrag X abgebucht und der Quickpasszugang gewährt wird. Pay per ride + Eintrittsgebühr ist doch super; viele einzelne, kleinere Abbuchungen fallen ja nicht so auf wie eine größere Einmalzahlung für den Quickpass am Gästeservice. Damit kann man den Leuten unauffällig noch mehr Geld aus der Tasche ziehen! Das klingt jetzt zynisch, aber um nichts anderes geht es ja hier. Früher waren Quickpässe ein absolut optionales Add-on, um die Wartezeit von 45 Minuten auf 5 zu reduzieren. Die Tickets dafür etwas teurer, weniger Leute im Park, aber fröhliche Leute im Park, die eine gute Zeit hattenm. Aber scheinbar lässt sich mit schlechter Laune in einem überfüllten Park am Ende des Tages ein paar Euro mehr verdienen.Ein profitorientiertes Unternehmen macht also profitorientiertes Unternehmen-Sachen – absolut fair. Aber gibt es nicht einen Mittelweg, einen Kompromiss, dass alle Seiten glücklich werden? Früher ging das doch auch, oder war die Preisgestaltung vor Corona etwa so ein Minusgeschäft für den Park? Mich würde wirklich interessieren, was den Anlass gab zu dieser neuen Strategie der absoluten Gewinnmaximierung: Fan- und Stammkundenangebote raus, dafür billig Menschenmassen mit Ramschpreisen in den Park locken, um sie dann durch Upchargeangebote auszumelken. Eigentlich genial. Nestlé, Shein & Co. haben auch alles auf maximalen Gewinn ausgerichtet und fahren damit gut. Aber je mehr man in diese Richtung geht, um so mehr fällt hinten runter: Alles, was sich nicht umgehend durch schwarze Zahlen rechnet, wird wegrationalisiert. Das Unternehmen wird dadurch immer unsympatischer. Doch wenn man ein Monopol hat, ist das egal.Aber das Phantasialand hat kein Monopol. Und trotzdem fährt es diese Praxis, wohl wissend, was das für einen Eindruck macht. Aber das ist mit eingepreist, unter'm Strich wird mit mehr unglücklichen Besuchern scheinbar mehr Geld gemacht, als mit weniger glücklichen Besuchern. Doch das geht auf Kosten der Sympathiepunkte. Und da darf man sich fragen, wie lange das noch gut geht, und wann bzw. ob da irgendwann wieder gegengesteuert wird.Traurig ist die Entwicklung allemal. Der Spirit ist einfach ein anderer geworden. In dem schrecklichen Phantasialand-Song hieß es damals noch: "Bei dir sind alle Sorgen klein"(Mich würde mal interessieren, wie klein die Sorgen der Eltern einer vierköpfigen Familie sind, wenn sie, sich durch günstige Tickets gelockt auf einen tollen Tag freuend, realisieren, dass sie nochmal fast das doppelte zahlen müssen, um ihren Kindern auch nur einen halbwegs guten Tag bieten zu können)"Du hast das Glück gebucht"(Und diese Eltern sich dann daran erinnern, wie glücklich sie sich doch schätzen können, dass sie an der Quickpass-Schlange nur über den halben Kaiserplatz anstehen müssen) "Und niemals Langeweile" (Und die Kinder selbstverständlich außer sich vor Freude sind, wenn sie geschlagene zwei Stunden in einem schlecht belüfteten, schwitzigen Anstehbereich etwaige Maus-Animatronics in Bücherregalen suchen dürfen)"Bunte heile Welt"(Und am Ende des Tages alle hundskaputt einfach nurnoch in ihr trautes Heim nach Hause wollen)Ich weiß ich weiß, das ist jetzt alles etwas zugespitzt formuliert, aber das sind eben meine Gedanken zu dem Thema. Finde die Entwicklung sehr schade und hoffe, dass sich das Phänomen halbwegs auf den Sommer beschränkt. Bin im September da und bin mal gespannt. Mir geht es primär nicht mal um die Fahrgeschäfte, aber wenn selbst das herumschlendern, umhergucken und Themengebiete-auf-sich-wirken-lassen aufgrund der Besuchermassen nicht mehr klappt, frage ich mich, wozu es das alles dann überhaupt noch braucht.
vor 1 Stunde1 h vor 14 Minuten, Calotan hat gesagt:Finde es erschreckend, dass man es mittlerweile scheinbar schon als Glücksfall empfindet, allein die Chance zu bekommen, einen Quickpass kaufen zu dürfen. Als sei die Notwendigkeit, Quickpässe zu brauchen, in irgendeiner Form gängige Praxis und als regulärer Bestandteil eines Freizeitparkbesuchs in Kauf zu nehmen.Das ist absolut nichts gegen @MysteryCastlefan (falls es sich so liest), sondern viel mehr als Kritik der aktuellen Praxis im PHL gemeint: Genau diesen Ausnahmezustand mit den Quickpässen als neues normal zu verkaufen, in der Hoffnung, dass die Gäste das schlucken und in Zukunft Quickpässe eben als einen völlig normalen Bestandteil eines Tags im Park akzeptieren, der eben notwendig ist, um den Tag überhaupt erst genießbar zu machen.Dass man hier in Brühl nicht längst auf die Idee gekommen ist, die Quickpässe über die App anzubieten, ist mir ein Rätsel. So eine lange Schlange am Gästeservice, da ist doch noch mehr Gewinnmaximierung drin! Entweder man verkauft Quickpässe für den Gästeservice, oder wieso nicht gleich QR-Codes neben den Attraktionen, die man mit der App scannen kann, und dann automatisch per im Konto hinterlegten Zahlungsmethode Betrag X abgebucht und der Quickpasszugang gewährt wird. Pay per ride + Eintrittsgebühr ist doch super; viele einzelne, kleinere Abbuchungen fallen ja nicht so auf wie eine größere Einmalzahlung für den Quickpass am Gästeservice. Damit kann man den Leuten unauffällig noch mehr Geld aus der Tasche ziehen!Das klingt jetzt zynisch, aber um nichts anderes geht es ja hier. Früher waren Quickpässe ein absolut optionales Add-on, um die Wartezeit von 45 Minuten auf 5 zu reduzieren. Die Tickets dafür etwas teurer, weniger Leute im Park, aber fröhliche Leute im Park, die eine gute Zeit hattenm. Aber scheinbar lässt sich mit schlechter Laune in einem überfüllten Park am Ende des Tages ein paar Euro mehr verdienen.Ein profitorientiertes Unternehmen macht also profitorientiertes Unternehmen-Sachen – absolut fair. Aber gibt es nicht einen Mittelweg, einen Kompromiss, dass alle Seiten glücklich werden? Früher ging das doch auch, oder war die Preisgestaltung vor Corona etwa so ein Minusgeschäft für den Park? Mich würde wirklich interessieren, was den Anlass gab zu dieser neuen Strategie der absoluten Gewinnmaximierung: Fan- und Stammkundenangebote raus, dafür billig Menschenmassen mit Ramschpreisen in den Park locken, um sie dann durch Upchargeangebote auszumelken.Eigentlich genial. Nestlé, Shein & Co. haben auch alles auf maximalen Gewinn ausgerichtet und fahren damit gut. Aber je mehr man in diese Richtung geht, um so mehr fällt hinten runter: Alles, was sich nicht umgehend durch schwarze Zahlen rechnet, wird wegrationalisiert. Das Unternehmen wird dadurch immer unsympatischer. Doch wenn man ein Monopol hat, ist das egal.Aber das Phantasialand hat kein Monopol. Und trotzdem fährt es diese Praxis, wohl wissend, was das für einen Eindruck macht. Aber das ist mit eingepreist, unter'm Strich wird mit mehr unglücklichen Besuchern scheinbar mehr Geld gemacht, als mit weniger glücklichen Besuchern. Doch das geht auf Kosten der Sympathiepunkte. Und da darf man sich fragen, wie lange das noch gut geht, und wann bzw. ob da irgendwann wieder gegengesteuert wird.Traurig ist die Entwicklung allemal. Der Spirit ist einfach ein anderer geworden. In dem schrecklichen Phantasialand-Song hieß es damals noch:"Bei dir sind alle Sorgen klein"(Mich würde mal interessieren, wie klein die Sorgen der Eltern einer vierköpfigen Familie sind, wenn sie, sich durch günstige Tickets gelockt auf einen tollen Tag freuend, realisieren, dass sie nochmal fast das doppelte zahlen müssen, um ihren Kindern auch nur einen halbwegs guten Tag bieten zu können)"Du hast das Glück gebucht"(Und diese Eltern sich dann daran erinnern, wie glücklich sie sich doch schätzen können, dass sie an der Quickpass-Schlange nur über den halben Kaiserplatz anstehen müssen)"Und niemals Langeweile"(Und die Kinder selbstverständlich außer sich vor Freude sind, wenn sie geschlagene zwei Stunden in einem schlecht belüfteten, schwitzigen Anstehbereich etwaige Maus-Animatronics in Bücherregalen suchen dürfen)"Bunte heile Welt"(Und am Ende des Tages alle hundskaputt einfach nurnoch in ihr trautes Heim nach Hause wollen)Ich weiß ich weiß, das ist jetzt alles etwas zugespitzt formuliert, aber das sind eben meine Gedanken zu dem Thema. Finde die Entwicklung sehr schade und hoffe, dass sich das Phänomen halbwegs auf den Sommer beschränkt. Bin im September da und bin mal gespannt. Mir geht es primär nicht mal um die Fahrgeschäfte, aber wenn selbst das herumschlendern, umhergucken und Themengebiete-auf-sich-wirken-lassen aufgrund der Besuchermassen nicht mehr klappt, frage ich mich, wozu es das alles dann überhaupt noch braucht.Da bin ich zu 100% bei dir. Ich bin eigentlich kein Freund von Quickpässen und habe auch in noch keinem andern Park welche gekauft, weil ich eben genau dieses Upcharge-Konzept falsch finde. Ich bezahle Eintritt, dann möchte ich nicht für jede Attraktion Preise wie auf der Kirmes bezahlen. Ich wollte eigentlich auch ins Phantasialand, um mir eben insbesondere die Thematisierungen in Ruhe anzuschauen.Die Themenwelten wirken durch die Masse an Menschen leider auf mich kaum noch, weil man gar nicht mehr die Möglichkeit hat, mal kurz den Blick schweifen zu lassen. Man wird durch die Gänge "geschoben" und muss permanent aufpassen, niemanden umzurennen. Noch schlimmer finde ich allerdings, dass Quickpässe nicht zurückerstattet werden, wenn die Attraktion aufgrund eines technischen Defekts schließen muss. Ich weiß nicht, wie lange Taron heute down war und ob er nochmal geöffnet hat... Aber die Vorstellung, dass man Leuten 12€ abzieht und dann weder Leistung noch Rückerstattung bietet, macht mich sprachlos
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