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Auswirkungen der Gaskrise/Energiekrise auf Freizeitparks


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vor einer Stunde schrieb LeoLa:


2021 wurden 41,1% des Strombedarfes aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Das waren wohlgemerkt 7% weniger als im Vorjahr. 
 

https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen#ueberblick

 Erneuerbare sind aber inklusive Biogas und Wasserkraft, die dabei den Hauptanteil ausmachen.

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vor einer Stunde schrieb hag:

 Erneuerbare sind aber inklusive Biogas und Wasserkraft, die dabei den Hauptanteil ausmachen.

Auch wieder falsch. Wasserkraft und „Biomasse“ machen nicht den Hauptanteil aus, sondern 29,8%. 
 

Wenn ich mir schon extra die Mühe mache, Quellen rauszusuchen, schau sie dir wenigstens auch an 😂

 

Wir reden hier über Strom. Die erste Grafik bezieht sich auf jegliche Form von Energie 

Edited by LeoLa (see edit history)
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Mea culpa, 2020 :)

 

vor 19 Minuten schrieb LeoLa:

 

Wenn ich mir schon extra die Mühe mache, Quellen rauszusuchen, schau sie dir wenigstens auch an 😂

 

 Alles klar, dann schau du dir auch die Quellen an, die ich bereitgestellt habe 😉  Die Doku ist kostenfrei verfügbar.

 

Etikette wahren schadet übrigens auch nicht 😉

 

 

 

 

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Ich hab mir die von @hag empfohlene Doku angesehen. Besten Dank. Aber was da suggeriert werden soll, hat doch einen Haken. Denn die konventionellen Kraftwerke dienen leider nicht der Versorgungssicherheit. In Frankreich sind 27 von 56 Atomkraftwerken vom Netz genommen. 

https://www.sueddeutsche.de/politik/frankreich-kernkraft-macron-1.5656779

 

Das knappe Gas wird hierzulande verstromt. Und heimische Braunkohle ist wie Steinkohle endlich. Importe sind teuer und nicht sicher. Es bleibt also nur die Möglichkeit auf erneuerbare Energien zu setzen und Energie zu sparen. Wieviel Prozent der Häuser sind ungedämmt? Wieso ist es in den meisten deutschen Städten lebensgefährlich das Fahrrad zu nutzen? Wäre es wirklich so schlimm wenn in der Bundesliga wie früher nahezu alle Spiele Samstags um 15.30 Uhr angepfiffen würden? Oder im Phantasialand die Geisterrikscha aus bliebe? (Au weia😉)

 

Was den Blackout betrifft. Gab es mal vor ein paar Jahren im Münsterland. Da knickten im Eiswinter die Strommasten wie Streichhölzer um. War nicht schön, aber sorgte für Zusammenhalt und 9 Monate später... 

 

Wir müssen uns umstellen, sonst übernimmt das die Natur.

Edited by Bahnschalker
Tippfehler (see edit history)
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vor 4 Stunden schrieb hag:

Mea culpa, 2020 :)

 

 Alles klar, dann schau du dir auch die Quellen an, die ich bereitgestellt habe 😉  Die Doku ist kostenfrei verfügbar.

 

Etikette wahren schadet übrigens auch nicht 😉

 

 

 

 


Über deine Doku habe ich ja gar nicht gesprochen - da wird meines Wissens auch nicht behauptet, letztes Jahr wären nur 7% des Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt worden, soweit ich das sehen/hören konnte. Alleine um die Aussage ging’s mir ;) 

 

Wo genau war ich jetzt nicht Knigge konform?

Edited by LeoLa (see edit history)
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vor 22 Stunden schrieb hag:

 

Das hat nix mit Leben verändern zu tun. Wind und Sonne haben letztes Jahr knapp 7% der Stromgewinnung ausgemacht. Kannst also die Anzahl der Windräder und Solarflächen mehr als vervierzehnfachen

 

Okay, du benutzt hier massivst falsche Zahlen. 2021 war der Energiemix:

  • 10% Solar
  • 22,2% Wind
  • 8,4% Biomasse
  • 3,8% Wasserkraft
  • Rest andere

Nix mit vervierzehnfachen. (Quelle: https://www.energy-charts.info/charts/energy_pie/chart.htm?l=de&c=DE&year=2021&show_labels=1&download-format=image%2Fsvg%2Bxml )

 

Ist noch viel zu tun? Ja. Wäre es besser gewesen, erst aus Kohle auszusteigen und dann aus der Kernkraft? Ja. Macht es Sinn, jetzt noch neue KKW zu planen, die in zehn Jahren in Betrieb sind und dann noch 40-50 Jahre laufen? Keinesfalls! Alea iacta est.

 

Edited by Noctew
Doppelpost (see edit history)
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Also...

 

1.) Ich beziehe mich auf die Daten aus der Doku. Die könnt ihr euch gerne angucken. Außerdem, wie bereits gesagt, auf das Jahr 2020. Beschwerden bitte ans ZDF.

 

2.)

vor 1 Stunde schrieb Noctew:

 

Okay, du benutzt hier massivst falsche Zahlen. 2021 war der Energiemix:

  • 10% Solar
  • 22,2% Wind
  • 8,4% Biomasse
  • 3,8% Wasserkraft
  • Rest andere

Nix mit vervierzehnfachen. (Quelle: https://www.energy-charts.info/charts/energy_pie/chart.htm?l=de&c=DE&year=2021&show_labels=1&download-format=image%2Fsvg%2Bxml )

 

Ist noch viel zu tun? Ja. Wäre es besser gewesen, erst aus Kohle auszusteigen und dann aus der Kernkraft? Ja. Macht es Sinn, jetzt noch neue KKW zu planen, die in zehn Jahren in Betrieb sind und dann noch 40-50 Jahre laufen? Keinesfalls! Alea iacta est.

 

 

Es ist noch so viel zu tun, dass es schlicht nicht zu stemmen ist. Als kleiner Funfact: Allein um die Chemieindustrie von Gas auf Strom umzustellen, wird der Stromverbrauch von ganz Deutschland in einem Jahr benötigt. Also den aktuellen Bedarf x 2! 

 

 Außerdem ist in der Doku die Rede vom Endenergieverbrauch, also dem Strom, der praktisch "aus der Steckdose" kommt. Das ist ein Unterschied:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen#ueberblick

Dann sind es nämlich keine 32,2% (Wind und Sonne) mehr, sondern noch 19,7% (alle erneuerbaren Energien). Wenn man davon dann den Anteil von Biomasse, Wasser etc. rausrechnet, sind es:

 0,197*(0,048+0,176+0,092) = 0,0622, also gut 6%. 

 

Hier sind vielen Zahlen im Umlauf, die auch schnell verwirren. Aber erzeugter Strom und Endenergie sind nicht das gleiche und hierbei muss man genau darauf achten, was in den Zahlen drin steckt und was nicht.

 

 

Anmerkung:

 

Endenergie ist von Industrie, Haushalt, Gewerbe und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft eingesetzte Energie. (https://de.wikipedia.org/wiki/Endenergie, 28.09.22 14:05). 

 

Und: Der erzeugte Strom und der Endstromverbrauch. Energie und Strom sind natürlich nicht das Gleiche. 

 

 

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vor 17 Minuten schrieb hag:

Außerdem ist in der Doku die Rede vom Endenergieverbrauch, also dem Strom, der praktisch "aus der Steckdose" kommt.


Falsch… (Wird aber auch auf der verlinkten Seite nicht erklärt soweit ich das sehe) 

 

„Endenergie“ bezeichnet den gesamten Energieverbrauch. Und eben nicht nur den Strom. 
 

Ein Großteil davon ist eben Wärmeenergie, die durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe gewonnen wird. In der Chemie Industrie wird Erdgas aber auch oft in chemischen Prozessen zerlegt und zu anderen Stoffen umgewandelt.

 

Funfact am Rande: Auch Wasserstoff wird weltweit zu 99% aus Erdgas gewonnen - unter Aufwendung von Strom. Unterm Strich sind Wasserstoffautos auch nix anderes als E-Autos mit Gas Heizung :D 

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vor einer Stunde schrieb LeoLa:


Falsch… (Wird aber auch auf der verlinkten Seite nicht erklärt soweit ich das sehe) 

 

„Endenergie“ bezeichnet den gesamten Energieverbrauch. Und eben nicht nur den Strom. 
 

Den Punkt gebe ich dir, ändert aber nichts an der Tatsache:

 

1.)

Die gesamte Nettostromerzeugung der Erneuerbaren lag 2021 bei 41,2%, davon gehen 29,2% auf das Konto von Wind und Solar. Bedeutet: Sie haben 12% des Stroms geliefert. Zugegeben, habe die falschen Zahlen gehabt. Trotzdem muss die Zahl der Windräder und Solarfläche verachtfacht werden. Da Holz und Pellets auch angezählt sind, muss der Anteil zusätzlich kompensiert werden.

 

2.)

Wind und Solar nicht für die Grundlast geeignet sind. 

 

3.)

vor einer Stunde schrieb LeoLa:

Ein Großteil davon ist eben Wärmeenergie, die durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe gewonnen wird. In der Chemie Industrie wird Erdgas aber auch oft in chemischen Prozessen zerlegt und zu anderen Stoffen umgewandelt.

Die Wärme muss dann aber auch durch Strom erzeugt werden, das gilt ja für alle Bereiche. Heizung, Verkehr (bzw. allgemein die Primärenergie) muss durch Erneuerbare versorgt werden, die Punkte sind ja noch nicht mal miteingerechnet! Da ist der private Strom nichts gegen.

Außerdem wird die Menge an Gas, die als Prozessbestandteil benötigt wird, ja nicht mit in die Statistik eingerechnet. Sie trägt ja nichts Stromversorgung bei.

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  • 2 months later...

Waren am WE vom 25.-26. im Ling Bao und anschließend nochmal vom 26.-27.11. im Matamba untergebracht.

Interessanterweise fiel uns unser Zimmer im LB direkt beim Betreten als sehr muggelig geheizt auf. Das Thermostat stand auf 17 C, keine Ahnung, wie das in Relation zur tatsächlichen Raumtemperatur stand. 😄 Ebenfalls hätte ich mir vorstellen können, dass die "Rotlicht-Heizer" in den Badezimmern aus Energiespargründen vom Netz genommen worden wären, dem war aber auch nicht so.

 

Interessanterweise stellten wir am darauffolgenden Tag im Matamba das krasse Gegenteil fest: es war äußerst frisch im Zimmer und die Heizung schien gedrosselt. Das war beim Duschen in Kombi mit dem kühlen Zug von der Badentlüftung echt grenzwertig. Zudem schwankte die Wassertemperatur ständig - hab ich so noch nie erlebt.. Hat jemand in letzter Zeit ähnliche Erfahrungen gemacht?

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Hab nun gerade 2 Nächte im Matamba verbracht. Zimmer insbesondere am Tag des Einzugs (So) trotz Regler auf voll (voreingestellt) tatsächlich frisch. Gestern besser, ich hatte sogar zurück geregelt. Im Bad allerdings kein Thema, war zwar nicht mollig (wie auch), aber einen Zug hab ich nicht wirklich gespürt. Und Wasser durchgehend herrlich warm/heiß.

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