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Dingens

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  1. Auf den Senkel geht das doch nur uns Freaks, die wir uns permanent mit dem Park beschäftigen und damit dann überfrachtet werden. Bei der ständigen Bewerbung von Superlativen geht es doch nur um Aufmerksamkeit bei Otto-Normal-Verbrauchern. Da muss unsereins schon mit leben, ich würde es genauso machen.
  2. Das stimmt nur unter juristischer Betrachtung. Aus kundenbeziehungstechnischer Sicht wird durchaus etwas weggenommen, wenn man eine hochwertige Leistung streicht, nachdem sie Ewigkeiten inkludiert war. Auch wenn das nur für Neuabschlüsse gilt. Gerade erst im März hat der Park in seiner Mail an die Erlebnispassinhaber stolz die Gründung des Phantasialand-Clubs mitgeteilt und darin versichert, dass den in den Club überführten Erlebnispassinhabern genau dieselben Leistungen wie bisher zur Verfügung stehen. Der Hotelrabatt wird dabei sogar extra benannt. Dass man das nach gerade mal vier Monaten für Neuabschlüsse einfach kommentarlos kippt, empfinden viele als Wortbruch.
  3. Und wie ich gerade auf der Parkhomepage sehe, gibt es bis mindestens Oktober immer noch den herkömmlichen Sonntagsrabatt, mit dessen Hilfe Nicht-Jahreskarteninhaber für Übernachtungen von Sonntag auf Montag 35 % Nachlass bekommen plus (!) eine Park-Freikarte für den zweiten Besuchstag. Die Leistung für Jahreskarteninhaber ist also indirekt sogar schlechter - wird aber mit den Worten "profitieren Sie" und "exklusiver Vorteil" als Zusatznutzen des Clubs beworben.
  4. Ich habe ja von Hauptleistungen gesprochen und den Parkzugang als auch schon relativ verwässerten Bestandteil beschrieben. Für mich waren Parkzugang und Hotelrabatt die schlagenden Argumente für die Jahreskarte. Hotelbesuche sind aber für mich ab sofort zu Ende oder nur noch ganz selten bei anderer Ermäßigungsgelegenheit akzeptabel. Und der Parkzugang wird ein Rechenexempel aus Durchschnittsbesuchen der letzten Jahre und den tausend „Freikartentombolas“ des Parks werden. Muss ich für mich mal durchrechnen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass hier ein langjähriger Jahreskartenkunde von Bord geht, ist groß. Mit Premium hat das nämlich nichts mehr zu tun.
  5. Ich bin schockiert. Hotelübernachtungen und Fantissima sind die teuersten Leistungen des Parks, und deren Rabattierung war das größte Pfund neben dem unbegrenzten Parkeintritt, mit dem die Jahreskarte wuchern konnte. Die krasse Eingrenzung des Rabatts auf belanglose Resterampe-Termine ist entsprechend eine heftige Entwertung der Karte. Erst recht vor dem Hintergrund, dass normale Tagesbesucher des Parks seit Jahren mit freien oder verbilligten Parkeintrittskarten nahezu totgeschmissen werden, so dass auch die Eintrittsrabattierung in Teilen nur noch eine Farce ist. Natürlich kann ein Park den Leistungsumfang einer Clubzugehörigkeit umgestalten. Wenn aber ausgerechnet die Hauptleistungen so massiv ausgehöhlt werden werden, ist dass schon ein Affront gegen die Stammkunden.
  6. Dann nehmen wir den hier. Besagter Veteranenbus auch hier links im Bild.
  7. Das mit den 40 Jahren muss man nicht so hoch aufhängen, es ging ja nur um ein sehr altes Beispiel, das zeigen sollte, wie lange das Prinzip der nicht messbaren und damit auch nicht widerlegbaren Superlative schon genutzt wird. Es zieht sich durch die gesamte Parkgeschichte, nur dass es zurzeit verstärkt genutzt wird. Beispiele: "Deutschlands größtes Freizeit- und Abenteuerparadies" (Siebziger) (wie definiert sich "größtes"?) "Europas größtes Freizeit- und Abenteuerparadies" (Siebziger und Achtziger) (wie definiert sich "größtes"?) Bobbahn - "eine der größten Attraktionen der Welt dieser Art " (Siebziger) (wie definiert sich "größte" und "eine der"?) Chinatown - "größte und schönste Ansammlung chinesischer Bauwerke außerhalb Asiens" (1981) (wie definiert sich "größte" und vor allem "schönste"?) Silbermine - "aufwändigste Fahrattraktion Europas" (1984) (wie bemisst sich der Aufwand?) Space Center - "Die größte Indoorbahn der Welt" (1988) (wie definiert sich "größte"?) Ling Bao bzw. Phantasia - "größtes zusammenhängendes chinesisches Gebäude außerhalb Asiens" (2003) (wer will das prüfen?) Black Mamba - "Die beste Bahn, die ich je gefahren bin" (Zitat Robert Löffelhardt 2006) Chiapas - "Weltweit steilste Abfahrt in einer Wildwasserbahn" (2014) (der anfängliche Hinweis, dass das nur für diesen Bahntyp gilt, verschwand schnell) und weitere. Hinzu kommen unzählige auf große Bedeutung aufgebauschte Belanglosigkeiten, wie Gondelbahn - "zurzeit einzige Gondelschwebebahn Deutschlands" (Siebziger) Geisterrikscha - "Europas längste unterirdische Geisterbahn" (1981) (wieviele unterirdische gibt es denn?) Talocan - "Europaneuheit" (2007) (nur weil suspended...) Taron - "Weltrekord mit den meisten Schienenschnittpunkten" (2016) (super) Und das sind ja nur die schwammigen Aspekte. Die waschechten Rekorde und nicht zuletzt die Europa- oder Weltpremieren, die über die Jahre entsprechend vermarktet worden sind, kommen ja noch hinzu. Ist also nicht so, als hätte der Park früher bescheiden hinter dem Berg gehalten. Werbeträchtige Angeberei (das meine ich nicht abwertend) konnte er schon immer gut.
  8. Das hier ist der Veteranenbus (links im Bild), und der hieß nicht so, weil Veteranen damit gefahren sind, sondern weil historische Fahrzeuge früher Veteranen statt Oldtimer genannt wurden.
  9. Schon vor 40 Jahren hat der Park auf jedem Prospekt werbewirksam damit geprahlt, Deutschlands (später sogar Europas) „größtes Freizeit- und Abenteuerparadies“ zu sein, ohne ansatzweise zu belegen, was das ist und wonach sich das bemisst. Warum jetzt also die ganze Aufregung um ein angeblich neues Gebahren?
  10. Nichts von dem, was sich im Gebäudekomplex befindet oder mal befand, hat je zum Wuze-Thema gepasst. Weder Space-Center, noch Hollywood-Tour, noch Cristallion, noch Fantissima - und auch nicht der Temple of the Nighthawk, seien wir ehrlich. Dschungeloptik im Bahnhof und ein Falkenbezug im Namen und durch Laser in der Halle machten zwar irgendwie was leicht Fantasymäßiges draus, hatte aber null Wuze-Bezug. Insofern ist es nach immerhin fast 20 Jahren thematischer Ungenauigkeiten in dieser Parkecke auch schon beinahe egal, wenn nun auch die neue Gestaltung „nur“ eine märchenhafte aber keine wuzemäßige Gestaltung bekommen hat Offensichtlich enstammt diese Fledermaussache ja einem bereits vorhandenen Konzept des Anbieters, und eine Abänderung hätte Mehrkosten verursacht. Und da es nur um die Neugestaltung einer alten Bestansanlage ging, hat man das vermutlich nachrangig bewertet. Für mich eine nachvollziehbare Entscheidung. Lieber das sicherlich hierfür begrenzte Budget für das Wesentliche verwenden.
  11. Und doch war er mit sechseinhalb Saisons einer der am längsten eingesetzten. Völlig unverständlich, auch wenn er mit seiner zentrierten Draufsicht einen originellen Ansatz hatte. Allein dass er durch seine Überfrachtung dem Parkneuling kaum Wege-Orientierung bot, war ein Unding. Vom chaotischen Gesamtbild ganz zu schweigen. Respekt für den Aufwand, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich fand es damals eine seltsame Entscheidung, den Plan als großen Faltplan als Heftbeilage beizulegen. Da hat man so manchen Besucher beim Studium der Karte bei großen Verrenkungen beobachten können. Ist meiner Erinnerung auch nach nur einer oder zwei Saisons wieder abgeschafft worden.
  12. Die Höhe lag im Auge des Betrachters, je nachdem, wo man gemessen hat, da die Bahn auf stark abschüssigem Gelände gebaut war, so wie River Quest heute auch. Der höchste Punkt der Bahn war die Kurve nach dem Lift, oberhalb des heutigen River-Quest-Eingangs. Zugleich stand die Bahn dort aber auch auf dem höchsten Geländepunkt, so dass eine senkrechte Messung deutlich weniger Höhenmeter ergab, als im Vergleich zum tatsächlich tiefsten Punkt der Bahn im Bahnhof.
  13. Die Nr. 31 im Plan ist meine neue Lieblingsattraktion.
  14. Was dadurch untermauert wird, dass der ab 1984 genutzte Plan mit „Hoge“ signiert ist.
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