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Coaster Hunter

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  1. @blitz2016 Ich sehe es etwas anders als du. Grade an den von dir genannten Beispiele kann man ja sehr schön sehen, dass man mit den entsprechenden Mitteln gutes Storytelling hinbekommen kann. Und warum sollte es, wenn es dort super funktioniert nicht auch in einem Freizeitpark funktionieren können? Allein zu Taron würden mir so viele Sachen einfallen, wie man die Geschichte in der Warteschlange erzählen könnte, auch ohne den einsatz von Bildschirmen. z.B.: Klugheim wird in der Geschichte das Dorf der klugen Köpfe genannt, weil sich dort die klügsten Menschen ihrer Zeit zusammengefunden haben um gemeinsam einen Ort zu errichten, an dem sie im Einklang mit der Natur leben können. Das naheliegendste wäre also, dass man in der Warteschlange an einem Punkt durch eine Werkstatt kommt. Hier könnte man Pläne auslegen, die Entwürfe von Taron zeigen. Somit wäre klar, dass es sich bei taron um eine Maschiene handelt, die von den Bewohnern entworfen wurde. Eine sehr leicht umzusetzende Sache wäre z.B., dass sich das Windrad beim Kornmüller beim vorbeirauschen des Zuges von Taron plötzlich schneller dreht um danach langsam wieder zur normalen Geschwindigkeit abzubremsen, das veranschaulicht die "Energie" des Zuges. Möglichkeiten gäbe es genug, man muss es halt nur ernsthaft wollen.
  2. Ich muss dir da zustimmen @mpgfreak, grundsetzlich sehe ich es als absolut unproblematisch an, wenn die Story bei einem Ride nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Es kommen ja auch genug Fahrgeschäfte oder ganze Parks ohne aus. Auf der anderen Seite möchte das Phantasialand mit seinen Themenbereichen gerne Traum-Welten erschaffen, in die der Besucher eintauchen kann. Mit dem Erzählen einer Geschichte kann man dem Gast nach meiner Meinung eine stärkere Immersion bieten. Durch das erzählen einer Story kann sich der Besucher besser auf das Thema einlassen, er verbindet nun mit Bestandteilen des Bereiches etwas, hat eine stärkere Assoziaton mit bestimmten Dingen. Ich nehme mal das Beispiel eines Fundstückes. Findet man einen hübschen historischen Gegenstand ist er mit Sicherheit schön anzusehen. Hat er jedoch eine spannende Historie oder gibt es eine aufregende Geschichte zu ihm macht es ihn gleich viel interessanter. Bei Mystery Castle hat man finde ich einen sehr eleganten Weg gefunden, dem Besucher die Story rüberzubringen. Nicht zu aufdringlich, man kann dem Professor zuhören oder sich untrerhalten, da er nicht alles übertönt und dadurch, dass man nicht wie bei z.B. RfA in einen kleinen Extraraum eingesperrt wird hat man nicht das Gefühl, dass es ohne schneller gehen Würde. Einen sehr einfachen weg sieht man Beispielsweise bei Krake im Heide Park, wo einfach schilder mit kurzen Texten in der Que angebracht wurden, die auf das "Ungeheuer" anspielen. Grade bei Erstfahrten kann eine Pre-Show die Spannung vor einer Fahrt noch mal deutlich anheben. Also ich würde mich freuen, wenn das Phantasialand den Gast wieder mehr in die Geschichte um den Bereich / um das Fahrgeschäft einführt.
  3. Das ist wirklich eine beachtliche Summe! Ich finde es sehr lobenswert wie man in Efteling mit dem Altbestand/Darkrides verfährt. Nun aber zu dem, was ich eigentlichen anbringen wollte: Ich denke ebenfalls, dass das Phantasialand noch die ein oder andere Familienattraktion vertragen könnte. Nach meinem Empfinden zeigt die durchweg hohe Frequentierung der Maus, auch an nicht so vollen Tagen, dass Attraktionen in diesem Sektor durchaus gefragt sind. Ich meine dies jetzt nicht unbedingt so, dass man noch einen Shooter nach Brühl stelen sollte. Die Komponente interaktivität jedoch sehe ich als sehr förderlich für den Reiz einer Wiederholungsfahrt. Dies kann sich ja sehr unterschiedlich ausdrücken, zum Beispiel in der Möglichkeit die Wegführung (und somit auch Geschichte) eines Darkrides zu beeinflussen (Ähnlich wie diese Bücher bei denen man sich am Ende eines Kapitels für eine Aktion entscheiden kann, die der Protagonist ausführen soll und dann ab einer Seite X weiterlesen soll um zu erfahren wie es weiter geht, so hat man direkten Einfluss auf die Geschichte). Mit einem Trackless system könnte man das Platzsparend umsetzen und es ist ja auch möglich für mehrere "Aktionen" den selben Raum zu nutzen, da man mit Hilfe von Mapping oder unterschiedlichen Animationen (physisch wie digital) ein sehr unterschiedliches Setting erschaffen kann. Weiter ist denke ich ein Kritikpunkt in Sachen Attraktionen nicht einmal unbedingt die Ausgewogenheit an sich, sondern die Verteilung der Attraktionen für die Kleinsten. Alle befinden sich in Woozetown oder Berlin, weit weg von Trillrides. Dazu kommt noch, dass der Kinderbereich von Woozetown nach meiner Meinung sehr Abgelegen ist. Er befindet sich in einiger Entfernung zu den Eingängen und im hinteren Teil der Woozetown-Halle und ist nur über Treppen oder die lange Rampe zwischen den beiden Hallen erreichbar und dadurch weit weg vom eigentlichen Geschehen ist. Dazu kommt sls verstärkender Faktor noch die öfters bemängelte Dunkelheit und niedrige Frequentierung des Bereiches. Die Restlichen Kinderattraktionen sind rund um die Woozetown-Halle angeordnet, dadurch konzentriert sich das Angebot für die jungen Besucher sehr auf diesen Bereich. Ich denke es wäre eigentlich garkein Nachteil wenn der Bereich näher an den Eingängen ligen würde und schnell von diesen erreichbar wäre oder zentral im Park liegen würde. So muss man nicht mit den Kindern bis zur anderen Seite des Parks laufen (ausgehend von den Eingängem China und Mistery). Denn der Vorteil vieler Fahrgeschäfte die dicht beisammen stehen ist eindeutig, dass man, wenn man einmal mit den Kindern dort angelangt ist, zwischen den Fahrgeschäfte ohne große Entfernungen mit möglichst geringen Zeitabständen wechseln kann, so kommt bei den Kleinen nicht so schnell Langeweile auf oder beschweren sich dass sie soweit laufen müssen. Ist der Bereich (baulich) noch eingegrenzt kann man die Kinder sogar, soweit man es ihnen zutraut allein herumlaufen lassen, während man selbst sich dann in der Nähe gemütlich hinsetzen kann. Auf der anderen Seite finde ich es aber auch immer schön, wenn es in direkter Nähe zu Trillattraktionen oder etwas rasanteren Fahrten auch kleine Attraktionen/Kinderfahrgeschäfte oder andere Beschäftigungsmöglichkeiten (Spielplätze, etc.) gibt, damit sich der Rest der Familie, während der andere Teil ansteht trotzdem in der Nähe aufhalten kann und somit auch die Möglichkeit hat diese Themenwelt zu erleben. Das ist es was mir am Phl ein bisschen fehlt. Ich glaube daher rührt auch der Eindruck es würde nicht so viel für Kinder geben, da es einfach im restlichen Park auserhalb von Berlin und Fantasy wirklich schlecht aussieht. Als wirklich extremes Beispiel sei hier einmal Deep in Africa genant, das im BM-Thred ja auch schon Diskutiert wurde. Dabei würde mir spontan so viel einfallen, was man in dieser Thematik für Kinder anbieten könnte. Ich denke auch nicht, dass Platz hierbei wirklich ein so riesiges Problem darstellt, wenn man es wirklich wollte bekommt man bei der Planung eines Themenbereiches soetwas integriert. Die meisten Kinderfahrgeschäfte sind ja wirklich nicht besonders groß. Das würde ich mir für die Zukunft wünschen, dass in den angesprochenen Punkten etwas nachgebessert wird. Dass solles dann aber auch endlich von mir gewesen sein. Vorerst zumindest
  4. Das Phantasialand hat nach der Fertigstellung der Themenwelt Klugheim und der damit verbundenen Eröffnung der beiden Achterbahnen Taron und Raik im Sommer 2016 knapp zwei Jahre später bereits die nächste Achterbahn angekündigt. Damit ist bei einigen Besuchern sowie auch Fans des Parks der Eindruck entstanden, dass das Phantasialand mit der momentanen Fokussierung auf den Ausbau des Thrill-Segments die Familien- und Kinderbesuchergruppen benachteiligen würde. Dazu kommt die immer wieder aufkommende Aussage in Bewertungen oder Kommentaren zum Park, dieser habe zu wenig Kinderattraktionen. Deshalb habe ich mir dies einmal zum Anlass genommen, um mir die Ausgewogenheit der Fahrgeschäfte einmal etwas genauer anzusehen. Dazu habe ich den wohl mit abstand erfolgreichsten Park in Deutschland zum Vergleich herangezogen und das Angebot an Fahrgeschäften miteinander verglichen. Um allerdings den Vorteil der Größe des Europapark zu relativieren habe nicht nur allein die Anzahl sondern auch den prozentualen Anteil der Fahrgeschäfte jeweils einer Kategorie gegeneinander aufgewogen. Die Einteilung in die Kategorien erfolgte grundsätzlich nach den Angaben der jeweiligen Parkhomepage, bei nicht eindeutigen Angaben erfolgte die Einteilung nach eigenem Ermessen, ich habe jedoch versucht die Einteilung möglichst aufeinander abzustimmen. Die Ergebnisse habe ich in einer liste Zusammengetragen: Dazu wird in beiden Parks ein Showprogramm geboten: Damit ist denke ich nun eine Grundlage für eine Diskussion geschaffen. (Ich habe aufgrund der schwierigen Vergleichbarkeit Spielplätze und Laufattraktionen bewusst herausgelassen) Sollte ich etwas vergessen haben bitte ich um Nachsicht, die Auflistung der Fahrgeschäfte und Shows erfolgte auf Basis der aktuellen Homepage des jeweiligen Parks. Aber nun möchte ich einmal auf Grundlage dieses Vergleiches eure Meinung zum Thema Ausgeglichenheit des Attraktionsangebotes erfahren. Findet ihr das Angebot Ausgeglichen? Sollte in bestimmten Bereichen nachgebessert werden? Ist der Vergleich so überhaupt sinnvoll? Gibt es eurer Meinung nach noch andere Ursachen für den angeblichen Mangel an Angeboten/Attraktivität des Parks für Kinder/Familien? (Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich hierfür ein neues Thema erstellt habe, da ich den Lesefluss im "Spekulationen und Wünsche" Thema nicht stören und die Diskussion nicht zu sehr ins Offtopic führen wollte wenn dies anders gesehen wird, bitte in den entsprechenden Bereich verschieben.)
  5. Ich denke auch, dass das "Problem" einfach ist, dass der Bereich DiA ja quasi wirklich nur aus der Black Mamba Besteht (abgesehen von den paar Snackbuden). Und das DiA quasi eine Sackgasse ist, da die Brücke nach Berlin mMn nicht sehr stark genutzt wird. Die Meisten Leute halten sich nach meinem Gefühl nur auf dem Martplatz auf und Betreten und Verlassen den Bereich über das große Tor richtung Mexico. Und der großteil, der Leute, die die Black Mamba fahren velässt den bereich danach recht schnell wieder. Auch für Familien, sieht es hier schwierig aus, da nichts in der nähe ist, wo ein Elternteil mit den Kindern hingehen kann um die Zeit zu überbrücken, die Mama oder Papa bei der Mamba ansteht.
  6. Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht über eine Baustelle in China und es wäre in meinen Augen wirklich sinnvoll, wenn man den zumindest einen Teil des angrenzenden Überbleibsels des Western-Bereiches hinzuziehen könnte. Aber das Problem ist einfach die CA, wie soll man bitte die Station verlegen können, wenn man die restliche Bahn stehen lassen möchte. Die Möglichkeiten, die ich sehe, sind entweder, wie schon von einigen angesprochen eine Zuordnumg der CA zu China/Asien und eine damit einhergehende Umgestalltung oder ein Abriss dieser, um die Fläche für Neues nutzbar zu machen.
  7. Das wäre meiner Meinung nach unter mehreren Gesichtspunkten eine wirklich geniale Idee. Zum einen hätte man mit diesen Filmen die Möglichkeit den Besuchern die Geschichte der Themenwelten/Attraktionen näher zu bringen. Zudem hätte man etwas Einzigartiges und nicht einen Film der noch in zig anderen Parks läuft. Drittens wären die Kosten sicherlich gegenüber einer Produktion in einem Studio o.Ä. geringer, da man nur Schauspieler und das erstellen des Filmes an sich bezahlen müsste. Ich glaube außerdem, dass das die gesammte Immersion während des Parkbesuches durch so einen Film noch verstärkt werden könnte, da man den Besucher nicht in eine noch wieder völlig fremde Welt entführt, sondern den Ort, den er grade noch auf der Leinwand gesehen hat so auch in der realen Welt direkt im Anschluss erleben kann und durch die Geschichte um diesen Ort, die er im Hinterkopf hat viel tiefer in diese Welt eintauchen kann. Ich glaube unter diesen Gesichtspunkten wäre es ein wirklich genialer Schachzug. Gleichzeitig würde man so ja auch eine super möglichkeit haben um indirekt neue Themenwelten zu bewerben, ähnlich wie der EP mit dem Rulantika - Musikal.
  8. Bei mir ergab sich vor einigen Jahren im Heide Park mal folgende Situation: Wir waren im Sommer da und standen etwas länger bei Scream an. Hinter uns eine Gruppe Mädchen: "Ey ich sitze aber gleich am Rand is klar ne." "Nee, ich will auch mal!" daraufhin entbrannte eine Diskussion, wer denn am Rand sitzen darf. Letztens im Phl eine andere Situation. Das von den "Normalos" so zimlich jede Inversion als Looping bezeichnet wird ist ja nichts neues mehr aber was ich letztens bei der Black Mamba gehört habe topt echt alles. Jugendliche Gruppe in der Warteschlange hinter mir: "Ey da fährt man ja die ganze Zeit auf dem Kopf." "Nee, die hat so umgedrehte Züge." "Hä is das nich voll unangenehm." "Nee du sitzt ja mit den Beinen nach unten." "Achso" an einer anderen Stelle dann: "Ey voll geil, guck mal Looping." "Ja aber nicht so normal, sondern so bisschen zur Seite." -Es war ein Fahrelement was man unter Fachkreisen eigentlich als, naja, ich glaube Kurve bezeichnen würde. Aber man kann ja auch nicht alles Wissen.
  9. Ich war heute im Park und es wurde wie gewohnt das kurze Programm vormittags und das lange nachmittags gefahren!
  10. Meinst du nicht, dass es für Kontrollgänge eine etwas ungewöhnliche Zeit ist und dass man die eigentlich bei Werkslicht macht? Ich glaube auch nicht, dass er dort ein Handy gesucht hat, wie gesagt ich meine, dass der- oder diejenige etwas größeres, eckiges herumgetragen hat.
  11. Ich habe heute Morgen beim Temple etwas sehr interessantes beobachten können. Wir sind schon früh mit dem Temple gefahren, so zwischen 10:00 Uhr und 10:30 Uhr. Dabei sah ich, wie jemand mit einer Stirnlampe in der Halle herumlief. Ich meine erkannt zu haben, dass er einen Kasten oder irgendwas eckiges getragen hat, kann mich aber auch täuschen. Hat jemand eine Vermutung, was der da gemacht haben könnte?
  12. Coaster Hunter

    [Klugheim] Taron

    Ich möchte hier im Golgenden auch einmal meine Gedanken teilen: Ich hatte mir vor der ersten Fahrt auf Taron die Hintergrundgeschichte durchgelesen und war eigentlich ziemlich begeistert von den vielen Gedanken, die sich das phl zum Hintergrund von Klugheim gemacht hat. Als ich dann das erste mal Taron gefahren bin, war ich echt von der Fahrt begeistert, aber ich habe im nachhinein gedacht: "Das Phl hatt eine so tolle Hintergrundgeschichte entworfen und eine wahnsins Kulisse dafür, diese auch zu inszinieren, aber man bekommt als normaler Parkbesucher von der ganzen Storry und den Hintergründen zum Theming garnichts mit." Wo sind die Kobolde, wo sind die Geysiere, wo sind die vulkanischen Aktivitäten, wo ist die Energie, die der Zug überträgt? Keine Frage, die Thematisierung ist weltklasse gemacht, aber zu einer kompletten Immersion gehört eben auch die inszenierung der Hintergrundgeschichte und das ist es meiner meinung nach, was das Level des Phl-Themings noch nicht auf das der ganz großen wie Disney, Universal und Co hebt. Zu dem bemängelten kleinen Stellen mit wenig bis keiner Thematisierung: Ich bin da vollkommen bei euch, grade bei so einer guten Gestalltung sollte man darauf achten, dass es solche Stellen nicht gibt! Denn je höher der Detailgrad des Umfeldes ist desto stärker ist auch der Kontrast zu diesen (wenn auch kleinen) ungestallteten Stellen. Das erste was einem durch den Kopf geht, wenn einem diese Stellen auffallen ist halt leider nicht: "Der Rest ist aber schön gemacht." sondern "Da haben die aber was vergessen zu gestallten!" Um so wichtiger ist es also diese Stellen genau so zu gestallten um den Gast nicht aus der Immersion zu reißen. Es ist ja auch garnicht viel nötig: Nebel mit Beleuchtung (wie von @Herr Aquarium schon angesprochen) und/oder nicht ganz so krasse Beton-Optik an den Wänden der Tunneldurchfahrt würden da ja schon genügen. Genau so ist es aus meiner sicht auch mit der inszenierung der Geschichte. Klugheim ist eine geniale Kulisse, und da liegt eben das problem, der detailgrad kann noch so hoch sein, wird es nicht richtig inszeniert bleibt es eben nur eine Kulisse, die dort steht, wie ein Gemälde, welches man sich ansieht, es ist zwar wunderschön, kann aber keine so tiefgründige Geschichte erzählen wie ein Film, bei dem Bewegung und Storry mit ins spiel kommen (sowie passende Sounduntermalung, welche in Klugheim aber schon vorhanden ist). Diese Dinge machen für mich den Unterschied zwischen sehr guter Gestalltung und weltklasse Thematisierung aus! Auch hier bedarf es meiner Meinung bei Taron nicht viel: -in der Kurve aus der Station könnte ich mir super eine Projektion vorstellen, die den schatten eines Kobolds zeigt der neben dem Zug herläuft und ihn misstrauisch beäugt, so ähnlich wie bei Expedition Everest der Jeti, der die Schienen auseinander reißt. -Im Moment des Launches könnte man super eine(mehrere) Wasser-Fontaine(n) Hochschießen, um zu verdeutlichen, dass die Energie für den Zug aus Geysieren gewonnen wird. -Um die Energieübertragung zu verdeutlichen könnte man im Bereich der Häuser mit LED-Lichtern im und nahe beim Schienenkörper arbeiten um Funkenflug zu simulieren oder die Schiene im Bereich der Häuserdurchfahrten mit Blauen Spotts anstrahlen, wenn der Zug drüber fährt. Die Idee mit den Flackernden Laternen von @Herr Aquarium ist allerdings such sehr gut. Ich hoffe, dass man vielleicht in Zukunft noch etwas davon umsetzt, um das Erlebniss noch besser zu machen. Bitte versteht mich nicht Falsch, Taron ist eine Weltklasse Achterbahn und Klugheim spielt in Europa ganz oben mit, aber es hat halt auch kleine Defizite, die es gilt zu beheben um die Immersion wirklich zu komplettieren Gruß Coaster Hunter
  13. Ich muss auch sagen, dass mir die Doku echt gut gefallen hat, die Fehler muss man halt einfach hinnehmen, so etwas passiert! Die Doku schneidet viele Facetten des Parks an und liefert so mMn ein gutes Gesamtbild des Phl mit vielen Einblicken, die auch etwas weiter reichen als die Attraktionen. Dabei wirkt das ganze sehr dynamisch und absolut nicht oberflächlich, wie so viele andere Dokus aus diesem Bereich. Großes Lob dafür, endlich mal wieder eine vernünftige Doku über einen Freizeitpark! Ps: Ich bin den Machern sehr dankbar dafür, dass sie das fast unmögliche geschafft haben und auf dämliche "Testfahrer" und selbsternannte "Achterbahnexperten" und "Adrenalinjunkies" verzichtet haben und keinen dummen "Vergleich" zwischen zwei Parks daraus gemacht haben, bei dem man zwei völlig unterschiedliche Familien (die meistens absolut keinen Plan haben und nach Jahren das erste mal wieder in einem Freizeitpark sind) in jeweils einen Park schickt um diese dann anhand von Kategorien in denen Punkte zum vergleich der Parks vergeben werden können, ohne den jeweils anderen Park überhaupt zu kennen.
  14. Moin, vorab schon mal sorry fürs Erschlagen Ich muss sagen, ich bin eigentlich eher der Meinung, dass man das MC entweder ganz oder garnicht aufwerten sollte. Dass soll jetzt nicht heißen, dass ich die kleinen aufwertungen, die der Park an anderen Fahrgeschäften / Themenwelten vornimmt nicht gut finden würde, aber beim MC ist es meiner Meinung nach etwas anders: - viele Attraktionen oder Themenbereiche, bei denen kleinere Verbesserungen vorgenommen werden sind neuer und damit im Gesamtbild "frischer" als das MC. - Durch die immer bessere Einbindung Riverquests in die Themenwelt von Klugheim stellt das MC einen meiner Meinung nach eine (zugegeben relativ kleine, aber dennoch) eigenständige Themenwelt innerhalb des Themenbereichs Fantasy dar. Die ganze Attraktion ist in sich eigentlich sehr stimmig und der Wartebereich ist vom Storytelling her auch einer der besser umgesetzten im Park. Allerdings sieht man der Attraktion an einigen Stellen an, dass sie schon etwas älter ist. Nicht nur an daran, dass an ein paar Stellen mal neue Farbe das ganze wieder etwas frischer aussehen lassen würde sondern auch besonders an den Stellen wo Teile der Thematisierung einfach kaputt sind. Dazu kommen dann noch solche Sachen wie die orangenen Fliesen im unteren Teil des Wartebereiches, die , wie ich finde, irgendwie nicht so ganz stimmig wirken und die man bei einer späteren Umsetzung der Anlage sicher anders gemacht hätte. Dabei muss ich aber sagen, dass der Wartebereich trotz der oben angesprochenen Punkte noch sehr gut ist und auf jeden Fall super Spannung aufbaut. Anders sehe ich es bei der Fahrt, die ist so natürlich auch stimmig, allerdings lässt meiner Meinung nach der Grad der Thematisierung deutlich nach, sobald man den Fahrraum betritt. Die Tore, durch die man eintritt sind gut gemacht und auch das OP - Häuschen in der Mitte ist ganz nett und die paar Effekte, die die Fahrt besitzt werden super eingesetzt, wenn sie auch nicht sonderlich spektakulär sind. Mehr ist dann aber auch nicht! Um einmal kurz auf die Dauer der Fahrt einzugehen möchte ich an dieser Stelle einmal erwähnen, dass mich die Kürze der Fahrt weniger stört. Deutlich mehr hingegen die kahlen Betonwände im Turm, die man bei der Fahrt sieht! Deshalb bin ich der Meinung, dass man das MC entweder mit einer deutlichen Aufwertung, die dem jetzigen Thema entspricht als eigenen Bereich bestehen lassen und eventuell sogar weiter ausbauen sollte (Also nicht unbedingt flächenmäßig sondern Gestsllterisch im Außenbereich um die Anlage) oder man passt es, wie man es mit RQ gemacht hat, (zumindest von Außen) an Klugheim an. Ich könnte mir bei einer Aufwertung der Anlage z.B. Folgendes vorstellen: Der Turm wird von außen dunkler gestallten und bekommt wie schon von Anderen erwähnt etwas Strucktur, große Veränderungen muss es aber meiner Ansicht nach von Außen am Turm nicht geben. Bei dieser Gelegenheit würde ich den Eingang auch dichter an Klugheim legen um erstens die Zugehörigkeit zu Mystery besser zu kennzeichnen und auf einen Umbau Chinas vorbereitet zu sein. Dann würde ich den Innen- und Außen-Wartebereich voneinander abgrenzen um zu gewährleisten, dass die Warteschlange nicht über die jetzigen Warteräume hinaus geht, damit die Räume davor nicht ihre Wirkung verlieren, weil man in ihnen ansteht. Die Brücke zum Turm könnte man überdachen um die Gäste vor Niederschlag und Sonne zu schützen. Die Räume bis zur Treppe würde ich nicht großartig verändern. Eine "Renovierung" reicht da denke ich vollkommen aus, so entsteht erstmal der Eindruck eines "normalen" Schlosses (ist ja jetzt auch schon so). Den Raum mit der Treppe, ab dort wo dann die Leitungen vorhanden sind würde ich gleichzeitig das Labor von Prof. Windhoven einrichten, damit ein passender Übergang zum folgenden Teil entsteht. Die Leitungen kann man eigentlich lassen, die sollten nur einmal neu gemacht werden, damit es wieder schick aussieht, dabei kann man es dann auch gleich vielleicht etwas mehr auf steampunk trimmen und dort mit Nebelmaschienen und wilden anzeigen arbeiten, dass ganze noch etwas mehr Dynamik bekommt. Dazu würde ich noch Zeichnungen von Gerätschaften, die er für die Energieerzeung benötigt und einige Chemische Formeln aufhängen, damit klar wird hier handelt es sich um ein Labor. Aus diesem kommt man jetzt, dort wo sich die Warteschlange teilt, durch zwei schwere Eisentüren in einen engen und spärlich ausgeleuchteten Wartungs-Gang, neben dem sich die Rohrleitungen fortsetzen. Dieser führt einen letztendlich in einen Kesselraum (Warteraum vor der Fahrt), der zu Speicherzwecken dient, um die Anlage zur Zerstörung des Bösen mit genügend Energie zu versorgen. Hier könnte man dann auch eine neue Pre-Show inszenieren, um den Gästen die Storry näher zu bringen. Nun aber zum Fahrraum, wo denke ich am meisten getan werden muss. Diesen stelle ich mir als ehemalig bewohnten Turm vor, der dann aber entweder von innen durch das Böse zerstört wurde oder zur Unterbringung der Maschinerie vom Prof. entkernt wurde. Die Freiräume zwischen den Führungsschienen der Bungeedrops könnte man dabei zur Andeutung herausgebrochener Zwischendecken nutzen und so die früher vorhandenen Stockwerke darstellen. Das hätte mehrere Vorteile: - Als erstes würde man damit die hässliche Beton - Optik beseitigen. - Man hätte als Fahrgast eine bessere Orientierung für die Fahrtgeschwindigkeit und die Höhe des Turms. - Man hätte die Möglichkeit im Theming verschiedene Beleuchtungsutensilien einzubauen, um den gesamten Turm auszuleuchten, sowie Beamer für 3D Mapping einzubauen. Die Decke des Turms könnte ich mir super als Gewölbe mit prächtigen Kronleuchter vorstellen. Das Böse würde ich nicht auf Leinwänden, sondern via Mapping auf den Wänden darstellen. Das OP-Häuschen würde ich auch etwas aufwerten, momentan sieht es zwar nicht wirklich schlecht aus aber ich würde es mit Rohrleitungen im stiel vom "Labor" im Treppenhaus ausstatten und eine ordentliche Nebelmaschiene dazu, damit man da unten ne ordentliche Show abziehen kann. Das soll jetzt aber auch reichen! Mich würden eure Gedanken mal interessieren, wie ihr euch eine Aufwertung der Attraktion vorstellen könntet.
  15. Ich kann da meinen Vorrednern nur zustimmen, möchte meine Gedanken hier aber trotzdem gerne noch teilen. Ich sehe es ja auch so wie diejenigen, die sagen eine Überarbeitung der Colorado Adventure sei nicht nötig da das Theming doch an den meisten Stellen der Bahn ganz in Ordnung ist. Zusätzlich müsse man ja das Alter der Bahn bedenken für welches das Thming auch sehr gut sei. Außerdem seien die "normalen" Besucher ja so auch mit der Colorado zufrieden. Meiner Meinung nach sind dies soweit alles nachvollziehbare Argumente die hier vorgebracht wurden Allerdings sehe ich die Attraktionen im Phantasialand nicht einzeln als Fahrgeschäft, welches durch eine Thematisierung und eine musikalische Untermalung (optional) ergänzt wird, sondern, wie es das Phantasialand auch selbst immer wieder betont, als Gesamterlebnis aus einem Zisammenspiel aus allen Komponenten aus denen die Attraktion besteht. Diese Komponenten gilt es meines Erachtens nach so in Einklang miteinander zu bringen dass diese miteinander verschmelzen und eine Illusion erschaffen, die den Fahrgast in ihr an Bann zieht. Das ist für mich auch der Unterschied der eine gute Attraktion von einer weltklasse Attraktion unterscheidet. Klar, den meisten Parks genügt es, dass ihre Besucher Spaß auf ihren rides haben und sie deshalb bereit sind dafür zu bezahlen. Daran ist ja absolut nichts verwerfliches und der Großteil des Publikums gibt sich damit ja meist mehr als zufrieden. Möchte man nun aber ein großes, internationales Publikum ansprechen muss man den Sprung von Attraktion zu Illusion schaffen um in der Obersten Liga mitzumischen. Und ja, Natürlich hat Disney einen Bonus durch die Filme und auch in den Disney Parks gibt es Markel aber dennoch denke ich, genau dieser Faktor ist es, der meiner Meinung nach einen Großteil des Zaubers von Disney ausmacht und es sich dadurch von den anderen Parks abhebt. Dieser Schritt ist es, den das Phantasialand noch gehen muss um sich mit Disney, Universal und Co. messen zu können und ich denke auch das es das möchte! So, lange Rede kurzer Sinn: Ich sehe die Colorado durchaus als gute Attraktion mit völlig hinreichender Thematisierung an. Jedoch sehe ich mittels einer Überarbeitung auch ein riesengroßes Potential die Bahn in eine völlig andere Liga zu befördern. Dies wäre natürlich ein ziemlich großer Aufwand, der sich aber durchaus, wenn man es richtig anpackt, rechnen kann. Würde man der Bahn noch einen Satz neuer Züge spendieren, könnte man die Bahn mit Sicherheit als neue Attraktion bewerben! Und die Grundsubstans ist ja wirklich gut, ich vermute mal, wenn man die Bahn bei der Aufwertung gleich mit überholen würde, wird diese locker noch 20 bis 30 Jahre halten! Also liebes Phantasialand: Illusion statt Attraktion! Ich bin mir sicher das ihr das könnt. Ps.: Ich hoffe der Beitrag ist verständlich und noch deutlich zu lang geraten! Bitte versteht mich nicht falsch, ich sehe das Phantasialand als einen super Park an und bin mir dessen bewusst, dass dies Meckern auf verdammt hohem Niveau ist! Aber gerade weil ich den Park so mag und er sich selbst indirekt ja auch gerne mit Disney vergleicht musste das einfach sein. Aber nun würde mich eure Meinung dazu mal interessieren (auch gerne konstruktive Gegenstimmen)! Also an dieser Stelle noch einen schönen Abend, Morgen, Tag, ... ach was auch immer Gruß Coaster Hunter
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