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phantastisch!

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phantastisch! hat zuletzt am 18. Oktober 2017 gewonnen

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  1. phantastisch!

    ERT für Hotelgäste

    Muss mich nochmal ergänzen: Im Oktober war die ERT NACH Parkschluss. Das dürfte aber nichts an der freien Wahl ändern. Nur der Vollständigkeit halber.
  2. phantastisch!

    ERT für Hotelgäste

    Man hat die freie Wahl, ob man die ERT am An- oder Abreise Tag nutzen möchte. So war es zumindest im Oktober bei unserem Besuch.
  3. Wen ich selber wieder in Parks komme, mache ich das gerne Danke für das Lob!
  4. Mein kleiner, bescheidener Bericht zu unserem Phantasialand-Besuch am 6. und 7. Oktober 2017 (Enthält Taron-Spoiler, würde ich auf Wunsch auch in solche packen, denke aber mittlerweile weiß jeder, was kommt, oder?) Wir, meine Frau und ich, waren schon oft im Phantasialand, aber noch nie im parkeigenen Hotel, da wir bisher nicht allzuweit weg wohnten. Nun sind wir weg gezogen und die Gelegenheit gekommen es einmal zu testen. So buchen wir ein hübsches Zimmer im Ling Bao - Parkblick leider ausgebucht - von Freitag 6. auf Samstag 7. Oktober im Special-Preis-Paket 1 mit einem Tag Phantasialand. Diesen Tag wollen wir am Freitag nutzen, um nach dem langen Tag auf Mamba & co noch im Pool entspannen zu können. Kurz vor Reisebeginn durchstöbere ich nochmal dieses Forum ob noch irgendwas Besonderes ist und finde folgenden kurzen, aber schockierenden Satz: Am 6. Oktober ist Tag der Brühler! Neeeeeeeeein. Eine schnelle Recherche ergibt: Da kann es verdammt voll werden, wie immer kann man es aber nicht 100%ig vorhersagen. Wir haben also die Wahl zwischen Tag der Brühler und Wochenende. Wir entscheiden uns für den Samstag und sollen es nicht bereuen. Aber von vorne: Tag 1 Am 6. Oktober um 14:25 sitzen wir am Bahnhof Brühl im Phantasialand-Shuttle, nachdem wir beim ersten der durchweg höchst freundlichen Mitarbeiter die wir noch treffen sollen 2 Tickets für je 3 € erworben haben. Um kurz vor 3 stehen wir vor unserem Reiseziel. Von dieser Seite habe ich das hübsche Häuschen, das sich Ling Bao nennt, noch nie gesehen. Eine Schande...also nicht das Hotel, sondern dass ich es noch nie gesehen habe. Dort oben, im Turm…ähh…im zweiten Stock soll nachher unser Zimmer sein. Noch ist niemand zu Hause. Wir betreten die Lobby und sind sofort extrem entspannt. Ein wohlriechender Duft steigt einem in die Nase, welcher zusammen mit der dezenten Musik im Hintergrund dafür sorgt, dass man jeglichen möglicherweise vorhandenen Stress im Nu vergisst. Kurzum: Man fühlt sich sofort wohl. Wie schon geschrieben, sind auch die Kollegen an der Rezeption extrem freundlich und die nette Dame händigt uns in aller Ruhe aus, was sie so auszuhändigen hat: Zwei Zimmerkarten, zwei Eintrittskarten, zwei Quickpässe, zwei blaue Einweg-Armbändchen für die Extrazeit in Klugheim und auf Nachfrage zwei Bademäntel und zwei Paar Schläppchen, für die 40€ Pfand auf unser Zimmer gebucht werden. Also, für die Bademäntel Die Schläppchen dürfen wir sogar behalten. Wir nehmen, was uns gegeben und wandern über lila Flure… …zu unserem Zimmer in der zweiten Etage. Hier gibts die erste Diskussion: Wer schläft oben? Wir entscheiden uns für die konventionelle Variante, also für das Ehebett mit durchgehender Matratze - sehr gut! Wir verlieben uns in die Einrichtung des Zimmers - die Holzelemente, das Waschbecken,… …der Gesamteindruck - und begeben uns erneut auf Wanderschaft. Da es die Schnuppertickets für den Nachmittag des Anreisetages nicht mehr gibt, wollen wir uns den Pool ansehen. Von außen, von innen, von drinnen, von draußen. Da die meisten wohl noch im Park oder noch nicht angereist sind teilen wir uns das nicht zu große, aber liebevoll gestaltete Wasserparadies lediglich mit einer Familie mit zwei Kindern. Diese vergnügen sich im Innenteil des Riesenplanschbeckens, sodass wir den Freiluftpart ganz für uns haben. Was für Weicheier Ist doch wunderschön draußen...im Schatten...bei 12°. Naja, zumindest sieht es hübsch aus mit dem temperaturbedingt leichten Nebel auf der Wasseroberfläche. Man darf eben nur nicht mehr Körper als nötig aus dem Wasser halten und muss sich ein bisschen Bewegen. Dann ist es fast warm...fast...wir schwimmen wieder rein...was für Weicheier Erfrischt und erholt spazieren wir zurück aufs Zimmer. Da der Park heute eine halbe Stunde länger geöffnet hat, haben wir immer noch etwas Zeit bis zur großen Stunde und so machen wir noch einen kleinen Spaziergang um den Park herum. Von F.L.Y. kann man dabei nur durch die Mitarbeitereinfahrt die bekannten, schon installierten Konstruktionen sehen. Ein Foto mache ich nicht, stattdessen schlendern wir über den Lenterbachsweg. Der Blick auf den neu gestalteten River Quest Turm samt Raik-Lift lässt die Spannung weiter steigen,… …das Türmle ist immer ein Foto wert… …und die riesige Rückwand des Klugheimgebirges lässt erahnen wie gewaltig das ganze von der anderen Seite aussehen muss. Kurz: Die Vorfreude steigt ins unermessliche! Dann ist es soweit. Über den Garten des Hotels betreten wir ohne Ein- oder Auslasskontrolle den Park. Irgendwie merkwürdig so ohne Ticket vorzuzeigen plötzlich im Phantasialand zu stehen. Wir gesellen uns zu den verhältnismäßig wenigen Leuten, die schon vor dem Tor zu Klugheim auf den Einlass warten. Ich bin unglaublich gespannt. Ich war zwar schon oft im Phantasialand, aber noch nie in Klugheim. Nachdem die letzten "Normalos" das Dorf der Schlauen verlassen haben - Zitat: "Die haben bestimmt noch mehr Geld, dass die noch länger fahren dürfen" (Spekulationen eines Klugheim verlassenden) - öffnen sich die Tore für uns. (Bitte entschuldigt im Folgenden die nicht so dolle Qualität der Nachtaufnahmen. Wir hatten weil wegen praktischer nur eine kleine Kamera bei, die ohne Licht leider etwas überfordert ist. Ich hoffe ein wenig der Stimmung kommt trotzdem rüber. Tagbilder dann später an Tag 2) Was soll ich sagen. Es erschlägt einen. Man spaziert über die verschlungenen Wege und denkt an jeder Ecke nur "Wow!". Die richtig echten Häuser aus Holz, die bunten Glasfenster, die handgefertigten Lampen. Das hier ist keine Kulisse, das ist wirklich eine komplette Welt die sie da erschaffen haben. Perfekt untermalt von epischer Musik. Und wie selbstverständlich schlängelt sich durch all diese Bauten der große Taron und sein Bruder Raik. Überall tauchen sie auf und wieder ab und selbst dem treuesten Bautagebuchverfolger ist es kaum möglich vorherzusagen wo die Teufelsmaschine als nächstes hervorschießt. Man möchte sagen es ist perfekt. Das Erleben dieser Welt kann nur durch eins getoppt werden: Die Fahrt mit Taron. Denken wir uns und betreten über den SingleRider-Eingang, dem zur ERT einzig geöffneten Zugang, die Station. Auch hier hört die wunderschöne Gestaltung nicht auf. Wir freuen uns über den geringen Andrang und nutzen ihn, um unserer Tradition, die erste Fahrt mit einer neuen Achterbahn in der ersten Reihe zu begehen, mit wenig Wartezeit nachzukommen. Ich bin mir nicht mehr sicher ob 3 oder 4 Züge im Einsaz waren, jedenfalls haben sie sich trotz der wenigen Fahrgäste lediglich den separaten Ausstieg gespart. Dann sitzen wir endlich drin. 1 1/2 Jahre intensiv verfolgte Bauzeit, seit über einem Jahr eröffnet, was für eine Qual. Doch jetzt geht es los. In extrem bequemen Sitzen mit kaum seh- und spürbaren Bügeln rollen wir in die erste Kurve, aus welcher man rechterhand schon einen kurzen Blick auf die bevorstehende Launchstrecke werfen kann. Links türmen sich die Basaltfelsen bis zum Himmel, der Anblick des steilen Anschlusses an den zweiten Launch, lässt ahnen, was kommt und direkt über einem dreht der vorherige Zug seine finale Runde entlang der künstlichen (von Kunst) Felsen. So lange wie es hier beschrieben ist, hat man keine Zeit all dies zu begutachten, denn ehe man sich versieht haut einen der Launch auf die Strecke. Es ist wirklich schwer so etwas Subjektives wie einen Katapultstart zu beurteilen oder zu bewerten, dennoch oder vielleicht deshalb ist es einer der meistdiskutierten Teile der Bahn. Für mich ist der zeitliche Abstand zwischen den bereits von mir gefahrenen Launchcoastern zu groß um eine klare Wertung abzugeben. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass er vom ersten Kick an die hydraulischen in Heidepark und Alton Towers nicht rankommt (Formula Rossa mal völlig außen vor), Blue Fire aber durchaus in die Tasche steckt. Vielleicht nicht ganz so deutlich wie die Basaltgebirge in Brühl die Ruster Bemühungen im direkten Vergleich wie putzige Kieselsteinchen aussehen lassen, aber schon klar. Und der Blick in die rot glühenden Tiefen des zweiten Abschusses ist einfach genial atmosphärisch. Aber was nützt der schönste Rekord des streckenlängentechnisch doch so kleinen Teils der Achterbahn, wenn der anschließende Rest nicht stimmt. Wichtig ist deshalb: Er stimmt. Und er ist mit keiner Achterbahn, die ich bisher gefahren bin zu vergleichen - dies erstmal völlig neutral festgestellt. Im Grunde tut Taron nichts, was eine klassische Achterbahn tut. Hoch, runter, schnell langsam, steil ins Tal, was auch immer - gibts alles nicht. Das einzige, was Taron tut, ist der Thematisierung der Wagen gerecht zu werden. Wie ein wildgewordener Widder, einem Stier vor einem Berg roter Tücher gleich, brettert der Wagen durch das ansonsten so beschauliche Dorf. Mit dabei: Wir, auf seinem Rücken. Machtlos seinem Tempo ausgesetzt. Seinen zahlreichen, oft aus dem nichts kommenden Umschwüngen, die einen bis nach Chiapas befördern würden, wäre man nicht auf so bequeme Weise mit dem tollwütigen Huftier verbunden. Man startet und es gibt keinen Moment des Luftholens mehr. Größtenteils ohne krasse Höhenunterschiede rasen wir durch Klugheim, wodurch das Tempo ebenso gleichmäßig weder bedeutend zu- noch abnimmt. Lediglich im letzten Teil vor dem zweiten Launch hatte ich ein bisschen das Gefühl froh sein zu können, dass wir es noch in die S-Kurve schaffen - überspitzt formuliert. Und halb so schlimm, denn kaum hat man dies Gedacht, wird einem der Gedanke auch schon wieder - im wahrsten Sinne - aus dem Kopf geschossen. Und zwar vom zweiten Launch. Rot-orange und extrem athmosphärisch beleuchtet fühlt man sich wie in den Tiefen der Isengart'schen Schmiedestätten. Und mit der Wucht eines zuschlagenden Uruk-hais wird man von dort - vorbei an immer schneller passierenden Holzbalken über einem - zum krassen Gegenteil der Strecke befördert. Sozusagen zum Viewpoint für Achterbahnjunkies. Könnte man die Zeit hier oben für einen Moment anhalten, könnte man die Aussicht über das Gesamtkunstwerk Klugheim genießen. Aufgrund der ERT hatten wir auch das Vergnügen von Nachtfahrten und gerade in denen bietet sich von hier oben ein wunderbarer Blick auf die Lichter, die bei Einbrechen der Dunkelheit das I-Tüpfelchen auf dem Sahnehäubchen sind. Die roten Lampions aus dem Chinabereich im Hintergrund runden das Bild ab. Ich empfehle jedem Nachtfahrer mal darauf zu achten. Aber wir können die Zeit nicht anhalten und so schlängeln wir uns elegant zurück in den Schienenknoten. Die gefühlt endlose Rechtskurve nach dem S, die sich beinahe unauffällig überneigt, soll eine meiner Lieblingsstellen der Bahn werden. Gleichauf mit dem wirklich krassen Umschwung nach Verlassen des Kornmüller-Tunnels. Außerdem gefällt mir der Moment nach den letzten kleinen Bunnyhops, auf denen man zwar leider schon ein wenig abgebremst wird, nach dessen Ende die Bahn aber für den Bruchteil einer Hundertstel Sekunde vorgibt nach rechts und somit voll vor eine der Stützen zu fahren, bevor sie linkerhand doch noch einen Weg durch den Stützenwald findet. Wir genießen das Spektakel 3 Runden lang bevor wir auch Raik testen wollen. Zur Qualität der Thematisierung braucht man hier nichts sagen, da sie sich nicht von den vorangegangenen Lobeshymnen über Gesamtklugheim unterscheidet. Die Bahn macht Spaß und die Höhe des ersten Lifts dürfte doch für manchen Achterbahnzwerg schon eine kleine Herausforderung darstellen. Ich wundere mich nur, dass es wirklich der längste Family Boomerang ist, denn wirklich lang kommt er mir nicht vor. Ich habe aber in der Richtung null Vergleiche. Wie sie hier noch Platz für die rollende Sanduhr gefunden haben ist und bleibt jedenfalls ein Rätsel. Aber irgendwie passts. Zwei Fahrten kann uns die Bahn entlocken, dann wollen wir die verbleibende halbe Stunde "sinnvoller" nutzen. Wer weiß wie voll es morgen wird und wie viele Fahrten wir auf dem Besuchermagneten bei normalem Betrieb machen können. So steigen wir ein und fahren ein, zwei, drei Runden. Dann wechseln wir mal die Reihe. Ab unserer 7. Gesamtfahrt etwa steht niemand mehr in der Station, alle verbleibenden, noch nicht am Buffet sitzenden Gäste sind auf die aktiven Züge verteilt. So winkt das wirklich sehr sympathische Stationspersonal uns immer nur durch. Hier und da werden unter den Fahrenden mal die Reihen getauscht. Den 11. und schließlich letzten Wahnsinnsritt durch die Nacht können wir noch einmal in der letzten Reihe genießen. Ein perfekter Absch(l)uss für den Achterbahnabend. Dann werden wir auch recht zügig aus Klugheim gelotst. Kann man ja auch verstehen, dass man hier auch irgendwann mal Feierabend haben will. An der Freundlichkeit war dies aber wie gesagt keinen Moment zu spüren. Im Gegenteil. Das Personal war wirklich gut drauf. So macht das Spaß! In unserem chinesischen Zimmerchen wechseln wir kurz die Sachen und gehen dann runter zu unserem reservierten Plätzchen im Bamboo. Wir werden an unseren Tisch gebracht und da wir recht hungrig sind gehen wir gleich zum Buffet durch. Ich denke hier kann ich bereits genannte Meinungen unterschreiben. Das Essen ist lecker, die Auswahl groß und die frische Zubereitung der eigenen Zusammenstellung eine gute Sache, aber der Preis für ein doch relativ "normales" Restaurant schon ziemlich hoch. Egal, wir sind zu gut gelaunt um uns darüber Gedanken zu machen, man ist ja auch nicht alle Tage hier. Die Atmosphäre gefällt uns jedenfalls gut mit den vielen Lampions an der Decke. Da es mittlerweile fast 9 ist, sind die meisten hungrigen Esser auch schon wieder weg - oder waren nie hier? - voll ist es auf jeden Fall gar nicht. Und trotzdem wird das Buffet bis zu unserem Verlassen kein Stück geräumt. Das freut uns vor allem an der Nachtischtheke, an welcher man sich auf jeden Fall an der (typisch chinesischen?) Crème Brûlée vergreifen sollte! Schließlich können wir uns schweren Herzens vom süßen Angebot trennen und treten den Weg zur letzten geplanten Station des Abends an. Ein kleiner Schlummertrunk in der Dragon Bar soll es sein. Noch im Aufzug stehend vernehmen wir lautes Gekicher und Gekreische und fragen uns wo es her kommt. Als die Aufzugtüre sich öffnet wissen wir es. Aus unserem Reiseziel. Offenbar wurde die Bar von einer Hochzeitsgesellschaft okkupiert, die hier zu fortgeschrittener Stunde ihr gesamtes Repertoire Partyspiele probt. Komplett gemietet haben sie die Bar dafür nicht, theoretisch hätten wir uns dazu setzen können, der Lärmpegel hält uns jedoch davon ab...was sind wir für Weicheier ;-) Spaß beiseite, wir sind keineswegs spießig oder geselliger Unterhaltung abgeneigt, aber zum einen haben wir mit der Hochzeit nichts zu tun und zum anderen haben wir uns für den Tagesausklang einfach etwas Ruhigeres vorgestellt. Wir gönnen den glücklichen Frischverehten ihren Spaß und fahren wieder runter. Zusammen mit drei anderen Gästen die wohl ebenfalls etwas abgeschreckt wurden. Aber die Li River Bar ist ja auch schön. Auch wenn man uns erst, zwecks baldiger Schließung, kaum noch bedienen möchte. Nach kurzer Beschreibung des oben erlebten Szenarios revidiert man aber umgehend seine Meinung und wir dürfen vor einem Meer von Kerzen platznehmen. Es sind übrigens echte Kerzen, die den Ofen zieren, nicht, wie so häufig, mittlerweile durch Plastik und LED ersetzt. Der Besuch hier rundet den Tag perfekt ab. Nun aber ab ins Bett, morgen geht es schließlich wieder früh raus. Tag 2 Und schwups sitzen wir pünktlich um 7:23 am Frühstückstisch. Auf Grund einiger hier beschriebener Erlebnisse, haben wir uns entschlossen frühzeitig da zu sein. Das hat gelohnt. Es ist noch nicht viel los und wir können uns in Ruhe über die nahezu endlose Auswahl hermachen. Sie ist wirklich groß. Der ganze Bereich des abendlichen China Buffets plus ein weiterer langer Tisch dahinter stehen voll mit Brötchen, Müsli, Eiern, Obst und Anderem in zahlreichen Varianten. An der Getränkeauswahl mangelt es ebenfalls nicht. Auch als wir gehen ist es noch nicht bedeutend voller, vielleicht ein gutes Zeichen für die Fülle des Parks heute?! Den betreten wir schließlich nach Auschecken, Bademantel abgeben und Koffer im Raum gegenüber der Rezeption verstauen, wie schon am Abend zuvor, über den Hoteleigenen Eingang im wunderschönen Garten. Die nette Dame scannt unsere Tickets, drückt uns Stempel zum Wiedereintritt auf und wünscht uns mit Nennung unseres Namens ganz persönlich einen schönen Tag. Den sollen wir haben. Da an diesem Tag nichts "Neues" mehr passiert, versuche ich mich etwas kürzer zu fassen, als an Tag 1 Was stach also hervor? Mir kam der Park extrem sauber vor, was vielleicht auch am unterdurchschnittlichen Besucherandrang liegt, der sich gottseidank bewahrheitet. Liegt vielleicht auch am Wetter. Es ist bewölkt, nicht zu warm und nieselt hier und da. Heftige Unwetter bleiben jedoch aus und so genießen wir einen Tag mit extrem humanen Wartezeiten – siehe Beweisstücke A bis D: A: B: C: D: Okay, ich gebe zu, die Fotos sind um kurz nach 9 entstanden, da ist es selten voller. Aber trotzdem. Hier zwei etwas spätere Aufnahmen der bei jedem unserer Besuche ersten Attraktion: Ich glaube die längste Zeit warten wir im Hotel Tartüff, dessen Besuch auch ohne Kinder, außer der, die wir selbst sind, nicht fehlen darf. Im Space C...hust...Temple of the Nighthawk müssen wir bei unserer zweiten Fahrt später sogar ein paar Minuten warten. Anscheinend haben grade alle bei ihrem Rundgang den hinteren Parkteil erreicht. Sonst fällt mir nichts Außergewöhnliches ein. Mamba, Talocan und Chiapas machen Spaß wie eh und je, die Waffeln schmecken noch und es gibt weiterhin viel zu viele Eltern die nicht wissen was sie verpassen, wenn sie ihre Kinder alleine auf Tikal schicken. Apropros Chiapas. Jetzt wo Taron „in da house“ ist, vergisst man schnell den Blick vom Arkadengang auf die andere Seite zu schwenken wo Chiapas unverändert phantastisch aussieht. Von der aktuellen Baustelle kann ich nur die bekannte Perspektive mit bekanntem Inhalt bieten. Wen es dennoch interessiert: Taron hat den Tag über zwischen 30 und 60 Minuten. Letzteres zeigt die Tafel auch an als wir gegen Ende des Tages einen weiteren Ritt wagen wollen. Ich werde Unterstützer der These, dass sie die angezeigte Zeit gegen Parkschluss künstlich in die Höhe treiben, denn wir warten alles andere als 60 Minuten und schaffen sogar noch eine zweite Fahrt mit der dann auch unser Tag hier endet. Im Folgenden relativ unkommentiert ein Schwung Fotos aus Klugheim. Nicht viel Neues denke ich, aber der ein oder andere hier kann sich ja (berechtigterweise) nicht satt sehen Der erste Teil morgens, direkt nach Betreten des Parks. Im Dorf schlafen noch alle...sehr klug! Ich liebe diesen Kamin, mit seinen so diletantisch aufgestapelt aussehenden Steinen Kornmüllers Crepes probieren wir nicht, dafür aber später ein deftiges Käsebrot von gegenüber, welches sehr zu empfehlen ist. Generell sieht das essbare Angebot sehr verlockend aus und ist in weiten Teilen "mal was anderes", wie der Deutsche zu sagen pflegt. Spaaaaaaaß! Dieser Drache ist einfach grandios in die Landschaft gestaltet. Wwwwwrrrrrrummmm.... Diese Lampen, diese Felsen, diese Kurve. (Fast) Ohne Worte. Das Türmchen hier mussten wir natürlich trotz kühlen Wetters (Weicheier ) mit samt seinen innerlichen Neuerung auf die Qualitätsprobe derer stellen. Ergebnis der nassfüßigen Testreihe: Unsere Mitfahrer und wir sind geduscht wie eh und je, aber der neue Tunnel vor dem Lift und die anschließenden Arbeiten am Strudel werten die Burg schon enorm auf. Und gerade als solche ergibt sie zusammen mit dem Turm und dem Dorf ein sehr harmonisches Gesamtbild: Teil 2 dann kurz vor Parkschluss: Bei der dargebotenen Geschwindigkeit kann der Wasserfall auf den linken Plätzen "ins Auge gehen". Drüber, drunter, aufeinander, ineinander, durcheinander. Wer soll da noch durchblicken? Ich finde, hier sieht man ganz gut: Wenn man sich die Schienen mal weg denkt, bleiben keine Dekoelemente übrig, da steht dann immer noch ein ganzes Dorf. Und ich denke das ist es, was den Unterschied macht. Hier sieht man ganz gut die vorhin von mir beschrieben Stelle nach den Bunnyhops. Aus Fahrtrichtung geht es ganz kurz, ein kleines Bisschen nach rechts, bevor es links herum geht. Man sieht sogar einen relativ deutlichen Knick aus dieser Perspektive. Mein Lieblingskurve Schon in der Warteschlange rauscht ständig irgendwas von irgendwo irgendwo hin. Leider dürfen wir nicht noch einmal durch Klugheim schlendern, da sie den Bereich schon geschlossen haben als wir die Station verlassen. Wahrscheinlich für Leute die mehr Geld bezahlen um noch länger fahren zu dürfen oder so. Fiese Hotelgäste denken wir und gehen außen herum zum Hotel. Unser Gepäck ist noch da, sehr gut. Noch einmal den Geruch des Ling Bao in die Nase hängen - für später - und dann verlassen wir die heiligen Hallen. Der Shuttle Bus fährt zwar nicht wie angegeben, aber dafür für uns schneller ab, und in Brühl steigen wir in unseren schon einfahrenden Zug. Und so schließt auch das letzte Kapitel dieses außergewöhnlichen Besuchs mit einem reibungslosen Ablauf. Ich bitte um Entschuldigung, wenn dieser, meiner, unser Bericht wie ein Werbetext klingt. Nein, wir wurden nicht vom Phantasialand bezahlt Im Gegenteil, wir haben in den knapp 28 Stunden unseres Aufenthalts eine ganze Stange Geld da gelassen. Aber ich muss sagen bis auf das schon genannte Buffet finde ich die Preise für das, was man bekommt völlig in Ordnung. So ein Besuch mit Hotelübernachtung - in so einem Hotel - ist eben, zumindest für uns, etwas Besonderes und so bleibt es das auch. Und Werbung hin oder her, wir konnten weder im Hotel noch im Park groß was finden, was uns negativ aufgefallen wäre. Es war ein kurzer Ausbruch aus dem Alltag in eine andere Welt, in der man, wenn man sich drauf einlässt und es nicht aufs Gegenteil anlegt, einfach mal Abschalten und besagten Alltag vergessen kann. Das haben wir gemacht und kommen sicher wieder! Denn wir wollen ja wissen, was sie in Rookburgh aus unseren investierten Finanzmitteln machen Als letztes: Ich habe versucht, alle Infos, die irgendjemanden vor seinem eigenen Besuch interessieren könnten, einfließen zu lassen. Falls noch Fragen offen sind, versuche ich gerne, sie zu beantworten - soweit möglich. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Ich verabschiede mich mit zwei Panoramata:
  5. phantastisch!

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    Was du nicht sagst! Nur damit die "unnötige diskussion" nicht weiter geht: Es war ein Spaß --> Nichts für ungut
  6. phantastisch!

    1974-2014: Silver City

    Und weil man sich das so schlecht vorstellen kann, war ich mal so frei mir das Foto von @Transrapid zu borgen und dazu eins von @Learwin welches aus fast der gleichen Perspektive aufgenommen wurde und habe auf die Schnelle mal einbisschen gebastelt. Wenn das von den beiden nicht gewünscht ist, bitte melden! Ansonsten bedanke ich mich. Zuerst kommen die beiden Fotos einzeln und dann zwei Montagen. Viel Spaß damit, Phantastisch! Silver City: Klugheim: Klug City: Silverheim:
  7. phantastisch!

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    Das ändert aber nichts an dem Spaß ;-) Trotzdem gut zu wissen. Ist auch irgendwie logisch, da ja River Quest jetzt wieder gefüllt ist.
  8. phantastisch!

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    So trostlos Berlin vielleicht aussah, umso farbenfroher finde ich aber den Parkplatz auf dem zweiten Foto. Man da gab es Autos noch in schönen, bunten Farben. Heute sind mindestens 2/3 schwarz oder silber. Laaaaangweilig Auf dem fünften Bild sieht man übrigens: Den ominösen Wassertank, der heute bei Klugheim liegt, gab es damals schon
  9. phantastisch!

    Welchen Kinofilm habt ihr zuletzt gesehen?

    Hallo Film- und Buchfans. Zum Thema Roman-Verfilmung muss ich mal kurz was loswerden: Im Grunde gibt es einfach keine "Buchverfilmung". Eigentlich müsste es immer heißen "ein Film NACH Buch X" einfach weil man keinen Roman verfilmen kann. Das hat mehrere Gründe von denen einige wichtige die folgenden sind: 1. Warum gibt es ein Drehbuch wenn man einen Roman verfilmen könnte? Wem das als Argument nicht reicht: 2. Warum hat ein Roman mehrere hundert oder sogar tausend Seiten und ein Drehbuch maximal um die 120? (ca. 1 Seite pro Minute Film, natürlich variierend je nach Film. Herr der Ringe hat z.B. weit unter 100 Seiten trotz mehrere Stunden langem Film, aber im Durchschnitt kann man von einer Seite/Filmminute ausgehen) Aus dem einfachen Grund weil der Film sonst viel, viel zu lang werden würde. Dadurch kommen wir gleich zum nächsten Punkt: 3. Der gleichzeitig wieder mit Punkt 1 zu tun hat. Bei einer Roman-Verfilmung kann man sich immer nur auf einen Teil/Aspekt des Buches konzentrieren, weshalb es auch meiner Meinung nach immer "NACH Buch X" heißen sollte. Der eine Drehbuchautor findet den einen Aspekt eines Romans gut, der nächste möchte sich auf einen anderen Aspekt konzentrieren. So können zu ein und dem selben Buch mehrere verschiedenste Filme entstehen. Gutes Beispiel sind hier Bücher mit mehreren parallelen Handlungssträngen. Im Buch: Super! Im Film muss ich mich für einen entscheiden weil mehr einfach zu viel ist für einen Film. Sowohl was die Länge angeht, als auch was das Verständnis für den Zuschauer angeht. Und an dem Punkt heißt es dann bei denen die das Buch gelesen haben schnell "Da fehlte die Hälfte". (Gleiches gilt für Charaktere die aus den gleichen Gründen im Film ausgespart wurden) 4. Ein weiterer Punkt ist das Medium ansich. Und das ist einfach komplett anders. In einem Film muss ich immer in Bildern denken, denn ein sehr guter Film funktioniert eigentlich komplett ohne Text, das heiß ohne Worte und was bleibt bei einem Buch, wenn man die Worte weg lässt? Richtig. Zum besseren Verständis ein paar Beispiele wo sich diese Unterschiede gut zeigen: - Gedanken: Im Buch: So viel ich will. Im Film: Geht nicht. Gedanken gibt es höchstens über einen Off-Sprecher, das ist aber meist wenig kreativ und dem gescheiterten Versuch geschuldet ein Buch 1zu1 zu verfilmen. Man merkt das auch meist daran, dass es extrem langweilig ist. Im Buch funktioniert das. Im Film nicht. - Ortsbeschreibung: Im Buch: Wenn ich will kann ich seitenweise ein und den selben Raum beschreiben. Im Film: Totale. Fertig. (Überspitzt) - "Grundidee": Im Buch: Die Phantasie. Ein gutes Buch regt die Phantasie des Lesers an und lässt ihn selbst eine Welt von unendlichen Möglichkeiten erschaffen. im Film: Die Phantasie des Zuschauers wird in dem Sinne nicht "benötigt". Der Film muss neben einer spannenden Handlung wie schon gesagt hauptsächlich durch Bilder (und Töne) fesseln. Das ist der Grund warum ich ins Kino gehe. Interessanterweise schaffen es aber (im idealfall) beide Medien auf ihre Art, dass die Leute in eine andere Welt abtauchen können. 5. Da es nicht 100%ig zu "4." passt, als extra Punkt: Die Dramaturgie. Der Aufbau eines Romans ist einfach nicht zu vergleichen mit der doch immer recht ähnlichen Struktur eines Drehbuchs, die im Vergleich zum Roman eher geradlinig ist (oder sein sollte). Diese Punkte (und es sind sicher nicht alle) möchte ich allen die ein Buch gelesen haben und in den entsprechenden Kinofilm gehen einfach nur mal mit auf den Weg geben. Wenn Interesse besteht können wir dazu gerne einen extra Thread eröffnen. Kommt mir aber bitte nicht mit Argumenten wie "in dem und dem Film war das aber so und so". Es git immer Ausnahmen und zu jedem Punkt den ich geschrieben habe, gibt es sicherlich ein Gegenbeispiel in der langen Geschichte des Films wo es super funktioniert hat. Im Großen und Ganzen denke ich aber stimmt das so. Und wer schon öfters die Erfahrung gemacht hat, dass ihm ein Buch gefallen hat und der Film dazu nicht, kann ja mal überlegen, ob einer oder mehrere der oben genannten Punkte zutreffen. Tut mir Leid, dass es so viel geworden ist. zu guter Letzt deshalb noch was zum Titel des Threads: Room kann ich ebenfalls sehr empfehlen. Die Erzählhaltung aus Sicht des Kindes ist sehr interessant. Ist das Buch denn auch aus Sicht des Kindes geschrieben? Davor war ich in Spotlight. Auch ein top besetzter Film, der nach einem etwas Zähen Beginn (wie ich finde) zunehmend an Fahrt gewinnt und vor allem vom Thema her noch immer top aktuell ist! Allerdings stimmt es auch ein wenig traurig, dass es (gefühlt) immer weniger solchen im Film gezeigten investigativen Journalismus wegen der Sache ansich gibt. Und zu allerletzt: Auch wenn es objektive Qualitätsmerkmale gibt: Film UND Buch sind und bleiben Geschmacksache! Danke fürs Lesen. Ich hoffe, ich trete niemandem auf die Füße. ich wollte lediglich ein paar Denkanstöße geben.
  10. phantastisch!

    Der User über mir...

    wird häufig im Sack gekauft.
  11. phantastisch!

    Die Neue aus dem Ruhrgebiet

    Und noch ein Nachbar. Ebenfalls Duisburg. Na sowas Herzlich Willkommen und viel Spaß hier!
  12. phantastisch!

    Ab 30.6: Themenbereich Klugheim [Diskussion 2]

    Bin ich der einzige, der nicht glauben kann, dass da ein Zug vorbei passen soll? Ich bin (mal wieder) sprachlos! Toller Bericht zu einem im besten Sinne wahnsinnigen Projekt, von dem sich die meisten nicht einmal trauen würden zu träumen - das Phantasialand baut es "einfach".
  13. phantastisch!

    [Phantasialand] Vergünstigte Karten / Sonderaktionen

    "Boing"... danke. Jetzt weiß ich auch wo ich es kürzlich gesehen habe Habe sogar noch einen zu Hause. Also wenns dir hilft!? 62...ähhh...70 Cent Porto lohnen da ja vielleicht bei 20% Ermäßigung!? Oder wohnst du zufällig um die Ecke?
  14. phantastisch!

    [Phantasialand] Vergünstigte Karten / Sonderaktionen

    Ich meine schon öfters so Gutscheine an verschiedenen Discounter-Kassen und/oder Verpackungen gesehen zu haben. Diese (Beispiel) 5€ für maximal 5 Personen-Dinger wie es sie ähnlich auch immer für Heidepark/Merlin gibt. Ich kann aber nicht sagen, ob es da aktuell auch was gibt. Grundsätzlich kann man da beim Toverland aber schon Glück haben was zu finden.
  15. phantastisch!

    [Mexico] Tiempo de Fuego

    Danke für die Blitz-Antwort. Klar, dass sie das nicht wollen. Wir hatten nur nicht das Gefühl, dass es so windig war, deswegen die Frage. Aber das ist oben am Turm natürlich nochmal ganz anders als unten im abgeschirmten "Zusschauerkessel". Gibt es denn dann ein anderes Programm oder werden die einfach nur weggelassen? Ich hatte jedenfalls nicht das Gefühl, dass was fehlte.
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