vor 1 Stunde1 h Hallihallo, ich wollte nur mal einen allgemeinen Thread zu Karls aufmachen, weil sie ja schon länger wie wild expandieren und ein ganz interessantes Angebot / Geschäftsmodell haben.War einer von euch schon mal dort? Wie fandet ihr es? Glaubt ihr, das ist insgesamt ein Konzept, was dem Phantasialand "gefährlich" werden könnte?Die Zielgruppen sind mit Kindern und Familien natürlich noch etwas anders gelagert als in Brühl, aber die Idee greift ja durchaus auf etablierte Trends in der Branche zurück und ergänzt diese mit einem Ökö-Bauernhof-Flair, was glaube ich hierzulande sehr gut funktioniert und das Freizeitparkkonzept auch denen nahe legt, die die bunte Reizüberflutung sonst gerne als "Dauerkirmes" verunglimpfen. Zusammengefasst:Der Eintritt ist kostenlos, Tivoli-Konzept erlaubt vermeintliche Kostenkontrolle - stellt in der Branche ein günstiges "Kampfangebot" dar und gilt Vielen als günstige AlternativeAttraktionen sind wenig komplex und voraussichtlich günstig in Anschaffung und Unterhalt, eher Karussells, dafür sehr hochwertig und einzigartig thematisiert (Pipi-Kaka-Rutsche)Viel Spielplatzangebote / Klettergerüste, tlw. überdacht / in Hallen, wie man es aus den Niederlanden kenntDie Dekorationsqualität ist generell sehr hoch - es wird viel mit "echten" Antiquitäten dekoriert, so wie Brühl und anderen Parks mit wertiger DekoHochwertige Gastro-Angebote / Merchandise mit Live-Cooking / Live-Produktion; das Geld soll und wird primär hierfür ausgegebenGenerell: Viel Ökö-Anstrich, Streichelzoo und interaktive Bauernhof-Angebote, z.B. das ursprüngliche Erdbeerpflücken, Kreativ-Werkstatt etc.Begrünungskonzept / Platzgestaltung empfinde ich eher als zweckmäßig, wenig oppulent (Rindenmulch ist omnipräsent)Starke Marke, klares Konzept mit hohen Wiedererkennungswert und AlleinstellungsmerkmalenAuf den ersten Blick unterscheidet sich das Angebot und Konzept stark vom Phantasialand, ich frage mich aber, wie der moderne Konsument das beurteilt und ob die Unterschiede stark ins Gewicht fallen. Ist dem Familienpublikum wichtig, ob die Achterbahnen von einem Premium-Hersteller kommen, oder reicht es auch wenn die Kinder Spaß an K2 von abc rides haben? Ist man mit dem heimischen Thematisierungs und Ökö-Erlebniskonzept "moderner" und "attraktiver" als der klassische energie-fressende, hyperaktive Themenpark? Wollen Eltern heutzutage noch mit ihren Kindern gemeinsam Abenteuer erkunden (s. Werbung Phantasialand & Disneyland) oder geht es heute mehr darum, Kinder fernab von digitaler Ablenkung zu bespaßen (und seine Ruhe zu haben während man sich selbst an der Gastro frönt). Ich frage mich ob Karls auf moderne Bedürfnisse besser und pragmatischer eingestellt ist und das bei einem nennenswerten Teil des Freizeitparkpublikums vollkommen ausreichend ist, sodass das Phantasialand als "überteuert" und "überflüssig" wahrgenommen wird.Natürlich werden Kinder auch älter und wachsen aus dem Erdbeerdörfer-Thema schnell raus, aber werden die noch vom klassischen Freizeitpark getriggert, so wie wir, die damit aufgewachsen sind? Besucher die früher aus dem Ruhrgebiet nach Brühl gefahren sind, fahren jetzt vielleicht eher zu Karls nach Oberhausen, weil es eben reicht. Kommen die auch irgendwann wieder nach Brühl oder sind die "für immer weg"?Was meint ihr? Ist Karls Konkurrenz oder Erweiterung des Angebots in der Themenparkbranche?
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