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Joker

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Beiträge erstellt von Joker

  1. Ihr habt doch alle keine Ahnung von wahrer Kunst! Der Gesang und die Stimmlage des Sängers sind sowohl an die Story und die Beleuchtung angepasst. In den Momenten, in denen sich die Stimmlage besonders schrill entwickelt, leuchten bestimmte Bühnenelemente auf. Das steht auf künstlerischer Ebene für die Unvollkommenheit des Menschen. Der Sänger wurde also ausgewählt, damit Joelle, die zur weißen Gruppe gehört, besonders perfekt erscheint.

     

    Alles Banausen hier!

  2. Das Thema Darkrides ist beim Phantasialand für mich durch. Ich sehe auch nicht, wie der Park einen Ride mit unzähligen Animatronics betreiben sollte. Man ist ja nicht einmal in der Lage die wesentlichen Effekte in seinen Attraktionen zuverlässig zu betreiben.

     

    Man ist inzwischen führend darin immersive Themenbereiche zu bauen und beschränkt sich auf dieses Erfolgskonzept.

     

    Ein Darkride wäre eigentlich nach Taron mehr als überfällig gewesen. Das hat man aber verpennt und lieber F.L.Y. gebaut. Das hat für mich auch zur Folge, dass der riesige Hype von Taron nicht mehr erreicht wurde. Direkt nach einer Achterbahn mit zwei Abschüssen eine weitere zu bauen ist vielleicht auch schwierig für das Marketing.

     

    Während andere Parks im Bereich Darkrides extrem aufgerüstet haben, hat man in Brühl einen anderen Weg gewählt. Achterbahnen ziehen kurzfristig eben immer besser. Jetzt ist die Darkride Landschaft schon wieder so vielseitig, dass es schwer wird oben mitzuhalten. Ein Batavia sehe ich in Brühl jedenfalls nicht. Ein System wie Spiderman in Orlando halte ich für zu teuer.

  3.  Das gehört zum Konzept des Themenbereichs. Bei diesen Projektionen handelt es sich um die aufwändigste Technik, die jemals in einem Park verbaut wurde - das ist Weltrekord! Deswegen funktioniert das eben auch mal ein paar Monate nicht. Muss man doch Verständnis für haben...

  4. Erste Anlaufstelle sollte immer Maximus Blitz sein. Da kann man bei wenig Andrang am Morgen vielleicht sogar direkt zwei Fahrten mit wenig Wartezeit machen. Danach kann man gemütlich zu Fenix rüber. Vorher vielleicht noch den Dwervelwind mitnehmen, der hat auch nicht die beste Kapazität. Ansonsten fährt man aktuell fast immer mit der maximalen Anzahl an Zügen. Die Wartebereiche sehen dann zwar voll aus, teilweise geht es aber schneller als an leereren Tagen, wo jeweils nur ein Zug fährt.

  5. Die Samstage in den Ferien sind aber auch die mit Abstand schlechteste Wahl. Gestern war es sehr deutlich leerer. Längste Wartezeit an den Mazes vielleicht 10-15 Minuten. Die Attraktionen haben wir kaum genutzt, sah aber auch alles nach deutlich unter 30 Minuten aus.

     

    Gute Tage im Toverland sind der erste Samstag und das letzte Wochenende. Wenn man in den Ferien fährt, dann die Wochentage oder den Sonntag. Die Samstage eher meiden, da will dann jeder hin.

  6. @luetten30 Ich würde dir bei Fata Morgana und Symbolica widersprechen. In 30 Jahren wird auch Symbolica einen nostalgischen Charme versprühen, weil bis dahin schon wieder ganz andere Darkrides gebaut werden. Der Hauptgrund, warum die Darkrides in Efteling aber immer noch überzeugen, ist die herausragend gute Pflege. Fata Morgana gehört immer noch zu den besten Darkrides in Europa, weil die Bahn immer noch neu aussieht. Vielleicht sind die Animatronics nicht mehr die aller neuesten, jedoch sind die Kulissen und Szenen so schön umgesetzt, dass die Bahn überzeugen kann.

     

    All das fehlt dem Phantasialand. Teilweise aus guten Gründen, teilweise aus Vernachlässigung.

  7. Die Darkrides und Familienfahrgeschäfte im Phantasialand sind generell nicht gut gealtert. Es gab selten wriklich aufwändige Renovierungen, usw. Stattdessen gab es besonders in den letzten Betriebsjahren immer wieder Beschwerden von Gästen, dass die Darkrides schon sehr vergammelt aussehen. Bei der Gondelbahn war das für mich nicht der Fall. Hier hat man relativ plötzlich und unerwartet den Stecker gezogen. Die Silbermine war für mich immer einer der besten Darkrides in Deutschland, vor allem durch die Größe der Anlage und die Anzahl der Animatronics. Hier hatte man nicht das Gefühl, dass die Bahn zu wenig gepflegt wird.

     

    Bei der Geisterrikscha und der Hollywood Tour waren die Anpassungen hingegen eher Verschlimmbesserungen. Ein wenig habe ich auch mit der Darkride Geschichte des Parks abgeschlossen. Ich erwarte hier keine Neuheiten mehr, die mit den neuen Achterbahnwelten mithalten können. Entsprechend würde ich auch weder der Hollywood Tour, noch der Rikscha so richtig hinterhertrauern. Der Park will beim Thema Darkrides nicht mehr oben mitspielen, dann können die Altlasten eben auch weg.

  8. Ja, ich habe das System bereits mehrfach genutzt und bin davon begeistert. Auch an vollen Tagen konnte ich damit immer 2-3 Fahrgeschäfte ohne Wartezeit fahren. Es gab auch nicht nur Tickets am Morgen, sondern auch mehrfach über den ganzen Tag verteilt. Großen Einfluss auf die regulären Wartezeiten hatte das kaum.

     

    In jedem Fall besser als ein Bezahlsystem, welches vor allem einkommensschwächere Familien benachteiligt. Die stehen dann stattdessen eine Stunde in den Ferien in der Schlange und kriegen mit, dass andere sich einen schnelleren Zugang erkaufen.

     

    Für die Clubkarten hätte es sicher andere Lösungen gegeben. Aber bei dem Thema läuft es gerade eh nicht so gut, da sind die Quickpässe das kleinste Problem.

    Hier hat man das Gefühl, dass man in Rust und Brühl jeweils abwartet, wer zuerst den Shitstorm auf sich zieht, weil man die Preise für die Jahreskarten bei weniger Angebot gerne verdoppeln will. In jedem Fall wird man es mit Corona begründen.

  9. Man hat halt in Brühl selten das Gefühl, dass man bei Neuerungen auch an die Clubkartenbesitzer denkt.

     

    Es muss natürlich nicht dabei sein, aber es wäre einfach eine tolle Gegenleistung gewesen, die wenig bis gar nichts kostet.

     

    Im Toverland ist zum Beispiel auch in der Jahreskarte pro Besuch ein Maze dabei. Steht auch nirgendwo in den Bedingungen.

  10. Es ist sogar relativ eindeutig, dass die Zahlen im Winter wieder steigen. Die Erkältungswelle knallt jetzt ja auch ordentlicher rein als sonst.

     

    Unberechenbar ist für mich vor allem, was die Politik macht. Werden wieder alle für die Beschränktheit von 20% bestraft oder gibt man den Parks eine Chance mit 2G zu öffnen?

     

    Ich bleibe aber optimistisch,
    weil die Intensivstationen vermutlich nicht wieder so schnell überlaufen. Es gibt ja kostenpflichtige Tests, die reduzieren das Problem wenigstens etwas.

  11. Der Vergleich würde bei der Hollywood Tour ja gar nicht entstehen, weil an der gleichen Stelle etwas ganz anderes entstehen würde.

     

    Ich finde man kann den Abschied der Eurosat schon als Maßstab nehmen. Die Hollywood Tour mit ihrem riesigen King Kong Animatronic war schon über viele Jahre einer der spektakulärsten Darkrides in Deutschland. Mit der nötigen Pflege wäre die Hollywood Tour immer noch ein guter Darkride mit einer ordentlichen Länge.

  12. vor 1 Stunde schrieb UP87:

    Es wäre einfacher und klarer wenn man sich deutschlandweit auf einheitliche Maßnahmen einigen könnte. Aber dass dads nicht so einfach ist sieht man ja seit jeher in der Bildungspolitik.

     

    Es wird immer nach einfacheren Regeln gerufen. Wenn man diese dann umsetzt, dann heißt es ja, dass bundesweite Regeln der individuellen Lage in verschiedenen Landkreisen nicht gerecht wird. Gut sehen konnte man das beim Heide Park. Niedrige Inzidenz im Frühjahr und schon beginnt die Klagewelle, weil man ja im Gegensatz zum Bundestrend niedriger liegt. Wenn wir in dieser Situation ganz stumpfe bundesweite Regeln gehabt hätten, wären die Gerichte aber ordentlich beschäftigt gewesen. Und da dann unrechtmäßig Betriebe, usw. geschlossen gewesen wären, hätte es dann Schadenersatzforderungen gehagelt.

     

    Der Nachteil von einheitlichen Maßnahmen ist immer, dass bestimmte individuelle Bereiche benachteiligt sind. Tatsächlich verhält sich das Infektionsgeschehen auch nicht überall gleich. In der Lüneburger Heide kann man anders arbeiten als in Köln und generell in NRW. Beim Soltauer Stadtfest, wo am Ende vielleicht 100 Leute kommen, ist es eher zu verschmerzen, wenn da die Regeln etwas lockerer sind. Bei der Rheinkirmes in Düsseldorf oder in der Altstadt nach dem Fortuna Düsseldorf Spiel sieht das dann schon anders aus.

     

    Ich weiß, dass die Gesellschaft gerne dazu neigt, Dinge vereinfacht präsentiert bekommen zu wollen. Das Problem dabei ist aber, dass das am Ende häufig populistisch endet und eine schlechte Lösung für Mehrheiten ist. Die Realität ist einfach viel komplexer. Das heißt nicht, dass ich die jeweiligen Entscheidungen mancher Bundesländer unbedingt gut finde. Die Masken würde ich zum Beispiel als letztes abschaffen, wenn man dafür Theater und Co. wieder voll besetzen kann. Gleiches gilt auch für die Abschaffung von PCR Tests. Das führt am Ende dazu, dass Clubs und Bars immer noch nicht voll betrieben werden können. Weitere Beispiele gibt es ohne Ende.

     

     

  13. Der Hansa Park zeigt mit Nessie, dass man einer alten Bahn wieder neues Leben einhauchen kann. Die Colorado ist für mich eine der Attraktionen, wo man auf ein Retracking mit neuen Zügen setzen sollte. Auch bei der Eurosat hat das gut geklappt.

     

    Der Park muss leider alte Attraktionen abreißen, jedoch sollte man zumindest Publikumslieblinge nicht einfach abreißen. Man hat schon fast seine ganze Vergangenheit entsorgt, wenigstens die Colorado könnte man erhalten.

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