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Infizierter Besucht den Europapark


Lennard

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Das bleibt wohl bei den aktuellen Fallzahlen nicht aus. Wenn sich alle an die Sicherheitsbestimmungen halten, dann ist es wahrscheinlich mit etwas Glück sogar möglich, dass diese Person keinen weiteren Menschen im Park angesteckt hat - außer vielleicht Leute in seiner Gruppe. Wichtig ist, dass Parkbesucher und auch alle anderen Menschen, die sich in der Öffentlichkeit bewegen nicht nachlässig werden/bleiben. Bitte: Abstand, Maske - geschlossene Räume mit vielen Menschen meiden und wenn, dann auf jeden Fall mit Mund-/Nasenschutz. Das ist weiterhin die Realität. Und mal ehrlich, so schlimm ist es doch nicht, etwas mehr aufeinander Rücksicht zu nehmen. Am Rande: In Efteling wurden tatsächlich schon 20 Fälle in den Park zurückverfolgt. (siehe hier: https://www.looopings.nl/weblog/15053/Twintig-coronapatienten-waren-in-de-Efteling-GGD-maakt-zich-geen-zorgen.html) - sicherlich auch noch keine Katastrophe. Allerdings würde ich mir in Niederländischen Parks auch überall in Anstellbereichen und auf Attraktionen (sofern ausreichend Abstand nicht möglich ist) eine Maskenpflicht wünschen. Für mich zählt nach wie vor nicht das Argument: "Ich gehe in einen Park lieber, weil ich dort keine Maske tragen muss." - es ist (nach wie vor) eher das Gegenteil. "Ich fühle mich wohler, weil alle Menschen eine Maske tragen." Ist doch toll, dass der EP ein recht gutes Hygiene-Konzept am Start hat.

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vor einer Stunde schrieb Slotter:

Wenn man sich an die allgemeinen Abstandsregeln hält ist das Risiko nicht kleiner oder grösser als in einer Fussgängerzone.

 

Das ist so nicht ganz korrekt.

 

Du müsstest für deinen Vergleich auch noch die Ladenlokale, Gastro, Kinos und sonstige Indoor-Bereiche in der Fußgängerzone hinzu ziehen. Und in einem Freizeitpark sind selbige eben doch auch recht stark frequentiert.

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Ich hab die Nachricht von hier:

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/erster-corona-fall-infizierte-person-war-im-europapark-100.html

 

Interessant finde ich die Aussage, daß das örtliche Gesundheitsamt aufgrund des Hygienekonzepts nicht von einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgeht, wenn man bedenkt wie oft dieses Hygienekonzept von den Gästen nicht oder nicht ausreichend umgesetzt wird!

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Normalerweise müsste es ja auch reichen, wenn man die Leute kontaktiert. In der Öffentlichkeit tragen die Leute Masken, symptom los sind sie also mit Abstand relativ unbedenklich. Die Vernunft sollte diesen Menschen dann vermitteln, dass sie vielleicht nicht direkt zwei Tage später in die nächste Kneipe rennen.

Aber leider sind eben nicht alle Menschen logisch unterwegs, deswegen finde ich es auch etwas dürftig, wenn am Ende nur eine Email kommt.

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Ich Stelle mir die Frage, sind 15.000 Besucher nicht zu viele? 

Besonders in so einem Fall.

 

Der Betroffene braucht doch nur ein Maskenverweigerer mit lauter feuchten Aussprache zu sein.

Klar ist der Europark deutlich größer als das PHL, aber ich würde erwarten, dass man die Besucheranzahl etwas reduziert. 

 

Max. 20 min. Wartezeit dürften aus meiner Sicht im Durchschnitt nutr anfallen.

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@Olli Ich denke, er zielt darauf ab, die Verweildauer in Menschenansammlungen zu reduzieren.

 

Das ist zwar grundsätzlich ein richtiger Gedanke, die Zahl ist aber willkürlich. Außerdem lässt sich das nicht durch die Gesamtkapazität der Besucher steuern. Wenn nur 2000 im Park sind, aber alle gleichzeitig zur selben Attraktion wollen hast Du das gleiche Problem. Da müsste man eher die Warteschlangen selbst steuern, durch Zeittickets etc.

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vor einer Stunde schrieb ruelps:

Ich Stelle mir die Frage, sind 15.000 Besucher nicht zu viele? 

Besonders in so einem Fall.

30.000 Personen sind für den EP genehmigt, man ist anfangs mit 10.000 gestartet und hat dann wohl auf 15.000 erhöht. Ich möchte garnicht wissen was im Park abgehen würde, wenn man die behördliche Grenze ausreizen würde...

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Auch wenn es hier um den Europa-Park in Baden Württemberg geht, trotzdem interessant: Gestern hat NRW Gesundheitsminister Laumann ja eine Konferenz zur aktuellen Corona-Lage gegeben. Anscheinend wird sich das Kabinett in NRW wohl auf eine Obergrenze an Besuchern für Veranstatlungen einigen.  Ein Freizeitpark ist ja keine Veranstaltung in dem Sinne, aber vielleicht ist trotzdem auch hier mit weiteren Einschränkungen zu rechnen, oder man kalkuliert je nach Fläche zukünftig noch einmal anders. Es bleibt auf jeden Fall spannend.

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Die Nachricht erreicht mich jetzt und ich finde es bei so vielen Menschen, die den EP besuchen nicht verwunderlich. Wenn in Deutschland 10.000 Personen infiziert sind, dann kommt auch hin und wieder jemand in die Parks, der es entweder da eingefangen hat oder schon vorher woanders. Daher bleibt es wie schon andere geschrieben haben sehr wichtig, die Regeln einzuhalten.

 

Ich war selbst vom 17.8. bis 19.08. in Rust und es war gemischt. Morgens ging das mit dem Abstand noch sehr gut, abends hingen uns die Leute fast jeden Tag im Rücken. Abstand wurde weniger. Die Leute scheinen  mit der Zeit so eine Art Betriebsblindheit aufzubauen. Andere achten auf den Abstand, und manchen ist es von Anfang an egal. 

Ich will ja auch nicht vorurteilen, aber der Park war bestimmt zur Hälfte voll mit Franzosen und bei denen habe ich sehr oft gesehen, dass Abstände nicht eingehalten wurden. 

 

Zur Fülle im EP: Ja, ich fand den Park sehr voll. Gerade um Eurosat und den Eingang vom Silver Star hat es sicht stark getummelt. Die Wartezeiten waren aber alle mit maximal 20 bis 30 Minuten in Ordnung. Durch die Abstände hat man sogar weniger gestanden und ist mehr gelaufen, gerade beim Silver Star durch die Hohe Kapazität ist man eigentlich nur 10 Minuten gelaufen bis in die Station ohne wirklich mal zu stehen, obwohl 25 Minuten dran stand. Auch bei Blue Fire ging es mit 20 Minuten und häufigem gehen recht flott. 40 Minuten waren angeschlagen, 20 Minuten waren drin. Ich finde das in Ordnung. Also der Park wirkt voller als er ist.

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Ich war am 30.7 und 31.7 im EP. Dort habe ich fast die gleichen Erfahrungen gemacht, wie Winjas007. Die Nachbarn Frankreich und Belgien haben es nicht so mit dem Abstand halten. Die standen stellenweise so nah an mir dran,dass diese ihre Nase in meinem Nacken hätten parken können.

 

Die längsten Schlangen haben sich an der alten Eurosat gebildet sowie ab mittags an den Wasserattraktionen. Der Park war an beiden Tagen "gut" besucht für Tage,an denen es ein limitiertes Kartenkontingent gab.

Dennoch wird man nach einer Pandemie nicht mehr mit so kurzen Wartezeiten rechnen können. Trotz langer Schlangen habe ich noch nie so kurz in diesem Park für die Attraktionen angestanden.

 

Zudem fand ich gut,dass man den Corona-Regelnmuffeln mittels spezieller Security beigekommen ist.

 

Im Vergleich zum Alltag (Bsp: Deutsche Bahn), finde ich die Nachricht aus dem EP weniger besorgniserregend. Es ist nur eine Frage der (Jahres-)Zeit und der Statistikbearbeitung, wie es im öffentlichen Leben weiter geht. Auch andere Parks werden dann "betroffen" sein. Den Betreibern des Parks und eventuell dem infizierten Menschen kann man ja keinen direkten Vorwurf machen, wenn diese über eine mögliche Infizierung nichts wissen. Es sei denn,diese wissen von ihrer Erkrankung und gefährden absichtlich andere Menschen durch einen Besuch in einem Park.

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vor einer Stunde schrieb Koblenzerin85:

Die Nachbarn Frankreich und Belgien haben es nicht so mit dem Abstand halten.

Ich kann es nicht mehr hören...

 

Die Deutschen genau so wenig, die fallen aber nicht so auf. Erstens, sind es prozentual deutlich mehr und zum anderen reagiert unser Gehirn unterbewusst stärker auf Personen, die irgendwie auffallen. Durch Kleidung, Verhalten oder eben Sprache. 

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Gerade eben schrieb Jokie:

Ich kann es nicht mehr hören...

 

Die Deutschen genau so wenig, die fallen aber nicht so auf. Erstens, sind es prozentual deutlich mehr und zum anderen reagiert unser Gehirn unterbewusst stärker auf Personen, die irgendwie auffallen. Durch Kleidung, Verhalten oder eben Sprache. 

 

Danke!

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