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Seh ich genauso, gut ein Darkride mit etwas Thrill wäre auch nicht verkehrt. Aber das man sich jetzt nur auf Coaster versteift hoffe ich nicht, zumindest bis es einen Hoffnungsschimmer Richtung Erweiterung gibt. Ich denke das wäre wirklich der nächste Punkt wo das Phantasialand positive Schlagzeilen schreiben könnte.

 

Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten auch abschätzen können was uns noch in Rookburgh erwartet. Was auch ginge wäre natürlich eine Familien Achterbahn mit schön langen Darkridepart. Da würde man 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. 

 

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Die Möglichkeit mit dem Darkridepart würde sich bei den Häusern jetzt ja besonders anbieten. Aber schauen wir mal was sie draus machen. Super wirds mit Sicherheit, nur vielleicht nicht mehr was für jedermann. Ich bin mir auch Sicher, das die Bahn auch durch die Häuser fliegt (vielleicht zum einen Fenster rein und zum anderen wieder hinaus).

Der Typ auf dem Plakat spricht ja dafür das sowas passiert. 

Entweder er ist ein Superheld und kann perfekt und wild fliegen, oder er macht ne Erfindung und muss erst lernen damit umzugehen. Superman fliegt auch keinen Immelmann wenn er mal wieder die Welt retten soll.

Schauen wir mal...

 

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Was auch ginge wäre natürlich eine Familien Achterbahn mit schön langen Darkridepart. Da würde man 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. 
 


Diese Variante würde ich auch sehr gut finden. Ich denke, dass so ein Konzept ein deutlich größeres Publikum erreicht als ein klassischer Darkride, der nur an Szenen vorbei fährt, da es ja doch von vielen einfach als langweilig abgestempelt wird.
Es muss ja nicht mal ein richtiger Coaster sein, sondern würde wahrscheinlich schon reichen einfach ein paar schnellere Pssagen in den Track mit einzubauen um es deutlich interessanter zu machen. Zudem kann man ja mit dem Fahrtverlauf eine erzählte Storry unterstreichen.

Gesendet von SM-G920F und benutzt die PhantaFriends.de App

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Wollte mich auch nochmal melden, nachdem ich länger nicht mehr in diesem Thread unterwegs war. Danke @Phantavius für deine Beiträge im Juli. I Corsari sieht wirklich toll aus (ich muss unbedingt mal ins Gardaland), beim Transdemonium fühle ich mich aber eher an die klassische Geisterbahn von der Kirmes erinnert - auch wenn das im Parc Asterix schon ein paar Klassen drüber ist. Und klar Valhalla in Blackpool ist - gerade wenn man englische Vlogs schaut - der Darkride-Stolz einer ganzen Nation. Doch bleibe ich bei meiner Aussage das moderne Darkrides in Europa nur bei Disney und Efteling stehen.

 

Doch was heißt eigentlich modern? Und was macht dann dem gegenüber einen guten, alten Darkride aus?

 

Fangen wir mit dem Bewährten an:

  • Durchgehende 360° Thematisierung

Keine Wand ist ausgelassen, die Decken sind angepasst, die Illusion wird konsequent umgesetzt (niemand will lackierte Blechwände sehen!)

  • Klar erkennbare thematische Zusammenhänge und Szenen

Um in eine Szene abtauchen zu können, muss diese als solche erkennbar sein. Die Piraten-Darkrides machen das in der Regel sehr gut (Grotte, Taverne, Gefecht), die Geisterbahnen eher schlecht (viele Jumpscares oder Fokus auf einzelne Effekte; kaum Zusammenhang)

  • Einen abgestimmten Soundtrack

Yo Ho, yo ho, a Pirate's Life for Me!

  • Hohe Anzahl und Dichte an Animatronics

Spektakulär entweder durch die hohe Dichte der Animatronics oder eine besonders große Animatronic am Ende.

  • Imitierte Special Effects

Wer erinnert sich noch an die Goldfolie samt Gebläse, welche Feuer darstellen soll? Wer kennt die einbrechnenden Minenschächte mit Erdbeben aus den Boxen?

  • Ein passives Fahrerlebnis

Man ist zu Besuch in einer anderen Welt. Die Blickrichtungen sind nicht vorgegeben, man erkundet selbst bei größtenteils gleichbleibender Geschwindigkeit. Hauptsächlich beobachtende Rolle.

 

Diese Komponenten lassen sich in allen „klassischen“ Top-Darkrides wiederfinden: I Corsari, Pirates in Bayern und in der Karibik und sämtliche Phantasialand-Darkrides. Etwas ähnliches zu bauen, bedarf keiner großen Weiterentwicklung der Sparte, aber das reicht halt nicht mehr. Es ist gerade der letzte Punkt, den „moderne“ Darkrides auf den Kopf gestellt haben. Indiana Jones and the Temple of the Forbidden Eye (Disney) und The Mummy (Universal) haben dieses Konzept um die Jahrtausendwende weiterentwickelt. Nun ist der Fahrgast aktiver Teil des Geschehens. Stichpunkt: „Immersion“. Das bedeutet nicht, dass manche Effekte nur auslösen weil der Gast sie gerade durchfährt, sondern dass die ganze Geschichte darauf abgestimmt ist, dass jemand zu Besuch kommt. All das was man erlebt, passiert nur weil der Fahrgast da ist. Die Stimmung einer Szene kann sich schlagartig ändern. Das ist die Illusion, die die Gäste noch tiefer in die Geschichte zieht und dem ganzen mehr Glaub- und Lebhaftigkeit verleiht. Das hört sich nicht nach viel an, macht aber einen riesigen Unterschied.

 

 Zur Forcierung der Immersion verwenden Moderne Darkrides zusätzlich noch folgende Elemente:

  • Innovatives Fahrsystem

Dazu gehören: Geschwindigkeitsveränderungen, Dreh- und Wendigkeit der Beförderrungseinheiten (Omnimover), veränderte Betrachtungsposition (suspended, liegend, über-kopf), trackless.

  • Eine ausgeprägte Dramaturgie innerhalb der Themenfahrt

… mit dem obligatorischen Höhepunkt am Ende.

  • Ausgiebiger Gebrauch von Projektionstechnik

Screen Mapping, Fog/ Water Screens, Weiterentwicklungen der Pepper Ghost Illusion, Generell: Verschmelzen von Bildschirm und Kulisse.

  • Echte Special Effects

Feuer, Wasser, Blitze, Dampf, Wind, Nebel, Wärme, Kälte, Vibration, Licht/ Blendeffekte, Geruchstöpfe.

  • Eher weniger, aber dafür lebensnahe Animatronics

Das Avatar Land im Animal-Kingdom hat diese Entwicklung auf die Spitze getrieben.

  • Ein aktives Fahrerlebnis

Die Aufmerksamkeit der Gäste wird mithilfe der Fahrsysteme bewusst gesteuert, erzählerische Wendepunkte bewusst in den Mittelpunkt gestellt. Die Figuren gehen aktiv auf die Fahrgäste ein. Der Gast verändert durch (inter-)aktives Eingreifen das Erlebte.

 

Diese Elemente findet man in unterschiedlichen Abstufungen bei den Harry Potter Bahnen, bei Spiderman, Ratatouille, Arthur, Avatar etc….

 

Es ist einfach gesagt, dass ein neuer Darkride einfach nur eine alte Silbermine mit neuer Technik ist; bei genauer Betrachtung erkennt man schon, dass eine grundlegend neue, aufwendigere Ausrichtung her muss, wenn man es ernst meint. Dann wird auch niemandem mehr langweilig.

 

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@Philicious sehr ausführlich und gut formuliert. Genau da sehe ich auch die aktuelle Situation und die Zukunft von Darkrides. Und das ist auch was dem Park aktuell fehlt, so ein moderner Darkride wird auch nicht so schnell langweilig. Mehr ist es so, das man bei jeder Fahrt was neues entdecken kann, da wie du ja beschreibst auch Variationen bei dem Fahrt und Bewegungsablauf durch eine modernes Fahrtsystem. 

 

In dem Falle braucht man nicht mal ein Symbolica 2.0, ich bin auf jeden Fall auch für die Nutzung von Leinwände und Special Effects. Was heute alles möglich ist erstaunt mich immer wieder. 

 

Aber am wichtigsten ist ein guter Soundtrack kombiniert mit einer Art Geschichte sowas bleibt den Leuten im Kopf hängen, das kombiniert mit den Möglichkeiten der aktuellen Technik würde in dem Falle ein Top Attraktion werden. Vorallem im europäischen und vielleicht sogar weltweiten Vergleich. 

 

Was man z.b mit einem Projektor so herzaubern kann sieht man an diesem Beispiel. Natürlich kann man das nicht nur für Geister verwenden.

 

 

Hier ist auch ein interessantes Video zum Thema gute Animatroniks. Da musste ich spontan an die Sindbad Szene aus der Hollywood Tour denken.

 

 

Und nochmal ein kurzes Video zu Disneys Animatroniks. 

 

 

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Als gutes Beispiel sehe ich hier auch Harry Potter and the forbidden journey. Klar macht hier auch der Markenname viel aus, aber es ist einfach ein verdammt guter Darkride und etwas ähnliches könnte ich mir auch im Phantasialand vorstellem.

Gesendet von SM-G930F und benutzt die PhantaFriends.de App

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Was ich bei Harry Potter ganz interessant finde ist, dass die Bahn zwar ein paar Animatronics hat, aber nicht von ihnen abhängig ist oder gar deshalb in Erinnerung bleibt. Es ist definitiv das Gesamtpaket, was die Bahn ausmacht, zumal die Animatronics dort auch nicht ultra-modern oder komplex zu sein scheinen. KUKA, die Firma die den Robocoaster hergestellt hat, ist aus Deutschland und hat diesen Prototyp zum ersten Mal vor fast 10 Jahren vorgestellt, sodass ich auch die Hoffnung hege, dass man sowas bald mal in Europa zu sehen bekommt. Warum dann nicht im Phantasialand?

 

Trotzdem bin ich ein wenig traurig, dass man in Brühl die letzten 20 Jahre so gut wie gar keine neuen Animatronics mehr aufgestellt hat. Die gehören definitiv zu einem Freizeitparkerlebnis dazu, woanders sieht man sie ja auch kaum bis gar nicht. Die Kosten- und Rentabilitäts-frage ist von außen natürlich schwierig zu bewerten und ich fürchte das Panodra-Niveau bleibt für das Phantasialand auf lange Zeit (leider) unerreichbar, aber wenn man so die neusten Entwicklungen beobachtet (siehe unten), regt sich in mir schon das Gefühl mit dem Chiapas-Trommler ein wenig abgespeist worden zu sein. Ich glaube hier hätte man neben dem großen Fun-Faktor in der Fiesta Cave auch einen richtigen Wow-Effekt setzen können. Naja, was nicht ist kann ja noch werden.

 

 

 

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Wahre Worte, dasselbe habe ich mir bei meinem letzen Besuch und der Fahrt mit Chiapas auch gedacht. Einige der Videos, die wir hier posten oder die es allgemein gibt mit teilweise extrem guten Animatroniks sind schon ziemlich alt. Daraus erkennt man schnell das, Animatroniks die es teilweise schon seit vielen Jahren gibt, weit über dem aktuellen Phantasialand Niveau liegen.

 

Ich würde mich aus dem Fenster lehnen und behaupten so ein Animatronik wie der Trommler kostet maximal 5-10 tausend Euro. Das ist für einen Animatroniks heutzutage recht wenig, zumal das der einzige in dem Ride ist. Richtig professionelle und lebensnahe Animatroniks kosten normalerweise 100.000 Euro aufwärts. Die von Disney mutmaßlich im Millionen Bereich, da sind wir in dem Bereich wo sich die Leute fragen ob das echte Personen sind oder Roboter. 

 

Ich habe auf Anhieb diverse Firmen gefunden die allerlei Figuren auf Wunsch anfertigen, für unsereins unerschwinglich aber für einen großen Freizeitpark eigentlich machbar.

 

Trotzdem bin ich ebenfalls der Meinung das wir uns da manchmal etwas verrennen. Andere Parks haben auch keine Animatroniks im Wert von Millionen, aber welche die funktionieren und nicht lächerlich wirken durch ihr Alter und die Bewegungen. Das ist ein Unterschied, wie @Philicious schon sagt gibt es schon seit Jahren so gut wie keine neuen Animatroniks im Park. Dadurch haben wir nur den Vergleich mit den quasi uralten Vertretern, bis auf ein paar Ausnahmen. Das Gesamtpaket muss glaubhaft präsentiert werden und den Besucher in seinen Bann ziehen, das macht keiner der Faktoren die wir genannt haben alleine.

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