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Das Phantasialand aus Sicht als Kind und Erwachsener

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Wie war es früher bei euch, als ihr das Phantasialand als Kind besucht habt? Und was hat sich in eurem Erleben verändert, wenn ihr heute als Erwachsener das Phantasialand besucht?

 

Als Kind der 80er habe ich das klassische Phantasialand noch miterlebt: Gondelbahn, Silbermine, Wikinger-Bootsfahrt und Space Center waren in den 80ern meine Lieblingsattraktionen und in den 90ern vor allem das Galaxy. Ich war auch immer mehr Darkride als Achterbahn-Fan.

 

Wenn unsere Familie damals das Phantasialand besuchte (und das war nur alle 1-2 Jahre), dann freute ich mich schon Wochen davor darauf. Dieser eine Tag war neben Geburtstag und Weihnachten immer der schönste und aufregenste Tag im ganzen Jahr für mich.

 

Der Tag verging meist viel zu schnell, aber die Eindrücke aus dem Phantasialand blieben und sind noch heute in guter Erinnerung. Es war eben eine ganz andere Zeit als heute: Nicht hektische, sondern entspannte Menschen. Staunen und Überraschung über die neue Attraktion statt Meckern und endlose Diskussionen im Internet. Keine Schnäppchenjagd nach dem günstigsten Preis, sondern man honorierte die Arbeit und Leistung der Menschen und gab gerne Geld aus.

 

Das Phantasialand hat sich leider seit dem Brand im Jahr 2001 und mit dem Abriss fast aller alten Attraktionen sehr verändert, auch wenn die Qualität weiter hoch ist. Ich gehe heute nicht mehr mit der gleichen Begeisterung ins Phantasialand wie damals. Das Phantasialand ist immer noch mein Lieblingspark und wird es vermutlich immer bleiben. Als Erwachsener hat man natürlich noch viele weitere Parks besucht und kann mehr vergleichen.

 

Das Phantasialand war mein allererster Freizeitpark und es war Liebe auf den ersten Blick. Das lag vermutlich auch an den beiden Parkgründern Gottlieb Löffelhardt und Richard Schmidt, die dem Park prägten und seinen unvergleichbaren Charakter gaben: Nicht so kitschig wie Disney, aber trotzdem so aufregend wie amerikanische Parks, Thematisierung auf Weltklasseniveau, viel liebevolle Handarbeit und Perfektion ohne Ende.

 

Ich will mal ein Beispiel über meine erste Fahrt im Space Center in den 80ern geben:

 

Ich weiss noch, wie aufgeregt ich damals vor meiner ersten Fahrt im Space Center war und fragte mich, was mich wohl im Inneren der riesigen silbernen Halle erwarten würde. Eine Achterbahn war klar, aber komplett im Dunkeln? Ich war damals 8 und hatte ein wenig Angst. Aber den Weltraum fand ich schon immer spannend. Die Kulissen hinter der Glasscheibe stimmten perfekt auf die Stimmung ein. Die Spannung wuchs, während man irgendwo aus der Halle immer wieder ein unheimliches Rumpeln hörte. Dazu das blaue Licht und die Soundkulisse. So etwas bleibt einem immer im Gedächtnis. Im Bahnhof angekommen beobachtete ich die Reaktionen der Leute, wie sie nach der Fahrt aussahen: Begeisterung! Strahlende Gesichter. Noch mal! Also konnte es nicht so schlimm sein. Als ich endlich in den Wagen einsteigen durfte, hatte ich ganz zittrige Hände. Den Bügel schloss ich nicht ganz, so dass noch etwas Spiel blieb. Abfahrt, der Wagen setzte sich in Bewegung und auf den Lifthill. Erste Eindrücke: Dunkelheit, Sterne, Schwereloskeit, Weltraum. Da ich den Bügel nicht ganz geschlossen hatte, hob ich während der Fahrt immer wieder etwas vom Sitz ab und ich klammerte mich so am Bügel fest. Aber man hatte durch den Sternenhimmel, die Kulissen und die Soundeffekte wirklich die Illusion, sich im Weltraum zu befinden. Genauso wie später in den 90ern im Galaxy.

 

Diese beiden Attraktionen waren einfach genial und es ist ein Jammer, was das Phantasialand daraus gemacht hat. Sie passten zwar nicht mehr zum Parkkonzept der Themenbereiche, aber in einem Phantasialand sollte doch alles möglich sein und seinen Platz haben, auch Science-Fiction und Weltraum.

 

Wie sind eure Erinnerungen, Erlebnisse, ersten Erlebnisse, damals als Kind und heute als Erwachsener?

Edited by galaxy (see edit history)

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Bei mir war es ähnlich. Das Gefühl, das ich am Anfang hatte, das kommt leider nicht wieder. Ob es nur an den Attraktionen oder an mir liegt, das fällt mir schwer zu beurteilen. 

 

Ich finde, daß es auch eine Rolle spielt wie oft man da ist. Ich dachte 1997, es gibt nichts schöneres. Beim nächsten Besuch war es auch noch toll, danach immer wieder, aber es hat halt doch die kindliche Faszination gefehlt. (Ich war nur einmal als Kind dort, daher ging das bei mir so schnell)

 

Mich hat damals Colorado Adventure und die ganzen Welten besonders fasziniert. Heute fasziniert mich vor allem Mexiko rein optisch. 

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Ich würde von mir zwar behaupten, dass ich warscheinlich einer der, wenn nicht sogar der jüngste User bin, aber trotzdem kann ich dich sehr gut verstehen. Ich war 2009 das erste mal da und fand es super. Gondelbahn, Silbermine, Geisterrikscha und Hollywood Tour habe ich genossen und bin mit voller Begeisterung mitgefahren. Die großen Sachen konnte ich da natürlich noch nicht machen, ich war ja schließlich erst 5. Wir sind 3 bis 4 mal im Jahr ins Phantasialand gefahren und jedes Mal war es pure Aufregung und Vorfreude. Das ging bis circa 2014. Ab da war alles anders. Ich wurde älter und das Phantasialand veränderte sich schlagartig sehr. Chiapas und Klugheim kamen dazu. Die Gondelbahn, die Wasserbahnen und die Silbermine verschwanden. Ebenso Race for Atlantis. An allen diesen Dingen hängen Errinnerungen, selbst wenn man noch nicht so viel Lebenserfahrung hat. Und wenn ich heute an die Silbermine denke, werde ich sentimental.

 

Ich persönlich glaube, dass sich das empfinden mit dem Alter verändert, aber auch das Phantasialand selbst trug und trägt seinen Teil dazu bei. Und als Jahreskarten-Besitzer geht die Besonderheit natürlich auch verloren. Vielleicht ist es gar nicht so gut, ständig ins Phantasialand zu gehen. Vielleicht würde bei 1-3 Besuchen im Jahr die Besonderheit wiederkommen.

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vor 49 Minuten schrieb jaybee:

 

 

Ich persönlich glaube, dass sich das empfinden mit dem Alter verändert, aber auch das Phantasialand selbst trug und trägt seinen Teil dazu bei. Und als Jahreskarten-Besitzer geht die Besonderheit natürlich auch verloren. Vielleicht ist es gar nicht so gut, ständig ins Phantasialand zu gehen. Vielleicht würde bei 1-3 Besuchen im Jahr die Besonderheit wiederkommen.

Da hast du völlig recht! Ich hab genau deshalb keine Jahreskarte, sondern besuche den Park nur 1-3 x jährlich, manche Jahre auch gar nicht. Und ich freu mich jedes mal sehr drauf, entdecke immer wieder mal was neues und bin total glücklich. Selbst so gibt's eine gewissen Gewöhnungseffekt, aber es ist trotzdem noch was Besonderes für mich. 

 

Ich hab den Park nie als Kind besucht, das erste mal mit 24, damals hab ich mich in den Charme der Gondelbahn verliebt. Ich kenne auch noch das Brandenburger Tor und Co. Und fand den Abriss von all dem sehr schade, weil ich bis heute ein grosser Darkride Fan bin und auch sonst hatten die alten Sachen damals so viel Seele. 

Aber: je älter man wird, umso mehr gewöhnt man sich dran dass sich Dinge verändern. Mit Anfang zwanzig war es für mich eine Riesenkatastrophe, als Cop car Chase (oder auch Leathal Weapon pursuit) im Movie Park abgerissen wurde. Jetzt betrachte ich das alles nicht mehr ganz so emotional. Die Welt geht nicht unter, wenn eine Attraktion abgerissen wird. Wehmütig werde ich trotzdem, wenn ich an früher denke. Taron ist bestimmt super, aber für mich irgendwie zu "krass" und nach einigen gesundheitlichen Schwierigkeiten Frage ich mich, ob solche Bahnen überhaupt gut für den Körper sind... Ich vermisse die betuliche Gemütlichkeit von früher. 

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Silbermine und 1001 Nacht waren (RIP)... Geisterrikscha und Hollywood-Tour sind einmal am Tag sind die Pflicht. Aber zu Wiederholungsfahrten reizen die Bahnen mich mit meinen 30 Jahren nicht. Insgesamt finde ich die Entwicklung gut. Klar fehlen ein paar alte Attraktionen, aber man weiß halt um den Platzmangel und was der Park da heraus holt ist fantastisch (no pun intended). Die neuen Welten sind komplett durchthematisiert, die neuen Fahrgeschäfte definitiv eine Steigerung. Aber ich hoffe, dass wir keinen weiteren Darkride ohne vergleichbaren Ersatz verlieren, sonst könnte das Gleichgewicht der Attraktionen kippen und man verliert die Zielgruppe mit Kindern. Und ich mag einen gutes ruhiges Fahrgeschäft auch immer.

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Wir sind früher einmal im Jahr( zum Tag der Brühler) ins Phantasialand gegangen.

Das war für mich aber scheinbar nicht so wichtig, als dass ich mich jetzt wahnsinnig detailliert an meine Gefühlslage erinnern würde.

Das Space-Center bin ich im Eröffnungsjahr gefahren und ich erinnere mich durchaus noch an die Q und Teile der Fahrt an sich, aber mitnichten an irgendwelche Emotionen bei der Erstfahrt - dafür bin ich aber vielleicht auch einfach ein zu rationaler Mensch. Was ich noch weiß: Wir haben verdammt lange angestanden!

Die wichtigste Erinnerung an meine erste Galaxy-Tour ist vor allem, dass mir danach speiübel war.

Ansonsten sind das eher so Bruchstücke, die ab und an mal hoch kommen - vor allem, wenn ich hier nochmal Dinge nachlese, die ich längst verdrängt hatte:

Condor, Acapulco Todesspringer, Gondelbahn, Silbermine, Wasserspiele vor dem Galaxy, Brandenburger Tor, Walzertraum, Gebirgsbahn, Kino 2000, Zaubershow im Wintergarten, Lasershow in der Westernstadt, die Schießbude, mit dem Jet durch die Dinos, die weißen Tiger, die ferngesteuerten Boote, die alten Wildwasserbahnen, die Aufkleber auf der Heckscheibe, ...

 

Es ist immer schön, wenn ich feststelle, dass noch Erinnerungen da sind und dann werde ich teilweise etwas wehmütig, weil die Attraktionen jetzt weg oder anders (Temple) sind.

Andererseits denke ich dann, dass die Erinnerung halt schon soooo alt, dass ich sie nicht als belastbaren Vergleich heranziehen kann und will.

 

Ich finde das Phantasialand heute noch toll und ja, wir gehen sehr oft dahin und deswegen fühle ich mich auch nicht mehr "geflasht".

Es ist eher eine Art Heimkommen, wenn wir am Wochenende endlich wieder im Park sind.

Am Eingang wird man erkannt und freundlich begrüßt und alles was dahinter liegt, kennt man wie seine Westentasche.

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Genau das ist es was ich mir in Fantasy wünsche. Eine Wohlfühloase für groß und klein. Der Soundtrack dort ist so kindlich und nervtötend, dass ich mich dort außer im Wintertraum nicht aufhalte, sondern nur zu Wuze Town oder zum Temple durch gehe. Dem Bereich fehlt eindeutig eine ansprechendere Fassade von Wuze Town und ein neuer Soundtrack. Wenn in ein paar Jahren was auch immer mit dem Temple passieren wird, dass Ergebnis wird Rookburgh, Klugheim und Chiapas übertreffen. Dann kann man nach und nach den ganzen Fantasy-Bereich zu einem super Themenbereich umgestalten.

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Den Fantasy-Bereich empfinde ich gar nicht als dunkel. Abgesehen vom Kinderland oben. Aber das ist meines Erachtens nach auch eine absolute Fehlplanung. Der gesamte Wuze-Town-Gebäude-Komplex wirkt für mich ein wenig danach, dass "wir haben hier diesen Platz wie bauen wir da möglichst viel rein" die einzige Vorgabe war. Man denke nur an die Fehlplanung zwischen dem Tempel und dem Hauptgebäude 🙈

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Das Gleichgewicht zwischen ruhigen und schnellen Attraktionen ist schon lange nicht mehr da. Klar ist jetzt alles auf sehr hohem Niveau thematisiert. Ich war kürzlich mit Senioren im Park. Die haben sich auch nicht wirklich wohlgefühlt. Zu laut, düster und bombastisch fanden sie es. 

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vor 1 Stunde schrieb to_b:

Zum Thema seniorentauglich sage ich nur ein Wort: "Walter"

 Dieser sympathische Herr ist die Ausnahme, nicht die Regel.

 

Und ein Park, der die Familie ansprechen will, muss auch Oma und Opa miteinbeziehen! 

Edited by Zuckerwatte (see edit history)

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Mein erster Besuch müsste 2003 gewesen sein, da war ich 6. Damals waren wir höchstens 1x im Jahr im Phantasialand. Wenn ich wusste, dass wir in den nächsten Tagen dort hin fahren, war ich super aufgeregt. In der Nacht vor der Autofahrt konnte ich kaum einschlafen, weil ich so aufgeregt war. Später habe ich mir sogar immer eine kleine Route überlegt, wo wir starten und als nächstes hingehen. Die einstündige Autofahrt dauerte für mich ewig. Wenn ich allerdings auf der Autobahn die Ausfahrten zu Knappsack und Quadrath-Ichendorf sah, wusste ich es kann nicht mehr weit sein. Auch heute schau ich noch nach den Ausfahrten  :D

Ich kann mich noch dunkel an den Märchenwald und an das Wikingerschiff erinnern. Schon damals verschlug es mich eher selten in die Ecke. Gondelbahn und Walzertraum fand ich in der Kombination super, gerade im Winter war der Walzertraum richtig schön. In den ersten Jahren ging ich nur in die Darkrides. Silbermine fand ich grandios. Überall bewegte sich was und man entdeckte immer was Neues. Die Hollywood-Tour fand ich tatsächlich ziemlich gruselig, weshalb ich dort nicht gerne mit gefahren bin. Condor war meine erste "thrillige" Attraktion, jedoch konnte ich Condor nicht mehr oft besuchen, weils ja 2006 abgerissen wurde. 2006 war dann meine erste Fahrt auf einer Achterbahn, Temple of the Nighthawk. Meine Schwester, die 2 Jahre älter ist, hatte völlige Panik, sogar geweint vor Angst und ist beim Einsteigen in den Zug sofort wieder rausgegangen. Meine Eltern haben es dann doch irgendwie geschafft, dass sie mitfährt und nach der ersten Runde, wollte sie natürlich noch einmal. Ich war genauso begeistert und hungrig auf Achterbahnen. So besuchte ich direkt danach mit meinem Vater Colorado und war sofort angetan.

Gegen 2008 haben wir wieder das Phantasialand besucht und ich habe mir vorgenommen Black Mamba zu fahren. Damals hab ich mir den Trailer auf der Homepage in Dauerschleife angesehen :D Als wir dann vorm Eingang der Black Mamba standen hatte ich natürlich Muffensausen, bin aber trotzdem reingegangen. In der Station waren meine Beine so wackelig vor Aufregung und die Musik verstärkte das nur noch mehr. Die Fahrt war für mich aber einzigartig. Es war so schnell, dass ich gar nicht wusste wie die Strecke verlief. Links, rechts, hoch, runter und nach ner Minute wars dann schon vorbei. Danach war mir erst mal etwas schwindelig :D

Seitdem bin ich aber auf alles draufgegangen. Nur vor Mystery Castle und Talocan hatte ich lange Zeit Respekt.

Die ganzen Abrisse, wie das Brandenburger Tor, der Jet, die Baumstammwasserbahn usw. habe ich damals nicht so wirklich als schlimm empfunden. Dafür stehen heute an all den Plätzen überragende Themenbereiche. Natürlich ist es schade um die alten Attraktionen, da man mit vielen Sachen groß geworden ist, aber wie so oft im Leben gibt es Veränderungen. Manche sind gut, manche schlecht. Für mich sind die Veränderungen im Phantasialand eindeutig gut.

Ebenso finde ich es gar nicht so schlimm, dass bisher keine Erweiterung genehmigt wurde. Hätte das Phantasialand vor 10 Jahren eine große Fläche dazu bekommen, würden die Themenbereiche nicht mehr so einzigartig sein, wie sie es jetzt sind. Ich kenne keinen Park der auf engstem Raum so was tolles gebaut hat. Natürlich wünsche ich mir jetzt auch, dass eine Erweiterung in den nächsten Jahren genehmigt wird, hoffe aber, dass das Phantasialand den Stil beibehält und so eng und so verschachtelt weiter baut, denn das macht für mich das Phantasialand auch aus.

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vor 22 Stunden schrieb Zuckerwatte:

 Dieser sympathische Herr ist die Ausnahme, nicht die Regel.

 

Und ein Park, der die Familie ansprechen will, muss auch Oma und Opa miteinbeziehen! 

 

 

Also ich war jetzt zum zweiten mal mit Oma un Opa im Park (beide 70+) und beiden hat es wirklich sehr gut gefallen. Schon den Wintertraum fanden sie sehr toll und wollten unbedingt nochmal hin. Wir haben uns dann eben mit MoC, Geister Rikscha, Hollywood Tour, Musarteum und den Pirates in 4D vertrieben.

Meinen Opa habe ich trotz anfänglicher Bedenken in Chiapas und sogar in die Colorado Adventure bekommen. (Er wollte unbedingt mitfahren =D )

Ansonsten haben wir uns die Zeit mit Essen, Trinken und herumspazieren vertrieben.

Hier war es für die beiden eine Entspannung, einfach mal aus dem Alltag raus zu kommen. da war das Hotel Matamba natürlich ideal.

Es geht eben auch anders. Europapark, Efteling und co sind da zumindest für meine Großeltern etwas schwierig, weil die Wege extrem lang sind.

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Ich kann mich auch noch sehr gut an meine Kindheit im Phantasialand erinnern.

 

zum einen weil das Phantasialand auch mein erster Freizeitpark war und zum anderen weil wir mit meinen Eötern schon früh in einen 1x im Jahr Rythmus gewechselt sind...

 

Schwach erinnern kann ich mich noch an das Tanagra Theater von dem ich absolut begeistert gewesen sein muss da es mein früheres Interesse für die Augsburger Puppenkiste voll bedient hat.

Außerdem war die Grand Canyon Bahn(?) meine absolute Lieblingsachterbahn, ich weiß nicht mal wieso 😅.

 

An das Space Center kann ich mich fast gar nicht erinnern... Dafür hat mich Galaxi so umgehauen dass ich mich noch sehr gut an die erste Fahrt erinnern kann. Nachdem meine Verwandten gefahren sind weil ich 2cm zu klein war und so begeistert waren haben wir doch versucht mich auch drauf zu bekommen und es hat wohl doch gepasst :)

 

Dann begann meine ewige ich darf nicht Phase:

Winjas eröffnen: Ich war im ersten Jahr zu klein.

River Quest: ich war zu klein 

etc. etc.

 

Ein Standard Phantasialand Besuch begann früher übrigens mit einer Runde Phantasialand Express :)

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Ich bin Jahrgang 1987. Früher war 1x Phantasialand im Jahr mit der Familie quasi Tradition, bis auf ein paar Jahre die wir in der Nähe des Hansaparks gewohnt haben. Da war dieser dann natürlich unser Ziel für das Jahr.

 

Eins weiß ich noch ganz genau, nämlich dass ich eins von den Kindern war, die bei Verlassen des Parks geheult haben :D Ich wollte nie akzeptieren, dass der Park zu macht und wir gehen müssen. Es kam halt auch einfach nicht in Frage, später nochmal zu gehen. Meine Eltern haben einen guten Job gemacht uns Kindern zu vermitteln, dass man sowas nur einmal im Jahr macht :D Ich denke oft darüber nach, wenn ich mit meinem eigenen 3 Jährigen Sohn dort ein und aus gehe, wir Maus Au Chocolat mit Quickpass fahren und uns entspannte Stunden machen. Ich bin damals schon nervös geworden wenn wir nicht zu Parköffnung schon auf dem Parkplatz standen!

 

Damals erschien mir alles im Phantasialand so groß und verwinkelt, ich hätte nicht sagen können wie man von Attraktion A zu Attraktion B kommt, die Rides existierten in meinem Kopf quasi alleinstehend für sich. Ich wusste einfach nur was ich fahren will aber die Wegplanung erschloss sich mir nicht. Kennt das jemand?

 

Dementsprechend ungeordnet dann auch noch einige Details die mir sehr stark im Kopf geblieben sind:

- die "Uaaaaah" Geister bei der Abfahrt in der Geisterrikscha. Viele Jahre später war ich mir überhaupt nicht mehr sicher, ob es die wirklich gab, bis ich im Internet nochmal darüber las. Außerdem: Das Geisterschiff war schon damals meine Lieblingsszene.

- Space Center als meine absolute Lieblingsattraktion. Der Moment wen man aus dem umhüllten Lift in die Halle kommt und die Sterne sieht und die Lasergeräusche hört war für mich das größte.

- bei meiner ersten Fahrt auf Galaxy war ich überzeugt, dass die Sitze sich einzeln bewegen. Erst viel später habe ich verstanden, dass man in einem Vehikel sitzt und dieses sich bewegt, nicht die einzelnen Sitze.

- Die Schlacht-Szene in der Silbermine und der Geruch dort, sowie der Animatronic der auf die Waffe auf die vorbeifahrenden Gäste richtet. Außerdem die Art wie das Feuer dargestellt wurde.

- Die Szene in der Hollywood Tour wo Frankensteins Monster die Frau vom Dach schubst hatte für mich eine gruselige Faszination. Außerdem die Szene "die Vögel", auch dort mischte sich Grusel mit Faszination, und ich könnte heute noch wiedergeben, wie die Schreie des Animatronic klangen.

- wie ich etliche Runden mit meiner Mum auf der Grand Canyon Bahn gedreht habe, und die Gebirgsbahn erst noch zu unheimlich war. Als ich die dann irgendwann fuhr, die Wartungshallen-Atmosphäre auf der Schlussbremse.

- die Klettergerüste und Röhrenrutschen in Berlin, bei denen man beim Rutschen immer eine gewischt bekommen hat

- als Colorado Adventure neu eröffnet hatte, war ich überzeugt, dass es die extremste Achterbahn weit und breit sein muss, als ich vor meiner ersten Fahrt die starke Schienenneigung in der Schlusshelix sah. Ich glaube wir sind an dem Tag immer weiter diese Bahn gefahren.

- Interessanterweise kann ich mich bei der Gondelbahn 1001 Nacht fast photographisch an den Bahnhof und den Außenpart erinnern, sowie das Drachenmaul und den Buddha, aber nicht an die eigentlichen Darkride Szenen.

- Da wo das Klo oben bei Fantissima ist durchzugehen Richtung Mondsee, wo dieses seltsame Spukschloss stand. Ich bin mir sicher ihr wisste alle was ich meine, aber für mich war es damals immer das vergessene Spukschloss.

 

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