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Empfohlene Antworten

Das PHL war gestern mit mehreren hundert Mitarbeitern (6 Busse), die Kollegen im de Efteling besuchen . Dies war wohl der erste gesamt Betriebliche Ausflug in der Geschichte des Phantasialandes. Und laut meiner Info auf Einladung von Hr. Löffelhardt .

Generell muss man positiv erwähnen das sich in Sachen Mitarbeiter Events in den letzten zwei Jahren einiges getan hat . Welcome Back Veranstaltungen , regelmäßige Attraktion Öffnungen für Mitarbeiter in den Abendstunden , der Ausflug ins Efteling , Mitarbeiter Party zum Closing.

Wie wichtig findet ihr solche Events ? Oder soll das von der allgemeinen Situation (Saisonverträge , Mindestlohn ) ablenken ?

vor 4 Stunden, TaronLover19 hat gesagt:

Oder soll das von der allgemeinen Situation (Saisonverträge , Mindestlohn ) ablenken ?

Ja, das ist alles eine riesengroße Verschwörung!!!1elf ugly

Aber mal ohne Spaß: Wenn ich dort arbeiten würde und mich würde die Situation über Saisonverträge und schlechte Bezahlung nerven, dann würde ich das nicht durch einen Eintritt ins Efteling oder irgendwelche Closingpartys vergessen.

Am 22.3.2026 um 14:32, Phlorian hat gesagt:

Ja, das ist alles eine riesengroße Verschwörung!!!1elf ugly

Aber mal ohne Spaß: Wenn ich dort arbeiten würde und mich würde die Situation über Saisonverträge und schlechte Bezahlung nerven, dann würde ich das nicht durch einen Eintritt ins Efteling oder irgendwelche Closingpartys vergessen.

Kann ich nur unterschreiben. Mein derzeitiger Arbeitgeber macht auch einiges, aber ich erwarte am Ende des Tages auch genug zwischen Daumen und Zeigefinger. Leider sieht es ja bei Kununu z.B schon danach aus, dass die Gehälter unterdurchschnittlich sind. Selbst in Teilzeit erreicht man solch ein Vollzeit/Saisonlohn nicht... gruselig.

  • 2 Monate später...
vor 1 Stunde, Alexanderr hat gesagt:

Das hing neben einer geöffneten Tür

Ich las zunächst nur die große Überschrift - und dachte "🙄 nicht schon wieder Brühler Lokalpolitik"

Jetzt hab ich auch das Kleingedruckte gelesen. Erschreckend: Ich finde es furchtbar und völlig aus der Zeit gefallen, dass die offizielle interne Bezeichnung für Herrn Löffelhardt in internen Kreisen offenbar "Herr Löffelhardt" ist. Sowas steifes hab ich meinem beruflichen Alltag seit locker zehn Jahren nicht mehr erlebt ... und in diesem Fall zu allem Überfluss dann auch noch in der Freizeitbranche.

Schade, dass hier Beiträge immer ungefragt verschmolzen werden. Der erste Satz war lustig gemeint, der zweite Absatz ernst. Beides zusammen in einem Beitrag passt nicht so recht zusammen.

Und bearbeiten kann ich es auch nicht mehr ... nur noch hinzufügen.

Als ich zunächst auch nur den Titel las, dachte ich, das sei eine von Mitarbeitern iniitierte Verschwörung gegen Löffelhardt xD

Wirklich Bilder oder Interviews von Robert Löffelhardt gibt es ja nicht, oder? Wäre mal interessant, mehr über ihn zu erfahren ...

vor 5 Stunden, mschmidke hat gesagt:

Ich las zunächst nur die große Überschrift - und dachte "🙄 nicht schon wieder Brühler Lokalpolitik"

Jetzt hab ich auch das Kleingedruckte gelesen. Erschreckend: Ich finde es furchtbar und völlig aus der Zeit gefallen, dass die offizielle interne Bezeichnung für Herrn Löffelhardt in internen Kreisen offenbar "Herr Löffelhardt" ist. Sowas steifes hab ich meinem beruflichen Alltag seit locker zehn Jahren nicht mehr erlebt ... und in diesem Fall zu allem Überfluss dann auch noch in der Freizeitbranche.

Schade, dass hier Beiträge immer ungefragt verschmolzen werden. Der erste Satz war lustig gemeint, der zweite Absatz ernst. Beides zusammen in einem Beitrag passt nicht so recht zusammen.

Und bearbeiten kann ich es auch nicht mehr ... nur noch hinzufügen.

Findest du? Das PHL ist keine 10 Mann Bude wo jeder Mitarbeiter Hr. Löffelhardt erstmal mit "Na Robert, alles frisch?" begrüßt. Das dort gewisse Gepflogenheiten noch gelten, finde ich jetzt gar nicht so ungewöhnlich.

Wir sind knapp 170 Mann und bei uns ist unser Chef aber jener, den man mit dem Vornamen anspricht. Der Chef ist aber auch Ende 30. ;)

Ich habe vor ein paar Jahren im Erlebnispark Tripsdrill gearbeitet. Dort ist der oberste Chef auch nur als "Herr Fischer" bekannt.

Per du waren damals mit ihm nur sehr wenige. Von daher finde ich das jetzt nicht ungewöhnlich. 😄

Helmut Fischer ist allerdings älter als Herr Löffelhardt.

vor 7 Stunden, mschmidke hat gesagt:

Ich las zunächst nur die große Überschrift - und dachte "🙄 nicht schon wieder Brühler Lokalpolitik"

Jetzt hab ich auch das Kleingedruckte gelesen. Erschreckend: Ich finde es furchtbar und völlig aus der Zeit gefallen, dass die offizielle interne Bezeichnung für Herrn Löffelhardt in internen Kreisen offenbar "Herr Löffelhardt" ist. Sowas steifes hab ich meinem beruflichen Alltag seit locker zehn Jahren nicht mehr erlebt ... und in diesem Fall zu allem Überfluss dann auch noch in der Freizeitbranche.

Schade, dass hier Beiträge immer ungefragt verschmolzen werden. Der erste Satz war lustig gemeint, der zweite Absatz ernst. Beides zusammen in einem Beitrag passt nicht so recht zusammen.

Und bearbeiten kann ich es auch nicht mehr ... nur noch hinzufügen.

Es ist doch nicht aus der Zeit gefallen, einen Chef mit Herrn anzusprechen. Wir sind hier auch nicht im Kindergarten oder in einer amerikanisch geführten Kette. 😉

Bearbeitet von Goudurix (Bearbeitungshistorie anzeigen)

Das scheint die aktuelle Generation ja nicht mehr zu kennen, dass man einen Vorgesetzten im Normalfall bei größeren Unternehmen siezt und nicht mit "Jo moin Robert alta, bin heute wieder bei Taron bei der Abfertigung , schön Bügel am zuflexen digga, weißte? Ach übrigens, 6 - 7".

vor 2 Stunden, TheDarkKyll hat gesagt:

Das scheint die aktuelle Generation ja nicht mehr zu kennen, dass man einen Vorgesetzten im Normalfall bei größeren Unternehmen siezt und nicht mit "Jo moin Robert alta, bin heute wieder bei Taron bei der Abfertigung , schön Bügel am zuflexen digga, weißte? Ach übrigens, 6 - 7".

"Alta" und "Digga", ja genau Opa, so spricht die Jugend heute 🤣

vor 8 Stunden, Frisbee hat gesagt:

Ich würde sagen, das hat was mit Respekt zu tun.

Genau so sehe ich das auch. Wer seine Mitarbeiter respektiert - vor allem die in den alleruntersten Gehaltsklassen -, sorgt dafür, dass im Unternehmen eine freundschaftliche und keine hierarchische Kultur herrscht, und da passt das althergebrachte, distanzierte Gesieze halt heutzutage wirklich nicht mehr so recht rein. Deswegen ist mir das ja so aufgestoßen, weil ich es aus meiner eigenen Berufswelt wie gesagt zum Glück seit über zehn Jahren (seit ich die angestaubte Sparkassenwelt verließ) nicht mehr so kenne. Heute bin ich mehr in Umfeldern unterwegs, wo das "Du" entweder von Natur aus selbstverständlich ist oder wo es mit Hashtags wie "#gerneperdu" gleich mal als erstes angeboten wird, was den Umgang miteinander für mich tatsächlich deutlich angenehmer macht. Gerade in der Freizeitbranche hätte ich gedacht, dass das noch viel mehr verbreitet sein müsste - und ehrlich gesagt, habe ich es als Nur-Kunde auch niemals anders erlebt. Wenn man sich zum Beispiel als Teilnehmer eines FKF-Events mit der Geschäftsführung eines Freizeitparks zum gemütlichen Austausch trifft, kommt da ja auch keiner auf die Idee, sich das "Du" erst umständlich gegenseitig anzubieten (gut, in Brühl dann ja vielleicht schon :-) ), sondern es ergibt sich einfach.

Schlimm genug, dass in Belegschaften von Freizeiteitparks oft ein extrem krasses Gehaltsgefälle herrscht - dass sie dieses Gefälle dann auch noch durch althergebrachten Sprachgebrauch zementieren, verwundert mich nicht wirklich, aber ich finde eben auch, dass das Bände spricht.

vor 8 Stunden, TheDarkKyll hat gesagt:

dass man einen Vorgesetzten im Normalfall bei größeren Unternehmen siezt

Es ist ja nicht eine Frage, wie der Mitarbeiter mit dem Vorgesetzten umgeht, sondern wie der Vorgesetzte mit dem Mitarbeiter umgeht. Natürlich muss es von der Führungsebene ausgehen, eine solche Kultur zu schaffen.

vor 8 Stunden, TheDarkKyll hat gesagt:

"Jo moin Robert alta, bin heute wieder bei Taron bei der Abfertigung , schön Bügel am zuflexen digga, weißte? Ach übrigens, 6 - 7".

Warum nicht? Was ist gegen einen solch freundschaftlichen Umgang miteinander einzuwenden? Wenn Mitarbeiterzufriedenheit ein Thema ist, kann sowas durchaus helfen. Natürlich nur, wenn es natürlich rüberkommt. Wenn es, wie zum Beispiel bei der Telekom ("Ich bin Tim, euer Vorstandsvorsitzender"), eher als Doktrin rüberkommt, funktioniert es wahrscheinlich auch nicht.

Ich schließe mich @mschmidke an, dieses hierarchisch gezwungene Gesieze wurde bei meinen Arbeitgebern Anfang des letzten Jahrzehnts abgeschafft zu Gunsten einer Kommunikationskultur auf Augenhöhe. Und das sind keine Hipster Startups, sondern traditionsreiche Großunternehmen die schon unsere Omas kannten.

Aber selbst wenn man beim Sie bleibt, kann man auf solchen Dokumenten trotzdem einfach Vor- und Nachname verwenden statt "Herr". Schlimmer ist eigentlich nur noch wenn man sich selbst so vorstellt: Guten Tag, ich bin Herr XYZ.

  • Autor

Also ich muss ehrlich sagen, dass ich mich im Fall von Herrn Löffelhardt nicht duzen lassen würde. Für mich gibt es dafür einen einfachen Grund:

Das PHL ist ein Arbeitgeber mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation. Viele Saisonkräfte bleiben nur wenige Monate im Unternehmen. Ein großer Teil dieser Mitarbeiter ist noch recht jung und bringt teilweise andere Vorstellungen von Umgangsformen und Kommunikation mit. Das ist weder gut noch schlecht, aber es unterscheidet sich oft von den Erwartungen, die man an den Umgang mit Führungskräften hat.

Dazu kommt, dass man Herrn Löffelhardt selbst als Mitarbeiter nicht besonders häufig im Park sieht. Bei rund 1.500 Mitarbeitern während der Saison ist es schlicht nicht möglich, jeden persönlich zu kennen. Viele Beschäftigte begegnen ihm vielleicht nie oder sehen ihn nur gelegentlich im Vorbeigehen auf der Berliner Straße. Für mich hat das auch etwas mit Anstand, Respekt und professioneller Distanz zu tun. Das PHL ist schließlich kein 20-Mann-Handwerksbetrieb oder ein kleines IT-Start-up. Es gibt auch heute noch viele Unternehmen, in denen sich Geschäftsführer, Vorstände oder andere Führungskräfte nicht von allen Mitarbeitern duzen lassen. Ich habe privaten Kontakt zu einigen aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern, und dort hört man durchweg das Gleiche: Das PHL hat eine klare Hierarchie:

Mitarbeiter → Teamleiter → Abteilungsleiter → Direktor → Geschäftsführung

Bis zur Ebene der Abteilungsleiter wird meist geduzt. Ab der Direktorenebene wird in der Regel gesiezt, und das finde ich auch vollkommen in Ordnung.

Um noch einmal auf den Ursprung des Themas zurückzukommen: Dieses Tippspiel ist für mich ein weiterer Beweis dafür, dass sich im Bereich der Mitarbeiterevents etwas bewegt und dass man versucht, die Mitarbeiter stärker einzubinden.

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