Montag um 19:092 Tage vor 5 Stunden, Frisbee hat gesagt:Irgendwie schon beachtlich. Wenn man bedenkt, dass der Park vor rund 40 Jahren schon in der Lage war, so eine XXL Investition zu stemmen - es war ja damals der teuerste Darkride in Deutschland und setzte Maßstäbe. Sehr mutig!Damals gab es im Haus das Knowhow und Herzblut dafür. Jetzt nicht mehr. Sehr schade.
Dienstag um 19:531 Tag Ich würde nicht sagen, dass das Herzblut ausgegangen ist. Die Thematisierung ist heute ja um Welten besser als damals in den Achtzigern. Fly oder rookburgh waren damals undenkbar. Aber ich glaube, man hatte damals mehr Mut. Hat einfach mal gemacht. Das fehlt heute etwas. Sicher war es damals auch einfacher zu bauen, weniger Genehmigungen, und es gab nicht das Risiko, deswegen einer einzelnen Haselmaus ein komplettes Projekt eingestellt werden muss. Man war pragmatischer, zielorientierter. Und das nicht nur aufs PHL bezogen. Der Zeitgeist war freier. Menschen und Unternehmen hatten mehr Eigenverantwortung. Irgendwie wünsche ich mir diese Zeit zurück.
Gestern um 05:561 Tag Nur weil ein Park Know How und ein Gespür für Theming hat, heißt das noch lange nicht das dies auch für Darkrides gilt. Weil in einem Darkride ist dies nur ein Teil der Experience. Schmidt war mit Herzblut Puppenspieler. Dies übertrug bzw. erweiterte er auf die Animatronics. Er wusste wie Puppen funktionierten. Er baute die ersten Szenen im Märchenwald selbst und er programmierte auch später aktiv mit. Er baute und reparierte. Leider baut der Bereich Animatronics, seit seinem Ausscheiden, stetig ab.Alle Mitarbeiter aus dieser Ära dürften mittlerweile ebenfalls nicht mehr im Park sein. Das man gar keine Erfahrungen mit Animatronics hat währe zu scharf. Aber es fehlt die Detailliebe und das Gespür für wirklich erhaltende Wartung und Optimierung. Die Mitarbeiter, die sich heutzutage um die Schätzchen kümmern geben sicherlich ihr Bestes. Aber das ist eben, warum auch immer, begrenzt auf "Brandbekämpfung".Die SL, HT, GR, das TT, die SP waren unter anderem Ergebnis dieser Tiefen Leidenschaft und eines eigenen Fachwissens. Ich bezweifele, das es heute jemanden im Park gibt, der ein solches Projekt auf dieser Ebene, adäquat betreuen und begleiten könnte. Man währe zu nahezu 100% von den Firmen abhängig. Das macht es a) unverhältnismäßig teuer und b) unsicher ob die Umsetzung den anderen Standards genügt. Aus dem Grund finde ich es zwar schade, aber zugleich auch konsequent sich augenscheinlich gegen einen Darkride bzw. gegen Animatronics zu entscheiden.
Gestern um 09:451 Tag Das stimmt. Es gibt ja diese sehr gute Reportage, in denen ein Mitarbeiter von den Anfängen des Parks erzählt... da kommt der Senior ums Eck und fragt ihn "kannst du dies und das?" und er sagt "hab ich noch nie gemacht, aber ich versuch's". Das ist aus meiner Sicht der springende Punkt. Probieren und aus Fehlern lernen, Know-how aufbauen. Die Erfahrung, was Darkrides betrifft, mag im PHL etwas verloren gegangen sein, die Mitarbeiter von damals sind heute im verdienten Ruhestand. Aber so wie damals, kann man auch heute dazu lernen, Wissen aufbauen. Das ist ohnehin notwendig, weil sich die Technik weiterentwickelt hat. Also Mut beweisen und einfach mal machen. Denn klar ist doch: wenn Parks wie der Holidaypark, Forellenhof Plohn oder Toverland in der Lage sind, ihre Darkrides zu pflegen und instand zu setzen, dann sollte das dem Phantasialand doch erst Recht gelingen.
Gestern um 10:011 Tag Ich will den Kollegen von Damals nicht zu Nahe treten, aber deren Knowhow hätte heute auch nichts gebracht. Man baut Darkrides einfach nicht mehr so wie früher. Man brauch Dynamik und Story - nicht einfach ein stumpfes an Szenen vorbeifahren. Damit holt man kaum noch jemanden mehr ab.
Gestern um 10:381 Tag @Frisbee es wird sicherlich Mitarbeiter gebe, da daran spaß und Interesse haben. Leider sind Ihnen die Hände gebunden. @flaffstar guter Punkt. Diese Entwicklung hätte das Team sicherlich mitgenommen und währe auf diesen Stand. Die berühmte Katze. Solange die Parkleitung nicht den Schritt wagt kann das Team nicht die Expertise entwickeln. Jedoch eine Bitte, falls doch ein Darkride geplant ist:Bitte NICHT so hinter/ oder Beleuchtete Gesichter wie sie Disney grade einführt. Entweder deutlich weiterentwickeln oder sein lassen. Diese an-/hinterstrahlten Gesichter machen alles an den Animatronics kaputt!
Gestern um 12:041 Tag Wieder zurück zum Thema. Ich denke das die Silberminenhallen, wenn China irgendwann umgestaltet wird, werden diese entfallen. Die Frage ist, wo ist dann die Lagerfläche?Würde man China nicht vollumfänglich umgestalten, hätte man bestimmt diese schon entfernt und dort eine nette Gastronomie errichtet.
Gestern um 12:201 Tag 14 minutes ago, ruelps said:Die Frage ist, wo ist dann die Lagerfläche?Auf dem Parkplatz (entweder nemen China auf den "Bushof", oder gegenüber Berlin irgendwo in der Nähe von Stock's)
Gestern um 13:381 Tag Lagerfläche irgendwo außerhalb des Parks. Theoretisch wäre hierfür die Obstwiese ideal: Obstwiese ist von außen erreichbar, was für Anlieferung von Vorteil ist Gebäude könnte als zusätzlicher Lärmschutz dienen. Und erzeugt selbst keinen Lärm.Größer als die aktuelle Silberminenhalle bzw. deren Überrest.Persönlich hätte ich nie für möglich gehalten, dass die Notlösung, einen Teil der Halle mitten im Park bestehen zu lassen, und dieser enge, hässliche Durchgang zwischen Silberminenhalle und Colorado, mehr als 10 Jahre überdauert!
Gestern um 17:141 Tag Ich bin mir nicht so sicher ob das eine Notlösung war. Abreisen kostet Geld. Und dazu hätte man ein neues Gerüst aufbauen müssen für die Felsen von Klugheim. Statdesse hätten wir dan eine Leere Fläche die keinen Sinn machte.Es würde mich auch immer noch nicht überraschen, würde die Hall später für was Neues benutzt.Ist ja halt auch klar dat der Park andere Pläne hatte, aber Corona, Hollywood Tour und der Tot vom Hauptdesigner haben dafür gesorgt das der park jetzt andere Wege wälen muss.
vor 8 Stunden8 h Ich denke, es ist eine "Zwischenlösung". Als Chiapas gebaut wurde, waren drei Großprojekte im Gespräch und wurden nacheinander umgesetzt. Chiapas, Klugheim, FLY. Man hatte vor 15 Jahren, als die Vorbereitungen für Klugheim begannen, also bereits die Pläne für FLY auf dem Tisch. Es war damals schon klar, dass nach Klugheim FLY kommen würde. Man wusste aber auch, dass China nach diesen drei Großprojekten, 15 Jahre später, eben auf die 40 zugeht und der Bereich an das aktuelle Niveau angepasst werden muss. Die halbe Silberminenhalle war also "Zwischenlösung", Reste der Halle bleiben bestehen bis China dran ist und so lange wird die Halle als Lager genutzt. Das erklärt auch, warum in diesen Bereich so absolut gar keine Liebe fließt: es ist eben temporär.Dann jedoch kam Corona, der Chef Designer ist verstorben und die Erweiterung kostet Energie und Ressourcen. Aus der Zwischenlösung wurde eine Dauerlösung.Dass hier zeitnah etwas gemacht wird, zeichnet sich jedoch ab. Denn: wir sehen in den letzten Jahren, dass die Übergänge der Themenbereiche perfektioniert werden. Klugheim zu China,Chiapas Treppe zu Klugheim, Alt Berlin Mexiko, Kaiserplatz zu Wuzetown. Da werden schöne Übergänge extrem schön gemacht. Den hässlichsten Übergang, ignoriert man hingegen? Unlogisch! Es kann also nur bedeuten, dass die China Pläne bereits auf dem Tisch liegen und im Zuge des Neubaus, der Übergang ohnehin neu gestaltet wird. Nur dann ergibt das Sinn. Und für uns bedeutet es die Hoffnung, dass sich in China eben doch bald mal was tut.
vor 1 Stunde1 h @Frisbee yes so sehe ich das auch. Mir fallen so viele Stellen ein, die in China dafür sprechen. Vor allem der Übergang von Mexiko Richtung Colorado bzw. zur Brücke wirkt mit der Holzwand und dem direkten Übergang zu Klugheim mittlerweile einfach nicht mehr stimmig.Auch China wirkt an vielen Stellen inzwischen wie ein reiner Durchgangsbereich. Der Snackbereich ist meiner Meinung nach deutlich in die Jahre gekommen und auch die Hütten mit ihrem Street-Art-Look passen für mich nicht mehr so richtig zum heutigen Stil des Phantasialands. Das wirkt eher wie eine günstige Übergangslösung, um auf der Fläche überhaupt Angebote zu schaffen.Colorado könnte im Zuge dessen ebenfalls eine Aufwertung vertragen. Ich glaube nicht, dass die Bahn in den nächsten 15–20 Jahren verschwinden wird, daher würde sich eine Modernisierung des Umfelds durchaus lohnen. Über den Feng Ju Palace muss man ebenfalls nicht groß diskutieren – für kleine Kinder nach wie vor schön, aber eben auch nicht mehr die modernste Attraktion.Gerade wenn man sich die Übergänge im restlichen Park anschaut, fällt China für mich besonders auf. Fast überall wurden die Themenbereiche in den letzten Jahren harmonisch miteinander verbunden – hier dagegen wirken viele Übergänge noch sehr kantig. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass die Planungen für diesen Bereich tatsächlich längst in der Schublade liegen.Spannend finde ich außerdem den Berg zwischen dem Ausgang von River Quest und China. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Bereich langfristig als Erweiterungsfläche genutzt wird. Selbst wenn oberirdisch wenig Platz vorhanden ist, hat das Phantasialand oft gezeigt, wie kreativ man mit begrenztem Raum umgehen kann. Vielleicht lässt sich sogar der Höhenunterschied selbst als zusätzlicher Bauraum nutzen. Und ganz nebenbei: Der Anstieg dort ist selbst ohne körperliche Einschränkungen jedes Mal ziemlich anstrengend.
vor 35 Minuten35 min Im Prinzip ist das ja dasselbe Gespräch wie das, was jährlich in der Winterpause im Geister-Rikscha-Thread geführt wird.Da muss sich einfach möglichst bald endlich mal was tun.
vor 13 Minuten13 min vor 1 Stunde, Imersiveflow hat gesagt:Spannend finde ich außerdem den Berg zwischen dem Ausgang von River Quest und China. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Bereich langfristig als Erweiterungsfläche genutzt wird. Selbst wenn oberirdisch wenig Platz vorhanden ist, hat das Phantasialand oft gezeigt, wie kreativ man mit begrenztem Raum umgehen kann. Vielleicht lässt sich sogar der Höhenunterschied selbst als zusätzlicher Bauraum nutzen. Und ganz nebenbei: Der Anstieg dort ist selbst ohne körperliche Einschränkungen jedes Mal ziemlich anstrengend.Den Bereich könnte man meiner Meinung auch gerne aufwerten, aber es ist doch der einzige Barrierefreie Zugang zu Klugheim? Das müsste dabei auch berücksichtigt werden.
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