Samstag um 19:192 Tage Softeis nur bis 11 Jahre. Warum? Und vor allem wirft es eine interessante Frage auf: Gilt hier nicht auch der Grundsatz des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), dass Menschen nicht ohne sachlichen Grund wegen ihres Alters benachteiligt werden sollen?Mir ist klar, dass es für Kinder oft spezielle Preise oder Aktionen gibt. Aber wenn ein Erwachsener bereit ist, den gleichen Preis zu zahlen und trotzdem kein Softeis kaufen darf, stellt sich für mich die Frage, ob eine solche Altersgrenze rechtlich zulässig ist oder ob sie eine ungerechtfertigte Benachteiligung darstellt.Wie seht ihr das? Gibt es dafür eine nachvollziehbare rechtliche Grundlage oder ist die Regelung eher fragwürdig?
Samstag um 20:142 Tage Das einzige was ich mir vorstellen kann das in der Küche nur Platz für ne kleine Soft Eismaschine war und sorgen gab das an vollen Tagen die Maschine nicht hinterher kommt. Sonst hätte ich absolut kein Verständnis für die Entscheidung. Und zum AGG hat Google mir das ausgespuckt
Samstag um 20:152 Tage vor 54 Minuten, Frisbee hat gesagt:Gibt es dafür eine nachvollziehbare rechtliche Grundlage oder ist die Regelung eher fragwürdig?Ich finde es zumindest sehr fragwürdig. Ob es eine rechtliche Grundlage dafür gibt, keine Ahnung. Aber ich finds halt albern, zumindest wenn es KEINEN spezifischen Kinderpreis oder sowas gäbe (dann sollen die das Eis halt einmal günstiger für Kinder und einmal teurer für Erwachsene anbieten). Wäre ich da rein und mir wäre (für den normalen Preis, also kein Rabatt o.ä.) ein Softeis verweigert worden, naja, da hätte sich der Park dann definitiv nicht von seiner guten Seite gezeigt...Abgesehen davon sehe ich auch nicht, dass Softeis bekanntermaßen nur für Kinder ist... im Gegenteil, gesund ist das vor allem für Kinder eigentlich erst recht nicht, aber das Thema will ich nicht noch zusätzlich aufmachen 😀 Bearbeitet Samstag um 20:232 Tage von Linearmotor (Bearbeitungshistorie anzeigen)
Samstag um 20:282 Tage Am 2.4.2026 um 17:34, stefknoch hat gesagt:Hier die Antwort vom PHL auf meine Bemerkung bei Instagram...Ich find eher den Widerspruch mit dem eigentlichen "Konzept" vom Phenies unterhaltsam. Waren kleine Portionen nicht ein NoGo, weil die Fettleibigkeit fördernden XXL-Pancake-Türme doch zum angeblichen Konzept gehören würden? So wie der kleine Löffel, falls mal einer teilen möchte? Also ich frage mich echt wer für diese Entscheidungen in der Gastro verantwortlich ist. 😂 Bearbeitet Samstag um 20:292 Tage von TheDarkKyll (Bearbeitungshistorie anzeigen)
Sonntag um 09:012 Tage vor 13 Stunden, Frisbee hat gesagt:Gilt hier nicht auch der Grundsatz des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), dass Menschen nicht ohne sachlichen Grund wegen ihres Alters benachteiligt werden sollen?Eine spannende Frage, zumal es Kinderteller auf vielen Speisekarten gibt.Warum auch immer hat ausgerechnet das Computermagazin CHIP dazu kürzlich einen Artikel veröffentlicht. Darin heißt es: "Eine an Kinder gekoppelte Sonderkondition ist in der Praxis häufig gut begründbar, trotzdem hilft Transparenz, um Diskussionen am Tisch zu vermeiden. (...) Ein Kinderteller ist rechtlich kein Anspruch, sondern ein Angebot, das ein Restaurant an Bedingungen knüpfen kann."
Sonntag um 10:501 Tag Kinderteller, ja. Kleinere Portion, niedrigerer Preis. Und als Erwachsener kannst du den Kinderteller (oder das Junior Menü) trotzdem bestellen und erhältst dann eben die kleine Portion zum kleinen Preis. Passt. Aber Kunden auf Grund ihres Alters explizit auszuschließen, das ist eine andere Nummer.Der Gesetzgeber sagt ja, es muss begründbar sein. Beispielsweise ein Kinderspielplatz ist freigegeben für Kinder, weil die Durchgänge, Größen, Flächen eben auf Kleinkinder zugeschnitten sind. Erwachsene passen da ggf nicht durch. Begründbar. Ausschluss passt.Oder: eine Tauchschule, die auf Kinder spezialisiert ist. Neopren Anzüge, Flaschen, etc sind auf Kinder zugeschnitten. Erwachsene auszuschließen ist begründbar. Passt.Aber bei einem Softeis??? Die Begründung würde mich interessieren.
Gestern um 07:301 Tag 22 hours ago, PhLucas said:Ein Kinderteller ist rechtlich kein Anspruch, sondern ein Angebot, das ein Restaurant an Bedingungen knüpfen kann.Interessant vom rechtlichen zu sprechen und dann das rechtliche Angebot zu verdrehen. Das Angebot im Restaurant macht der Kunde bei der Bestellung. Die Karte ist nur eine Aufforderung an den Gast ein Angebot abzugeben.
vor 23 Stunden23 h Am 18.7.2026 um 22:14, Lechiii hat gesagt:Das einzige was ich mir vorstellen kann das in der Küche nur Platz für ne kleine Soft Eismaschine war und sorgen gab das an vollen Tagen die Maschine nicht hinterher kommt. Sonst hätte ich absolut kein Verständnis für die Entscheidung. Und zum AGG hat Google mir das ausgespucktBei meinem ersten Besuch bei Phenies vor ein paar Wochen habe ich dort potente Softeismaschinen gesehen. Dort wurde in rauhen Mengen Softeis in große Mess- bzw. Rührbehälter für die Shakes gezapft. Ich meine aus dem Gastraum heraus zwei der Maschinen gesehen zu haben. Hier wurden wohl einfach aus dem vorhandenen Equipment ein zusätzliches Angebot geschaffen.
vor 23 Stunden23 h Am 18.7.2026 um 22:14, Lechiii hat gesagt:Und zum AGG hat Google mir das ausgespucktDas ist falsch. Es handelt sich ja eben nicht um ein rabattiertes Kindermenü. Nur wenn man wohlwollend Softeis als Teil der Angebotsgruppe "Eis" versteht, dürfte es zulässig sein, weil alle, die älter als 11 Jahre sind, woanders Eis kaufen können. Grundsätzlich kann ich jedem nur abraten, Googles KI-Modus zu verwenden. Da kriegst du häufiger falsche Antworten als richtige Infos.
vor 22 Stunden22 h Ich find die rechtliche Grundlage um ehrlich zu sein völlig egal - der Betreiber macht halt die Regeln. Mein Problem: Softeis in einem Restaurant anzubieten, was ausschließlich Süßspeisen ausgibt, liegt verdammt nahe. Das allerdings auf ein Alter zu begrenzen, ist wirklich vollkommen Panne. Mir fehlt einfach jegliches Verständnis. für solche dermaßen willkürlichen Entscheidungen. Und gefühlt trifft es aktuell immer das Phenies - als ob das von einem komplett anderen Unternehmen betrieben wird....
vor 21 Stunden21 h Ich habe das schon mit den Nuggets im Park nicht verstanden. Als Erwachsener darfst du gar keine mehr kaufen und für Kinder nur bis 11 Jahre. Sag das mal deinem Kind ab 12 Jahren aufwärts. Selbst ich habe als zwischendurch Snack immer gerne welche gegessen. So manche Entscheidungen werde ich nie verstehen. Diese Softeis Klamotte ist doch auch wieder nur zum Kopfschütteln.
vor 17 Stunden17 h vor 8 Stunden, UP87 hat gesagt:Interessant vom rechtlichen zu sprechen und dann das rechtliche Angebot zu verdrehen. Das Angebot im Restaurant macht der Kunde bei der Bestellung. Die Karte ist nur eine Aufforderung an den Gast ein Angebot abzugeben. Also tut mir Leid, entweder verstehe ich das falsch, aber das kann ja so nicht ernst gemeint sein oder ich habe bei Angebot und Nachfrage was anderes gelernt.Selbstverständlich geht das Angebot vom Unternehmen aus und die Nachfrage vom Kunden, der für die Befriedigung seines Bedürfnisses (Hunger) zahlt. Eine Speisekarte ist keine Anforderung an den Kunden ein Angebot abzugeben, sondern selbstverständlich das konkrete Angebot an den Kunden.Wie kommt man auf sowas?
vor 17 Stunden17 h Autor Was meinst du denn? Ich bestelle bei McDonalds auch jedes mal Pizza. Bearbeitet vor 17 Stunden17 h von TOTNHFan (Bearbeitungshistorie anzeigen)
vor 16 Stunden16 h vor 1 Stunde, Philicious hat gesagt:Also tut mir Leid, entweder verstehe ich das falsch, aber das kann ja so nicht ernst gemeint sein oder ich habe bei Angebot und Nachfrage was anderes gelernt.Passt beides. Das eine ist die volkswirtschaftliche Perspektive auf einen Markt und das andere die juristische Perspektive, die sich im Detail mit dem Zustandekommen von einzelnen Kaufverträgen beschäftigt.Der Jurist sieht in einer Preisliste / Speisekarte das Angebot an den Kunden, dass er seinerseits ein Kaufangebot zu den darin stehenden Bedingungen an den Verkäufer machen soll. Einen Vertrag haben die beiden erst dann, wenn der Verkäufer sich auch darauf einlässt. Deswegen werden z.B. Speisekarten nicht ständig überklebt/geändert nur weil mal kurzfristig was ausverkauft ist. Davon abgesehen, ich finde das Angebot im Phenies von Anfang an als etwas befremdlich.
vor 4 Stunden4 h vor 13 Stunden, Philicious hat gesagt:Also tut mir Leid, entweder verstehe ich das falsch, aber das kann ja so nicht ernst gemeint sein oder ich habe bei Angebot und Nachfrage was anderes gelernt.Selbstverständlich geht das Angebot vom Unternehmen aus und die Nachfrage vom Kunden, der für die Befriedigung seines Bedürfnisses (Hunger) zahlt. Eine Speisekarte ist keine Anforderung an den Kunden ein Angebot abzugeben, sondern selbstverständlich das konkrete Angebot an den Kunden.Wie kommt man auf sowas?Man muss grundlegend unterscheiden, um was es sich beim Vorgang des Kaufvertrags handelt:Wenn Herr Schmitz zum Beispiel als Privatperson bei der Tischlerei Müller eine Anfrage per eMail einreicht über 10 neue Fenster für sein Haus, dann schickt die Firma Müller ihm ein entsprechendes Angebot zu. Hierbei ist klar der Adressat des Angebots geregelt, nämlich Herr Schmitz, Angebotssteller ist in dem Fall Firma Müller.Beim Fall von Speisekarten oder Angebotsblättchen, wie sie in der Wochenzeitung sind, hast du allerdings keinen festen Adressaten. Diese richten sich an die Öffentlichkeit und dienen somit lediglich als eine sogenannte Anpreisung. Es handelt sich hierbei keinesfalls um ein rechtsverbindliches Angebot. Das gesamte Prozedere kannst du dir in etwa wie einen Marktschreier im Mittelalter vorstellen, der über den gesamten Marktplatz "Äpfel, kauft meine Äpfel, nur 2 Schillinge das Kilogramm!" brüllt. Auch hier preist er seine Waren nur an, einen festen Käufer hat er hierbei nicht im Auge. Und genau so ist es auch bei Speisekarten. Der Kunde betritt mit dem Interesse, etwas zu speisen, das Restaurant. Er liest die Speisekarte und anhand der Anpreisungen entscheidet er sich dann, dass er gerne das Schweineschnitzel mit Pommes und Salat gerne hätte. In dem Fall macht er eben dem Gastronom das Angebot, dass er unter den in der Anpreisung vorliegenden Informationen gerne die Dienstleistung erwerben würde.Genau so ist es übrigens auch im Alltag: Erst wenn der Kunde ins Geschäft kommt, an die Kasse mit dem Produkt geht und dieses kauft, macht tatsächlich der Kunde das eigentliche Angebot. So ist es übrigens bei jedem Artikel in Supermärkten geregelt. Ich als Kunde mache dem Verkäufer das Angebot, die Ware zu kaufen. Hier kommt auch wieder der Punkt oben zum Tragen: Durch mich als Kunden, der das Kaufangebot oder besser noch die Willenserklärung für den Kauf macht, kommen erst die beiden Parteien des Kaufvertrages zustande. Vorher gibt es einfach keinen festgelegten Käufer. Der Kunde muss hier auch nicht verbal äußern, dass er das Produkt kaufen will, durch das Auflegen der Ware aufs Kassenband oder das Hinlegen am Kassenbereich tätigt er eben dieses Angebot, man spricht hierbei von einer konkludenten Handlung.Aber: Das alles sollte uns nicht davon ablenken, dass das Phantasialand im Pheniesvor 19 Stunden, Phax hat gesagt:"potente Softeismaschinen"hat, es aber nur an Kinder verkaufen will. Die Wörter "potent" und "Softeismaschine" liest man auch nicht oft zusammen.Von Logik brauchen wir beim Phenies echt nicht sprechen, gerade was die Reinigung angeht, wäre es eigentlich sinnvoller auf mehr Warenumsatz wert zu legen beim Thema Softeis. Bleibt den Erwachsenen wohl nichts übrig als auf dem Rückweg einen McFlurry oder McSundae bei der Goldenen Möwe zu holen. Den Blick des Kindes, wenn der Vater sagt: "Nein, du hast dein Softeis schon im Phantasialand bekommen, jetzt bin ich dran." - wahrscheinlich unbezahlbar. 😂 Bearbeitet vor 4 Stunden4 h von TheDarkKyll (Bearbeitungshistorie anzeigen)
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