Jump to content

Empfohlene Beiträge

Komisch warum viele die Geister Riksha nicht gut finden.

Klar hier und da könnte man Nebel machen oder die Szenen nachrüsten oder nachdekorieren. 

Aber das Konzept des Rides ansich finde Ich persönlich total gut. Es passt so gut in den doch eher ruhigen Themenbereich.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 17 Stunden schrieb Bahnschalker:

Für F.L.Y. gab es nur die Chance an diesem Standort. Eine andere Attraktion hätte nicht den Wow-Effekt gehabt. Und um den geht es am Ende.


Das mag für einen Park stimmen, der lange keinen Wow-Effekt mehr erzielt hat, aber Taron ist gerade mal zweieinhalb Jahre alt. Da braucht es keinen neuen Wow-Effekt, der alte reicht immer noch aus. Merkt man auch jetzt noch in Klugheim, weil einem immer genug Leute unterkommen, die die Bahnen noch gar nicht kennen.

Davon ab glaube ich auch, dass der normale Parkbesucher, nicht die Enthusiasten-Szene hier, einen schönen Tag im Park verbringen will, mit einer möglichst großen Bandbreite an Attraktionen. Der erwartet einfach nicht, dass der Park ihm ständig neue, noch krassere Fahrten hinstellt. Zumal, wie ja hier auch schon angeklungen, das Phantasialand weiterhin den Ruf genießt, ein Familienpark zu sein, auch wenn dort in den letzten Jahren nicht mehr viel passiert, um diesen Ruf zu rechtfertigen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 8 Stunden schrieb ImagineerTim:

Komisch warum viele die Geister Riksha nicht gut finden.

Klar hier und da könnte man Nebel machen oder die Szenen nachrüsten oder nachdekorieren. 

Aber das Konzept des Rides ansich finde Ich persönlich total gut. Es passt so gut in den doch eher ruhigen Themenbereich.

@Jokie:

Zitat

Weil manche Fans die Rikscha nicht als tolles stimmiges Fahrgeschäft wahrnehmen, sondern als veralteten und schlecht gepflegten Darkride, der seine besten Tage schon länger hinter sich hat. ;) 

Ich bin mal so frei das so zusammen zu fügen, weil @Jokie Beitrag anscheinend im falschen Thread gelandet ist... Und ich stimme ihm zu. Bei anderen Parks kann man gut sehen, was gute Darkrides trotz großer Kapazität an Anstellzeiten generieren können: Efteling, Europa-Park und (mit gewisser Sonderstellung) Disney. Die Geisterrikscha bietet aber nur die Kapazitäz. Der Ride selbst ist frei von Höhepunkten oder interessanten Elementen. Eine wirklich actionreiche Bahn will da vermutlich keiner haben, sondern "einfach" eine moderne und fesselnde Themenfahrt, die etwas besonderes bietet.

Edit: Okay, ich nehme den falschen Thread zurück. Dieselbe aufgeworfene Frage gab es da lustigerweise auch...

bearbeitet von UP87 (Änderungen anzeigen)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 23.1.2019 um 19:36 schrieb Joker:

@Elector Es sagt finde ich viel aus, dass du dir den kleinen Kritikpunkt in meinem Post herauspickst und nur darauf eingehst. Meine Aussagen gehen nämlich insgesamt sehr wohl auf die Ausgewogenheit ein, die vernachlässigst du.

Für mich ist das aber der typische Beißreflex, wenn das Phantasialand in irgendeiner Form kritisiert wird. Und das mache ich ja nicht einmal, ich schildere nur, dass eine bestimmte Zielgruppe im Moment auf der Strecke bleibt, weil dort der Premium Bereich nicht ausgebaut wurde seit Maus au Chocolat.

Ich habe tatsächlich nur die Art der Analyse ansprechen wollen, nicht aber Deine konkreten Bewertungen und anderweitigen Äußerungen, die keinen Einfluß auf meine Aussagen hatten.

Aus der Diskussion möchte ich mich nämlich raushalten. Ich betone, es ging mir nur um die Art der Analyse.

 

Friede? 😉

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
On 24/01/2019 at 01:24, Dicke Bahn said:

Der erwartet einfach nicht, dass der Park ihm ständig neue, noch krassere Fahrten hinstellt.

 

Aber genau diese Erwartung bezogen auf einen konstanten Zeitraum gibt es doch sowieso nicht. Es ist ja nicht so, dass sich nach F.L.Y. direkt die nächste Baustelle mit Planungen für eine Achterbahn ergibt. Ganz im Gegenteil gibt es sogar relativ viele Baustellen, bei denen keine neue Achterbahn denkbar ist. Da schließe ich Temple übrigens mit ein, da man z.B. seitens Disney klar erkennen kann, dass die Zeit überdimensionierter Familienachterbahnen vorbei ist, und moderne Themenfahrten - die ja mittlerweile auch Achterbahntechnik einsetzen, wie z.B. Arthur - da ganz andere Möglichkeiten eröffnen.

 

Zwischen Black Mamba und Taron lagen 10 Jahre, und in diesen 10 Jahren hat man sehr viel geschafft um den Park auf Vordermann bringen zu können. 10 Jahre, in denen Black Mamba den Park getragen hat. Ich gehe mal stark davon aus, dass man sich von Taron ähnliches erhofft hat, aber der Erfolg zu überwältigend war, mit der Folge dass Taron sich derzeit nicht einmal selbst tragen kann (sonst würde man schließlich auch einen Quick Pass anbieten, das wäre eine außerordentliche Einnahmequelle). Taron und F.L.Y. werden den Park durch die nächsten 10-12 Jahre tragen müssen, in denen so unglaublich einfache Projekte wie Geister Rikscha, ehemaliger Western-Bereich, Temple-Komplex und Parkeingang anstehen.

 

Nur mit Taron allein hätte ich da seitens der Parkführung auch Bauchschmerzen gehabt. Ich kann das schon irgendwie verstehen.

 

On 24/01/2019 at 01:24, Dicke Bahn said:

Zumal, wie ja hier auch schon angeklungen, das Phantasialand weiterhin den Ruf genießt, ein Familienpark zu sein, auch wenn dort in den letzten Jahren nicht mehr viel passiert, um diesen Ruf zu rechtfertigen.

 

Also bitte, gibt es irgendeinen Park auf der Welt, der 26 Millionen Euro für einen Log Flume ausgibt? Die meisten Log Flumes sind 100 Jahre alt und werden eher komplett abgerissen als dass man überhaupt irgendwas damit macht. Das Phantasialand kann relativ wenig dafür, dass der TÜV einen Stock im Arsch hat und die Größenbeschränkung auf völlig hirnissige 1,20m angesetzt hat, während unten in Rust Kleinkinder ab 4 Jahren 30m tief auf Atlantica in die Tiefe rauschen dürfen (oder stinknormale Log Flumes wie im Toverland, wo man sich nichtmal richtig festhalten kann. Aber Mitfahren ab 0,90m, is' klar). Die kürzlich erfolgte Verringerung bei den Winjas von 1,30m auf 1,20m ist Beweis genug, dass da bisher ziemliche Spinner am Werk waren, denn so weit ich weiß hat sich das Bügelsystem der Winjas seit fast 17 Jahren nicht verändert. Und die Fahrt auch nicht.

 

Allerdings finde ich generell die meisten Größenbeschränkungen zu krass. B&M OTSRs werden in anderen Ländern problemlos mit 1,32m Beschränkung (also 52 inches) zugelassen, und bei River Quest wären mir moderne Sicherheitsgurte und eine Beschränkung von 1,20m deutlich lieber als das was man jetzt hat. Gurte bei Raftings sind eigentlich nur dann blöd, wenn es Wasserfälle oder Spritzer von oben gibt, da man dann auf seinem Sitz gefangen ist, aber genau sowas gibt es ja bei RQ nicht (außer das bisschen ganz am Anfang)

bearbeitet von Fluorineer (Änderungen anzeigen)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wieso hättest du "nur" mit Taron Bauchschmerzen gehabt? Black Mamba war ja nur vom Layout her nie DIE Achterbahn, trotzdem hat sie ganz offensichtlich mindestens 10 Jahre in Deutschland mit den Ton angegeben. Taron hingegen ist zumindest in Deutschland mit großem Abstand kaum zu übertreffen und könnte deshalb meiner Meinung nach noch viel länger ein Anziehungspunkt für Besucher sein. Es wird auch schwer für FLY da vom Gesamterlebnis mithalten zu können, Flying Coaster sind dann eben doch ganz anders. Spannend wird es trotzdem, was nach der FLY Eröffnung bei Taron passiert. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die Bahn so sehr in den Hintergrund gerät wie die Black Mamba.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
7 minutes ago, Joker said:

Wieso hättest du "nur" mit Taron Bauchschmerzen gehabt? Black Mamba war ja nur vom Layout her nie DIE Achterbahn, trotzdem hat sie ganz offensichtlich mindestens 10 Jahre in Deutschland mit den Ton angegeben. Taron hingegen ist zumindest in Deutschland mit großem Abstand kaum zu übertreffen und könnte deshalb meiner Meinung nach noch viel länger ein Anziehungspunkt für Besucher sein. Es wird auch schwer für FLY da vom Gesamterlebnis mithalten zu können, Flying Coaster sind dann eben doch ganz anders. Spannend wird es trotzdem, was nach der FLY Eröffnung bei Taron passiert. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die Bahn so sehr in den Hintergrund gerät wie die Black Mamba.

 

Es geht ja schon los dass du das Layout ansprichst. 99,5% der Tagesbesucher wissen nicht, was ein Achterbahnlayout ist. Nicht weil das so furchtbar komplizierte Materie ist, sondern weil sie sowas nicht interessiert.

 

Springen wir doch mal zurück in die Zeit als Black Mamba entstanden ist. Ich behaupte einfach mal, dass die konkreten Planungen dafür 2004 abgeschlossen waren. 2004 war die Deutsche Freizeitpark-Industrie gefühlt noch in der Steinzeit unterwegs. Da ich selber zu dieser Zeit sehr jung war, kann ich mich lediglich anekdotisch an diese Zeit erinnern, aber damals sind leute noch wegen den Attraktionen in den Serengeti-Park gefahren und haben die Tiere als netten Bonus mitgenommen. Silver Star, Colossos und GeForce haben alles überschattet was der Markt ansonsten zu bieten hatte, und Parks wie Belantis haben es mit "Fluch des Pharaohs" in Zeitschriften geschafft, die mit Freizeitparks normalerweise nichts am Hut hatten, aber eine solche Attraktion für berichtenswert hielten.

 

Black Mamba ist ein B&M Invert, und auch wenn es sich dabei im globalen Kontext schon um ein Auslaufmodell hielt (das hab ich ja im BM-Thread schonmal geschrieben) war dieser Achterbahntyp quasi ganz Deutschland drei Nasenlängen voraus. Der einzige andere B&M-Coaster in Deutschland zu diesem Zeitpunkt war Silver Star, welcher zwar mit Höhe beeindrucken kann, aber mit einem uninspirierten Layout über den Parkplatz nicht gerade Experimentierfreude ausstrahlt. Limit und MP Xpress sind um 1998/1999 herum entstanden, und stellen zum damaligen Zeitpunkt große Investitionen für die beteiligten Parks dar. Die drei Achterbahnen die ich zu Beginn genannt habe stellten also den ersten Kontakt mit der modernen Achterbahnindustrie dar, welche ihre Anfänge um 1990 herum in den USA hat, also ca. 12 Jahre später in Deutschland ankam. Das passt, denn Black Mamba ist auch 12 Jahre nach Nemesis entstanden, und Alton Towers gilt für seine B&M-Epoche von 1994-2002 bis heute als legendärer Park.

 

Ein schlechtes Beispiel für nationale Durchbrüche in der Entwicklung des Achterbahnmarktes ist übrigens Rita (und damit auch Desert Race): diese stellen mit ihren Hydraulik-Launches eigentlich nur eine neue Technik zur Schau, ohne vom Layout her irgendetwas damit anfangen zu können. Sie sind modern da sie dank ihres exzellenten Track-Profilings bis heute sehr gut laufen, aber eben auch altmodisch, da die Fahrt an sich nichts zu bieten hat.

 

Taron ist aber einfach zu einem ganz anderen Zeitpunkt entstanden: Taron lebt nicht davon, dass es etwas völlig neues auf den deutschen Markt bringt, sonder davon, dass es mittlerweile lang etablierte Techniken und Methoden auf ein völlig neues Niveau der Umsetzung anhebt. Launches sind keine Effekthascherei mehr, sondern nur eine Art und Weise, den Zug auf Geschwindigkeit zu bringen (ein Extrembeispiel hierfür ist übrigens Helix, das würde ich kaum noch als Launches bezeichnen. Bei zweiten Launch, der aufwärts geht, hab ich regelmäßig Sorge, dass die LSM-Anlage einfach absäuft und der Zug es nicht durch den Top-Hat schafft). Das Layout ist vielleicht das komplexeste je entworfene seiner Art und kann dabei 1320 Meter ausfüllen, ohne auf Inversionen zurück zu greifen. Bei Taron steht die Ingenieursleistung im Vordergrund, was bei Black Mamba so einfach nicht der Fall war - da wurde etwas dem deutschen Markt völlig unbekanntes mit sehr guter Thematisierung angeboten. Der deutsche Markt hat aber mittlerweile Launch-Coaster, sehr gute sogar, und es werden mehr. Auch wenn sich niemand ernsthaft an Klugheim satt sehen kann, möchte man als ganz normaler Tagesbesucher eben irgendwann auch mal sehen, was die anderen Parks denn so für Launch Coaster im Angebot haben.

 

Wenn ich einen vernünftigen Invert fahren will, dann bleibt mir da bis heute nur Black Mamba übrig. Der zurückgehende Andrang hängt eigentlich nur damit zusammen, dass jeder der BM fahren will, das auch schonmal gemacht hat. Aber die durchschnittliche Essener Familie die einmal im Jahr in den Freizeitpark fährt, kommen die wirklich jedes Jahr in Folge ins Phantasialand wegen Taron? Wollen die sich Star Trek nicht wenigstens einmal anschauen und dann vielleicht nächstes Jahr nochmal ins Phantasialand fahren? Und wenn sie mehr Lust auf Achterbahn bekommen, spart diese Familie dann nicht eher für ein langes Wochenende in Rust?

 

Irgendwo wurde mal ein Interview gepostet, in dem es hieß, dass 90% aller Gäste Wiederholungsbesucher sind. Das ist ein ziemlicher Fluch, wenn sich die Konkurrenz in den letzten Jahren so massiv weiterentwickelt hat, denn die Leute tendieren bei Freizeitparks einfach dazu, neues sehen zu wollen, sobald sich diese Möglichkeit ihnen eröffnet.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke für deine ausführliche Antwort, jetzt ist die vorher getroffene Aussage für mich auch nachvollziehbar.

Vielleicht ist auch eines der Probleme, dass die Leute immer schneller Neuheiten wollen und sich langweilen. Star Trek im Movie Park ist gerade einmal zwei Jahre alt und schon wollen die Leute die nächste Achterbahn, obwohl die Bahn eigentlich für Movie Park Verhältnisse ein Volltreffer war.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass Taron nach der Eröffnung von Fly noch maximal 30 Minuten Wartezeit hat und gar nicht mehr unbedingt alle Züge benötigt.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Taron ist eine der ganz wenigen Achterbahnen wo ich einen Betrieb mit weniger als 4 Zügen eigentlich für Quatsch halte, solange die Dispatches so funktionieren wie sie es tun. Einen B&M-Invert mit 32 Sitzen sinnvoll mit 3 Zügen zu betreiben (am besten noch ohne Mid-Course so wie Banshee) verlangt viel Arbeit von den Ops und den Besuchern ab, aber Taron hat ja so kleine Züge, dass das auch mit 2 Mitarbeitern immer schnell geht.

 

Aber um auf F.L.Y. zu kommen, ich denke nicht dass sich die Bahn mit Taron großartig kannibalisieren wird. Natürlich sehen die aus der Luft beide nach Schienenknäuel aus, aber wenn man im Park ist schaut man ja auch nicht aus der Luft da drauf. Im F.L.Y.-Thread hab ich schon beschrieben, dass ich nicht denke, dass F.L.Y. extremer wird als Taron, und dies zu versuchen auch ziemlicher Unsinn wäre. Ich denke es wird einfach etwas völlig anderes, eben abgestimmt auf das Erlebnis, zu fliegen. Mit entsprechender "Leichtigkeit" und außergewöhnlichen Interaktionen mit der Umgebung, mit etwas mehr Tiefe als "Rammbock fährt durch Haus". Es ist halt genau die Art von Neuheit wie es damals Black Mamba war, diesmal sogar eine absolute Weltneuheit, und ich denke dass F.L.Y. sich deutlich länger halten wird als Taron, das nötige Alleinstellungsmerkmal um die nächsten 10-12 Jahre Umbau zu stemmen.

 

Dass bei F.L.Y. nicht mit Multi-Launch geworben wird bestätigt auch meine Einschätzung von vorhin, dass Launches reine Werkzeuge sind und kein Ersatz für ein gutes Layout. Taron wird sich denke ich weiterhin großer Beliebtheit erfreuen, aber eben insbesondere bei Leuten, die gezielt Taron fahren wollen und mehr so der Typ "rohe Gewalt" sind, was Achterbahnen angeht. Insbesondere wenn Vekoma es schafft, die Größenbegrenzung mit den neuen Westenbügeln auf 1,20m zu senken könnte sich F.L.Y. sogar unerwartet als thrillige Familienachterbahn herausstellen - wenn auch deutlich mehr Überwindung dafür verlangt wird, als für Colorado 😅

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 8 Stunden schrieb Fluorineer:

Also bitte, gibt es irgendeinen Park auf der Welt, der 26 Millionen Euro für einen Log Flume ausgibt? Die meisten Log Flumes sind 100 Jahre alt und werden eher komplett abgerissen als dass man überhaupt irgendwas damit macht. Das Phantasialand kann relativ wenig dafür, dass der TÜV einen Stock im Arsch hat und die Größenbeschränkung auf völlig hirnissige 1,20m angesetzt hat, während unten in Rust Kleinkinder ab 4 Jahren 30m tief auf Atlantica in die Tiefe rauschen dürfen (oder stinknormale Log Flumes wie im Toverland, wo man sich nichtmal richtig festhalten kann. Aber Mitfahren ab 0,90m, is' klar). Die kürzlich erfolgte Verringerung bei den Winjas von 1,30m auf 1,20m ist Beweis genug, dass da bisher ziemliche Spinner am Werk waren, denn so weit ich weiß hat sich das Bügelsystem der Winjas seit fast 17 Jahren nicht verändert. Und die Fahrt auch nicht.

 

Wenn Chiapas und die Winjas für dich Familienfahrten sind, okay, dann gehen unsere Empfindungen dort einfach auseinander. Eine Familienfahrt ist was ruhiges, wo ich mich mit meinen Kindern reinsetzen kann, ohne dass direkt wieder große Mengen Adrenalin ausgeschüttet werden. Möglicherweise haben sich die Wahrnehmungen dort verändert. 

Momentan geht's ja auch noch gut, aber sollten tatsächlich mal Hollywood Tour und Geister Rikscha wegfallen, hat der Park sein Profil verändert. Was okay ist, aber dann würde ich mit meinen (nicht-existenten) kleineren Kindern vermutlich eher in einen anderen Park fahren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Familienattraktion heißt für mich etwas, womit jeder fahren kann (von den immer vorhandenen kleinen Ausnahmen abgesehen). Die alten Wasserbahnen hätte ich durchaus dazugezählt, aber Chiapas ist mit der Riesenabfahrt und dem Camelback eher was für Thrillfans. Klar gibt es davon auch welche in der jüngeren und ältere Altersgruppe, aber diejenigen fahren dann mit Sicherheit auch auf Achterbahnen oder anderen Thrillattraktionen. Andere sind aber auf ruhigere und weniger hohe Attraktionen angewiesen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Jetzt hier ein Fass wegen des Camelbacks aufzumachen während Double-Down Log Flumes weit verbreitet sind ist aber auch wieder die Art von Pingeligkeit die man nur beim PHL an den Tag legt. Die „Riesenabfahrt“ ist 20m hoch und damit gleichauf mit der Badewannenfahrt in Tripdsdrill.

 

“Die Thrillfans“, Lagerbildung ist genau das was dieser Thread jetzt nicht braucht.

 

Wer schonmal einen modernen (also 1985+) Log Flume gefahren ist, dem wird auch Chiapas gefallen. Es sieht halt einschüchternder aus aufgrund der Art und Weise wie die Fahrt präsentiert wird, aber das ist ja auch irgendwie sinn der Sache.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

So sehr ich das Phl auch liebe,der Europapark ist in der Hinsicht besser,dass er auch Attraktionen anbietet, die nicht unbedingt rasant sind,aber trotzdem bei jedem Alter voll ziehen wie z.B. Arthur oder Voletarium. Diese Darkrides/Simulatoren fehlen ein bisschen im Phl. Klar hat man die GR und MAC oder die HT,aber für normale Besucher ist GR und HT einmal fahren und danach meistens abhaken und bei MAC fahren jetzt nicht so viele ältere Leute mit.Es fehlt einfach etwas für alle.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 9 Stunden schrieb Fluorineer:

Jetzt hier ein Fass wegen des Camelbacks aufzumachen während Double-Down Log Flumes weit verbreitet sind ist aber auch wieder die Art von Pingeligkeit die man nur beim PHL an den Tag legt. Die „Riesenabfahrt“ ist 20m hoch und damit gleichauf mit der Badewannenfahrt in Tripdsdrill.

 

“Die Thrillfans“, Lagerbildung ist genau das was dieser Thread jetzt nicht braucht.

 

Wer schonmal einen modernen (also 1985+) Log Flume gefahren ist, dem wird auch Chiapas gefallen. Es sieht halt einschüchternder aus aufgrund der Art und Weise wie die Fahrt präsentiert wird, aber das ist ja auch irgendwie sinn der Sache.

Ah ja, wenn man also mit hohen und schnellen Geräten nicht fahren kann, ist das also "Pingeligkeit". Mmhm. 🙄

Und nein, das gilt nicht nur für das Phantasialand. Ich zum Beispiel würde auf den hohen Logflume auf der Kirmes oder im erwähnten Tripsdrill auch nicht drauf gehen, und kenne genug andere Leute, die es auch nicht würden. Meine Grenze sind 15 Meter (und das auch nur, wenn man keine freie Sicht aus voller Höhe hat), aber selbst das ist nicht für jeden geeignet. Man sollte nicht immer von sich auf andere Leute schließen. Die Größenbeschräkungen und Warnhinweise am Eingang (unter Anderem für Schwangere, Leute mit Rückenproblemen oder Herzproblemen) sind da nicht ohne Grund. Wie weit verbreitet eine Attraktion ist, hat damit übrigens auch nichts zu tun. Achterbahnen mit Loopings sind weit verbreitet, aber trotzdem für viele Leute nicht fahrbar. Scharfes Essen ist weit verbreitet, aber trotzdem können viele es nicht vertragen.

 

Zum kursiven Teil: Die Lagerbilung fängt aber eben schon da an, wo von den Thrillfans erwartet wird, dass jeder Besucher die hohen und schnellen Attraktionen mag. Wenn es nach der Logik ginge, könnte man auch gleich alle Attraktionen durch Achterbahnen ersetzen - wer damit nicht fahren kann, existiert halt nicht (oder ist als Besucher unerwünscht).

 

Zum fett markierten Teil: Sorry, aber es wird nicht wahr, nur weil du es sagst. Auch nach 1985 wurden noch genug Logflumes gebaut, die eine glatte, nicht zu steile und nicht zu hohe Abfahrt haben. Als Beispiel verweise ich mal auf den Movie Park.

bearbeitet von Latreylantras
Schreibfehler (Änderungen anzeigen)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×

Wichtige Information

Mit der Benutzung des Forums stimmt du den Datenschutzerklärung zu. Weitere Details zu den Cookies findet du hier: Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.