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Gast
vor 2 Stunden schrieb NCC1701-E:

 

 

Nette Idee.

Allerdings vergisst du, das du dann am Ende ja wieder in die Station musst, also kommt dein Lift dann am Ende. =D

Wenn das gehen würde, müsste man ja bei allen Achterbahnen die Station am höchsten Punkt bauen und man könnte mit freier Energie fahren. =D

 

Wer sagt, dass man dann einen Lift am Ende braucht, denk nochmal nach :D

 

Kleiner Tipp, die letzte Kurve oder wie auch immer die Schiene an der Station andockt muss nicht auf dem Boden sein sondern kann auch auf Stations höhe sein, vorallem habe ich geschrieben "Kleiner Drop" also nix da mit höchster Punkt ;)  (Wäre lustig wenn die Colorado nen kleinen Lift zum Schluss hätte xD)

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vor 9 Stunden schrieb RooStar:

Komplette Einhausung des berliner RB Eiganges...

20180627_100209.jpg

 

Ich frage mich, wieso man das so ganz einhaust. Gibt es außer des Versteckens noch andere plausible Gründe? Um DSGVO-Konform die Privatsphäre der Bauarbeiter zu schützen? :P

Vielleicht wird ja der kleiner Sichtschutz dort drinnen abgebaut und ein richtiges Tor eingesetzt, aber sowas hätte man wohl auch schnell außerhalb der Parköffnungszeiten machen können.

bearbeitet von PHL-Marcus (Änderungen anzeigen)

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vor 11 Minuten schrieb PHL-Marcus:

 

Ich frage mich, wieso man das so ganz einhaust. Gibt es außer des Versteckens noch andere plausible Gründe? Um DSGVO-Konform die Privatsphäre der Bauarbeiter zu schützen? :P

Vielleicht wird ja der kleiner Sichtschutz dort drinnen abgebaut und ein richtiges Tor eingesetzt, aber sowas hätte man wohl auch schnell außerhalb der Parköffnungszeiten machen können.

 

Die werden den sichtschutz im Tor selbst weg gemacht haben damit die da dran arbeiten können. Bzw bis zur Fassade von lillis Kaffee verputzen können.

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Das Thema Lift vs. Launch und Energieeffizienz geht mir nicht aus dem Kopf. Leider habe ich keine vernünftigen Daten zu realen Bedarfswerten recherchieren können. Daher versuche ich es mal mit meinem (zugegebenermaßen etwas eingerosteten) allgemeinen Physikverständnis.

 

Disclaimer:

  • Es ist Jahre her, dass ich das letzte mal mit Gleichungen gespielt habe. Wenn jemand fit ist darf/soll er mich gerne korrigieren/ergänzen
  • Ich gehe von vereinfachten, idealen Modellen aus. Dinge wie Reibung, Abwärme, Luftwiederstand etc. sind nicht berücksichtigt.
  • Ebenfalls vernachlässige ich die Effizienz der einzelnen Systeme. D.h. z.B. wie viel Prozent der hineingesteckten Energie wird tatsächlich in Bewegung umgesetzt und geht nicht durch Reibung/Wärme etc. verloren
  • Weiter interessieren mich hier erst mal nicht die Auswirkungen auf das Stromnetz und etwaige Detaillösungen zum Zwischenspeichern der jeweils benötigten Energie.

 

Spoiler

Vorweg:

Die Grundgesetze der Physik besagen, dass Energie nicht erzeugt, sondern lediglich umgewandelt werden kann. Einem System in Ruhelage muss ich somit Energie (von "anderswo") zuführen, damit sich etwas bewegt. Im Fall eines Coasters muss ich also beispielsweise Irgendwoher Energie nehmen und sie durch Arbeit in potentielle (Lifthill) oder "direkt"( vereinfacht) in kinetische (Bewegungs-) Energie umwandeln (LIM/LSM).

 

Während der Fahrt wandelt das System letztlich die Bewegungsenergie so lange um (Wäreme, Reibung, Luftwiederstand), bis es zur Ruhe kommt. Möchte ich die Ausgangsposition erreichen, muss ich als i.d.R. ungewollte Verluste ausgleichen. Ich füge als MEHR hinzu als idealisiert nötig.

 

Zum Vergleich der Systeme:

Unser Zug wiegt immer 1.000 kg.

 

Ich schaue mir zunächst einen Lift mit 20m Höhe an. Ich führe dem System potentielle Energie zu und muss Hubarbeit leisten, um den Zug dort hin zu bekommen.

 

W[g] = F[G]h = mgh = 196 KJ

 

Das ganze mache ich mit Hilfe eines Motors. Der verrichtet die Arbeit über eine bestimmte Zeit. Ich gebe ihm dafür jetzt mal 10 Sekunden. Daraus ergibt sich die Leistung des Motors:

 

P = W/t = 19,6 KW

 

Jetzt interessiert mich, welche Geschwindigkeit der Zug nach einem Drop aus 20m hat. Hier gilt grob vereinfacht der freie Fall, bei dem die potentielle Energie in kinetische Energie überführt wird:

 

E[pot] = E[kin] => v² = 2gh

Also v[Lift] = 20 m/s (ca. 72 km/h)

 

Nun möchte ich die gleiche Endgeschwindigkeit mit einem Launch erreichen. Die benötigte kinetische Energie von 0 auf 72 km/h ergibt sich zu

 

E[Launch] = 1/2mv² = 200KJ

 

Siehe da, die gleiche Größenordnung wie beim Lift. Ist also nicht ganz verkehrt. Auch hier interessiert mich die Leistung. Wir wollen halbwegs knackig unterwegs sein, also geben wir dem Launch 2 Sekunden:

 

P = W/t = 100 KW

 

Man sieht hier schon, dass wir zwar die gleiche Energiemenge benötigen. Wir müssen aber eine höhrere Leistung aufbringen, da wir schlicht weniger Zeit haben, diese Arbeit zu verrichten.

 

Zum Schluss verkleinern wir den Lift auf 10m und launchen mit der daraus erhaltenen kinetischen Energie

 

E[pot] = 98 KJ
W[Lift] = 9,8 KW
v[Lift] = 14 m/s (ca. 50 km/h)

 

Gesamtarbeit:

 

W = 1/mv[Launch]² - 1/2mv[Lift]² = 200 KJ - 98 KJ = 102 KJ

 

Die Leistung für den Launch:

 

P = W/t = 51KW

 

Bei der gleichen Endgeschwindigkeit können wir also theoretisch mit 60 KW Gesamtleistung in der Kombination im Vergleich zu 100 KW für den einfachen Launch kalkulieren.

 

 

Noch einmal: das ist extrem idealisiert und vereinfacht. Die Realität sieht wesentlich komplexer aus. Ich denke, es veranschaulicht aber meinen Punkt, dass eine solche Kombination für F.L.Y. auch aus technischer Sicht durchaus Sinn ergeben kann, je nachdem wie man die Parameter wählt/benötigt. Es muss weiter einen Grund geben, dass viele Bahnen eben NICHT aus dem Stand launchen. Stellt man die Gleichungen um, lässt sich daraus zum Beispiel statt einer geringeren Energie auch eine kürzere benötigte Beschleunigungsstrecke (z.B. bei Platzmangel) ableiten.

 

Es ist natürlich durchaus möglich, dass ich hier Denkfehler drin habe und/oder es bessere Ansätze gibt. Mir geht es auch nicht ums Klugscheißen, das interessiert mich einfach.

 

Wenn hier jemand fit in der Materie ist und/oder evtl. realistische Daten hat, würde ich das gerne weiter führen. Ggf auch in einem anderen Kontext.

 

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Soweit ich das richtig im Kopf habe, nutzt Gerstlauer auch diesen kleinen "Predrop" vor den Launches, um Energie zu sparen.

Bei Taron nutzt man angeblich dieses Reibrad um den ersten kleinen Anstoß zu geben.

 

Es gibt sehr schöne Diagramme zu Synchronmotoren, die prinzipiell gleich funktionieren. Dort erkennt man, dass bei geringen Drehzahlen der Wirkungsgrad gegen 0 geht - das bedeutet man steckt viel viel Energie rein, hat aber an sich nichts davon, außer vielleicht Hitze.

Bei Linearmotoren ist das dann aber logischerweise nicht von der Drehzahl, sondern von der Geschwindigkeit abhängig.

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@Schlussbremse

 

Ich glaube was man immer im Hinterkopf haben muss bei solchen Berechnungen ist, über welche Energie man eigentlich redet. 

 

Ich selbst habe damit täglich zu tun und weiß wie schnell man da durcheinander kommen kann.

 

Grundsätzlich ist natürlich die Energie (losgelöst von Verlusten, Art der Energiezuführung und im perfekten Raum) bei Lift und Launch

die Gleiche um auf 100 km/h zu kommen.

 

Nur jetzt kommen wir zu dem eigentlich Problem. Natürlich braucht man deutlich mehr Energie bei einem Launch. Denn da kommen schon

der Wirkungsgrad und vor allem auch die zusätzliche Energie um die Beschleunigung zu erreichen mit rein. Ein Lift mit 10 km/h der den Zug hochzieht

und damit die potenzielle Energie aufbaut die den Zug auf 100 km/h beschleunigen wird, braucht natürlich wesentlich weniger Leistung und damit auch 

Arbeit und Energie als ein flacher Launch. Denn beim flachen Launch muss der Motor (LSM in diesem Fall) zunächst das Losbrechmoment und natürlich auch

die Haftreibung überwinden. (Beim Start von 0 km/h) Dabei muss der Motor die Masse in Bewegung versetzen. Bei einem LSM wird der erste Stator bzw.

alle vorderen deutlich heißer als die hinteren. Weil man die Energie die man zuführt einfach nicht vollkommen umsetzen kann in Bewegung bis die Masse in

Bewegung gerät und sich dann dieses Verhältnis beständig verbessert. Gerade weil man den Zug sehr schnell und stark beschleunigen muss verheizt man 

Unmengen an Energie. Diese wird auch benötigt wie schon gesagt um aus dem schwachen Moment am Anfang mit schlechtem Wirkungsgrad ein großes

zu machen damit der Abschuss richtig punch hat. 

Wenn die potenzielle Energie das übernimmt, bei einem Drop, haben wir Menschen eine deutlich bessere Energiebilanz. Die Gravitation kostet uns ja nichts.

Und ein konstanter langsamer E-Motor der dafür ausgelegt ist, läuft auf einem deutlich höheren Wirkungsgrad und braucht wesentlich weniger Energie einfach

die Masse langsam nach oben zu ziehen. 

Man baut LSM's eigentlich aus zwei Gründen fliegend.

Erstens um mehr Punch zu erzeugen, da dieser im Stand deutlich schwächer ist als bei einer Hydraulik. Deshalb ist der intensive Abschuss bei Taron auch der

Zweite. Und Blue Fire sehr familienfreundlich im Gegensatz zu Desert Race. (Das Moment ist einfach bei geringer Geschwindigkeit viel kleiner)

Zweitens um die Belastung der vorderen Statoren zu reduzieren und damit die Stromrechnung und die Wartungsrechnung signifikant zu reduzieren. 

Denn da braucht man sonst noch zusätzliche Gebläse (siehe Blue Fire) und die hohe Belastung führt dann auch zu häufigeren Wartungen. 

 

Ein weiterer und gar nicht zu unterschätzender Punkt ist allerdings auch die Belastung für den Körper. Der Abschuss vom Fluch von Novgorod ist ja auch wesentlich

angenehmer als Desert Race. Denn aus der Ruhe zu beschleunigen ist auch für uns Menschen anstrengender als bereits aus der Bewegung. Massenträgheit usw. spielt da rein.

Das weiß jeder der von 0 auf 100 beschleunigt hat mit seinem Auto oder aber von 20 auf 120. (sofern das Getriebe passend übersetzt ist ich weiß)

 

Ich weiß das sind hier keine Formeln und sicher auch alles nur sehr allgemein, aber habe jetzt im Moment nicht die Zeit das ausführlicher darzulegen. 

 

Grüße an alle

 

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Danke für die ausführliche Reaktion. Das geht ja grob in die gleiche Richtung wie meine eigenen Überlegungen.

 

vor 59 Minuten schrieb DereineFabo:

Deshalb ist der intensive Abschuss bei Taron auch der Zweite. ...

 

Bei Taron die Endgeschwindigkeit der Launches der fixe Parameter, damit der Zug das Layout schafft. Die Beschleunigung ist je nach Umgebungsparametern (Gewicht, Temperatur, etc.) variabel. Sprich: je kälter die Bahn bzw. je langsamer der Zug vor dem zweiten Launch, desto intensiver wird dieser sein.

 

vor 59 Minuten schrieb DereineFabo:

Ein weiterer und gar nicht zu unterschätzender Punkt ist allerdings auch die Belastung für den Körper. Der Abschuss vom Fluch von Novgorod ist ja auch wesentlich

angenehmer als Desert Race. Denn aus der Ruhe zu beschleunigen ist auch für uns Menschen anstrengender als bereits aus der Bewegung. Massenträgheit usw. spielt da rein.

 

Da würde ich, meinem Verständnis nach, widersprechen. Auf ein System in gleichförmiger Bewegung wirken keine Kräfte (Hier wieder so Dinge wie Gravitation, Reibung etc. vernachlässigt). Wenn ich mich also mit konstanter Geschwindigkeit auf den Launch zu bewege, kann ich auch sagen, dass sich mein Bezugssystem, relativ gesehen, in Ruhe befindet.

 

Wie intensiv ich den Launch empfinde hängt lediglich davon ab, wie stark die Kraft ist, die auf mein Bezugssystem einwirkt.

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Gast

Ich denke auch wenn ein Lifthill unter besonderen umständen Energie sparen könnte, so wäre die Idee mit dem kleinen Predrop deutlich effizienter wenn es einem darum geht kostengünstiger zu launchen. (Statt Lifthill nur ein kurzer Reibrad Einsatz, kleiner Predrop , rest Beschleuningung durch Launch)

 

Vielleicht schreibt DereineFabo später noch etwas detailierter, würd mich freuen :)

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Ja genau das geht in deine Richtung. Absolut. 

 

Naja ja die Endgeschwindigkeit ist das Ziel, aber die Beschleunigung für LSM Module aus der Fahrt heraus ist grundsätzlich intensiver (aufgrund des Moments welches zunimmt) als aus dem Stand. Deshalb ist der zweite Launch der härtere. Ansonsten brauchst du eine deutlich längere Strecke und damit ist das nicht mehr so knackig (punch).

 

Das liegt ganz genau an der Aussage von Benni über das Moment. LSM ist ja nichts weiter als ein auseinander gerollter Synchronmotor ganz grob gesagt.

 

Und ja da habe ich einen Fehler gemacht stimmt. Natürlich ist der Start von 20 auf 100 angenehmer und nicht auf 120. Weil man durch die Geschwindigkeit eine geringere Beschleunigung braucht. Deshalb wird das oft so gebaut. Ein kleiner Predrop ist wesentlich sachter zum Körper als ein Start von 0 wenn man auf der gleichen Strecke

die selbe Endgeschwindigkeit erreichen will. 

 

Zum Thema Kosten. Da sollte man auch vorsichtig sein. Erstens ist bereits die Anschaffung einer LSM Anlage die mit predrop gebaut wird wesentlich günstiger. 

Man braucht keine extremen Hochleistungsmodule. Denn die Kurve des Anfahrstromes ist exponentiell. Wie bei jedem E-Motor. Deshalb haben diese meist sogar

Begrenzungen wie oft man die Motoren pro Stunde starten darf. Damit die Wicklungen sich nicht verabschieden. Das ist auch in der Industrie ein großer Punkt bei jedem

E-Motor. Damit habe ich oft zu tun in meinem Job und das sollte niemand außer Acht lassen. Der Anfahrstrom der nötig ist bei 0 km/h ist exponentiell größer als bei 10 km/h.

Das bedeutet locker jede Menge extra Geld wenn man dann von 0 auf 100 oder 120 gleich gehen will mit nur einem Abschuss. Das wird auch der Grund sein, dass der erste Abschuss

bei Taron nicht ganz so schnell wird und nicht ganz so intensiv. Würde man den zweiten Abschuss als Start bauen, für den Dauerbetrieb, wäre das ziemlich teuer bei wie vielen Starts pro Stunde? 100? Ein E-Motor darf normalerweise nur 3 bis 4 mal pro Stunde gestartet werden in dieser Leistungsklasse.

 

Und die Teile neigen dann auch zum versagen was auch die Zuverlässigkeit und die Wartungskosten ansteigen lässt und ja am Ende auch signifikant die Stromrechnung.

 

 

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Frage an

DereineFabo:

Auch wenn es erstmal nicht zu diesem Thema gehört, aber ich denke man kann es hier fragen. Wie schnell ist Taron nach dem ersten Start und wie schnell ist Taron beim zweiten Start vor und nachher??

 

Frage an alle:

Ich denke um ein Fluggefühl zu bekommen, benötigt man nicht diese hohen Gewindigkeiten. Eher Momente wo keine Kräfte wirken.

Was mein ihr dazu?

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vor 2 Minuten schrieb ruelps:

Frage an alle:

Ich denke um ein Fluggefühl zu bekommen, benötigt man nicht diese hohen Gewindigkeiten. Eher Momente wo keine Kräfte wirken.

Was mein ihr dazu?

 

 

Ich denke, das weiß nur jemand, der schonmal einen Kunstflug mitgemacht hat... vielleicht mal Stefan Raab fragen? =D

 

 

Aber ich denke schon, das man am ehesten an das Gefühl des Fliegens ran kommt, wenn man aus dem Kunstflug bekannte Figuren nachfährt... nichts anderes ist ein Immelmann ja auch.  Ich persönlich hoffe auf Airtime, denn die gibt mir Persönlich immer am meisten das Gefühl vom fliegen.

das ist wohl aber auch Geschmacks- bzw. Erfahrungssache. 😉

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Subjektiv kommt mir bei Taron der erste Launch heftiger vor, wo man aus dem Stand losfährt. Beim zweiten kriegt man einen Schubser in den Rücken, nachdem man schon einiges Tempo drauf hat. 

 

Wenn F.L.Y. so gebaut sein soll, dass die Fahrt wie ein Flug  mit einem Düsenjet durch einen Canyon wirkt: das ist eigentlich genau das Gefühl, das ich bei Taron habe. Ich denke mal, die beiden Bahnen werden vom Fahrgefühl nicht zu ähnlich sein. Ich vermute, dass F.L.Y. deutlich langsamer wird, dafür engere Kurven und mehr Null-g-Airtime hat, im Gegensatz zur harten Ejector-Airtime, mit negativen g, die Taron kennzeichnet.

 

Ob der diagonal über das Gelände verlaufende Tunnel, mit den zwei geraden Schienen, die Beschleunigungsstrecke darstellt? Die andere Seite ist ja offensichtlich der Brems-/Schlussbereich. Auf jeden Fall werden in dem Fall die Launchstrecken kürzer, was zum Teil durch einen Lifthill+Predrop kompensiert wird. Naheliegend ist derzeit, dass man an der MaC-Wand entlang den Lifthill vom Testgelände baut und dann rechts im spitzen Winkel in den Launchtunnel hinabfährt. Wie wenn man von einem Hügel erst Lilienthal-mäßig gleitet und dann die Raketen zündet.

 

Was ich, mal als abseitige Spekulation, interessant fände, wäre, wenn F.L.Y. ein oder mehrere kleine Top-Hat Elemente hätte, wo der Zug defacto schwerelos hochfährt, in der Luft wendet und dann wieder runter fährt. Problem ist halt nur die Höhe im PHL...

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vor 8 Minuten schrieb PhantaDad2017:

Ob der diagonal über das Gelände verlaufende Tunnel, mit den zwei geraden Schienen, die Beschleunigungsstrecke darstellt?

 

Ja, von den beiden Schienenstrecken ist die linke (von der Straße aus gesehen) die Launchstrecke, und die rechte die Schlussbremse.

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Bei meinem heutigen Besuch sind mir drei weitere dieser schwarzen Türme aufgefallen, welche in Reihe mit den bereits montierten stehen. 

 

Interessanter ist jedoch, dass drei weitere Schienen montiert wurden. Diese wurden an den Stützen montiert die zuletzt auf der Runden Decke des Gebäudes nahe dem Maus Au Chocolat Notausgangs aufgestellt wurden. 

Nach der Einfahrt in den kleinen Tunnel an den Beiden Häusern mit dem Schornstein vorbei geht es anschließend also über den vermutlichen Zugang von Berlin (bzw. Zugang nach Berlin von Rookbourgh aus) in eine Kurve Richtung Maus au Chocolat Notausgang. Die Kurve entwickelt sich sicher zu einer Helix weiter, da es aufgrund der Gebäude keine andere Möglichkeit gibt. 

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@ruelps

Ich weiß nicht wie schnell genau. Habe ja keine Radarpistole bei mir. 😉

 

Aber rein von den Dingen die man sehen, hören und fühlen kann würde ich sagen beschleunigt man beim ersten Launch

auf etwa 80 km/h. Und beim zweiten auf 110-115 km/h von 30 würde ich schätzen. Damit wäre das Moment vom Start weg beim zweiten deutlich größer (damit intensiver)

Aber gut das basiert auf keinen harten Fakten mit den Geschwindigkeiten. 

 

Der intensivste Launch soll der erste sein? Für den sie den Rekord bekommen haben? Tut mir leid aber dann nur für LSM Module weil

selbst Desert Race ist deutlich intensiver beim Start. Will gar nicht von Kingda Ka und sowas reden. Da bleibt die Luft weg.

 

Ich persönlich erlebe den zweiten wesentlich intensiver, nicht so belastend aber intensiver. (alleine schon durch den Tunneleffekt und die höhere Geräuschkulisse die damit einhergeht)

Der erste ist klar unangenehmer einfach weil man überhaupt erstmal in Bewegung kommen muss und das delta v größer ist. Weshalb es sich mit predrop auch angenehmer fahren würde. 😉 

 

Im übrigen glaube ich nicht das es so viel air time gibt, weil das wäre ja in die Polster weg vom Bügel. Bei den aller Meisten Figuren selbst beim Immelman würde man aber

die meiste Zeit in die Bügel gepresst werden. Bei einem Helix wie Tobi ihn beschreibt auch. Das Fliegengefühl stellt sich aber wie bei Superman auch ganz automatisch durch die Position ein. Und weniger Speed aber dafür mehr Figuren trägt auch dazu bei. 

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vor 1 Stunde schrieb DereineFabo:

 

 

Der intensivste Launch soll der erste sein? Für den sie den Rekord bekommen haben? Tut mir leid aber dann nur für LSM Module weil

selbst Desert Race ist deutlich intensiver beim Start. Will gar nicht von Kingda Ka und sowas reden. Da bleibt die Luft weg.

 

 

 

Und genau das ist auch der Rekord, mit dem Geworben wird. Es ist der intensivste LSM Antrieb, der derzeit verfügbar ist.

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